Dunkle Erkenntnis
Erneut erwacht Ruby plötzlich im Schlüsselschwertfriedhof. "Ich bin wieder Hier?" fragt sie sich mental und schaut auf den vor ihr liegenden Pfad. "Dann auf ein neues." beginnt sie den Pfad zu folgen.
Das erste, was Ruby erblickt ist wieder die blonde Frau, die ihren Geliebten verloren hat und hält seinen Stab fest. "Schon wieder sie. hmm?" Ruby bemerkt, dass sie auf jemanden starrt. Es war einer art humanoide, golden leuchtende, männliche Gestalt mit Hirschgeweih und scheinbar ohne Gesicht.
"Ich verstehe, wie du dich fühlst," spricht die Gestalt. "aber du verlangst von mir etwas, was ich nicht kann. Leben und Tod sind ein Teil eines empfindlichen Gleichgewichts."
Diese antwort lässt die Frau verzweifeln. "heißt es... du wirst es nicht tun?" fragt sie bevor die beiden sich in Licht auflösen.
"Sie hat also diese Wesen darum gebeten, ihren verstorbenen Freund wieder zu beleben. Aber er hat abgelehnt." erkennt Ruby und geht weiter. "Mag sein, das Leben und Tod ein Teil eines empfindlichen Gleichgewichts sind, aber wird sie es so einfach akzeptieren? Als Sora Kairi verloren hat, tat er es nicht. Er nutzt die Kraft des Erwachen um sie in diese Welt zurückzubringen, ganz gleich was die Konsequenzen waren. Auch Rimuru hat sein Freunde vor dem Tode bewahrt, indem er zu einen Dämonenlord wurde. In dem Fall ist das Gleichgewicht nicht so empfindlich, wie man denkt."
Nach einer Weile sieht Ruby wieder die Frau. Allerdings ist sie gereizt. Vor ihr ist wieder die goldene Gestalt und neben ihm ist eine weiter Gestalt, die ihm ähnelt. Der Unterschied ist, dass er violett leuchtet und gebogenen, segmentierten Hörnern hat. "Jetzt sind es schon Zwei von denen." wundert sich Ruby.
"Was hast du mit mir gemacht?" fragt sie.
"Ich habe dich unsterblich gemacht." antwortet die goldene Gestalt.
"Unsterblich?" fragt sie.
"Du kannst nicht sterben. Was bedeutet, dass du nicht mit dem Mann zusammen sein kannst, den du liebst." informiert die violette Gestalt.
"Solange diese Welt existiert, wirst du es auch." sagen die beine Gestalten zusammen.
"Sie müssen lernen, wie wichtig Leben und Tod sind. Nur dann können sie mit ihren Geliebten wiedervereinigt werden." sagt die violette Gestalt. Alle drei lösen sich vor Ruby auf.
Ruby gefällt es gar nicht. "Was hat diese Frau getan, um so eine Strafe zu erdulden?" fragt sie sich mental und geht weiter. "Das wird nicht gut enden."
Wie Recht Ruby hat. Sie stößt wieder auf die drei und die beiden Gestalten sind diesmal in ihrer Drachenform. Der goldener ist ein langer, schlanker Drache mit langen goldenen Mähne und der violetter ist ein Vierbeiner, mit Löcher übersehten Flügel und und einen Drachenschäden als Gesicht.
"Ich werde wiederkommen! Ich werde dem Rest der Welt über dieses Massaker erzählen und eine neue Armee aufbauen!" schreit sie.
Der violette Drache schüttelt den Kopf. "Die verstehst nicht. Es ist niemand mehr übrig. Du bist alles, was von der Menschheit übrig ist."
"WAS?!" schreit Ruby angewidert, während die Frau verzweifelt. "IHR BEIDEN BASTARDE HAB DIE GANZE MENSCHHEIT AUSGEROTTET, NUR UM IHR EINE LEKTION ZU ERTEILEN?!"
"Dieser Planet war ein wunderschönes Experiment, aber nun ist es ein Überbleibsel dessen, was es einmal war. Wir werden aus unseren Fehlern lernen. Ich hoffe, dass-"
Der goldene Drache wird abgeschnitte, als er von Ruby, mit weißen Feuerbällen, bombardiert wird. Die beiden lösen sich, genau wie die Frau, in Licht auf.
Auch wenn für Ruby das Gesamtbild noch unklar ist, sie hat genug gesehen um diese beide Wesen zu verachten. Ihr ist es sogar egal, ob es Götter sein können. Genau genommen macht es sie nur noch wütender. Aber sie versucht sich wieder zusammenzureißen. Nachdem sie ein und ausgeatmet hat, geht sie weiter.
Sie erreicht einen schwarzer Teich. Auf der anderen Seite ist ein Klippe über den Teich, wo die Frau steht Ruby sieht zu, wie sie in den Teich fällt und versinkt. Ruby kommt den Teich näher und bemerkt schnell, dass sie vor ihr auftaucht und daraus kriecht.
Ruby tritt zurück und sieht die Frau wie sie jetzt vor ihr steht. Ihr Kleid ist schwarz, die Haare sind weiß und ihre Haut blass. In ihren Augen wurde die Scleras schwarz und die Iris rot. Sie wirkt wie ein menschlicher Grimm. Ruby hat aber keine Angst. Sie verspürt eher Mitleid und Trauer.
"Übermächtige Wesen können recht närrisch sein." spricht Meister Xehanort, der aus dem nichts neben Ruby steht. "Wieviel sie über das Gleichgewicht verstehen mögen, das Herz wird ihnen immer unbegreiflich sein."
"Ja." murmelt Ruby. "Noch dazu sind sie Heuchler. Sie haben ihre eigene Gesetze gebrochen, um sie zu bestrafen." Sie blickt auf die Frau. "Was glauben sie, was mit ihr passiert ist?"
"Eine gute Frage." sagt Xehanort. "Aber ein gebrochenes Herz wie dieses ist sehr schwer zu heilen und vom Bösen beeinflussbar."
"Es besteht also die Möglichkeit, dass sie mein Feind sein wird." vermutet Ruby.
"Das ist durchaus möglich." sagt Xehanort. Ein helles Licht bedeckt die Sicht.
Ruby wacht in ihrem Schlafsaal. Sie seufzt Müde.
Es sind drei Tage seit dem Ereignis vergangen. Dank Tails konnte der Virus, den man in den CCT installiert hat, komplett gelöscht werden. Das haben Salem's Handlanger nicht gut angenommen und von White Fang werden sie auch keine Hilfe erwarten, da Sienna Khan sie offiziell aufgelöst hat.
"Also treibt sich hier im Remnant eine unsterbliche GrimmFrau herum?" fragt Nora. Team RWBY und Team JNPR sitzen in der Cafeteria wo Ruby ihnen von ihren Traum erzählt.
"Wenn, dann ist sie weit Weg von der Zivilisation." vermutet Weiss. "So wie Ruby sie beschrieben hat, würde sie sofort auffallen." sie wendet sich an Ruby. "Wie kommt es überhaupt, dass du diese Visionen in deinen Träumen Siehst? Ist das auch etwas, was bei Schlüsselschwertträgern üblich ist?"
"Ich weiß leider auch nicht alles." gesteht Ruby mit Achselzucken. "Während meiner Reise konnte Meister Xehanort mit mir in meinen Träumen kommunizieren, obwohl er zu dem Zeitpunkt als Herzloser und Niemand gespalten war. Dass ich Bilder aus einer weit entfernten Vergangenheit empfangen kann, ist mir neu."
"Die frage ist, ist sie ein Freund oder ein Feind?" fragt sich Ren.
"Nachdem, was ich gerade gehört habe, bezweifle ich stark, dass sie ein Freund ist." befürchtet Blake. "Es ist eher wahrscheinlicher, dass sie die ganze Welt hasst."
"Ob Ozpin was über sie weiß?" fragt sich Yang und wird misstrauisch.
"Das frag ich mich auch." gesteht Ruby. "Bevor wir aber dieser Sache auf dem Grund gehen, sollten wir uns mit unseren jetzigen Problem befassen."
"Cinder Fall." bestätigt Jaune.
"Der Virus ist weg, genauso wie die Unterstützung von White Fang. Der einzige, den wir kennen, der mit ihr zusammen arbeitet, ist dieser Eggman." murmelt Blake nachdenklich. "Wie wird ihr nächster Schritt sein?"
Später im Marktviertel von Vale.
Ein Faunus Mädchen, im Alter von siebzehn oder achtzehn, geht durch die Straßen. Sie hat lange rosa Haare und auch rosa Augen. Sie trägt ein Rosa T-Shirt und eine schwarze kurzärmelige Jacke. Einen schwarzen Rock und grau-weiße Zebra-Kniestrümpfe. Schwarze fingerlos Handschuhe und schwarze Schuhe. Das besondere an ihr, sie hat zwei Faunus Merkmale. Rosa Fuchs-Ohren und einen rosa Fuchsschwanz.
Sie wird von einem, der drei Männern, die an ihr vorbei gehen, mit dem Ellbogen angerempelt. Der Mann wendet sich zu ihr. "Pass auf, wo du lang gehst, Freak!" beleidigt er sie. Sie ignoriert ihn und geht einfach weiter. "Hey! Du dreckiger Faunus! Ich rede mit dir!" schreit er sie an, aber ohne Erfolg.
Der Mann knurrt wütend und folgt ihr. Er will gerade nach ihren FuchsOhr greifen, "Wag es nicht mich zu ignorieren, du-" aber es war ein Fehler. Sie packt ihn an dem Arm und wirft ihn über ihr mit dem Rücken auf den Boden. Beim Aufprall schreit er vor Schmerz.
Die beiden andere mischen mit und versuchen den Faunus anzugreifen. Doch den einen verpasst sie einen Schlag mit dem Ellbogen ins Gesicht und den andere mit dem Knie in die Magengrube, was sie außer Gefecht setzt. Der Faunus geht dann ungestört weiter.
"Grrr… Warum wundert... mich das nicht?" stöhnt der Mann, den sie auf den Boden aufprallen ließ, vor schmerz. "Die Faunus sind eben... nichts weiter als... gewalttätige Tiere..."
Der Faunus bleibt stehen. "Wenn du das tatsächlich glaubst, dann solltest du uns erst Recht nicht reizen." sie dreht ihren Kopf und schaut ihn mit einem Todesblick an. "Andernfalls kannst du dich von deinem jämmerlichen Leben verabschieden." sagt sie kalt. Die Kälte der Stimme und der Todesblick lassen den Mann vor Angst verstummen, worauf sie weitergeht.
"Macht dir nicht draus." Der Faunus wendet ihre Aufmerksamkeit auf das Mädchen mit kurzen dunkelbraunen Haaren. Sie hat gewellte Locken auf einer Seite ihres Gesichts, die mit einem Farbverlauf gefärbt sind, der dunkelbraun beginnt und in Karamell übergeht. Ihre Kleidung besteht aus einem langen, kakaofarbenen Hemd mit einem umgedrehten, geschichteten Rüschenkragen und einem schwarzen, taillierten Taillenbund. Sie trägt eine schwarze Lederhose mit goldenem Futter um die Tasche und Bändern an der Rückseite einer goldenen Reißverschlussnaht um die Knie. Ein schwarzgoldener Nietengürtel wird normalerweise von einem großen kakaofarbenen Gürtel mit Pistolenpatronen auf der linken Seite und einer großen goldenen Fadenkreuzschnalle verdeckt. Ein großes Stück schwarzer Stoff ist an ihrem Gürtel befestigt, der an ihrer rechten Seite hängt. Sie trägt ein Paar dunkelschwarze, hochhackige, wadenhohe Lederstiefel mit goldenen Schnallen. Sie hat auch Accessoires an, wie zum Beispiel ein Armband mit schwarzen Rosen als Dekoration. Dazu kommen schwarze Handschuhe und drei Perlenketten sowie ein schwarzer Schal um den Kragen. Sie trägt eine schwarze Baskenmütze mit kakaobraunem Besatz und eine schwarze Pilotenbrille mit Drahtkranz, weswegen ihre Augenfarbe nicht zu erkennen ist. Sie hält eine schwarze Umhängetasche mit goldenen Nieten in der Hand, die von einem Bandolierriemen gehalten wird.
Neben ihr ist ein HasenFaunus Mädchen, was die braunen Hasenohren zeigen. Sie hat lange, braune Haare und braune Augen. ihre Kleidung besteht aus einer kurzen braunen Jacke über einem dünnen schwarzen Oberteil und einer braunen Hose, die fast vollständig von oberschenkelhohen schwarzen Stiefeln bedeckt ist. Ihr braunes und schwarzes Farbschema wird durch goldene Schulterpanzer, Manschetten, einen Gürtel und die Verzierung ihrer Stiefel betont. Eine Schachtel wird am Gürtel befestigt.
"Idioten wie diese sind davon besses solche Sprüche rauszureißen." meint die Braunhaarige.
Der FuchsFaunus kichert. "Sag mir etwas, was ich noch nicht weiß. Sie wissen, wie armsällig sie sind. Deshalb suchen sie sich, die armselige sind als sie selbst um sich besser zu fühlen."
"So kann man es auch formulieren." stimmt die Braunhaarige zu.
Der FuchsFaunus sieht sich die beiden etwas genauer an. "Seit ihr zufällig Huntresses aus der Beacon Academy?"
"Jep." bestätigt die Braunhaarige. "Mein Name ist Coco Adel, Teamleiter vom Team CFVY. Neben mir ist meine Teamkollegin Velvet Scarlatina." stellt sie sich und ihren Faunuspartner vor. "Hmm. Kann es sein, dass du neu hier bist? Ich hab dich hier noch nie gesehen." wundert sie sich.
"Na ja. Ich lebe normalerweise außerhalb der Stadt." erläutert der FuchsFaunus. "Ich habe meine Bedürfnisse hier ab und zu spazieren zu gehen. Leiden machen es diese Idioten nicht gerade leicht." seufzt sie.
"Glaub mir. das verstehe ich." sagt Velvet mitfühlend.
"Wenn ihr aus Beacon seit, dann kennt ihr sicherlich Ruby Rose." erwähnt der FuchsFaunus.
"Wer würde sie nicht kennen?" meint Coco. "Sie ist die erste Schülerin, die zwei Jahre früher aufgenommen wurde. Noch dazu die Tatsache, dass sie die Begabung eines Elitekämpfers besitzt."
"Sie hatte mich auch vor dem Team CRDL gerettet. Zumindest glaube ich das." vermutet Velvet.
"Das Team CRDL besteht aus Tyrannen und Unruhestiftern." erklärt Coco. "Sie wollten Velvet belästigen, doch plötzlich wurden sie ohnmächtig. So hat es man mir erzählt." überlegt sie. "Viele glauben, dass Ruby dahinter steckt, aber Niemand weiß, wie sie das anstellt."
"Kann ich mir vorstellen." murmelt der FuchsFaunus. Ihre Scroll klingelt und der Faunus nimmt den Anruf entgegen. "Ja?... Oh. Hallo Kanae… In Ordnung ich bin gleich da." beendet sie den Anruf und wendet sich an die Huntresses. "Sorry, aber ich muss los. War net mit euch zu plaudern."
"Gleichfalls." lächelt Coco. Als der Faunus davon flitzt, fällt ihr was ein. "Sekunde noch!" rief Coco, worauf der Faunus anhält und sie ansieht. "Du hast mir noch nicht deinen Namen verraten!"
"Ich heiße Kaede." sagt sie lächelnd und macht sich auf dem Weg.
"Kaede, also?" murmelt Coco und lächelt wieder.
Es ist Abends. Ruby befindet sich Momentan außerhalb um Roman Torchwick zu treffen, Blake ist im Badezimmer und die Biber Brüder sind auch sonst . Was heißt, dass Yang und Weiss alleine im Zimmer sind. Sie beide liege auf Weiss's Bett. Yang liegt gerade auf dem Rücken, während Weiss seitlich zu ihr, mit dem Kopf auf Yangs Schulter und wird von Yang mit einem Arm umarmt.
"Machst du dir Sorgen über Ruby's Visionen?" fragt Weiss besorgt um ihre Freundin..
Yang nickt schwach. "Als wir erfuhren, dass Ozpin meine Schwester nur auf seine Schule eingeladen, weil er ihre Magie erkannt hatte, passte mir das gar nicht. Jetzt finden wir heraus, dass ein unsterbliche GrimmFrau hier irgentwo ihr Unwesen treibt." sie seufzt leicht. "Ich bin mir sicher, dass Ozpin auch davon weiß. In dem Fall konfrontierte er uns mit Problemen, die selbst der beste Huntsman nicht lösen kann. Nur meine Schwester wäre in der Lage damit zurecht zu kommen. Verstehe mich nicht falsch. Ich freue mich für sie, aber ich hätte gerne genug Kraft um ihr beistehen zu können. Ich bin schließlich ihre große Schwester."
"Ist das nicht der Grund, warum sie uns trainiert? Uns stärker macht und uns Magie beibringt?" weißt Weiss darauf hin. "Ich bezweifle, dass wir dieselbe Stärke erreichen können wie Ruby, aber wir werden dennoch stark genug sein um sie gut unterstützen zu können." Sie krabel über Yang um sie zu überspannen. Die beine sehen sich liebevoll in die Augen. "Wir schaffen das schon." flüstert sie und presst ihre Lippen gegen Yangs. Yang erwidert den Kuss und schlang ihr Arme um Weiss Rücken. Nach sie leidenschaftlich ihre Lippen gegenseitig geteilt haben, trennen sie sich um nach Luft zu schnappen. "Wie war es?" fragt Weiss nach dem ersten Kuss.
"Wundervoll." lächelt Yang. "Und du hast Recht. Danke Weiss."
"Gern geschehen." kichert Weiss, worauf sie Yang erneut küssen wollte.
"Ich schwöre dir! Ich werde mich nie wieder dazu überreden lassen!" knurrt Dag, als er mit Norm durch das Fenster kommt. Das hat die romantische Stimmung zwisch Yang und Weiss verdorben.
"Ach komm schon Daggy-Yo. Das war doch gar nicht so schlimm." meint Norm.
"Versuch du erstmal als lebender Köder für ein RiesenSkorpion zu fungieren, dann reden wir weiter." klagt Dag.
"Darauf verzichte ich." murmelt Norm. Darauf bemerkt er Weiss und Yang. "Oh. Tut mir Leid. Wir wollten euch bei euren Moment nicht stören."
Weiss seufzt nur.
"Meine ganze Arbeit, zerstört." knurrt Watts frustriert. Sie verstecken sich in einer Unterkunft im Lagerviertel. Cinder und ihre Handlange, so wie auch Neo, sind auch dabei. "Wie konnte das passieren?"
"Ich sag doch, dass es in die Hose geht." flüstert Mercury Emerald hinzu.
"sshhh!" zischt Emerald.
"Hmm. Dein sogenannte genialer Geniestreich war doch nur Billigware." spotted Cinder.
"Sei still, Weib!" knurrt Watts. "Dieses Programm war ein anpassungsfähiges und produktives Meisterwerk! Durch seine adaptive Algorithmen sollte es unmöglich machen seinen Code zu entschlüsseln, geschweige in zu entdecken!"
"Und doch ist es jetzt weg." grinst Cinder über Watts Versagen, worauf Watts sie wieder wütender anknurrt.
"Das reicht ihr zwei." sagt Hazel und denkt nach. "Auf jeden Fall wird dieser Rückschlag unser Vorhaben erschweren."
"Was ist mit diesem Wissenschaftler, der euch angeblich Hilfe angeboten hat?" fragt Watts nach Eggman.
"Seit der gescheiterten Operation habe ich nichts mehr von ihm gehört." informiert Cinder.
"Ob er sich verdünnisiert hat?" vermutet Tyrian mit einem leichten kichern.
"Ganz und gar nicht." meint eine neue Stimme. Alle schauten mistaursch und angriffsbereit zur Quelle. Durch das Fenster fliegt ein Kleine violetter Gnom Roboter, Namens Bokkun, mit ein Raketenrucksack herein. Er hält ein gelben Fernseher und der Bildschirm zeigt ein Gewisses Gesicht.
"Doktor Robotnik." grüßt Cinder mürrisch mit verschränkten Armen. "Wie schön, dass sie sich wieder melden."
"Sie sind also der Mann, der die White Fang mit den ganzen Roboter ausgerüstet hat?" fragt Watts.
"Tsh. Tolle Roboter waren das." murmelt Mercury sarkastisch. "Die haben das kleine Monster nicht aufgehalten."
"Ich hab auch gesagt, dass meine Egg Dragoon's fähig wäre die Paladine zu besiegen." verteidigt Eggman. "Little Rose ist da leider ein anderes Kaliber."
"So viele Dornen hat diese kleine Rose?" fragt Tyrian neugierig.
"Du würdest dich wundern. Ich war nah dran mein Imperium aufzubauen, bis diese kleine Göre erschienen ist und meine Pläne durchkreuzt hat, zusammen mit diesem blauen Quellgeist und seinen WiederstansFreunden." knurrt Eggman.
"Und ich nehme an, du willst Rache. nicht wahr?" vermutet Cinder.
Eggman grinst. "Genau so ist es."
"Ich hoffe für dich, deine Racheplan beinhaltet nicht, sie zu töten." warnt Tyrian grinsend. "Unsere Königin verlangt, dass wir ihr die kleine Rose lebendig überreichen und man widerspricht der Königin nicht."
"Mit dieser Bedingung habe ich kein Problem." versichert Eggman. "...weil ich ohnehin ihre Geheimnisse ergründen will. Tod wäre sie wertlos."
"In dem Fall bin ich froh, dass wir uns einig sind." sagt Tyrian.
"Frage sich nur, wie wir sie einfangen sollen?" fragt sich Emerald.
Cinder überlegt und da erscheint ihr ein Geistesblitz. "Wir müssen sie nicht fangen, sondern die, die ihr am nächsten stehen." grinst sie sadistisch und schaut Neo an.
"Das gefällt mir jetzt schon nicht." murmelt Neo mental.
Am nächsten Tag sieht man Sienna Khan, ohne Umhang, die sich in Kuo Kuana aufhält. Eine Faunus Dorf, das sich in Menagerie befindet. Sie Sitzt auf einer Bank und beobachtet die ganzen den Marktplatz, wobei das ganze Dorf irgendwie ein Marktviertel ist.
Sienna senkt seufzend den Kopf.
"Wir haben uns lange nicht gesehen." spricht jemand Sienna an.
Sie bemerkt ein großen, muskulösen Faunus vor ihr mit schwarzen Haaren, einem dicken Bart und gelben Augen. Für sein Oberteil trägt er einen offenen dunkelvioletten Mantel mit weißem Fellbesatz, der einen schwarzen Pelzfleck auf seiner Brust freilegt. Über seiner beigen Hose befindet sich eine passende Schärpe, die sich um seine Taille wickelt und mit einer großen silbernen Metallschnalle gesichert ist. Auf der Schulter seines Mantels befindet sich ein silberner Metall-Spaulder, der durch ein Paar gebogener Streifen über der Brust als Verschluss an der gegenüberliegenden Vorderseite des Mantels befestigt wird. Die weißen Zehen seiner schwarzen Lederstiefel haben eine Form, die an Pfoten mit Krallen an den Spitzen erinnert.
"Ghira." erkennt Sienna denn früheren anführer der White Fang und der jetzige Häuptling vom Kuo Kuana, Ghira Belladonna. "Ja… es ist schon eine Weile her." lächelt sie schwach.
"Was dagegen, wenn ich mich zu dir geselle." fragt er.
"Überhaupt nicht." bestätigt Sienna, worauf er sich neben sie setzt.
Still beobachten sie eine Weile die Gegend bevor Ghira zu reden beginnt. "Ich hörte, du hast White Fang aufgelöst."
"Ja." antwortet Sienna wage. "Ich dachte, Furcht zu verbreiten wäre der einfachste Weg uns Respekt zu verschaffen. Leider habe ich nicht realisiert, was es aus uns macht. Adam ist das perfekte Beispiel. Sein Hass auf die Menschen war so gewaltig, dass es ihm am Ende nicht darum ging für unsere art zu kämpfen, sonder die Menschen leiden zu lassen und jeden töten, der ihm im Weg steht, ganz gleich ob Mensch oder Faunus." Sie seufzt, bevor sie weiter spricht. "Ich bin echt erbärmlich. Alles, was ich wollte ist, das und die Menschen gleichberechtigen. Stattdessen habe ich es nur schlimmer gemacht. Es tut mir Leid. Ich hab als deine Nachfolger komplett versagt."
Nach fünf- sechs Sekunden beginnt Ghira zu sprechen. "Sierra. Veränderung werden nie sofort eintreffen und ja, es ist ein sehr steiniger Weg. So steinig, dass man am Rande der Verzweiflung stehen könnte. Aber wie du es erwähnt hast verursacht Angst nur noch mehr Leid." er schaut sie mitfühlend an. "Deswegen bist du aber noch lange nicht erbärmlich. Glaub mir. Es ist für uns alle schwer. Inklusive für mich selbst."
Sienna nickt schwach.
Wieder vergeht eine kleine Stille. "Was wurde überhaupt aus Adam?" fragt Ghira.
"Er wurde von den RosenDämon besiegt und dann festgenommen." antwortet Sienna.
"RosenDämon?" wundert sich Ghira.
"Sie ist zur Zeit die stärkste Huntress in Vale." erläutert Sienna. "Ich hatte nur einmal gelegenheit mit ihr zu sprechen."
"Hmm... RosenDämon in Vale... Rose? Moment." murmelt Ghira bevor er sich an Sienna wendet. "Heißt sie zufällig Ruby Rose?"
Sienna schaut überrascht auf Ghira. "Stimmt. Woher weißt du das?"
"Meine Tochter hat sie in den Briefen erwähnt." erläutert Ghira. "Ruby Rose ist ihr Teamleiter."
"Ja, richtig. Das hat Ilia erwähnt." erinnert sich. "Wie hat Blake sie in den Briefen beschrieben?"
"Abgesehen davon, dass sie gut kämpfen kann?" beginnt Ghira. "Nun, sie soll sehr scharfsinnig sein, realistisch und gnadenlos, aber auch mitfühlend und freundlich."
"Das habe ich bemerkt." erinnert sich Sierra. "Sie schien teilweise Verständnis für unsere Taten zu haben, aber zugleich war sie auch angewidert, und das zurecht. Jetzt... ist White Fang ganz weg."
Ghira legt seine hand auf Sienna's schulter. "Die White Fang ist vielleicht weg, aber wir sind es nicht. Wir haben immer noch die Chance das Richtige zu tun."
Sienna schaut zu ihm und zum ersten mal sieht er sie lächeln. "In Ordnung. Aber ich möchte nie wieder ein Anführer sein."
"Häuptling!" Die beiden wenden sich auf einen der Menagerie Guard. Es ist ein junge weibliche Hunde-Faunus, was an den Ohren erkennt, mit grauen Augen und dunkelroten Haaren. Wie jeder in Menagerie Guard hat sie eine schwarz-weiße Kleidung, Metallplatten an der Hüfte, UnterArmen und an der Stirn mit Kapuze. Sie eilt schnell zu ihnen. "Bitte entschuldigen sie die Störung, aber wir haben ihn Wald etwas seltsames gefunden!"
"Etwas seltsames?" fragt sich Ghira.
Kurz vor Abends befindet sich Blake im Tukson's Buchladen, der von einem Ex White Fang geleitet wird, der wiederum vor ihr ist. Er hat sauber geschnittene Haare und merkliche Kroketten. Er trägt ein kurzärmliges burgunderrotes Hemd und ein weißes Unterhemd und auch Hosen.
Der Ladenbesitzer wingt Blake zu, während sie hinausgeht, wo Emerald und Mercury sie erwarten.
"Hallo, Blake." grüßt Emerald.
"Hallo ihr beiden." grüßt Blake mit falscher Freundlichkeit. "Was macht ihr so?"
"Tatsächlich haben wir nach dir gesucht." erläutert Mercury. "Wir dachten, du könntest uns bei was helfen."
"Ich weiß nicht, ob ich Zeit für euch erübrigen kann." versucht Blake auszureden.
"Ach das geht ganz fix." versichert Mercury. Darauf folgt ein finsteres Grinsen. "Ganz nebenbei leistet Ilia unserer Cinder Gesellschaft." Das macht Blake schockiert aufmerksam. "Wäre doch Schade, wenn ihr was zustoßen würde."
"Es ist besser, wenn du kooperierst, wenn dir ihr Leben was wert ist." flüster Emerald mit einem dunklen Lächeln. "Hier geht's lang." Emerald und Mercury gehen voraus. Blake folgt ihnen widerwillig.
Zum selben Zeitpunkt sparen Ruby und Jaune miteinander in der nähe des Wohnheims. Auch wenn Jaune in letzter Zeit besser geworden ist besser geworden ist, ist er Ruby unterlegen.
Gerade fällt auf seinen Hinter auf den Boden. "Autsch." stöhnt Jaune und reibt sich die Schulter.
"Sorry Jaune, aber nur weil du mein Freund bis, heißt es nicht, dass ich dich schonen werde." grint Ruby und geht zu ihm rüber.
"Fair ist fair." gibt Jaune stöhnend zu.
Ruby reicht ihm die Hand. "Hier."
"Danke." sagt Jaune und lässt sich von Ruby helfen sich wieder aufzurappeln. "Ich habe noch einiges vor mir."
"Keine Sorge. Das wird schon." lächelt Ruby sanft und gibt Jaune ein Kuss auf die Lippen, den er erwidert. Nach einer Weile trennen sie sich wieder. "Wir sollten langsam zu den anderen. Ich will gar nicht wiss, was Yang gerade denkt." meint sie.
"Ja. Ich würde ungern auf ihrer Todesliste landen." kichert Jaune und bring auch Ruby zum kichern. Die beine waren bereit zu gehen bis Ruby auf etwas aufmerksam wird. Sie spürt jemanden. "Ruby?" fragt Jaune besorgt.
Sie wendet sich an ihn. "Geh schonmal vor. Ich komme gleich nach." lächelt Ruby um zu versichern, dass sie damit umgehen kann.
Als ihr Freund ist Jaune besorgt, aber er vertraut ihr. "Okay." nickt er und geht. "Lass dir nicht zu viel Zeit."
Ruby lächelt ihm zu bis er aus der Sichtweite ist. Dann wendet sie sich an den Unbekannt, der sich noch hinter den Bäumen versteckt. "Ich weiß, das du hier bist! Also komm schon raus!" rief sie und lässt ihre Crescent Rose erscheinen.
"Du hast mich also bemerkt." Eine weibliche Stimme ertönt hinter den Bäumen und die Person tritt heraus. Sie trägt eine Grimm-Maske, die ihr Gesicht komplett verdeckt mit vier Augen-Schlitzen. Ihre schwarzen Haare sie genauso lang wie die von Yang. Sie trägt ein rot-schwarzes Kleid mit schwarzen Shorts darunter, eine Reihe von Perlenketten und einem Gürtel, der sich um ihre Taille wickelte. Darauf hängt eine Scheide mit ihrer Trägt auch lange fingerlose Handschuhe mit roten Panzerplatten, schwarze Leggings in der Mitte der Oberschenkel und schwarze Absetzer. "Ich muss ehrlich sagen, Ich bin beeindruckt. Wer hätte gedacht, dass Summers kleines Mädchen sich in eine unerschütterliche mächtige Kriegerin entwickelt?" bewundert die maskierte Frau.
Darauf wird Ruby aufmerksam. "Du kennst Mom?"
Die Frau kichert. "Ich und sie waren in dem selben Team." sagt sich während sie die Maske abnimmt. Dann sieht man ihr Gesicht, wo auch die roten Augen zu erkennen sind. "Mein Name ist Raven Branwer. Ich bin Yangs Mutter."
"So, so." murmelt Ruby. "Und… Was willst du von mir?"
"Wie ich schon sagte, ich bin darüber beeindruckt, was aus dir geworden ist. Du hast sogar meine Tochter noch stärker gemacht als sie schon zuvor war. Ich bin hier um deinem Leben einen besseren Sinn zu geben." spricht Raven.
"Oje. Sie hört sich wie Esdeath an." murmelt Ruby mental.
"Du hast keine Ahnung, was hier wirklich vor sich geht. Die Macht, die außerhalb der vier Königreiche wartet. Ozpin glaubt, er könnte die Welt retten und diesen Glauben teilt er mit seinen Mitstreiter, die für ihn ihr Leben riskieren… So wie deine Mutter es tat," das macht Ruby ein wenig skeptisch, aber sie hört Raven zu Ende an. "... aber sie kämpfen für eine verlorene Sache. Diese Schule hält nicht ewig und Ozpin wird scheitern."
"Ob sie über diese Frau redet?" wundert sich Ruby mental und macht ein amüsiertes Grinsen. "Lass mich raten. Du willst, das ich alles hinter mir lasse und mich stattdessen dir anschließe."
"Du bist sehr scharfsinnig." erkennt Raven. "Wenn du mit mir kommst, wirst du von den absurden Idealen befreit und überleben. Es ist keine Schande. Ich kann dich beschützen und du kannst mein Volk beschützen. In unseren Stamm hast du eine bessere Zukunft, als wenn du als Ozpin's Bauer fungierst."
"Und was ist mit Yang?" fragt Ruby.
"Auch wenn sie stärker geworden ist, muss sie sich ihren Platz noch verdienen." argumentiert Raven. "Die Schwachen sterben und die Starken leben. Es ist eine bittere Wahrheit, die sich jeder stellen muss." plötzlich hört sie, wir Ruby kichert. "Was ist den so lustig."
"Hehehe. Tut mir Leid… Es ist nur… diese Philosophie habe ich schonmal von einer sadistischen Schlampe gehört..." klärt Ruby auf. "...und genau wie du hat sie versucht mich zu rekrutieren. Ich hab aber abgelehnt... Schon daher, weil ihr Verein meistens aus Korrupten, Mördern und Schändern besteht."
"Bei ihr ist es nicht anders, Kleine." Ruby bemerkt, wie Qrow von hinten neben ihr auftaucht. "Ihr sogenannter Stamm besteht nur aus Mördern und Dieben."
"Halt dich daraus!" knurrt Raven.
"Warum sollte ich?" kontert Qrow. "Meinst du nicht, sie hätte das Recht zu erfahren, mit welchen Leuten sie es in deinem Stamm zu tun hat? Und sie hat gerade klar gemacht, dass diese art von Leute unter ihrem Niveau sind."
Raven knurrt für eine Weile bis sie anfängt zu grinsen. "Das klingt irgendwie lustig aus deinem Munde. Habt ihr Summer's Tochter über euren wahren Feind aufgeklärt? Es wäre doch nur Fair ihr gegenüber." spottet sie, was Qrow verstummen lässt. Es ist etwas, was nur wenigen anvertraut wird. Sie hatten vor Ruby davon in Kenntnis zu setzen, da Salen auf sie aufmerksam werden könnte. Doch sie wollten es ihr zum richtigen Zeitpunkt sagen und Qrow respektiert Ozpin's Urteil.
"Hat es etwa mit dieser unsterblichen GrimmFrau zu tun?" Diese Frage von Ruby lässt vor Schock Qrow's und Raven's Kiefer fallen.
"Ruby… woher weißt du von Salem?" fragt Qrow unter Schock.
"Salem heißt sie also." "Sagen wir einfach, ich hab es irgendwo aufgeschnappt." antwortet Ruby lässig.
"Wenn du tatsächlich über diese GrimmKönigin bescheid weißt, solltest du erst recht wissen, wie sinnlos dieser Kampf ist!" kommentiert Raven.
"Wenn sie so mächtig ist wie du sagst, warum greift dann sie nicht an?" fragt Ruby und verschränkt die Arme. "Warum verschwendet sie ihre Zeit, ihren Lakeien die ganze Drecksarbeit machen zu lassen, und tut es nicht selbst?" Raven will erwidert aber sie weiß nicht womit. Ruby seufzt müde. "Lass mich eins klarstellen. Es geht mir nicht hauptsächlich um Ozpin oder diese Schule und ich bin niemandes Bauer. Ich tue nur das, was ich für richtig halte, aber ich werde meine Schwester und meine Freunde nicht im Stich lassen." sagt sie entschlossen und dreht sich um. "Da wäre noch was. Im Remnant lauert irgendwo eine Person mit einem verstörten Gerechtigkeitssinn herum. Wenn dir dein Leben lieb ist, solltest du sie besser meiden." warnt sie und wollte gerade weg gehen.
darauf ertönt ein Klingeln, aber es kommt nicht von ihrer Scroll. Sie nimmt ein andere Gerät heraus. Es ist flach und gelb mit ein Display. Es hat die Ähnlichkeit eines Iphones. Ein "Worldphone". Ein Kommunikationsgerät, das ermöglicht über die Welten zu kommunizieren, genau wie beim Gummyphone.
"Was ist das für eine Scroll?" fragt sich Raven mental.
Inzwischen hat Blake mit Emerald und Mercury den Ort erreicht. Es ist ein Lagerhaus bei den Docks. Im inneren des Lagerhauses ist es so gut wie leer, das sind nur eine handvoll Kisten. Aus dem Schatten kommt Cinder hervor und schaut zu Blake.
"Willkommen." grüßt Cinder grinsend.
