Infinite Earth-One-Shots-und Shorts-Sammlung:


Zu Einstimmung auf das „Crisis on Infinite Earths"-Crossover und weil ich vielleicht doch noch nicht mit meinen diversen Universen fertig bin, ist das hier eine Sammlung von Arrowverse-One-Shots aus meinen unterschiedlichsten Fanfiction-Universen, aus dem Canon herausspinnend, und von neue Erden, die wir bisher noch nicht kannten, denn immerhin gibt es eine unendliche Anzahl an Parallel-Welten in dem Multiversum. Auch wenn dieses bereits zu sterben begonnen hat.

Hier findet ihr also kurze Fics zu „Arrow", „The Flash", „Supergirl", „Legends of Tomorrow" und „Batwoman". Vermutlich allerdings nicht zu „Black Lightning" (höchstens in Crossover-Form), da mich die Serie noch nie inspiriert hat und Netflix uns außerdem die dritte Staffel vorenthält, wie es scheint.

Die hier gesammelten Fics können aus den verschiedensten Universen stammen: Aus dem Canon-Verse, meiemn A/B/O-Verse, dem Kompass-Verse, dem Speedster-Pheromone-Verse, dem Dark Verse, dem Sense8-AU-Verse, dem Keine Romcom-Verse, dem Erst der Anfang-Verse, dem Die Entscheidung-Verse oder aus brandneuen Universen. Viel Spaß.

Disclaimer: Warner und DC und The CW besitzen die Rechte an „Arrow", „The Flash", „Supergirl", „Legends of Tomorrow" und „Batwoman". Ich verdiene kein Geld mit dieser Fic und sehe die Charaktere nicht als mein geistiges Eigentum an.


1. Erde-2


Universum: Canon, mehr oder weniger

Spoiler: Spoiler für die 7. und 8. Staffel von Arrow, besonders für die Episoden 8.1. „Starling City" und 8.2. „Welcome to Hong Kong". Bitte nicht lesen, wenn man sich den Beginn der 8. Staffel nicht verderben lassen will!

Pairings: Laurel/Adrian, Laurel/Diaz, Lauriver, Laurel/Tommy, Erw. von vergangenen Oliver/Sara, Impliziertes Malcom/Moira

Warnings: SPOILER für die 8. Staffel von „Arrow" und bis zum Beginn von Staffel 6 von „The Flash", multipler Character Death, existenzielle Ängste, Gewalt, Geistesgestörte Individuen

Inhalt: Für Laurel war es niemals so einfach, dass Erde-1 und Erde-2 einfach Erde-1 und Erde-2 waren. Für sie war immer die Frage, wo sie sich eigentlich zu Hause fühlt.


Quentin Lance starb am Geburtstag seiner ältesten Tochter, als er für diese eine Geburtstagstorte besorgen wollte. Man würde meinen, dass das zwar tragisch ist, aber nicht besonders viel ändern würde. Da irrt man sich. Es änderte alles.

Dinah Lance versuchte ihr Bestes, war aber bald der Meinung, dass sie keine zwei Töchter an einem Ort wie Starling City groß ziehen könnte. Also zog sie mit ihrer Familie nach Central City. Und als der Teilchenbeschleuniger dort explodierte, änderte sich erneut alles. Auch für Laurel Lance. Sie wurde zu jemand anderen, etwas anderen.

Zunächst wusste sie nicht, was sie aus ihren neuen Ich machen sollte, also wurde sie zur Handlangerin. Zoom war ein mächtiger Speedster, aber auch ein Verrückter, er wollte sich die ganze Welt Untertan machen und später sogar das ganze Multiversum. Wie alle anderen Metas wusste Laurel, das es besser wäre, sich ihm anzuschließen anstatt gegen ihn zu stehen. Immerhin war er verrückt und gefährlich und sehr entschlossen. Und Laurel hing an ihren Leben. Sie wollte nicht so enden wir ihr Vater, ihre Mutter, ihre Schwester, oder ihre Jugendliebe Oliver Queen. Sie wollte nicht tot enden. Sie wollte leben. Wer könnte ihr das schon vorwerfen?

Zoom führte sie auf eine andere Erde, eine Erde, auf der Doppelgänger von Killer Frost und Reverb lebten, trotzdem wurde ihr erst so wirklich klar wie seltsam diese andere Erde wirklich war, als sie vor Oliver Queen stand, der nicht nur am Leben war sondern auch eben nicht Oliver Queen war sondern ein anderer Oliver Queen. Wie seltsam. Er sah aus wie Oliver, klang wie Oliver, trotzdem war er nicht Oliver.

Natürlich war sie auf ihn vorbereitet gewesen. Adrian Chase, der sie aus der Gefangenschaft, die sie dem Flash zu verdanken hatte, befreit hatte, hatte sie vorgewarnt. Doch es war etwas vollkommen anderes etwas zu hören als es mit eigenen Augen zu sehen. Oliver beschäftigte sie, das war wahr, doch viel mehr beschäftigte sie die andere Laurel Lance, denn als diese musste sie sich ausgeben, nicht wahr?

Die andere Laurel Lance. Sie war tot. Hatte die Heldin gespielt und war gestorben. Laurel würde das nicht passieren, das schwor sie sich, sie wollte nicht sein wie die anderen Lances – überfahren, vom Teilchenbeschleuniger zerrissen, ertrunken – nichts von dem würde ihr passieren, sie würde auch nicht von Damien Darhk oder sonst jemanden, was das anging, erstochen werden. Sie würde leben. Adrian Chase hatte ihr versprochen ihr zu helfen diese Kopie der Welt zu verlassen und nach Hause zurückzukehren, wenn sie ihm dabei half den falschen Oliver Queen und seine Freunde zu quälen. Dazu war sie nur zu gerne bereit.

Bis sie ihrem Vater gegenüberstand, der nicht ihr Vater war. Er sieht nur aus wie dein Vater, er ist es nicht, musste sie sich immer wieder erinnern, bis er ihr bewies, dass sie recht hatte, indem er Dinah Drake seiner eigenen Tochter vorzog und Laurel erschoss.

Laurel starb also doch noch. Sie war weder überfahren, noch zerrissen, noch erstochen worden, und ertrunken war sie auch nicht, stattdessen war sie erschossen worden. Auch nicht viel besser.

Bis sie sich lebendig dort wiederfand, wo sie eben gestorben war. Ihr Retter nannte sich Sheck und arbeitete für jemanden namens Cayden James. Cayden James wollte sich an Oliver rächen (noch einer) und versprach ihr wie Adrian Chase zuvor ihr dabei zu helfen nach Hause zurückzukehren, wenn sie ihm half. Doch inzwischen war eine Rückkehr nach Hause nicht mehr ihrer erste Priorität, inzwischen wollte auch sie Rache. Adrian Chase, der bereit gewesen war sie und all seine anderen Verbündeten zu opfern nur um Oliver Queen weh zu tun, war tot, so war zumindest er vor ihrer Rache sicher, doch Oliver, Dinah Drake, und ihr falscher Vater lebten noch, genau wie all deren Freunde. Laurel schwor sich, dass es diesmal besser laufen würde, dass sie dieses Mal alles bekommen würde: Rache, Geld für einen Neuanfang, und ein Ticket nach Hause.

Natürlich kam alles anders. Um ihr Leben vor der blutdurstigen Dinah Drake zu retten, die es ihr sehr sehr übel nahm, dass sie auf Befehl hin den verräterischen Vincent Sobal getötet hatte, war sie gezwungen sich als die Laurel Lance von dieser Erde auszugeben. Sie war gezwungen zu der Person zu werden, die sie verachtet hatte, seit sie zum ersten Mal von ihr gehört hatte. Sie war gezwungen auf lieb Kind mit ihrem Nicht-Vater zu machen und mit Bürgermeister Oliver Queen. Sie war gezwungen Anwältin zu spielen und das ohne Jura-Studium.

Eigentlich hätte alles nur Tarnung sein sollen. Ein Spiel von Ricardo Diaz. Sie hatte zu Beginn nicht besonders auf Diaz geachtet, er war einer der vielen Verbündeten von Cayden James gewesen, bis sich herausstellte, dass er in Wahrheit derjenige war, der Cayden James die ganze Zeit über manipuliert hatte. Damit wurde er wichtig, und Laurel tat das einzig Kluge, sie schloss sich demjenigen an, der die Macht hatte, also Diaz.

Nur hatte sie Diaz unterschätzt. Sie war es gewöhnt mit mächtigen gestörten Männer zu arbeiten – Zoom war ein mächtiger gestörter Mann gewesen, Cayden James war ein mächtiger gestörter Mann gewesen, sie war mit beiden klar gekommen – doch Diaz war anders als die anderen. Er war weniger mächtiger als vor allem gestört. Und das scheinbar vollkommen ohne Grund. Laurel wusste von Traumata und was diese Menschen antaten. Sie hatte selbst eines erlebt. Sie hatte mitangesehen was auf Grund von einem solchen aus Cayden James geworden war. Sie hatte all die anderen Metas unter Zooms Herrschaft gekannt, denen von der Explosion des Teilchenbeschleunigers ebenso viel genommen worden war, wie ihr. Und sie hatte zwar wenig über Zoom gewusst, aber sich genug zusammenreimen können um zu wissen, dass er nicht als Monster geboren worden war, sondern im Laufe seines Lebens langsam aber stetig in den Wahnsinn getrieben worden war. Diaz jedoch war zwar offensichtlich mindestens so verrückt wie Zoom, hingegen aber …. kleinkariert, nachtragend, und übermäßig grausam. Und das alles fiel ihr auf, obwohl sie Zoom gekannt hatte!

Sie hatte gedacht, dass sie ihn besser unter Kontrolle halten könnte, wenn sie mit ihm ins Bett ging, doch das stellte sich Trugschluss heraus. Ihr Vater sagte ihr, dass sie gut sein könnte, dass sie Laurel Lance sein könnte, und irgendwann begann sie ihm zu glauben. Irgendwann begann sie zu vergessen, dass dieser Mann nicht ihr Vater war.

Und dann stand Sara vor ihr, doch es war nicht Sara, und es war seltsam, und Sara fragte sie, ob sie wie ihre Laurel wäre, und alles, was sie darauf sagen konnte, war: „Überhaupt nicht." Und doch wurde ihr klar, dass sie gerne mehr wie die Laurel von hier wäre als wie Ricardo Diaz. Der ihren Vater auf den Gewissen hatte, was sie nicht vergessen würde, niemals.

Nach Quentins Tod versuchte sie ein besserer Mensch zu sein. Sie hielt Felicity davon ab Diaz zu töten, machte Frieden mit Dinah, holte Oliver auf legale Weise aus dem Gefängnis, machte ihren Job als Staatsanwältin, bis alles über ihr zusammenbrach. Bis das Leben, das sie sich aufgebaut hatte, das sie lieb gewonnen hatte, als Lüge enttarnt wurde, und jeder wusste, dass sie Black Siren war.

Nun musste sie sich entscheiden, wer sie sein wollte. Felicity, Sara, selbst Dinah, schienen genug an sie zu glauben um ihr eine weitere Chance zu geben, und sie ergriff diese Chance und wurde zu dem Menschen, den Quentin in ihr gesehen hatte, dem Menschen, auf den die andere Laurel stolz gewesen wäre – sie wurde zu einer Heldin. Aber nicht hier auf diesen seltsamen Zwilling ihrer Heimat, sondern zu Hause, dort, wo sie hingehörte. Dort hatte sie in Zooms Namen viel verbrochen, es war an der Zeit das wieder gut zu machen. Und als sie noch einmal auf diese falsche Welt zurückkehrte um Felicity und Oliver zu helfen, da schien selbst dieser nicht mehr eine Betrügerin mit Laurel Lances Gesicht in ihr zu sehen, sondern eine Black Canary, und genau das wollte sie im Grunde ja auch sein.

Sie kehrte nach Starling City zurück, vielleicht zum ersten Mal, seit ihr Vater gestorben war, wirklich. Und sie nutzte das, was sie auf der anderen Erde gelernt hatte. Sie baute sich einen Canary-Bunker, verbündete sich mit dem Hood, und suchte ihre Schwester. Wenn Sara auf der anderen Erde überlebt hatte, dann hatte sie das ja vielleicht auch hier getan.

Doch nicht alles war so, wie sie erwartet hätte. Die Dinge hatten sich geändert, seit sie von zu Hause weggegangen war, und manchmal konnte es gefährlich sein die andere Welt als Referenzmaterial zu verwenden.

Robert Queen lachte sie aus, als sie ihn im Gefängnis besuchte und damit konfrontierte der Hood zu sein. „Ich war nie der Hood, Laurel, jeder, der aufgepasst hat, weiß, dass der Mann, der heute als Hood herumrennt, derselbe Mann ist, der immer schon der Hood war", erklärte er.

„Dann waren Sie nie auf Lian Yu gestrandet? Nie an Bord der Amazo?", wollte Laurel wissen.

„Oh, ich war an Bord der Amazo, daran kann kein Zweifel bestehen", meinte Robert Queen dazu, „Ich wurde von Ivo gerettet. Wir hätten nicht überlebt, wären so geendet wie Oliver, wenn nicht…." Er unterbrach sich, doch er hatte schon zu viel gesagt.

„Wo ist meine Schwester?", wollte Laurel wissen, „Was wurde aus Sara?"

„Ich habe sie ertrinken sehen, es tut mir leid", meinte Robert dann, „Ich musste ihr schwören niemanden jemals von der Amazo und den Dingen, die sie an Bord getan hat, zu erzählen."

„Ich habe selbst Dinge getan, auf die ich nicht stolz bin", erklärte Laurel bestimmt, „Es kümmert mich nicht, was sie getan hat oder auch nicht, ich will alles wissen."

Und so erzählte ihr Robert Queen alles, was sie wissen wollte. Er erzählte ihr, dass Sara das College geschmissen hatte und mit Oliver an Bord der Gambit gegangen war. Er erzählte ihr, dass Oliver ertrunken war, und nur Robert und Sara sich auf das Rettungsboot hatten retten können, und sie nicht gedacht hätten, dass sie überleben würden, bis die Amazo sie fand und an Bord nahm. Er erzählte ihr von Ivo und seinen Gefangenen, und seinen Experimenten, und seiner Suche, die sie schließlich zu einem verlassenen U-Boot auf Lian Yu führte, wo sie die Wunderdroge Mirakuru fanden. Die Droge, die sich Ivo schließlich selbst spritzte, und die ihn endgültig in den Wahnsinn trieb. Er erzählte Laurel vom letzten Kampf an Bord der Amazo gegen Ivo, und wie Sara von den Fluten davon gespült worden war, wie sie ihr Schicksal doch nicht ereilt hatte, und das vor Robert Queens Augen.

Laurel jedoch wusste, dass genau das der anderen Sara ebenfalls wiederfahren war, und sie trotzdem überlebt hatte. Es musste also nichts bedeuten, nicht wahr? Sie könnte trotzdem noch am Leben sein. „Und was ist dann passiert?", wollte Laurel wissen, „Wie konnten Sie sich retten?"

„Ich und die restlichen Gefangen von der Amazo hatten Glück. Wir konnten das gestrandete U-Boot wieder flott machen und damit entkommen", erklärte Robert Queen, „Unser Weg führte uns nach Russland. Und mein Weg danach führte mich zurück nach Starling, mit der Zeit."

„Mit der Zeit?", wiederholte Laurel.

„Vielleicht habe ich mir mehr Zeit gelassen, als klug gewesen wäre. Aber ich hatte noch in Russland zu tun." Das klang ominös und interessierte Laurel eigentlich nicht. „Es war Theas Tod, der mich in die Stadt zurückbrachte", räumte Robert Queen dann ein, „Wenn ich früher zurückgekommen wäre, dann würde sie heute vielleicht noch leben." Er zuckte mit den Schultern, als wäre das alles nur Nebensache, und vielleicht war es für ihn ja auch nur Nebensache. „Zu diesem Zeitpunkt hatte der Hood seinen Kreuzzug um die Seele dieser Stadt bereits begonnen. Ich beschloss ihm zu helfen anstatt mich zu offenbaren. Und als es danach aussah, als ob er wegen Mordes ins Gefängnis müsste, opferte ich mich an seiner Stelle."

Das klang alles viel zu unwahrscheinlich um wahr zu sein. Laurel war sich ziemlich sicher, dass der Mann sie anlog, dass er sehr wohl immer der Hood gewesen war und nun deswegen im Gefängnis saß. Wenn es einen neuen Hood in der Stadt gab, dann doch wohl eindeutig einen Trittbrettfahrer. Nun, sie würde im Laufe der Zeit doch wohl noch die Wahrheit aus ihm herausbringen.

Nach diesem Besuch, erhielt sie ihrerseits Besuch. Es war Tommy Merlyn. „Laurel, ich habe gehört, dass du zurück in der Stadt bist", meinte er und betrat unaufgefordert ihrer Wohnung.

„Oh? Und du hast mich gefunden, obwohl ich hier gerade erst eingezogen bin, ja?", wunderte sich Laurel.

Tommy warf ihr einen vielsagenden Blick zu. „Ich habe Beziehungen, Laurel. Wir dachten alle du wärst tot, weißt du? Nach der Teilchenbeschleunigerexplosion…." Er sprach nicht weiter. „Es tut mir leid wegen Dinah."

Laurel nickte stumm. „Ich habe von Thea gehört", sagte sie vorsichtig, „Ich weiß, dass ich damals nicht zur Beerdigung gekommen bin, aber…."

„Ja, ich weiß, Sara. Und Oliver." Tommy wirkte so, als würde er sie verstehen.

„Der Bart steht dir", stellte Laurel fest.

„Danke. Meine Ex-Frau hat mich dazu überredet ihn zu behalten. Und nach der Scheidung bin ich wohl einfach nicht dazu gekommen ihn abzurasieren", gab Tommy zu.

„Tommy Meryln, der Frauenheld, hat geheiratet?", wunderte sich Laurel.

„Mehr als nur einmal. Die Richtige war allerdings wohl nicht dabei", erklärte Tommy und warf Laurel einen vielsagenden Blick zu. Sie lachte. „Ich fühle mich geschmeichelt, Tommy, aber ich gehe nicht mit dir aus! Wir beide, das würde nicht funktionieren, glaub mir", erklärte sie, „Ich bin nicht mehr die Frau, die ich mal war."

„Und ich bin nicht der Mann, der ich mal war. Überlege es dir zumindest. Apropos nicht mehr der Mann, der man mal war, ich habe gehört, du hast Robert Queen besucht? Das solltest du lieber nicht tun, Laurel. Ich weiß nicht, was du gehört hast, aber der Mann bedeutet Ärger, und ich sage das nicht nur, weil er der Ex-Mann meiner Stiefmutter ist."

„Du denkst also auch, dass der Hood ist?"

„Ich weiß, dass er zur russischen Bratva gehört, was viel schlimmer ist, als wenn er der Hood wäre", erwiderte Tommy, „Hör auf mich und halt dich von ihm fern."

Laurel hatte das eigentlich nicht vor, doch eine Woche später war Robert Queen tot, ermordet im Gefängnis. War das ein Zufall? Wohl kaum. Irgendjemanden hatte eindeutig nicht gefallen, dass sie den Mann besucht hatte.

Sie ermittelte weiter und ging gerade einer Spur als Black Canary nach, als sie ihn zum ersten Mal traf, den Hood. „Wer bist du, und was willst du von der Bratva?", fragte eine verzerrte Stimme.

„Ich will herausfinden, was Robert Queen zugestoßen ist", erwiderte Laurel, „Ich nehme an, deswegen bist du auch hier?"

Der Hood zielte unbeeindruckt mit einem Pfeil auf sie. „Was hast du mit Robert Queen zu schaffen?", wollte er wissen.

„Nichts, außer dass ich herausfinden will, was passiert ist. Er sitzt seit Jahren in Gefängnis, wenn ihn jemand aus dem Weg hätte räumen wollen, hätte er das schon lange gekonnt. Das Timing dieses Anschlags ist also äußerst verdächtig, findest du nicht?", gab Laurel zurück. Der Hood schnaubte. Doch bevor sie weiterdiskutieren konnten, wurden sie von Bratva-Schlägern angegriffen. Laurel schrie den Erstbesten von den Beinen.

„Beeindruckend", meinte der Hood und schoss zwei Angreifern in die Kniescheiben ohne sie anzusehen.

„Angeber", konterte Laurel und schlug den nächsten Schläger nieder, „Irgendjemand scheint über unsere Anwesenheit hier nicht erfreut zu sein."

„Dann sollten wir wohl herausfinden, wer", meinte der Hood.

Ein paar Schlägereien später hatten sie eine Antwort darauf und einen verletzten Hood, der sich nur unwillig von Laurel in ihren Bunker schaffen ließ. „Wann hast du das hier gebaut, und warum weiß ich nichts davon?", meinte der Hood sofort, als er den Bunker begutachtete.

„In den letzten Wochen. Beeindruckend, was? Ich würde ja gerne die Urheberschaft beanspruchen, aber ich wurde meinerseits inspiriert", meinte Laurel und näherte sich dem Hood mit dem Verbandskasten, „Okay, und jetzt strippe!"

„Keiner darf wissen, wer ich bin!", verkündete der Hood.

„Ich will deinen Oberkörper sehen, nicht dein hässliches Gesicht, entspann dich", erklärte Laurel und bedrohte ihn mit einen Tupfer, „Zier dich nicht so."

Der Hood zierte sich weiter, doch Laurel ließ sich davon nicht beeindrucken, versorgte seine Wunden, und schickte ihn dann heim.

Das nächste Mal sah sie ihn auf Tommys Party. Tommy hatte nicht lockergelassen und sie zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. Sie hatte einem Date zugestimmt um endlich ihre Ruhe zu haben, und auf der Party stellte er ihr dann Bezirksstaatsanwalt Adrian Chase vor. Dieser Adrian Chase trug einen Bart, und Laurel hatte ihn kaum erkannt, als sie sich schon fragte, wie sie ihn beim vorherigen Mal nicht sofort hatte erkennen können. „Laurel ist eine alte Freundin von mir", erklärte Tommy, „Die erst vor kurzem zurück in die Stadt gekommen ist."

„Enchante", sagte Adrian und küsste tatsächlich ihre Hand. „Hallo" , erwiderte Laurel nur. Als Tommy losging um ihnen neue Drinks zu holen, meinte Adrian: „Sie haben also eine Vorliebe für Kanarienvögel, Miss Lance?"

„Sagt der Mann mit einem Kaputzenfetisch", gab Laurel zurück.

„Touché."

„Warum lassen wir das Gekabbel nicht und arbeiten zusammen? Es interessier uns doch beide, wer Robert Queen umgebracht hat, oder etwa nicht?", schlug Laurel vor.

„Ich arbeite lieber alleine", behauptete Adrian.

„Da hat mir Robert Queen aber etwas anderes erzählt." Sie warf dem Mann einen vielsagenden Blick zu.

In diesem Moment kam Tommy zurück, und Adrian entschuldigte sich. Tommy sah ihm stirnrunzelnd hinterher und warf dann einen prüfenden Blick auf Laurel. „Wirklich? Der Typ?", meinte er dann seufzend, „Du hast nicht gescherzt, als du gemeint hast, dass aus uns nichts werden kann, was? Aber dass du gleich beim ersten Date jemanden findest, der dir besser gefällt…."

„So ist das nicht, Tommy", versicherte ihm Laurel.

„Ach, komm schon, du kannst deinen Blick nicht von ihm lassen." (Sie konnte ihm schwer erklären, dass das der Fall war, weil er aussah wie ein anderer Adrian Chase, den sie einmal gekannt hatte).

„Ich bin nicht an verheirateten Männern interessiert", sagte sie schnell.

„Er ist nicht verheiratet", informierte sie Tommy und seufzte dann, „Und das musste ich dir jetzt auch unbedingt an die Nase binden, nicht wahr? Vielleicht bin ich doch mein eigener schlimmster Feind, wie meine zweite Ex-Frau zu sagen beliebte."

Laurel legte ihm beruhigend die Hand auf den Arm. „Du bist ein guter Kerl, Tommy", meinte sie, „Jede könnte sich glücklich schätzen dich zu haben." Doch ihr war ein anderer Weg bestimmt. Für Romanzen hatte sie keine Zeit. Nicht einmal mit jemanden, der so nett war wie Tommy Merlyn.

Black Canary und der Hood fanden den Mörder von Robert Queen schließlich in den Glades. Was sie dort ebenfalls fanden war der Dark Archer. Laurel hatte keine Ahnung, wer er war, was er dort wollte, und ob er Freund oder Feind war, aber zumindest schien es dem Hood genauso zu gehen. Doch sie hatten andere Prioritäten.

„Ich musste ihn töten. Robert war zu gierig geworden, und wer weiß, was er alles erzählt hätte. Das Mirakuru, er wusste davon." Schon wieder ein Mann, der aussah wie jemand, den Laurel von einer anderen Welt kannte, schon wieder jemand der prinzipiell sehr anders war. Sie konnte die Stimme des anderen Mannes hören, wie er sie spottete: „Ist es Laurel oder Laurel?" Dieser Anatoly Knyazev hier hingegen war von Mirakuru vollgepumpt und wurde KGB-Biest genannt, nach dem russischen Geheimdienst für den er einst gearbeitet hatte und von dem er sich dann gelöst hatte. Nun mordete er nicht mehr für den KGB sondern für die Bratva, wie es schien. „Robert war dein Freund!", warf ihm Laurel vor.

„Robert Queen war niemals mein Freund", widersprach Anatoly, der nicht Anatoly war, „Sara Lance war meine Freundin. Er war ein Kollaborateur."

Sara! „Er hat mir gesagt, dass sie gestorben ist. Ertrunken. Auf der Amazo. Stimmt es? Ist sie tot?!", wollte sie vom KGB-Beast wissen. Sie musste nur einen Blick in sein Gesicht werfen um zu erfahren, was sie wissen wollte.

Nach ihren Abstecher zur anderen Erde, die sie einst ihre Heimat genannt hatte, und in der sie nun nicht mehr ihre Heimat sehen konnte, konnte sie nichts mehr halten. „Aber wohin willst du?", wollte Adrian von ihr wissen, der uneingeladen in ihren Bunker eingebrochen war und ihr dort aufgelauert hatte. Angeblich, weil er sich Sorgen um sie gemacht hatte. Darum hatte sie ihn nie gebeten. „Ich muss nach Nanda Parbat", erklärte Laurel ihm, „Ich muss meine Schwester finden."

Schließlich fand sie Sara, doch Sara war nicht bereit mit ihr zu gehen, zumindest zu Beginn nicht. Also erzählte Laurel ihr von der anderen Sara, der die eine Heldin war, die Captain ihres eigenen Zeitschiffes war, die sich von der Liga der Assassinen gelöst hatte, und ganz von vorne begonnen hatte. „Wenn sie das konnte, dann kannst du das auch", erklärte sie ihrer Sara.

„Woher willst du das wissen?", gab diese zurück.

„Weil es dort auch eine andere Laurel war, die eine Heldin war, die die Black Canary war, und die mir so unähnlich war, wie man nur sein konnte. Und weil ich jetzt versuche so wie sie ebenfalls eine Heldin zu sein. Und mit dir an meiner Seite kann ich das vielleicht auch schaffen", erklärte Laurel.

Sara schüttelte ihren Kopf. „Diese ganze Idee von anderen Erden…. Ich habe das immer für Propaganda gehalten", sagte sie.

„Hättest du nicht, wenn du in Central City gewesen wärst, nachdem Zoom aufgetaucht ist", meinte Laurel, „Alles, was ich dir erzählt habe, ist wahr. Komm mit mir heim nach Starling City. Ich brauche dich dort. …Anatoly hat Robert Queen getötet, Sara, und er ist voll von Mirakuru und Wahnsinn. Er ist kein Mann der Ehre mehr. Nicht nur ich brauche dich, auch er braucht dich." Das schien zu wirken.

„Robert ist tot? Anatoly hat ihn getötet?", versicherte sie sich, „Ich … das hätte nicht passieren dürfen. Robert hat sich geändert. Er hat mit dem Hood gearbeitet, ist für ihn ins Gefängnis gegangen. Ich hätte nicht gedacht, dass Anatoly ihm alles immer noch nachträgt."

„Manche Dinge sind schwer zu verzeihen. Was aber nicht heißt, dass man nicht versuchen sollte sie zu verzeihen. Am Schwierigsten ist es vielleicht sich selbst zu verzeihen, aber ich habe gelernt, dass man das am besten erreicht, indem man versucht seine Fehler wiedergutzumachen", sagte Laurel.

„Aber was, wenn man Dinge getan hat, die man nie wieder gut machen kann?", wollte Sara wissen.

„Das ist ja die Sache mit Wiedergutmachung. Sie ist nicht einfach von heute auf morgen erledigt. Sie ist ein langer Prozess, der vielleicht niemals enden mag, aber solange man nicht damit aufhört wenigstens zu versuchen, was man kann, ist man am richtigen Weg", erklärte Laurel, die an das dachte, was ihr eine andere Sara Lance einmal gesagt hatte.

Und so nahm sie ihre Schwester mit nach Starling City. Adrian war nicht erbaut über Laurels neue Teamkameradin, aber keiner hatte ihm angeschafft ohne Maske im Canary-Bunker herumzuhängen. „Ich sollte so einen Bunker haben, ich verstehe nicht, warum du ihn hast", murmelte er um sich zu rechtfertigen.

„Weil wir eine Operationsbasis brauchen, eine, die aus mehr besteht als einer Abstellkammer und einem PC mit DOS", erwiderte Laurel.

„Das Internet macht dich zurückverfolgbar", wurde sie von Adrian belehrt.

„Ich frage mich, wer dir das schon wieder eingeredet hat", sagte Laurel leise.

„Sein Name war Bruce. Wir waren zusammen auf Lian Yu gestrandet", meinte Adrian unvermittelt, „Ich habe alles von ihm gelernt, was ich weiß. Er ist gestorben."

„Das tut mir leid", sagte Laurel voll ehrlicher Empathie.

„Bruce war der größte Detektiv unserer Zeit", fuhr Adrian fort, „Er wusste, was er tat. Ich weiß, du denkst meine Methoden seien veraltet, weil sie nicht die von diesen Leuten sind, von denen du immer redest ohne wirklich über sie zu reden, aber ich habe von dem Besten gelernt. Ich meine, sie haben ihm ein Memorial in Gotham errichtet und…."

„Moment. Bruce? Doch nicht etwa Bruce Wayne? Willst du mir einreden, dass du mit dem verdammten Bat-Man auf einer einsamen Insel gestrandet warst?!" Laurel konnte es nicht fassen. Sollte das ein Scherz sein? Der berühmteste Vigilant ihrer Heimaterde, und er war Adrians Lehrer gewesen?! Was erzählt er mir als nächstes? Dass er den Prinzen von Atlantis kennt?

„Ich scherze niemals", behauptete Adrian. Zumindest das entsprach der Wahrheit. Der andere Adrian Chase hatte eine Art kranken Sinn für Humor besessen, dieser hier allerdings, ihr Adrian (Moment, seit wann war er ihr Adrian?!), würde einen Witz nicht einmal erkennen, wenn dieser auf ihn fallen würde.

„Also gut", meinte Laurel, „Dann erzähl mir von Bruce Wayne."

Adrian sah sie prüfend an, als wäre er nicht sicher, ob sie das auch ernst meinte, und dann begann er zu erzählen.

Sara und Adrian konnten sich dann doch bald aneinander gewöhnen. Auf See verloren zu gehen schien zu verbinden. Laurel ertappte sich immer noch manchmal dabei, wie sie die beiden ansah und mit der anderen Sara und dem anderen Adrian verglich. Doch wenn sie mit ihnen sprach, dann wusste sie immer mit wem sie sprach. Sara war Sara. Und Adrian war Adrian. Sie sahen den anderen Versionen ähnlich, aber doch waren sie eindeutig anderer Personen. Sie waren nicht White Canary und Prometheus, sie waren Sara und Adrian.

Laurel betrachtete sich selbst im Spiegel und beschloss, dass es an der Zeit war endlich ebenfalls damit aufzuhören Black Canary sein zu wollen. Stattdessen sollte sie endlich Laurel sein. Nicht Black Siren oder Laurel Lance. Einfach nur Laurel.

Also entdeckte sie Laurel in sich, schnitt sich die Haare, legte sich ein neues Kostüm zu, und suchte nach der Heldin in ihr selbst anstatt immer nur die Heldin zu sein, die die andere Laurel gewesen war.

Mit der Zeit wuchs ihr Team an. Es waren nicht mehr nur Sara, Adrian, und sie. Dark Archer aber blieb ein Rätsel für sie, ein Ärgernis. Er schien mit der Firma von Tommys Eltern zusammenzuhängen, also nahm Laurel an, dass er sich vermutlich um ihre Version von Malcom Merlyn handeln müsste. Zu einem ähnlichen Schluss kam Adrian mit seinen seltsamem Bruce Waynschen Deduktionsmethoden. Doch sie konnten dem Mann nichts nachweisen. Und Laurel hatte inzwischen gelernt wie gefährlich es war Rückschlüsse auf diese Erde von der anderen Erde ausgehend zu ziehen.

Obwohl sie keine Romanze wollte, und nichts mit einem Teamkameraden anfangen wollte, hatte Tommy vielleicht rechter gehabt als sie angenommen hatte, was Adrian anging. Sie wollte ihn nicht mögen, zumindest nicht auf diese Weise, aber irgendwie mochte sie ihn doch auf diese Weise, was ihr spätestens klar wurde, als er damit begann sie „Hübscher Vogel" zu nennen, und sie ihm das auch noch durchgehen ließ.

„Du und Adrian. Wann gebt ihr endlich zu, dass ihr verrückt nacheinander seid?", wollte Sara wissen, aber Laurel tat so, als hätte sie diese Frage nicht gehört. Solange der Dark Archer durch die Stadt lief, hatte sie keine Zeit für Gefühlsduselei.

Und dann tauchte ein zweiter Hood in Starling City auf. Und es war niemand anderer als Oliver Queen, und Laurel musste ihn nur kurz ansehen um zu wissen, welcher Oliver Queen es war. „Verdammt, Oliver, was treibst du auf meiner Erde?", wollte sie von ihm wissen, und sie wusste gleich, dass ihr die Antwort nicht gefallen würde.

Später, nachdem alles vorbei war und sie erfuhr, dass ihre Erde fort war, dass Adrian, Sara, Tommy, und sogar der verdammte Prinz von Atlantis alle tot waren, fragte sie sich, ob sie vielleicht niemals nach Hause hätte zurückgehen sollen. Ob sie, wenn sie hier geblieben wäre, wenn sie hier weiterhin so getan hätte, als ob sie Laurel Lance, Staatsanwältin, wäre, sich dann vielleicht irgendwann hier auf dieser Erde heimisch gefühlt hätte und in diesem Fall nun nicht das Gefühl hätte ihre Familie und ihre gesamte Welt verloren zu haben. Wenn sie nie nach Hause gegangen wäre, niemals ihre Schwester wieder gefunden hätte, niemals ihren Adrian getroffen hätte, niemals Canary geworden wäre, dann würde sie sich nun vielleicht nicht so verloren fühlen, nicht so wie eine Fremde im fremden Land, nicht so einsam und verlassen.

Aber vielleicht bin ich ja nicht alleine. Vielleicht hat Jesse Quick sich und ein paar andere gerettet. Immerhin ist sie ein Speedster, oder nicht? Aber selbst wenn, dann hätte sie Leute aus Central City gerettet und niemanden aus Starling. Adrian, Sara, Tommy, und all die anderen wären trotzdem tot. Und Laurel wäre trotzdem wieder hier gestrandet, hier auf dieser fremden Erde, hier auf dieser Erde, die sich für sie immer irgendwie falsch angefühlt hatte.

Hier auf der Erde, die für sie immer nur Erde-2 wäre.


A/N: Das hier sollte eigentlich eine Shorts-Sammlung werden, doch natürlich musste ich mit dem Erde-2 One-Shot beginnen und mit Laurel und acht Seiten später ist von kurz keine Rede mehr.

Starling City" beinhaltet prinzipiell zwei Batman-Referenzen: Die Maske auf Lian Yu und das Sherlock Holmes-Batman-Zitat von Adrian, also hat die Folge eindeutig impliziert, dass Adrian Bruce Wayne kennt und dieser auf Lian Yu gestrandet war, vermutlich mit Adrian, da dieser der Green Arrow von Erde-2 ist, und auch das erste Mal in der Geschichte der Serie als dieser Black Canary „Pretty Bird" nennt.

In „Welcome to Hong Kong" hingegen ist auf einmal erstmals von Sara von Erde-2 die Rede.

Ist Erde-2 wirklich für immer weg? Sind all die Charaktere, die wir in „Starling City" kennengelernt haben, tot? Sind Harry und Jesse und die West-Allens ebenfalls alle tot?

Ich hoffe nicht, aber im Moment sieht es sehr danach aus. Was zu Schade ist, aber natürlich verstehe ich, was hinter der Entscheidung steht gerade Erde-2 zu vernichten. Abgesehen von Erde-1 und Supergirls Erde war das die Erde, die mit Sicherheit nicht zerstört werden würde, eben weil es Erde-2 ist und Laurel und Harry dort leben. Ich wusste genau, warum ich Erde-2 in meiner Fic „Finale Crisis" nicht zerstört habe. Doch die Arrowverse-Autoren sind offenbar mutiger (und vielleicht auch dümmer) als ich.

Reviews?