Alejandro gelang es, den Soldaten zu entkommen und ohne großes Suchen den Eingang zum Versteck wiederzufinden. Daran hatte sicher auch Toronado seinen Anteil, der seinen Reiter sicher zur Höhle führte.

Dort angekommen, wartete bereits Felipe auf ihn.

„Danke, mein Junge! Ohne dein Einschreiten wäre es vermutlich nicht so glimpflich ausgegangen", erklärte der ältere Mann mit einem Lächeln, bevor er vom Pferde abstieg.

Der Teenager antwortete mit einem Grinsen und deutete auf den Experimentiertisch. Offensichtlich wollte er darauf hinweisen, dass die Rauchbomben nicht sein Verdienst, sondern eine Erfindung Diegos waren.

Der Caballero nickte. „Ich weiß. Trotzdem muss ich dir danken. Ohne deine Hilfe wäre es wohlmöglich brenzlich geworden und Zorros Geheimnis wäre keines mehr."

Felipe zuckte mit den Schultern und erklärte mit seinen Gesten, dass sich Alejandro wieder umziehen solle, während er sich um Toronado kümmern würde.

„Natürlich. Hat jemand eigentlich mein Verschwinden bemerkt?", fragte er.

‚Victoria', antwortete der Junge durch seine Gesten.

„Natürlich. Senorita Escalante ist nicht dumm. Weiß sie denn die Wahrheit?"

Als Felipe den Kopf schüttelte, fuhr Alejandro fort: „Was habt ihr gesagt, wo ich hin bin?"

‚Wir haben behauptet, dass Ihr fortgeritten seid, um Hilfe zu holen, ohne jedoch zu wissen, wohin.'

Alejandro seufzte erleichtert. „Gut, das lässt einige Optionen offen. Ich beginne so langsam zu begreifen, wie kompliziert das Leben meines Sohnes ist." Er räusperte sich. „Trotzdem muss ich mit ihm darüber reden. Es ist falsch, sie so zu täuschen."

‚Es dient zu ihrem Schutz. Auch Euch wollte er schützen, Großvater. Zu wissen, dass ER der maskierte Rächer ist, hätte euch alle in Gefahr gebracht.'

„Das waren auch Zorros Worte, stets, wenn ich ihn nach seiner wahren Identität fragte. Ich habe mich oft gefragt, ob ich ihn kenne oder ob es einfach um ein Gesicht ging, an das ich mich erinnern würde. Die Antwort darauf habe ich jetzt."

Der Junge wusste offensichtlich nichts darauf zu erwidern und wirkte selbst ein wenig ratlos.

„Er kann nicht so weitermachen, Felipe. Aber das ist nichts, was wir heute besprechen und klären müssen, das verschieben wir auf später. Der Tag war aufregend genug. Ich werde mich umziehen und mit ihr reden. Nicht, dass sie sich Sorgen macht. Irgendeine plausible Lügengeschichte wird mir schon einfallen."