Hermine ging morgens um vier in die Küche, um sich ein Glas Wasser zu holen. Sie stand an der Küchentheke, als zwei warme Arme sich um ihre Hüfte legten und erschrak.

„Was machst du denn hier", fragte sie.
„Ich schätze mal, dasselbe wie du", antwortete er.
Er sah an ihr hinunter und leckte sich über seine Unterlippe. Sie hatte gedacht, hier niemanden um diese Uhrzeit hier anzutreffen und stand nur in ihrem Nachthemd vor ihm.

„Das hättest du nicht tun sollen", raunte er und leckte sanft ihren Hals entlang.
„Was machst du? Du weißt genau, wir könnten…" Sie kam nicht weiter und keuchte leise auf, als er die empfindliche Stelle in ihrer Halsbeuge traf.

„Selber Schuld, warum ziehst du dir auch nichts Anständiges an", antwortete er lachend.

„Hör auf", flüsterte sie, doch er hatte sie schon gepackt, sie auf den Küchenschrank gesetzt und sich zwischen ihre Beine gestohlen.

„Bist du wahnsinnig", seufzte sie .
„Ja, wahnsinnig nach dir." Er presste begierig seine Lippen auf die ihren.

Sie drückte ihn von sich weg.„Du stehst wohl auf dieses Angstkribbeln", fauchte sie.
„Hmm, da muss ich überlegen." Er biss sanft in ihre Ohrläppchen "Ja, ich finde es klasse."

Seine Hände wanderten unter ihr Nachthemd und fingen an, kleine Kreise um ihre Brustwarzen zu malen, sodass sie aufstöhnte.

„Nicht so laut die Dame, es könnte jemand kommen", hörte sie ihn kehlig lachen.

„Das ist mir so was von Schnuppe" antwortete Hermine und zog ihn noch enger an sich. „Ich liebe dich."
„Und ich dich erst", antwortete er.
Er ließ seine Zunge in ihre Mundhöhle tauchen und erneut entwich ihr ein lautes Stöhnen.

„Guten Morgen ihr zwei. Schon so früh wach?" Sie sprangen auseinander und blickten auf einen grinsenden Harry, der im Türrahmen lehnte.

„Ah Harry, es ist nicht so, wie du denkt." Hermine sprang vom Schrank und zupfte sich ihr Nachthemd zurecht.

„Klar ist es das! Ey Ron, sie ist in der Küche. Und du hattest Recht, es ist Charlie", rief er.

„Ihr wusstet es", fragte Hermine.

„Natürlich. Obwohl ich schon auf Sirius getippt hatte", antwortete Harry.

" Ich habe dir auch gesagt, es ist Charlie. Eine Mutter spürt das", hörten sie Molly, die hinter Harry erschien und sofort wechselten die beiden Gesichter der beiden in Kalksteinweiß.

"Mum, es..."

"Papperlapapp, jetzt versuch mir hier nicht irgendwelche Märchen aufzutischen. Eure Blicke sprachen ja Bände. Zuerst fand ich es sehr erschreckend, aber wo die Liebe hinfällt. Und schaut nicht so verdattert. Ich kann eh nichts dagegen tun, ihr seid beide volljährig." Die beiden schauten die kleine rundliche Frau mit verwirrten Gesichtern an.

„Wie lange steht ihr denn schon vor der Türe", fragte Hermine ängstlich.

„Erst eine Minute. Ron wollte dich wecken, aber du warst nicht im Zimmer und da hab ich mir gedacht, dass du sicher in der Küche bist", antwortete Harry.

"Warum hat denn niemand etwas gesagt?", wollte Charlie wissen.

„Ach, wir dachten es macht eure Beziehung spannender. Andauernde Versteckspiele und immer auf der Hut sein", meinte Ron grinsend.

„Wie lange geht das denn schon mit euch", fragte Harry.
"Etwas ein Dreiviertel Jahr",antwortete Hermine leise.

Charlie griff jetzt nach ihrer Hand. Er war froh, dass er nun endlich raus was und sie sich nicht mehr verstecken mussten.