Ich weiß, es hat wieder ewig gedauert, doch ich hatte bis über die Ohren zu tun. Ich habe als Wichtelgeschichten sechs P W Ps geschrieben.Ihr findet sie hier http / europe . fanfiction . net / s / 3329773 / 1 / (einfach die Leerzeichen löschen) Aber denkt daran, nur für Erwachsene und wenn ihr solche Details nicht mögt, nicht lesen!

Doch nun viel Spaß mit dem neuen Kapitel der Füchsin, in dem ich wieder hasenfüßig die Details rausgelassen habe.

13. Taten und ihre Folgen

Was hast du erwartet? Lack, Leder, Fesseln ... oder dass ich hemmungslos über dich herfalle?"

Ginny kicherte erneut. „So in etwa."

Haha! Manchmal glaube ich, ich war wirklich etwas zu streng …"

Ginny beugte sich zu ihm hinunter und küsste ihn. „Etwas?", murmelte sie und knabberte seinen Hals entlang. Sie hatte kein Interesse daran, weiter mit ihm zu diskutieren, und dem kehligen Laut nach zu urteilen, den Severus gerade ausstieß, er auch nicht.

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Ginny erwachte und kuschelte sich an Severus, der ob dieser Bewegung aus dem Schlaf schreckte.

Kurz zeigte sich Verwirrung in seinen Augen, dann schloss er die sie und ließ den Kopf zurückfallen.

„Sag' mir, dass wir es nicht getan haben!", seufzte er.

Ginny glaubte, nicht richtig gehört zu haben. Sollte das seine Art von Humor sein? Plötzlich beschämt über ihre Nacktheit zog sie die Bettdecke hoch.

„Danke, ich fand es auch schön!", fauchte sie und rauschte aus dem Bett direkt ins Badezimmer, wobei es ihr nun völlig egal war, ob er ihre nackte Hinteransicht beobachtete, die von der schnell zusammengerafften Decke nur teilweise bedeckt wurde.

Sie stand auf das Waschbecken gelehnt und Tränen traten aus ihren Augen.

Wie konnte er nur so gemein sein?

Sie hatte mit ihm geschlafen ... das erste Mal, dass sie mit einem Mann zusammen war ... und dann so etwas ...

„Jetzt hör' auf zu heulen!", hörte sie eine momentan mehr als unwillkommene Stimme hinter sich.

„Lass mich in Ruhe!"

„So habe ich das nicht gemeint."

„Aber gesagt!"

„Das hätte nicht passieren dürfen", erklärte er.

„Warum? Weil ich deinem Image schade? Weil jemand denken könnte, du wärst nicht das größte Arschloch auf diesem Planeten, wenn er uns zusammen sieht? Oder weil du gemerkt hast, dass ich nicht so toll im Bett bin, wie du es dir ausgemalt hast?"

Ginny brüllte mittlerweile.

„Nein, weil ich dein Vater sein könnte …"

„Kein Bedarf, ich habe schon einen Vater!", unterbrach sie ihn.

„Ja - und der wird mich umbringen, gleich nachdem mich deine Mutter entmannt hat!

Außerdem weil ich es Albus versprochen habe. UND", unterbrach er ihren Ansatz, wieder dazwischen zu reden, „…weil ich für dich verantwortlich bin, ich sollte auf dich aufpassen, nicht dich verführen ..."

„Du kannst doch auch auf mich aufpassen, wenn wir ein Paar sind …"

Diesmal war es an Snape sie zu unterbrechen: „Ein was? Ginny wir hatten Sex, sonst nichts!"

„Du magst mich also nicht? Du wolltest nur meinen Körper?" Wütend wirbelte sie herum und funkelte ihn an.

„Du weißt, dass ich dich mag. Aber was stellst du dir denn vor?

Das wird nicht funktionieren! Es kann nicht …!"

Ginny drehte sich ab und sah trotzig auf die Dusche.

„Vergiss einfach, was geschehen ist, und es wird sich nicht wiederholen, darauf gebe ich dir mein Wort!", setzte Snape nach.

Ginny ging unter die Dusche und schaltete das Wasser an; sie hörte trotz des Rauschens, dass er das Zimmer verließ. Sie würde es ihm schon zeigen, was sie auf sein Wort gab.

Wenig später verließ sie eingehüllt in eine fruchtige Duftwolke das Bad und fand einen nur mit Unterhosen bekleideten Severus auf dem Bett liegen. Ginny sah ihren BH auf Snapes Nachttisch liegen. Das war ihre Chance! Sie krabbelte auf allen Vieren auf ihn zu und beugte sich über seinen Oberkörper, um an das Kleidungsstück zu kommen. Sie drehte sich absichtlich so, dass er direkt auf ihre nackten Brüste ganz dicht vor seinem Gesicht sah.

Sein hartes Schlucken war eine Genugtuung für sie. Wäre doch gelacht, wenn er recht behalten würde ... Wie lange er es wohl aushalten konnte, wenn sie ihn reizte?

„Glaubst du, ich werde schwach, nur weil du mir deine Brüste vors Gesicht hältst?", knurrte Severus.

Die junge Hexe ließ ihre Haare über ihre Schulter gleiten, so dass sie direkt in sein Gesicht hingen.

„… und riechst wie ein verdammter Nachtisch!", seine Stimme war eindeutig rauer und härter.

Sie beugte sich noch tiefer über ihn, bis ihre Brust seine berührte. Aus dem Augenwinkel heraus konnte sie sehen, dass ihre Versuche schon lange Wirkung zeigten, wie ihr die Erhebung seiner Unterhose bewies.

„Ginny, du bist ein Biest!"

Mit diesen Worten packte er sie und drehte sich mit ihr um hundertachtzig Grad, so dass er über ihr lag. Seine Hände hielten ihre Unterarme fest und er näherte sich langsam ihrem Gesicht.

„Was soll ich nur mit dir machen?"

Ginny grinste frech und antwortet: „Du scheinst wirklich schon zu alt für mich zu sein, wenn du nicht mehr weißt, was du am Abend zuvor gemacht hast …"

Seine Augen wurden schmal und Ginny befürchtete, sie hätte nun alles verdorben, doch Severus schnappte sich ihren BH und ihr Höschen, die noch auf dem Bett lagen, band damit ihre Handgelenke an das metallene Bettgestell und schnarrte dann: „Du wirst gleich sehen, an was ich mich alles erinnere, und du wirst mich nie wieder einen alten Mann nennen …" Er küsste sie auf den Mund und seine Hände wanderten zu ihren Brüsten.

Wenn die Reaktion auf die Bezeichnung ‚alter Mann' immer so ausfallen würde … sie würde ihn nie wieder anders nennen. Ein triumphierendes Lächeln zierte ihre Lippen, als seine ihren Hals hinabwanderten … so einfach gegen Severus Snape gewonnen …

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„Guten Morgen, hast du gut geschlafen?", fragte Ginny wie jeden Morgen der vergangenen zwei Wochen.

Genau so lange führten sie diese ungewöhnliche Beziehung nun schon. Sie wussten Beide, dass sie einen Traum lebten, einen unrealistischen Traum, der früher oder später zerbrechen musste. Doch daran wollten sie beide nicht denken ... dass diese Partnerschaft sich ändern würde … sich ändern musste ... wenn sie wieder in die Zaubererwelt kamen.

Severus hatte zugestimmt, Ginny ins Muggelkrankenhaus zu begleiten, um Jake zu besuchen. Er war außer Lebensgefahr, hieß es, doch die Kugel hatte seine Wirbelsäule verletzt. Ginny kam es vor wie Hohn, wenn sein Vater, dessen Verletzung nicht so schlimm gewesen war und der schon wieder seinen Geschäften nachging, sie freundlich grüßte.

Er habe sich ja nur verteidigt, sagte er.

Nach einem kurzen Frühstück verließen die Hexe und der Zauberer das Hotel und gingen die Straße entlang zur U-Bahnstation.

Im Gegensatz zu Severus, dem es dort zu viele Menschen auf zu wenig Raum gab, liebte Ginny das hektische Gedränge. So flüchtete der Tränkemeister auch mehr als offensichtlich aus dem Wagon, als die Bahn an ihrem Zielort anhielt. Ginny folgte ihm grinsend. Im Krankenhausgebäude blieb Ginny stehen und sah sich um.

„Wir haben ihm gar nichts mitgebracht."

„Was sollten wir ihm bitte schön mitbringen?"

Ratlos sah sich Ginny im Aufenthaltsbereich um. Mehrere kleine Läden priesen Geschenke an: Blumen, Säfte, Schokoladen, Obst. (B/N: gggg eine deutliche Verbesserung gegen den einzelnen überteuerten Muffkiosk, den es in deutschen Muggelkliniken immer gibt.)

„Blumen?"

„Was?", fragte Severus und eine Augenbraue schnellte nach oben.

„Wir könnten ihm einen Strauß Blumen mitbringen", erklärte sich Ginny.

„Bestimmt nicht", antwortete Severus und seine zweite Augenbraue gesellte sich zu der ersten. „Ich habe dir keine Blumen geschenkt, dann werde ich für solch einen vorlauten Bengel sicherlich erst recht keine Blumen kaufen!"

„Solange du ihm keine roten Rosen kaufst, hätte ich da keine Bedenken."

Auf Severus mörderischen Blick hin lenkte sie hastig ein: „Ist ja schon gut, dann Schokolade?" Er seufzte und folgte ihr zu Jakes Zimmer.

Jake lag in seinem Bett, den Oberkörper auf einem Kissenberg abgestützt und sah auf die Eintretenden. Als er Ginny erkannte, lächelte er leicht. Sein Gesicht war blass und seinen Augen fehlte das schalkhafte Glitzern.

„Hallo Jake, was machst du denn für Sachen?" Ginny zog sich einen Stuhl herbei und setzte sich an sein Bett.

„Hallo Ginny, wenigstens bin ich jetzt weg von ihm. Die Sozialarbeiterin sagte, sie würden mir einen Platz in einem Heim suchen, wenn ich hier heraus komme. Ich muss nur wieder auf die Beine kommen."

„Haben sie dir das gesagt?", fragte Severus, der immer noch nahe der Tür stand und mit dem Rücken gegen die Wand lehnte.

„Dass ich in ein Heim komme?"

„Nein, dass du wieder auf die Füße kommst", antwortete der Tränkemeister kühl.

Jakes braune Augen füllten sich mit Tränen und sein Mund zuckte unruhig. Ginny verstand nicht - was sollte das? Worauf wollte Severus hinaus?

„Ich werde wieder laufen lernen, irgendwie", gab Jake trotzig zurück.

„Wo hat die Kugel dein Rückgrad verletzt?", fragte Severus mitleidlos.

„Am letzten Brustwirbel. Doch die Ärzte sagen, wenn die Schwellung zurückgeht, kann die Lähmung verschwinden."

Nun verstand Ginny - Jake war gelähmt. Am liebsten hätte sie sich die Hände vors Gesicht geschlagen, doch selbst dazu fühlte sie sich plötzlich zu schwach, und so starrte sie ihn nur an.

Sie war schuld! Sie hatte ihm diesen verdammten Alkohol gekauft!

„Nur Schade, dass du dein Ziel nicht erreicht hast."

„Severus!", fauchte Ginny.

„Ich weiß ... dein Brummbär hat recht, Ginny." Nachdenklich schlug Jake die Augen nieder.

Ginny sah von Jake zu Severus und wieder zurück zu dem Jungen. Wie ähnlich die beiden doch waren!

Beide hatten versucht, ihren Vater zu töten. Beiden war es nicht gelungen und beide hatten schwere Verletzungen davon getragen, die vielleicht nie heilen würden - Jake körperliche und Severus wohl eher seelische.

Der Tränkemeister sah Ginny schief an und hob fragend eine Augenbraue. Seine Lippen formten das Wort „Brummbär". Beinahe hätte sie losgelacht, doch sie sah wieder zu Jake und griff nach seiner Hand.

„Wenn du irgendetwas brauchst, sage es mir, ich werde tun was ich kann. Einverstanden?"

„Danke", murmelte der Junge und es zerriss Ginny beinahe das Herz, wie er so einsam und verlassen da lag.

Eine Frau in einem weißen Kittel kam mit einem Becherchen voller kleiner bunten Kugeln kam ins Zimmer und lächelte.

„Wenn ich Sie nun bitten dürfte zu gehen. Unser Patient ist noch sehr schwach und muss jetzt schlafen. Sie können gerne morgen wieder kommen."

„Ich versuche, morgen wieder zu kommen." Ginny drückte nochmals seine Hand und verließ dann mit Severus den Raum.

Auf dem Flur begannen ihr Tränen die Wangen hinab zu laufen. Severus sah sie etwas hilflos an.

„Was ist denn? Du kennst den Bengel doch kaum."

„Ich bin schuld!", schluchzte sie, „…ich ganz alleine!"

„Ginny!" Severus hatte sie an den Oberarmen gepackt und zwang sie, ihn anzusehen. „DU BIST NICHT SCHULD! Du hast ihn nicht gezwungen zu trinken, du hast ihm kein Messer gegeben und du hast nicht auf ihn geschossen!" Dann nahm er sie fest in die Arme.

Ginny vergrub ihr Gesicht in seinem Pullover und murmelte: „Ich liebe dich!"

Sie sah nicht, wie er die Augen schloss und sich sein Gesicht verzog, als habe er Zahnschmerzen. Sein spürte nur, wie er seine Wange auf ihren Kopf legte und ihr sanft über den Rücken strich.

Auf dem Nachhauseweg kauften sie noch etwas ein. Ginny ging einige Schritte vor Severus.

Dann blieb sie plötzlich stehen ... etwas stimmte nicht, und das drückende Gefühl von Gefahr schnürte plötzlich ihr die Kehle zu.

Hinter einer Hausecke sah sie einen schwarzen Stoffzipfel … EINE ROBE!

„SEVERUS!", brüllte sie los. „Lauf! Sie haben uns gefunden!"

tbc