Endlich war sie zu Hause! Ihre Freundinnen hatten doch länger in der Bar ausgehalten als Alex gedacht hatte und die vier Gläser Wein, welche Alex selbst getrunken hatte, machten sie müde. Ob Gerrit wohl noch wach war? Sie hoffte es sehr, immerhin hatte sie ihn schon seit Tagen nicht gesehen und sie freute sich auf etwas... Intimität. Alex musste über die Intensität grinsen mit der sich ihre Fantasie schon mit ihrem Treffen mit Gerrit befasste. So etwas nannte man im Volksmund wohl untervögelt.

Sie schloss schloss Haustüre auf allerdings traf sie erst beim vierten Mal das Schlüsselloch und drehte den Schlüssel, sodass die Tür auf schwang. Es war stockfinster und Alex erster Gedanke war, dass Gerrit schlafen gegangen war. Doch im nächsten Moment packte sie etwas an der Hand und zog sie einen Schritt hinein. Im ersten Moment wollte Alex vor Schrecken schreien, doch die beinahe zärtliche Berührung, welche folgte, nahm ihr die Angst. Ihr Körper berührte einen männlichen Körper, dessen Aftershave ihr die Sinne vernebelte. Es war sein Aftershave. Alex war überrascht, dass Gerrit im Dunkeln auf sie gewartet hatte, doch sie gab sich nur allzu gern seinem sinnlichen Angriff hin. Seine Lippen wanderten über ihre Haut und entlockten ihr einen sehnsüchtigen Seufzer. Alex ließ ihre Handtasche fallen und packte mit beiden Händen den Bizeps vor sich, einmal mehr überrascht wie stark die Arme waren, die sie sonst hielten. Es ging weiter, ein Kuss jagte den nächsten auf ihrer Haut, während langsam aber sicher ihre Anziehsachen zu Boden fielen und sie taumelten zusammen ins Schlafzimmer, wo Alex zum Bett gestoßen wurde und bäuchlings darauf landete.

Sie kicherte höchst undamenhaft und wollte sich umdrehen, doch Gerrit hielt ihre Arme fest. "Psst!", flüsterte er und Alex bewegte sich nicht weiter. Sie spürte wie ihre Hände nach oben gezogen wurden und auch ihre Beine wurden lose befestigt. Lose, dass sie noch Gefühl darin hatte aber trotzdem die Beine nicht mehr bewegen konnte. Alex Herz pumpte schneller, was hatte Gerrit nur mit ihr vor? "Was wird das?", fragte sie, ihre Stimme zitterte voll Ungewissheit. "Psst. Vertraue mir.", flüsterte er rau zurück und Alex vertraute ihm ohne Frage. Jetzt war sie froh, dass sie den Wein getrunken hatte. Ohne Alkohol wäre es ihr vermutlich schwerer gefallen, sich loszulassen. Stattdessen blieb sie still liegen und wartete darauf, was Gerrit mit ihr vor hatte. Erstaunlicherweise fühlte sich das gefesselt sein nicht so schlimm an, wie sie gedacht hätte, im Gegenteil. Sie spürte, wie es in ihrem Unterleib rumorte, das Gefühl der Erregung, das in ihr aufstieg war ihr nur zu gut bekannt. Gerrit war ein unglaublicher Liebhaber und sie gab sich nur zu gerne seinen kundigen Händen hin.

Die Matratze bewegte sich und Alex spürte wie Gerrit sich über ihr postierte. Seine Hände wanderten über ihren Rücken und massierten ihre Schultern während Küsse über den Rest ihres Rückens verteilt wurden. Alex gab ein leises Stöhnen von sich, die Berührungen waren durch die Dunkelheit und ihre gefesselten Arme und Beine heute intensiver als sonst. Sein Atem strich über ihren Rücken und irgendwas fühlte sich heute anders an, doch sie konnte den Finger nicht darauf legen. Sie konnte spüren wie seine Beine an ihren inneren Oberschenkeln rieben und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als dass Gerrit in ihr war und sie endlich abschalten konnte. Es war so ein anstrengender und verwirrender Tag gewesen und sie sehnte sich so nach Entspannung. Gerrit musste das gewusst haben. Doch plötzlich wich das Gewicht von der Matratze und Alex zuckte überrascht zusammen. Was hatte Gerrit vor?

Das Licht ging an und Alex schloss instinktiv die Augen. Was sollte das mit dem Licht denn jetzt? Mühsam blinzelte sie und versuchte den Kopf zu drehen, um einen Blick auf Gerrit zu erhaschen. Sie fand ihn auch, allerdings nicht in der Position, in der sie ihn erwartet hatte. Gerrit lehnte geknebelt und bewusstlos zu ihrer rechten an der Heizung, seine Augen waren geschlossen und an einem Riss über seiner Stirn sickerte Blut seine Nase hinunter.

In Alex stieg Panik auf, was war hier bloß los? Und wenn Gerrit dort hing, wer war hinter ihr? Sie sträubte sich nun gegen ihre Fesseln und versuchte verzweifelt zu entkommen, doch sie konnte nichts tun. Der Unbekannte hatte ganze Arbeit geleistet. Alex holte Luft um zu schreien, doch der Unbekannte reagierte schneller als sie für möglich gehalten hatte. Er raunte leise, sodass sie die Stimme nicht erkennen konnte, während er ihr ein Stück Klebeband über den Mund klebte. "Ruhe habe ich gesagt. Wir können doch nicht ohne deinen neuen Freund anfangen, meinst du nicht Häschen?" Alex schauderte als ihr auffiel, dass sie nackt und unfähig sich zu bewegen vor jemandem lag, der ihren Freund außer Gefecht gesetzt hatte und augenscheinlich ihr an die Wäsche wollte. Oder was wurde hier gespielt?

Sie hörte die Schritte des unbekannten zu ihrer rechten und versuchte den Kopf noch weiter zu drehen, doch war nicht erfolgreich. Stattdessen sah sie besorgt in Gerrits Gesicht. Er schien wirklich weggetreten zu sein und das Blutrinnsal war über seine Backe bis in die Mundwinkel gelaufen. Ansonsten schien es ihm aber gut zu gehen. Der Unbekannte tauchte am Rand ihres Blickfeldes auf und versetzte Gerrit einen scharfen Tritt gegen die Beine und als da keine Reaktion kam, noch einen in die Seite. Mit einem gedämpften Schrei riss Gerrit die Augen auf, das Gesicht schmerzerfüllt verzogen. Er blinzelte ein paar Mal, um sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen und sein Blick fiel auf Alex.

Dann über ihren Körper und dann auf den Mann neben sich und Alex konnte geradezu sehen wie er innerlich ausflippte. Gerrit versuchte aufzustehen, doch seine Hände waren am Rücken an die Heizung gekettet und er kam nicht vorwärts. Er rief Alex etwas zu, seine Augen wollten aus ihren Höhlen quellen, doch Alex verstand nicht, was er sagte. Plötzlich spürte sie eine Hand auf ihrem Rücken und ihre Augen weiteten sich erschrocken. Die Hand wanderte hinauf zu ihrem Nacken und dann seitwärts zu ihren Brüsten. Alex spürte wie der Unbekannte sich auf das Bett setzte und nun beide Hände zu ihren Brüsten führte. Alex wand sich, doch es half nichts, die Hände wanderten weiter und schlossen sich schließlich um ihre Brüste. Alex kniff die Augen zu, das konnte alles nicht passieren und sie konnte Gerrit nicht ansehen. Der Unbekannte zwirbelte mit beiden Händen ihre Brustwarzen und der Druck ihres eigenen Körpers mitsamt der Berührung erregte sie.

Schamesröte stieg ihr ins Gesicht während sie spürte wie sich ihr Atem beschleunigte und ihr eigener Körper sie verriet. Plötzlich verschwanden die Hände um ihre Brüste, dafür spürte sie das Gewicht des unbekannten Mannes auf ihrem Körper, spürte seine Erektion an ihrem Rücken. "Mann du machst mich immer noch so scharf, kleines. Und ich dich ja wohl auch.", raunte der Mann und Alex konnte sein selbstgefälliges Grinsen beinahe hören. Doch er hatte noch nicht genug, seine Hände wanderten weiter hinunter und als er die Innenseiten ihrer Oberschenkel berührte keuchte Alex und riss die Augen auf. Allerdings sah sie nun genau Gerrit in die Augen, dessen Haltung angespannt und resigniert zugleich war. Sie sah ihn an und hielt sich an seinem Blick fest.

Alex konnte sehen wie sehr er sich zusammenreißen musste, um sie ruhig anzusehen. Sie meinte zu erkennen, dass er sie beruhigen wollte, doch im nächsten Moment waren fremde Finger in ihr und fuhren dann forschend über ihre Klitoris. Alex stöhnte in ihren Knebel und Tränen stiegen ihr in die Augen. Warum konnte sie diese Berührung nur erregen? Machte diese Art von Fesselspiel etwa an? Und es war nicht Gerrits Hand, die sie liebkoste aber trotzdem gab ihr Körper nach. Alex schämte sich, dass sie hier so lag, aufgelöst und erregt und dass Gerrit es genau sehen konnte. Die Hand um ihr Geschlecht arbeitete weiter, gekonnt berührten die Finger abwechselnd ihre Schamlippen und Klitoris, dann auf einmal führte der unbekannte wieder zwei Finger in die ein und ein überraschter Stöhner hinter ihr verriet ihr, dass der Mann herausgefunden hatte, was ihr vor einigen Minuten klar geworden war.

Sie war geil, erregt, nass.

"Wow Alex, so bereit für mich? Ich bin überrascht. Gefällt es dir wohl, wenn dein Freund uns zusieht? Ich habe da noch ein paar Ideen, die wir gerne ausprobieren können, Süße." Alex kniff die Augen zusammen, sie wollte das nicht hören! Doch ihr Peiniger legte plötzlich die Hand um ihren Hals und befahl ihr sie Augen zu öffnen. "Hey lass bloß die Augen offen, sonst muss ich dir wehtun. Wobei, vielleicht stehst du da ja auch drauf."

Ein hämisches Lachen folgte ihr während sie die Augen wieder öffnete und zu Gerrit sah, der wie versteinert an der Heizung saß und zu ihr blickte. Seine Augenbrauen waren zusammengezogen und bildeten eine Linie und seine Augen waren fast nicht zu erkennen, so dunkel waren sie. Alex flehte, dass irgendjemand sie retten kam, doch sie glaubte nicht daran. Wer sollte schon ohne Grund mitten in der Nacht in ihre Wohnung kommen. Sie hörte etwas ratschen und sah wie sich Gerrits Augen ungläubig weiteten und sie hatte mit einem Mal Angst. Angst vor dem was nun kam. Gerrit bewegte sich, schüttelte sich und fluchte gegen seinen Knebel, doch mehr konnte er nicht tun. Alex sah wie seine Kiefer aufeinander mahlen und wünschte sich weit weg. Doch sie bekam alles mit. Stattdessen stellte sie sich vor, dass Gerrit nicht neben sondern hinter ihr war. Der Unbekannte positionierte sich hinter ihr und legte seinen Oberkörper auf den ihren, dass ihr der Atem wegblieb.

Und im nächsten Moment war er in ihr drin. Er war groß. Nicht so groß wie Gerrit, aber groß genug. Und er war bei Gott nicht zimperlich. In einem erst recht gemächlichen Tempo drang er in sie ein und zog sich komplett wieder aus ihr zurück und jedes Mal striff sein Penis an ihrer empfindlichsten Stelle vorbei und entlockte ihr ein Wimmern. Doch nach vier Stößen war es vorbei mit der Zurückhaltung und Alex wurde wieder und wieder in die Matratze gedrückt. Jeder Stoß war grob, wild und trotzdem unglaublich erregend. Alex wollte nicht wissen wie es für Gerrit aussehen musste aber sie konnte nicht verhindern, dass sich in ihr ein Orgasmus anbahnte. Sie wollte es nicht und trotzdem reagierte ihr Körper auf den Mann wie ein gut trainiertes Spielzeug. Doch noch bevor sie Erlösung finden konnte, war er fertig. Er stöhnte und für kurze Zeit fühlte Alex wieder sein Gewicht auf ihrem Rücken, bevor er sich aus ihr zurückzog.

Alex war überrascht, wie sehr ihr das Gefühl fehlte. Doch sie konnte nicht verhindern, dass erneut Tränen der Scham über ihre Nase rollten. Ihr verschleierter Blick suchte den Gerrits und sie sah nur in seine Augen und versuchte zu vergessen, dass sie eben gegen ihren Willen gevögelt worden war. Und dass es ihr gefallen hatte, was die viel größere und schlimmere Erkenntnis war. Doch der Mann holte sie schnell wieder in die Realität zurück. Er dimmte etwas das Licht und dann spürte Alex wie die Fessel um ihren einen Fuß lockerer wurde und dann auch um den anderen.

Alex wartete eine Viertelsekunde, bevor sie mit beiden Beinen nach hinten kickte. Zu Ihrer Genugtuung fühlte sie beide Füße treffen doch keine Sekunde später fühlte sie sich an beiden Füßen gepackt und ihr gesamter Körper wurde grob herumgerissen, sodass ihre Arme nun merkwürdig verdreht übereinander lagen. Der Mann kniete sich so über sie, dass er ihre Beine unter seinen begrub und sich Alex erneut nicht bewegen konnte. "Jetzt mach aber halblang, Schätzchen. Wir sind noch lang nicht fertig.", knurrte er und seine Erektion an Alex Bauch machte seine Drohung noch viel wahrer. Hätte Alex kein Klebeband vor dem Mund, hätte sie ihn angespuckt, doch in ihrer Situation blieb ihr nichts weiter übrig, als ihm böse in die grinsende Fratze zu blicken.

Sie nahm noch eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahr, dann war auf Einmal das Gewicht von ihren Beinen weg und es ertönte ein lauter Schlag, als ihr Angreifer auf dem Boden landete. Sofort war Gerrit über ihm und noch bevor der Mann registrierte, was eben passiert war, landete Gerrits Faust erneut an seiner Schläfe. Einmal, zweimal. Gerrit keuchte angestrengt und er wartete noch einige Sekunden, bis er sicher war das der Mann nicht wieder aufstehen würde. Dann kroch er zu Alex aufs Bett und schloss sie fest in die Arme, bevor er ihre Handfesseln löste. Weinend ließ Alex die Arme sinken und rieb sich die schmerzenden Muskeln, während Gerrit die Handschellen nahm und sie ihrem Angreifer anlegte. Alex stand auf, um sich den Mann anzusehen und sie erschrak sehr, als sie erkannte, dass es sich um niemand anderen als ihren Exfreund handelte. Ihr entfuhr ein leises Quieken und im nächsten Augenblick war Gerrit wieder an ihrer Seite und sie drückte ihren Körper an ihn, froh um seine Nähe. Sie vergrub die Nase in seiner Brust und legte ihm die Hände um die Hüfte und ein wenig überrascht war sie schon, als sie die deutliche Beule an ihrem Bauch spürte. Natürlich, sie stand schließlich splitterfasernackt vor ihm und drückte sich an ihn. Doch Gerrit gab ihr keine Zeit etwas damit anzufangen, denn er schnappte sich sein Handy und telefonierte mit der Zentrale. Alex setzte sich zurück aufs Bett und fuhr sich mit den Fingern durchs Haar, bevor sie den Kopf in die Handflächen stützte. Sie war so durcheinander.

Als schließlich die Kollegen kamen, saß sie im Morgenmantel im Wohnzimmer und ließ Gerrit alles weitere tun. Sie konnte hören, dass er mit Michael telefonierte und dass die Kollegen vorbeikommen wollten, doch Gerrit wimmelte alle ab und schickte sie hinaus. Schließlich waren sie alleine und Gerrit trat zu ihr, scheu und vorsichtig. Er hatte das Blut in seinem Gesicht abgewischt und nur der dunkle Riss an seiner Stirn verriet, dass hier heute Abend etwas vorgefallen war. "Geht es dir gut?", fragte er leise und zog sie auf seinen Schoß. Alex kuschelte sich an ihn und schob die Hand unter sein T-Shirt, um die kleinen Härchen an seiner Brust zu berühren. Sie ließ sich Zeit mit der Antwort. "Ich glaube schon.", brachte sie hervor und meinte es auch so. Der Alkohol hatte einiges betäubt und sie hatte sich vorstellen können dass der Akt mit Gerrit geschehen war.

Es ging ihr soweit gut.

Trotzdem änderte sich seine besorgte Miene nicht. "Alex, es tut mir so leid, ich hätte besser aufpassen müssen, ich hätte ihn viel früher aufhalten müssen. Ich hätte..." Er kam nicht mehr dazu seinen Satz zu vollenden, denn Alex hatte ihren Mund auf den seinen gepresst, sodass ihm die Worte im Hals stecken blieben. Sie wusste nicht genau warum, aber sie brauchte ihn. Brauchte seine Liebe, seine Hände auf ihrem Körper. Es durfte nicht ihr Exfreund sein, der sie heute zuletzt berührte.

Während sie Gerrit küsste, wanderte ihre Hand hinab, über seine Brust hinunter zu seinem Schritt, wo sie vorsichtig durch den Jeansstoff hindurch seinen Penis massierte. Sein erster Instinkt war ihre Hand zu nehmen und den Kuss zu unterbrechen. Er sah sie ernst an, besorgt und argwöhnisch: "Langsam Alex, langsam. Bist du dir wirklich sicher, dass wir das jetzt tun sollten?" Genervt verdrehte Alex die Augen, bevor sie ihre Hand aus seiner löste und erneut in seinen Schritt wandern ließ, während sie ihm tief in die Augen sah. "Ich bin mir sehr sicher.", antwortete sie und küsste ihn erneut, während ihre Hand weiter über seine Hose strich. Gerrits Pupillen vergrößerten sich sichtbar und sein Atem wurde ein klein wenig hektischer. "Nicht hier.", seine Stimme klang angespannt und er schob sie von sich herunter.

Nicht nur seine Stimme verriet seine Erregung und seine Schritte waren so schnell, dass er Alex regelrecht hinter sich her schleifte. Dsbei ging der Gürtel ihres Morgenmantels auf und der Stoff verrutschte etwas, doch Gerrit merkte es nicht. Er ging ihr voraus die Treppe hinauf, doch Alex Verlangen nach ihm überschritt alle anderen Gefühle und sie blieb abrupt stehen. Gerrit taumelte überrascht und sah sie verwirrt an, doch Alex ignorierte seinen fragenden Blick und drückte sich eng an ihn, sodass er gegen die Wand stolperte. Sie küsste ihn bestimmt und legte alle Liebe in den Kuss. Ihre Hände wanderten über seinen Kiefer, seine Schultern und seinen Bizeps und sie spürte wie ihr Morgenmantel die Schultern hinab rutschte. Gerrit registrierte es diesmal und ein Stöhnen bahnte sich den Weg seine Kehle hinauf. "Alex du machst mich wahnsinnig.", flüsterte er und Alex spürte seine Erektion an ihrer Körpermitte.

Sie aalte sich in dem Gefühl, daß seine Worte in ihr auslösten, dass sie für solch eine Reaktion verantwortlich war. Ihr Kuss wurde tiefer, ihre Zunge wanderte seine Hinauf und hinab und ihre Hand begann erneut ihren Weg hin zu seinen Schritt. Plötzlich hob er sie hoch und automatisch schlang sie die Beine um seinen Körper, seine Erregung drückte gegen ihren Schoß und machte sie noch mehr an. Alex stöhnte leise auf. Der Stoff zwischen ihnen störte, doch für den Moment musste sie sich mit dem zufrieden geben, was sie hatte. Gerrit trug sie die restlichen Stufen hoch und Alex konzentrierte sich darauf seinen Hals mit Küssen zu bedenken und einmal kurz zog sie mit den Zähnen an seiner Lippe, bevor sie ihm erneut einen Kuss gab. Gerrits Atem ging nun eindeutig schwerer und als sie im Schlafzimmer waren, warf er Alex regelrecht aufs Bett.

Sofort war er über ihr und sein Gewicht drückte sie in die Matratze, seine Hände hatten ihre gepackt und drückten sie ebenfalls in die Matratze, während er selbst sich abstützte, um sie küssen zu können. Seine Küsse wanderten von ihren Lippen zum Kinn hinab, den Hals herunter und zu ihrer Brust. Gerrit hinterließ eine Spur, welche durch seinen Atem etwas kälter wurde und Alex die Haare zu Berge stehen ließ. Er bahnte sich seinen Weg über ihre Brüste, wandte sich kurz der einen, dann der anderen Seite zu und Alex wurde unter seinen Händen und Mund zu Wachs. Ihre Brustwarzen richteten sich in sekundenschnelle auf und Alex spürte, wie nass sie schon war. Von einem inneren Instinkt getrieben hob sie die Hüfte an und drückte ihre Scham an der richtigen Stelle gegen seine Jeans, was ihm ein Stöhnen entlockte.

"Oh Alex, nicht so schnell.", japste er und steuerte stattdessen weiter hinab, seine Zunge fuhr einen großen Bogen hinab zu Alex Schamregion und Vorfreude durchzuckte Alex, während sie die Augen schloss. Sie spürte, wie seine Hände ihre Schenkel packten und etwas auseinander zogen und seine Zunge ihre empfindlichste Stelle berührte. Einmal, zweimal, dreimal flickte seine Zunge über ihre Klitoris und jede Berührung sandte Schauer durch Alex Körper und entlockte ihr ein langgezogenes Stöhnen und Gerrit ließ nicht von ihr ab. Alex wollte die Beine zusammenkneifen, doch Gerrit hielt sie fest und ihre Erregung steigerte sich ins unermessliche. Alex reckte lustvoll ihre Scham seiner Zunge entgegen, seine Zunge arbeitete schneller und Alex fühlte das bekannte Zittern in sich aufsteigen, bevor Gerrit ein letztes Mal die Zunge über ihre Klitoris kreisen ließ und ihr einen überwältigenden Orgasmus bescherte. Alex zitterte noch in den Nachwehen, da war Gerrits Mund schon wieder auf ihrem. Beinahe benommen erwiderte sie seinen Kuss und spürte erneut seine Erektion gegen ihren Bauch drücken und diesmal wusste Alex, was sie zu tun hatte. Mit einem Ruck drehte sie sich herum und begrub Gerrit unter sich, was Gerrit mit einem überraschten Keuchen quittierte und ihr ein kleines Grinsen entlockte.

Nun war sie an der Reihe und sie würde Gerrit nicht schonen. Sie küsste ihn fordernd, ihre Zunge glitt über seine Zunge und erkundete seinen Mund. Ihre Bewegungen entlockten Gerrit ein weiteres Stöhnen und seine Hände wanderten über ihren Rücken, hinunter zu ihrem Po und er griff zu. Alex brach den Kuss grinsend und glitt mit den Händen über seine Brust, während Gerrit sie mit leicht geöffnetem Mund und verdunkelten Augen ansah. Alex wurde heiß unter seinem Blick und sie ließ schnell Taten folgen. Langsam ließ sie ihre Hände über Gerrits Körpermitte wandern, hinab zu seinem Schritt und mit Genugtuung sah Alex wie sich sein Atem beschleunigte. Sie öffnete seine Jeans und zog sie mitsamt seiner Boxershort hinunter. Sein erigiertes Glied sprang ihr beinahe entgegen und Alex leckte sich die Lippen.

Gerrits Blick wurde noch dunkler und seine Lippen waren leicht geöffnet, während er wie gebannt auf ihren Mund starrte. Alex hielt Blickkontakt während sie Gerrits Penis in den Mund nahm und hinauf und hinab fuhr. Sie blies die Backen auf und ließ ihre Zungenspitze über die Eichel kreisen, was Gerrit laut stöhnen und seine Hand wanderte auf ihren Kopf und führte sie tiefer hinab. Alex nahm ihn so tief in ihren Mund wie sie konnte und bewegte dann den Mund schneller auf und ab. Sie spürte wie Gerrit sich bewegte, bevor er mit ihr sprach: "Alex, warte!", brachte er hervor und Alex ließ überrascht von ihm ab. Gerrit schlang den Arm um sie und gab ihr einen tiefen Kuss, bevor er sie unter sich drehte und ihr ins Ohr raunte: "Wir müssen das hier leider stoppen, ich will heute nur in dir kommen." Alex spürte erneut ein Ziehen im Unterleib, wie konnte Gerrit sie nur mit diesem Satz so um den Verstand bringen? Nur zu bereitwillig überließ sie Gerrit die Führung und er ließ sich diesmal keine Zeit sondern drang schnell in sie ein. Alex japste, das Gefühl wie er sie ausfüllte war unglaublich und sein Gewicht auf ihr verstärkte den Druck auf ihre Klitoris noch. Ohne zu überlegen packte Alex das Bettlaken und hielt sich fest, während Gerrit sich mit immer schneller werdenden Stößen bewegte. Er legte ihre eine Hand unter den Rücken, sodsss ihr Becken etwas tiefer lag und jeder Stoß traf den wunden Punkt in ihrem Inneren und Alex rief das erste Mal seinen Namen.

Gerrit stöhnte ebenfalls und bewegte sich schneller, während sich in Alex ein Druck aufbaute, der mit jedem Stoß zunahm. Zwei harte und tiefe Stöße beförderten sie über den Rand und sie spürte wie sich alles in ihr zusammen zog und dann fiel sie. Doch auch Gerrit verlor sich in ihr und sie hörte wie er ihren Namen keuchte, bevor er schwer über ihr lag. Eine gute Minute lagen sie so da, postkoital erschöpft, bis sich Gerrit aus ihr zurückzog und ihr einen Kuss gab, bevor er sich neben sie legte und die Decke über sie breitete. Erschöpft lächelte Alex ihn an und sah wie sich um seine Augen glückliche Fältchen bildeten. Sie hörte ihn mehr als sie ihn sah, als er ihr einen Kuss auf den Kopf gab und das letzte was er hörte bevor sie einschlief war seine leise Stimme.

"Ich liebe dich Alex."