Diese Geschichte wurde ursprünglich in englischer Sprache veröffentlicht und nach Rücksprache mit der Autorin von mir übersetzt, um sie einem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Obwohl ich nur als Übersetzerin fungiere, sind Reviews natürlich trotzdem mehr als willkommen. Alexandra, die Autorin, schreibt unter dem Namen madame. alexandra und ist hauptsächlich hier auf fanfiction. net unterwegs.
Autorin: madame. alexandra
Originaltitel: Narrative
Erzählung
Er kümmerte sich um seine eigenen Angelegenheiten.
Ausnahmsweise einmal arbeitete er – tat zum ersten Mal seit einer Woche irgendetwas, das nichts mit ihr zu tun hatte und produktiv war, was sie, wie er später erkannte, als Vernachlässigung ansah – er musste die Herdplatte in der Kombüse reparieren, das musste er wirklich, weshalb er früh aufgestanden war und sie im Bett zurückgelassen hatte – um ein Donnerwetter von Chewbacca zu vermeiden, das er an jeder Ecke bekam, seit er sich hauptsächlich damit beschäftigte, mit Leia zusammen Donnerwetter einer ganz anderen Art zu erleben –
Er arbeitete und machte sich nützlich; er kümmerte sich um sein Schiff, die andere große Liebe in seinem Leben, die, wenn er so darüber nachdachte, durch diese unbeschreiblich intensive Angelegenheit etwas gedrosselt worden war – der Falke? Was war schon der Falke, wer kümmerte sich im Vergleich mit ihr darum – alles, was ihn interessierte, war, dass das Schiff drei Buchstaben mit ihrem Namen teilte – mit Leias Namen –
Leia – Leia – Leia –
Sie war alles, was ihn beschäftigte, Geist, Körper und Seele – es hatte ihn so schlimm erwischt, dass er sich sogar ablenken ließ, wenn er sich auf die Aufgabe vor sich konzentrierte – plötzlich wurde er aus dem eifrigen Versuch, auch außerhalb seiner Kabine wieder zu funktionieren, durch ihre Hände an seiner Hüfte herausgerissen, als sie hinter ihn trat und ihm die Arme um die Mitte schlang.
Ihre Fingerspitzen wanderten verlockend über seine Brust, ihre Nase und ihre Lippen hatte sie an seinen Rücken gedrückt – die bloße Haut ihrer Oberschenkel drückte sich gegen seine Beine, und sie hielt ihn fest und atmete seinen Geruch ein – er drehte den Kopf und neigte ihn ihr zu –
Er hatte sie im Bett zurückgelassen, sie hatte ihn gefunden, und er konnte noch nicht einmal vorgeben, dass es ihm leid tat.
Er hatte sich – um seine eigenen verdammten Angelegenheiten gekümmert, als sie ihren Mund öffnete, seine Hüften mit ihren Händen umschloss und heiser in seine Schulter flüsterte –
„Ich habe immer an dich gedacht, wenn ich mich selbst berührt habe."
Er erstarrte, seine Hände glitten über die Werkzeuge auf der Anrichte, und er beugte sich vor, drückte den Rücken durch und lockerte Leias Griff – einen Moment lang ließ er atemlos den Kopf hängen, dann streckte er blindlings die Hand aus, um sie an sich zu ziehen und sie zwischen seinen Hüften und der Küchenanrichte zu fixieren.
Chewbacca könnte über sein gottverdammtes Jammern hinwegkommen –
„Du hast was?", forderte er heiser, obwohl er ihre Worte genau verstanden hatte.
Seine Nase drückte sich an ihren Hals und er atmete tief ein, hob den Kopf und den Blick, um sie anzusehen, während der Atem in seiner Kehle stockte –
„Ich habe", wisperte sie und leckte sich über die Lippen, „an dich gedacht", sie legte die Hand um seinen Bizeps, „wenn ich mich selbst berührt habe."
Han presste die Zähne zusammen, seine Augen wanderten über ihren Körper – in nichts als sein T-Shirt gekleidet, gar nichts, ihre gesamte Haut gerötet und heiß, mit einem dünnen Feuchtigkeitsfilm bedeckt, als hätte sie gerade geduscht oder wäre gerade gekommen –
Fest umfasste er ihre Hüften mit seinen Händen und hob sie auf die Anrichte, er ergriff ihre Knie und legte ihre Beine um seine Taille.
„Wann?", verlangte er zu wissen, während seine Hände kurzen Prozess mit seiner Gürtelschnalle machten.
Ihre Stimme klang süß wie Honig, leise, rauchig, ruhig und verführerisch –
„Auf Hoth", erwiderte sie – „Ord Mantell. Cataalda. Nentan."
Sie hob die Knie an, rutschte nach vorne und ihre Hände glitten zwischen ihre Beine – sie streckte die Hand aus, um seinen Gürtel aus seiner Hose zu ziehen und ihn auf den Boden fallen zu lassen – sie beugte sich vor, um seinen Kiefer zu küssen, ihre Lippen bewegten sich nach oben, schlossen sich über sein Ohr und flüsterten –
„Ich habe…in der kleinen Dusche der Basis gesessen und das heiße Wasser – über mich laufen lassen", erzählte sie, „während ich an dich gedacht habe…mir vorgestellt habe…wie sich deine Zunge in mir anfühlt, deine Hüften – auf meinen", ihr Atem stockte –
„Scheiße", murmelte Han mit schweren Lidern, er lehnte sich nach vorne und hielt den Atem an, als ihre Hand sich langsam über ihn bewegte – ihre Worte waren genug, um ihn erregt werden zu lassen, aber ihre Hand –
„Ich bin so intensiv gekommen, dass ich Bissspuren auf meinen Knien hatte", murmelte sie.
Han stöhnte und schob ihre Hände aus dem Weg – seine Handflächen drückten sich in ihre Oberschenkel, drückten ihre Beine auseinander, und er packte ihre Hüften und hielt inne, um tief Luft zu holen – Leia neigte den Kopf und die Schultern nach hinten, hob ihm ihre Hüften entgegen, und er glitt fest in sie hinein, seine Lippen trafen auf ihre, als sein Stoß seinen Bestimmungsort fand –
Sie gab ein leises Keuchen der Befriedigung von sich und griff hinter sich, um ihre Handflächen unter einem der Hängeschränke aufzustützen.
„Leia", murmelte er und hakte seine Hände unter ihre Knie. „Du bist – feucht, verdammt, bist du feucht", keuchte er – und das an ihrem gesamten Körper; ihre Haare, ihre Kehle, ihre Oberschenkel – sie hatte sich ins Schwitzen gebracht, bevor sie hier hergekommen war und ihn um den Verstand gebracht hatte –
Sie hielt den Atem an und neigte den Kopf abwechselnd nach vorne und nach hinten.
„Ich habe an dich gedacht", es klang wie ein leises Singen und sie hob erneut die Hüften. „Ich bin aufgewacht – du warst nicht da – "
„Du hast nicht – "
Sie nickte und ihr Gesicht errötete – er zog seine Hüften zurück und schob sich erneut in sie hinein, was ihren Lippen einen leisen Aufschrei entlockte; er drückte sie auf die Anrichte und sie stöhnte –
„Ja, ja", stieß sie aus, entweder als Antwort auf seine Frage oder aus Ekstase – er hielt beides für möglich.
„In meinem Bett?"
„Ja", stöhnte sie erneut.
Ihre Augen öffneten sich abrupt, als er seine Hüften bewegte, rau und fest, ihre Zunge verfing sich verführerisch zwischen ihren Zähnen –
„Nicht zum ersten – ersten – ohhh", sie brach ab und senkte den Kopf. „Ohhh, jaaa", rief sie und warf den Kopf zurück – er wurde langsamer, gefangen in ihren Worten –
„Nicht zum ersten Mal…?"
Sie schüttelte den Kopf und ihre Nägel kratzten über die Anrichte hinter ihr.
„Mm, hmm-mm", wimmerte sie. Sie schaute ihn durch ihre Wimpern hindurch an. „Der Flug – nach – Nal Hutta, letztes Jahr", keuchte sie und Han verlangsamte seine Bewegungen wieder, seine Finger gruben sich in ihren Oberschenkel – sie hatte nicht, das hatte sie nicht – „Du hast im Cockpit geschlafen", wisperte Leia heiser – „Ich, ich – deine Bettlaken riechen nach dir und ich – "
Seine Stimme war rau und kurz davor zu brechen –
„Du – "
„In deinem Bett", stöhnte sie auf.
„Hast es dir selbst gemacht?"
„Be – ahhh – berührt", korrigierte sie ihn fast kokett und er grinste, ein Lachen entkam ihm –
„Wo ist der Unterschied?", schaffte er zu fragen, während er einen Arm um ihre Taille schlang und sie näher zu sich heranzog – er nahm sein ursprüngliches Tempo wieder auf und seine Muskeln spannten sich – so intensiv an, dass es fast schmerzte –
„In der Erziehung", murmelte sie undeutlich, warf den Kopf herum, und er lachte heiser, „ich habe meine Finger", sie brach ab, für einen Moment unfähig, zu sprechen, als er sich in sie schob und einen sensiblen Punkt traf, der – ihr die Worte raubte, sie aller Dinge beraubte und ihr nur noch ließ – „Oh mein Gott, Han, verdammt!", rief sie laut und riss dann die Hand nach oben, um sie schockiert über ihren Mund zu legen, um Chewbaccas Willen lehnte sie sich gegen ihn und dämpfte die Laute, die ihr entkamen.
„In meinem Bett?", wiederholte er abgehackt, sein Rhythmus begann, zu stottern – seine Hände glitten von ihrer Taille, er fuhr ihr fest über die Oberschenkel, bevor er ihre Schultern berührte und ihr Kinn mit seinem anstupste, damit sie ihn anschaute, sie fasste in seine Haare, vergrub ihre Finger darin – „Wie viele?", brachte er hervor, die Worte stolperten aus seinem Mund.
„Hmmm", murmelte sie. „Drei", sie drückte drei Fingerknöchel anzüglich gegen seinen Nacken – „Nicht schlecht", stöhnte sie, „nicht du", fügte sie hinzu und hielt sich an ihm fest.
Han drückte seine Lippen in ihre Schulter und hielt sie dicht an sich gepresst – er fing an, mit seiner Hand über ihren Bauch zu streichen und hörte dann kopfschüttelnd wieder auf –
„Tu es für mich."
„Hmmm?"
„Berühr dich."
Langsam wanderte Leias Hand von seinen Haaren zu seinem Nabel, dann zwischen ihre Beine; aufreizend langsam schob sie ihre Hände v-förmig über sich und drückte dann den Knöchel ihres Daumens an ihre Klitoris.
Sie hob die Knie an und Han stieß nach vorne und schlug mit der Hand gegen den Schrank hinter ihrem Kopf – Leias Lippen teilten sich und er senkte den Blick, um die Bewegungen ihrer Hand zu verfolgen, hin und her gerissen, ihr nur zuzuschauen oder es selbst zu tun –
Sie rutschte erneut nach vorne, lehnte sich dichter an ihn, ihr Körper drückte sich gegen seinen und behinderte seine Bewegung ein wenig; sie zog scharf den Atem ein, ihre andere Hand griff nach seinem Kiefer, ihre Finger streiften seine Lippen und dann seine Haare – sie grub ihre Fersen in seinen unteren Rücken –
„Han", stöhnte sie, leise und vertraut – „Han", flehte sie und hoffte, dass er den Punkt wieder treffen würde, nur einmal noch, nur ein einziges Mal – sie fuhr mit den Fingern über ihren Körper, berührte ihn ebenfalls, als er sich bewegte – „Schatz", flüsterte sie atemlos, „ich…ich bin kurz davor – "
Die Worte – zu kommen – verwandelten sich in einen leisen Schrei; ihre Zähne schabten über seine Schulter, die Hand, die sich zwischen ihnen bewegt hatte, kam zur Ruhe – stattdessen umklammerte sie seine Schultern, dann seine Haare, sie erbebte unter ihm, stöhnte atemlos und rhythmisch in sein Ohr.
Mit klingelnden Ohren hielt Han sie fest bei den Schultern, zog sie dicht an sich – er versank in ihr, konnte nicht mehr an sich halten und verlor seinen Verstand in ihrer engen Wärme, sein Atem rau an ihrem Hals –
„Leia", murmelte er, die Worte sprudelten heiß aus seinem Mund, „Schätzchen – verdammt", fluchte er und drückte hektische, besitzergreifende Küsse auf ihren Hals und ihre Schultern.
Ihre Hände strichen durch seine Haare, ihr Griff wurde fester und dann sanft wieder lockerer, ein greifbares Schlaflied, um ihn von dem berauschenden Wirbelsturm des Höhepunktes herunterzubringen. Langsam löste er seinen Griff um sie und nahm ihre Hand – mit halb geschlossenen Augen küsste er ihre Finger.
Ihr Kopf ruhte auf seiner Schulter und ihr entwich ein langsamer und empfindlicher Seufzer, als er aus ihr herausglitt und kurz nach unten schaute, um seine Hose locker wieder zu richten – der Gürtel lag immer noch vergessen auf dem Boden. Er beugte sich vor, als wäre er kurz davor, zusammenzubrechen, und Leia entspannte ihre Beine, zog sein T-Shirt herunter und der überschüssige Stoff sammelte sich zwischen ihren Beinen.
Mit geöffneten Lippen schaute sie ihn an, ihre Augen strahlten mit einem verlockenden Leuchten. Sie zog ein Knie nach oben, den Fuß auf die Kante der Anrichte gestützt, und legte ihr Kinn auf das Knie – dann drehte sie den Kopf und warf ihm einen vorsichtigen, anzüglichen Blick zu.
Er schob seine Haare zurück, immer noch mitten in – etwas; seine Atmung unter Kontrolle zu bringen oder sich selbst in den Griff zu bekommen – sie war einfach so – so –
„Du hast es dir in meinem Bett gemacht?", fragte er erneut heiser und hielt seine Stimme gesenkt – und voller Ehrfurcht.
Sie drehte das Gesicht in ihr Knie, ihre Wimpern flatterten, die Lippen waren geschürzt, als sie ein wenig den Kopf anhob.
„Bevor wir – "
„Es war nicht", wisperte sie, „halb so gut wie mit dir."
Han schluckte schwer.
„Du hast an mich gedacht?"
Er war immer noch – aufgewühlt, bis ins Mark erschüttert – nicht nur von dem hedonistischen Paradies, das die vergangene Woche mit ihr gewesen war – sondern auch von der ungehemmten Hitze, die tief in ihrer Seele vergraben lag –
Leia griff nach seiner Hand und beugte sich mit einem verstohlenen, leicht verlegenen Blick näher zu ihm heran –
„Es war – ein Unfall, beim ersten Mal", hauchte sie, „ich habe nur – Stress abgebaut und ich hatte es nicht einfach", sie verstummte und legte zärtlich den Kopf auf seine Schulter – „du bist mir in den Sinn gekommen und", sie biss sich auf die Lippe und brach in hilfloses Lachen aus, „ich bin so intensiv gekommen, dass es mir die Sicht benebelt hat."
Han schlang die Arme um sie, lächelte, und vergrub sein Grinsen an ihrer Schulter. Sie seufzte, damit zufrieden, ihr Gewicht auf ihn zu stützen – sogar in roher, rauer Hingabe, lag etwas so – Intimes, Kostbares – in seinen Händen auf ihrer Haut und seinem Körper nahe an ihrem –
Sein Projekt vernachlässigend, lehnte er sich an sie und hielt sie fest, während sein Herz darum bemüht war, einen normalen Rhythmus zu finden – aber er nahm an, dass der Rhythmus seines Herzens lange vor diesem Moment unwiderruflich von ihr verändert worden war – und genauso, wie er sich um seine eigenen Angelegenheiten gekümmert hatte, als sie in diese mickrige Kombüse gekommen war, ihm den Kopf verdreht hatte, Aufmerksamkeit und Befriedigung von ihm verlangt und ihn in den Himmel und wieder zurück geschickt hatte – hatte er sich um seine eigenen Angelegenheiten gekümmert, als sie in sein Leben getreten war und ihn so verzaubert hatte, dass er wie von Sinnen war –
Leia – Leia – Leia –
Es hatte ihn mit ihr verdammt schlimm erwischt – und er wollte es so sehr, weil eine Frau wie Leia, die auf diese Weise an ihn dachte – keine Angelegenheit war, die ein Mann einfach links liegen ließ.
"There is nothing more provocative than minding your own business."
William S. Burroughs
