James wachte am Weihnachtsmorgen durch Sirius der hinein geplatzt kam. Er blinzelte den Schlaf weg merkte er das die anderen Rumtreiber auf ihm sassen während Sirius wie ein hyperaktives Kind welches mindesten siebzehn Espresso getrunken hatte durch den Raum sprang.

«Auf stehen Jimmie! Geschenkeeeeeeeee!»

Nachdem er sich widerwillig aus dem Bett gekämpft hatte betraten die vier Freunde den Gemeinschaftsraum der Schulsprecher wo eine verärgerte Lily halb wach mit ihren Freundinnen sass. «Lillleeeeeeeeeeeeeeeeee!»

Sirius warf sich mit einer Bären Umarmung auf Lily und küsste dann Marnie und Alice abwechselnd bevor zum grossen Weihnachtsbaum in einer Ecke sprang und tauchte in einen Haufen Geschenke. Die anderen Rumtreiber sahen resigniert zu als Sirius die Geschenke schneller als der Blitz sortierte und die Pakete zu ihrem Besitzer warf. Nachdem sie Sirius ein Beruhingstrank gefüttert hatten sassen die sieben vor dem Baum um ihre Geschenke zu öffnen.

«Erm danke Tatze», sagte James vorsichtig nachdem er Sirius Geschenk ausgepackt hatte; eine Ausgabe der Hexenwoche und mehrere Gläser Kakerlaken Haufen.

«Ich weiss! Es gibt grossen Einblick in den weiblichen Geist weisst du», sagte Sirius enthusiastisch und deutete auf das Magazin, «Und Kakerlaken Haufen sind nicht so schlimm wie jeder sagt.»

James nickte. «Ok nun in diesem Fall kannst du es haben.»

Sirius schien überhaupt nicht beleidigt und nahm fröhlich das Glas und amüsierte sich für mindestens eine Stunde damit zu versuchen es zu öffnen. Resigniert darüber das er jedes Jahr ein verrückteres Geschenk von seinem besten Freund überkam beschäftigte sich James mit seinen anderen Geschenken.

Sie waren einiges interessanter. Eine riesige Box Konfekt und ein Paar Magenta Socken von seiner Mutter, ein Buch Namens Verantwortung vertrau auf dich – das beste aus schlechten Situationen machen von Remus, ein Haufen Schokofröschen von Peter, ein ziemlich schönes Paar Quidditch Handschuhe von Lily (sie wurde rot und tat es ab als er ihr übertrieben dankte) Geld und Süssigkeiten von Verwandten, Steinkekse und etwas schimmlig aussehendes von Hagrid. Jeder von ihnen hatte auch eine Ausgabe von ´Duellieren für Dummies´ von ihren Verteidigungslehrern erhalten. Auf dem leichten Papier hatte Harry geschrieben «Wir sollten euch nicht Geschenke machen aber ah nun…» begleitet von einer Karte auf welcher stand

Frohe Weihnachten ihr kunterbunter Haufen Schüler. Wir können uns niemanden vorstellen der diese Bücher besser brauchen kann als ihr also fangt an zu lesen! Geniesst es über Weihnachten aufgeregt zu sein und zuzunehmen weil wir werden die Peitsche am Anfang des Semesters wieder hervor holen.

In Liebe

Harry und Ginny

Fauchen von Ciad welches Harry nicht übersetzten will

§

Das Weihnachtsessen begann als fröhliche Sache. Die Verteidigungslehrer hatten es sich aufgetragen für Unterhaltung zu sorgen und verwandelten die anderen Lehrer in Wombats mit Kleidern was alle bis auf Filch lustig fanden. Flambierter Weihnachtspudding wurde serviert als ein grosser Waldkauz über den Lehrertisch flog und eine Notiz in Dumbledores Schoss fallen liess. Der alte Zauberer las sie schnell seinem Gesicht entwich die Fröhlichkeit und er reichte sie benommen Harry. Nachdem er sie kurz überflog verfinsterte sich sein Gesicht und er sagte in einer leisen kontrollierten Stimme zu Ginny, «Sieht aus als hätte der geplagte Tommy entschieden eine kleine Weihnachtsparty zu schmeissen.»

Ginny wurde blas stand aber schnell auf und zog ihren Umhang von seiner Ablage auf dem Rücken ihres Stuhls. Die wenigen Schüler und Lehrer wurden ruhig und sahen in ihre aufgebrachten Gesichter.

«Angriff auf Hogsmeade. Wir gehen helfen.»

Sie verliessen die Halle und in ihrer benommen Verwirrung merkte niemand wie drei Jungen und ein Mädchen ihnen folgten.

§

Harry und Ginny waren auf dem halben Weg nach Hogsmeade bevor sie merkten das sie verfolgt wurden. Sie drehten sich herum fanden sie ihre Zauberstaben zwischen den Augen von Remus und Lily. Er war nicht wirklich überrascht sie zu sehen aber verlangte dennoch «Was zum Teufel macht ihr hier?»

Lily auch etwas erschrocken über die Wut in seiner Stimme hob ihr Kinn und antwortet als wäre es offensichtlich, «Wir kommen um zu helfen Sir.»

Harry sagte nichts. Seine Augen suchten ihre und Lily fühlte sich unwohl als würde er in ihren Kopf sehen. Eine Schneeflocke fiel und landete auf seinem ausgestreckten Zauberstabarm. Er zitterte.

Ohne ein Wort drehte er seinen Rücken den Schülern zu und ging in den dichten Schnee davon. Ginny senkte ihren Zauberstab ebenfalls und ihre braunen Augen flackerten zu seinem weggehenden Rücken. Mit herumwirbelndem Umhang drehte sie sich ebenfalls um ihr rotes Haar nun feucht vom Schnee schwang mit. Sie ging ein paar Schritte weg hielt dann inne und drehte sich um und sagte knapp, «Haltet mit.»

§

Der Schnee bildete eine dicke Decke, machte das Gehen schwerer als sie nach Hogsmeade stampften. Kein Lehrer sagte ein Wort und Lily fühlte sich als wären sie wütend und dennoch resigniert. Sie wollten das ihre Schüler in Sicherheit waren.

Harry stoppte. Der Hang der ins Dorf führte war unberührt wie es nur frischer Schnee sein kann so weiss das es im Licht beinahe blau war.

Aber auf dem weissen Landstrich lag ein Mangel – ein schwarzer Streifen. Rauch erhob sich in grauen Spiralen und mehrere Feuer brannten trotz dem Wetter. Selbst aus der Ferne konnte Lily die Schreie hören. Harry und Ginny sahen weiter ihre Gesichter ausdruckslos. Sie bewegten sich wie eine Einheit, sie zogen fliessend ihre Zauberstäbe und fingen an den Hang hinunter zu gehen und sahen nicht zurück. Kalt bis auf die Knochen griff Lily mit eisigen Fingern nach ihrem eigenen Zauberstab fand stattdessen aber eine Hand. Ein trockenes Schluchzen kam aus ihrer Kehle sie hielt die Hand fest und die langen Finger wärmten ihre. Die Wärme schien von ihren Fingerspitzen durch sie zu fliessen und die eisige Furcht fiel ab. Sie zu zur Hand hinunter und folgte ihr zu James' Gesicht und sie lächelte ihn an.

«Lasst uns gehen.»

§

Hogsmeade brannte.

Die malerischen Strohbedeckten Hütten, der Pub, Zonkos, Dervish und Banges alle in Flammen. Figuren in Umhängen und Masken rannten mit kranken Vergnügen durch die Flammen und warfen locker unverzeihliche in die dunkle Luft.

«Nur betäuben», flüsterte Harry, «Und um Himmels Willen vergesst nicht sie zu fesseln und ihre Zauberstäbe abzunehmen. Zerbrecht sie wenn ihr könnt.»

Remus, James, Sirius und Lily nickten alle, krank vom Anblick vor ihnen.

«Ok. Geht.»

Die beiden Worte waren kaum gehaucht hätten aber von einem Lautsprecher gerufen werden um so eine Reaktion auszulösen. Lily liess James' Hand los und hob ihren Zauberstab.

«Stupor!»

Der Todesser fiel und stolperte über seinen schwarzen Umhang. Nach einem anderen geflüsterten Spruch begannen schlangenartige Seile sich um seinen tauben Körper zu schlingen. Regenbogenstrahlen von Licht ausweichend ging Lily auf ihn zu und schnappte den Zauberstab aus seiner Hand und zermahlte ihn unter ihrer Ferse. Er zerbrach mit einem kranken Knacken und Lily trat die Teile in ein brennendes Gebäude.

Ein einsames Kind um vier oder fünf Jahre stand in der Mitte der schneebedeckten Strasse, seine Augen weit und erstarrt, Tränen hinterliessen schmutzige Spuren auf seinen dicken Wangen. Ein wortloser Schrei, hoch und geschlagen kam von dem Kind als es halbblind von Tränen geblendete in Dorfbewohner und Leichen gleichermassen stiess. Ein Zauberer mit einem tiefen Schnitt im linken Arm tauchte aus dem Nichts aus, packte ihn und hielt den kleinen Jungen fest als er floh.

Kaum wissend was sie tat warf Lily Schockzauber nach Schockzauber, fesselte die Gefallenen und nahm ihre Zauberstäbe bevor sie sie ins nächste Feuer rollte.

Ruhig beinahe lässig hob Harry seinen Arm und schwenkte ihn. Eine Welle Todesser stolperte zu Boden und mit einem weiteren Schwenker waren sie gefesselt und entwaffnet. Ihre Zauberstäbe verschwanden einfach. Harry hatte bemerkt das Todesser schlechte Kämpfer waren offensichtlich zuunterst in Toms Stapel und das die Schüler sich gut gegen sie schlagen konnten. James und Sirius duellierten sich beide heftig, während Remus grosse Wasserstrahlen schoss um das Feuer zu bekämpfen. Lily betäubte, fesselte und entwaffnete methodisch in einer anscheinend blinden Wut und kein Todesser entkam ihrem gut gezielten Schockzaubern.

Ginny hatte sich auf einem Dach positioniert und warf nicht erkennbare (für die meistens zumindest) Flüche auf die Gegner unter sich. Harry schlug weiterhin duzende Todesser auf einmal und in einer schreienden, merkwürdigen Wendung fiel die heftige Schlacht endlich in Stille.

Heftig atmend senkte Harry seinen Zauberstab und wandte sich an Ginny.

«Bring diese vier zurück zur Schule. Ich kümmere mich hier rum.»

Er trat den nächsten Feind hart und Ginny nickte wortlos und bedeutete den vieren ihr zu folgen. Sich noch einmal umsehend sah Lily einen Flecken tiefroten Blutes zu pink im befleckten Schnee verblassen. Es tropfte in einen steten Fluss aus einem Schnitt in ihrem Arm den sie bis dahin kaum bemerkt hatte. Trotz des plötzlichen bemerken des Schmerzes schweifte ihr Kopf merkwürdig ab.

Blut auf Schnee. Netter Kontrast.

§

Ginny heilte Lilys Arm umgehend aber bestand darauf das sie alle in den Krankenflügel gingen wenn sie zur Schule zurückkehrten. Nachdem sie von Madame Pomfrey welche grummelnd sagte das sie intakt waren gepiekt worden waren lud Ginny sie ins Quartier der Verteidigungslehrer ein. Nachdem sie Teetassen und ein Teller mit gebutterten Scones heraufbeschworen hatte sie sie ernsthaft an.

«Ihr hättet heute nicht kommen sollen.»

Beleidigt klingen antwortete James, «Aber ihr habt viel gefährliche Kämpfe und so gemacht als ihr jünger als wir waren. Das habt ihr uns erzählt!»

Ginny nickte und fixierte sie alle mit ihrem Blick.

«Genau, aber Leute die noch in der Schule sind im Krieg? Das war wirklich traurig für uns alle. Kinder mit elf oder zwölf erwarteten ständig einen Angriff, wussten das sie vielleicht kämpfen müssen und sterben weil es keinen anderen Weg gab. Ihr solltet nicht kämpfen müssen und das müsst ihr auch nicht. Wir schon und das ist der brutale Unterschied.»

«Wieso musstet ihr? Wieso müssen wir es nicht? Wir sind auch im Krieg!»

Ginny wurde verschont diese Fragen zu beantworten weil Harry ankam, welcher kalt und vom Winde verweht aussah. Er lächelte Ginny an und nickte seinen Schülern zu bevor sich schwerfällig auf einen Sessel setzte.

«Es hat ewig gedauert bis die Hit Zauberer auftauchten und ich habe ewig Feuer gelöscht zudem habe versucht diese hysterische verrückte Frau die ihren Jack Russel verloren hatte loszuwerden. Bin gerade zu Dumbledore gefloht um ihm zu sagen das alles in Ordnung ist. Er war nicht zufrieden mit euch», er nickte den vier Schülern erneut zu, «Aber ich nehme an Ginny hat euch einen Vortrag gehalten eh?»

Sirius nickte.

«Ich bin stolz auf euch aber ich wünschte ihr hättet gefragt. Ich hätte wahrscheinlich ja gesagt in Anbetracht der Dinge die ich getan habe als ich jünger war als ihr, aber ihr hättet nicht rausschleichen sollen. Wir hätten euch zum Beispiel verhexen können und was wenn die Todesser zur Elite gehört hätten eh? Ihr hattet Glück das es inkompetente Blödmänner waren. Weiss einer von euch wie hart es ist sich gegen sagen wir Lucius Malfoy zu duellieren?»

Ziemlich beschämt schüttelten die vier ihre Köpfe.

«Es ist verdammt schwer das ist es. Ich weiss das ihr alle euren Teil in diesem Krieg zu spielen habt aber nicht jetzt. Noch nicht. Ich könnte mir nicht vergeben wenn euch etwas passiert wäre versteht ihr?»

Wieder nickten sie und Harry lächelte sie an.

«Ich nehme an ich kann nicht wirklich etwas sagen betrachtet man all die Zeiten in denen ich beinahe getötet wurde, aber ich will nicht das ihr in diese Situation kommt weil es furchtbar ist. Ich wette ihr fandet diesen Kampf alle ziemlich verstörend ja?»

Lily nickte bestätigend.

«Nun das war nichts. Die Dinge die Tom Riddle nicht nur getan hat, sondern auch stolz drauf ist haben mir für einen Grossteil meines Lebens Albträume beschert. Verstanden?»

«Verstanden.» sagten die Schüler ernst im Chor.

«Gut. Übrigens danke für das Weihnachtsgeschenk Jungs.»

Die drei Rumtreiber grinsten. Sie hatten zusammengelegt um einen Auroren Wandhalter für beide Lehrer und ein glitzerndes Kostüm für Ciad zu kaufen. Die Schlange faucht bedrohlich aus Harrys Ärmel.

«Sie sagt danke für ihr Geschenk.» sagte Harry ihnen und sagte dann etwas scharf zu der Schlange welche wie Remus schwören konnte mit den Augen blinzelte.

«Sie ist nur etwas verloren wenn es um gewöhnliche Manieren geht», erklärte Harry.

Ha ich habe ausgezeichnete Manieren wenn ich mich danach fühle!

«Nun fühle die öfter danach anstelle dich so zu verhalten als würdest du dich ständig häuten!» erwiderte Harry sauer.

«Ehrlich Frauen!»

«Vergleichst du mich mit deiner Schlange?» fragte Ginny bissig.

Harry überlegte.

«Ja nun, es gibt diesen lausigen Witz das ihr beide fauchende Anfälle habt», antwortete Harry. Ginny stöhnte und schlug ihn auf den Kopf.

«Versuch nie einen Scherz zu machen Harry du blamierst dich nur selber.»

Sich gutmütig streitend wie sie es schon lange nicht mehr getan hatten verbrachten die beiden Lehrer den Abend mit ihren Schülern wechselten zwischen Geschichten und Gelächter und schafften es den Horror dieses Weihnachtstages aus ihre Köpfen zu verbannen.