XVII. Die Künftige Königin

„Kraft der heiligen Gesetze, kröne ich dich, Mithian, zur Königin von Camelot", verkündet Arthur feierlich.

Er sieht auf Mithian hinunter, die in ihrem atemberaubenden weißen Kleid, das in verschiedenen Mustern vollständig mit goldenen Stickereien durchwoben ist, vor ihm auf den Stufen vor dem Thron kniet. Das Kleid ist über ihren Ausschnitt verhältnismäßig hoch geschlossen und mit einem geraden, engen Mieder versehen, an den sich ein weit ausgestellter Rock anschließt. Es wurde eigens für sie angefertigt und sie ist darin der Inbegriff von Tugend und Anmut. [15]

Arthur setzt die zeremonielle Krone auf ihren Kopf und Mithian blickt mit einem glücklichen Lächeln zu ihm auf. Er hält ihr seine Hände entgegen, um ihr beim Aufstehen zu helfen, und Mithian erhebt sich als Königin von Camelot. Sie tritt Arthur gegenüber, immer noch mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen und Arthur beugt sich nach vorne, um sie kurz aber innig zu küssen.

Unmittelbar zuvor hat Geoffrey sie und Arthur unter den Augen der versammelten Edelleute und Ritter von Camelot und Nemeth im Bund der Ehe vereint und mit der anschließenden Krönung ist Mithian nun nicht nur Arthurs Frau, sondern auch die Königin von Camelot.

Als sich Mithian und Arthur wieder voneinander gelöst haben, hält Arthur sie weiterhin an einer Hand fest, während Mithian ihren Platz neben Arthur vor dem Thron einnimmt.

„Lang lebe die Königin", sagt Arthur laut und die versammelten Menschen im Thronsaal wiederholen seine Worte, bevor sie zu klatschen und zu jubeln beginnen.

Arthurs Blick wandert über die Menschen in der festlich geschmückten Halle und schließlich zu seinem Vater. Ein glückliches Lächeln liegt auf Uthers Gesicht und obwohl sich Uther in seinem aktuellen Geisteszustand vermutlich über jede Frau gefreut hätte, die Arthur zu seiner Königin krönt, weiß Arthur doch, dass sein Vater auch im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten mit Mithian äußerst zufrieden gewesen wäre und das nicht nur, wegen des politischen Vorteils dieser Ehe. Mithian ist eine wunderbare Frau und sie wird eine großartige Königin sein, daran besteht kein Zweifel.

Neben Uther steht König Rodor und sein Blick ruht überglücklich aber gleichzeitig auch etwas wehmütig auf seiner Tochter. Arthur wird alles tun, um Mithian glücklich zu machen, aber als Königin von Camelot ist ihr Platz ab jetzt an seiner Seite, weit weg von ihrer Heimat Nemeth.

Arthurs Blick streift als Nächstes Merlin, der neben Morgana und Gwaine steht. Merlin grinst breit und Arthur spürt durch Ihre Verbindung hindurch, wie glücklich er ist, dass Mithian all das ist, was sie sich erhofft haben.

Kurze Zeit später stehen Arthur und Mithian auf der steinernen Brüstung des Balkons über dem Schlosshof und sehen auf die Menschen hinunter, die sich dort versammelt haben, um ihre neue Königin bejubeln. Mithian winkt ihnen zu und ohne damit aufzuhören, beugt sie sich unauffällig zu Arthur hinüber.

„Mir ist gerade aufgefallen, dass der Kuss im Thronsaal vorhin unser erster Kuss überhaupt gewesen ist", sagt sie leise.

Arthur überlegt, ob das ein Vorwurf sein soll, aber als er einen kurzen Blick zu Mithian hinüber wirft, funkeln ihre Augen amüsiert.

Er grinst und bemüht eine unschuldige Miene aufzusetzen. „Und war es ein guter Kuss?"

Mithian zuckt mit den Schultern und legt den Kopf ein wenig schief, ganz so, als ob sie darüber erst nachdenken müsse. „Nun ja, ich bin nicht sicher. Ich denke, ich brauche noch ein paar Mal, bis ich das wirklich beurteilen kann."

Ein schiefes Grinsen tritt auf ihr Gesicht und Arthur schmunzelt leise. Sie ist unglaublich und er mag ihre zwanglose und spielerische Art, sehr sogar.

„Wenn das so ist, dann sollte ich dich gleich noch einmal küssen, damit du möglichst bald eine fundierte Entscheidung treffen kannst."

„Dagegen hätte ich nichts einzuwenden", antwortet Mithian immer noch grinsend und Arthur beugt sich zu ihr hinüber, um ihre Lippen ein weiteres Mal mit einem Kuss zu verschließen.

Es ist bereits weit nach Mitternacht, als Arthur Mithian im Schein der Fackeln in den Wandhalterungen zu ihren Gemächern begleitet. Er spürt den Alkohol in seinem Blut, der alles ein wenig leichter macht, auch wenn er dank des üppigen Festmahls, das anlässlich seiner Vermählung mit Mithian und ihrer Krönung zur Königin von Camelot aufgetischt wurde, keineswegs betrunken ist.

Die Feierlichkeiten im Thronsaal dauern noch immer an, auch nachdem sich Arthur und Mithian kurz zuvor zurückgezogen haben. Arthurs dementsprechende Ankündigung wurde von mehreren Rufen seiner Ritter und einigen lauten Pfiffen von Gwaine und Percival begleitet, und der Gedanke daran lässt Arthur schmunzeln. Er erinnert sich noch, dass er damals in der anderen Zeit bei seiner Hochzeit mit Guinevere in genau der gleichen Situation knallrot geworden war. Dieses Mal ist es an Mithian gewesen, verlegen den Kopf zu senken und rot zu werden und Arthur hat versucht seinen Rittern einen strengen Blick zuzuwerfen. Er glaubt allerdings nicht, dass es ihm sonderlich gut gelungen ist. Den gewünschten Effekt hat er jedenfalls nicht erzielt, denn die Pfiffe begleiteten sie bis zur Tür hinaus.

Vor der Tür zu Mithians Räumen bleibt Arthur schließlich stehen und seine Mundwinkel zucken amüsiert. „Wir sind da, meine Königin", verkündet er mit einer kleinen Verbeugung.

Mithian lächelt verschmitzt. „Ich danke Euch, mein König." Sie macht einen kleinen Knicks und sieht Arthur dann amüsiert an. „Und was werdet Ihr jetzt tun, da Ihr mich zu meinen Gemächern zurückgebracht habt?"

Über diese Frage hat sich Arthur den gesamten Weg bis hierher bereits Gedanken gemacht, aber er hat beschlossen, das zu tun, was er sich vorgenommen hat. Er räuspert sich und neigt in einer übertriebenen Geste den Kopf. „Nun Milady, das bleibt ganz Euch überlassen, obwohl es meinem Rat zweifellos sehr gefallen würde, wenn ich mit Euch zusammen Eure Gemächer betrete und nicht vor dem Morgengrauen wieder herauskomme." Er schnaubt, als ihm diesbezüglich einige Anspielungen von Lady Odilia und Lord Allendale bei der letzten Sitzung des Rates wieder einfallen. Da Mithian erst jetzt nach ihrer Krönung ebenfalls einen Platz im Rat innehaben wird, werden solche Anspielung von nun an jedoch der Vergangenheit angehören.

Mithian mustert Arthur einen Augenblick lang. „Und wir wollen Euren Rat unter gar keinen Umständen enttäuschen, nicht wahr?" Damit öffnet sie die Tür zu ihren Gemächern und sieht Arthur auffordernd an.

„Nein selbstverständlich nicht", antwortet er, bevor er hinter Mithian den Raum betritt.

Er hat jedoch nicht vor, sich von seinem Rat bedrängen zu lassen und genauso wenig wird er zulassen, dass sich Mithian aus Pflichtgefühl zu etwas hinreißen lässt, dass sie im Grunde ihres Herzens gar nicht will.

Im Zimmer sind bereits mehrere Kerzen entzündet worden und ein kleines Feuer brennt munter im Kamin vor sich hin. Mithian schließt die Tür hinter ihnen und Arthur dreht sich zu ihr um, bevor er sie mit einem eindringlichen Blick ansieht.

„Aber das heißt nicht, dass zwischen uns irgendetwas passieren muss. Du bist nicht dazu verpflichtet, mit mir zu schlafen und ich erwarte es nicht von dir."

Zu Arthurs Überraschung tritt ein weiches Lächeln auf Mithians Lippen. „Das ist sehr nett von dir, Arthur, aber unnötig. Ich weiß, dass das hier zu allererst eine politische Heirat ist, aber ich mag dich. Sehr sogar. Und ich habe mich schon darauf gefreut meine Hochzeitsnacht mit meinem Gemahl zu verbringen."

Arthur wirft ihr einen prüfenden Blick zu. „Bist du sicher?"

„Ja, das bin ich", antwortet Mithian mit fester Stimme, doch dann tritt ein unsicherer Ausdruck auf ihr Gesicht. „Außer du möchtest nicht ..." Sie bricht ab und sieht zu Boden.

Arthur starrt sie kurz ungläubig an und er fragt sich, ob er ihr während der letzten Wochen jemals das Gefühl gegeben haben könnte, sie nicht zu wollen.

„Doch, das tue ich", versichert er ihr und das Lächeln kehrt einen Moment darauf wieder auf Mithians Lippen zurück.

Sie hat versucht, ihm einen Ausweg zu geben, auch wenn Sie ihre eigenen Wünsche dabei hätte zurückstellen müssen. Es zeigt Arthur nur einmal mehr, was für ein wunderbarer Menschen Mithian ist und er möchte nichts mehr, als sie glücklich zu machen. Und aus diesem Grund werden sie sich Zeit lassen und nichts überstürzen.

„Aber bevor wir weitermachen, gibt es noch eine Sache, um die wir uns kümmern müssen", gibt Arthur zu bedenken.

Mithian zieht die Augenbrauen zusammen. „Was meinst du?"

Arthur legt den Kopf schief. „Nun ja, obwohl wir meinen Rat zufriedenstellen wollen, denke ich nicht, dass wir es damit jetzt schon übertreiben sollten."

Mithian sieht einen Moment lang verwirrt aus, doch dann wird ihr bewusst, dass Arthur davon redet, dass sie schwanger werden könnte, wenn sie miteinander schlafen. Sie weicht Arthurs Blick aus und sieht zu Boden.

„Mir ist klar, dass von mir erwartet wird, dir einen Erben zu schenken, aber…" Sie bricht ab, doch Arthur nickt verständnisvoll.

„Das hat noch Zeit", versichert er ihr.

Sie sind beide noch jung, viel jünger, als sie es damals gewesen sind, als Arthur das letzte Mal den Entschluss gefasst hatte, Mithian zu heiraten. Sie haben genug Zeit sich besser kennen, und wie Arthur hofft, lieben zu lernen, bevor sie sich Gedanken um einen Erben für Camelot machen müssen.

Mithian sieht mit einem dankbaren Lächeln zu Arthur auf und er weiß, dass er das Richtige getan hat.

„In Ordnung", sagt er dann. „Du musst mir nur deine Hände geben und ich werde mich darum kümmern."

Mithian zieht verwirrt die Augenbrauen zusammen, aber als Arthur ihr seine Hände mit den Handflächen nach oben entgegenhält, legt sie ihre Hände, ohne zu zögern, in seine. Arthur hält sie sanft fest, während er nach Merlins Magie greift und den Zauber murmelt, den Merlin ihm beigebracht hat und der verhindern wird, dass Mithian schwanger werden kann.

Mithians Augen weiten sich, als sie das Aufleuchten von Magie in Arthurs Augen sieht. „Wie hast du das gemacht?", fragt sie erstaunt.

Arthur lässt Mithians Hände wieder los und sieht sie eindringlich an. „Nur eine Handvoll Leute wissen, dass ich Magie benutzen kann. Merlin und ich haben unsere Seelen mit einem Zauber aneinandergebunden und als Folge davon kann ich seitdem auf Merlins Magie zugreifen, wann immer ich will."

Als Arthur geendet hat, mustert er Mithian aufmerksam, während er auf ihre Reaktion wartet. Er glaubt nicht, dass Mithian ablehnend reagieren wird, immerhin ist sie Merlin gegenüber immer freundlich und offen, aber es ist dennoch ein beklemmendes Gefühl jemandem in Camelot ein Geheimnis wie dieses anzuvertrauen und Arthur kann nachvollziehen, wie sich Merlin gefühlt haben muss, als sie allen erzählt haben, dass er Magie hat.

Mithian enttäuscht Arthur jedoch nicht. „Das ist ja großartig!", sagt sie begeistert.

Arthur lächelt erleichtert. „Ich versuche, Merlins Magie nicht allzu oft zu benutzen, damit ich mich nicht zu sehr daran gewöhne, aber manchmal reagiert sie einfach schneller, als ich denken kann. Trotz allem soll es ein Geheimnis bleiben."

Mithian nickt, ohne zu zögern. „Ich werde es niemandem erzählen, versprochen."

„Danke", antwortet Arthur mit einem Lächeln und wieder fragt er sich, womit er es verdient hat, Mithian als seine Königin an seiner Seite zu haben.

Sie sehen sich einen Moment lang an, bevor Mithian den Kopf schief legt und ein verschmitztes Grinsen auf ihre Lippen tritt. „Gibt es sonst noch etwas? Irgendwelche anderen Geheimnisse, die du mir erzählen möchtest?"

Arthur verzieht bei dieser Frage unweigerlich das Gesicht und Mithians scherzhaftes Grinsen verblasst augenblicklich.

„Es tut mir leid, ich hätte nicht…", sagt sie stockend, aber Arthur schüttelt den Kopf.

„Nein, schon gut", sagt er sanft. „Es gibt da noch ein paar Dinge, von denen ich dir nichts erzählt habe. Ich will dich nicht belügen, aber ich kann dir nicht alles sagen. Zumindest jetzt noch nicht. Es tut mir leid."

„Nein, Arthur", entgegnet Mithian mit einem verständnisvollen Lächeln. „Das verstehe ich. Natürlich hast du Geheimnisse, von denen du mir noch nichts erzählen kannst. Wir kennen uns immerhin noch nicht sehr lange."

Arthur sieht sie an und schüttelt bewundernd den Kopf. Mithian überrascht ihn jedes Mal wieder aufs Neue.

„Du bist einfach großartig", sagt er und Mithian lacht leise, während sie rot im Gesicht wird und zu Boden sieht.

„Nein, das bin ich nicht", antwortet sie bescheiden, aber Arthur tritt einen Schritt näher zu ihr und legt einen Finger unter das Kinn, damit sie ihn wieder ansieht.

„Doch, das bist du", entgegnet er bestimmt. „Lass dir niemals von jemandem etwas anderes einreden."

Mithian lächelt verlegen. „Na gut. Aber du bist auch ziemlich großartig."

Arthur lacht leise, bevor er seine Hand an ihre Wange legt und ihr mit dem Daumen sanft darüber streicht. Dann beugt er sich langsam zu ihr hinunter, um sie zu küssen.

Mithian streckt sich ihm entgegen und sie seufzt leise, als sich ihre Lippen treffen. Der Kuss ist sanft und Arthur legt seine andere Hand an Mithians Hüfte, während Mithian bereitwillig ihre Lippen unter seinen öffnet. Mithians Lippen sind warm und weich und Arthur lässt sich Zeit herauszufinden, was ihr ein kleines Seufzen entlockt und was sie dazu bringt, sich enger an ihn zu schmiegen. Schließlich lässt Arthur seine Hand von Mithians Wange bis in ihre Haare gleiten und der Kuss wird leidenschaftlicher. Seine andere Hand wandert derweil zur Schnürung ihres Kleides und Merlins Magie reagiert auf seinen Wunsch, Mithian das Kleid auszuziehen, noch bevor seine Finger die Schnüre erreichen. Es dauert nur einen Augenblick, bis das Kleid vollständig offen ist und Mithian bei ihrer nächsten Bewegung ein Stück von den Schultern gleitet.

Mithian unterbricht den Kuss und sieht Arthur erstaunt an und als sie zweifellos den Rest des goldenen Schimmers aus seinen Augen verschwinden sieht, grinst sie. „Ich muss schon sagen, Merlins Magie ist wirklich überaus zuvorkommend."

Arthur erwidert ihr Grinsen und verschließt ihre Lippen mit einem weiteren Kuss, während seine Hände ihr das Kleid vollends von den Schultern streifen und der schwere, golddurchwebte Stoff einen Moment darauf an ihrem Körper hinunter zu Boden gleitet. Arthur lässt seine Hände über den dünnen Stoff ihres ärmellosen Unterkleides wieder nach oben wandern, und als Mithian daraufhin nach Luft schnappt und den Kuss löst, macht sich Arthur stattdessen an ihrem Hals zu schaffen.

„Arthur", seufzt Mithian leise, während sie sich ihm entgegen drückt. Dann vergräbt sie eine Hand in seinen Haaren und zieht sanft daran, woraufhin Arthur den Kopf hebt.

„Lass uns das auf dem Bett fortsetzen", schlägt Mithian ein wenig atemlos vor und Arthur grinst.

Kurzerhand hebt er sie in seine Arme und aus dem Haufen ihres Kleides zu ihren Füßen heraus und trägt sie zum Bett hinüber. Er legt sie auf die dunkelroten Decken des Himmelbettes und streift seine Stiefel und seine schwere rote Jacke ab, bevor er zu ihr auf das Bett klettert und sich über sie kniet. Ihre Brüste heben und senken sich unter dem Stoff ihres weißen Unterkleides und Arthur nimmt sich einen Moment Zeit, sie zu betrachten. Sie ist wunderschön und er kann es kaum erwarten, ihr auch das Unterkleid auszuziehen, und seine Finger über ihre weiche Haut wandern zu lassen.

Er beugt er sich zu ihr hinunter und küsst sie noch einmal, bevor sich seine Lippen und Zähne dieses Mal an der anderen Seite ihres Halses zu schaffen machen. Seine freie Hand lässt er währenddessen an ihrem Körper über das Unterkleid nach unten gleiten und rafft den Stoff, bis zu ihrem Oberschenkel, bevor er seine Hand darunter gleiten lässt.

„Arthur… warte."

Mithians leise Worten lassen Arthur augenblicklich innehalten und er hebt den Kopf. „Was ist?"

Mithian hat die Augenbrauen zusammengezogen und sie sieht unentschlossen aus. „Das hier fühlt sich nicht richtig an", sagt sie schließlich.

Arthur nimmt augenblicklich seine Hände von ihr, als hätte er sich verbrannt. Mit einer schnellen Bewegung setzt er sich neben sie auf das Bett, um Abstand zwischen sie zu bringen.

Das war allerdings wohl nicht das, was Mithian mit ihren Worten beabsichtigt hat, denn sie schüttelt den Kopf, setzt sich auf und greift nach Arthurs Händen. „Nein, nein so habe ich das nicht gemeint. Es ist nur so, dass…", sie bricht ab und beißt sich auf die Unterlippe. „Was ist mit Merlin?"

Arthur stößt die Luft aus, die er unweigerlich angehalten hat und seufzt erleichtert. Er dachte, dass er zu forsch gewesen sei, aber Mithian hat ihn anscheinend gestoppt, weil sie ein schlechtes Gewissen hat. Dafür gibt es jedoch keinen Grund und Arthur lächelt liebevoll.

„Du brauchst dir keine Sorgen zu machen", sagt er sanft. „Merlin versteht das und wir haben akzeptiert, dass es so sein muss. Er weiß, dass ich ihn liebe und er wird nicht eifersüchtig auf dich sein."

„Ja, ich weiß, aber es fühlt sich trotzdem so an, als ob wir ihn betrügen würden", antwortet Mithian leise.

Arthur schüttelt den Kopf. „Aber das tun wir nicht."

Mithian zuckt mit den Schultern und sieht auf die Bettdecke hinunter. Sie antwortet nicht und Arthur mustert sie nachdenklich. Er weiß nicht, was er sagen soll, damit Mithian versteht, dass sie sich nicht schuldig fühlen muss, weil sie mit ihm schläft.

„Was sollen wir jetzt tun?", fragt er schließlich, als ihm nichts anderes einfällt.

„Ich weiß es nicht", antwortet Mithian etwas verlegen und zuckt wieder unentschlossen mit den Schultern. „Vielleicht wäre es besser, wenn… nun ja, wenn Merlin auch hier wäre."

Arthur klappt der Mund auf und er sieht Mithian ungläubig an. „Schlägst du etwa vor, dass Merlin unsere Hochzeitsnacht mit uns verbringen soll?", fragt er und in seiner Stimme liegt ein hoffnungsvoller Unterton.

Mithian sieht ihn prüfend an und schließlich lächelt sie verlegen. „Vielleicht? Wenn ihm das gefallen würde?"

Arthur spürt, wie sich ein Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitet und er kann sein Glück kaum fassen.

„Ich versichere dir, dass ihm das sehr gefallen würde", antwortet Arthur. „Du bist wunderschön und ich habe dir bereits gesagt, dass Merlin und ich wissen, wie man teilt."

Mithian beißt sich erneut auf Unterlippen. „Ja, aber mag er mich denn auf diese Weise?"

„Merlin mag dich sehr und er findet dich genauso attraktiv, wie ich es tue", versichert Arthur ihr. „Wir würden uns beide sehr glücklich schätzen, dir das zu geben, vorausgesetzt du bist dir sicher, dass du es wirklich willst."

Mithian nickt und ein entschlossener Ausdruck tritt in ihre Augen. „Ich bin sicher. Also du könntest… jemanden schicken, um Merlin zu holen?"

Arthur grinst. „Ich habe eine bessere Idee."

Einen Moment darauf berührt er mit seinem Geist durch ihre Verbindung hinweg Merlins Bewusstsein, ohne Mithian dabei aus den Augen zu lassen.

Merlin, bist du immer noch im Thronsaal?"

Ja, warum? Ist alles in Ordnung?", antwortet Merlin, augenblicklich besorgt.

Arthur schmunzelt. „Alles ist gut", versichert er beschwichtigend. „Meine wunderschöne Königin wünscht sich lediglich, dass wir beide heute Nacht ihr Bett teilen."

Arthur spürt Merlins Überraschung, gefolgt von einem Gefühl gespannter Erwartung. „Oh, ist das so? Nun, wer bin ich meiner Königin diesen Wunsch zu verwehren. Ich werde gleich bei euch sein."

Mithian hat Arthur während seiner kurzen Unterhaltung mit Merlin aufmerksam beobachtet und als Arthur grinst,schüttelt sie verwirrt den Kopf.

„Was hast du gerade gemacht?"

„Diejenigen, die über Magie verfügen, können in Gedanken miteinander reden, auch über weite Entfernungen hinweg. Sir Rupert benutzt seine Magie auf diese Weise, um mit uns zu sprechen. Ich habe Merlin gerade gesagt, dass du dich darüber freuen würdest, wenn er heute Nacht unser Bett teilt und genau, wie ich es dir bereits gesagt habe, gefällt ihm dieser Vorschlag außerordentlich gut. Er ist bereits auf dem Weg hierher."

Mithian lächelt und kurz darauf tritt ein verschmitztes Grinsen auf ihr Gesicht. „Nun dann solltest du die Zeit vielleicht dazu nutzen, um noch ein paar deiner Kleider auszuziehen, bis er hier ist. Ich denke, es ist ziemlich ungerecht, dass ich nur noch mein Unterkleid trage und du noch fast vollständig angezogen bist."

Arthur lacht leise, steht aber einen Moment darauf vom Bett auf und beginnt seine Kleider auszuziehen. Wenn seine wunderschöne Königin es wünscht, dann wird er ihr diesen Wunsch nur zu gerne erfüllen und nachdem er sich seine Socken ausgezogen hat, zieht er sich langsam sein Hemd über den Kopf. Er lässt es achtlos neben sich auf das Bett fallen, während er Mithian nicht aus den Augen lässt. Nur noch mit seiner Hose bekleidet, klettert er anschließend wieder zu Mithian auf das Bett. Er lächelt, als er sieht, wie sie seinen nackten Oberkörper und seinen Muskeln betrachtet und er lässt ihr einen Moment Zeit um ihn anzusehen. Gerade, als er sich wieder zu Mithian hinunter beugen will, um sie erneut zu küssen, geht die Tür auf und Arthur dreht sich um.

Merlin schlüpft ins Zimmer und nachdem er die Tür hinter sich wieder geschlossen hat, macht er eine kurze Handbewegung. Das Schloss klickt hörbar und ein schwacher goldener Schimmer flackert für einen Moment über die Holztür, als er sie mit Magie absperrt. Dann dreht Merlin sich um und lässt seinen Blick über Arthur und Mithian wandern. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht durchquert er das Zimmer und bleibt schließlich vor dem Bett stehen.

„Hier bin ich, meine Königin. Wie es Euer Wunsch gewesen ist", sagt er und gibt eine übertriebene Verbeugung zum Besten, die Mithian ein amüsiertes Lachen entlockt.

„Dann schlage ich vor, dass du uns auf dem Bett Gesellschaft leistest", antwortet sie spielerisch. „Vorher solltest du allerdings deine Robe und dein Hemd ausziehen. Das ist nur gerecht, wenn man bedenkt, dass Arthur und ich schon einen Großteil unserer Kleider ausgezogen haben."

Merlin sieht für einen kurzen Augenblick erstaunt aus, doch dann grinst er und während er um das Bett herumgeht, öffnet er die Schnallen an seiner ärmellosen Robe. Er streift sich den schweren Stoff von den Schultern und lässt die Robe über die Lehne eines Stuhls fallen, der an der Wand steht. Anschließend öffnete er die Schnürung seines Hemdes und zieht es sich über den Kopf ohne Mithian und Arthur dabei aus den Augen zu lassen.

Arthur beobachtet das Ganze mit einem Grinsen und er sieht, wie Mithian sich mit der Zunge über die Lippen fährt, als sie Merlin betrachtet. Natürlich ist Merlin nicht annähernd so muskulös und breitschultrig wie Arthur es ist, aber seine schmalen Hüften und seine drahtige Gestalt verfehlen ihre Wirkung auf Mithian genauso wenig, wie es bei Arthur für gewöhnlich der Fall ist.

Neben dem Bett entledigt sich Merlin seiner Stiefel und Socken, bevor er sich dann nur noch mit seiner Hose bekleidet neben Mithian auf die andere Seite des Bettes legt. Mit seinem linken Ellbogen stützt er sich auf der Matratze auf und hebt dann seine rechte Hand, um Mithian sanft über die Wange zu streichen. Er lässt ihr einen Moment Zeit, falls sie es sich doch noch anders überlegen will, aber Mithian lächelt kühn und selbstsicher und Merlin beugt sich daraufhin zu ihr hinunter, um sie zärtlich zu küssen.

Mithian seufzt leise, als Merlins Lippen auf ihre treffen, und Arthur lächelt, während er die beiden beobachtet. Mithians Augen sind geschlossen und nach einem kurzen Augenblick vergräbt sie ihre Hände in Merlins Haaren, um ihn näher zu sich heran zu ziehen. Merlin küsst sie währenddessen langsam und gefühlvoll, sodass für Mithian kein Zweifel mehr daran bestehen kann, dass er sie begehrenswert findet.

Als Merlin den Kuss schließlich wieder löst, streicht er Mithian eine Strähne ihrer Haare aus dem Gesicht und mustert sie eindringlich.

„Hast du das schon einmal gemacht?", fragt er sanft.

Mithian stockt kurz und weicht Merlins Blick aus. „So etwas solltest du mich nicht fragen."

„Das heißt also ja", schlussfolgert Arthur und als Mithian daraufhin puterrot anläuft, lacht er leise und legt ihr eine Hand auf den Oberschenkel. „Schon gut. Wir machen dir deswegen keine Vorwürfe. Merlin hat nur versucht herauszufinden, wie vorsichtig wir mit dir sein müssen."

Mithian hebt ihren Blick wieder und sieht Arthur und Merlin beinahe trotzig an. „Ich bin nicht aus Glas", versichert sie.

Merlin schmunzelt leise und streicht ihr mit seiner freien Hand über den Arm. „Das ist alles, was wir wissen wollten." Dann beugt er sich wieder zu ihr hinunter und dieses Mal macht er sich mit seinen Lippen an ihrem Hals zu schaffen.

Arthur legt währenddessen eine Hand auf ihren Bauch und lässt seine Finger an ihrem Körper nach oben wandern. Mithian stöhnt leise, als er durch den Stoff ihres Unterkleides über ihre Brüste fährt. Als er schließlich den Träger ihres Unterkleides erreicht, schiebt er ihn über ihre Schulter.

„Nun bist du diejenige, die noch zu viel anhat", sagt er leise und mit ein wenig magischer Hilfe verschwindet Mithians Unterkleid und taucht einen Augenblick darauf am anderen Ende des Zimmers über dem Wandschirm wieder auf.

Mithian schnappt nach Luft, als der Stoff mit einem Mal nicht mehr da ist und die kühle Luft des Zimmers über ihre nackte Haut streicht. Ihr bleibt jedoch keine Zeit lange darüber nachzudenken, dass sie jetzt völlig nackt auf dem Bett vor Arthur und Merlin liegt, denn Arthur beugt sich bereits über sie und küsst ihre Brüste. Mithian stöhnt leise und der Laut zieht sich in die Länge, als Arthur aus den Augenwinkeln heraus sieht, dass Merlin seine Hand zwischen Mithians Beine bewegt hat.

Hast du etwas dagegen, wenn ich?", hört Arthur Merlins Stimme in seinem Kopf und Bilder von Merlins schwarzen Haaren zwischen Mithians geöffneten Beinen tauchen in seinen Gedanken auf.

Arthur muss sich beherrschen, um nicht selbst laut aufzustöhnen. „Spreiz die Beine", flüstert er Mithian leise ins Ohr.

Mithian tut wie ihr geheißen und Merlin kniet sich einen Moment darauf vor sie. Er legt seine Handflächen auf ihre Knie und fährt Mithians Oberschenkel hinauf und wieder hinab, woraufhin sie ihre Beine noch ein wenig weiter öffnet, um Merlin mehr Platz zu bieten. Dann senkt Merlin langsam den Kopf und als er beginnt Mithian mit seiner Zunge zu verwöhnen, schnappt sie nach Luft, nur um im nächsten Moment lang gezogen zu stöhnen.

Arthur betrachtet währenddessen Mithians Gesicht. Sie hat die Augen geschlossen und ihre Unterlippen zwischen die Zähne gezogen. Dann stöhnt sie erstickt auf und Arthur sieht, dass Merlin seine Finger zur Hilfe genommen hat. Mithian bietet einen atemberaubenden Anblick und Arthur umfasst mit einer Hand ihre Brust, um sie noch weiter um den Verstand zu bringen. Unter ihren gemeinsamen Berührungen dauert es nicht lange bis Merlin und Arthur ihr Ziel erreichen und Mithian mit einem erstickten Seufzen ihren Höhepunkt erreicht. Arthur lässt sie keinen Moment aus den Augen, während sie sich anspannt und ein Zittern durch ihren Körper läuft. Einen Moment darauf sinkt sie auf das Bett zurück, wo sie schwer atmend und mit geschlossenen Augen liegen bliebt.

Merlin hebt seinen Kopf und richtet sich auf, während er darauf wartet, dass Mithian wieder zu Atem kommt. Als sie die Augen schließlich wieder öffnet, sind ihre Pupillen geweitet und ihr Blick ist immer noch glasig.

„Das war unglaublich", sagt sie und Merlin grinst zufrieden.

„Es war mir ein Vergnügen."

Mithian lächelt träge und Arthur streicht ihr mit einer Hand über den Hals. „Und das war erst der Anfang", verspricht er ihr mit rauer Stimme.

Mithian dreht den Kopf zu ihm und sie zögert einen Moment lang, doch dann tritt ein entschlossener Ausdruck in ihre Augen. „Ich will euch beide zusammen sehen", sagt sie schließlich.

Arthur sieht sie erstaunt an, aber er sollte sich wohl nicht über diesen Wunsch wundern, nachdem sie es immerhin gewesen ist, die Merlin in ihr Bett eingeladen hat.

„Was sollen wir tun?", fragt Merlin bereits und als Arthur ihm einen Blick zuwirft, grinst er breit.

Mithian überlegt kurz und setzt sich dann auf, bevor sie nach hinten rutscht und sich gegen die Kissen in ihrem Rücken lehnt. Ihre Augen funkeln, während die Kerzen flackernd Schatten auf ihre nackte Haut werfen. „Ich will, dass ihr euch küsst."

Arthur, der seine Verwunderung überwunden hat, grinst nun ebenfalls, bevor er sich aufsetzt und auf den Knien näher zu Merlin heran rutscht. Er beschließt, Mithian genau die Vorstellung zu geben, die sie sich wünscht und als sich seine und Merlins Lippen treffen, vergräbt Arthur eine Hand in Merlins Haaren um seinen Kopf festzuhalten. Er küsst ihn stürmisch und leidenschaftlich und Merlin drückt sich ihm entgegen, während er nicht zulässt, dass Arthur den Kuss dominiert. Als sie sich schließlich wieder voneinander lösen, wirft Arthur einen Blick zu Mithian hinüber und sieht, dass sie ihn und Merlin nicht aus den Augen lässt und erneut ihre Unterlippe zwischen die Zähne gezogen hat. Arthur grinst.

„Wie wäre es, wenn ich Merlin auch an einer anderen Stelle küssen würde?", fragt er leise und ohne auf eine Antwort zu warten, schubst er Merlin im nächsten Moment nach hinten.

Merlin stützt sich unwillkürlich mit Ellbogen hinter sich auf dem Bett ab und Arthur beugt sich nach vorne, um seine Lippen über Merlins Oberkörper und über seinen Bauch nach untern wandern lassen. Mit einer Handbewegung öffnet er die Schnürung an Merlins Hose und schiebt den Stoff zur Seite, bevor er Merlin mit einer Hand umfasst. Dann legt er seine Lippen um ihn und bewegt seinen Kopf nach unten.

Arthur weiß genau, womit er Merlin in den Wahnsinn treiben kann und er nutzt dieses Wissen, um ihm ein lautes Stöhnen nach dem anderen zu entlocken. Sein Blick wandert währenddessen zu Mithian und er sieht, dass sie ihn und Merlin gebannt beobachtet. Ihr Atem geht schneller und ihre Augen sind dunkel vor Lust. Arthur weiß aus eigener Erfahrung, was für einen atemberaubenden Anblick Merlin bietet und er bewegt seinen Kopf schneller auf und ab, während er seine Lippen fester um Merlin schließt. Es dauert nicht lange, bis Merlin mit einem erstickten Stöhnen zum Höhepunkt kommt und Arthur muss sich beherrschen, um nicht ebenfalls die Kontrolle zu verlieren.

Nachdem er sich wieder aufgerichtet hat, atmet er ein paar Mal tief durch, um sich wieder zu beruhigen, bevor er sich wieder an Mithian wendet.

„Ich schätze, jetzt bist du an der Reihe", sagt er leise und Mithians Augen blitzen auf.

Einen Moment darauf bewegt sie sich bereits nach vorne auf ihn zu und als sie Arthur erreicht, verschließt sie seine Lippen mit einem heißen Kuss und vergräbt ihre Hände in seinen Haaren. Arthur ist kurz überrascht, doch dann öffnete er seine Lippen unter ihren und zieht sie an sich. Nach einem Moment drückt Mithian Arthur sanft aber bestimmt nach hinten und Arthur lässt sie gewähren, während er sie an den Hüften festhält. Schließlich findet er sich auf dem Rücken liegend mit Mithian über sich wieder. Sie löst den Kuss und richtet sich dann auf, während sie rittlings über ihm kniet.

Erst jetzt wird Arthur bewusst, dass er immer noch seine Hose anhat, aber bevor er einen Gedanken daran verschwenden kann, wie er das Kleidungsstück am schnellsten ausziehen könnte, reagiert Merlins Magie bereits und der störende Stoff verschwindet.

Mithian sieht Arthur daraufhin mit einem breiten Grinsen an. Dann stützt sie sich mit den Händen auf seiner Brust ab, hebt ihr Becken an und lässt sich auf ihn sinken.

„Bei den Göttern, Mithian", stößt Arthur erstickt hervor und schließt die Augen, um sich zu beherrschen.

Neben sich hört er Merlin leise lachen, aber Arthur beachtet ihn nicht und einen Moment darauf, beginnt Mithian sich bereits auf ihm zu bewegen. Arthur hält sie an den Hüften fest und jedes Mal, wenn sie sich auf ihn sinken lässt, bewegt er sich ihr entgegen. Aus halb geschlossenen Augen beobachtet er Mithian über sich und ihr Anblick ist atemberaubend. Ihre Lippen sind geöffnet und sie stöhnt immer wieder leise, während sie ihr Becken auf und ab bewegt.

Als Arthur es schließlich kaum noch länger aushält, richtet er sich mit ihr auf und hebt sie hoch, um sie einen Moment darauf mit dem Rücken auf das Bett zu legen. Er kniet sich zwischen ihre Beine und dringt mit einem Stoß wieder in sie ein.

Mithian schnappt überrascht nach Luft angesichts des plötzlichen Positionswechsels, aber bereits einen Augenblick darauf stöhnt sie laut auf und greift nach Arthurs Kopf. Sie vergräbt ihre Finger in seinen Haaren und zieht ihn zu einem stürmischen Kuss zu sich hinunter. Arthur küsst sie voller Leidenschaft und ihre heißen Lippen unter seinen lassen ihn den letzten Rest seiner Kontrolle verlieren. Seine Bewegungen werden schneller und nach ein paar harten, tiefen Stößen erreicht er mit einem lauten Stöhnen seinen Höhepunkt.

Es dauert einen Augenblick, bis er wieder so weit zu Atem gekommen ist, dass er sich wieder aufrichten kann, und als er auf Mithian hinunter sieht, blickt sie ihn mit einem Lächeln auf den Lippen an. Arthur erwidert das Lächeln, bevor er sich aus ihr zurückzieht und sich nach hinten auf die Knie sinken lässt. Einen Moment darauf dringt er mit seinen Fingern wieder in Mithian ein und sie stöhnt überrascht auf. Arthur erlaubt sich ein breites Grinsen. Anscheinend hat sie gedacht, dass es vorbei wäre, nachdem Arthur seinen Höhepunkt erreich hat.

Zusammen mit den Fingern seiner anderen Hand macht Arthur sich daran Mithian ein weiteres Mal zum Höhepunkt zu bringen und angetrieben von ihrem immer lauter werdenden Stöhnen, bewegt er seiner Finger schneller, bis Mithian schließlich kurz darauf erneut kommt. Anschließend bleibt sie erschöpft und mit geschlossenen Augen auf dem Bett liegen.

Arthur beugt sich zu Mithian hinunter und küsst sie sanft auf ihren Hals, bevor er sich neben sie auf das Bett fallen lässt.

Merlin liegt auf Mithians anderer Seite, den Kopf auf einem Arm aufgestützt und sein und Arthurs Blick begegnen sich. Merlin betrachtet Mithian liebevoll und lächelt. Arthur erwidert das Lächeln und durch ihre Verbindung hindurch spürt er, dass Merlin, genau wie er selbst, immer noch kaum glauben kann, welch überaus großes Glück sie haben.

Schließlich öffnet Mithian die Augen und auch auf ihren Lippen liegt ein glückliches Lächeln, während sie zuerst Arthur und dann Merlin ansieht. Arthur dreht sich auf die Seite und streicht ihr mit einer Hand über die Wange, während Merlin sich zu ihr hinunter beugt und sie sanft auf die Schulter küsst.

Einen Moment lang herrscht Stille zwischen ihnen, bis Arthur sieht, wie im schwachen Licht der Kerzen in den Wandhalterungen ein Funkeln in Mithians Augen tritt.

„Wie lange dauert es normalerweise bis einer von euch wieder…", Mithian lässt den Satz unvollendet in der Luft hängen und wirft einen verstohlenen Blick von Arthur zu Merlin.

Merlin sieht Mithian überrascht an, aber Arthur lacht leise auf und schüttelt den Kopf.

„Keine Sorge, diese Nacht muss noch lange nicht vorbei sein, wenn du es nicht willst", sagt er, denn er weiß genau, worauf Mithian anspielt.

Mithian beißt sich auf die Unterlippen. „Ich will nicht, dass sie schon vorbei ist", antwortet sie leise.

Arthur sieht daraufhin, wie Merlin Mithian voller Hingabe und Bewunderung ansieht.

„Dann ist sie auch noch nicht vorbei", verspricht Merlin ihr, bevor er sanft über die Wange streicht.


[15] Mithians Kleid: https (Doppelpunkt) /nl (Punkt) pinterest (Punkt) com/pin/627830004284105414/