Hauptpersonen: Ted Lupin & Victoire Weasley
Originaltitel: El amor mágico de Teddy y Vic
Autor: SeleneCassiopeiaMalfoy
Originalsprache: Spanisch

Die magische Liebe von Teddy und Victoire

Es war der 14. Februar. Es war das normalste sich küssende Menschen zu sehen, oder Menschen, die sich umarmten oder einfach als Paar glücklich waren. Vor allem im winterlichen Hogwarts, ein Internat, dass die Liebe von hunderten von Schülern beherbergen konnte. Und überhaupt gab es für diese Tage genau drei Arten von Personen: Zuerst diejenigen, die einen Freund oder eine Freundin hatten und fröhlich zusammen schöne und rosige Sachen unternahmen; dann diejenigen, die verbittert, traurig, oder genervt waren und alles, was mit dem Valentinstag zu tun hatte ablehnten; und zuletzt, diejenigen, die das alles überhaupt gar nicht interessierte. Victoire jedoch stellte eine neue Gruppe dar, derer sie das einzige Mitglied war: sie war zuckersüß glücklich, aber ihr Schatz war physisch nicht anwesend.

Eigentlich war Victoire Weasley keine, die sich ihrem Freund ständig an den Hals werfen musste, oder ihn küssen musste, um ihr „Territorium zu markieren", oder sich bei ihm beschwerte, damit er sie umarmte. Nein. Sie fühlte sich komplett glücklich und jede Sekunde fühlte sich an wie ein Spiel, ein Traum, aus dem sie niemand aufwachen wollte und Teddy Lupin konnte sich glücklich darüber schätzen, was er an ihr hatte.

Wäre Victoire ein Muggel, wäre sie Model geworden: Sie war groß und schlank und trug rote glatte Haare, hatte harmonische Gesichtszüge und eine makellose Haut. Aber sie war sehr groß und hatte ein ums andere Mal seltsame Stimmungsschwankungen, sodass es in ihrem Veela-Zorn dazu kommen konnte, dass Teddy verletzt wurde. So war es im Sommer passiert, dass Ted Striemen ins Gesicht bekommen hatte, da Victoire ihre Magie nicht kontrollieren konnte. Hierfür hatte Ted bei der Weasley-Familie vorgeschoben, dass er gefallen war, oder Katzen, viele Katzen. Er sagte es immer mit einem Lächeln und war immer glücklich wenn er mit dem Rotschopf zusammen war. Es war ihm egal, was sie tat oder sagte. Das jedoch brach Victoire fast das Herz: Sein Verständnis, seine Liebe glaubte sie keinesfalls zu verdienen.

Teddy hatte den Charakter seiner Mutter Nymphadora geerbt, sehr verständnisvoll und er vertraute ihr vollkommen. Obwohl er nur zwei Jahre älter war, wirkte er noch viel erwachsener. Außerdem brachte er sie immer zum Lachen, gab ihr die süßesten Küsse und sagte ihr die schönsten Dinge. Es war eben eine Jugendliebe, rein wie eine weiße Blume und so leicht wie die sanfte Flamme einer Kerze. Allerdings konnte eine Flamme mit einem falschen Ruck auf einmal ausgehen, nur mit besonderer Vorsicht würde sie so sehr wachsen, dass sie nicht mehr durch einen leichten Stoß zerstörbar wäre.

Und Victoire war komplett in ihn verliebt, er hätte nicht besser zu ihr passen können. Er erfüllte sie so wie es nötig war – auch wenn das schmalzig war – und es war nun auch der beste Zeitpunkt. Sie war jedoch sehr handlungsbereit und auch recht leicht reizbar wegen nichts. Sie war nicht wirklich eifersüchtig, aber wenn andere Mädchen ihn anflirteten, bekam sie schlechte Laune und was wenn sie besser zu ihm passen würden als sie? Am meisten nervte es sie, wenn sie sie kindisch nannten, oder, dass sie Teddy nicht verdienen würde. Victoire war zwar hübsch, aber es stimmte. Sie war auch etwas unreif für ihr Alter.

Wenn Victoire sich ärgerte dann wirklich und dann sprach sie nicht mir Teddy. Aber jetzt, wo sie im siebten Jahr war und er als Auror im Ministerium arbeitete, fühlte sie sich einsam und deprimiert. Es war einfach Briefe zu schreiben, doch, was sie schrieben erschien ihr hinterher eine Nichtigkeit. Es war einfach nicht dasselbe wie in Worten miteinander zu sprechen. Dummerweise hatte sie ihm vor einem Monat einen Heuler geschickt und dieser kam zum möglichst schlechtesten Zeitpunkt an: Direkt vor den Augen aller Anwesenden in der Winkelgasse. Zurückbekommen hatte sie eine Nachricht, dass sie damit eine Grenze überschritten hatte und, wenn so etwas noch einmal vorkommen würde, dann wäre es aus.

Erst dann hatte Victoire verstanden wie kindisch sie war. Sie hatte ihn verletzt, so sehr, dass sie nun nicht mehr essen oder schlafen konnte. Sie hatte nicht geweint oder sich beschwert, sie war schon nicht mehr sie selbst. Sie würde die Furie vernichten, die sie Teddy gegenüber geworden war, denn mit diesen kurzen kalten Worten hatte er nun endlich einmal Klartext gesprochen. Es war Glück im Unglück, denn so hatte sie nun nötigerweise versprochen sich eifrig zu bessern: Für ihre Liebe.

In der letzten Woche hatte sie Teddy magische Fotos geschickt, die sie in Hogwarts für ihn aufgenommen hatte: Blütenblätter, die die Worte „Ich liebe dich" ergaben, Gedichte in Spiegelschrift, sie wie sie ein Kuscheltier küsste, das er ihr gegeben hatte, sie im Bikini im Schnee, wie sie ihm ein Tattoo zeigte, das ihre beiden Namen enthielt – hierdurch hatte sie sich ein paar Nieser eingehandelt – ihre Initialen eingeritzt in die Peitschende Weide und umringt von einem Herz – dafür hatte sie einen starken Paralysierungszauber gebraucht – ein singender Heuler, der ein Lied sang, das ihnen beiden gewidmet war. Am Schluss hatte sie eine Karte geschickt, wie Leid ihr alles tat, was passiert war und dass sie ihm zeigen wollte, wie sehr sie ihn liebte.

Es war schon einige Tage vor Valentin gewesen und obwohl die Distanz immens groß war, hatte er sie wissen lassen, wie sehr sie es liebte ihn an ihrer Seite zu haben und wie sehr er ihr Herz bewegte. Es waren einige Tage vergangen und nichts war passiert. Sie hatte die ganzen letzten Tage damit verbracht, darauf zu warten, dass irgendeine Antwort zurückkam. Soweit sie wusste waren Eulen sehr schnell und hätten nur einen halben Tag von ihm in London nach Hogwarts gebraucht, aber: Nichts.

Victoire hörte aber nicht auf zu warten und zu warten, die Gefühle in der einen, die Hoffnung in der anderen Hand. Und dann war jener Tag gekommen. Dieser ätzende Tag, an dem Victoire immer noch auf ihre Eule wartete. Sie trug die Bärenmütze aus Fell die ihr Freund ihr als eins von vielen Geschenken zu Weihnachten gegeben hatte und sah zum Himmel hinauf, ein Wolken verhangener Himmel.

Der Nachmittag zog vorbei und Victoire blieb allein in der Eulerei zurück. Sie könnten sie für verrückt halten, aber sie wusste, dass, wenn Teddy sie liebte, dann würde er sie nicht allein lassen. Sie musste nur abwarten und geduldig sein... und warten... und warten...

Sie hatte den Morgen, den Mittag und den Nachmittag dort verbracht und wie sie es immer gewusst hatte, leuchteten ihre himmelblauen Augen auf wie zwei Sterne: Teddys Eule flog über den Himmel. Sie wusste, dass es seine war, denn er hatte ihr mit Magie die Flügel verzaubert, sodass sie bunt war sie ein Regenbogen und mit dem Winterwind wehte ihr Haar wie ein Heiligenschein über ihren Kopf.

Sie lächelte, glücklich. Er enttäuschte sie niemals.

Und als die Eule angekommen war, gab Victoire ihr ein Leckerli und nahm das Paket, dass sie ihr mitgebracht hatte. Es war ein großes Ringbuch mit einem Ledereinband. Neugierig öffnete Victoire es und Tränen füllten ihre Augen. Es war ein Fotoalbum, sowohl mit Muggel, als auch mit magischen Fotos. Auf dem ersten Bild war Ted, der mit Blüten den Satz „Errätst du mit was für einem verrückt Verliebten zu dich eingelassen hast?" formte. Das zweite Bild zeigte ihn auf einem Klo des Ministeriums mit einer bunten magischen Feder und einem hübschen Gedicht über den ganzen Spiegel verteilt geschrieben, daneben stand er lächelnd. Er wie er eine Puppe umarmte, die sie ihm geschenkt hatte, die hübsches rotes langes Haar hatte. Er in der Muggelwelt in Unterwäsche und der Aufschrift „Ich liebe Victoire" auf seinem Oberkörper und Gesicht. Ihrer beider Initialen eingraviert auf den Brunnen des Ministeriums. Er und sie beide zu Weihnachten, am ersten Tag und der Urlaub in Frankreich und in Spanien und ihre Dates. Alles.

Victoire konnte manchmal unerträglich sein, aber in diesen Momenten, in denen sie sich an dem weit gereisten Geschenk erfreuen konnte, fühlte sie sich doch als hätte sie Teddys Liebe genauso verdient, wie sie war.

Beigelegt war außerdem ein Brief:

Ich liebe dich, Victoire, vergiss das nie. Auch wenn du manchmal eine nervige Nörglerin bis, bist du meine Freundin und das reicht mir. Ich weiß, dass es bei dir nicht leicht ist, aber du bist geduldig mit meinen Albernheiten und jeglichem Unsinn, den ich sage. Du verstehst mich besser als jeder andere und bist mir immer die beste Freundin, beste feste Freundin gewesen, die ich über alles liebe. Du bist alles für mich und ich hoffe, dass du das weißt. Ich habe deine Fotos geliebt und sie verzieren mein ganzes Büro. Das hier ist mein Valentinsgeschenk. Ich hoffe, dass es dir gefällt.
Kuss, Teddy Bear.

Victoire lächelte. Niemand kannte Teddy besser als sie, außer vielleicht Onkel Harry, aber das waren Männersachen wie das erste Besäufnis oder Fragen über Sex. Dinge, die sie lieber nicht wissen wollte. Sie wusste, was sie wert war und Victoire nahm sich vor häufiger zu zeigen, dass sie es war, wie er auserwählt hatte.