„Du wirst dir jetzt anhören was Akane zu sagen hat" Ranma liess den Kopf hängen, es hatte keinen Sinn, sich weiterhin zu wehren. Akane kam auf sie zu „Wieso bist nur so Wütend? du bist im Laufe des Nachmittags immer aggressiver geworden"

Ranma machte keine Anstalten zu antworten, er sah einfach weiterhin zu Boden. Ryoga packte fester zu und Ranma schrie vor Schmerz auf „Antworte ihr" fauchte ihm Ryoga zu. Der Himmel verdunkelte sich, immer mehr und man hörte wie es krachte.

Akane lief näher „Bitte tu ihm nicht weh" flehte sie. Ranma fing an zu lachen. Beide sahen verwirrt zu ihm „Jetzt ist er durchgeknallt" Akane legte ihm die Hand auf die Wange und zwang ihn somit, ihr in die Augen zu schauen. Sein lachen verstummte sofort und Akane fühlte sich sichtlich unwohl

„Wieso hast du gelacht?" fragte sie sehr vorsichtig, um ihn nicht aufzuregen. „Jetzt wird's gleich ungemütlich" war alles was er sagte. „Wie meinst du das?" kam es von hinten. Doch es war zu spät.

Der regen prasselte nur so herab und Ranma viel plötzlich auf den Boden. Akanes Augen weiteten sich als sie denn Kleiderhaufen auf dem Boden erblickte. Dort wo Ryoga vor einigen Minuten noch stand. Akane hielt sich geschockt die Hand vor den Mund.

„Was ist passiert, ist…ist er tot" fragte sie unglaubwürdig uns sah hilfesuchend zu Ranma. Ihr Verlobter sah zu ihr hoch „Du begreifst es immer noch nicht. Oder?" Akane sah zu dem Rothaarigen Mädchen

„Was begreifen?" Da riss etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich. Der Wäschehaufen bewegte sich. Akane ging etwas näher zu Ranma. Durch die Halsöffnung kroch auf einmal ein Ferkel. Verwirrt blickte Akane das Schwein an „Ryoga?"

Für einen Moment war das Ferkel wie versteinert und dann lief es laut quiekend weg. Akane sah ihm hinterher. Etwas geschockt von der Erkenntnis, konnte sie sich nicht mehr bewegen. Ranma nahm sie leicht an die Schulter und schob sie ins Haus. Er musste Akane aus dem Regen schaffen.

Da er jetzt ein Mädchen war, bereitete ihm das mehr Mühe, als sonst. Ranma sah sie besorgt an, den sie war immer noch sprachlos „Alles in Ordnung?" fragte er sie unsicher. Langsam blickte sie auf „Ryoga ist P-chan und P-chan ist Ryoga" sagte sie etwas unglaubwürdig.

Ranma nickte nur. „Du wusstest davon, die ganze Zeit schon" wieder nickte er unsicher. Vor Akanes inneren Auge, setzte sich ein Puzzle zusammen. Jetzt gab alles Sinn. Absolut alles. Wieso Ranma und P-chan sich nicht verstanden. Das einer immer nur dann auftauchte, wenn der andere weg war. Wieso P-chan so panisch auf heisses Wasser reagierte.

Dann kamen ihr andere Sachen in den Sinn. Sie hatte mit P-chan geschlafen, sich vor ihm ausgezogen, ihn geknuddelt und geküsst. Sie lief rot an und sank in sich zusammen. Wie peinlich das doch alles war.

„Wieso hast du es mir nicht gesagt?" Ranma kratzte sich den Kopf „Ich hab es ihm versprochen, es ist ihm schrecklich unangenehm" „Von wegen, er hat es schamlos ausgenutzt. Unangenehm wird es erst wenn ich ihn in die Finger bekomme" sagte sie.

„Wie ist das überhaupt möglich?" und sah zu ihrem Verlobten. Er verstand sofort, was sie damit meinte „Aus dem gleichen Grund wie bei mir" sagte dieser kurz. Akane stand langsam auf und lief zu Ranma.

Unerwartet Ohrfeigte sie ihn. Fassungslos starrte er Akane an und hielt sich die Wange „Ihr habt mich beide gedemütigt" beantwortete sie seine unausgesprochene Frage und ging hoch.