So, nun geht es auch endlich hier bei der Füchsin weiter, wie versprochen ich versuche eine so lamnge Durststrecke wie gerade beendet zukünftig zu vermeiden. Viel Spaß!

12. Frei

Sie schüttelte den Kopf - nun verglich sie Severus schon mit Blumen!! Wenn sie so weiter machte, vergaß sie zum Schluss noch, dass sie hier an Snape dachte.

Als Ginny und Jake den Laden verließen, nieselte es, und auf dem Weg zum Hotel begann es zu regnen. Die Beiden huschten von einem Vordach zum nächsten. Als sie endlich den Eingang erreicht hatten, sah Ginny in der dreckigen Eingangsscheibe, dass sich ihre Haare von der Feuchtigkeit kräuselten (B/N: mpf – ein mir bekanntes Problem. Und um es gleich vorwegzunehmen: die Werbung mit dem „Krisselhaar" ist Schmu). Sie zupfte sie etwas glatt, während Jake schon hineinging.

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Kaum war Ginny eingetreten, verschwand Jake auch schon durch die Tür hinter der Rezeption, ohne sich zu verabschieden.

‚Stoffel', dachte Ginny.

Mit der Flasche Sekt in der Hand ging Ginny gerade auf die Treppe zu, als sie hinter der Rezeption hörte, wie Jake mit seinem Vater stritt ... und nach dem lauten Geräuschen zu urteilen auch wieder eine Tracht Prügel bekam. Einen Moment lang spielte Ginny mit dem Gedanken sich einzumischen, doch die Gefahr, dass sie Magie verwendete war auch ohne Zauberstab zu hoch, als dass sie darauf eingehen konnte.

Nachdenklich ging sie die Stufen hoch. Im Erdgeschoss schlugen Türen und Ginny hörte, wie Jake von der Straße aus seinem Vater zurief, dass er gehen und nie wieder kommen werde. Ginny seufzte; wie gut sie es doch gehabt hatte. Auch wenn ihre Familie nicht viel Geld hatte, so wurden die Kinder doch geliebt und soweit es ging auch verwöhnt.

Wie Severus wohl aufgewachsen war?

In Gedanken versunken öffnete sie die Tür zu ihrem Zimmer und trat ein. Severus saß auf einem der Stühle und musterte sie mit einem undefinierbaren Blick. Ginny stellte die Flasche auf den Tisch und sah ihn fragend an. Langsam, mit hängenden Schultern erhob sich der Zauberer und senkte dann den Blick.

Oh nein! Es hatte nicht funktioniert. Ginnys Herz wurde schwer. Doch dann sah Severus auf, grinste kurz und umarmte Ginny stürmisch.

„Er ist weg! Mein Kopf gehört wieder mir … einzig und allein mir!"

„Das freut mich so für dich." Ginnys Stimme verwandelte sich in ein Quietschen, da er sie noch fester an sich drückte und ihr die Luft wegblieb.

Severus löste sich ein wenig von ihr, ohne sie jedoch ganz gehen zu lassen. Ginny legte abwehrend die Hände auf seine Brust. Sie spürte sein Herz hämmern, genau so schnell wie ihres den Takt schlug. Sein Gesicht war so nah an ihrem, dass sie seinen Atem auf ihrer Wange spüren konnte. Ein wohliges Schaudern zog durch ihren Körper, die Härchen auf ihren Armen stellten sich. Der Tränkemeister schloss die Augen und sog regelrecht ihren Geruch ein. Dabei näherte er sich Ginny wieder ein wenig mehr. Beinahe konnte sie seine Haut auf ihrer spüren, da kam Panik in ihr auf.

‚Ginny Weasley, was tust du da gerade?', schoss es ihr durch den Kopf.

Zaghaft schob Ginny den Tränkemeister von sich und sah ihn verwirrt an.

„Entschuldige." Severus ließ sie augenblicklich los und ging einen Schritt zurück.

Irritiert stand Ginny da und wusste nicht, was sie denken oder fühlen sollte. Einerseits war sie wegen seiner Nähe gerade in Panik geraten, andererseits schien das Fehlen eben dieser sie beinahe körperlich zu schmerzen.

Severus öffnete die Flasche und schenkte den Sekt in die Wassergläser, als wäre nichts geschehen.

„Wir sollten ein Glas trinken. Ist nicht sehr stilvoll, doch es wird gehen."

Ginny nahm das ihr angebotene Glas und stieß wie mechanisch mit Severus an.

Um die unangenehme Stille zu brechen fragte sie: „Wie konntest du so schnell die Lösung finden und wann wird Albus wieder aufwachen?

„Nachdem ich meine Beine wieder benutzen konnte und ich nicht mehr den bösen Buben mimen musste, war es gar nicht so schwer. Ich wusste schon vorher, wo ich suchen musste. Wie lange es dauern wird, bis er aufwacht … es kann bis zu einem Jahr dauern, doch ich hoffe, es wird schneller gehen."

Auf Ginnys erschrockenen Blick hin fuhr er fort: „Du kannst gerne wieder zu deinen Eltern zurückkehren. Ich werde dich nicht aufhalten."

„Und was soll ich ihnen sagen? ‚Hallo, da bin ich wieder, es war alles halb so schlimm, denn Snape ist gar nicht böse und Dumbledore wird schon wieder … gut, ich kann es nicht beweisen, doch es ist so. Übrigens: ich habe Snape ganz freiwillig geholfen und mit ihm zusammen in irgend so einem Muggelpuff gewohnt?'"

„Du könntest etwas lügen …"

„Das würde ich nie tun", antwortete Ginny im Brustton der Überzeugung. (B/N: ggg Niemals!!)

Severus lächelte schief und nahm noch einen Schluck Sekt.

„Du hast eine unehrliche Ader, das kannst du nicht zu leugnen, Ginny. Oder wer hat die Nummer abgezogen, nur um an das Skelewachs zu kommen?

Warum hast du das eigentlich getan? Warum hast du mir geholfen?"

„Ich fand es richtig!"

„Beeindruckend ehrlich …"

Ginny grinste und fuhr sich durch die Haare. Sie musste furchtbar aussehen, so feucht wie ihr Haar war.

„Ich … ich bin gleich wieder da." Sie stellte das Glas auf den Tisch und ging ins Badezimmer.

Der Spiegel zeigte ihr, dass sie recht gehabt hatte. Ihre Frisur war nahezu völlig zerstört. Mit festen Bürstenstrichen fuhr sie immer wieder darüber und betrachtete im Spiegel ihr Tun. Severus stand an der Tür, halb durch den Türpfosten verdeckt, und beobachtete sie. Die Bürste langsam senkend, sah Ginny seinem Spiegelbild in die Augen.

Ihr Herz begann erneut schneller zu schlagen und das Kribbeln in ihrem Bauch wurde stärker ... bis er sich abwendete und ging.

Einige Minuten stand sie da und besah sich im Spiegel … sie wollte sehen, was er gesehen hatte.

Doch sie sah nur sich, Ginny Weasley, seine ehemalige Schülerin … eine junge Frau mit schrecklich feuerrotem Haar und furchtbar käsiger Haut – was er wohl in ihr sah?

Doch was sah sie in ihm? Er war für sie nicht mehr Professor Snape … nicht mehr die alte Fledermaus aus den Kerkern. Spätestens seit sie Phyllis kannte, war er ein Mensch. Nein, er war Severus, ein Mann … ein Mann, der viel älter war als sie … der fahle Haut hatte … eine schrecklich große, gebogene Nase und einen zuweilen recht schwierigen Charakter.

Ein Mann, der ihr im Spiegel zusah, wenn sie sich kämmte, ein Mann, der sie beschützt hatte, der von ihr träumte …

Sie legte die Bürste auf die Ablage und ging zurück in das Zimmer. Dort saß Severus auf dem Bettende und starrte die Fußleisten an.

„Es ist besser, wenn du zurück zu deiner Familie gehst!", sagte er ohne aufzublicken. Seine Stimme war kühl und geschäftlich.

„WAS? Warum? Weil ich dich nicht küssen wollte?", fragte Ginny entrüstet.

„Damit hat es nichts zu tun. Es ist Blödsinn was wir hier tun. Verantwortungsloser Unsinn."

„Was tun wir denn?", hakte Ginny nach.

„Nichts, gar nichts!"

„Wie kann ein, gar Nichts´ Blödsinn sein? Verdammt noch mal, ich will dich ja küssen, es ging … es war so schnell …"

Severus stand rückartig auf.

„Ich habe gesagt, es ist besser, wenn Sie gehen, Miss Weasley. Sie sollten gehorchen!"

Seine Augen waren wieder die des griesgrämigen Professor Snape aus Hogwarts.

„Gehorchen? GEHORCHEN? Geht es dir nicht gut? Sind wir wieder bei Miss Weasley und Mr Snape angekommen? Was soll das?", fauchte sie wütend.

„Sie vergreifen sich im Ton!"

„ICH? Ha, nennst du mich in deinen Träumen auch ‚Miss Weasley'?"

Ginny stockte und Severus starrte sie ungläubig an.

„Was? Woher?", stieß Severus hervor, doch Ginny starrte ihn weiterhin nur erschrocken an. Wie hatte sie das ausplaudern können?

Unsanft packte er sie an den Schultern und sah ihr tief in die Augen.

„Woher weißt du das? Ich habe dir nur zu dem Bereich meines Geistes Zugang gewährt, den Albus besetzte …"

„Es stimmt also?"

„Äh, das … das tut nichts zur Sache!", wich Severus aus.

„Severus, war es das, was Albus meinte, als er dich daran erinnerte, wer du bist und wer ich bin?"

„Zuerst sagst du mir, woher du das weißt!"

„Du sprichst in deinen Träumen."

„Oh! Ich will dich nicht anlügen, ich habe schon genug gelogen für mehr als ein Leben ... ich begehre dich, Ginny. Du bist eine junge, hübsche Hexe und … und ... ich bin nur ein hässlicher, alter Mann, der sich an einem Mädchen aufgeilt, dass seine Tochter sein könnte. Verstehst du, es hätte keinen Sinn. Was sollte aus uns werden?

Selbst falls Albus erwacht, was noch gar nicht sicher ist.

Falls meine Unschuld anerkannt werden sollte, wobei das Wort Unschuld in Zusammenhang mit mir wie Hohn klingt.

Falls deine Eltern es akzeptieren würden, was ich beileibe nicht glaube.

Falls wir genug Gemeinsamkeiten hätten für eine Partnerschaft und falls der Altersunterschied nicht zu viele Probleme macht, glaubst du, du könntest mich auf Dauer ertragen?

Und selbst wenn, es sind zu viele, falls´, die uns im Wege stehen."

Entmutigt ließ Severus den Kopf hängen, so als wäre eine tonnenschwere Last von seinen Schultern gefallen, ohne die er jedoch nicht leben wollte.

Ginny starrte ihn perplex an. Severus Snape hatte ihr soeben gestanden, dass er sie attraktiv fand … mehr noch, er hatte sich Gedanken gemacht über eine mögliche Zukunft? ER …

Ginnys Gedanken rannten im Kreis, ohne einen Sinn zu ergeben. Das war alles so, so irreal. Würde sie gleich erwachen und feststellen, dass sie in ihrem Bett im Fuchsbau lag? Dass sie nur einen verqueren Traum hatte?

Severus seufzte, drehte sich um und verließ den Raum.

Wie lange sie da stand und fassungslos die Tür anstarrte, wusste Ginny nicht, doch ein lautes Geschrei, das abrupt mit einem Knall endete, ließ sie aufschrecken.

Es folgten Schreie und Lärm von unten. Langsam und froh über die Unterbrechung der beinahe erdrückend gewordenen Stille ohne Severus ging Ginny in den Flur. Sie lief mit einigen anderen Gästen die Treppen hinunter, bis sie in die Eingangshalle sehen konnte. Mr Perch, der Hotelbesitzer, lehnte an dem Tresen und sein schmutziges Unterhemd war Blut besudelt, ein Messer steckte in seinem Bauch.

„Der Junge hat wohl in betrunkenem Zustand versucht, seinen Vater abzustechen, da hat er ihn erschossen", murmelte ein nur mit Unterhosen und offenem Hemd bekleideter Mann neben Ginny.

Entsetzt sah Ginny den leblosen Körper von Jake mitten in der Halle auf dem Bauch liegen. Ein riesiger Blutfleck hatte sich auf seinem Shirt gebildet, genau zwischen den Schulterblättern.

Er war von hinten erschossen worden!

Ginny wusste nicht, ob sie sich gleich übergeben würde oder ersticken; ihre Beine schienen ihr Gewicht nicht mehr tragen zu wollen. Sie klammerte sich an den Handlauf der Treppe und stammelte: „Nein, bitte nicht."

Sie spürte, wie jemand sie fest in den Arm nahm und ansprach, und es dauerte eine Weile, bis die Worte zu ihr durchdrangen.

„Ginny, komm mit nach oben, du kannst nichts tun, komm."

Sie erkannte Severus' Gesicht und klammerte sich mit aller Kraft an seine Robe; er hob sie hoch und trug sie die Stufen nach oben. Vorsichtig legte er sie auf das Bett und legte sich dicht neben sie.

„Ich bin schuld! Ich bin schuld, dass Jake tot ist! Nur ich alleine!"

„Rede nicht solch einen Blödsinn, dein kleiner Freund ist nicht tot, es ist ernst, doch er ist nicht tot, die Muggelheiler sind gekommen, als ich zu dir kam. Und du bist nicht schuld!"

„Er ist nicht …? Doch er könnte …! Ich habe ihm den Alkohol gekauft!"

Schluchzend vergrub sie ihr Gesicht in seinen Pullover, wollte ganz in ihm versinken. Severus hielt sie fest im Arm und streichelte ihr beruhigend den Rücken.

„Du magst den Jungen, nicht war?"

„Irgendwie schon", murmelte Ginny in seinen Pullover.

„Nun, er ist in deinem Alter. Ihr würdet gut …"

Ginny zog ihr Gesicht aus dem Stoff seines Oberteils und ihre Augen funkelten. „Wehe, du beendest diesen Satz! Ich mag ihn auf ganz andere Weise als dich, mehr wie einen kleinen Bruder.

Doch gerade diese Empfindung macht meine Mitschuld vielleicht erst so schrecklich."

„Ginny, du hast ihn weder gezwungen, das Zeug zu trinken, noch auf seinen Vater loszugehen. Und du hast nicht auf ihn geschossen!"

„Wieso hat dieser Mann ihn so gehasst? Wie kann man sein Kind nur so behandeln? Egal ob eigenes oder angenommenes! Wie kann man seinen Vater so hassen, dass man ihn umbringen will?"

„Wenn man von seinem Vater gehasst wird, kann man ihn nur widerhassen. Und wenn man ihn für den Tod der Mutter verantwortlich macht, kann man ihn so sehr hassen, dass man versucht, ihn zu töten."

„Woher weißt du, dass Jake seinen Stiefvater für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht?" Stille machte sich im Raum breit. „Oh …?"

„Ich war nie gut genug für ihn. Ich war nur sein abnormales Balg. Ich war nie gut genug für irgendjemanden, egal, was ich tat oder konnte. Nur Gran war es gleich; sie liebte mich, wie ich war. Doch ich durfte sie nicht besuchen, nachdem Mum tot war."

„Wann, wie …"

„Wie meine Mum starb? Sie nahm sich das Leben, als ich sieben war. Frag´ mich nicht, warum sie nicht einfach gegangen ist, nachdem sie ihn nicht mehr ausgehalten hat, ich weiß es nicht."

„Wie hast du versucht, also deinen Vater …"

„Ich habe mit dem Zauberstab meiner Mutter Sprüche geübt, die ich in ihren alten Büchern fand. Als ich diese beherrschte, begann ich, eigene Sprüche zu erfinden. Auch den Sectumsempra, mit ihm versuchte ich …. da war ich dreizehn."

„Das ist der Spruch, den Harry gegen Malfoy verwendet hat."

Severus Gesicht verdunkelte sich.

„Genau dieser. Nur leider habe ich meinen Vater nicht gut getroffen und es gab maßlosen Ärger mit dem Ministerium. Ohne Gran hätten sie mich aus Hogwarts rausgeworfen"

Beide schwiegen, sie schwiegen eine lange Zeit, in der Ginny sich beruhigte, in der sie seine Nähe genoss ... in der Severus sie ansah, wie er seine Gran angesehen hatte.

Eine Zeit, in der seine schwarzen Augen nicht kalt und grausam schienen, sondern warm und unendlich tief. Ginny strich ihm über die Wange und steckte eine Haarsträhne hinter sein Ohr. Er lächelte, und dieses Lächeln ließ das Kribbeln in ihrem Unterleibt erneut aufkommen. Je länger er sie ansah, umso stärker wurde es, bis es zu einem regelrechten Ziehen wurde. Sie fuhr an seinem Kinn entlang und dann ein Stück den Hals hinab. Severus schluckte hart und hielt ihre Hand fest.

„Nicht, Ginny, ich weiß nicht ob ich mich stoppen kann, wenn du mich weiterhin so berührst."

„Wer sagt denn, dass du das sollst?"

Sie zog ihre Hand aus der Seinen, die er nur locker geschlossen hielt. Sanft berührte sie seine Lippen und fuhr deren Konturen nach.

„Ginny, bitte, du weißt was ich für ein Mensch bin. Willst du wirklich … mit mir …"

Ihre Lippen berührten sanft die seinen und ließen ihn verstummen. Zögerlich erwiderte er den Kuss. Sanft fuhren seine Hände unter ihr Sweatshirt. Als er ihre Brüste berührte, brach er den Kuss ab. Ginny öffnete enttäuscht die Augen.

„Hast du dieses schwarze Nichts an, Ginny, das du bei dem Inder gekauft hast?"

„Woher weißt du das? Wieso hast du nichts …nein, ich habe es nicht an, soll ich?"

„Nicht nötig", grinste Severus und Ginny spürte seine Erregung hart an ihrem Oberschenkel drücken.

„Oh", sie spürte wie sie rot wurde. „Severus … bist du bitte … ich habe … noch nie."

„Noch nie … ich bin … wir werden nichts tun, was du nicht auch willst!"

Er zog ihr das Oberteil und die Jeans aus, entledigte sich ebenfalls seiner Hosen und seines Pullovers und kam dann wieder zu ihr aufs Bett. Er legte sich auf den Rücken und überließ Ginny die Führung. Zuerst erkundete sie seinen Körper langsam, doch sie wurde immer forscher und Severus vergrub immer wieder sein Gesicht in ihrem Schopf.

„Ich liebe deine Haare, mein kleiner Nachtisch", knurrte er und dieses Knurren vibrierte irgendwo tief in Ginnys Bauch.

Der Tränkemeister zog Ginny auf sich und sie setzte sich auf seinen Unterbauch.

Plötzlich musste sie glucksen. Irritiert hob Severus eine Augenbraue, was ausreichte, um Ginny endgültig zum Lachen zu bringen.

„Ich hätte mir nie vorgestellt, dass dir so etwas gefällt …" Sie errötete.

„Weshalb solltest du mir nicht gefallen?"

„Nicht ich, aber ... so, wie wir hier liegen … also, du unten …"

„Was hast du erwartet? Lack, Leder, Fesseln oder eher, dass ich hemmungslos über dich herfalle?"

Ginny kicherte erneut. „So in etwa."

„Haha! Manchmal glaube ich, ich war wirklich etwas zu streng …"

Ginny beugte sich zu ihm hinunter und küsste ihn. „Etwas?", murmelte sie und knabberte seinen Hals entlang ... sie hatte kein Interesse daran, weiter mit ihm zu diskutieren, und dem kehligen Laut nach zu urteilen, den Severus gerade ausstieß, hatte auch er keinerlei Verlangen an einem ein weiteres Gespräch ...

tbc

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