Eine dunkle Rose wieder zu Hause
In einer Welt der Leere wo das absolute nichts ist. Ein Mann steht eine Gruppe Teenager gegenüber. Der Mann ist gebräunt, hat orangefarbene Augen und langes, silbergraues, spitz frisiertes Haar. Er trägt eine schwarze-weiße Kutte mit schwarzen Handschuhen und schwarzen Stiefeln, die unten mit einer silbernen Sohle versehen sind. Seine Kutte ist mit einem silbernen Reißverschluss versehen, der im unteren Teil offen ist. Um seinen Hals trägt er eine aus mehreren silbernen Segmenten bestehende Halskette.
Eine der Teenager, der ihm gegenübersteht hat blaue Augen und braune Haare mit stacheliger Frisur. Er trägt ein dunkelblaues T-Shirt mit einer roten Vordertasche sowie schwarze Shorts im Chap-Stil mit gelben Gürteln, die zwei rote Taschen an beiden Beinen halten. über seinen T-shirt trägt er eine schwarze Kapuzenjacke und am Hals trägt er eine Halskette mit einer Krone. Seine fingerlosen Handschuhe sind schwarz mit weißen Trägern, die ein x über dem Handrücken bilden. Seine Schuhe sind schwarz.
Er hat eine Waffen in der Hand, das wie ein Schlüssel aussieht, aber in wahrheit ein mächtiges Schwert ist. Die Klinge und Zähne des Schlüsselschwertes sind Silberfarben und auf einen blauen Metallstift aufgesetzt. Der Zahn auf der Klingenspitze hat den Umriss einer Krone. Der Griff ist dunkelgrau und von einer Gold gefärbten Quadratischen Umrandung, dem Handschutz, umgeben. Am unteren Ende des Griffs, ist der viergliedrige silberne Anhänger, der wie die Silhouette von Mickys Kopf aussieht, befestigt.
Ein andere ist etwas muskulöser und scheint auch etwas älter zu sein. Er hat hellblaue Augen und ein langes, silbernes Haar. Er trägt ein ärmelloses, schwarzes Hemd mit doppeltem Reißverschluss unter einer weißen Weste mit gelben Kragen und eine blaue Baggy-Hose. Seine weißen Schuhe sind unten und oben grau.
So wie der Stachelhaarige hat er auch ein Schlüsselschwert. Die Klinge ähnelt einem Fledermausflügel mit violetten Knochen und dunkelroten Flughäuten und trägt am unteren Ende einen Engelsflügel, der gleichzeitig die Zähne eines Skelettschlüssels symbolisiert. Es hat einen roten Griff. Darüber befindet sich ein blaues lidloses Auge in Iris-Form. Um den Griff ist ein Griffschutz, der sich aus einem stilisierten Dämonen- und einem Engelsflügel zusammensetzt. Der Anhänge hat das Aussehen eines Schwarzen Herzens mit roten Rand.
Der letzte hat dieselbe Kutte wie der Mann, nur das sie vollständig Schwarz ist. Das Gesicht wird von der Kapuze bedeckt, aber nach dem Körperbau zu urteilen scheint diese Gestalt weiblich zu sein.
Und wie bei den beiden Jungs ist sie keine Ausnahme, was ihre Waffe betrifft. Der schwarz gefärbte, metallene Griffteil besteht aus einem Griff, der mit einem spiralförmigen Überzug versehen ist, sowie zwei Flügeln, deren Basis dem Knauf entspringt. Am spitz zulaufenden Knauf selbst ist eine Kette mit ring artigen Gliedern befestigt, die den Anhänger beherbergt. Zwischen dem Griff und der Klinge prangt das Gesicht eines Fabelwesens mit zwei großen Hörnern, die in eine doppelte Klinge übergehen, welche von dunkelrot bis schwarz verlaufend mit einer scharlachroten, klingenartigen Musterung verziert ist. Der gesamte Klingenteil ist mit einer recht breiten Schärfe versehen. Den Kopf der Klinge ziert ein dunkelblau gefärbtes lidloses Auge mit der Iris Form eines Reptils und eine Art Beil, das der Doppelklinge entspringt.
Der silberhaarige Jung scheint im Gegensatz zu den beine schwer erschöpft zu sein und ist schon mit einem Bein auf dem Knie. Der Mann grinst triumphierend. In seinen Händen bildet er leichten Energie, pest sie zusammen, wodurch das Leuchten stärker wird und hält sie hoch. Darauf wir die ganze umgebung pechschwarz und lässt abertausende glühentrote Laser erscheinen. Die feuert er auf die Gruppe ab.
"Reflega!"
Die Kuttenträgerin erschafft eine Lichtbarriere um sich selbst und die beiden Jungs vor der Artilleriebeschuss zu schützen. Durch den Beschuss entsteht eine Rauchwolke, worauf der Mann acht, während sich die Dunkelheit verzieht.
"Sinistra-Feuga!"
Aus der Wolke kommen mehrere weiße Feuerbälle auf den Mann zugeflogen. Der Mann ist fähig diesen beschuss zu umgehen, hat aber nicht auf den braunhaarigen Jungen geachte, der auf seiner linken Hand ein zusätzlich Schlüsselschwert hält, was er von dem silberhaarigen Jungen bekommen hat.
Ohne Vorwarnung schlägt er mit einer Doppelschwerttechnik auf ihm drauf, gefolgt mit einem Aufwärts-Hieb mit dem linken Schwert, was ihn beim wegfliegen umkippen lässt, und von unten dann noch einen Kreuz-Schwerthieb, um ihn noch weiter nach oben zu stoßen.
Als er mitten in der Luft versucht sich aufzurichten, bemerkt er, dass die Kuttenträgerin ihr Schwert auf ihn richtet. Die Spitze des Schwerts beginnt zu funken und ein dünner Lichtstrahl schoss sich daraus und durchdringt die Brust des Mannes.
"Verfluchtes… Schlüsselschwert…" stöhnt der Mann qualvoll, biss es sich in Nichts auflöst.
Auf dem Gesicht des braunhaarigen Jungen bildet sich ein Lächeln. "Wir haben es geschafft!" jubelt er.
"Ja." sagt die Kuttenträgerin und lässt ihre Waffen durch ein roten Lichtblitz verschwinden. Dann wendet sie sich an den Silberhaarigen, der immer noch erschöpft ist. "Einen moment. Ich mach das." "Vigra!" Mit eine Handbewegung manifestieren sich über ihnen Blumenglocken, die ein grünes Licht um sie erzeugen und dann wieder verschwindet.
In einer Sekunde fühlt der Junge sich wieder frisch und steht auf. "Danke." bedankt er sich bei der Kuttenträgerin.
Gerade ist der braunhaarige Junge wieder zu ihnen gestoßen. "Dann lasst uns nach Hause gehen." verkündet er.
"Fragt sich nur wie?" wundert sich der Silberhaariger, da sie sich Mitten im Nirgendwo befinden und das buchstäblich.
"Ich bin nach wie vor in der Lage die Korridore der Dunkelheit zu öffnen." erwähnt die Kuttenträgerin. "Allerding klappt es nur an den Orten, die ich schon mal besucht habe. Und ich habe noch nie eure Welt besucht. Das wird es schwierig machen."
"Folge einfach den Herzen unserer Freunde. Schließlich sind unsere Herzen miteinander verbunden." lächelt der braunhaarige Junge und bleibt positiv.
"Ich schätze… ich könnte es versuchen." sagt sie. Sie dreht sich von ihnen weg und streckt ihren Arm mit der Handfläche nach vor. Auf einmal erscheint vor ihnen ein dunkles Portal, in das sich das Trio begibt.
Als sie von der anderen Seite wieder rauskommen, stellen sie fest, dass sie nicht dort angekommen sind, wohin sie eigentlich wollten. Sie stehen vor einem dunklen Strand und hinter dem Horizont sehen das Mondlicht scheinen.
"Das war ein Schuss in den Ofen." seufzt die Kuttenträgerin.
"Nicht unbedingt. Diese Welt könnte der unseren am nächsten sein." vermutet der Silberhaarige und geht zum Strand gefolgt von beiden.
Das Trio stellt sich vor dem Meer und blicken über den Horizont. Der Braunhaarige ist in der Mitte, die Kuttenträgerin rechts von ihm und der Silberhaarige zu seiner Linken. "Vielleicht… hat die Dunkelheit auch besitz von mir ergriffen." vermutet der Braunhaarige.
"Hehe. Nun, in dem Fall, willkommen im Klub." kichert die Kuttenträgerin.
"Diese Welt ist ideal für mich." sagt der Silberhaarige. "Wenn das die Welt ist, wie sie wirklich ist… nur das… dann sollte ich mich vielleicht doch der Dunkelheit ergeben."
"Riku." murmelt der Braunhaariger.
"Wenn die Welt aus Licht und Dunkelheit besteht… sind wir die Dunkelheit." meint der Silberhaariger, der jetzt als Riku bekannt ist.
Der Braunhaarige setzt sich auf den Boden. "Ja. Die andere Seite… das Reich des Lichts ist jetzt sicher." lächelt er. "Kairi, der König und die anderen sind dort." Die Kuttenträgerin setzte sich auch hin, wie auch Riku und lauschen dem klang der Wellen.
Riku beginnt zu lächeln. "Weißt du… ich war immer der Meinung, ich kann vieles besser als du." sagt er zu dem Braunhaarigen.
"Echt? Hmm…" meint der Braunhaarige nur.
"Bist du sauer." fragt der Riku.
"Nein." schüttelt der Braunhaarige den Kopf. "Ich fand eigentlich auch immer, dass du alles besser kannst als ich."
Riku kichert darauf. "Na ja. um ehrlich zu sein, Sora… ich war Neidisch auf dich." gesteht er.
"Wieso denn?" wundert sich der Braunhaarige Namens Sora.
"Ich wünschte, ich könnte so leben wie du. Einfach nur meinem Herzen folgen." sagt Riku.
"Na ja, aber auch ich hab mit Problemen zu kämpfen." gesteht Sora.
"Zum Beispiel?" fragt Riku.
"So sein zu wollen wie du..." antwortet Sora und schaut zu der Kuttenträgerin. "... und Ruby."
Die Kuttenträgerin unter den Namen Ruby errötet unter der Kapuze. "Nun... hehe… einen Vorteil hat es ich zu sein. Etwas, was ich euch beiden voraus habe." meint sie.
"A-ach ja? Was denn?" fragt Sora nervös und schaut Ruby an.
Ruby nimmt ihre Kapuze ab und enthüllt das Gesicht eine jungen, hübschen Mädchens. Sie hat schulterlanges, schwarzes Haar mit roten Spitzen. Ihre wunderschönen silberne Augen blicken zu Sora und Riku. "Ich habe euch beide als Freunde." antwortet Ruby lächelnd.
"Fast dasselbe gilt für mich." sagt Riku.
Sora beginnt zu lächeln und schaut wieder nach vorn. "Na dann… bin ich auch mit mir zufrieden. Ich hab euch beiden nämlich genauso was voraus."
Für eine Weile sitzen sie entspannt am Strand. Ruby bemerkt aber plötzlich eine Flasche, die von Meer aus am Strandufer, direkt an ihre Füße, gestrandet ist. Sie nimmt es an sich und bemerkt, dass sich da ein gerollte Papier darin befindet. Darauf holt sie das gerollte Papier heraus und entfaltet es um zusehen was es beinhaltet.
Dann wendet Ruby sie sich zu Sora. "Sora." macht sie Sora aufmerksam und überreicht ihm das Papier. "Ich glaube der ist für dich."
Sora nimmt es sich und ließ vor. "Ich denke stets an dich, wo du auch bist. Wir beten, dass all die Sorgen schwinden und hoffen, dass unsere Herzen verschmelzen. nun schreite ich voran, um diesen einen Traum zu verwirklichen. Aber wer weiß? Vielleicht ist es nicht so schwer eine neue Reise anzutreten, oder hat sie gar schon begonnen? Es gibt so viele Welten. Doch sind sie alle verbunden, unter demselben Firmament, mit demselben Schicksal." Dann bemerkt er und die anderen ein helles strahlendes Licht am Horizont. Es macht den ein Eindruck als ob sich eine unsichtbare Tür öffnet und dieses Licht ausstrahlen lässt.
"Licht." schaut Riku.
"Die Tür zum Licht." erkennt Ruby.
Sora steht auf. "Gehen wir Gemeinsam nach Hause." verkündet er.
"Ja." sagt die beiden und stehen ebenfalls auf. Das Trio geht zur Tür des Licht und durch den Lichtstrahl wird alles weiß.
Aus dem Himmel, das die Morgensonne erhellt, erscheinen drei Sternschnuppen und fallen direkt ins Meer. Dort wo sie abgetaucht sind, tauchen Sora, Riku und Ruby aus dem Wasser auf und schnappen nach Luft.
"Sora, Riku, Ruby!"
Sie alle blicke auf den Strand einer Insel, wo ein junges Mädchen sie ruft und ihnen zuwinkt. Sie hat blaue Augen und langes rotes Haar. Sie trägt ein trägerloses, kurzes rosafarbiges Kleid mit Kapuze und drei Reißverschlüssen, sowie ein weißes Shirt unter ihrem Kleid und einem Gürtel mit einer mit Schleifen verzierten Tasche daran. Dazu trägt sie fliederfarbene Schuhe. Es ist offensichtlich Kairi.
Sora freut sich und schwimmt mit Riku und Ruby zum Strand. Langas nähern sie sich dem Strandufer und wurden darauf von drei Tiergestalten empfangen, die plötzlich vor Kairi aufgetaucht sind. Eine Ente, ein Hund und eine Maus.
Die Ente hat ein weißes Gefieder, mit einem gelb-orangefarbenen Schnabel und gleichfarbigen Beinen. Er trägt einen blauer Hut, der mehr einer Baskenmütze ähnelt, mit einem Gürtel anstelle einer normalen Krempe und einen Reißverschluss, der sich über die Länge des Hutes erstreckt. Seine Jacke hat einen hohen dunkelblauem Kragen und am Handgelenk goldenen Manschetten. In der Mitte der Jacke befinden sich drei Taschen.
Der Hund hat ein schwarzes Fell und sehr langen herabhängenden Ohren. Er hat eine lange gelbe Schnauze mit einer runden schwarzen Nase, dazu zwei Backenzähne und drei kurze Haarsträhnen auf dem Kopf. Er trägt einen orangefarbenen Hut mit einer kleinen roten Brille darum. Er trägt ein grünen Pullover, darüber eine schwarze ärmellose Jacke und weiße handschuhe an den Händen. Dann trägt er noch orangene Hosen und braune Schuhe mit grauen Stahlkappen.
Die Maus hat ein schwarzes Fell und große, runde Ohren. Sei gesicht ist fellfrei mit einer schwarzen Nase. Er trägt eine rot-schwarze, kurzärmlige Jacke, rote Shorts mit Reißverschlüssen, weiße Handschuhe und gelb-schwarze Schuhe.
Die drei jubeln auf die Rückkehr ihrer Freunde. Die Endt und der Hund springen vor Freude Sora an, was ihn ins Wasser nach hinten kippen lässt, und geben ihm ein Gruppenumarmung. Die Maus wird vom Riku beim Anspringen abgefangen. Kaire geht zu Sorar rüber und lächelt ihn an. Sore greift in seiner Hosentasche und holte einen sternförmigen Glücksbringe heraus, der aus Muscheln gemacht wurde, bevor er wieder auf Kairi schaut.
"Wir… wir sind zurück." lächelt Sora.
Kairi gibt ihm die Hand. "Ihr seid zu Hause." Sora nimmt mit freude die Hand an und gibt ihr darauf gleichzeitig den Glücksbringer.
Ruby sieht sich die glückliche Wiedervereinigung ihrer Freunde, bevor sie über das weite Meer hinausschaut. "Ich schätze… für mich wird es auch Zeit nach Hause zurückzukehren."
Remnant, eine Welt voller Wunder und Mysterien, aber auch Gefahren. Vor allem die Kreaturen von Grimm. Wesen, angeblich aus der Dunkelheit kamen, von negativen Emotionen angezogen, die alles töten, was ihnen ins Visier kommt, ohne Angst, ohne Reue und ohne Gnade. Aber wo Monster sind, gibt es auch Helden, die sie bezwingen. "Die Huntsman & Huntresses" Elite-Krieger, die sich dazu verpflichten Grimm zu töten und den Frieden ihrer Welt aufrechtzuerhalten. So sollte es zumindest sein. Niemand wusste aber etwas von der Existenz der Wesen, die tatsächlich aus der Dunkelheit kamen und weit schlimmer sind, als die Grimm.
Die Insel Patch ist der friedlichster Ort ihm Remnant, auch wenn es gelegentlich ein paar Grimm gibt.
In der Nähe eine zweistöckiges Blockhaus, dass nah am Wald liegt, ist ein Mädchen mit langen lockigen, blonden Haaren, die bis zur Hüfte reichen. Sie trägt ein hellbraune Kurzarmjacke über einem gelben Trägershirt, schwarze Shorts mit einem braunen Halbrock darum und ein weißes Unterrock, der länger ist als der braune. Sie trägt braune kniehohe Stiefel mit gelben Sockel und ein violettes Kopftuch um das linke Knie. An ihren Armen trägt sie zwei gelbe gepanzerte Handschuhe.
Es scheint, dass die Blondine ihr Boxkampf Stil trainiert. Sie ist geraden fertig, worauf sich die Hanschuhe in Manschetten umwandeln. Danach wischt sie sich mit den Arm den Schweiß von der Stirn und wollte gerade ins Haus gehen.
"Yang!" Als sie plötzlich die Stimmer aus dem Walt hört, weiten sich die Violetten Augen der Blondine. Sie blickt zu der Quell mit der Hoffnung, dass es diejenige ist, die sie vermutet und tatsächlich ist sie das. Es ist Ruby, ihre kleinen Schwester, die vor drei Jahren verschwunden ist. "Ich bin wieder da." lächelt sie glücklich.
"Ruby." flüster die Blondine Namens Yang, worauf sich aus ihren Augen ein paar Tränen bilden. Sie geht langsam auf ihre Schwester zu.
Ruby senkt traurig den Kopf. "Tut mit Leid, dass es solange gedauert hat." murmelt sie. Plötzlich spürt sie, wie sie von Yang umarmt wird.
"Ich träumen nicht, oder? Du bist wirklich zurück." schluchzt Yang. "Ich hab dich so vermisst, Ruby."
Ruby beginnt auch an Yang's Schulter zu weinen. "Ich hab dich auch vermisst, Yang!" schluchzt sie. Nach all der Zeit ist Ruby endlich zu Hause. Dennoch ist ihre Geschichte nicht zu Ende.
Der zerbrochene Mond beleuchtet Vale in der dunklen Nacht und wird von fünf zwielichtige Gestalten durch streift. Unter den vier schwarzgekleideten Männern mit roten Sonnenbrillen hat der fünfte einen Weißen Anzug und einen Bowler Hut. Unter dem Hut sind sein orangene Haare zu sehen mit eine Ponysträhne, die sein rechtes Auge verdeckt. Die augen selbst sind dunkelgrün gefärbt.
Sie nähern sich einem Geschäft, der zu dieser Zeit noch offen ist. Auf dem Schild über der Tür steht "From Dust Til Dawn". Sobald sie das Geschäft betreten haben, nähern sie sich dem alten Mann an der Theke.
"Endlich! Hast du eine Ahnung, wie schwer es ist einen Dustladen zu finden, der so spät offen hat?" fragt Bowler-Hat genervt, während einer seiner Schläger die Waffen auf den alten Mann richtet.
"Bitte… Nehmt einfach meine Lien und gehen sie." bittet der verängstigte Mann, während er die Hände hochhält.
"Beruhige dich, wir sind nicht wegen deinem Geld hier." erwähnt Bowler-Hat und wendet sich an die Männer. "Nehmt den Dust." Auf befehl beginnen sie den Laden zu plundern. Sie nehmen sich sowohl die in Pulverform, der in den Wänden befestigten Kanistern gelagert ist, als auch die in Kristallform in der Vitrine.
Einer der Handlanger bemerkt plötzlich ein schwarze Gestalt, die Plötzlich hinter den regalen Auftaucht und auf in zurennt. Er konnte nicht rechtzeitig reagieren. Sie sprind und verpasst dem wachmann einen Tritt, wodurch die beiden durch das Fenster fliegen.
Der Bowler-Hat wird aufmerksam und schaut mit seinen Handlanger durch das zerbrochene Fenster. Dort sehen sie eine Gestalt in einer schwarzen Kutte, die ihr Gesicht hinter der kapuze verbirgt und auf ihren Füßen steht, während einer seiner Handlanger bewusstlos auf dem Boden liegt. Die Gestalt streckt ihre rechte Hand nach vorn, als ob sie etwas greifen will. Durch ein roten Lichtblitz erscheint ein rot-schwarzes einäugiges Schlüsselschwert in ihrer Hand. "Also… das sieht man nicht alle Tage." merkt der Bowler-Hat mental. Die Gestalt nimmt ihre Kampfhaltung an. "Schnappt ihn… oder sie…? Ja, das ist eindeutig eine sie. Schnappt sie euch!" Darauf stürmen seine Handlanger durch die tür nach draußen.
Die Gestalt nähert sich blitzschnell zu dem ersten Mann und verpasst ihm einen Aufwärts-Hieb mitten in den Unterkiefer und lässt ihn wegfliegen. Ein weiter schwingt sein Schwert seitwärts auf sie zu doch sie duckt sich schnell und führt Dreierschläge auf ihn aus, gefolgt von einem Axthieb, was in zu Boden wirft. Der Letzt packt sein Gewehr heraus und schisst auf sie. Mit Sprint weicht sie den Kugel aus. Als er sie wieder anvisiert, wird er von einem geworfenen, rotierenden Schlüsselschwert getroffen.
Der Bowler-Hat kommt gerade heraus und sieht seine ganzen Lakaien bewusstlos auf dem Boden. "ihr wart jeden Cent wert, wart ihr wirklich." Er schaut zu der Gestalt. "Nun... ähm… Dark… Ich denke wir können alle sagen, dass dies ein ereignisreicher Abend war. Und so gerne ich auch hier bleiben würde…" Er richtet seinen Spazierstock auf sie. Die klappe öffnet sich. "... fürchte ich dass sich unsere Wege hier trennen." Er schießt.
"Reflekt!"
Eine Lichtbarriere schützt die Gestalt vor der Explosion. Als der Staub sich legt, sieht sie, wie der Bowler-Hat eine Leiter hochklettert. Sie wirft einen Blick auf den Ladenbesitzer. "Geht es ihnen gut?" fragt sie. er nickt um zu bestätigen. Die Gestalt nimmt die Verfolgung auf.
Als der Bowler-Hat hat das Dach des Gebäudes erreicht und merkt, dass die Gestalt bereits da ist. er sicht zu nach unten, auf die Straße und dann wieder zu ihr. "Bist du etwa… die Wand hochgelaufen?" fragt er. Die Gestalt sagt nicht und nimmt ihre Kampfhaltung an. Hinter sich hört sie ein Motorgeräusch. Beim nach hinten Schauen bemerkt sie ein Luftschiff mit senkrecht aufgerichteten Turbinen am Ende der Flügel. "Mein Taxi ist angekommen! Nun denn Little Dark, wenn du so freundlich wärst, aus dem weg zu gehen…" er richtet wieder seinen Stock gegen sie. "Wir können weiter Unannehmlichkeiten vermeiden."
"Eis!"
Ohne Vorwarnung schießt die Gestalt ein Eispartikel aus der Spitze ihres Schwertes. Sie trifft damit den Stock und lässt ihn zufrieren. "Was zum?" fragt sich Bowler-Hat.
"Eisra!"
Ein weiteres größeres Eispartikel trifft unter Bowler-Hat's Füßen und lässt ihn festfrieren. "Schön da geblieben!" rief sie ihm zu.
Die beiden bemerken, dass das Luftschiff seine Nase auf sie richtet und seinen Waffen enthüllt. "Toll gemacht! Du hast unser beide Todesurteil unterschrieben!" sagt Bowler-Hat sarkastisch und klagent. Die Gestalt sprint zu ihm zurück, bevor das Luftschiff das Feuer auf sie eröffnet.
"Reflega!"
Ein große Lichtbarriere beschützt die beiden vor dem Sperrfeuer. Beim Aufprall bildet sich ein Staubwolke und der beschuss hört auf. Das Luftschiff wartet noch, bis der Staub sich legt.
"Eisga!"
Ein großer Eispartikel, größer als der letzte, triff die Nase und lässt das Luftschiff fast zu hälfte einfrieren. Die Bernsteinfarbene Augen des Piloten weiten sich vor Entsetzen. "Unmöglich! War es das, was ich denke!" Das Luftschiff begibt sich zum Rückzug.
"Ehem…" Die beiden bemerken ein Räuspern und schauen zu der Quelle. Es ist eine Frau mit grünen Augen und blonden Haaren, die zu einem Brötchen zusammengebunden sind, mit ein paar ungebundenen Locken, einer Brille und einem weißen Oberteil mit einem kleinen Dekollete, einem schwarzen Bleistiftrock, Strümpfen und schwarzen Stiefeln mit hohen Absätzern. In ihrer rechten Hand ist eine Reitpeitsche. Sie schaut die Gestalt mit einem strengen Blick an.
"Dieser Blick sagt mir, dass ich in Schwierigkeiten bin." murmelt die Gestalt mental.
"Währen sie so freundlich mir ihr Gesicht zu zeigen, junge Dame?" Nach der strengen Stimme der Frau zu urteilen, war das eher ein Aufforderung, doch die Gestalt gibt sich dem nach, nimmt ihre Kapuze ab und enthüllt das Gesicht von Ruby. Die Augen der Frau weiteten sich etwas. "Das ist doch Summer's Tochter."
"Ich hoffe ihnen ist bewusst, dass euer heutiges Verhalten Konsequenzen haben wird, Junge Dame." Die beiden befinden in einer von Tatort nahegelegenen Polizeistation, wo Ruby von der strengen Frau angeschimpft wird.
"Werde ich verhaftet?" fragt Ruby ein wenig besorgt. "Oh man. Ich bin zwar in der lage auszubrechen, wenn ich will, aber ich hoffe wirklich, dass es nicht so Weit kommt. Andernfalls muss ich mir nach dem Ausbruch eine neue Identität zulegen und hoffen, dass irgendwann Gras über die Sache wächst."
"Nein." gibt sie zu. "Aber sie haben sich selbst und andere in große Gefahr gebracht."
"Zur meiner Verteidigung, ich habe den Kampf ohne große Kollateralschäden beendet und ich erinnere mich nicht daran, dass da jemand sonst da war. Es ist nicht mein erstes mal." verteidigt Ruby aufrichtig.
Das hat die Frau überrascht. "Ich hatte angenommt, dass sie sich nicht über die Konsequenzen Gedanken macht, wie die meisten Amateurkämpfer." "Aber eins verstehe ich nicht. Warum haben sie ihr eigenes Leben riskiert um das Leben eines Verbrechers zu retten." fragt sie.
"Er war ja bereit Kampfunfähig und... es fühlte sich schlecht an ihn einfach so sterben zu lassen." meint Ruby und wirkt dabei ein wenig unbesorgt. "Ich meine, er ist ja nur ein Dieb."
Die Frau blinzelt irritiert. "Haben sie eine Ahnung, wer dieser 'Dieb' ist?" Ruby schüttelt den Kopf. "Roman Torchwick gehört zu den meistgesuchten Verbrechern im gesamten Königreich!" erläutert sie streng. "Wie können sie das nicht wissen?!"
"Na ja… Das liegt daran, dass ich... sehr lang von zu Hause weg war... da habe ich einiges verpasst. Ich bin erst vor etwa eine Wochen wieder zurückgekommen." erläutert Ruby vorsichtig.
"Stimmt. Sie galt drei Jahre lang als vermisst." Erinnert sich die Frau. Dann hört sie ein Klopfen an der Tür. Sie beginnt sich zu räusper. "Nun, wie dem auch sein. Hier ist jemand, der sie treffen möchte."
Die Frau geht zu Tür und lässt denjenigen herein. Es ist ein Mann mittleren Alters mit silbernen Haaren und braunen Augen hinter seiner Lesebrille. Er trägt einen Schwarzen Anzug über einer dunkelgrünen Weste. Seine Hosen sind auch dunkelgrün und er trägt schwarze schuhe.
"Hmm… Ich könnte schwören ihn schon mal irgendwo gesehen zu haben." wirkt Ruby nachdenklich.
Zu dem Zeitpunkt sitzt der Mann ihr gegenüber "Ruby Rose." sagt er und sieht ihr in die Auge. "Sie ...haben SilberAugen."
"Ahm..." Ruby ist jetzt verwirrt.
"Mir ist auch nicht entgangen, dass sie drei Jahre lang als vermisst galten." erwähnt der Mann.
"Woher wissen sie das?" fragt Ruby ein wenig überrascht.
"Ich habe gewisse Verbindungen zu ihrem Vater und ihrem Onkel." erläutert der Mann. "Schließlich besuchten sie vor langer Zeit meine Academy."
"Academy?" wirkt Ruby nachdenklich, bis ihr ein Licht aufgeht. "Etwa die Beacon Academy?" der Mann nickt. "Jetzt fällts mir wieder ein. Sie sind Professor Ozpin, der Schulleiter in Beacon, Richtig?" erkennt sie.
Der Mann namen Ozpin lächelt. "Freut mich sie kennenzulernen Miss Rose. Dies ist übrigens meine engste Freundin und die stellvertretende Schulleiterin, Professor Glynda Goodwitch." stellt er die Frau vor. "Aber zurück zum wesentlichen. Wo waren sie diese drei langen Jahre über gewesen, wenn ich fragen darf?" fragt er neugierig.
"Tja, nun… also ich war-" beginnt Ruby.
"ORDNUNG!" Ein PhantomQuacken einer gewissen Ente warnt Ruby.
Als Schlüsselschwertträgerin weiß sie über die Weltordnung bescheid. Die existenz der anderen Welten muss Geheim bleiben und es darf sich niemand in die Angelegenheiten anderen welten einmischen. Natürlich ist es unmöglich solche regeln vollständig zu befolgen. Es können auch Situationen kommen, in dem sie mehr schaden als nützen und es ist ohnehin kein festgeschriebenes Gesetz, aber man sollte sich trotzdem so gut wie möglich daran halten.
Ruby räuspert sich und fährt fort. "Ich war auf einer Reise… sehr weit weg, außerhalb der bekannten Königreiche." erläutert sie vorsichtig, ohne die Existenz der anderen Welten zu offenbaren.
"Außerhalb der Königreiche?" wundert sich Glynda.
"Interessant. Ich wusste nicht, dass außerhalb noch weiter Siedlungen existieren." wirkt Ozpin interessiert. "Was hat sie zu dieser Reise inspiriert?"
Ruby senkt den Kopf. "Es ist etwas kompliziert… Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ihr mir diese Geschichte abkaufen würdet." meint sie.
"Ich kann ihnen versichern Miss Rose, ich bin für einiges offen." versichert Ozpin lächelnd.
Ruby grummelt nach bevor sie erzählt.
Vor drei Jahren in Patch.
Eine zwölf Jahre alte Ruby Rose geht nachts alleine durch den Wald um das Grab ihrer verstorbenen Mutter zu besuchen. Bis auf ihre scharlachroten Kapuzenumhang sind ihre anderen Kleidungsstücke meistens schwarz. Sie trägt eine Langarmbluse mit Korsett, eine Rock, Strümpfe und Stiffeln. Auf ihrem Rücken hängt eine rot-schwarze Projektilwaffe.
Als Ruby noch ganz klein war, ist ihre Mutter auf eine Mission gegangen, aber kam nicht zurück. Es hat sie alle schwer getroffen und es dauerte lange bis der Schmerz verheilt war.
Ruby muss wegen ein merkwürdigen Traum den Kopf klar kriegen. Sie träumte von einer dunklen Welt, wo die Schattenwesen auf sie lauern. Zum Schluss musste sie gegen eine Gigantische schwarze Kreatur kämpfen und als sie es besiegt hat, ließ es sie in die Dunkelheit versinken. Ruby wachte dann Schweißgebadet auf. Sie hätte mit ihrer Schwester und ihrem Vater darüber reden können, doch sie hat sich dagegen entschieden.
Endlich sieht sie das Grab, das am Rand der Klippe steht, aber das ist nicht das einzige, was sie sieht. Am Grab steht ein Mann in einer schwarzen Kutte, die sein Gesicht verdeckt.
"Wer ist das?" wunder sich Ruby. "Kennt er vielleicht Mama?"
Der Mann beginnt sich von dem Grab zu entfernen. Ruby will gerade anspreche, bis etwas seltsames passiert was sie Erstarren lässt. Vor dem Mann erscheint ein dunkles Portal, was er dann betritt. Ruby löste sich von dem Schock und überlegt ob sie dem Mann folgen sollte, da die wahrscheinlichkeit besteht, dass er ihre Mutter kannte, aber sie weiß nicht, wohin das Portal sie führen würde, und sie möchte ihre Familie nicht verlassen.
Ruby bemerkt, dass das Portal langsam schrumpft. Sie macht ein Entschluss und folgt dem Mann durch das Portal bevor es sich schließt. Es ist der Beginn einer Reise, das ihr Leben für immer verändert.
Zurück zur Gegenwart
"Was um Himmelswillen haben sie sich dabei gedacht?!" schimpft Glynda streng, als Ruby ihnen es erläutert hat. "Haben sie eine Ahnung wie rücksichtslos ihr Vorgehen war, junge Dame?! Nicht nur, dass sie ihrer Familie schwere Sorge bereitet haben, sie hätten sich im schlimmsten Fall umbringen können!"
Ruby sieht beschämt nach unten. "Ich weiß." murmelt sie.
"Immer mit der Ruhe, Glynda." versucht Ozpin sie zu beruhigen und sieht dann Ruby an. Er merkt wie niedergeschlagen sie wirkt und wechselt das Thema. "Erzählen sie mal. Wie kommt es, dass ein hübsches junges Mädchen wie sie, einen Dust-Ladendiebstahl verhindert und obendrein uns hilft einen der meistgesuchten Verbrecher festzunehmen?"
Ruby beruhigte sich wieder, und schaut zu ihm. "Ich war in der Nähe und konnte sie aufhalten. Also habe ich es getan."
"Ich wünschte meine neuen Schüler hätten mindestens die Hälfte sowohl ihres Könnens, als auch ihres moralischen Antriebs." sagt er beiläufig. "Hatten sie schon mal über eine Karriere als Huntresses nachgedacht?"
Ruby lächelt schwach. "Nun ja... Es war schon immer mein Traum ein Huntresses zu werden. Eine Heldin zu sein, die diejenigen beschützt, die sich nicht selbst schützen können." Dann kommt ein trauriger Seufzer aus ihren Lippen. "Allerding… kann der Weg auch schmerzhaft sein. Das musste ich auf die harte Tour lernen. Auch wenn ich schöne Momente während meiner Reise hatte... gab es auch die, wo mein Glaube an das Gute beinah zerstöhrt wurde. Ich hab Dinge gesehen… die man sich nicht mal in seinen schlimmsten Alpträumen vorstellen kann… und Menschen, die diesen… ähm... Roman… wie ein zahmes Miezekätzchen aussehen lassen."
Glynda kann nicht ander als einen Schock bekommen, als sie mit anhört, wie ein Kind in diesem Alter eine so schwere Erfahrung sammeln muss. Ozpin lässt von sich nicht zeigen und hört weiter zu. "Nichtsdestotrotz werde ich weiterhin die beschützen, die mir wichtig sind." sagt Ruby entschlossen. "Und ich werde auch mein bestes geben um anderen zu helfen, wo auch immer ich kann, aber... hauptsächlich werde ich nur das tun, was ich für richtig halte." Sie kichert kurt. "Ich nehme an, dass klang etwas egoistisch von mir."
Auf Ozpin's Gesicht bildet sich ein breites Lächeln. "Sie zeigen auf jeden Fall Entschlossenheit, Miss Rose. Umso mehr möchte ich ihnen diese Frage stellen."
"Und das wäre?" fragt Ruby.
"Möchten sie meine Schule besuchen?" kommt Ozpin auf dem Punkt.
Ruby ist tatsächlich überrascht, muss aber auch darüber nach denken. Es stimmt, sie hat es sich mal überlegt, ob sie bei Beacon teilnehmen würde, allerdings könnte es wegen der Weltordnung kompliziert werden. Dennoch, sie sieht es als Chance mit ihrer Schwester die verlorene Zeit nachzuhollen.
"In Ordnung, warum nicht." lächelt Ruby.
"Sehr gut." sagt Ozpin zufrieden, während Glynda noch etwas besorgt wirkt.
"In erst, Ozpin. Sie ist noch ein Kind." protestiert Glynda, während Ruby schon längst die Polizeistation verlassen hat.
"Im Grund ist sie nur zwei Jahre junge, als die üblichen Neuzugängen." kommentiert Ozpin. "Und du musst zugeben, dass sie ein beachtliches Potenzial bewiesen hat."
"Nun… das mag schon stimmen…" gibt Glynda zu, wollte aber noch weiter protestieren.
"Und… da wäre noch etwas." sagt Ozpin schnell. Er nimmt ein Scroll heraus, ein tragbare Computer, und Öffnet ein Bildschirm. Darauf zeigt man Ruby wie sie ein Eispartikel abschießt. "Das was wir hier sehen, hat nichts mit Dust zu tun."
"Das ist doch lächerlich. Was soll es sonst… sein…" Glynda unterbricht ihren Spott, als sie merkt, was Ozpin meint. "Bist du dir da sicher?"
"Absolut." antwortet Ozpin. "Das ist ohne jeden Zweifel Magie."
Glynda bekommt eine entsetzte Vorstellung. "Sie kann unmöglich einer der regulären Maiden sein. Glaubst du, dass sie diejenige ist, die Amber überfallen hat?"
"Für einen Neuling wäre sie viel zu geschickt und sie scheint auch keine boshafte Person zu sein." beurteilt Ozpin. "Nein. Es ist etwas anderes. Etwas... was sie in diesen uns unbekannten Regionen gelernt haben könnte." sein Blick wird erster. "Und ich bin nicht der einzige, der sowas erkennen kann. Es wäre gefährlich, wenn unsere Feinde sie gefangen nehmen würde."
"Eine weiter Maiden? Bist du dir da absolut sicher?" Fragt eine Stimme aus einem kugelförmigen Grimm, der mit knochenartigen Platten bedeckt ist, sowie roten Tentakeln, die mit weißen, knöchernen Stacheln enden.
Vor dem Grimm sitzt, an einem Schreibtisch, eine jung aussehende Frau mit asche-schwarzen Haaren und bernsteinfarbenen Augen. Sie trägt ein dunkelrotes, eng anliegendes Minikleid mit gelben Muster.
"Ja, meine Herrin." antwortet die Frau. "Leiden konnte ich sie nicht identifizieren. Ihr Gesicht war von einer schwarzen Kapuze bedeckt."
"Ich verstehe." sagt die Stimme in einem ruhigen Ton. "Hör mir zu. Ich möchte, dass du die Intensität der Maiden aufdeckst, während du deinen ursprünglichen Plan fortsetzt. Wir dürfen uns diese Chance nicht nehmen lassen."
"Ich haber Verstanden." nimmt die Frau den Befehl entgegen.
"Enttäusch mich nicht, Cinder Fall." ist alles, was die Stimme sagt, bevor die Verbindung unterbricht.
Nach einigen Tagen ist der Augenblick gekommen. Aus den Kreuzfahrt-Luftschiff schlendern die Schüler in Richtung Beacon-Academy, wobei ein blonder Junge sich vor der Mülltonne übergeben musste.
Unter den Schüler ist Ruby Rose mit Ihrer großen Halbschwester Yang Xiao Long. Die beiden betrachten die Schule zu der sie jetzt gehen, wobei es mehr nach einem Schloss aussieht.
"Die Aussicht von Vale ist nichts dagegen." sagt Yang beeindruckt.
"Na ja. Mit der Basis der Organisation XIII kann es nicht mithalten." meint Ruby.
"Sind das nicht diese Schurken, die die ganzen Welten ins Chaos gestürzt haben?" fragt Yang.
"Schon… aber es war trotzdem ein schönes Schloss." sagt Ruby mit Achselzucken.
"Hmm. Dich kann man anscheinend mit gar nichts mehr beeindrucken, was?" merkt Yang. "Ich wünschte nur... ich hätte dich auf deiner Reise begleitet." murmelt sie, während sie den Kopf traurig senkt.
Ruby schaut auf ihre Schwester und es gefällt ihr nicht sie so zu sehen. Also will sie Yang aufheitern. "Weißt du… Ich habe mir folgendes überlegt. Wenn der erster Semester vorbei ist, könnte ich dich dazu einladen in andere Welten zu reisen."
Das erregt Yangs Aufmerksamkeit. "Würde das funktionieren? Ich meine.. was ist mit dieser Weltordnung?"
"Solang wir den Spaß nicht übertreiben, wird es auch keinem auffallen." lächelt Ruby. "Mach dir also keine Sorgen."
Yang starrt ihre Schwester hoffnungsvoll an. "Versprichst du es?"
"Natürlich." antwortet Ruby aufrichtig.
Yang gibt Ruby darauf eine herzliche Umarmung. "Danke Ruby."
Ruby erwidert Yangs Umarmung. "Dafür sind Schwestern doch da." lächelt sie.
Die beiden merken nicht, dass sie belauscht werden. Von einem Mädchen mit langem schwarzem Haar und einer schwarzen Schleife auf dem Kopf. Sie trägt eine schwarze Weste, einen schwarzen Schal um den Hals und ein weißes, ärmelloses, hochgeschlossenes Hemd. Sie trägt auch weiße Shorts, schwarz-violette Strümpfe und schwarze Stiefel mit niedrigen Absätzen. Am linken Arm trägt sie ein schwarzen Ärmel und am rechten Unterarm schwarze Bänder. Auf ihrem Rücken ist eine Scheide mit Schwert befestigt. Hinter dem Buch, das sie vor dem Gesicht hält, verbergen sich ihre bernsteinfarbenen Augen, die die beiden Geschwister beobachten.
"Andere Welten?" wundert sie sich mental.
Nach ein paar Sekunden lösen sie sich von der Umarmung und bemerken eine Gruppe Teenager, die ihnen zuwinken. "Oh. Da sind ein paar Freunde von mir, die ich aus der Signal Academy kenne." sagt Yang und begibt sich zu der Gruppe, bevor sie anhält und zu sich zu ihrere Schwester wendet. "Ähm… Kommst du mit?"
"Geh schon mal mit deinen Freunden vor. Ich kommen nach." lächelt Ruby.
"Okay. Bleib nicht zu lange weg." sagt Yang und geht zu ihren Freunden.
Ruby seufzt dreht sich vom Beacon weg um in den Horizont zu schauen. "Ich wundere mich, wie es den anderen wohl ergeht." wundert sie sich mental. Neben den Schlüsselschwertträgern hat sie während ihrer Reise noch andere getroffen, mit denen sie sich angefreundet hat. Ein lächeln bildet sich auf ihrem Gesicht. Sie dreht sich wieder zurück zu Beacon und wollte sich auf dem Weg machen.
Plötzlich steht ein Kuttenträger paar Zentimeter entfernt vor ihr, mit derselben Kutte, die sowohl sie als auch die Mysteriöse Gestalt und die Mitglieder der Organisation XIII tragen. Vor Schreck springt sie nach hinten, dabei stolpert sie über ein Gepäckwagen und lässt die Koffer, die dort standen, auf dem Boden verschüttet. Sie steht ein aber schnell wieder auf und nimmt eine defensive Haltung.
"Was machst du da?!" hört Ruby ein weibliche klagende Stimme zu ihrem Rechten und schaut auf die Quelle. Es ist ein blauäugiges Mädchen mit langen weißen Haar, das zu einem außermittigen Pferdeschwanz auf der rechten Seite zusammengebunden ist. Sie trägt ein weiße Bolero-Jacke über ein weiß-hellblaues trägerloses Kleid mit einem Band um die Hüfte. Sie trägt weiße Stiefel mit hohen Absätzen. an ihrer Hüfte ist eine art Rapierer befestigt. Sie starrt Ruby verärgert an.
Ruby wendet sich wieder zu der Gestalt zurück, nur um zu sehen, dass er weg ist. "Was zum… Wo ist er hin?" fragt Ruby.
"Hallo! Ich rede mit dir!" schimpft das weißhaarige Mädchen und zeigt mit dem Finger auf die zerstreuten Koffer hinter Ruby.
"Ohh… tut mir Leid." entschuldigt Ruby sich aufrichtig.
"Tut mir Leid?! Hast du eine leiseste Ahnung, welche Schäden du hättest anrichten können?!" klagt die Weißhaarige weiter. Dann schnappt sie sich einer der Koffer und öffnet ihn. "Das hier ist Dust! Von Schnee-Steinbruch geschlagen und gereinigt."
"Ähm…?" Ruby weiß natürlich was Dust ist. Es ist ein Mineral mit unterschiedlichen Elementen und wird für verschieden Zwecke verwendet. Was sie irritiert, ist der Name Schnee. Doch bevor sie danach fragen konnte…
"Bist du Hirntot oder was?!" schimpft die Weißhaarige weiter und nimmt eine mit FeuerDust in Pulverform gefühlten Glasphiole heraus. "Dust! Feuer! Wasser! Blitz! Energie!" Sie wedelt mit der Phiole vor Ruby, ohne dabei zu merken, dass sie nicht richtig versiegelt ist. Ruby versucht zu protestieren, aber der aus dem Phiolen-geströmten Dust kommt in ihre Nase und gibt ihr keine Chance zu reden, da sie Ihr Niesen zurückhalten muss. "Hörst du mir überhaupt zu?! Kapierst du, was ich die sage?! Was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?!" schimpft sie immer noch.
Ruby kann es nicht mehr einhalten und niest, wodurch eine Explosion entsteht. Als der Staub sich legt, sieht sie die Weißhaarige, die sie wütend ansieht. "Unglaublich! Das war genau das, wovon ich geredet habe!" klagt sie.
Ruby's Sanftmut nimmt ab. "Rede nicht so, als wäre es meine Schuld! Du bist doch die dumme Zimtzicke, die mir das Zeug vor der Nase verschüttet hat!" klagt sie zurück mit Händen an den Hüften und verengten Augen.
"Wie bitte?!" schreit sie empört. "Was fällt dir ein, du kleine Göre?! Warum bist du überhaupt hier?! Bist du nicht etwas zu jung, um an Beacon teilzunehmen?!"
"Ozpin hat mich halt zwei Jahre früher in diese Academy eingeladen." meint Ruby mental.
"Das ist keine gewöhnliche Kampfschule! Her steht nicht nur Sparing und Übunge auf den Programm! Wir sind hier, um gegen Monster zu kämpfen! Geh lieber nach Hause, bevor du noch dich selbst und auch alle anderen gefährdest!" schimpft die Weißhaarige.
"Tsh. blöde, arrogante Tussi." beleidigt Ruby und schaut weg.
"Wie hast du mich genannt?!" schreit die Weißhaarige wütend. "Hast du eine Ahnung wer ich bin?!"
"Nein, und das ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal." sagt Ruby und schaut sie weiterhin nicht an.
Das hat die Weißhaarige überrascht und lässt sie ein wenig verstummen. "Du… kennst mich wirklich nicht? Sagt dir der Name Schnee irgendwas?"
"Nun... Ein Freund von mir hat einen ähnlichen Namen." sagt Ruby unbeeindruckt, blickt ein wenig zu ihr und sieht, dass die Weißhaarige mehr irritiert als wütend ist.
"Weiss Schnee, Erbin von Schnee Dust Company,..." erläutert eine neue Stimme. Die beiden sehen die Schwarzhaarige, die Yang und Ruby belauscht hat. Sie nähert sich ihnen mit einer von Weiss's Dustphiolen in der Hand. "... einer der größten Dust Unternehmen in ganz Remnant." erläutert sie neutral.
"Endlich mal jemand, der mich anerkennt." lächelt Weiss selbstgefällig.
"Das gleich Unternehmen, das für seine umstrittende Arbeitskräfe und fragwürdige Geschäftspartner berüchtigt ist." sagt die Schwarzhaarige, was Weiss wütend macht und Ruby kichert.
"Was... wie kannst du es wagen… Ugh!" Weiss nimmt die Phiole an sich und marschiert wütend nach Beacon, während ihre Helfer das Gepäck einsammelt und ihr folgt.
"Tja… das war ein super Start." murmelt Ruby ironisch und seufzt.
"Mach dir nicht draus. Sie ist halt eine Schnee." sagt die Schwarzhaarige neutral mit einem kleinen Lächeln. "Sie ist tatsächlich jünger, als die durchschnittlichen."
"Hallo." hören Ruby und die Schwarzhaarige eine Jungenstimme und blicken auf die Quelle. Hinter ruby steckt einen großen jungen Mann, mit blonden Haaren und dunkelblauen Augen. Er trägt einen schwarzen Kurzarm-Hoodie mit Kapuze, eine weiße Brustpanzer darüber mit passenden Ellbogenschützen und braune, fingerlose Handschuhe. Er trägt noch blau Jeans mit gürtel und schwarze Turnschuhe. An seiner hüfte ist eine Scheide mit Schwert.
"Ich bin Jaune." begrüßt er lächelnd.
"Ähm… Blake." grüßt die Schwarzhaarige.
"Ruby." grüßt Ruby und merkt, dass sie irgendwo schon mal gesehen hat. Als ihr das wieder einfällt, kichert sie. "Bist du nicht der Typ, der im Schiff gekotzt hat?"
"Ich will nur sagen, dass Reisekrankheiten weitaus häufiger auftreten, als die meisten glauben." argumentiert Jaune, während er, Ruby und Blake auf einer kurvenreichen Straße entlang eines Flusses gehen.
"Sorry." kichert Ruby. "Vomit Boy war das erste, was mir in den Sinn kam."
"So? Nun, wie wäre es, wenn ich dich Crater Face nenne?"
"Hey! Es war nicht meine Schuld, okay?!" verteidigt Ruby leicht verärgert.
Jaune kichert darüber und zeigt mit seinem Daumen auf sich. "Nun, mein Name ist Jaune Arc. Kurz, süß, geht leicht von der Zunge und die Ladies lieben ihn." gibt er an und versucht cool auszusehen.
"Tun sie das?" fragt Ruby und Blake skeptisch.
"Sie werden. Zumindest hoffe ich das…" sagt Jaune nervös. "Meine Mutter sagt immer… egal."
Ruby kichert darüber. "Tja, ich heiße Ruby Rose, auch bekannt als der Meister der Dunkelheit." scherzt sie, während Blake darauf aufmerksam wird.
"Ernsthaft?!" rief Jaune überrascht. "Nicht für ungut Ruby, aber… weißt du… für ein niedliches Mädchen wie dich, ist dieser Titel irgendwie unpassend."
"Der Schein kann manchmal trügen." meint Blake.
Ruby errötet über die Bemerkung und wendet sich dann an Blake. "Sag mal Blake… warum hast mich und meine Schwester verfolgt?" fragt sie direkt, worauf Blake ein wenig überrascht zusammenzuckt.
"Hmm?" wundert sich Jaune, worum es geht.
"Du… hast mich also bemerkt?" fragt Blake etwas nervös.
"Seit wir das Schiff verlassen haben, Ja." erläutert Ruby.
"Warte… du bist doch kein Stalker, oder?" fragt Jaune vorsichtig.
"Was?! Nein!" rief Blake panisch und versucht sich wieder zu beruhigen. Sie wendet sich an Ruby. "Es ist nur… ich hab mich gewundert… du bist doch dieselbe Person, die den berüchtigten Meisterdieb Roman Torchwick gefasst hat, oder?" erläutert sie.
"Stimmt..." bemerkt Jaune. "In den Nachrichten hieß es, Torchwick wurde während eines Dust-Überfalls festgenommen, dank einer jungen Person in einem... schwarzen Mantel..." er sieht Ruby's kleidung an. "Das war tatsächlich du!"
"Ja..." gesteht Ruby. "Aber du hättest mich auch darauf ansprechen können. Es ist nicht gerade ein großes Geheimnis." sagt sie zu Blake.
"Ich… bin nicht sehr gut mit sozialen Kontakten." sagt Blake wegschauend.
"Tja. Gewöhn dich besser dran. So wie gehört habe, werden wir alle in verschiedenen Teams verteilt." lächelt Ruby. "Wie das bestimmt wird, ist mir noch schleierhaft. Ich hoffe nur, dass ich und Yang ins gleiche Team schaffen." murmelt sie, und schaut sich dann die Waffen ihrer neuen Freunde an. "Ihr beiden... seid also Schwertkämpfer?"
"Wieso Fragst du." fragt Blake.
"Sorry." sagt Ruby. "Ich bin nur stark in Waffen vernarrt, dass ist alles."
"Ach so." murmelte Blake. "Würdest du es gerne sehen?" bietet sie an.
"Wirklich?" fragt Ruby etwas begeistert aber höflich. "Ich möchte dich zu nichts aufdrängen."
"Ach was. Da ich dich heimlich auspioniert habe, ist es nur fair." Darauf bleiben sie stehen und Blake enthüllt ihr Gambol Shroud, worauf Ruby Aufmerksam geworden ist. Ein schwarzes Katana und Pistole zugleich, mit einem schwarzen Band am Griff befestigt und die Scheide selbst hat auf einer seite ein Griff und auf der anderen eine scharfe Kante.
"Also ist deine Scheide zugleich ein Schwert. Cool." sagt Ruby und zeigt etwas Begeisterung. Dann sieht sie zu Jaune, während Blake ihre Waffe hinter den Rücken legt. "Und du?"
"Als ich hab ein Schwert …" Er holt ein Schwert mit blauem Griff aus der weißen Scheide. "... und ein Schild." Er nimmt die Scheide und wandelt es in ein Schild mit seinem Emblem. "Also eher die klassische Variante. Es ist ein Familienerbstück."
"Nicht viele Wissen heutzutage die Klassiker zu schätzen." sagt Ruby lächelnd.
"Danke." sagt Jaune und steckt seine Waffe weg. "Was ist mit dir?" Ruby streckt die Hand leicht aus und durch einen roten Lichtblitz erscheint ihr Schlüsselschwert, Crescent Rose. "Wooow …!" Jaune gerät in Panik, reißt sich aber schnell wieder zusammen."Das sieht mehr nach einem DämonenSchwert aus! Bei den Auge habe ich das Gefühl, dass es mich anstarrt!" spricht er voll Begeisterung.
"Faszinierend…" murmelt Blake interessiert. Schwarz war immer schon ihre LieblingsFarbe und das Schwert ist größtenteils schwarz. Aber auch die Form und seiner Verzierungen sind beeindruckend. Vor allem das Auge gibt ihm das gewisse etwas. "Es ist wirklich kreativ."
"Auf jeden." stimmt Jaune beeindruckt zu.
Ruby kicher und lässt Crescent Rose im selben Lichtblitz verschwinden. "Wir sollten uns langsam sputen. Ich will Yang nicht warten lassen." meint sie und geht vor. Blake und Jaune folgen ihr.
Die drei schaffen es endlich zum Empfangsbereich. "Ruby! Hier Drüben! Ich hab dir einen Platz freigehalten!" Yang rief ihrer Schwester zu.
"Ich muss jetzt zur meiner Schwester. Wir sehen uns." Darauf trennen sich die drei, wobei Blake in der nähe von Ruby bleibt und versuchte diesmal nicht aufzufallen. Ruby nähert sich ihre Schwester. "Hey."
"Hey Ruby. Und wie war dein erster Tag?" fragt Yang mit händen auf den Hüften.
Ruby verschränkt die Arme. "Abgesehen von dem Streit mit einer verwöhnten Prinzessin, habe ich es geschafft mich mit zwei Leuten anzufreunden. Ich würde also sagen Gut."
"Verwöhnten Prinzessin?" fragt Yang.
"Eine Erbin namen Weiss Schnee." erläutert Ruby etwas generft. "Ich bin… versehentlich über ihr Gepäck gestolpert. Natürlich habe ich mich dafür entschuldigt, aber diese Zicke hat mich einfach weiter angeschrien."
"Oh…" murmelt Yang. Dann wirft sie ihren Arm über Ruby's Schulter und schenkt ihr ein Lächeln. "Kopf hoch, Ruby. Immerhin hast du dir Freunde gemacht. Das ist schonmal ein Plus."
"Ja… hast recht." lächelt Ruby zurück. Während dessen steht Weiss rechts von Ruby und schaut die beiden grimmig an. Das schnauft sie und schaut weg.
"Ich werde mich kurz fassen." Ein Stimme ertönte. Auf der Bühne steht Professor Ozpin vor einem Mikrofon. Neben ihm stand Glynda Goodwitch. "Ihr seid heute angereist, auf der Suche nach Wissen. Um euer Handwerk zu meistern und Neues zu lernen. Und wenn ihr fertig seid, wollt ihr euer Leben dem Schutz der Menschen widmen. Aber wenn ich mir euch so ansehe, sehe ich nur Verschwendete Energie, die eine Aufgabe und Führung bedarf. Ich nehme an, dass Wissen euch dabei helfen wird, doch eure Zeit an dieser Schule wird euch zeigen, das dass Wissen nicht alles ist." er wante sein Blick unbemerkt auf Ruby. "Es liegt an euch, den ersten Schritt zu machen." Er beendet seine Rede und gibt weiter an Glynda.
"Ihr werdet euch heute Abend um Ballsaal versammeln. Morgen wird eure Aufnahme beginnen. Seid bereit. Ihr dürft Gehen." Damit wird die Versammlung aufgelöst.
"Er schien irgendwie… seltsam." sagt Yang. "Als ob er... abwesend war."
"Er liegt nicht falsch." meint Ruby, worauf Yang und sogar Weiss und Blake aufmerksam werden. "Die Meisten glauben, dass das, was man uns hier beibringt, vollkommen ausreicht, aber das ist Selbstbetrug. Man muss es erweitern und über das, was man gelernt hat, hinausgehen. Nur so und nicht anders erreicht man sein volles Potenzial."
Weiss konnte ihren Ohren nicht trauen. Das diese unverschämtes Göre zu so einer Weißheit fähig ist, war unfassbar. "Vielleicht habe ich sie falsch eingeschätzt." gibt sie mental zu.
Leider musste Jaune von der Seite auftauchen und den Moment verderben. "Ähm, meine Haarfarbe ist echt." sagt er.
"Danke. Du hast den Moment versaut." ärgert sich Weiss mental und legt die Hand vors Gesicht.
