Pairing: Naruto x Harem (Hiruzen, Minato, Hashirama, Tobirama)
Naruto zuckte zusammen, als er den großen Baum sah, der durch seine Eingangstür gerammt worden war, und die beiden stinksauren Vampire entdeckte, die durch das neu entstandene Loch starrten.
„Gib meinen Bruder zurück", fauchte Tobirama und zeigte drohend seine Fangzähne.
Hiruzen seufzte. „Würdet ihr zwei endlich still sein und hereinkommen?", rief er ihnen zu.
Die beiden Professoren blinzelten und betraten das Haus durch die zerstörte Tür. Und das obwohl sie dachten, dass sie nicht eintreten können, da hier nur ein Mensch lebte.
Tobirama sah seinen Bruder und rannte auf ihn zu. „Hashirama! Was ist das? Was hast du mit ihm gemacht?" Er lehnte sich vor und wollte nach den Tüchern greifen, als Hiruzen nach seinem Arm griff.
„Ich verstehe, was du gerade durchmachst, aber du kann keines der Handtücher entfernen, bis der gesamte Blaue Eisenhut aus seinem Körper entfernt wurde", sagte der blonde Austauschschüler.
Tobirama sah erst zu seinem Bruder und dann zu Naruto. „Du bist derjenige, der Hiruzen den Trank gegeben hat. Erwartest du, dass ich einfach glaube, was du sagst? Woher soll ich wissen, dass du ihn nicht tötest?" Der Professor stürzte sich auf das Handtuch, jedoch stoppte ihn Hiruzen. Naruto hatte nicht gelogen, als er gesagt hatte, dass der Virus die Vampire schwächte. Selbst Hiruzen war schockiert, dass er schneller war als ein Vampir, der deutlich älter als er selbst war.
Naruto seufzte. „Er ist dein Bruder und damit hast du jedes Recht zur Sorge. Aber ich werde ihn nicht verletzen. Wenn du mir nicht glaubst, habe ich damit kein Problem. Aber bedenke, dass Hashirama eigentlich schon längst zu Staub zerfallen wäre." Der Physikprofessor hielt still und sah auf Hashirama. In diesem Punkt hatte Naruto Recht. Sein Bruder könnte… nein, müsste mittlerweile tot sein.
Minato blickte auf die Tücher und sah, wie sie sich leicht grün verfärbte und der Geruch nach Eisenhut verflog. „Wow, das entfernt wirklich das Gift."
Hiruzen ließ Tobirama los, als Naruto ein weiteres Handtuch tränkte und es gegen die alten Tücher austauschte, während sich die Vampire hinsetzten.
„Ich bin 327 Jahre alt und habe noch nie von etwas gehört, das den Blauen Eisenhut entfernen kann", grummelte Tobirama.
Hiruzen kicherte. „Und trotzdem lebt dein Bruder noch."
Minato blinzelte. „Fantastisch. Er kennt Tränke, die jede Menge Leben retten können."
„Ich glaube sogar, dass er noch viel mehr kennt und uns helfen will", sagte der Schulleiter, der schnell Vertrauen in Naruto gefasst hatte.
Minato und Tobirama waren erstaunt. Ihr britischer Schüler war ein sachkundiger Doktor, der helfen wollte. Was sollten sie dazu sagen?
Naruto hatte gerade Hashiramas Arm neu eingewickelt, als er bemerkte dass der Professor am Aufwachen war. „Schön zu sehen, dass du wieder wach bist." Die drei anderen Vampire rückten näher heran, als Hashiramas Augen zu flattern begannen.
„Was ist passiert? Wo bin ich?", murmelte er, las er versuchte sich aufzusetzen, aber von Naruto sanft zurückgedrückt wurde.
„Beweg dich nicht. Du wurdest schwer verletzt. Kannst du mir sagen, an was du sich erinnerst?", fragte Naruto.
Der Professor dachte einige Sekunden nach. „Ich erinnere mich, wie ich neben ihnen gegangen bin und dann…" Hashiramas Augen weiteten sich. er drehte seinen Kopf, um seinen Arm zu begutachten. „Ich wurde angeschossen", fiepte er, als er seinen Arm unter den Handtüchern entdeckte.
Naruto nickte. „Beruhig dich. Das ist gut. Du musst wissen, dass die Kugel mit Blauem Eisenhut überzogen war. Ich denke, dass ich den Großteil entfernen konnte, aber ich will dennoch sicher gehen. Wie viele Finger?" Naruto hielt zwei Finger nach oben.
„Zwei…", antwortete er.
Naruto deutete auf Minato. „Was ist seine Haarfarbe?"
„Gelb", sagte Hashirama.
„Wer ist das?" Naruto deutete auf den Schulleiter.
„Hiruzen Sarutobi… Du warst der, der ihm den Trank gegen hat", merkte Hashirama an.
Naruto nickte. „Ja. Nun, siehst du irgendetwas Seltsames?"
Hashirama sah sich im Raum um und ein besorgter Ausdruck legte sich auf sein Gesicht. „Sollte da ein Baum in deiner Tür stecken?"
Hiruzen und Naruto sahen sich in die Augen, bevor sie Minato und Tobirama vorwurfsvoll anstarrten. Und obwohl Vampire nicht rotwerden konnten, sahen sie dennoch schuldbewusst aus.
„Um deine Frage zu beantworten, der Baum ist an diesem Platz, weil dein Bruder sich geweigert hatte die Türklinge zu benutzen. Oh und eine Anmerkung für die Zukunft: Ich habe immer eine offene Tür, also kommt einfach rein", sagte Naruto, als er das Seil löste und die Handtücher abnahm, die eine kreisförmige Wunde, an der die Kugel eingetreten war, darlegte, die jedoch schnell heile und eine Narbe hinterließ, nachdem das Tuch entfernt war.
Minato lächelte. „Sieht aus, als wäre es sauber verheilt.
„Also ist mit mir alles in Ordnung? Heißt das, dass ich etwas von dem Trank haben kann. Ich vermisse den Geschmack von Schokolade schon seit ich verwandelt wurde. Ich würde gerne wieder etwas essen, ohne den Geschmack von Asche im Mund zu haben."
Naruto kicherte. „Natürlich…"
„Wir sollte nichts nehmen, von dem wir noch nie etwas gehört haben Bruder! Nur weil es bei Hiruzen funktioniert hat, heißt das nicht dass es bei uns auch klappt! Außerdem brauchst du Blut, um dich wieder zu erholen!", fauchte Tobirama.
Naruto seufzte. „ Natürlich würde der Trank, dem ich dem Schulleiter gegeben habe nicht die gleiche Wirkung für Professor Hashirama erzielen. Immerhin ist er beinahe 100 Jahre älter. Ich wollte ich eine Mischung für 250 – 350 Jahre alte Vampire geben. Und was die Erholung angeht, ist es wesentlich gesünder und schneller, wenn er den Blutorangentee trinkt."
Hashirama lächelte. „Wirklich? Das ist ja sogar noch besser! Ich hätte gerne etwas davon!"
Der Austauschschüler kicherte. „Alles klar. Dann mach ich mal welchen." Als der Blonde in die Küche ging und anfing den Trank zuzubereiten, bemerkte Hashirama wie sein Bruder wie ein Falke Naruto beobachtete.
„Tobirama hör doch endlich auf. Naruto hat sich doch schon selbst bewiesen. Eisenhut ist für uns verhängnisvoll. Aber er kennt eine Methode, die ich noch nie gesehen habe und mich trotzdem gerettet hatte. Und du solltest ebenfalls aufhören zu denken, dass du alles kennst nur weil du schon länger als ein Jahrhundert lebst. Du könntest 2000 Jahre leben und würdest immer noch nicht alles wissen. Wir müssen lernen, Leuten früher oder später zu vertrauen und ich glaube, wir müssen bei ihm anfangen… Oh! Und ihr beide wisst, das ihr für eine neue Tür zahlen werdet, oder?" Sowohl Minato, als auch Tobirama ließen ihre Köpfe hängen und nickten. Die beiden würden das noch öfters zu hören bekommen.
Naruto kam mit einem Tablet, auf dem dampfende, mit einer orangenen Flüssigkeit gefüllte Tassen standen, zurück in den Raum. „Bitte sehr, Professor." Hashirama nahm sich eine Tasse. Seine Finger berührten Narutos für einen Bruchteil einer Sekunde und ließ sein untotes Herz schnell schlagen.
„Nach all dem musst du mich nicht mehr mit Professor anreden. Hashirama genügt völlig", meinte er schüchtern. Er nahm einen Schluck und seine Augen weiteten sich. „Wow! Das schmeckt gut!"
Der Student lächelte. „Ich bin froh, dass es dir schmeckt. Ich habe für euch alle etwas gemacht. Minato, deiner ist in der grünen Tasse. Und deiner Tobirama – wenn du möchtest – ist in der roten Tasse." Tobirama wollte schon nein sagen, aber dann nahm Minato seinen Tee und er gab nach. Er griff nach seinem und nahm widerwillig einen Schluck daraus…
„Wenigstens ist es besser als Blut und Asche", gab der Physikprofessor säuerlich zu, nur um Naruto anzustarren, der wegen seiner Kritik lachen musste.
Hiruzen lächelte. „Ich hab vergessen dir zu erzählen, dass ich gestern Shibi gesehen habe und es ihm anscheinend sehr viel besser geht. Aber er will wissen, woher ich den Tee, den ich Shino gegeben habe, hatte. Ich sagte ihm, dass ich es nicht auswendig wüsste und es nachsehen müsste.
Naruto seufzte erleichtert auf. „Bin ich froh, dass es ihm besser geht. Ich bin sogar zu ihrem Haus gegangen und hatte die anderen Tees versteckt, sodass er die Medizin sofort trinken musste. Ich werde alles wieder zurückstellen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, es ihm jetzt schon zu erzählen", erklärte er, während er versuchte das Missfallen in Hiruzens Augen zu ignorieren.
Minato sah verwirrt drein. „Stimmt etwas nicht mit Mr. Aburame?"
„Du weißt doch, dass er sich in letzter Zeit nicht besonders wohlgefühlt hatte? Anscheinend hatte er eine Lungeninfektion, die bei Insektenbeschwörern häufiger vorkommt", erklärte der Schulleiter.
Voller Schock weiteten sich Hashiramas Augen. „Ein Insektenbeschwörer? Ich dachte, dabei würde es sich um einen Mythos handeln! Wartet! Er war krank?"
Hiruzen nickte. „Ja, aber Naruto und ich haben ihm eine Medizin gebracht… Naruto warum ist Kiba in deinem Garten?", fragte er, als er den Geruch eines Werwolfes wahrnahm.
Der Blonde zuckte mit seinen Schultern. „Er mag es in seiner Wolfsform herumzustreichen und mich zu erschrecken. Gibt es hier eigentlich ein Programm zur Entfernung von Wolfs-Eisenhut oder Ähnliches?"
Tobirama schnaufte „Nein. Wäre auch ziemlich dumm!" Von draußen hörte man einen Hund vor Schmerzen heulen und wegrennen.
Naruto sah sprachlos nach draußen. „Dann muss er ein ziemliches mit Seinem Geruchssinn haben oder dumm sein. Das war mittlerweile das fünfte Mal, dass er in den Wolfs-Eisenhut gestiegen ist. Wahrscheinlich denkt er, dass es irgendwann verschwinden würde."
Der Schulleiter kicherte. „Er ist nicht unbedingt der hellste." Seine Augen weiteten sich vor Schock. „Naruto, ich hab vergessen, dir von Akatsuki zu erzählen."
Der Student zog eine Augenbraue nach oben, als er über diese gefährliche Gruppe informierte wurde. „Das mach das ganze doch ein wenig interessanter, nicht wahr?"
Minato sah ihn verwirrt an. „Das hier ist ernst Naruto."
Ich komme aus einer Gruppe von Heilern aus dem Herzen Londons. Menschen wie ich sind entschlossen und zwar so sehr, dass wir selbst durch das Feuer der Hölle gehen würden, um etwas zu erreichen. Ich. Gebe. Nicht. Auf. Diese Leute von Akatsuki werden mich nicht einschüchtern", sagte Naruto bestimmt.
Die Vampire erschauderten. Sie wussten, dass er jedes Wort so meinte, wie er es gesagt hatte. Und wenn er seinem Weg treu blieb, müssten sich die Kreaturen von Konoha nie wieder Sorgen um medizinische Hilfe machen.
