Nach einer Weile klopfte es an der Tür. Akane lag auf ihrem Bett und sah hoch zur Decke. Sie war so tief in Gedanken, das sie nichts anderes mehr wahrnahm. Der wieder männliche Ranma öffnete langsam die Tür und trat vorsichtig ein. Er sah schon das Akane, nichts mitbekam und räusperte sich. Nichts. Er trat näher und räusperte sich lauter. Wieder keine Reaktion.
Er wagte sich so weit vor und setzte sich, auf Akanes Bettkante. Er blicke ihr in die Augen und sah wie Abwesend sie war. Er wagte sich noch etwas vor und legte seine Hand sanft auf ihre. Akane schrak innerlich auf, was man ihr aber nicht anmerkte. Sie drehte den Kopf und sah Ranma. Leicht runzelte sie die Stirn und fragte sich wie lange er wohl schon da sass. Aber es schien ihr egal zu sein und sah wieder zur Decke.
Ranma wusste nicht was das zu bedeuten hatte. Er drückte ihre Hand und traute sich „Hasst du mich jetzt?" flüsterte er fast. Akane schüttelte leicht den Kopf. Erleichtert fragte er weiter. „Bist du noch Böse?" Wieder verneinte sie. Er sah an ihr runter und sah das sie immer noch das nasse Kleid trug, auch ihre Haare glänzten noch „Akane du solltest duschen und dir was warmes anziehen. Sonst erkältest du dich noch".
Akane sah jetzt zu ihrem Verlobten und setzte sich plötzlich auf „Ranma" sagte sie und er erschrak über den plötzlichen Umschwung . „Ja" er schluckte und fragte sich was jetzt kam. Sein Herz beschleunigte sich. „Darf ich dich etwas fragen" er nickte ihr zur Bestätigung zu. „Wieso hast du heute Nachmittag, all diese fragen gestellt?"
Er wollte nicht darüber reden. Er hatte einen heftigen Gefühlsausbruch erlebt, der ihm jetzt sehr peinlich war. Ranma spielte denn unwissenden. „Ich weiss nicht wovon du redest" er hoffte sie würde das Thema jetzt sein lassen. Aber dem war nicht so. „Du hast mich gefragt, ob ich Ryoga mag, ob ich ihn liebe und mit ihm zusammen sein will" erinnerte sie ihn. Er wurde leicht rot, um die Nase und sah zur Seite.
Akane ahnte jetzt langsam, wieso er das getan hatte. Aber sie wollte es von ihm hören. Das war ihr sehr wichtig, zu verstehen wie Ranma fühlte. „Wieso hast du das gefragt?" drängte sie ihn sanft. Er war nicht bereit darüber zu reden. Was wenn er jetzt sein Herz ausschüttet und sie nicht so empfindet. Was wenn sie ihn abweist. Er würde lieber noch eine Weile, so unwissend mit ihr Zusammenleben. Sie nahm sein Kinn und zwang ihn hoch zu schauen.
Sie lächelte ihn sanft an. „Bitte" versuchte sie und drückte sanft seine Hand. Ihr war klar dass er eine harte Nuss war, aber sie würde es weiter versuchen. „Nur so aus Neugier" log er. Sie glaubte ihm nicht. „Und tust du?" fragte er unsicher und bereute es sofort. Er wollte die Antwort nicht wissen, er fürchtete sich zu sehr davor. „Nein" sagte sie bestimmt. Überrascht blickte er sie an.
Zweifelnd hackte er nach. „Wieso warst du dann so aufgelöst, als er verschwunden ist?" belustigt tippte sie ihm mit dem Finger auf die Stirn. „Denk doch mal ein bisschen nach, bevor du dich aufregst" er sah sie trotzig an „Das sagt genau die richtige". Sie lehnte sich zurück in die Kissen. „Ich hatte Angst, er könnte jemandem erzählen, was er gesehen hat"
Ranma runzelte die Stirn „Und das wäre?" fragte er ahnungslos. Akane wurde rot und sah gegen die Wand. Sie zog sich mit der linken Hand das Tuch vom Hals und legte somit die Knutschflecke wieder frei. Auch Ranma schoss das Blut wieder in den Kopf. „Aber wir haben ihn überzeugt, dass es nicht das ist, nach was es aussieht" sie sah ihn wieder an „Bist du dir da sicher?" er schüttelte den Kopf.
Er wollte das nochmal klarstellen „Du warst also nur so Hysterisch, weil du Angst hattest das es Jemand erfahren könnte und nicht weil du besorgt, um Ryoga warst" sie tippte ihm auf die Nase „Bingo". Ranma schluckte jetzt fest. Er nahm seinen Mut zusammen „Wäre es denn so schlimm gewesen?" Jetzt richtete sie sich wieder auf.
„Was glaubst du, tun unsere Väter, wenn sie davon erfahren" fragte sie eher rhetorisch, da es klar war, was passieren würde. Sie zog die Augenbraue hoch und sah ihn erwartend an. Sein Herz fing an zu hämmern. Er sah an ihren Hals und betrachtete seine Markierungen. Akane sah ihm seine Unsicherheit an. Was könnte die Atmosphäre besser auflockern, als wenn sie ihn ein bisschen necken würde.
„Kann es sein das du mich magst?" erschrocken blickte er sie an. „So ein Blödsinn" stotterte er und wurde Tomatenrot. Er wollte flüchten, aber er wurde von etwas zurückgehalten. Sie hielt immer noch seine Hand fest. Ihr gefiel seine Reaktion sehr. Sollte sie etwas weiter gehen. Da entwich ihr ein niesen. Und das direkt in Ranmas Gesicht. „ewwwwwuiiii" drückte er heraus und wischte sich mit dem Ärmel, übers Gesicht.
Akane fing an zu lachen und warf sich zurück in die Kissen. „Tut…mir….wirklich…leid" quetschte sie zwischen den Lachern heraus. Verwirrt blickte er auf Akane „Da bin ich mir nicht so sicher" Er war froh Akane endlich Lachen zu sehen. Aber etwas besorgt wegen dem Nieser „Es wird zeit das du die nassen Sachen loswirst, sonst bleibt es nicht bei einem Nieser" sagte er süss.
Sie ergriff die günstige Vorlage und wollte noch etwas mit ihm spielen. Sie lächelte ihn unschuldig an und sagte gespielt erschrocken „Du willst das ich mich ausziehe" er wurde wieder rot und stotterte „So hab ich das….nicht…nicht gemeint. Also doch, aber…aber nicht vor mir" Wieder verfiel sie in schallendes Gelächter. Es machte so viel Spass ihn in Verlegenheit zu bringen. Sonst tat er das nur mit ihr.
Sie wurde ernst und zog ihn ganz nahe an sich. „Aber jetzt mal ernst, du magst mich doch" sagte sie sehr verführerisch. Er schluckte schwer und sah ihr in die Augen. Sie fuhr mit ihrer Hand über seine Wange, über seinen Hals und zu seiner Brust. Sie presste ihre Hand flach darauf und fühlte seinen Herzschlag. Begeistert stellte sie fest, dass es verrücktspielte. Aber sie liess sich nichts anmerken.
Auch ihr Herz fing jetzt an zu rasen. Sie waren sich so nahe, das sie seinen Atem auf ihrem Gesicht spürte. „Und?" fragte sie gespannt nach. Doch er brachte kein Wort heraus. Er sah sie weiterhin gebannt an. Seine Gedanken überschlugen sich, aber es wollte ihm kein Vernünftiger Satz einfallen.
„Schade" sagte sie und stand auf. Ranma sah ihr verwirrt nach und sagte „Was?" er stand auch auf und folgte ihr bis zur Tür. „Was ist Schade?" drängte er zu erfahren. Sie hielt ihm die Tür auf. Wieder trat sie ganz nahe an ich und legte ihre Hände auf seine Brust.
Langsam schob sie ihn rückwärts aus der Tür. „Es hätte so schön werden können" Wieder so ein nichts sagender Satz „Was hätte schön sein können?" fragte er wieder. Mit der Fingerspitze führ sie über seine Lippen „Aber was soll ich machen, du kriegst einfach nicht den Mund auf" er sog die Luft ein.
„dabei ist es so ein schöner Mund" Seine Atmung wurde jetzt unregelmässig. Akane nahm seinen Zopf zwischen die Finger „Was man sieht ist nicht immer, das was man bekommt" er sah auf sie runter. Sie Fing an die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen. Er wurde sichtlich nervöser und seine Nackenhaare stellen sich auf. Sie riss sein Hemd auf und fuhr mit den Händen über seine Brust. Lächelnd betrachtet sie ihre Kratzspuren von vorher.
„Wer hätte gedacht, das hinter so einem Prachtkörper" sie legte kurz eine Pause ein und streckte ihre Hand unauffällig nach der Tür aus. „So ein riesen Feigling steckt" bei diesen Worte schloss sie ihm schnell die Tür vor der Nase zu. Er stand da völlig verblüfft vor der Tür und fragte sich was da gerade abgelaufen war.
Da kamen ihm die Worte in den Sinn. Feigling. Moment mal sie hatte ihn einen Feigling genannt. Das konnte er sich nicht gefallen lassen. Wütend griff er nach der Klinke und stürmte wieder ins Zimmer „Ich bin kein Feigling" Sie lehnte gegen den Schreibtisch. „Das wage ich zu bezweifeln" neckte sie ihn weiter. Er kam ihr verdammt nahe und sagte „Nenn mich nie wieder so" Sie tippte sich aufs Kinn
„Wie denn , ach du meinst Feigling". Jetzt stand er ihr so nahe, dass er ihre nassen Kleider an seiner Brust spürte. „Ich bin keiner" sagte er drohend. Akane hatte ihn so weit. Sie legte die Arme, um seinen Hals und flüsterte „Beweis es" Seine Augen blitzten gefährlich auf. Zuerst wollte er fragen. Wie. Doch dann fuhr sie sich mit der Zunge über die Lippen und er wusste was er machen musste.
Er überbrückte noch den letzten Abstand zwischen ihnen und drückte seine Lippen auf ihre. Es war ein sehr leidenschaftlicher Kuss. Schnell öffnete sie ihren Mund und er fuhr mit seiner Zunge rein. Von der Leidenschaft gepackte, hob er sie auf den Schreibtisch und drängte sich zwischen ihre Beine. Er konnte seine Finger nicht mehr zurückhalten und erkundete ihren Körper. Sie verschränkte die Beine um seine Hüfte und zog ihn näher an sich.
Gewagt biss sie ihm in die Unterlippe und unterbrach somit den Kuss. Erregt knurrte er an ihren Lippen und wollte sie wieder Küssen, doch sie schob ihn von sich. Er sah sie etwas enttäuscht an. Sie sprang vom Tisch und nahm seine Hand. Sie zog ihn raus aus ihrem Zimmer. Er folgte ihr wortlos auch wenn er nicht ganz Begriff was hier geschiet.
Dann blieb sie stehen, er erkannte dass sie sich im Vorzimmer zum Bad befanden. „Was machen wir hier?" fragte er etwas aufgeregt. „Mir wird langsam kalt in dem nassen Kleid" sagte sie so ganz beiläufig. Jetzt drehte sie sich zu ihm um und sah ihm tief in die Augen.
Sie schob zuerst den einen Träger über die Schulter und dann den anderen. Das Kleid glitt zu Boden. Seine Augen weiteten sich, als er sie in ihrer ganzen Pracht betrachtete. Sie stand nackt vor ihm, er musterte sie von oben bis ganz unten. Er liess sich Zeit dabei und genoss es.
Auch Akane genoss es so von ihm angesehen zu werden. Da traf es ihn wie ein Blitz „Hattest du etwa den ganzen Tag, keine Unterwäsche an?" fragte er sie leicht irritiert. Sie lächelte ihn nur an und zog die Tür zum Bad auf und trat ein. Ranma stand da und blickte zur Tür, durch die seine Verlobte gerade getreten war. Er wusste nicht was mit sich anzufangen. Sollte er hier warten bis sie fertig war, oder sollte er lieber wieder ins Zimmer zurück.
Er wollte gerade kehrt machen. Da ging die Trennwand wieder ein Stückchen auf und sie linste zu ihm. „Kommst du?" fragte sie frech. Ihm klappte die Kinnlade runter und er zeigte mit dem Finger in ihre Richtung „Daaa…rein" stotterte er. „Ohje, hat dich der Mut wieder verlassen. Zu schade aber auch" sie zwinkerte ihm zu und schloss die Tür wieder. Indirekt hatte sie ihn wieder einen Feigling genannt.
Bevor er darüber nachdenken konnte und sich um entschied. Warf er schon seine Kleidung zu Boden. Er hetzte schon fast, doch als er nach der Tür griff, musste er nochmal seine Angst runterschlucken. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und Duschte. Er trat unbemerkt an sie heran und liess eine Hand auf ihre Hüfte nieder. Sie drehte sich erfreut um und musterte ihn zuerst. Gespannt blickte sie runter, und musste scharf die Luft einziehen, als sie sein Glied erblickte.
Er zog sie an sich und verwickelte sie erneut in einen Kuss. Sie schob ihn aber wieder schnell von sich und drückte ihm eine Flasche in die Hand. „Mach dich mal nützlich" dann kehrte sie ihm den Rücken zu. Seine Freude war gross. Er drückte sich ein wenig in die Hand und fing an sie einzuseifen. Aber er blieb nicht lang am Rücken. Er fuhr mit seinen Händen um sie herum, rauf zu ihren Brüsten.
Mit kreisenden Bewegungen verwöhnte er sie. Akane hatte sich an ihn gelehnt und liess ihn machen. Er machte das schon sehr gut. Nach einer Viertel stunde hatten sie fertig geduscht.
Akane band sich nur schnell ein Handtuch um und Ranma zog seine Boxershorts wieder an. Zu mehr langte es nicht, denn sie zog ihn schon wieder mit sich. Vor ihrer Tür blieb sie stehen und sagte nur schnell. „Warte hier" sie drückte ihm nur schnell noch einen Kuss auf und verschwand hinter der Tür. Nur wenige Augenblicke kam sie wieder heraus. Sie trug nur seinen Pullover.
Sie sah fröhlich zu ihm auf „Hast du Hunger?" Er zog sie wieder an sie und wollte seinen Kopf senken „Und wie" doch sie schob ihn wieder von sich. „Ich meinte, willst du was Essen" Als er so darüber nachdachte, viel ihm ein wie sehr er tatsächlich Hunger hatte. Also nickte er nur.
Akane hatte keine Lust zu Kochen, also stellte sie ein paar Reste zusammen, wärmte diese auf und machte noch zusätzlich Sandwiches. Aber das alles ging erheblich länger als sie dachte. Ranma lenkte sie ab. Er stand hinter ihr und grabschte ständig an ihr herum. Er konnte seine Finger einfach nicht ruhig halten. Sie war schon fast fertig, sie musste nur noch die Brote bestreichen.
Er hatte die arme um ihren Bauch geschlungen und küsste ihren Hals. Er presste seine Hüfte gegen ihren Hintern und drückte sie so gegen die Arbeitsplatte. Sie hätte ihm am liebsten nachgegeben. Aber sie musste sich zusammenreissen. Und er auch, also wand sie sich aus seiner Umarmung. Sie drückte ihm einen Teller in die Hand und schickte ihn ins Wohnzimmer. Widerwillig ging er.
Akane setzte sich vorsichtshalber nicht direkt neben ihn. So hatte sie den Tisch zwischen sich und konnten sich endlich aufs Essen konzentrieren. Nach dem Essen, räumten sie auf, es war noch früh. Ranma schlug vor „Willst du noch einen Film schauen" „Nein" sagte Akane und trug die Teller in die Küche. „Draussen ist es wieder schön, sollen wir einen Spaziergang machen?" „Nein" lehnte sie erneut ab und fuhr mit einem Tuch über den Tisch.
Er wollte noch nicht schlafen gehen. Es war ihr letzter gemeinsamer Abend, ab morgen wäre hier wieder Hochbetrieb. Aber sie war auf einmal so abweisend. Bereute sie es etwa. „Wir könnten…" doch sie liess ihn nicht ausreden. „Nein" sagte sie bestimmt. Sie nahm die Fernbedienung und machte den Kasten aus. „Komm wir gehen ins Bett" und zeigte mit dem Kopf zur Tür.
„Ich will aber noch nicht" sie lächelte ihn an und zog ihn an der Hand hoch „Du klingst wie ein kleiner Junge" Sie löschte das Licht und lief voraus. Hinter ihr her trottend sagte er trotzig „Ich bin ein Mann". Sie musste darüber lachen. Es klang so widersprüchlich. „Natürlich bist du das, mein Grosser" sagte sie belustigt. „Sag das nicht so" sie blickte kurz nach hinten „Wie denn?" sie wusste genau was er meinte. Aber es machte einfach zu viel Spass.
„Als wäre ich ein Kind". Vor Akanes Zimmertür blieben sie stehen. Sie schaute zu ihm hoch. „Das würde ich niemals tun" sagte sie unschuldig. Er beugte sich zu ihr runter und gab ihr einen zärtlichen Kuss. Widerwillig löste er sich von ihr und ging zu seinem Zimmer. Akane stand noch da und blickte ihm hinterher „Wo gehst du hin?" fragte sie immer noch belustigt. Er runzelte sie Stirn „Du wollest doch schlafen gehen"
Er war wieder näher gekommen. Sie nahm seine Hand. „Du solltest mir wirklich besser zuhören" tadelte sie ihn „Aber du hast doch vorhin…" sie liess ihn nicht ausreden. „Von schlafen hab ich nichts gesagt" erinnerte sie ihn. Sie zog ihn in ihr Zimmer und zum Bett rüber. Akane liess seine Hand los, schlug die Bettdecke zurück und stieg ins Bett. Ranma stand unschlüssig vor dem Bett und blickte auf sie herab.
Sie klopfe auf die freie Stelle neben sich. „Komm her" Er befolgte ihren Befehl und setzte sich zu ihr. Jetzt sass er etwas verkrampf neben ihr. Er wusste nicht genau, wohin das jetzt führte. Da grätschte sie über seinen Schoss. Sie beugte sich zu ihm runter und presste ihre Lippen auf seine. Er sprang sofort drauf an und zog sie näher an sich.
So küssten und befummelten sie sich die halbe Nacht, heisser wurde es nicht mehr, irgendwann wurden sie von der Müdigkeit übermannt und schliefen schlussendlich aneinander gekuschelt ein.
