Pairing: Naruto x Harem (Hiruzen, Minato, Hashirama, Tobirama, Shino, Iruka, Itachi)


Iruka lächelte als Sasuke durch die Tür ins Klassenzimmer trat. Vor einigen Wochen waren Vereinbarungen getroffen worden, sodass der junge Wolfs-Dämon wieder den Unterricht besuchen konnte. „Schön dich wieder zu sehen, Sasuke. Sag mir einfach, wenn es dir nicht gut geht und dann darfst du gehen. Ich stelle meine Stunden dann online, damit du nichts versäumst."
„Ich weiß. Vielen Dank Professor Iruka. Ich werde schon aufpassen, dass es mir nicht zu viel wird", antwortete Sasuke, während er sich auf einen Stuhl nahe der Tür setzte. Seine Gesundheit hatte sich, dennoch erholte er sich noch immer davon. Wenn er zu viel oder etwas zu schnell tat, dann fühlte er sich schwindelig, müde und außer Atem. Aber es war auch immerhin erst zwei Wochen her, dass er mit der wohlschmeckenden Medizin geheilt wurde, die Naruto seiner Familie gegeben hatte. Schon nach einer Woche hatte Sasuke sich schon wieder fantastisch gefühlt. Dennoch war es möglich, dass der Schaden viel weitreichender war, als alle annahmen. Itachi hatte es dem britischen Heiler erzählt und anscheinend war dies keine Überraschung. Es würde noch ein wenig dauern, bis er vollkommen gesund werden würde. Bis dahin würde ihn jemand nach der Schule abholen und er würde viel trinken müssen.
Während der Stunde machte sich Sasuke zwar Notizen, seine Gedanken aber drifteten immer wieder zu bestimmten Fragen ab…
Warum hätten es die Harunos auf seine Familie abgesehen?
Ging es nur ums Geld?
Die Uchiha-Familie war zwar nicht stinkreich, aber sie hatten Einfluss. Itachi glaubte, dass die Harunos immer mehr verlangen würden, bis sie nicht mehr zahlen könnten und deshalb irgendwann Gefallen für eine Medizin einfordern würden. Wäre das der Fall gewesen, hatte Fugaku dem Rudel befohlen, alles dafür zu tun.
Aber wann wäre es zu Ende gewesen?
Hatten sie vorgehabt, Sasuke für immer krank zu lassen?
Hatte die Haruno-Familie überhaupt eine echte Medizin?
Wie lang hätte es noch gedauert, bevor er gestorben wäre?
Wann hatte er die erste Dosis abbekommen?
Die letzte Frage verstörte Sasuke ernsthaft. Er war sich nicht sicher, wann ihm die erste Dosis des widerwärtigen, schwarzen Metalls gegeben wurde. Die einzige Haruno, die er kannte, war Sakura, die er wie die Pest mied. Sakura war eine dieser Stalker, die ihn aus der Fassung brachten und sie war bisher die schlimmste Stalkerin, bei der er das Unglück hatte, sie zu treffen. Aber das war auch der Grund, warum er so verwirrt war. Sasuke hielt sich von ihr fern und konnte so nicht leicht vergiftet worden sein. Dann waren da auch noch seine Eltern und das schwarze Metall in ihren Körpern. Wie konnte das passieren?
Egal wie belastend das Alles war, Sasuke schüttelte die Gedanken ab und konzentrierte sich auf den Unterricht. Sobald die Stunde vorbei war, sammelte er seine Unterlagen ein und verließ das Klassenzimmer nach seinen Mitschülern. Kurz bevor er es zum Ausgang schaffte, wurde er von hinten umarmt…
„Sasuke! Es ist schön, dich wieder auf den Beinen und wieder gesund zu sehen! Sieht so aus, als würde die Medizin wirken!"
Sasuke unterdrückte das Bedürfnis zu knurren, als er sich umdrehte und die junge, rosa haarige Frau sah. „Sakura… Diese Medizin von euch hat nicht gewirkt, als haben wir eine zweite Meinung eingeholt. Ich muss los. Entschuldige", sagte er und riss sich zusammen, um ihr nicht vor all den menschlichen Schülern den Kopf von den Schultern zu reißen… Es war nicht einfach. Was ihn wirklich durcheinander brachte war, dass er sich sicher war, dass er ihren Geruch immer wieder durch das offene Fenster wahrgenommen hatte. Sowohl als er krank war, als auch als es ihm langsam besser ging.
Sakura schmollte. „Eine zweite Meinung? Zu wem seid ihr gegangen?", fragte sie zuckersüß. Für jeden anderen sah es süß, flirtend und einfach nur neugierig aus. In Wahrheit aber kochte sie vor Wut. Sakura wollte nichts mehr, als herauszufinden, wer es wagte Sasuke zu heilen, bevor sie die Chance dazu hatte. Ihre romantischen Fantasien waren nur wegen dieser Person zerstört! … Vielleicht war das alles so geplant. Vielleicht benutzte diese Person ihren Plan, um Sasuke zu verführen! Sie würde es nicht erlauben! Als sie ihre paranoiden Gedanken immer weiter sponn, bekamen ihre Augen einen wahnsinnigen Glanz, der Sasuke dazu veranlasste einen Schritt zurück zu treten… und die anderen auch.
„Ich werde es dir nicht sagen. Außerdem geht es dich auch nichts an", antwortete Sasuke schnell und versuchte an ihr vorbei zu kommen.
Sakura jedoch griff verzweifelt nach seinem Arm. „Warte Sasuke! Ich habe ein Geschenk für dich!" Sie griff mit ihrer freien Hand in ihre Tasche, während sie mit der anderen versuchte, Sasuke vom Verschwinden abzuhalten. Nach einigen Sekunden grummelte sie. Wie es aussah war ihr Geschenk verschwunden.
„Entschuldigung Miss, aber ich glaube, das hier ist Ihnen runtergefallen."
Sowohl Sasuke, als auch Sakura hörten den britischen Akzent und drehten sich zu dem Sprecher um. Dort stand ein junger, blonder Mann, der eine rote Weste über seinem weißen Hemd und ein Paar schwarze Hosen trug. Da das Wetter langsam wärmer wurde, aber da es manchmal doch noch kühl war, hatte er noch einen langen, schwarzen Mantel dabei. In seiner Hand war ein kleines, rechteckiges Päckchen mit Schleife. In eleganter Schrift war darauf der Name eines beliebten Süßwarenladens zu lesen.
„Oh, vielen Dank!" Sakura lächelte, als sie das Geschenk, als das für Sasuke erkannte und wieder an sich nahm.
„Überhaupt kein Problem. Passen Sie in Zukunft nur etwas besser auf. man weiß ja schließlich nie, was so etwas wie Süßigkeiten verunreinigen kann. Ich habe gehört, dass da ein paar Metalle besonders gefährlich sind. Aber beachten Sie mich nicht weiter. Einen schönen Tag", verabschiedete sich der Blonde, als er davon ging. Sasuke hob eine Augenbraue, als er merkte, dass dies der Mann war, über den sein Vater und Bruder redeten. Dies war Naruto Moore und sein Kommentar war definitiv eine Warnung vor den Süßigkeiten… Als würde er sonst etwas essen, dass er von Sakura bekommen hatte, aber es war trotzdem gut zu wissen. Er musste vorsichtig sein, wenn sie versuchte, ihn erneut krank zu machen.
Sakura zuckte bei der Erwähnung von Metallen zusammen. Und wie der Zufall es so wollte, hatte sie genau dieses Konfekt mit dem giftigen Metall versetzt. In der Hoffnung Sasuke wieder zu vergiften. Aber woher konnte er das wissen? „Warte! Was meinst du damit? Beschuldigst du mich etwa, dass ich Sasuke verletzen würde?", kreischte Sakura und bestätigte damit unbewusst, dass sie etwas geplant hatte.
„Natürlich nicht." Naruto blieb stehen, sah über seine Schulter und lächelte sie an. „Ich habe mich doch nur unterhalten. Es sei denn, es gäbe einen Grund anderes zu vermuten?" Er zuckte mit den Schultern, als Sakura nicht antwortete. „Oh Sasuke, dein Vater wartet draußen im Auto. Er sieht so aus, als wäre er dazu bereit jeden Moment die Türen einzutreten, um dich zu holen."
Sasukes Augen weiteten sich und er riss sich schnell von Sakura los. „Stimmt, danke." Der junge Wolfs-Dämon verschwand durch die Tür, bevor Sakura etwas sagen konnte. Er würde seinen Vater sofort davon erzählen und dann zur Sicherheit noch eine Tasse der Schokoladen-Medizin trinken, sobald er Zuhause war
Nachdem sie zusehen musste, wie ihr Crush ohne ihr Geschenk verschwand, sah sie Naruto wütend an. „Wer zum Teufel denkst du, dass du bist?!", fauchte sie ihn laut an.
„Naruto Moore. Nett die zu treffen", antwortete Naruto gelassen und ignorierte ihren Blick.
„Was für ein beschissener Name ist das de-"
„Ms. Haruno!" Das pink haarige Mädchen sprang vor Schock fast aus ihrer Haut und wirbelte herum. Dort stand der Direktor, der sie mit stechendem Blick ansah. Neben ihm standen die Professoren Hashirama und Minato, die sie enttäuscht ansahen. „Worum geht es bei diesem ganzen Geschrei? Und warum sind Die so unhöflich zu Mr. Moore?", verlangte Hiruzen zu wissen.
Sakura verhaspelte sich für eine Sekunde, bevor sie auf Naruto zeigte. „Er hat mich beschuldigt, dass ich versuchen würde meine Sasuke zu verletzen, indem-"
„Nein hat er nicht", unterbrach Shino sie, als er aus der Menge der Schüler heraustrat, die sich geformt hatte. „Ich habe alles mitbekommen und viele andere hier haben das auch." Die ahnungslosen, menschlichen Schüler in der Menge nickten, während die Kreaturen vor Nervosität steif da standen.
Der rosa haarige Pflanzen-Dämon wurde zornig. „Okay, stellt euch auf seine Seite. Ihr werdet sehen, wohin euch das führt!", drohte sie. Jede Kreatur, die sich auf die Haruno-Familie verließ, zuckte zusammen. Aber sie bemerkte nicht, dass die Vampire nicht länger auf ihre Familie angewiesen waren.
Hiruzen fuhr mit der anderen Hand über die Stelle, wo bis vor kurzem noch der Ring war. Nun war da ein ganz normaler Ring, der den alten gebeizten ersetzte, bis sein Geheimnis gelüftet war… jedoch grenzte es an ein Wunder, dass niemand bemerkt hatte, dass sich der Ring verändert hatte. der Unterschied war eine schlagkräftige Erinnerung an die bisherige Freundlichkeit des Höllenhundes. Der Schulleiter sah das rosa haarige Mädchen mit verengten Augen an, die auf grausame Art und Weise mit den Fähigkeiten ihrer Familie vor all den verzweifelten Kreaturen angab, die Hilfe brauchten… Nicht ganz unähnlich der Trickbetrüger vor vielen Jahren.
Dies war nicht die Einstellung eines Heilers…
Dies war nicht jemand der sich sorgte…
Dies war jemand, der das Leben aus anderen für die persönliche Bereicherung herausquetschte…
„Ich hab genug gehört… Wenn Sie sich nicht zivilisiert benehmen können, dann werden Sie von den bevorstehenden Veranstaltungen auf den Campus ausgeschlossen. Verstanden?" Der 'alte' Direktor musste innerlich grinsen, als Sakura ihn ungläubig anstarrte. Die menschlichen Schüler taten es als nichts Besonderes ab, die nicht-menschlichen Schüler jedoch waren schockiert. Niemand wagte es so mit den Harunos zu reden, wenn sie jemals wieder behandelt werden wollten. Besonders in den letzten Jahren, seit die Uchihas sie um Hilfe gebeten hatten.
„Ja Direktor", zischte Sakura mit zusammengebissenen Zähnen, bevor sie davonstürmte.
Minato seufzte. „Sicher, dass sie keine Banshee ist?", fragte er, sobald er, Hiruzen, Hashirama und Shino alleine mit Naruto waren.
Der blonde Brite lachte. „Leute schreien, wenn sie genervt sind oder wenn sie gerade großartigen Sex haben. Das macht sie aber noch nicht zu Banshees." Der Höllenhund bemerkte, wie die anderen bei der Erwähnung von Sex rot anliefen und roch, wie der Geruch von Lust von ihnen ausging. „Jedoch hat sie schon Recht. Ich habe einen recht ungewöhnlichen Namen, wenn man bedenkt das er japanisch ist."
„Warum ist das denn so, wenn ich fragen darf? … Nicht, dass kein schöner Name wäre!", meinte Hashirama schnell mit rotem Gesicht.
Naruto lächelte amüsiert, bevor er mit den Schultern zuckte. „Eine Kombination aus schlechten Reiseplänen und Sturheit. Meine Mutter wollte ihr Kind nach etwas von dem Ort benennen, in dem er oder sie geboren werden würde. Genauso wie Oma es mit ihr getan hat. Unglücklicherweise war meine Mutter mit meinem Vater auf dem Weg nach Japan, um den Vorrat von einer Zutat für einen Trank aufzufüllen, bevor er leer werden konnte. Das Problem war nur, dass meine Mutter alle Formen von Fortbewegungsmitteln hasst, die den Boden verlassen oder sich zu schnell bewegen. Also sind sie zu Fuß gereist und haben dann ein Boot genommen. Mitten während der Reise nach Japan hat sie dann gemerkt, dass sie mit mir schwanger gewesen ist. Vater wollte sie dann natürlich sofort zurückbringen. Jedoch kann er es nicht mit ihr aufnehmen, wenn sie etwas will und sie wollte diese Zutat. Also reisten sie weiter nach Japan und hatten diese Zutat dann auch endlich gefunden. Aber anscheinend gab es ein Verzögerungen und Mum war doch schon weiter fortgeschritten, als sie gedacht hatte."
Hiruzen kicherte. „Also hat sie dich in Japan zur Welt gebracht."
„Ja und außerdem auf einer kleinen Insel in der Mitte eines Meeresstrudels. Ich wurde nach eben jeden Strudel benannt, was mein Name auch bedeutet. Mum stieg dann doch widerwillig in ein Flugzeug mit uns und kam somit sicher zurück." Naruto seufzte mit einem sanften Lächeln auf den Lippen.
Minato lächelte traurig. „Du musst sie sehr vermissen." Sie hatten gerade eben erst bemerkt, dass Naruto das letzte Jahr hauptsächlich alleine gewesen war… Wenn man die Tatsache ignorierte, dass die Professoren und der Schulleiter in den letzten Monaten fast jeden Tag vorbeigekommen waren. Ohne seine Familie musste es trotzdem sehr einsam gewesen sein, besonders wenn Ferien und Feiertage waren.
„Natürlich. Aber es wäre viel schlimmer, wenn meine Mutter nicht immer mitten in der Nacht anrufen würde. Bis jetzt hat sie das Konzept der Zeitverschiebung zwischen den USA und Großbritannien noch nicht begriffen", erklärte Naruto mit einem geschafften Seufzen.
Hashirama biss sich auf die Lippe, um ein Lachen zu unterdrücken. „Ich bin mir sicher, dass sie es irgendwann versteht- … Oh verdammt! Ich muss zu meiner nächsten Stunde!"
„Ich auch. Bis später Naruto." Minato lächelte und ließ seine Hand zufälligerweise über die des Höllenhundes streifen. Es war schwer, die sehnsüchtigen Blicke nicht zu bemerken. Auch wenn sie nicht so deutlich wie Minato handelten. Alle außer dem Shino gingen und Naruto wüsste gerne warum. Die Sonnenbrille, die Shino trug, trug wenig dazu bei die Anzeichen von Lust und die subtilen, nervösen Bewegungen zu verbergen. Naruto wartete geduldig darauf, dass der Insekten-Beschwörer anfing zu sprechen.
Shino sah Naruto an und versuchten sein Bestes, um nicht nervös zu klingen. „Naruto… hast du heute etwas Zeit?"
„Für heute habe ich keinen Unterricht mehr. Was hast du dir denn vorgestellt?", fragte Naruto freundlich, als sie hinaus an die kühle Luft traten. „Ich habe mich gefragt… würdest du mir etwas beibringen, sodass ich dir helfen kann, wenn du es brauchst?", fragte Shino schüchtern zu Ende hin. Die meisten Heiler von denen er gehört hatte, waren sehr verschwiegen über ihre Medizin und ihre Tränke, bis sie von Akatsuki gezwungen wurden. Aber Naruto war anders und wäre bestimmt bereit jemanden zu unterrichten.
Naruto fasste sich in Gedanken ans Kinn. „Es dauert Jahre um alles zu lernen und es gibt ein paar Dinge, die du nicht tun kannst, weil feuer-bezogene Sachen involviert sind. Aber ich sehe keinen Grund, warum nicht. Ist das wirklich etwas, was du neben deinen Fächern noch tun willst?"
„Eigentlich habe ich sogar ein paar Kurse getauscht und andere für das nächste Halbjahr gewählt… Ich will nämlich auch beruflich helfen", entgegnete Shino überzeugt.
Naruto hob eine Augenbraue. „Du meinst das wirklich ernst. Du weißt, dass du nicht deine zukünftige Karriere aufgeben musst, um zu helfen", erklärte er, als sie den Gehweg entlang gingen, der zum Uzumaki-Anwesen führte.
„Ich weiß. Aber ich hatte meinen Traumberuf noch nicht gefunden, bis ich gesehen habe, was du tust. Seit du mir von dem Heilmittel erzählt hast, das du meinem Vater untergejubelt hattest, und ich gesehen habe, wie du Kurenai und Professor Iruka geholfen hast und wie du mit den Dämonen-Jägern umgegangen bist, denke ich darüber nach, was ich tun will. Ich will in solchen Situationen auch helfen können", erklärte Shino ernst.
Narutos Lippen formten sich zu einem Lächeln. „Es wäre äußerst unverschämt von mir, dir von diesem obskuren Weg abzuraten, wenn ich ihm selbst folge. Wenn du dir sicher bist, dann habe ich kein Problem damit. Welche Kursänderungen hast du vorgenommen?"
„Ich habe diese Kurse gewählt", antwortete Shino fröhlich, währende er die Liste mit seinen neuen Kursen aus der Tasche zog. Wie es aussah, plante er seinen Schwerpunkt beim Abschluss auf Wirtschaft zu setzen und als Nebenfach Botanik zu nehmen. Perfekt, um die nötigen Pflanzen für Medizin zu züchten und um ein Geschäft am Laufen zu halten.

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Sakura fauchte, als sie ihr sehr extravagantes Zuhause betrat. Sie war mehr als nur wütend auf die heutigen Geschehnisse. Warum hat sich nicht jeder gleich auf ihre Seite gestellt? Diese Vampire sollten es besser wissen, da sie ja nur wegen ihrer Familie in die Sonne gehen konnten. Das war äußerst ärgerlich!
Dann war da dieser blonde Idiot mit dem Akzent. Er muss der Austauschschüler sein, der vor rund einem Jahr gekommen war. Sie erinnerte sich vage daran ihn einmal getroffen zu haben, als er versucht hatte sie in eine Konversation zu verwickeln. Aber er hatte sie aus irgendeinem Grund aufgeregt, an den sie sich nicht mehr erinnern konnte, weswegen sie ihn angefaucht hatte und gegangen war. Wie hieß er noch einmal? … Naruto Moore, stimmt. Natürlich hatte er sie von überhaupt nichts beschuldigt, aber sie mochte ihn nun halt mal nicht und es fühlte sich nach einem zu großen Zufall an, dass er ausgerechnet Metall erwähnt hatte.
Die rosa-haarige Schülerin sah auf, als jemand das Haus betrat. „Hey Mom."
„Hallo meine Blüte. Hast du etwas Neues über unseren Patienten herausgefunden?", fragte die Frau fröhlich.
„Sasuke hat gestanden, dass er zu einem andern Heiler gegangen ist und er sieht komplett gesund aus. Sasuke hat zwar nicht gesagt, wer es ist, aber ich glaube ich weiß wer es ist. Erinnerst du dich an diesem Austauschstudenten von letztem Jahr? Anscheinend versteht er sich blendend mit einigen Professoren. UNSEREN Vampir-Professoren. Es wirkt so seltsam… Und er kennt Sasukes Vater als dessen Elternteil und nicht als Polizist… Irgendwas stimmt hier nicht und ich wette, dass Moore dieser Heiler ist." Sakura runzelte in Gedanken die Stirn, bevor sie zufrieden nickte. Es ergab alles Sinn.
Die ältere Pflanzen-Dämonin namens Rose grinste böse. „NA dann lass uns mal sehen, wie dieser Dummkopf hiermit klarkommt… Wenn ich mich richtig erinnere, dann wohnt er im Uzumaki-Anwesen."
Ein ebenso böses Grinsen schlich sich auch auf Sakuras Gesicht, als sie ihrer Mutter hinunter in den kalten Keller folgte. Sie hielten vor einer Metalltür, von deren anderen Seite Kratzen zu hören war. Es klang nach dutzenden kleinen Kreaturen, die versuchten frei zu kommen.
Rose schnaubte und drückte einen Knopf auf der Seite der Tür. „Versucht es erst gar nicht, ihr Idioten. Der einzige Weg hier jemals als ihr selbst rauszukommen, ist das zu tun, was wie euch sagen." Das Kratzen stoppte. „Gut. Nun begebt euch zum Uzumaki-Anwesen und ermordet den Fremden." Sakura schloss die Tür auf und öffnete sie…

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Shino sah sich die verschiedenen Pflanzen im Dachboden an, während Naruto ihm verschiedene Wege zeigte, wie man gewöhnlichere Pflanzen benutzte. „Diese Pflanze hier hat heilende Eigenschaften für die meisten Spezies", erklärte er, als er auf eine seltsame Korkenzieher-förmige Pflanze mit lila Blättern zeigte.
„Genau. Du kennst dich mit den Pflanzen hier richtig gut aus. Lass uns zum anderen Gewächshaus gehen und uns die anderen Pflanzen ansehen", schlug Naruto vor. Er und Shino kamen vom Dachboden herunter und gingen die Treppen ins Erdgeschoss hinunter, aber kurz bevor sie die Küche erreicht hatten, blieb Naruto plötzlich stehen. „Shino… bleib ganz ruhig stehen… schau an die Wand neben dir", flüsterte er.
Der Insektenbeschwörer warf langsam einen Blick auf die Wand und erbleichte als er eine kleine, grünlich graue, knochige Kreatur mit Krallen sah, die die Wand hinunterkletterte. „Was ist das?", flüsterte er.
„Ein Gremlin… Ich rieche noch ein paar mehr. Beweg dich nicht. Damit erweckst du nur ihre Aufmerksamkeit. Können deine Insekten sie an einem Ort einfangen?", fragte Naruto. Shino nickte nur und rief gedanklich seine Insekten, als er beobachtete, wie Naruto in die Küche ging.
Einer der Gremlins beschleunigte beinahe auf Lichtgeschwindigkeit und versuchte den Hals des Blonden aufzureißen, aber Naruto wich aus und rannte in die Küche. Seine schnelle Bewegung löste einen kleinen Schwarm Gremlins aus und der Höllenhund war kaum in der Lage allen auszuweichen, was zu mehreren blutigen Schnitten an seinem Körper führte. Bevor es noch schlimmer werden konnte, füllte ein Insektenschwarm den Raum und blockierte die Bewegungen der Gremlins. Naruto griff schnell nach dem nächsten Gefäß. Es war eine große Keksdose. Nach und nach fingen sie die Gremlins ein und sperrten sie in der Dose ein.
Naruto seufzte, als er die Keksdose verschloss. „23 Gremlins! Verdammt das sind viele. Okay Shino, deine erste Lektion ist, was man mit einer Keksdose voll Gremlins macht." Die Kaugeräusche, die aus der Dose kamen, trugen nichts dazu bei die beiden zu beruhigen…