Kapitel 6: Die Hexe und der Teufel

Es war still im Auto. Maze und ich fuhren schon seit einer gefühlten halben Stunde durch die Nacht… In Wahrheit konnten es aber nicht mehr als zehn Minuten gewesen sein. Lio, der kleine orange-rote Kater, hatte sich in meinem Schoß zusammengerollt und schlief selig.

Ich seufzte. Wie gerne würde ich jetzt auch in meinem Bett liegen… Aber an Schlaf war noch lange nicht zu denken. Zuerst musste ich mich mit einem gewissen Lucifer Morningstar auseinandersetzen, der es aus irgendeinem Grund für eine gute Idee hielt mich mitten in der Nacht entführen zu lassen.

Ich merkte, wie Maze langsamer wurde und den schwarzen Oldtimer, in welchem wir unterwegs waren, komplett zum Stehen brachte. Als ich aus dem Fenster blickte, konnte ich den Eingang zum LUX erkennen, heute allerdings ohne eine Schlange von Menschen davor.

„Wir sind da", sagte Maze. „Du kannst aussteigen."

„Was soll ich den hier?", fragte ich verwirrt. „Will Lucifer etwa mit mir eine private Party feiern?"

Maze verdrehte die Augen.

„Das LUX gehört Lucifer. Sein Penthouse ist über dem Club. Er ist aber vermutlich gerade unten. Und jetzt raus mit dir, bevor ich dich eigenhändig aus dem Auto katapultiere."

Ich schluckte, packte Lio und stieg aus dem Auto. Kaum war ich draußen, drückte Maze auf das Gaspedal und brauste davon.

Ich drehte mich zögernd in Richtung Eingang des LUX. Noch konnte ich einfach gehen… Das würde aber nicht viel bringen. Da Lucifer durch den Vorfall vor ein paar Wochen wusste wo ich wohnte, konnte er Maze einfach in meine Wohnung schicken, um mich erneut entführen zu lassen.

Nein, ich musste mich ihm jetzt stellen. Außerdem wollte ich ja auch wissen, was für eine Art von magischem Wesen er war.

Kurz entschlossen drückte ich Lio enger an mich, zückte meinen Zauberstab und ging zum Eingang des LUX. Die Tür war nicht abgeschlossen. Als ich eintrat , kamen mir die sanften Klänge eines Klaviers entgegen. Es war eine wunderschöne, aber zugleich auch traurige Melodie.

Der Club sah genau so aus wie in meiner Erinnerung: Schicke Ledersofas, gedämmtes Licht… Nur keine tanzenden Partygäste waren zu sehen. Dafür stand nun vor der Bar ein riesengroßer schwarzer Flügel, an welchem Lucifer saß und diese berührende melancholische Melodie spielte.

Als ich näher kam, konnte ich erkennen, dass Lucifer eine schwach glimmende Zigarette zwischen den Lippen stecken hatte. Auch sonst wirkte er anders als die letzten Male, die ich ihn gesehen hatte. Sein Haare sahen aus, als ob er sie mehrfach mit der Hand durchfahren hätte, sein Hemd war an den obersten vier Knöpfen geöffnet, sein Gesicht wirkte müde. Und trotzdem war er der schönste Mann, den ich je gesehen hatte.

Er war vollkommen in seine Musik vertieft und schien mich nicht bemerkt zu haben. Auf dem Flügel stand ein Aschenbecher, gefüllt mit mehreren noch schwach rauchenden Zigaretten. Daneben stand ein Glas, halb gefüllt mit einer goldenen Flüssigkeit, vermutlich Whiskey.

Ich räusperte mich, um auf mich aufmerksam zu machen. Ohne sein Spiel zu unterbrechen drehte Lucifer seinen Kopf in meine Richtung. Ich runzelte die Stirn. Es war, als hätte man einen Schalter umgelegt. Fort war der müde Gesichtsausdruck, stattdessen war ein verführerisches Lächeln zu sehen. Dann fiel sein Blick auf Lio in meinen Armen und er gab ein kurzes, etwas abfälliges Lachen von sich.

„Hast du etwa deine kleine Katze mitgebracht, um dich in einem Notfall zu verteidigen? Was soll sie denn machen? Etwa eine Katzenhaarallergie auslösen?"

Ich warf ihm einen bösen Blick zu.

„Nur zur Information, ich habe die Katze gerade vor einem grauenhaften Schicksal gerettet und sollte mich jetzt eigentlich um sie kümmern und nicht hier sein! Und außerdem ist das ein Kater!"

Lucifer unterbrach sein Spiel und stand auf. Meinen kleinen wütenden Ausbruch schien er zu ignorieren.

„Eine Katze gerettet. Wie heldenhaft.", murmelte er leise und ich meinte einen sarkastischen Unterton aus seiner Stimme heraushören zu können.

„Was kann ich dir anbieten?", fragte er an mich gewandt. „Whiseky, Gin, Rum?"

„Milch für Lio", antwortete ich und nickte in Richtung des Katers auf meinem Arm.

Lucifer warf mir einen amüsierten Blick zu.

„Zum Glück für dich brauchen wir Milch für manche Cocktails, sonst hätten wir keine da."

Er ging zur Bar, während ich mich umdrehte und zu einem der schicken Ledersofas hinter der Tanzfläche lief. Ich war gerade dabei mich hinzusetzen, als Lucifer kam und eine Schale mit Milch auf den Boden stellte.

„Man soll mir ja nicht nachsagen, ich wäre ein Tierquäler. Ich kümmere mich um jeden Gast, egal ob zwei- oder vierbeinig."

Er kam etwas näher und sah mir eindringlich in die Augen.

„Aber wenn deine Katze auch nur einen Kratzer in meine Sofas macht, reiße ich ihr eigenhändig die Krallen raus!"

Ich warf ihm einen finsteren Blick zu, den er erwiderte. Wieder meinte ich etwas rotes in seinen schönen dunklen Augen flackern sehen zu können. Ich erschauderte und unterbrach den Blickkontakt.

Um mich etwas zu sammeln setzte ich Lio vor die Schüssel mit Milch, aus welcher er prompt eifrig zu trinken begann. Dann blickte ich wieder zu Lucifer, der mittlerweile auf dem Ledersofa gegenüber von mir Platz genommen hatte.

„Warum bin ich hier?", fragte ich.

Ein spielerisches Lächeln trat in sein Gesicht.

„Ganz einfach, Liebes. Ich will wissen, wie du dich direkt vor meiner Nase in Luft auflösen konntest."

Ich überlegte. Auf der einen Seite war es streng verboten einem Muggel das Geheimnis der Zauberei zu offenbaren. Auf der anderen Seite konnte Lucifer unmöglich ein Muggel sein. Sollte ich also pokern?

„Ich erzähle es dir, aber nur, wenn du mir davor verrätst was du bist", meinte ich entschlossen.

Lucifers Lächeln wurde breiter und wirkte schon fast gefährlich.

„Aber Liebes, das habe ich dir doch schon gesagt. Ich bin der Teufel!"

Ich musterte ihn für einen Augenblick.

„Beweis es!"

„Das kann ich nur zu gerne tun", meinte Lucifer. „Allerdings weiß ich nicht, ob du das verkraften würdest. Du reagierst immer sehr stark auf mein wahres Ich."

Es fuhr mir kalt den Rücken hinunter, als ich mich an die Bilder von den schreienden, brennenden Menschen erinnerte, die Lucifer in meinem Kopf hervorgerufen hatte. Doch ich wich nicht von meiner Entscheidung ab.

„Ich will es trotzdem sehen!"

„Na gut", sagte Lucifer. „Du hast es so gewollt."

Und dann sah ich voller Grauen, wie Lucifers Gesicht seine Konturen verlor. Seine Augen färbten sich glutrot und auch seine Haut nahm eine dunkelrote Farbe an. Mit vor Horror aufgerissenen Augen sah ich, wie seine dichten dunklen Haare verschwanden und anstelle seines Gesichts eine furchterregende Fratze erschien. Mit voller Wucht kehrten auch die Bilder zurück, Schreie in ohrenbetäubender Lautstärke schallten durch meinen Kopf und Halluzinationen von brennenden Menschen verschleierten mein Blickfeld.

Nur am Rande nahm ich wahr, dass Lio unter das Ledersofa, auf dem ich saß, kroch, um sich dort zu verstecken.

Was als nächstes passierte, würde ich als natürliche Schutzreaktion meinerseits beschreiben. Ohne nachzudenken sprang ich auf, zückte meinen Zauberstab und schrie verzweifelt: „Protego maxima!"

Ein magischer Schild breitete sich zwischen mir und Lucifer aus, mit einer solchen Wucht, dass ich nach hinten fiel und hart auf den Boden aufprallte. Lucifer war von der Kraft meines Schildes überhaupt nicht betroffen. Im Gegenteil, er stand von dem Sofa, auf dem er gesessen hatte auf und lief durch den Schild hindurch auf mich zu, immer noch mit dieser schrecklichen roten Fratze satt seinem normal so markanten und anmutigen Gesicht. Das war doch nicht möglich! Wie konnte er einfach meinen magischen Schild durchdringen?

Voller Panik dachte ich an den einzigen Zauber, der mir noch einfiel und versuchte fieberhaft eine glückliche Erinnerung aus meinem Gedächtnis hervorzukramen.

Expecto Patronum!", rief ich und richtete meinen Zauberstab auf Lucifer.

Mein Patronus, eine silberne Hirschkuh, die mich schon vor einigen Dementoren und anderen grausigen Wesen verteidigt hatte, schoß aus meinem Zauberstab hervor. Doch sie löste sich vor Lucifer einfach in Luft auf! Ich schloss verzweifelt die Augen. Das konnte doch alles nicht wahr sein!

Als ich die Augen wieder öffnete, sah ich Lucifer über mir. Mit seinem normalen aristokratischen Gesicht.

„Nun, ich habe es dir ja gesagt, Liebes", meinte Lucifer und streckte mir die Hand entgegen, um mir aufzuhelfen.

Ich zuckte zurück und für einen kurzen Augenblick sah ich einen verletzten Ausdruck in Lucifers Gesicht treten. Er zog seine Hand zurück und ich rappelte mich selbst auf.

„Du bist also wirklich der… T-Teufel?", fragte ich, während ich noch einen Schritt zurück ging, um so viel Abstand wie möglich zwischen uns zu bringen.

Er nickte.

„Das heißt, diese Muggel-Religion… Sie stimmt? Es gibt einen Gott? Und Jesus und wie sie alle heißen?"

Lucifer zog die Augenbrauen zusammen.

„Ich persönlich halte zwar nicht so viel von ihnen, aber Familien sind ja immer kompliziert."

Er zuckte mit der Schulter.

„Oh Merlin, ich kann das alles gar nicht fassen", stöhnte ich und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.

Lucifer stieß ein bitteres Lachen aus.

„Dass du dich nicht direkt wieder in Luft aufgelöst hast sehe ich als gutes Zeichen."

„Hätte ich ja gern", entgegnete ich. „Aber dann hätte ich Lio zurück lassen müssen. Und am Ende quälst du noch Tierbabys oder so, beim Teufel weiß man ja nie."

Lucifer blickte mich entrüstet an.

„Für so einen Schwachsinn habe ich gar keine Zeit! Ich gehe lieber anderen teuflischen Aktivitäten nach."

Er zwinkerte mich mit seinen schönen dunklen Augen an, sodass mir direkt klar wurde, was er mit ‚anderen teuflischen Aktivitäten' meinte. Es war wirklich unverschämt. Wieso musste ein so gefährliches Wesen, dem ich vermutlich mit meiner Zauberei nicht mal den kleinsten Kratzer zufügen konnte, so verdammt gut aussehen?

Ich unterbrach den Blickkontakt und sah zu Lio, der wieder unter dem Sofa hervor kam und Lucifer vorsichtig beschnupperte. Zu allem Überfluss fing der kleine Verräter an zu schnurren und ihm um die Beine zu streichen.

„Siehst du? Deine Katze mag mich, obwohl sie mein Teufelsgesicht gesehen hat", meinte Lucifer selbstgefällig.

Ich verdrehte die Augen, kam aber dennoch wieder näher und setzte mich zurück auf meinen ursprünglichen Platz auf dem Ledersofa. Auch Lucifer nahm wieder gegenüber von mir Platz.

„Also, nun bist du dran, Liebes", sagte er und beugte sich auf dem Sofa leicht nach vorn.

„Du verschwindest vor meinen Augen, beschwörst einfach irgendwelche Tiere hervor… Verrate mir dein Geheimnis"

Ich zögerte kurz und lehnte mich auf dem Sofa zurück. Es machte keinen Sinn Lucifer anzulügen, ich hatte mittlerweile schon zu oft vor ihm Magie verwendet. Außerdem war er mir gegenüber auch ehrlich gewesen, auch wenn mich die Wahrheit sehr erschreckt hatte. Ich holte tief Luft und begann zu sprechen.

„Ich bin eine Hexe."

Lucifer sah mich ungläubig an.

„Eine Hexe? Ich dachte, Hexen und Zauberer wären zur Zeit der Hexenverbrennungen alle ausgerottet worden…"

Sein Blick wurde nachdenklich.

„Nein", antwortete ich. „Wir haben ab diesem Zeitpunkt angefangen unsere Existenz geheim zu halten und eine Art Parallelgesellschaft aufzubauen. Die Muggel sollten nicht erfahren, dass es uns noch gibt."

„Den Ausdruck habe ich dich jetzt schon öfter sagen hören. Was sind Muggel?", fragte Lucifer.

„Nicht-magische Menschen", erklärte ich. „ Aber du bist von der Tatsache, dass ich eine Hexe bin, weniger überrascht, als ich angenommen hatte."

Ich sah in prüfend an und er schenkte mir wieder dieses unwiderstehliche Lächeln.

„Ich bin der Teufel, Liebes. Mich überrascht nichts."

Ich kniff die Lippen zusammen und warf ihm einen nicht amüsierten Blick zu.

„Wirklich, ich weiß von Hexen und Zauberern schon seit sie existieren. Meine Mutter hat sie damals erschaffen."

Ich schaute ihn geschockt an. Mir wurde erst in diesem Moment bewusst was es tatsächlich bedeutete, dass er der Teufel war. Seine Mutter hatte uns erschaffen. Er musste uralt sein! Lucifer grinste nur, als er meinen Gesichtsausdruck sah.

„Dann ist deine Mutter also das, was die Muggel als Gott bezeichnen?", fragte ich ehrfürchtig.

Lucifer lächelte amüsiert und wieder einmal wurde ich von seiner Schönheit in den Bann gezogen.

„Nein, das ist mein Vater. Aber bitte frag nichts über ihn, ich bin ihm nicht gerade wohlgesonnen."

Er verzog sein Gesicht.

„Okay…" Ich versuchte mich zu sammeln. „Hast du Geschwister?"

Das schien allerdings auch die falsche Frage gewesen zu sein. Ein Schatten fuhr über Lucifers Gesicht.

„Ja. Ich hatte erst eine sehr missliche Auseinandersetzung mit meinem Bruder Uriel. Er wollte jemanden verletzen, der mir nahe steht. Es endete nicht gut für ihn."

Sein grimmiger Blick war auf den Boden gerichtete und er schien in Gedanken versunken zu sein.

Ich beschloss nicht weiter zu fragen. Von Problemen mit Geschwistern konnte ich ja selbst ein Lied singen und mir wäre es sehr unangenehm, wenn mich jemand über Harry ausfragen würde. Also blieb ich still und betrachtete Lio, der sich neben Lucifers Füßen zusammengerollt hatte.

„Du solltest mir bei Gelegenheit mal die Welt der Zauberei zeigen", unterbrach Lucifers Stimme plötzlich die Stille.

Als ich zu ihm aufsah, bemerkte ich, dass sein halb teuflisches, halb verführerisches Lächeln wieder zurück war.

„Es ist ewig her, seit ich zuletzt die Zaubererwelt gesehen habe. Ich hatte nie viel mit ihnen zu tun."

Ich sah ihn überrascht und auch etwas verärgert an. Er konnte doch nicht im Ernst von mir erwarten, dass ich ihn durch die Zaubererwelt führte, als ob wir alte Freunde wären, nachdem er mich entführen lassen hat?

Lucifer schien meine Gedanken gelesen zu haben, denn er sagte schnell:

„Ich weiß, unsere… Freundschaft", -er zog die Augenbrauen zusammen, als ob ihm dieses Wort eigentlich nicht gefallen würde- „hatte einen holprigen Start. Lass uns einfach nochmal von vorne beginnen."

Er stand auf, kam auf mich zu und streckte mir seine Hand entgegen.

„Mein Name ist Lucifer Morningstar, Clubbesitzer, ziviler Mitarbeiter des LAPD und nebenbei noch Teufel."

Er grinste und zwinkerte mir zu. Sofort stieg mir die Röte ins Gesicht.

Ich stieß einen Schwall Luft aus und überlegte. Wollte ich mich mit dem Teufel anfreunden? Mit dem Mann, der mir vor ein paar Minuten noch so einen riesen Schrecken eingejagt hatte? Ich sah in sein schönes, aufrichtiges Gesicht und auf seine ausgestreckte Hand. Was hatte ich schon zu verlieren? Falls ich nach dem Tod in die Hölle kommen sollte, hatte ich dort dann wenigstens einen Freund. Also stand ich auf und reichte Lucifer die Hand. Sie war angenehm warm und außerdem viel größer als meine, sodass meine Hand vollständig von seiner umschlungen wurde.

„Mein Name ist Serafina Poppy Evans, aber meine Freunde nennen mich Sera. Ich bin eine Hexe und außerdem Meisterin der Zaubertränke."

Lucifer lächelte zog mich plötzlich an seine Brust in eine etwas steife Umarmung. Mir schoss bei dieser abrupten Geste sofort wieder das Blut in den Kopf. Als ich einatmete sog ich seinen sehr angenehmen Geruch ein. Er roch etwas nach Rauch, vermutlich von der Zigarette, die er zuvor geraucht hatte. Außerdem konnte ich noch etwas undefinierbares erkennen, das ich noch nie zuvor gerochen hatte. Es roch unglaublich gut.

„Was… wird das den jetzt?", murmelte ich verwirrt gegen seine Brust.

„Wir umarmen uns", antwortete Lucifer und ich spürte wie sein Brustkorb durch das Sprechen vibrierte. „Macht ihr Sterblichen das nicht so, wenn ihr befreundet seid?"

Lucifer löste seine Umarmung und trat einen Schritt zurück. Ich war fast ein bisschen enttäuscht darüber, den Körperkontakt zu verlieren.

„Na ja, doch, schon", entgegnete ich. „Aber normalerweise lernt man sich davor ein bisschen besser kennen."

„Wir können uns gern noch besser kennenlernen, Liebes", meine Lucifer und zog anzüglich eine anmutig geschwungene Augenbraue in die Höhe. Und schon wieder musste ich gegen die Röte ankämpfen, die mein in Gesicht hochsteigen zu drohte.

Ich beschloss seinen Kommentar zu ignorieren und dafür noch ein anderes Thema anzusprechen.

„Versprich mir eines", sagte ich mit ernster Miene und erhobenem Zeigefinger. „Lass mich nie wieder entführen!"

Lucifer setzte sein teuflisches Lächeln auf und ich konnte den roten Funken in seinen Augen aufblitzen sehen.

„Der Teufel macht keine Versprechen!"

Kleine Anmerkung:

Meinen Größten Dank an percabeth endgame, Ag98, Mini McG, SupergodzillaSailorCosmos und sidtrix, die liebe Reviews geschrieben haben! Das bedeutet mir wirklich viel und ist ein großer Ansporn für mich, so schnell wie möglich weiter zu schreiben.

Außerdem möchte ich mich bei jedem bedanken, der diese Geschichte favorisiert hat oder sie auf seine Story Alert List gesetzt hat. Ihr seid alle eine tolle Inspiration zum Weiterschreiben.

Zu guter Letzt möchte ich mich auch bei den Lesern bedanken:) Danke, dass ihr mir alle einen Grund gebt, diese Geschichte weiter zu schreiben:)