Pairing: Naruto x Harem (Hiruzen, Minato, Hashirama, Tobirama)


Die Bäckerei von Konoha…
Sie waren oft hier gewesen…
Sie rochen das frische Gebäck…
Jahre lang sahen sie die bunten Backwerke an…
Und nun… Konnten sie endlich wieder etwas davon essen!
Und genau das taten die vier Vampire der Konoha Universität jetzt. Sie saßen dort und aßen eine Menge der köstlichen Kuchen, die sie schon seit langer Zeit probieren wollten und es nun können.
„Wir sind so häufig hergekommen und haben so getan, als würden wir etwas essen, sodass es jetzt irgendwie seltsam ist, sie wirklich zu essen", merkte Hiruzen bevor er in sein Kirsch-Plundergebäck biss.
Minato nickte und leckte sich die Schokocreme von den Lippen. „Ich weiß genau, was du meinst. Aber es fühlt sich verdammt gut an. Stimmt etwas nicht Tobirama?"
Hashirama verdrehte die Augen. „Ignoriert ihn. Er schmollt nur, da es sich herausgestellt hat, dass es falsch lag. Stellt euch das vor." Tobirama schnaubte und ignorierte das Lachen seiner Freunde, als er in sein Zimtbrötchen biss.
„Ich habe mehr von Akatsuki erfahren… Sie werden im Frühling hier her kommen. Also in ein paar Monaten", berichtete der Schulleiter, nachdem sie aufgegessen hatten.
Ein kurzer Moment der Stille verging, bevor Hashirama sprach. „Was sollten wir tun? Wir können unsere Veränderungen nicht lange verstecken. Vor allem nicht, wenn wir weiterhin essen und unsere Ringe nicht mehr tragen." Sie alle hatten versucht die Sonne noch mehr zu spüren… Auch Hiruzen, aber er musste noch immer seinen Ring tragen, um sein Alter zu verbergen.
„Wir müssen wohl schauspielern und hoffen, dass Yahiko gute Laune hat, wenn er auf Naruto trifft", merkte Hiruzen an, als sie die Bäckerei verließen und in die kalte Luft hinaustraten. Kurz darauf sahen sie jemanden, der auf sie zulief. „… Kurenai? Wie geht es dir?"
Kurenai kam rutschend zu stehen. Sie war blass und eindeutig panisch. „Bitte Hiruzen, ich brauche deine Hilfe! Ich kann nicht… es ist einfach…" Die weiteren Worte machten keinen Sinn, da sie anfing zu hyperventilieren.
Hiruzen hielt die schwarzhaarige Frau an den Schultern fest. „Kurenai, beruhige dich. Atme tief ein und erzähl uns, was passiert ist." Minato half ihr, sich auf eine Bank zu setzen und sie atmete durch.
„Irgendjemand hat meinen Bruder Iruka." Sie schnappte nach Luft, während ihr die Tränen über die Wangen liefen.
Unverzüglich machten sich die Vampire mit Kurenai zum Haus ihres Kollegen. Die Tür war eingetreten. Als sie das Haus durchsuchten, fanden sie eindeutige Spuren eines Kampfes. Möbel waren umgestoßen, Glasscherben lagen über dem Boden verteilt und eine tiefe Kerbe war im Kamin. Das, was sie am meisten beunruhigte, war die Wasserpfütze im Wohnzimmer neben ein paar zerstörten Gemälden. Jeder wusste, dass dies ein koordinierter Angriff war, um einen Meermenschen zu fangen.
„Das ist nicht gut", murmelte Minato, als er mit seinen Finger über die Kerbe fuhr, die die Form eines Meermenschenschwanzes hatte. Und obwohl die Vampire das ganze Haus durchsucht hatte, konnten sie keinen Geruch oder eine andere Spur gefunden.
Hashirama schüttelte den Kopf. „Keine einzige Spur."
„Aber wir wissen, dass Iruka einen seiner Angreifer verletzt hat. Aber ich kann nicht einmal die Spur eines Geruches finden… Seltsam", merkte Tobirama an.
Ein wenig weiteten sich Hiruzens Augen, als er die kleine Blutspur entdeckte. „Ich denke, dass wir unseren neuen Freund finden sollten." Kurenai sah ihn verwirrt an, die anderen Vampire jedoch verstanden den subtilen Hinweis. „Kurenai, wir werden jemanden holen, der uns vielleicht helfen könnte. Bleib hier, falls er zurückkommt", sagte er, als er ein Taschentuch aus einer Tasche holte und ein nahm eine Probe des Blutes, bevor er mit den anderen Vampiren ging.

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Naruto war gerade auf dem Dachboden und kümmerte sich um eine ungewöhnliche Pflanze. Die meisten Menschen würden diese nur für tote Ranken halten, die von der Decke hängen. Aber wenn man den Blättern zu nahe kommen sollte, würden sie sich schlagartig öffnen und ein tödliches Gas versprühen. Aber wenn man die Blätter früh genug einklemmte, konnte man die grauen Beeren, die an den Stängeln hingen, gefahrlos ernten.
Die Beeren waren für eine Menge an Tränken hervorragend, aber gefährlich zu bekommen. Der Brite trat ein paar Schritte zurück und ließ die Blätter los. Er nahm die Schüssel mit den Beeren und ging die Treppe hinunter. In der Küche wusch er die Beeren, als er an der Tür klopfte.
„Hallo… Wie kann ich helfen?" Vor der Tür stand niemand anderes als Mr. Aburame und sein Sohn Shino.
Shibi zog eine Augenbraue nach oben. „Ja, wir wollten dich etwas fragen", antwortete er, als er und sein Sohn das Haus betraten.
„Wollen Sie etwas Tee?... Also, was brauchen Sie?", fragte Naruto, als er drei Tassen Tee kochte.
„Du hast deinem Schulleiter Sarutobi eine Dose Grüntee gegeben. Wir… wir wollen wissen, wo du ihn her hast", stellte der zurückhaltende Insektenbeschwörer klar.
Naruto stellte die Tassen auf den Tisch, als er antwortete. „Wenn ich mich richtig erinnere… ich hab die Dose aus einem Bioladen in der Jonin Road. Warum wollen Sie das wissen?"
Shino rückte seine Brille zurecht. „Mein Vater und ich sammeln Tees. Wir waren nur neugierig, da wir ihn noch nirgendwo in der Stadt gesehen haben… Der Tee ist wirklich gut."
„Danke schön. Es ist ein Rezept meiner Mutter." Der blonde Student lächelte.
„Deine Mutter macht Tees? Aber hast du nicht gerade gesagt…", fragte Shibi.
„Ich sagte, dass ich die Dose dort bekommen habe. Ja, meine Eltern besitzen ein Hotel und meine Mutter macht Tee für die Gäste." Naruto sah einen Marienkäfer auf den Tisch krabbeln und wie die Kiefer der beiden Insektenbeschwörer nach unten fielen. „Nehmt nicht alles, was dieser Marienkäfer sagt ernst. Sie ist eine totale Tratschtante", merkte der Blonde beiläufig und nippte an seinem Tee.
Für eine gefühlte Ewigkeit herrschte eine sonderbare und unangenehme Stille…
Shibi war der erste, der sich von dem Schock erholte. „Du… du weißt, was wir sind? Wie? Warum würdest du…" der ältere Insektenbeschwörer ließ seinen Satz abschweifen. Offensichtlich hatte er deutliche Schwierigkeiten, diese Erkenntnis zu verarbeiten.
„Wie ich schon gesagt habe, besitzen meine Eltern ein Hotel, aber es ist auch ein Krankenhaus. Ein Hospital, das sich auf alle Kreaturen spezialisiert hat, die alles andere als menschlich sind. Meine Mutter macht nicht nur Tees. Vielmehr stellt sie Medizin her und benutz den Tee als Medium, um die Medizin vor Leuten zu verstecken, die nichts von denen um sich herum wissen", erklärte der blonde Fremde.
Shino war sogar noch erstaunter, als sein Vater. Er konnte nicht glauben, dass der Austauschschüler, der mit ihm den gleichen Kurs besuchte, für die wunderbare Heilung seines Vaters verantwortlich war.
„Naruto Moore. Ich kann dir nicht genug danken. Aber warum würdest du…" Shino stockte. Das letzte, was er tun wollte, war den Retter seines Vaters verbal anzugreifen.
Naruto lächelte. „Meine Familie hilft Leuten schon seit vielen Jahren und es ist etwas, was ich auch machen will."
Dunkle Augenbrauen schossen nach oben. „Mein Großvater hat häufig von Heilern in seiner alten Heimat Großbritannien erzählt. Er behauptete mit ihnen gearbeitet zu haben, bevor er nach Amerika auswanderte, und das sie hervorragende Heiler waren, die einige seltsame Eigenarten hatten. Jedoch war ich immer der Meinung, dass solch begabte Leute nicht existieren konnten, da mein Großvater viele Geschichten erfunden hatte", erklärte Shibi.
Der Blonde kicherte. „Und ich dachte, Insektenbeschwörer wären ausgestorben. Ich denke, es ist gut, dass wir beide falsch liegen. Also kam Ihr Großvater kam vor einer langen Zeit hier her. Das erklärt also, wie Sie der Epidemie entkommen konnten."
„Epidemie?", fragte ein perplexer Shino.
Naruto nickte, als er die Tassen nachfüllte. „Vor ungefähr 60 Jahren fand in Großbritannien ein riesiger Ausbruch der Blauen Lunge statt. Am Anfang waren nur wenige betroffen, aber als meine Großmutter und meine Urgroßmutter mit einem Heilmittel anfingen, stellten sie fest, dass eine der Hauptzutaten durch eine Dürre sehr vermindert wurde. Man ging davon aus, dass diese Dürre schnell zu Ende gehen würde, aber die Infektion verbreitete sich schnell in ganz Europa und man ging auch davon aus, dass sie sich auch in Amerika verbreitete, da besonders viele Menschen hier her kamen."
„Tatsächlich gab es auch hier einen kleinen Ausbruch, die östlichen Staaten waren jedoch nicht so stark betroffen… Gibt es irgendetwas, wie wir dir das zurückzahlen können?", fragte Shibi.
Stille herrschte im Raum, während der Blonde über eine Antwort grübelte. „Nein. Ich habe getan, was ich getan habe, weil ich helfen wollte. Das ist alles."
Der jüngere Insektenbeschwörer wollte Einspruch erheben. „Aber-"
Naruto unterbrach ihn. „Ich sagte nur, dass ihr euch nicht dazu gedrängt fühlt, etwas zu tun. Aber wenn ihr etwas tun wollte, ich bräuchte ein wenig Hilfe. Folgt mir." Er nahm noch einen Schluck aus seiner Tasse, bevor er aufstand und mit beiden durch die Gänge des Anwesens ging.
Seit Jahren war keiner mehr auch nur in der Nähe des Uzumaki-Anwesens gewesen. Es war überwältigend, nun das große, hölzerne Treppenhaus, die hohe Decke und die großen Fenster zu sehen. Die drei hielten vor einer großen, verzierten Tür.
Naruto drückte die Türflügel auf und warme, feuchte Luft schlug ihnen entgegen. Die betraten einen großen Raum mit einer sehr hohen Decke, der sich an der Seite des Hauses befand. Der Raum war zum Großteil aus Glas und hatte in der Mitte einen Teich, der ein paar außergewöhnliche Pflanzen und Fische beherbergte. „Das hier ist das ursprüngliche Gewächshaus, aber ich hab auch den Dachboden in eines umgewandelt. Und hier brächte ich auch eure Hilfe", sagte der Blonde, während er zu einen Tisch ging, auf dem mehrere kleine Pflanzen standen.
Shibi sah sich eine vertrocknete Pflanze genauer an. „Der hier geht es nicht so gut."
„Nicht wirklich", antwortete Naruto. „Diese Pflanze braucht bestimmte Insekten, die über den Stängel krabbeln, damit sie blühen kann. Aber das Wetter hier ist nicht das Beste für die Insekten." Er sah durch das Glas nach draußen, wo bereits die ersten Schneeflocken des Jahres fielen.
„Wir verstehen das, aber Insekten sind nun einmal störrisch. Aber sie können in einem Gebäude überleben. Natürlich werden wir dir damit helfen. Aber sag mir, dieses Haus und diese Pflanzen, hast du vor einen Laden aufzumachen?", fragte Shibi.
Der Blonde lächelte. „Ja, aber es wird schwieriger, als ich dachte."
Shino schob seine Brille nach oben und nickte. „Das wird es werden. Und es geht nicht nur darum, das Vertrauen der Leute zu gewinnen. Die Werwölfe und Dämonen werden dich für sich allein haben und dann gibt es auch noch Akatsuki… Wenn sie auch nur für eine Sekunde denken, dass du nicht weißt, was du tust dann…" Er ließ den Rest des Satzes offen.
„Ich habe schon davon gehört. Werwölfe und Dämonen sind mir egal. Akatsuki macht mir mehr sorgen, da ich häufig komplett andere Methoden wie sie benutze", erklärte Naruto, der nicht ganz so besorgt drein sah, wie es die Insektenbeschwörer erwarteten.
„Ist das wirklich alles, was du von uns willst? Nur ein Schwarm von Insekten?", fragte Shibi.
„Ja… aber um komplett ehrlich zu sein, wollte ich euch darum bitten, die Hosen fallen zu lassen und euch nach vorne zu beugen, aber diese Abmachung ist weit mehr nutzbringend." Ein Klopfen an der Haustür erlangte ihre Aufmerksamkeit und Naruto verließ die erröteten Insektenbeschwörer schnell, um die Tür zu öffnen während er etwas von Vampiren, die versuchten seine Tür einzureißen, murmelte.
Naruto lächelte. „Hiruzen, was braucht ihr von mir? … Ihr erinnert euch, dass ihr einfach reinkommen könnt, oder?", fragte er, als er sie hineinließ.
Hiruzen aber hatte einen seriösen Gesichtsausdruck. „Irgendjemand hat Iruka entführt…"