Harry war mitten dabei den Hufflepuff Zweitklässlern von Irrwichten zu erzählen als eine schrille Stimme aus seiner Tasche erklang.

«Oi! Gin! Über fürsorglicher Idiot nummer sechs will mit dir reden!»

Die ganze Klasse erschrak und Helga Radcliffe schrie wie auch immer stöhnte Ginny einfach am Schreibtisch und zog das Pergament aus der Tasche. Harry sah ihr amüsiert zu. Sie nahm eine Feder und kritzelte eine oder zwei Zeilen hielt inne ihre Augen flogen über das Papier und dann meldete sie Harry «Sieht aus als ist Ronniespätzchen wieder auf Feuerwhisky.»

Harry schnaubte sehr unlehrer haft machte aber ansonsten keinen Kommentar und wandte sich wieder seiner Klasse zu. Nach einem Augenblick fieberhaften Schreiben meldete Ginny «Ach vergiss es er ist betrunken vor Glück. Er ist nicht so verschwiegen über die ganze Hermine Sache.»

Harry seufzte dramatisch.

«Ist er in einer albernen Stimmung?»

Ginny nickte mit ihrem braunen Haarschopf.

«Yup. Könntest du mit ihm sprechen und ich unterrichte? Ich kann nicht mehr von seinem Geschwätz lesen. Keine Sorge», fügte sie hinzu als sie sah das Harry sie genau beäugte, «Ich werde deine süssen kleinen Zweitklässler nicht verderben.»

Harry verengte die Augen, «Nur weil ich mit Ron sprechen will, aber ich beobachte dich Weasley. Eine falsche Bewegung und du kriegst etwas auf deinen mageren Arsch.»

Ginny sah ihn böse an.

«Wessen Arsch nennst du mager?»

Die Zweitklässler hatten ihre Lehrer verwirrt und etwas geschockt beobachtet. Lehrer sprachen nicht über Feuerwhisky und Ärsche und wer zum Teufel war Ronnispätzchen?

Harry zog das Pergament zu sich, kritzelte etwas und hielt inne seine Augen flogen über das Pergament. Dann würgte er plötzlich und Ginny sah ihn mit einem Ausdruck an der teils mitleidig und teils amüsiert war.

«Eklig he?»

Harrys Stimme klang nicht wie sie selbst als er sprach.

«Seine Worte werden mich für den Rest meines Lebens verfolgen. Niemand will hören was für ein guter Küsser seine beste Freundin ist.»

Ginny verzog das Gesicht.

«Hat er das geschrieben?»

«Ja und schau er hat noch was zu sagen er schwafelt normalerweise nicht … eugh

Er machte ein würgendes Geräusch als er die letzte Zeile las und warf das Pergament dann zu Ginny und sagte quietschend, «Liess das. Ich will es nicht alleine angehen.»

Ginny überflog die Worte und dann stöhnten die beiden Lehrer gleichzeitig und schlugen jammernd ihre Köpfe gegen den Schreibtisch.

§

Albus Dumbledore sah die Gesichter im Kreis der Lehrer an seine Augen trübe. Die meisten waren ash vor Schock aber der Ausdruck der beiden jüngsten Angestellten sprach von düsterer Entschlossenheit. Harry brach die geschockte Stille.

«Irgendwann im März sagen Sie?»

Der Schulleiter nickte.

«Das hat mir unsere Quelle verraten.»

«Bevor sie gefoltert wurde bis sie verrückt wurde», warf Minerva bitter ein. Ein kollektiver Schauder brachte ein frisches Bild von Celia McNair vor ihre inneren Augen.

«Armes Mädchen», sagte Flilius sanft, «Armes Mädchen. Sie war viel zu jung.»

«Jetzt ist nicht die Zeit an Celias Schicksal zu verzweifeln.» Sagte Dumbledore leise, «Wir müssen uns selbst fragen was wir gegen den geplanten Angriff unternehmen.»

Ginny schnaubte, «Es ist offensichtlich oder? Wir werden kämpfen.»

McGonagall zog eine Augenbraue hoch.

«Darf ich fragen wie? Wir sind eine Schule keine Armee! Wir müssen das Ministerium informieren und um Hilfe bitten!»

Harry hatte nichts gesagt seit Dumbledore die Neuigkeiten verkündet hatte aber sein Ausdruck sprach nicht von Furcht sondern von purer Berechnung. Als die Augen der Lehrer automatisch zum Schulleiter wanderten entschied er das es an der Zeit war zu sprechen.

«Du vergisst Minerva das Voldemort seine Spione im Ministerium hat. Sobald er Wind von davon bekommt das wir über seine Pläne bescheid wissen wir er es anders versuchen und wenn ich Tom Riddle kenne und das tu ich wird sein Angriff gewalttätiger, direkter und fataler sein. Wir können uns alle verteidigen oder? Die DAs schlagen sich gut und wenn sie nur ein wenig so sind wie die letzte Gruppe die ich trainiert habe werden sie in vier Monaten so weit sein, dass sie gewinnen. Filius und Minverva können sich in ihrem Unterricht auf die Verteidigungsbewegungen fokussieren und Silvia…»er nickte der Tränke Meisterin zu, «kann ihre Schüler in Heiltränken unterrichten und so weiter. Was uns bevorsteht ist eine volle Belagerung und wir können den Feind nicht unterschätzen. Das macht uns eingebildet und das wir uns umbringen.»

Madam Sprout schnaubte. Sie fühlte vieles über den Angriff auf Hogwarts aber Einbildung war nichts davon.

«Du sagst wir können unsere Schüler hoch trainieren», sagte Minerva knapp, «aber wie machen wir das ohne die Schüler in Panik zu versetzten? Sie sind unsere erste Priorität.»

«Besser in Panik als Tot», antwortete Harry düster, «Uns ausserdem sind wir gut genug als Lehrer um das in unseren Unterricht einfliessen zu lassen oder? Ausserdem es den Schülern zu sagen wäre fatal viele Eltern sind Todesser und es würde mich nicht überraschen wenn einige der sechst- und Siebtklässler das Mal hätten.»

Silvia schluchzte leise.

«Es ist hoffnungslos oder?»

Harry sah sie ausdruckslos an.

«Sag das nicht. Planung, Strategie und etwas Glück wird uns das gewinnen lassen. Wir können die ersten beiden tun und für das dritte beten und wir werden eine Chance haben.»

«Eine Chance ist nicht genug!» explodierte McGonagall, «Die Leben der Schüler stehen auf dem Spiel! Wir brauchen mehr als eine Chance!»

Harry sah sie kalt an.

«Eine Chance ist das Beste was wir kriegen werden Minerva. Ich schlage vor wir ergreifen sie.»

Seine grünen Augen blickten in ihre dunklen und er sah sie ohne Zurückhaltung an bis sie einbrach, weg und zu Dumbledore sah. Der Alte schien in wenigen Minuten gealtert zu sein und das Funkeln war aus seinen Augen verschwunden. Er seufzte schwer.

«Ich muss zugeben ich habe Erfahrung im Krieg aber nicht im Kampf», sagte er und seufzte schwer, «Ich übergebe die Verteidigung des Schlosses an Harry.»

«Und Ginny», sagte Harry schnell.

«Und Ginny», stimmte Dumbledore zu. «Wir haben vier Monate aber das ist vielleicht genug. Wie Harry sagte wir können beten.»

«Wir können beten», wiederholten die Lehrer ernst und damit wurde das Treffen aufgelöst.

§

Harry brütete über einer Karte von Schloss Hogwarts während Ginny vor einer schweren Ausgabe aus der verbotenen Abteilung sass.

«Zweihundertsiebzehn DA Mitglieder die potentiell kämpfen können richtig?»

Ginny nickte, «Und dreiundachtzig erst bis Drittklässler die eine Festung halten können.»

Harry nickte und wandte sich wieder der Karte zu.

«Was denkst du darüber einige der besten Flieger über dem verbotenen Wald zu positionieren um so viele von ihnen wie möglich auszuschalten? Unsichtbar natürlich?»

Ginny dachte darüber nach.

«Wenn wir die Portschlüssel Idee durchziehen können ja aber zuerst müssen wir die Portschlüssel Massen produzieren.»

Sie zog eine grobe Skizze des Hogwarts Wappen mit verschiedenen Fusszeilen auf dem Pergament zu sich.

«Zudem müssen wir diese Lebenserhaltenen Tränke machen und sie abfüllen. Gott was ich mehr als den Kampf selber hasse ist es sich auf einen vorzubereiten.»

Sie deutete auf die Diagramme, Pergamente, Bücher und Federn die auf den Couch Tisch vor dem Sofa lagen, richtete einen kleinen Stapel Notizen und beschwerte sie mit einem Becher.

«James und Sirius stellen sich gut an», bemerkte Harry und dachte an die Fortschritte die die beiden Jungen in ihren Imperiuslektionen gemacht hatten, «Es wäre nützlich wenn wir das dem Rest der Stufe beibringen könnten. Es werden bestimmt unverzeihliche benutzt wie ich Tom kenne.»

Ginny hob einen ziemlich schäbigen Lehrplan hoch und kritzelte schnell Lernen den Imperius abzuwehren und warf den Lehrplan hin.

«Ein der Hauptfaktoren ist es Lily und James sicher zu halten auch wenn wir die einzigen sind die es wissen», stellte sie fest.

Harry fing an mit seinen Händen zu spielen und biss sich auf die Lippen.

«Ja – es ist nur – ich habe dieses komische Gefühl das sie den Kampf finden werden wie sehr wir auch versuchen sie zu beschützen und wenn sie etwas sind wie ich werden sie es nicht mögen beschützt zu werden.»

Ginny verzog das Gesicht und erinnerte sich an all die Male in denen Dumbledore versucht hatte Harry sicher in Baumwolle zu wickeln und wie gut das funktioniert hatte.

Sie sah gedankenverloren zur Uhr und fing an.

«Verdammt Harry es ist drei Uhr morgens! Wir sind seit sieben Stunden daran und wir müssen in vier aufstehen!»

Harry sah sie an, seine Augen fiebrig.

«Wir müssen weiter machen Gin. Wir haben nur vier Monate!»

«Und in einer Nacht hast du die Kampfstrategie zurecht gelegt», sagte Ginny, «Komm schon Harry! Wenn du nicht wenigstens etwas Schlaf kriegst wirst du nicht in der Lage sein zu unterrichten und das ist genauso wichtig wie die Strategie.»

Harry seufzte und seine Schultern sanken.

«Ich hasse es Gin. Ich hasse es. Ich dachte wir haben den Krieg hinter uns.»

Ginny legte einen beruhigenden Arm um seine Schultern.

«Harry. Hör auf zu jammern.»

Wenn jemand anderes das gesagt hätte, wäre Harry ihm direkt an die Gurgel gesprungen aber Ginny war immer diejenige gewesen die ihn daran erinnert hatte nicht selbstsüchtig zu sein und er hatte sich daran gewöhnt. Er lächelte als er sich an den Heuler erinnerte den sie im Sommer nach Sirius Tod geschickt hatte, nur um freundlich von ihr umarmt zu werden sobald er den Grimmauldplatz betreten hatte. Auf eine Weise, auf jede weise war ihr zurückholen in die Realität besser als Rons merkwürdiges Mitleid und Hermines Analyse. Ja. Ginny brachte ihn durch den Mist in seinem Leben in dem sie verstand und dennoch tadelnd, wies ihn freundlich hin und sagte was sie dachte.

«Was?»

Ginny zog sanft an einer Locke von Harrys Haar und holte ihn aus seinen Gedanken. Er lächelte sie an.

«Nichts. Denke nur daran was für eine unsensible Kuh du bist.»

Sie schenkte ihm ein Lächeln.

«Nun wenn ich ehrlich bin Harrylein ich denje du bist ein Idiot.»

Sie hielt inne.

«Aber ein wirklich netter.»