Pairing: Naruto x Harem (Hiruzen, Minato, Hashirama, Tobirama, Shino, Iruka, Itachi)
Itachi zog einen dickköpfigen Schwachkopf, der dabei erwischt wurde, wie er versuchte ein Auto zu stehlen, in eine Zelle und sperrte ihn ein…
„IHR KÖNNT *hicks* MICH NICHT HIERBEHALTEN! *hicks* IHR HABT KEINE BEWEISE!", schrie der offensichtlich betrunkene Fahrer.
„Abgesehen von der Überwachungskamera des Parkplatzes und der anderen Polizisten, die Sie gesehen haben, als Sie versuchten, eine Polizeiauto zu stehlen", antwortete Itachi unverblümt.
„JA KLAR! ABER IHR KÖNNTE MICH NICHT STOPPEN! ICH HABE DIE REFELXE EINES *hicks* NINJAS!" Der Betrunkene versucht einen Schlag in die Luft, aber rutschte aus und kam hart auf dem Boden auf. Das Geräusch des Schnarchens, machte es klar, dass es dem Kerl gut ging und dankenswerter Weise für die nächste Zeit still sein würde.
Der Wolfs-Dämon stöhnte, als er aus dem Raum ging. „Es ist noch nicht einmal Mittag und schon kommen mir die ganzen Idioten unter." Er setzte sich hinter seinen Schreibtisch und wandte sich wieder der Akte zu, die er vor der ganzen Aufregung angefangen hatte zu lesen. Nun… zumindest versuchte er es… Seine Gedanken hörten nicht auf, immer wieder zu dem Beutel mit Samenkörnern in seiner Schublade zurück zu wandern.
Es war nur wenige Stunden her, dass der britische Heiler ihm diese mögliche Medizin für seinen Bruder gegeben hatte. Natürlich wollte er sie jetzt seinem Bruder geben, aber würde es funktionieren? Würde es teuer werden, oder würde Naruto etwas anderes als Gegenleistung haben wollen? Brachte er sich selbst und sein Rudel in weitere Schwierigkeiten?
Nach ein paar Sekunden, in denen er mit sich selbst diskutierte, öffnete er die Schublade und nahm den Beutel. „Ich wird gehen und nach Sasuke sehen", flüsterte er seinem Vater zu, der mit offensichtlicher Sorge nur nickte.
Ohne zu zögern ging Itachi auf den Parkplatz und stieg in sein Auto. Auch als er durch die Straßen fuhr, waren seine Gedanken bei dem Säckchen voll Samen. So misstrauisch er auch sein wollte, er konnte nicht leugnen, dass Naruto die Wahrheit sagte und sogar so weit ging, ihm zu erlauben, die Medizin zu probieren… Es war einen Versuch wert.
Mikoto sah gerade aus der Tür, als sie ihren Sohn entdeckte, wie er die Auffahrt hinauffuhr. „Itachi du bist aber früh zuhause. Stimmt etwas nicht?", fragte sie besorgt, la ihr Sohn aus der Kälte ins Haus trat.
„Nein Mom. Ich wollte nur einmal nach Sasuke sehen." Itachi lächelte, als seine Mutter ihn genau ansah, um sicher zu gehen, dass er nicht verletzt war.
„Okay. Dann ist's gut. Für einen Moment war ich echt besorgt… Würde es dir etwas ausmachen, für ein paar Minuten auf ihn zu achten? Ich will schnell einkaufen gehen", fragte sie, während Itachi etwas Wasser in einem Kessel erhitzte.
„Nein, kein Problem. Ich wollt mir was zu Mittag machen und auch was für Dad zur Seite stellen, da ich mir sicher bin, dass er es vergessen hat", antwortete Itachi, während er eine Tasse aus dem Regal holte.
„Ja… In letzter Zeit scheint keiner einen klaren Kopf zu haben", murmelte Mikoto traurig, bevor sie sich ihren Mantel schnappte und ging.
Sobald das Auto seiner Mutter außer Sichtweite war, zog Itachi den Beutel mit den Samen aus der Tasche und legte ihn neben der Tasse auf die Küchenzeile. Der Wolfsdämon wartete angespannt darauf, dass das Wasser heiß wurde. Er begann wirklich zu hoffen, dass es funktionieren würde. Es war bestimmt die Art, wie sich Naruto verhielt. Der Blonde war anders als jeder, den er je getroffen hatte. und wenn er recht hatte, dann auch wie alles andere. Er hatte ein seltsames Gefühl, wenn er in Narutos Nähe war. Und es war nicht nur dieses Beine spreizen und betteln – Gefühl…
Es war ziemlich klar, dass Naruto nicht so menschlich war, wie er roch. Wie das möglich war, wusste er nicht. Itachi wusste von Mitteln, die den Geruch verschwinden lassen konnten, aber nichts dass den Geruch änderte. Dies aber musste hier der Fall sein. Und da war auch noch etwas anderes an Narutos Verhalten, dass ihn beschäftigte…
Die Reaktion des Blonden, als Itachi Sasukes Symptome beschrieben hatte… Naruto war wütend gewesen… Er hatte es unter Kontrolle, aber Itachi hatte es bemerkt. Zum Teufel, jeder der Anwesenden merkte, dass den Blonden etwas störte. Aber was?
Ein Heiler… Hiruzen hatte erwähnt, dass Naruto ein Heiler für das Dorf sein wollte. Wenn das stimmte, dann würde sich Naruto wie jeder Heiler, Arzt oder ähnliches verhalten und wütend sein, wenn irgendjemand einen anderen vorsätzlich schaden würde. Glaubte er also, dass es jemanden gab, der Sasuke schadete?
Als der Kessel schrill pfiff, schreckte Itachi auf und fiel beinahe von seinem Stuhl.
„Verdammt, ich schweife zu sehr ab", murmelte Itachi, als sich sein Herzschlag wieder beruhigte. Nachdem er dem Kessel einen bösen Blick zuwarf, schmiss er fünf Samen in eine Tasse, gab ein wenig Milch dazu und goss alles mit Wasser auf. Er wartete kurz, bis sich alles aufgelöst hatte, bevor er die Stufen zu Sasukes Zimmer hochging.
Erschöpfte, blutunterlaufene Augen öffneten sich, als Itachi hereinkam. „Itachi…"
Itachi lächelte, auch wenn die Stimme heiser und schmerzerfüllt war. „Ja ich bin's Sasuke. Ich wollte nach dir sehen. Mir wurde ein Getränk gegeben, das dir bestimmt gut schmeckt. Es schmeckt nach Schokolade."
Ein Schimmer in den sonst so glanzlosen Augen, veranlasste Itachi dazu, die Tasse abzustellen und Sasuke hochzuhelfen. Sobald der jüngere Wolfs-Dämon aufrecht saß, griff Itachi wieder nach der Tasse.
„Ich helfe dir sie zu halten. Sei vorsichtig. Es ist heiß", sagte Itachi, als er die Tasse zu Sasukes Lippen führte. Das schwache Lächeln das sich auf Sasukes Gesicht schlich, als er den Schokoladengeruch roch, verbesserte den Tag des älteren Bruders um einiges und er wurde sogar noch besser, als Sasuke jeden einzelnen Tropfen des Getränkes mit mehr Enthusiasmus trank, als er in den letzten zwei Jahren hatte.
„Das war lecker." Sasuke lächelte schwach. „Kann ich noch etwas davon haben?"
Itachi lächelte, als er die Tasse entgegennahm. Er war erleichtert und glücklich, dass keine Anzeichen von Schmerz gab, als sein Bruder sie Medizin trank. „Natürlich. Ich mach dir noch eine Tasse." Er half Sasuke dabei sich am Kopfende des Bettes anzulehnen. Bevor er das Zimmer verließ um die Tasse aufzufüllen, stellte er den Mulleimer neben das Bett.
Schon wieder stand er in der Küche und beobachtete die Samen, die in der kalten Milch schwammen. Als er das Wasser hinzugoss, betete er erneut, dass dies funktionierte…
Es war ein wenig seltsam, dass er wollte, dass sein kleiner Bruder krank war. Aber wenn dies bedeutete, dass es Sasuke besser ging, warum also nicht…
Gerade als er die Treppe wieder hochging, hörte er das, was Naruto sagte was passieren würde, falls die Medizin die richtige wäre. er rannte in Sasukes Zimmer. Es war ein Wunder, dass er nichts verschüttete, als er die Tasse hastig auf den Nachttisch stellte, um sich um seinen Bruder zu kümmern.
„Alles ist gut. Lass es raus", sagte Itachi, als er seinem Bruder mit einer Hand unterstützend über den Rücken rieb, während er mit der anderen Sasuke unterstützte, sodass dieser während dem heftigen Übergeben nicht umfiel. Nachdem er das Erbrochene zur Seite geschoben hatte, gab Itachi Sasuke das Getränk und half ihm, sich wieder hinzulegen.
Sasukes war deutlich erschöpft, denn noch bevor er das Kissen berührte war er eingeschlafen. Eine Tatsache für die Itachi dankbar war. Der Inhalt des Mülleimers war etwas, was sein Bruder nicht sehen und wissen sollte. Ein Fauchen entwich dem älteren Wolfs-Dämon, als er den grünen und schwarzen Schleim sah. Der Anblick und der Geruch von dem, was im Körper seines Bruders war, waren so verstörend, dass es Itachi dazu veranlasste, den Müllbeutel zu nehmen und fest zu verknoten. Nachdem er einen neunen Beutel un den Eimer tat, legte er den vollen Beutel auf den Beifahrersitz seines Wagens. Dann zwang er sich selbst dazu das Mittagessen zu machen und selbst auch etwas davon zu essen, während er auf die Rückkehr seiner Mutter wartete.
„Itachi, ich bin zuhause. Oh!", stieß Mikoto überrascht aus, als er ihre Wange küsste und mit übermenschlicher Geschwindigkeit durch die Tür raste. „Ähmm… Bis nachher…" Benommen winkte sie ihm nach, als dieser davonraste.
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Hiruzen sah von seiner Arbeit auf, als er hörte wie ein Auto auf den Parkplatz raste. Momente später hörte er seine Sekretärin, wie sie versuchte jemanden aufzuhalten. „Warten Sie mal! Sie können da nicht rein-" Die Tür zu seinem Büro wurde aufgerissen, sodass er einen irritierten Itachi und seine Sekretärin sehen konnte. Tut mir leid Hiruzen. Ich hab versucht ihn aufzuhalten."
„Ist schon in Ordnung Harriett. Ich rede mit ihm." Hiruzen lächelte seine Sekretärin beruhigend an, bevor sie den Raum verließ und die Tür hinter sich verschloss. „Was ist denn los Itachi?", fragte Hiruzen ernst, als er den aufgebrachten Wolfs-Dämon ansah. Er nahm an, dass es etwas mit der Medizin zu tun hatte, die Naruto ihm an diesem Morgen gegeben hatte.
Itachi hielt den Beutel hoch. „Ich will wissen, was zum Teufel dieses Zeug-„
*klonk* Beide übernatürlichen Kreaturen sahen auf den Beutel, der etwas Hartes enthielt. Hiruzen hatte sich nicht viel dabei gedacht, bis er den verdutzten Blick auf Itachis Gesicht sah. Der Schulleiter zog eine Augenbraue in die Höhe, als der Wolfs-Dämon den Beutel immer wieder hochhob und wieder ablegte. Jedes Mal war das gleiche Geräusch zu hören. Dann sah ihn der zitternde Dämon mit einer stummen Bitte um Hilfe an…
„Was war im Körper meines Bruders?"
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Naruto saß im Unterricht, als er eine Nachricht von Hiruzen bekam, die sehr dringend klang. Er schlich sich aus dem Wirtschaftsunterricht und machte sich schnell auf den Weg zum Büro des Schulleiters, wo er Hiruzen und Itachi auffand, die auf einen Plastikbeutel starrten, der mit Horror gefüllt zu sein scheint. Für den Blonden war es offensichtlich, dass die Medizin gewirkt hatte, aber nun würden sie Antworten verlangen und das könnte sich als kompliziert erweisen. Der Brite wollte keine Leute beschuldigen, die von Akatsuki beschützt wurden, in einem Dorf, in dem er ein Außenseiter war, der versuchte Beziehungen aufzubauen und ein Territorium zu beanspruchen.
„Ich hab Sasuke die Medizin gegeben", erklärte Itachi, ohne das er seine Augen von dem Beutel nahm, als Naruto die Tür schloss und sich gegenüber von Hiruzen hinsetzte. „Er hat eine komplette Tasse getrunken und hat daraufhin angefangen sich zu übergeben. Ein wenig Blut und… dieses… dieses widerwärtige Zeug kam hoch und nun ist es-„
„Fest. Ja. Was bei den Temperaturen draußen nicht weiter verwunderlich ist", sprach Naruto ruhig.
Itachi sah den Blonden deutlich erschüttert an. „Was ist das?"
„Das ist ein Metall, das häufig für grünen Obsidian gehalten wird. Es kann verflüssigt werden und bei Zimmertemperatur oder höher bleibt es auch flüssig. Sobald es der Kälte ausgesetzt wird, wird es wieder fest." Naruto seufzte, als der Polizist blass wurde. „Wer hat euch gesagt, dass Sasuke nur kaltes Wasser trinken sollte?" Das Blonde wusste, was nun kommen würde.
„H-Harunos… Die wollten, dass dieses Zeug in meinem Bruder fest wird!" Itachis Augen wurden rot vor Wut.
„Ja und nein. Hiruzen darf ich deinen Ring zerstören und dein Feuerzeug benutzen?" Der Schulleiter warf ihm den Ring zu, der ihn vor der Sonne beschützt hatte und holte auch das Feuerzeug aus seiner Tasche. „So, dann zeig ich euch mal etwas."
Naruto hielt den Ring so zwischen seinem Daumen und seinem Zeigefinger, sodass sowohl der Vampir als auch der Wolfs-Dämon ihn sehen konnten. Itachi zuckte zusammen und erwartete von Naruto, dass dieser Schmerzen verspürte, als dieser mit der Flamme das Feuerzeugs den Ring umschloss und auch seinen Finger einhüllte. Aber Itachi war geschockt, als er statt dem Schmerz etwas anderes sah…
Schwarzes Fell… geschmeidiges schwarzes Fell spross aus der Haut des Blonden und breitete sich auch über die Hand aus, je länger das Feuer brannte. Dann als Narutos Nägel zu langen, rasiermesserscharfen Krallen wurden, kam ein Geruch aus dem Ring.
Hiruzen knurrte. „Das riecht wie das Zeug aus dem Beutel."
„Exakt." Naruto gab ihm das Feuerzeug zurück, hielt den Ring aber weiterhin, während seine Hand langsam wieder normal wurde. „Besagtes Metall wird auch in solchen Ringen verwendet. In fester Form ist es unbedenklich, aber in flüssiger Form wird es hochgiftig. Wäre dein Bruder kein Dämon, wäre er in den ersten zwei Tagen gestorben. Aber das ist es auch, was es so schmerzhaft macht."
„Warum?" Bei jeder anderen Person und in jeder anderen Situation wäre Itachi beschämt so emotional zu klingen.
Der Brite sah finster drein. „Egal ob Mensch oder Dämon, der Körper kann diese Substanz nicht beseitigen. Sie bahnt sich ihren Weg in viele Organe und jedes Mal, wenn das Opfer etwas kaltes isst, trinkt oder auch nur Kontakt dazu hat, verhärtet sich das Metall und zerstört die Organe." Naruto sah den Beutel an. „Und ich bezweifle stark, dass das dein Bruder alles auf einmal zu sich genommen hat. Ich wäre nicht überrascht, wenn jede weitere Behandlung etwas enthalten hat, dass das bereits erstarrte Metall wieder verflüssigt und weiteres Metall hinzugefügt hat", erklärte Naruto ruhig. Das einzige Zeichen seiner Wut, war das verdunkelte weiße seiner Augen und das Auftauchen von rot und gold in seiner Augenfarbe.
Itachi war bereit jemanden zu zerfleischen. „Warum würden sie das tun? Akatsuki hat ihnen eine Lizenz ausgestellt, sodass sie Leute behandeln dürfen und dann machen die sowas!"
Der Schulleiter sah nicht glücklich aus. „Itachi… Ich weiß nicht, was sie dir erzählt haben, aber die Harunos dürfen offiziell nur diese Ringe herstellen und nichts anderes tun."
„Was?" Itachi sah ihn ungläubig an. „Verstehe… Geht es meinem Bruder jetzt wieder gut?
„Ja. Eine Tasse reicht vollkommen. Und ich werde das entsorgen", sagte Naruto und griff nach dem Beutel.
Wie in Trance stand Itachi auf, bedankte sich bei beiden und ging. Er konnte sich nicht wirklich an den Rest des Tages erinnern, so mental erschöpft war er. Jedoch konnte er sich gut an die Aufregung erinnern, als sein Vater und er nach Hause gekommen waren und hörten, dass so gut ging, dass er das erste Mal seit Jahren mit ihnen zusammen essen konnte.
„Es hat wirklich funktioniert", sagte Itachi, während er Sasuke fest umarmte. Glücklich, keine Anzeichen von Fieber festzustellen.
„Was hat funktioniert?", fragte Fugaku.
„Die Behandlungen haben nichts gebracht, also habe ich jemand anderen um Hilfe gebeten." Während des Essens erzählte Itachi alles und es wurde klar, dass sich die Harunos nun in Ärger befanden.
