Pairing: Naruto x Harem (Hiruzen, Minato, Hashirama, Tobirama, Shino, Iruka)
Zwei Männer setzten sich auf Stühle vor der Bar in einem kleinen Diner am Rande der Stadt. „Also Gozu, wo denkst du sollten wir zuerst suchen?", fragte Meizu, während er in die Tasche seiner schwarzen Lederjacke griff und eine Packung Zigaretten herausholte.
„Hier drin heißt leider Rauchverbot die Herren", meinte die Kellnerin, die hinter der Theke stand. Gerade schnitt sie ein Stück Kuchen für einen anderen Gast, aber wie sie das Messer umklammerte verursachte ein bedrohlichen Eindruck, der die Brüder einschüchterte.
„Verstanden. Nicht Bruder?", zischte Gozu und warnte seinen Bruder mit seinem Blick. Meizu musste schlucken und steckte seine Zigaretten weg.
Die Aura des Todes verschwand und die Kellnerin lächelte. „Also kann ich euch helfen, Jungs?", fragte sie, als das Stück Kuchen an den anderen Gast reichte… und dankenswerterweise das Messer weglegte.
„Ich nehm die Pfannkuchen"; antwortete Meizu.
„Ich hätte gern Eier und Toast mit Speck", sagte Gozu. Es war subtil, aber er sah wie die Bedienung seinem Bruder einen drohenden Blick zuwarf, bevor sie ging. „Wie ich sehe, machst du dir schon jetzt Freunde."
Meizu zuckte mit den Schultern. „Woher hätte ich das wissen sollen."
„Zum einen Mal dadurch", antwortete Gozu und zeigte auf ein Schild, auf dem in Großbuchstaben 'RAUCHVERBOT' stand. Der jüngere Bruder seufzte. „Außerdem solltest du damit eh aufhören… Aber jetzt reden wir über unsere Arbeit. Wir sollten einfach einmal an offensichtlichen Stellen, wie Wasser, nachsehen", sagte er, als ihr Essen vor ihnen abgestellt wurde.
„Ok… Warum bist du dir so sicher, dass übernatürliche Wesen in diesem Dorf sind?", fragte Meizu neugierig, während er versuchte den wachsamen Augen der Kellnerin zu entkommen und aß.
Gozu biss in seinen Toast. „Hmm… Stell dich nicht so an Bruder. Du erinnerst dich doch, wie die Dinge vor drei Jahren den Bach runter gegangen sind. Das letzte Mal, als wir hierher kamen, haben wir versucht einige Kreaturen auszuräuchern. Wir verbreiteten das Gerücht, dass wir eine Meerjungfrau gefangen hätten, indem wir exakte Details herausgaben. Wir gaben vor betrunken zu sein und gingen zu einer verlassenen Scheune im Wald, als wäre das der Ort, in dem wir die Meerjungfrau festhielten. Dann warteten wir auf Personen, die versuchen würden diese zu retten."
„Ohhh… Ich erinnere mich, glaube ich. Ich hab nicht nur so getan, als wäre ich betrunken… Sonst kann ich mich nur an Gefängnis erinnern.", murmelte Meizu zwischen mehreren Bissen Pfannkuchen.
„Du bist ein Idiot." Gozu hörte auf seine Spiegeleier zu essen und knabberte ein wenig am knusprigen Speck, bevor er weitersprach. „Es war ein unglücklicher Unfall und ein wenig Pech, das dafür sorgte, dass unser Plan nicht aufging. Ein Sturm zog auf und der Wind stieß einige Fackeln um, die du in deinem Rucksack hattest, um. Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau passiert ist, aber die Fackeln fingen dank einiger Funken, die von der beschissenen Elektronik kamen, an zu brennen. Daraufhin brannte die ganze Scheune. Ich zog dich aus der Gefahrenzone und beobachtete das Feuer. Wie aus dem Nichts tauchten Bewohner von Konoha auf, um das Feuer zu löschen. Für die Brandlegung wurden wir beinahe aus der Stadt geworfen. Als wir versuchten wieder reinzukommen, wurden wir von dieser Gruppe gestoppt, die sich selbst Akatsuki nennt."
Meizu wischte sich mit einer Serviette den Mund ab, während er über die Geschichte nachdachte. „Jetzt erinnere ich mich wieder… Du denkst also, dass das seltsame Timing und die extreme Reaktion der Bewohner bedeutet, dass wir sie nicht nur verärgert haben, sondern auch dass diese Stadt etwas zu verbergen hat?"
„Genau. Aber auch wenn das Feuer als Unfall abgestempelt wurde, sollten wir vorsichtiger sein und Zabuza immer auf dem neusten Stand halten", erklärte Gozu, bevor beide ihr Essen beendeten. Nach dem Zahlen verließen die Dämonen jagenden Brüder das Diner und gingen durch den matschigen Schnee.
„Ich hasse die Kälte… Warum mussten wir auch ausgerechnet jetzt wieder kommen? Hätten wir noch einen Monat gewartet, wäre es Frühling gewesen", beschwerte sich Meizu.
„Zabuza hat mir geholfen die Bewegungen von Akatsuki nachzuverfolgen. Er hat erfahren, dass die Gruppe im Frühling hier her zurückkehrt… Die Polizei kann solange nichts tun, solange wir uns an die Regeln halten. Und ich will dieser Gruppe nicht noch einmal begegnen. Also hör auf dich zu beschweren und geh weiter!", blaffte Gozu.
Es dauerte ein wenig, bis sie das Ufer erreichten, aber sie sahen sofort, dass niemand da war. Sogar der Fährenbetrieb war eingestellt, bis das Eis komplett schmelzen würde.
Meizu schüttelte seinen Kopf, während er sich die Arme rieb. „Wie schade, jetzt können wir ja gar nicht auf das eiskalte Wasser." Der Sarkasmus war offensichtlich und erntete ihm einen strafenden Blick. Die Brüder wollten schon umkehren, als sie zwei Männer sahen, die am Wasser entlang auf sie zukamen.
„Entschuldigung. Ich bin Gozu, mein Bruder und ich würden gern das Wasser hier untersuchen. Wisst ihr, ob es einen Weg gibt, um auf den See zu kommen?", fragte Gozu die gutaussehenden Einheimischen. Der eine Mann hatte langes schwarzes Haar, leicht gebräunte Haut und dunkle Augen, wobei die andere Person braunes Haar, in einem Pferdeschwanz zusammengebunden, eine Narbe quer über der Nase und braune Augen hatte.
„Ich bin Hashirama und das ist Iruka. Es tut mir leid, aber da ist leider wirklich kein Weg, um auf das Eis zu gelangen", erwiderte Hashirama mit einem Lächeln.
Iruka sah Hashirama verwirrt an. „Aber das stimmt doch nicht Hashirama." Iruka zeigt das Ufer entlang. „Wenn ihr den Weg hier runtergeht, findet ihr einen Laden, der sich darauf spezialisiert hat, durchs Eis zu gelangen. Die können euch übersetzen… Ich dachte, ich hätte dir das schon einmal gesagt."
Hashirama lachte verlegen. „Wirklich? Muss ich wohl vergessen haben. Zu viel Benotung hat wohl mein Gehirn gebraten. Also warum wollt ihr beide eigentlich bei diesem Wetter dort hinaus?"
„Ein klein wenig Unterwasserforschung. Benotung? Du bist also ein Lehrer?", fragte Gozu und ignorierte derweilen die klappernden Zähne seines Bruders.
„Wir sind beide Professoren an der Konoha-Universität… und wir sind zu spät dran! Entschuldigt uns und viel Glück mit eurer Forschung!", rief Iruka, während er und Hashirama davongingen.
„Er sah nervös aus", stellte Gozu fest, als er bemerkte wie Hashirama einen sehr besorgten Blick auf das Wasser warf… Es sah aus, als würde er mit jemandem diskutieren und den Kopf in einer ablehnenden Art schütteln.
„Bestimmt weil du ziemlich gruselig bist, wenn du so vor dich hinstarrst", murmelte Meizu.
Gozu antwortete nicht und sah zu, wie Hashirama schnell sein Telefon in einer Tasche verschwinden ließ, als sich Iruka zu ihm dreht und sich mit ihm unterhielt, bevor die beiden um eine Ecke gingen. „Ich frage mich, was er zu verstecken hat."
„Keine Ahnung… Lass uns gehen. Ich frier mir hier noch den Schwanz ab", grummelte Meizu, bevor sich die Brüder auf den Weg zum Bootsverleih machten, sodass sie nun endlich auf den eisbedeckten See konnten.
„Du bist extrem nervtötend, nur dass du es weißt… Ich frage mich, ob Hashirama das wirklich vergessen hat… Naja, lass uns wenigstens mal sehen, ob der Laden für morgen noch einen Platz frei hat. Dann sind wir bereit, wenn unser Zeug ankommt", sagte Gozu.
„Von mir aus, aber können wir uns zumindest bessere Jacken besorgen? Ich hasse die Kälte!", beschwerte sich Meizu, woraufhin sein Bruder nur resigniert seufzte.
„Schon klar, schon klar… Waschlappen." Gozu lehnte sich leicht zur Seite um einem Schlag von seinem Bruder auszuweichen, der auf dem Eis sein Gleichgewicht verlor und hinfiel. Gozu kicherte, während sein Bruder versuchte hochzukommen. Als sein Telefon klingelte, holte er es aus der Tasche und hob ab. „Yo. Gozu hier."
„Ich bin's, Zabuza. Seid ihr schon in Konoha?"
„Ja, wir sind gestern hier angekommen", antwortete Gozu.
„Und hier ist es arschkalt!", rief Meizu, während er versuchte aufzustehen. Jedoch wurde er von seinem Bruder zurückgestoßen.
„Gut. Ist eure Ausrüstung schon angekommen?"
„Das kommt morgen an", sagte Gozu.
„Seid ihr schon auf eine Spur gestoßen?"
Gozu seufzte. „Wir hatten ein interessantes Zusammentreffen mit einem Universitätsprofessor. Er schien etwas zu verbergen, was mit dem Wasser zu tun hat. Wir wissen nicht, ob er ein Meermann ist, aber wir werden ihn im Auge behalten. Und wenn wir an den Vorfall vom letzten Mal zurückdenken, wäre es vielleicht nicht schlecht, die Polizeistation zu überprüfen. Diese Cops… Es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellen würde, dass sie Dämonen sind."
„Hmm… Das würde bedeuten, dass viel mehr Kreaturen in diesem Dorf leben, als wir vermutet hatten. Das könnte Probleme bereiten… Haku und ich werden uns euch anschließen."
„Verstanden Boss", antwortete Gozu.
Meizu verzog das Gesicht, als er endlich wieder auf seinen Füßen stand. „Also haben wir jetzt den Sklaventreiber am Hacke- … Du hast noch nicht aufgelegt, stimmt's?" Gozu schüttelte den Kopf und Meizu wurde schlagartig bleich.
„Gozu."
„Ja Zabuza?" Beiläufig stieß Gozu seinen Bruder in den Rücken, was ihn mit einem Aufschrei zurück in den Schnee beförderte.
„Wir sind in zwei Tagen da."
„Verstanden." Gozu legte auf. „Hör auf rumzualbern. Wir müssen einen Job erledigen", sagte er, als er wegging und seinen Bruder zurückließ, der gegen die grausamen Kräfte der Natur kämpfte… Eis und Schwerkraft…
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Naruto öffnete Tür und sah, dass Kurenai davor stand. „Perfekter Zeitpunkt. Spring einfach ins Wasser, dann sehen wir, inwiefern sich deine Wunschbrunnen-Krankheit verändert hat. „
„Okay. Ich fühle mich schon besser und auch meine Schuppen schmerzen nicht mehr so sehr, aber ist es normal, dass sie jetzt abblättern?", fragte Kurenai, während sie am der Wandbeleuchtung zog, die das Bücherregal bewegte. Sobald der versteckte Teich zu erkennen war, zog sie ihre Kleidung aus und tauchte in das saubere Wasser.
Der Blonde nickte, als er seine Ärmel hochrollte. „Das ist sogar ein gutes Zeichen dafür, dass die Infektion unter den Schuppen verschwindet. Jetzt lass mich bitte deinen Schwanz sehen." Kurenai hob ihren rubinroten Fischschwanz aus dem Wasser und drehte sich ein wenig, sodass Naruto die vorher von ungesunden, grauen Schuppen bedeckte Haut begutachten konnte. „Gut… Sieht so aus, als würde es dir immer besser gehen. Außerdem kann ich sehen, dass sich schon neue Schuppen bilden", bemerkte Naruto, als er vorsichtig die empfindliche Haut berührte, die sonst von Schuppen beschützt wurde. Kurenai lächelte, als sie aus dem Wasser des Teiches auftauchte.
„Wo seid ihr denn?", war Irukas Stimme zu hören, als sich die Tür öffnete und wieder schloss.
„Wir sind hier hinten!", rief Kurenai.
Iruka lächelte, als er mit Hashirama, Tobirama, Hiruzen und Minato den Raum betrat. „Verschwindet die Wunschbrunnen-Krankheit denn?"
„Sieht so aus. Wie ist denn euer Schauspiel gelaufen? … Das könnte jetzt ein wenig stechen, aber es wird deinen Schuppen beim Nachwachsen helfen", informierte Naruto sie, während er über die Brücke ging, die über den Teich führte. Am anderen Ende holte er eine Flasche aus dem Regal am Ende des versteckten Raums. Er tropfte ein wenig des Inhalts auf Kurenais Haut. Vor Schmerz verzog sie das Gesicht, entspannte sich aber, als der Schmerz verschwand.
„Ähmm, was das angeht." Iruka trat nervös auf der Stelle. „Bist du dir sicher, dass wir uns so verhalten sollten? Ich meine, wenn diese Jäger so gut sind, wie Minato und ihr Ruf andeuten, dann verdächtigen sie Hashirama bestimmt.
„Das ist der Punkt", kommentierte der Brite.
„Was?" Der Meermann und seine Schwester sahen ihn – wie alle anderen – verwirrt an.
„So wie ihr den letzten Besuch der Jäger beschrieben habt, ist es deutlich, dass ihr es verkackt habt", merkte Naruto kalt an.
„Und wieso?", fragte Tobirama mit schneidendem Ton, der schrie 'Wer zum Teufel hat dich zum Experten gemacht?'
„Alles was ihr getan habt, war zu schreien und ihnen die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Wie ein untreuer Ehemann, der versucht Zeit zu gewinnen, sodass seine Affäre verschwinden kann… nein", Er sah Tobirama direkt in die Augen und trat näher an den Vampir heran. Dieser schluckte nervös und wich nach hinten aus. „Wenn du hörst, wie deine Frau die Treppe hochkommt, flippst du nicht wie ein verdammter Idiot aus, oh nein. Stattdessen reißt du die Tür auf und nimmst sie leidenschaftlich in den Arm." Bevor Tobirama auch nur blinzeln konnte, schlang Naruto seine Arme um die Hüfte des Vampirs und war nur wenige Zentimeter davon entfernt, den grauhaarigen Vampir zu küssen. Tobirama konnte seine Augen nicht von denen des Blonden abwenden… Sein Herz klopfte bis zum Hals… Seine Knie wurden weich… Sein Gesicht wurde ganz heiß und er errötete. „Du sprichst mit ihr, liebkost sie und verführst sie, während sich deine Affäre wieder anzieht. Du entzückst deine Frau, während du vorsichtig ihre Bewegungen leitest. Und wenn du es richtig machst, dann wird sie deine Affäre nie sehen oder gar verdächtigen, wenn diese durch die Haustür verschwindet." Tobirama quiekte und griff nach Narutos Schultern. Er hatte nicht bemerkt, dass dieser ihn an den Rand des Teiches gedrängt hatte, sodass er beinahe hineinfiel. Jeder andere starrte den Briten an… Sie waren alle beeindruckt.
Minato schüttelte sich aus seiner Starre und seiner neidischen Benommenheit. „Aber diese Bande von Dämonenjäger hat Geräte, mit denen sie Dämonen lokalisieren können, indem sie deren verschärfte Sinne ausnutzen. Wie sollen wir sie stoppen?"
„Dafür habe ich einen Trank, aber wenn der funktionieren soll, dann brauche ich mehr Informationen. Und zwar so viele wie möglich über dieses Dorf und diese Jäger", erklärte Naruto ernst.
