Lily rannte den Gang hinunter handelte nachdem sie für einige Minuten erstarrt gewesen war zu schockiert von ihrem Treffen um sich zu bewegen. Sie hatte Wahnsinn in Snapes schwarzen Augen glitzern sehen – und es machte sie krank.
Ihre Füsse schlugen auf den dicken Teppich im Gang und sie kam voran die Geräusche des Kampfs wurden klarer und lauter.
Plötzlich schiess ein Lichtblitz den Gang hinunter Lily warf sich flach auf den Bauch ihr Herz pochte als sie rau in den Stoff des Teppichs atmete. Der Lichtblitz war verblasst und Lily kroch flach zur Wand. Sie stand auf drückte ihren Rücken gegen den kalten Stein ihr Körper vor Alarmbereitschaft angespannt. Sie kroch durch den Gang es war erst nach der Ecke als sie anfing zu rennen.
James ging vor der Tür des Raum der Wünsche umher bis sich auf die Lippe bis er blutete. Was wie Jahrzehnte schien streckte er seinen Kopf aus der Tür und sah einen leeren Gang.
Was sie wie mehrere Jahre anfühlte fühlte er eine sanfte Hand auf seinem Arm und sah eine Lily mit grossen Augen hinter ihm. Ohne nachzudenken zog er sie in eine feste und verzweifelte Umarmung. James konnte ihren leicht verknüpften Körper zittern fühlen als sie in seine Schulter flüsterte; «Den Gang runter. I glaube wir haben zehn Minuten.»
Er verstärkte seinen Griff als er verzweifelt versuchte seine Stimme zu stabilisieren antwortete, «Wir müssen die Kinder weg bringen.»
Lily loslassend fuhr der ängstliche junge Mann sein herumgehen fort.
«Es gibt einen Geheimgang den Flur hinunter. Es führt zu…»
Er verengte seine Augen suchte seine geistliche Karte der Rumtreiber. Dann schnippte er plötzlich mit den Fingen. «Zur Küche!»
Lily runzelte die Stirn und verschränkt die Arme vor der Brust.
«Um Himmels Willen James! Das ist wirklich nicht die richtige Zeit für…»
«Nein, nein, nein, nein, nein!» schnitt James ihr das Wort ab, «Sie werden sie da unten nie finden! Ein Portrait hat uns gesagt das wir vier, Dumbledore und ein Typ Namens Hogmany die einzigen Leute sind die sie seit Hundertzwölf Jahren besucht haben und Hogmany war sowohl Dumbledores bester Freund als auch ziemlich tot.»
Lily starrte ihn einige Sekunden an bevor sie trocken meinte, «James Potter du bist ein Genie.»
James vergass das gewöhnliche ´ich weiss!´ zu sagen und sprach stattdessen ein schnelles Sonurus auf seine Stimme. «Hey Leute!»
Das leise Gemurmel der jüngeren Schüler stoppte sofort and alle schauten aufmerksam zu ihrem Schülersprecher.
«Wir werden euch in Gruppen von ungefähr fünfzehn Leuten zu einem Gang den Flur runter bringen. Erstklässler nach vorne. Bleibt ruhig.»
Nur diese drei Sätze reichen um die Schüler von Hogwarts in Bewegung zu bringen und für die nächsten fünf Minuten brach eine schnelle effektive Operation aus. Als James mit der zweit letzten Gruppe aus Schülern durch den Gang eilte hörte er erhobene Stimmen. Er erstarrte bedeutete den Schüler hinter den Wandteppich der den Zugang zum Gang verbarg zu schleichen. Wortlos gab er Lily ein Zeichen.
«Der Typ hat gesagt sie sind im Gang oder?»
«Das stimmt Zabini. Guter Junge.»
«Ja. Warte mal hör hin!»
James fühlte wie das Blut aus seinem Kopf wich. Es waren mindestens zwei Todesser nur wenige Meter entfernt. Es wagen sie zu schocken? Was wen er nicht traf? Es würden unverzeihliche durch den Gang fliegen bevor er «Voldemort» sagen könnte and dank seiner Verteidigungslektionen wäre das ein kurzer Zeitvertreib. Er wandte seinen Kopf um Lily anzusehen ihre grünen Augen waren vor Furcht geweitet ihre Lippen bewegten sich lautlos. Ein Geräusch und sie würden sterben das wusste er.
Er fing an sich verzweifelt den Kopf zu zerbrechen. Er dachte fanatisch an seinen Tarnumhang. Er würde ihm jetzt nichts bringen schön in seinen Koffer gefaltet.
Oder?
Er erinnerte sich an eine Verteidigung gegen die dunklen Künste Lektion vor ein paar Wochen. Potter hatte von wortloser und Zauberstabloser Magie gesprochen.
Aber was hatte er gesagt? Was? Was?
´Beide Arten Magie sind eigentlich ungewollt´ hatte er ihnen gesagt. Fenster zerbrechen oder ungewolltes Fliegen würde ihm jetzt nicht nützen. Aber was hatte er ihnen noch gesagt?
Aber sie können kontrolliert werden normalerweise von entschlossenen und ziemlich mächtigen Hexen oder Zauberern.
James atmete tief ein. Er wusste nicht ob er die Kraft hatte aber er hatte verdammt noch mal die Entschlossenheit. Hatte Potter gesagt wie man es tat?
Nein.
Zeit zu improvisieren, dachte er düster, ich hoffe ich kann einen wirklich guten Aufrufezauber wirken.
Seine Angst ausschliessend und seinen Zauberstab festpackend konzentrierte er sich.
Accio Tarnumhang, accio Tarnumhang, accio Tarnumhang.
«Beeil dich Zabini. Wir haben festgestellt das sie nicht hier sind.»
Accio Tarnumhang, accio Tarnumhang…
«Nein nicht hier»
ACCIO!
Ein leichtes Rascheln ging an James' rechtem Ohr vorbei. Er schnappte den Umhang mitten aus der Luft, bedeckte Lily dann sich selbst als grosse Schatten um die Ecke fielen.
Lilys Augen wurden unter dem Umhang grösser und sie hielt James' Hand in einen Todesgriff.
Die sieben Todesser hielten ihre Zauberstäbe alle wie Schwerter vor ihnen als sie durch den Gang gingen.
In einer Reihe.
Scheisse.
Wenn sie diese Formation beibehielten würden sie direkt in das erstarrte Paar laufen. Aber dann durchbrach plötzlich ein Lichtblitz im Umhang sein inneres Fluchen. Lily lächelte ihn zittrig an.
«Ich habe ein Blatt aus deinem Buch genommen. Hab einen Stillezauber gesprochen.» Ihre Stimme zitterte war aber triumphierend. James lächelte sie blass an stumm obwohl das nicht mehr nötig war, kommunizierten was sie jetzt tun sollten. Er hörte sich kaum hauchen, «Eins, zwei, drei…»
«STUPOR!»
Zwei Todesser fielen zu Boden getroffen von Lichtblitzen die keinen Ursprung zu haben schienen. Bevor die übrigen Stehenden reagieren konnten fielen zwei mehr von ihnen. Malcom Zabini hob seinen Zauberstab schwang ihn in einem grossen Bogen um sich, Lily und James verpassten einen Avada um Haaresbreite gab ihnen die Möglichkeit die Schockzauber zu feuern um die verbleibenden Feinde auszuschalten.
James stand fest atmend und sah hinunter auf die bewegungslosen Körper.
«Komm. Wir müssen alle in die Küche bringen.»
Die beiden rannten halb benommen zum Raum der Wünsche wo eine Gruppe ängstlicher Gryffindor Drittklässler wartete.
James legte den Kopf schief und die Gruppe eilte leise zum Wandteppich, traten über die Körper die anfingen sich zu bewegen. Lily zog den dicken Stoff zur Seite und jagte die Gryffindors hinein. Sie wurden von einem Meer ängstlicher Gesichter getroffen die hinten im Steingang standen. Eilig einen Stillezauber auf die Tür sprechend wandte sich Lily an James.
«Nun?»
«Nun?» wiederholte er. Er wandte sich an die Schüler, «Zwei Reihen bitte. Wir werden euch desillusionieren….»
Er schweifte ab als die Gruppe erhobene Stimmen hinter dem Wandteppich hörte. Es waren hauptsächlich Flüche die hin und her geworfen wurden obwohl sie ab und zu Harry oder Ginny Anweisungen rufen hörten. Plötzlich hohes Gelächter hysterisch und verrückt füllte seine Ohren und liessen ihn bis auf die Knochen frieren.
«Ok vergesst bewegt euch!»
Harry war stolz darauf wie sich die DA Schüler schlugen aber sie wurden müde. Die Schlacht wütete beinahe für zwei ein halb unnötige Stunden und sie waren gezwungen gewesen vieles ihres Bodens aufzugeben. Harry betete das Lily und James die Schüler sicher halten konnten.
Es gab bisher dreissig Opfer und zwölf davon Tot, wenn er sich nach den mentalen Botschaften von Dumbledore richten konnte.
Er blickte über seine Schulter. Er konnte von hier ein wenig von dem Gang sehen wo sich der Raum der Wünsche befand.
Lily, James, Mum, Dad, um Gottes Willen bewegt die Kinder. Bitte. Bewegt sie einfach.
«Schilde», rief er, «Hebt die verdammten Schilde!»
Er hatte für die letzte Stunde wie ein Auror geflucht und er hatte das Gefühl wenn seine Schüler nicht leicht beschäftigt wären sie ziemlich geschockt wären.
Er war schon lange in diese Adrenalin betriebene Ruhe geglitten die Kämpfe ihm immer brachten. Verfluchen. Schocken. Fesseln. Entwaffnen. Zerbrechen. Tschüss Zauberstab. In Wahrheit genoss er die gelegentliche Herausforderung.
Als das bekannte kreischende Lachen in seinen Trommelfellen wiederklang sagte ein kleiner Teil von ihm, der Teil der nicht fluchte; Oh gut. Eine Herausforderung.
«Nun hallo Tom», sagte er fröhlich und trat vor. Er war sich bewusst das sowohl die DA Mitglieder als auch die Todesser innehielten um zu starren. Ginny nutzte diese Gelegenheit um so viele wie möglich zu schocken. Voldemort hatte nichts gesagt.
«Erinnerst dich nicht an mich he Tom?» fragte Harry süsslich, «Das ist wirklich nicht fair oder? Du verfolgst mich in jedem verdammten Albtraum in meinem Leben und du kannst dir nicht mal die Mühe mache dich an mich zu erinnern? Ich bin so verletzt, Tom.»
Die doppelte Verwendung seines wahren Namen liess den dunklen Lord reagieren und er spie, «Wage es nicht diesen Schlammblutnamen zu gebrauchen Abschaum!»
«Was bevorzugst du Voldie?»
Jemand schnappte nach Luft und Harry wich schnell einem Todesfluch aus.
«Das nehme ich als nein…Tom.»
«Was Narr? Fürchtest du dich wie alle anderen meinen wahren Namen auszusprechen?» fragte Voldemort und seine Lippe zuckte.
«Nope. Ich finde es ist ziemlich einfach ihn zu sagen…entschuldige wie war nochmal dein Name? Specatrius!»
Plötzlich umschlang ein gleisendes Licht die beiden Feinde in einer goldenen Kuppel die dann in einem tiefen und angenehmen Ton summte.
«Sollen wir uns duellieren?»
Voldemort verengte seine roten Augen forderte seinen Gegner auf zu akzeptieren. Harry gab der Abscheulichkeit vor sich ein wildes Grinsen.
«Oh ja sollen wir.»
James eilte den Gang hinunter zu einem eher schlechten Gemälde einer Schüssel Früchte. Mit einem zitterten Finger griff er danach um eine Birne in einem unharmonischen grün zu kitzeln. Sie kicherte so wie ein Baby dem jemand eine Grimasse schnitt. Das Gemälde schwang zur Seite gerade als Lily um die Ecke auftauchte und eine lange Schlange Schüler anführte.
Ein Hauselfe mit grossen Augen tauchte in der Lücke auf und als sie James sah fing sie an hysterisch zu schreien.
«Meister James! Sie kommen endlich! Wir haben so Angst die Geräusche die wir Elfen hören. Wir mögen das nicht nein tun wir nicht!»
James beruhigte die winzige Elfe schnell und ihn einer raschen Operation waren mehrere elf, zwölf und dreizehnjährige in die Küche gequetscht.
Als er schliesslich selbst durch die Türe ging merkte er das die wenigen Hauselfen die nicht in einem Meer aus Tränen standen Tassen heisser Schokolade an die Schüler ausgaben welche als grosse schwarze Menge vor dem Stein Kamin kauerten. Das Fruchtgemälde schloss sich hinter ihm und er fühlte wie sich Lilys Schulter leicht gegen seine drückte. Er wandte seinen Kopf um, um sie anzusehen und sie tauschten ein weiteres blasses Lächeln.
«Sie sind hier sicher.»
James stiess den Atem aus den er seit einer Ewigkeit anzuhalten schien. Einfach diese Worte endlich gesprochen zu hören und von Lily gesprochen zu werden war alles was er brauchte.
Er spürte ein Ziehen an seinem Hosenbein und ein besonders kleiner Hauself drückte eine grosse Tasse Tee in seine Hand. Er hob ihn zu seinem Mund liess die Dampfranken sein Gesicht liebkosen und nahm einen Schluck.
Der bekannte delikate Geschmack brachte seine rosigen Kindheitserinnerungen zurück. Seine Grossmutter eine eher altmodische Dame hatte immer zu den Mahlzeiten kleine Sandwiches mit der Kruste abgeschnitten serviert, Scones die von Marmelade und geschlagener Sahne über quellten und Tasse nach Tasse Tee aus mit Rosen verziertem Porzellan um fünf Uhr geschlürft.
Für James schien die ganze Situation lächerlich in der Mitte einer Kriegszone zu sitzen eine Tasse zu trinken und an Nanas hohen Tee zu denken.
«Wunderbarer Tee nicht wahr?»
Lily sah ihn merkwürdig an und blicke zu ihrer eigenen Tasse hinunter.
«Schmeckt für mich ziemlich normal.»
James fühlte wie er rot wurde und sah angestrengt auf seine ausgelaufenen Turnschuhe die über den roten Steinboden fuhren.
Ein entfernter Schmerzensschrei erklang irgendwo über ihnen und die Elfe die ihnen Tee gegeben hatte wimmerte. Aus dem Augenwinkel konnte James sehen wie Lily mit ihren Händen spielte ihr Finger ineinander und auseinander schlang.
Einige Minuten von stillem Tee trinken wurde schliesslich gebrochen als Lily ihr geteiltes Gefühl aussprach.
«Ich fühle mich so hilflos.»
Fünf Worte die alles sagten das wie fühlten.
Ich fühle mich so hilflos…
Meine Freunde könnten sterben.
Ich fühle mich so hilflos…
Was geht vor sich?
Ich fühle mich so hilflos…
Werden wir sterben?
Ich fühle mich so hilflos…
«Lass uns gehen.»
Die Worte waren gleichzeitig gesprochen und sich als eins bewegend erhoben sie sich von den Stühlen auf die sie sich unbewusst gesetzt hatten.
«Wir laufen unnötig in Gefahr Lils.»
Lily drehte sich um und hob eine dunkel rote Augenbraue leicht.
«Und worauf willst du hinaus?»
James sah seine Freundin an und ein Grinsen brach auf seinem Gesicht aus.
«Also las es uns tun.»
James starrte ruhig auf die gedrängte Kämpfte Masse die die Treppe überfüllte und eine goldene Kuppel umgaben. Wieder sprach Lily um ihre Gedanken zusammenzufassen.
«Verdammt.»
«Das kannst du nochmal sagen.»
«Werde ich nicht.»
«Danke.»
Ihre Augen hatten sich nicht vom Kampf auf der Treppe entfernt. Sie konnten sehen wie sich Marnie heftig duellierte und als ordentliches Elite Mitglied der DA Befehle umher bellte.
Um ihren Körper greifend noch immer fasziniert zog Lily ihren Zauberstab und James wieder holte die Bewegung.
«James?»
«Ja?»
«Weisst du das ich dich liebe?»
