AN1: Da einige Leute scheinbar sich darüber aufregen mache ich noch einmal darauf aufmerksam, das:
1. Die Geschichte ansich im englischen Original alleine dem ursprünglichen Author / der ursprüngliche Authorin gehört, und nicht aus meiner Feder stammt.
2. Ich nachweisslich explizit die Erlaubnis hatte, sie zu übersetzen, auch wenn diese zum Teil 5-6 Jahre alt ist.
AN2: As Some guys seem to take Notice of this Series i proclaim 2 things:
1. This Story itself and all Things in it (english and German Version) belong completely! to the original Authors and i am NOT the original Author.
2. I had the explicit PERMISSION to translate the English version, even if this Permision is 5 to 6 years old.
OK, On with the Story.
Die Fahrt von Kings Cross Station nach Hause war eine sehr ruhige, denn selbst Vernon und Petunia unterhielten sich nicht. Die Drohung durch Moody und Arthur Weasley hatte selbst bei Vernon Dursley's Dickkopf gewirkt und er hatte sich sehr schnell dazu ent schieden, das der Ärger den er bekommen konnte, das Verprügeln von Harry nicht wert war, weshalb er Harry auf dem Heimweg schlicht ignorierte. Petunia Dursley ging eben falls ihren eigenen Gedanken nach, denn sie hatten den verzweifelten Gesichtsausdruck von Harry durchaus gesehen und wusste das etwas schreckliches passiert sein musste. Und jeder auf seine eigene Art (Dudley hatte sie auf der Fahrt nicht begleitet) war zu dem Ent schluss gekommen die Situation auf sich beruhen zu lassen und sich nicht noch mehr Är ger einzuhandeln, indem sie Harry missbrauchten.
Nachdem sie zu Hause angekommen waren, griff sich Harry seinen Koffer und ging in das Haus, allerdings war er doch überrascht, als Vernon, der erstaunlich ruhig wirkte, ihm die Tür aufhielt so das er mit dem Koffer hindurch kam. Nachdem auch Hedwig im Innern war, achtete Harry nicht weiter darauf, wie sich Vernon im Garten umsah (Nach Harry's Freunden, wie man sich denken kann), und würde das Haus in den nächsten drei Wochen auch nicht verlassen.
Harry saß in seinem Zimmer in Nummer vier, Privet Drive und dachte nach, etwas, das er schon seit gut zwei Wochen tat, seit den Ereignissen in der Mysteriumsabteilung und dem daraus resultierenden Tod von Sirius Black. Harry hatte auf der Heimfahrt erkannt, wie wenig er überhaupt über seine eigene Zukunft nachdachte. Als er seine Berufsbera tung bei Professor Mc Gonagall beendet hatte, war er sich absolut sicher gewesen ein Au ror werden zu wollen, da er dachte es wäre ein guter Job, aber er hatte auch vorher noch nie darüber nach gedacht. Außerdem gab es noch die Prophezeiung, die bedacht werden musste, und Harry war sich nicht Sicher, ob er sie glauben sollte, obwohl er sehr wohl Dumbledore's Glauben daran bemerkt hatte. Harry fand es schwer an etwas zu glauben, das Tre lawney gesagt hatte, besonders etwas wie diese Sache, denn drei Jahre Unterricht bei ihr hatten bei ihm Zweifel aufkommen lassen, ob sie wirklich eine Hexe war oder nicht einfach eine Squib mit großer Vorstellungskraft. Wenn man das bedachte, erklärte es vieles von Dumbledore's Verhalten in den letzten Jahren, wie auch die Unterbringung von Harry bei den Dursleys….obwohl er sich selbst danach nicht besser dabei fühlte.
Liebe/r (Hier folgt der Name),
Ich schreibe Ihnen um darum zu bitten, das niemand mir in den nächsten Wochen Briefe schickt, auch möchte ich keine Besucher. Ich brauche Zeit um mir über einige Dinge im Klaren zu werden, die geschehen sind, und ich brauche die Zeit auch für meine Trauer um Sirius. Ich weiß das mich hier Leute bei den Dursley's bewachen und Ich werde aus dem Grund auch nichts dummes tun, ich will nur in Ruhe gelassen werden. Ich danke für euer Verständnis.
Mit freundlichem Gruß,
Harry
Nach seiner Ankunft „zu Hause", hatte Harry diese einfachen Briefe an fast alle Freunde geschickt, in der simplen Hoffnung einige Zeit für sich zu haben, in der er nicht an ihre Sicht der Dinge denken musste. Harry erwartete durchaus nicht, das sie diese Wünsche respektieren würden, und er hatte auch recht, denn die Briefe trafen ab dem nächsten Tag ein. Ein typischer Brief war der von Hermine:
Lieber Harry,
Wie geht es dir? Ich weiß das du um Sirius trauerst, aber du musst einen Weg finden wei terzuleben, das ist es, was Sirius gewollt hätte, und du weißt das auch. Ich hoffe du übst deine Oklumentik, denn du willst sicher nicht das wieder so etwas geschieht, Und stell si cher das du SOFORT ohne Umschweife Dumbledore Bescheid sagst, wenn deine Narbe wieder schmerzt. Wenn etwas passiert, sag mir Bescheid, du weißt, das ich dir nur helfen will.
Mit freundlichen Grüßen,
Hermione
Nicht zum ersten Mal fragte sich Harry, ob Hermine ihn nicht für Dumbledore ausspio nierte, und wenn ja, wie lange schon. Hermine war eine seiner besten Freundinnen, und um die Wahrheit zu sagen, war sie vermutlich eine bessere Freundin als Ron es je war, aber ihre Überzeugung und ihr absoluter Glaube an die Autorität zum Beispiel von Leh rern machte ihm Angst. Irgendwie wusste der alte Mann immer was er gerade tat, also hatte Dumbledore entweder sehr gute Überwachungszauber im Gryffindorturm, oder je mand informierte ihn von Innen heraus. Natürlich wollte er nicht glauben, das Hermine dahinter steckte, und er hatte auch keine Beweise dafür…aber das Gefühl blieb.
Harry's Gefühle Dumbledore gegenüber hatten sich sehr bald verändert. Dumb ledore hat te Harry's Bitte nach Privatsphäre erstaunlicherweise respektiert, allerdings wusste er, das es nicht ewig so sein würde. (Der alte Mann aber auch Neville waren die einzigsten, die sich bisher daran hielten, denn Neville hatte ihm eine Kurze Notiz geschickt, in der er seine Bitte akzeptierte und Harry wissen lies, das er jederzeit für Harry Dasein würde). Das Problem war, je mehr Harry sich auf sein Leben konzentrierte, sowohl im Privet Drive als auch in Hogwarts, desto unzufriedener wurde er. Die Schwierigkeiten im Privet Drive waren klar erkennbar, der Mangel einfach an allem, insbesondere Zuneigung, aber auch von Pausen sowie der Mangel an Essen und sonstigem. Harry fragte sich, was für Belastungsmaterial Dumbledore über Tante Petunia hatte, damit er sie dazu zwingen konnte, ihn wieder aufzunehmen, allerdings würde sein nächster Sommer sein letzter hier sein, da er dann 17 Jahre alt würde und damit volljährig wurde zumindest nach dem Recht der Zauberergemeinschaft. Damit stünde er nicht länger unter unter Dumbledore's Einfluss, zumindest während des Sommers. Er hatte das miese Gefühl, das der alte Mann sich darum nicht scheren würde und einen Weg finden würde, ihn irgendwie wieder ein zusperren, notfalls im Grimmaud Place. Seine Tante hatte in den letzten beiden Wochen immer wieder sehr unzufrieden ausgesehen…aber er hatte sicherheitshalber nicht nachgefragt.
Sein bisheriges Leben in Hogwarts war es am Ende, das Harry innehalten ließ, nachdem er intensiver darüber nachgedacht hatte. Harry wusste, das er sich in den fünf Jahren dort nicht viele Freunde gemacht hatte, aber nachdem er es genauer betrachtet hatte, war er doch geschockt, wie wenige es wirklich waren. In der Tat beschränkte sich sein direkter Freundeskreis auf jene, die ihn in das Ministerium begleitet hatten (Ron, Hermine, Ne ville, Ginny, und Luna), und obwohl er eine gute Beziehung zu Dean und Seamus besaß (seinen anderen Zimmerkameraden), stimmte es ihn doch traurig, das er erkennen musste, das es sonst niemanden mehr gab. Harry wusste, das dies sehr wahrscheinlich an seinem Status als „Der-Junge-der-Lebt" lag, denn die meisten die ihn Kennenlernen wollten, wur den entweder von seinem Ruhm angezogen, wie Colin Creevey, oder sie hassten ihn ge nau deshalb, weshalb sie sich gar nicht die Zeit nahmen, ihn genauer kennenzulernen. Harry erkannte auch, das manches auch an Ron und Hermine lag, denn beide waren nicht gerade die beliebtesten Personen im Gryffindorturm. Hermine's Besserwisserei und ihre Manie im Bezug auf die Schule nervten die meisten ihrer Hauskameraden (Harry fragte sich ernsthaft, was die Ravenclaws und Hufflepuffs wohl von ihr dachten, und die Mei nung der Slytherins war fast logisch), und Ron…die Tatsache hatte bestand, das Ron kein sehr schlauer Magier war und sich immer mehr in die Gryffindor-Version von Draco Malfoy verwandelte, nämlich jemand, der jeden verabscheute, der sich nicht seinen Idea len anpasste. Diese Dreiergruppe hatte schon solange bestand, das jene, die vielleicht en geren Kontakt mit Harry gewünscht hätten, sich nicht mit Ron und Hermine regelmäßig Auseinandersetzen wollten.
Harry hatte in jedem Sommer, seit er ein Magier war, die Erinnerungen an Hogwarts, die ihn diese Zeit bei den Dursley's überhaupt überstehen ließen, aber je mehr er darüber nachdachte, desto weniger wollte er nach Hogwarts zurückkehren. Harry wusste, das er seine eigenen Pläne machen musste, Pläne, die er nicht alleine ausführen konnte. Er grü belte noch eine weitere Nacht darüber bevor er den ersten Schritt in seine Freiheit unter nahm…aber auch in eine eher ungewöhnliche Richtung.
Sehr geehrte Mrs. Longbottom,
Ich weiß, das wir uns noch nie vorher begegnet sind, Ma'am, aber ich bin ein Freund ih res Enkels, Neville aus Hogwarts. Zuerst möchte ich sagen, das es mir Leid tut, das Ne ville an der Aktion in der Mysteriumsabteilung beteiligt war, die ich anführte, aber sie sollten wissen, das er sehr gut gekämpft hat und ich bin stolz, ihn als meinen Freund und Alliierten bezeichnen zu dürfen. Ich schreibe ihnen nun aber, da ich einen Rat von ihnen brauche, und ich weiß von Neville, das sie sehr großes Wissen aber auch eine sehr hohe Integrität besitzen. Ich benötige die Dienste eines magischen Anwalts, wenn möglich je manden, der auch über Wissen in der Muggelwelt und deren Gesetze verfügt, und ich habe die Hoffnung, das sie mir jemanden empfehlen könnten. Ich habe mehrere Dinge die nur über einen Anwalt zu erledigen sind, daher diese Bitte. Ich wende mich an Sie und nicht an jemanden aus Hogwarts Ma'am, da, um ehrlich zu sein, ich niemanden aus deren Umkreis engagieren möchte.
Es würde mich freuen, wenn sie mir helfen könnten und grüssen sie bitte Neville von mir.
Harry Potter
"Hier, Hedwig, bitte warte, damit Mrs. Longbottom antworten kann, in Ordnung?"
Hedwig gab ein zustimmendes Geräusch von sich, als wenn Harry mehr über die Postzu stellung wüsste, als sie: 'Überlass das den Experten' wollte sie damit wohl sagen.
Harry war sich nicht sicher, ob es der richtige Weg war, aber wenn er seinen Plan durch führen wollte, brauchte er einen rechtlichen Rat, einen Rat, den er nicht vom Orden be kommen würde, denn sie würden mit Sicherheit sagen, "Oh, lass uns dies mal machen, Harry." oder etwa "Du musst dir über diese Dinge derzeit keine Sorgen machen, Harry." Es konnte definitiv nicht Schaden, Mrs. Longbottom zu fragen, da er nicht glaubte, das sie ein Ordensmitglied war, und er auch davon ausging, das Ne ville ihr in den Jahren von ihm berichtet hatte.
Da er nichts weiter zu tun hatte, begann Harry mit seinen Übungen. Nach zwei Wochen hatte er die Grenze von 200 Sit-Ups am Tag erreicht, neben 50 Push-Ups. Dies war sicher nicht olympiareif, aber weit besser, als zu Beginn seiner Übungen. Harry war überrascht gewesen, wie sehr er außer Form geraten war, wenn man bedachte, wie mager er immer noch wirkte, selbst nach zehn Monaten in Hogwarts und dessen Essen, sowie vielen Schokoladenfröschen. Außerdem half es ihm, die Langeweile zu vertreiben, denn um ehr lich zu sein, war Harry doch recht nervös, wenn es darum ging, hinaus zu gehen, ausge löst durch die Ereignisse des letzten Sommers mit den Dementoren. Er war sich nicht si cher darüber, das der Ordern die Straße auch wirklich überwachte (nicht, das sie es ihm gesagt hätten), aber er nahm an, das irgend jemand anwesend war (Aber hoffentlich nicht Dung).
Nachdem er seine Übungen beendet hatte, ging er hinunter und nahm sich ein Glas Was ser:
"Hallo Tante Petunia."
Seine Tante schaute ihn kurz an und nickte leicht, aber auch nicht auf unhöfliche Weise. Das Verhältnis mit ihr hatte sich deutlich gebessert, seit er zurückgekehrt war, aber das hatte leider nicht viel zu sagen. Vernon und sie sahen beide so aus als würden sie eine Art inneren Kampf ausfechten, während sie gemeinsam mit Harry zu Abend assen, der einzi gen längeren Zeit wo er bei ihnen war. Vernon's innerer Kampf bezog sich auf die 15 Jahre Missbrauch, sowohl verbaler als auch sonstiger Art, aber auch mit der Angst, das diese „Freaks" hier eindringen würden und ihm etwas antun würden. Petunia hingegen wirkte nervös und traurig, während sie in Harry's Nähe war, als wenn sie immer mehr Lily in ihm sehen würde, und sich gleichzeitig an ihr Schicksal erinnerte, aber auch an den Grund, wieso er bei ihnen lebte. Harry hatte Dudley nicht mehr als ein oder zweimal gesehen, seit er wieder hier war, und dies erleichterte ihn. Dudley hatte eine Sommerar beit in einem örtlichen Kino angenommen und war selten zu Hause, da er vermutlich Harry aus dem Wege gehen wollte. Harry hatte sich anfangs Sorgen über seine Kontakte mit Dudley gemacht, nach den Ereignissen im letzten Sommer, und besonders wegen dem, was er Harry antun könnte, wenn er ihm noch immer Vorwürfe machte. Dudley's Gedankengänge waren ihm aber noch immer fremd.
Im Hinterkopf wusste Harry das, wenn er auf legalem Weg seine Freiheit wollte, er die Kooperation von Vernon und Petunia benötigte. Er wusste, das sie seine Muggel-Vor münder sind, und er war sich absolut sicher, das sie es auch in der magischen Welt wa ren. Die einzigste Alternative zu ihnen wäre Sirius gewesen, der, nachdem er aus Azka ban geflohen war und sich verstecken musste, nie in der Lage war, seine Vormundschaft zu übernehmen. Die Frage war, wie sollte er ihre Kooperation erlangen? Er wusste, das Vernon der Schlüssel zu allem war, da Petunia seiner Meinung folgen würde. Er könnte sie natürlich bestechen, aber er zögerte, da er nicht wollte, das Vernon erfuhr, wieviel Harry Geld Harry überhaupt besaß, denn er wusste, so sehr sein Onkel Magier auch hass te, das dieser Hass nicht für ihr Geld galt, aber als er daran dachte, wie Vernon zu Grin gotts ging um es abzuheben, brachte ihn immer wieder zum Lachen.
Körperliche Drohungen waren eine andere Möglichkeit, aber Harry wollte diesen Weg vermeiden. Er machte sich keine Sorgen darüber, ob er es könnte oder nicht, denn eigent lich hätte er kein Problem damit, Vernon zu verletzen, was er aber nicht wörtlich meinte. Vor wenigen Jahren hatte Harry sich tagträumerisch noch seinen eigenen siebzehnten Ge burtstag vorgestellt, der einige Stunden einer „Sonderbehandlung" der Dursleys mit sei nem Zauberstab beinhaltete. Das Problem war, das er nicht wusste, ob Vernon nicht ebenfalls an diese Möglichkeit gedacht hatte, und vielleicht eine Art Präventivschlag aus führen würde. Vernon Dursley wurde von jenen, die ihn nicht kannten in der Regel unter schätzt, aber Harry kannte ihn sehr gut und wusste, das sein Hass Vernon zu etwas veran lassen könnte, das er und Harry noch bereuen würden…falls Harry es überleben sollte.
Eine Sache war sicher, er würde Dumbledore mit Sicherheit nicht mitteilen, das er irgend etwas derartiges plante. Harry's Misstrauen dem Orden gegenüber basierte nicht nur auf seinem Hass auf Dumbledore sowie dessen ganzen Halbwahrheiten, Lügen, und Aus flüchten, die der Schulleiter ihm immer wieder über die Jahre hinweg erzählt hatte. Auf eine gewisse, perverse Art musste er zugeben, das Dumbledore wie ein Slytherin agierte (In seinem dritten Jahr hatte er McGonagall danach gefragt, in welchem Haus Dumbledo re gewesen war, und sie hatte ihm mit ernster Stimme gesagt, das es ihn nichts anginge, weshalb er von Slytherin ausging)…zumindest würde er es so sehen, wenn es jemand anders passiert wäre. Harry vertraute Dumbledore nicht mehr im Bezug auf seine Zu kunft, insbesondere wenn man bedachte, was dieser Getan und nicht nicht Getan hatte. Harry hatte noch immer Probleme damit zu glauben, das der Blutschutz am Privet Drive der einzigste Schutz für ihn war, besonders vor einem Magier, der seit dreizehn Jahren Körperlos war. Als er die Prophezeiung gehört hatte, war sein Misstrauen Dumbledore ge genüber nur noch gewachsen, "Es wäre schön gewesen, vorher gewarnt worden zu sein, oder wenigstens etwas formelles Training erhalten zu haben." dachte Harry und wusste, dass das einzig wirkliche Training das er erhalten hatte, seine katastrophalen Abenteuer gewesen waren, wo er gelernt hatte sich zu verteidigen, einmal von Remus und dem Pa tronus abgesehen. Jedes mal wenn er über Dumbledore und dessen Entschei dungen nach dachte, und dann logisch über sie nachdachte…..nun, es war gut, das er seinen Zauber stab nicht hatte.
Snape, wiederum war ein weiterer Grund für sein Misstrauen Dumbledore gegenüber. Der alte Mann wusste sehr wohl, wie sehr Snape Harry aus tiefstem Herzen hasste, und trotzdem hatte er beide GEZWUNGEN, immer wieder zusammenzuarbeiten. Harry hass te Snape genauso wie dieser ihn, und er spürte, das Sirius noch leben würde, wenn dieser schleimige Slytherin-Bastard nicht so darauf ausgewesen wäre, ihn zu quälen. Harry hatte Snape nie sein Eingreifen im dritten Schuljahr vergeben, wodurch Peter Pettigrew fliehen konnte, und Sirius nicht freigesprochen werden konnte, und wenn er ehrlich war, war dies auch der primäre Grund, wieso er sich geweigert hatte, von Snape Okklumentik zu ler nen.
Und der Rest des Ordens...Harry mochte sie als einfache Personen, die meisten jeden falls, aber wie bei Hermine war er sich ihrer absoluten Loyalität Dumbledore gegenüber durchaus bewusst. Harry wusste, das jenes, was er plante, Dumbledore überhaupt nicht gefallen würde, und der Orden würde Dumbledore mit Sicherheit helfen, ihn aufzuhalten.
Remus ins besondere war ein weiterer Punkt, denn Harry wusste, nachdem Sirius nun fort war, das Remus seine letzte Verbindung zu seinen Eltern und ihrem Leben war…aber das genau war das Problem, denn Remus war nie wirklich sehr erzähl freudig gewesen, wie seine Eltern wirklich waren, allerdings traf das auch auf Siri us zu. Harry war defini tiv nicht entgangen, das er dank Snape's Denkarium mehr über seinen Vater gelernt hatte, als mit Hilfe der besten Freunde seines Vaters. Harry misstraute Remus auch auf Grund der Beteiligung von ihm an seiner „Zwangshaft" im Privet Drive in all den Jahren, denn er hätte zumindest hier her kommen können um nach ihm zu schauen, und um die Durs leys vielleicht ein wenig einzuschüchtern, damit sie ihn besser behandelten. Aber nein, Harry hatte bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr nie etwas von Remus gehört oder gese hen, und das verärgerte ihn mehr und mehr. Man musste auch bedenken, das Remus Dumble dore weit mehr brauchte als anders herum, und das war der Grund wieso er Re mus' Loya lität in Frage stellte.
Harry hatte auch nie in Erwägung gezogen, die Weasleys um Hilfe zu bitten, da er wuss te, wie sehr Molly Weasley versuchte, ihre Kinder so einzuschränken, das sie nie eine Entscheidung alleine trafen, und obwohl er ihr Dankbar dafür war, das sie ihn als Teil der Familie sah, so war er sich doch Sicher, das sie ihn noch schlimmer behandeln würde. Mr. Weasley war ein freundlicher Mann der weit klüger war, als man im ersten Moment dachte (Seit er Luna kannte, betrachtete Harry beide als sehr gute Beobachter), aber Har ry wusste, wer diese Familie wirklich beherrschte. Bill und Charlie waren zwei ihm unbe kannte Faktoren, allerdings kam er mit beiden gut aus, während er an Percy gar nicht erst denken wollte. Fred und Ge orge waren Möglichkeiten, denn er wusste, das beide sich sehr um ihn sorgten und auf ihn achten würden, wenn es nötig war, aber er wollte sie nicht gegen ihre Eltern aufbringen. Er legte die Idee auch zu den Akten, um sie später ge nauer zu betrachten. Ginny war ironischer weise die Weasley der er neben Percy am we nigsten vertraute. Harry wusste, das ihre Liebe für ihn im letzten Jahr zurückgegangen war, aber es bereitete ihm weiterhin Sorge, so dass er ihr nicht vertrauen konnte. Genau genommen war sie das weibliche Gegenstück zu Colin Creevey, denn sie liebte ihn nur des Ruhmes wegen.
Ron….Ron war sein bester Freund, aber Harry wusste, das Ron Hermine jede Kleinig keit erzählen würde. Harry war sich nicht sicher, ob diese beiden mehr als nur Freunde waren. Es würde ihn nicht überraschen wenn es so wäre, allerdings wäre er sehr ent täuscht, wenn sie es ihm verheimlicht hätten. Harry verstand Ron's eindeutig romanti schen Gefühle für Hermine durchaus, denn sie war Attraktiv, so dachte er jedenfalls, aber sie war auch ein regelrechter Kontrollfreak. Harry selbst wollte auch eine Freundin, aber keine die ihn bevormundete. Es hatte ihm im letzten Jahr einige Mühe gekostet, sein wachsendes Misstrauen Hermine gegenüber für sich zu behalten. Er mochte beide noch, und wusste, das beide nur das Beste für ihn wollten, aber Angesichts seines Verdachts über Hermine und dem was sie den Lehrern erzählen könnte, wollte er das Risiko nicht eingehen und Ron irgend etwas erzählen…..und er wusste, das Ron ihm vermutlich nie vergeben würde, wenn er etwas vor ihm geheim hielt….etwas, das Harry noch immer nicht verstand, da er selbst absolut loyal zu Ron stand, etwas, das man von dem rothaari gen nicht behaupten konnte.
Nicht das er bis jetzt groß etwas verraten könnte, denn der Plan war bisher nur sehr vage und nur in seinem Kopf gespeichert um seine Freiheit zu bekommen. Harry wusste, wie der Ablauf für eine legale Volljährigkeitserklärung ab lief, und ging davon aus, das ohne Dumbledore's Einmischung, die Dursleys diese Möglichkeit bereits vor einem Jahr vor geschlagen hätten, als er 16 Jahre alt wurde. Er wusste, das Petunia mehr über die magi sche Welt wusste, als sie je erzählt hatte, nebenbei vermutlich auch weder Vernon noch Dudley erzählt hatte, und das vereinfachte einige Dinge.
Luna Lovegood war jene Person mit der er regelmäßigen Briefverkehr hatte, und sie war auch definitiv nicht Teil seiner „Lasst mich alleine"-Briefserie zu Beginn der Ferien. Sie hatten sich nicht über das Ministerium unterhalten, sondern sich die Zeit genommen, ein ander besser über die Briefpost kennen zu lernen, da sie während der Schulzeit in ver schiedenen Jahrgängen und verschiedenen Häusern waren (Harry hatte nie eine Unter richtsstunde mit den Ravenclaws aus seiner Jahrgangsstufe). Harry war noch nicht bereit, sie über seine Pläne zu unterrichten, aber er lächelte jedes mal wenn er ihre Briefe las….wobei diese eher nach Gefühl geschrieben waren als nach einem wirklichen Strukturplan, allerdings genoss er sie und sah sie als gute Ablenkung von seinen Proble men. Sie hatten nichts romantisches besprochen, und Harry sah sie auch nicht auf diese Weise…und sie hatte auch gesagt, das sie sich auch mit Neville unterhielt, allerdings hatte sie Harry in einem anderen Brief versichert, das sie niemanden etwas über diesen Briefverkehr berichteten.
Als Harry an Neville's Großmutter schrieb, wusste er das er Neville zu einem guten Teil vertrauen konnte, weshalb er sich nicht zu große Sorgen machte. Neville war immer freundlich ihm gegenüber gewesen, obwohl er oft wie das fünfte Rad am Wagen wirkte, wenn Ron und Harry, sowie Seamus und Dean zusammensassen. Harry wusste, das Ne ville's Selbstsicherheit als Resultat der Mitgliedschaft in der DA deutlich gestiegen war, aber auch dank der Ereignisse im Ministerium. Als Harry die Ereignisse durch ging, fast wie eine Videobearbeitung, war er überrascht, als er sah, das Neville einer der besten Kämpfer neben ihm selbst gewesen war. Harry wusste, das er dafür zu weiten Teilen verantwortlich war und es freute ihn, das Neville ihm im Gegenzug derart half.
Also, wem konnte er vertrauen? Harry vertraute seinen Freunden, und bis zu einem ge wissen Punkt auch dem Orden….aber es gab mehrere Arten des Vertrauens für ihn, und Harry begann diese Arten besser kennenzulernen, etwas spät zwar…..aber er hatte sich dazu entschieden, sich der Tatsache zu erfreuen, das er dazu gehörte, anstatt ein Aus gestoßener zu sein.
Mittwoch, 18. Juli 1996
Lieber Dobby,
Ich habe mich gefragt, ob du gerne für mich arbeiten würdest? Ich habe keine großen Aufgaben für dich, aber ich könnte dein Wissen sehr gut gebrauchen. Ich habe erkannt, das dir die Arbeit in Hogwarts vermutlich Spaß macht, und du dich nicht umstellen möchtest, aber ich hoffe das du es dir überlegst. Im Bezug auf das Geld, ich werde dein Gehalt verdoppeln und mir ist es egal, welche Kleidung du trägst.
Wenn du mit mir darüber reden möchtest, komm einfach zum Privet Drive, aber bitte bit te denk daran, direkt in meinem Schlafzimmer aufzutauchen, da du meinem Onkel und mei ner Tante sonst vermutlich einen Herzinfarkt verpassen würdest.
Danke sehr, Dobby,
Harry Potter
Das war zwar recht riskant, einen so hyperaktiven Hauselfen um sich herum zu haben, während er bei den Muggeln war, aber Harry dachte, das die Vorteile die Gefahren über wogen. Harry war sich bei Leibe nicht sicher, ob ihn der Orden beschützen konnte, soll ten Todesser einen Angriff auf Privet Drive beginnen; immerhin waren ihnen letzten Sommer die beiden Dementoren entgangen, und mit diesem ganzen Chaos begann das gesamte Chaos. Er hatte durchaus beobachtet wie Dobby gegen Lucius Malfoy nach dem zweiten Jahr vorging, und war sich Sicher, das wenigstens Dobby sie solange auf halten konnte bis Hilfe kam. Harry wusste, das im Falle eines Einsatzes des Zauberstabs, bevor er dies durfte, das Resultat ähnlich dem des letzten Jahres aussah, nämlich ein Gerichts verfahren, bei dem ein Sieg sehr unwahrscheinlich war, besonders ohne Dumbledo re's willentliche Hilfe. Wenn Dobby bei ihm war, reduzierte sich das Risiko erheblich, und er musste Dobby nur von den Dursleys fernhalten…obwohl jetzt, wo er darüber nach dachte, war es denkbar, das Onkel Vernon nicht so feindselig Harry gegenüber ver halten würde, wenn Dobby ihn dafür bestrafen konnte.
Hedwig war gerade mit der Antwort von Mrs. Longbottom zurückgekehrt:
Sehr geehrter Mr. Potter,
Ihre Bitte in ihrem Brief war sehr höflich ausgedrückt, zwar etwas sehr eindeutig viel leicht, aber ich sehe den Geist darin, mit dem es mir angeboten wurde. Zuerst möchte ich ihnen für den positiven Einfluss auf Neville danken, den sie hatten, denn ich habe durch aus die Veränderungen in ihm seit letztem Sommer bemerkt, und zum Teil auch während der Winterferien. Sein Vater Frank (Ein enger Freund ihrer Eltern im Übrigen) war eben falls ein Spätentwickler und ich bin Froh und erleichtert darüber, das Neville den Durch bruch geschafft hat.
Auf ihre Anfrage zurückkommend, hat es mich etwas irritiert und neugierig gemacht. Aus dem, was Neville mir gesagt hat, sind sie nicht in unserer Welt aufgewachsen und benötigen vermutlich noch Hilfe in technischen Dingen. Das sollte eigentlich in dem Ge schichtsunterricht abgehandelt werden, aber wenn Binns noch genauso im Tode ist wie im Leben, bin ich sicher, das sie die meiste Zeit im Unterricht schlafen.
Der Anwalt den ich empfehlen kann, ist ein Magier namens Peter Tyson, er hat ein Büro in der Winkelgasse, nahe dem Quidditch-Geschäft. Er ist sehr vertraut mit den magischen Gesetzen; er ist mein persönlicher Anwalt und besitzt auch sehr großes Wissen über die Gesetze der Muggel. Wenn es ihr Ziel ist, auf legalem Wege Emanzipiert zu werden (Harry's Unterkiefer klappte herunter, als er erkannte, das sie seinen Plan so einfach durchschaut hatte) ist er der richtige Mann für diese Aufgabe. Bringen sie ihr Leben unter ihre Kontrolle, Mr. Potter, es ist sehr eindeutig, wofür sie einen Anwalt benötigen, beson ders wenn sie jemanden suchen, der nicht unter Dumbledore's Kontrolle steht, was auf Mr. Tyson zutrifft (Wie fast alle Anwälte war er ein Ravenclaw, und ist sehr intelligent und diskret).
Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht davon, das sie bereit sind, die entspre chenden Behördengänge einzuhalten, um ihre Freiheit zu erhalten, Mr. Potter, und des halb bin ich gerne bereit, diese Angelegenheit für mich zu behalte. Ich habe Neville das gesagt, worum sie mich gebeten haben, aber ich werde ihm nicht sagen, was ich ihnen sage, obwohl er denke ich bereits ahnt, was sie planen. Seien sie bitte vorsichtig, junger Mann, ich bin sicher, das sie bereits wissen, das sie eine der wichtigsten Figuren in unse rer Welt sind; jeder wird sich nach ihnen umschauen.
Ich wünsche ihnen alles Gute,
Nora Longbottom
Harry nahm seinen Brief an Dobby und sagte zu Hedwig, "Bist du bereit für einen neuen Flug? Der erste bitte nach Hogwarts." Hedwig hatte zwei relativ ruhige Wochen hinter sich und nickte nun. "Dieser ist für Dobby, den Hauselfen, er dürfte sich in der Küche von Hogwarts befinden. Warte bitte nicht auf eine Antwort, denn er wird wohl hier er scheinen. Du weißt, wer er ist?" Hedwig rollte nun mit den Augen und erinnerte sich scheinbar nur zu gut daran, wer Dobby war. Harry kicherte leise und lies sie dann hinaus.
Nachdem Hedwig aus dem Fenster geflogen war, flog eine große, braune Eule durch sel biges und landete mit einem kleinen Paket vor Harry. Harry hielt kurz inne, bevor er es öffnete, während er auf die Geräusche von unten hörte, gesetzt den Fall das sie die Eule bemerkt hatten. Es war allerdings sehr ruhig, so das er davon ausging, das Tante Petunia sie nicht gesehen hatte oder sich eines Kommentars enthielt. Petunia's Ruhe ihm gegen über hatte ihn die letzten Tage ziemlich irritiert. Harry wollte zwar nicht angeschrien werden, aber eine Abweichung von dem üblichen Verhalten irritierte Harry dann doch. Die braune Eule flog zu Hedwigs Wasserbehälter hinüber und schien auf eine Antwort zu warten.
Es befanden sich zwei Briefe in dem Paket, einer von Remus Lupin, und einer von Albus Dumbledore.
Harry entschied sich dafür, den Brief von Remus zu erst zu lesen.
Lieber Harry,
Wie geht es dir, Harry? Es sind jetzt einige Wochen vergangen, seit wir uns unterhalten haben und ich bin mir sicher, das der Verlust von Sirius dich noch immer belastet, denn ich weiß das es bei mir der Fall ist. Du hast ihn nicht getötet, Harry, Sirius wusste, wie die Risiken waren und das schon sehr lange und er akzeptierte es, das dies passieren könnte. Du hast sein Leben sehr angenehm gestaltet, Harry, denn du hast ihm die Hoff nung gegeben, als er keine hatte, und dafür möchte ich dir danken.
Ein weiterer Punkt ist, das Sirius ein Testament verfasst hat, das aktiviert werden muss. Du, Tonks, und ich sind die Begünstigten, obwohl ich nicht weiß, wer was erhält. Sirius war der einzige Erbe des Hauses Black, denn seine Mutter starb, bevor sie ihr Testament ändern konnte. (Sie starb bei einer Explosion, falls du es nicht weißt, die bei einem An griff auf die Winkelgasse stattfand, und zwar während unserer Schulzeit in Hogwarts, während des siebten Jahres, wenn ich mich richtig erinnere). Das Testament kann jeder zeit aktiviert werden, wenn wir alle anwesend sind; allerdings muss es in der Erbschafts abteilung von Gringotts geschehen. Dumbledore ist nicht sehr glücklich darüber, das du deine Verwandten so bald verlassen musst, weshalb es vermutlich einige Wochen warten muss, aber wir werden es zwischen deinem Geburtstag und dem Schulbeginn durchzie hen.
Ich möchte dich gern bald besuchen; aber ich werde nicht einfach dort auftauchen, aus Angst, die Dinge für dich noch schlimmer zu machen, wobei ich hoffe, das deine Ver wandten dich besser behandeln. Ich denke unsere Worte hatten einigen Effekt auf sie, al lerdings muss ich dir mitteilen, das Dumbledore mit diesen Drohungen NICHT einver standen war und uns befohlen hat, sie nur im äußersten Notfall zu verletzen. Bitte sag mir über Hedwig wann ich dich besuchen kann.
Moony
Dank diesem Brief waren alle Bedenken von Harry im Bezug auf Remus bestätigt wor den, denn der Mann stand Dumbledore zum einen zu Nahe und hatte außerdem Angst vor diesem, weshalb er ihm bedingungslos half. Und der Teil darüber, das ihre Drohungen nur leere Drohungen waren, da der Orden niemals willentlich reagieren würde, verär gerte Harry maßlos; er konnte nur hoffen, das Vernon nicht zu weit gehen würde. Der Ab schnitt über seine Schuldvorwürfe über Sirius' Tod ignorierte er nachdem er ihn gele sen hatte, denn Harry machte sich keine Vorwürfe über das Geschehene, nein, er gab Dumb ledore und den Todessern die Schuld daran. Oh, sicher, anfangs hatte er sich leichte Vor würfe gemacht, nachdem er die Prophezeiung gehört hatte, aber das verging, je mehr er darüber nachdachte. Harry wusste, das er von Voldemort hereingelegt worden war, und war durchaus stolz auf sich, das er gemeinsam mit fünf andern Schülern die erwach senen 12 Todesser in Schach gehalten hatte.
Wenn Snape nicht so nachlässig während seines Okklumentik-„Unterrichts" gewesen wäre, hätte er nicht auf die Falsche…..naja, wenn man ihm den Grund für diesen soge nannten „Unterricht" genannt hätte, wäre vieles anders gekommen. Harry verstand durch aus, wieso Dumbledore ihm keinen Unterricht geben wollte, denn er wollte die Erinne rungen von Dumbledore nicht preisgeben, aber der alte Mann hätte Snape unter Kontrolle halten müssen. Dumbledore's Vergebung für jeden, insbesondere für Snape's Taten be reiteten Harry Sorgen, und er fragte sich, ob es irgend eine familiäre Verbindung zwi schen beiden gab. Sicher brauchte Dumbledore so verzweifelt einen Spion, oder? Insbe sondere jemanden, der so unbeliebt war, und unter dem so viele Schüler in den Zauber tränke-Klassen gelitten hatten oder die von jüngeren Leuten von ihm gehört hatten.
Harry nahm sich nun zusammen und griff nach dem Brief von Dumbledore, denn er wusste, das er den Inhalt nicht mögen würde.
Lieber Harry,
Ich hoffe dein Sommer war bisher sehr ruhig. Ich habe bisher keinerlei Nachrichten von dir im Bezug auf deine Narbe erhalten, und sollte dies wirklich der Fall sein, dann gehe ich davon aus, das Volde mort sich sehr ruhig verhielt, nachdem du mit deinen Freunden seine Einheiten so blamiert habt. Trotzdem denke ich nicht, das die Ruhe sehr lange an hält, und ich fürchte, das wir deine Okklumentikstunden wieder beginnen müssen. Es tut mir Leid, das sagen zu müssen, aber dein Lehrer wird WIEDER Professor Snape sein, da meine eigenen Gründe für den Unterricht bei mir noch immer gelten. Ich habe mir Pro fessor Snape gesprochen und er hat mir versichert, das er seine Abneigung dir gegenüber zurückstellen wird, so dass der Unterricht ENDLICH Erfolg haben wird. Ich muss außer dem darauf bestehen, das der Unterricht stärker konzentriert stattfindet, damit du es schneller lernst, da ich erwarte, das unsere Feinde sehr aktiv sein werden. Professor Sna pe ist derzeit auf einer Konferenz in Kanada und kehrt nächste Woche zurück; er wird zur ersten Unterrichtsstunde am Freitag den 27. Juli bei dir eintreffen.
Wir werden dich Anfang August zum Grimmaud Place holen, da der Fuchsbau zu be kannt ist um dich dort zu verstecken, obwohl wir ihn massiv verbarrikadiert haben. Deine OWL-Resultate werden Anfang nächster Woche eingehen, vermutlich am Montag oder Dienstag, ich bin mir sicher, das du gute Noten bekommen hast.
Wenn du weitere Fragen hast, schick sie mir bitte,
Albus Dumbledore
Harry hatte Dumbledore noch nie so stark gehasst wie nach diesem Brief, und jede Zwei fel die er im Bezug auf seine Pläne gehabt hatte, verschwanden. Harry hasste es, hier ein gesperrt zu sein, besonders in DIESEM Haus. Abgesehen von einem Gefängnis wäre ihm alles lieber gewesen als dies, und jetzt steckte er hier auch noch weitere drei Wochen fest, obwohl er gehofft hatte, an seinem Geburtstag hier herauszukommen. Er wollte auch Snape nicht im Haus haben, besonders wenn kein anderer Magier hier war um mögliche Angriffe zu verhindern. Harry wusste, das Dumbledore Snape bedingungslos vertraute, aber er tat dies nicht, und er wusste, das Snape sehr wohl in der Lage war ihn schwerst zu verletzen und das ohne mit der Wimper zu zucken.
Das ihn jemand verletzen konnte, war nicht seine einzigste Sorge, aber ihn zu entführen…..Harry nahm an, das Voldemort eine Art Preisgeld auf seinen Kopf ausge setzt hatte, und das jener Todesser, der ihn übergab, sich nie wieder Sorgen über seine Zukunft bei der dunklen Seite zu machen brauchte, und Barty Crouch Jr. Hatte genau dar auf nach dem Turnier gehofft. Die Versuchung war etwas sehr großes für einen Mann, besonders für jemanden, der keine wirklichen Verbindungen zur Seite des Lichts hatte, und das traf definitiv auf Snape zu. Nahm man dann noch dazu, das niemand in der Welt Harry mehr hasste, als Snape, dann waren Harry's Sorgen durchaus berechtigt.
Harry war froh, das er noch neun Tage hatte, um Snape loszuwerden, und er hoffte, mehr als je zuvor, das er Dobby überzeugen konnte, für ihn zu arbeiten. Ein Hauself als Leib wächter mochte etwas verrückt ausschauen, aber Harry fragte sich, in wie fern die Wa chen bereit waren, in seinen „Unterricht" bei Snape einzugreifen, von dem bekannt war, das er der absolut loyale Erfüllungsgehilfe von Dumbledore war.
Die braune Eule gab ein lautes Geräusch von sich, weshalb Harry nun aufschaute und verstand, das er auf den Brief antworten sollte:
Lieber Remus,
Die Dinge hier sind relativ ruhig, und es gibt keine Probleme mit meinen Verwandten. Die Drohungen haben bei Vernon gewirkt, und ich habe Dudley nicht mehr als zweimal bisher getroffen. Ich muss dir aber sagen, das es mich sehr verärgert, das dies nur leere Drohungen von eurer Seite aus waren, Remus, und ich bin enttäuscht darüber, das du nicht bereit bist, mir beizustehen, sollte es nötig sein, aber genau das erklärt mir so man ches. Ich weiß, das der Orden das Haus beobachtet und ich erwarte, das sie eingreifen, wenn sie mich vor Schmerzen schreien hören, selbst wenn Dumbledore etwas gegenteili ges befohlen hat.
Ich möchte im Moment nicht über Sirius reden, Remus, und möchte dir nur sagen, das ich mir keine Vorwürfe über den Tod von ihm mache. Dies sind Kriegszeiten, und ich weiß, das es auch Opfer geben kann. Ich vermisse ihn, und werde mich immer an die kurze Zeit erinnern, die wir mit einander verbringen konnten.
Ich bin bereit, das Testament von Sirius in der nächsten Zeit zu hören, und ich weiß, das warten müsst, bis ihr mich endlich aus dem Gefängnis hier befreit, deshalb hoffe ich, das Tonks und du nicht so sehr auf das Geld angewiesen seid und warten könnt. Ich bin noch nicht bereit, irgend etwas zu erklären, Remus, deshalb wäre es am besten, jegliche Besu che zu unterlassen. Wenn es dir etwas bedeutet, ich habe noch mit niemanden aus mei nem Freundeskreis darüber gesprochen, also bist du nicht der einzigste. Ich kann mich nur wiederholen. Betretet nicht das Haus ohne das ich euch einlade, außer es ist ein Not fall.
Mit freundlichem Gruß,
Harry
Harry las es immer wieder, und bemerkte, das er etwas unfreundlich zu Remus war, aber seine Meinung über ihn war noch immer nicht die Beste, weshalb er der Meinung war, das Remus ein wenig Leiden könnte. Harry brauchte noch weitere Informationen, bevor er sich an Dumbledore wandte, weshalb er sich einen Tag zu warten entschied. Er schick te den Brief mit der braunen Eule ab und ging dann unter die Dusche.
Als er zurück kam, saß ein sehr glücklich dreinschauender Hauself auf seinem Bett, und Harry hatte das Gefühl, ein Deja-Vu zu erleben….
