Die wahre Geschichte, wie ich Draco Malfoy beim Baden beobachtete

Ich zog meinen BH aus, lies mein Höschen zu Boden gleiten und stieg in das dampfende Wasser. Die wohlige Wärme des Badewassers hüllte mich ein und die aufsteigenden Dämpfe vernebelten mein Hirn so sehr, dass ich tatsächlich für zwei Sekunden den Zwischenfall am See vergaß.
„Entspann dich einfach", sagte ich zu mir selbst, während ich etwas heißes Wasser nachlaufen ließ. „Freu dich einfach, dass du alleine bist und endlich mal das Badezimmer für dich hast".
Tatsächlich hatte ich die Gunst der Stunde genutzt, um mich in das Badezimmer der Vertrauensschüler zu schleichen. Das nötige Passwort hatte ich mir schon Wochen zuvor bei Marcus Flint ergaunert. Es brauchte nur zwei Kürbispasteten und ein Wimpern Klimpern.
„Dieser Vollidiot!", murmelte ich leise, ehe ich mich bis zu den Ohren ins Wasser hinuntergleiten ließ. Die kühlen Marmorkacheln fühlten sich fast schon unangenehm an meinem Rücken an und so schwamm ich ein paar Züge in dem großen Becken, bis die Wärme des Wassers mich wieder vollständig ummantelte. Mit geschlossenen Augen trieb ich eine Weile vor mich hin und formte mit meinen Händen kleine Wellen auf der Oberfläche. Außer ihr Brechen am Beckenrand und meinem Herzschlag war nichts zu hören…
…Bis eine Tür sich laut quietschend öffnete und mein Puls für eine halbe Sekunde aussetzte. „Shit", dachte ich nur, während ich versuchte, meine Brüste mit meinen Händen zu verdecken. Irgendjemand war gekommen und ich war nicht scharf darauf, ihm oder ihr meinen Körper auf einem Silbertablett zu präsentieren.
Vorsichtig schaute ich über den Rand des gigantischen Beckens und sah einen blonden Haarschopf. Ich unterdrückte einen Schrei.
„Los, hau da ab!", ermahnte mich mein Verstand und das erst Beste, was mir in meiner kleinen Panikattacke einfiel, war unterzutauchen. Im wahrsten Sinne des Wortes! Blöd nur, dass ich bei all dem Schaumbad kein Auge öffnen konnte und somit total orientierungslos unter Wasser herumdümpelte.
„Hinter die Wasserhähne, schnell", schrie mein Verstand mich an. Zusätzlich begann meine Schläfe unschön zu pochen, als würde das Hirn darunter mich nicht nur blöd anmachen, sondern auch noch nach mir treten.
Vollkommen blind schaffte ich es aber tatsächlich, mich an den kalten Marmorkacheln entlang zu den Wasserhähnen vorzutasten. Dicht an sie gepresst tauchte ich auf und musste erst einmal nach Luft schnappen.
„Wer ist da?", rief Malfoy. Er war inzwischen halb entkleidet und nur zwei Hemdknöpfe fehlten für einen Blick auf seinen nackten Oberkörper. Ich war zu neugierig und zu erregt, um nicht hinzusehen, betete aber gleichzeitig, dass er mich nicht entdecken möge.
„Wer. Ist. Da?", sein Ton verschärfte sich abermals, was mich aus Angst fast dazu veranlasste „ich" zu murmeln. Aber mein Überlebensinstinkt verbat es mir. Erst, als Malfoy sich wieder seinen Klamotten widmete, wagte ich es, aufzuatmen.
Mit einem „Plop" ließ er sein Hemd zu Boden segeln. Er war schlank, mit der leichten Andeutung eines Sixpack, und ich spürte, wie sich eine wohlige Wärme in meinem Unterleib breit machte.
Elegant wie eine Cobra, wanderte er mit seinen Fingern in seinen Nacken und massierte dort die Muskeln. Er stieß einen Seufzer aus, ehe er die Augen schloss und im Rhythmus seiner Finger den Nacken mitkreisen ließ. Verruchte Bilder flimmerten vor meinem inneren Auge und die Wärme in mir breitete sich bis in meine weibliche Zone aus.
Immer noch mit schlangengleicher Geschmeidigkeit, wanderten seine Finger zu seiner Hose. Fast in Zeitlupe öffnete er den Gürtel und ich ertappte mich dabei, wie ich mir sehnsüchtig die Lippen leckte. Als hätte er dies gerochen, hielt er in seiner Bewegung inne und mit einem verschmitzten Lächeln beugte er sich zum Wasser hinunter. Er machte sich beide Hände nass und fuhr sich mit ihnen durch die Haare. Erst, als diese gut nass waren, öffnete er den Knopf an seiner Hose.
„Oh Gott, vergib mir meine Sünden", flehte ich leise und mit jedem Millimeter, mit dem sich das Stückchen Stoff an seinen Hüften hinunterbewegte, wanderte auch meine Hand an mir nach unten. Als endlich auch seine Boxershorts auf dem Boden lag, war ich bereits ein zitterndes Häufchen Elend. Die Wärme in meiner weiblichen Zone hat sich explosionsartig in meinem gesamten Unterleib verteilt. Ich war feucht, sehr feucht und ich musste in meinen Handrücken beißen, um ein Stöhnen zu unterdrücken.
„Gott, Odin, Brahma und wie ihr alle heißt, habt Erbarmen". Doch spätestens jetzt, wo ich freie Sicht auf sein bestes Stück hatte, würde ich eh in die Hölle kommen.
Sein Glied war das, was ich als durchschnittlich beurteilen würde. Nicht zu groß, dafür schön breit und mit kleinen, blauen Adern durchzogen. Seine Hoden waren schon leicht angeschwollen und auch sein Glied machte leichte Zuckungen nach oben, als würde es sich aufrichten wollen. Wie Peinlichkeiten von heute Vormittag waren zu diesem Zeitpunkt längst vergessen. Just in diesem Moment hatte ich nur unglaubliche Lust auf ihn. Ich wollte ihn in mir Spüren. So sehr, dass sich ein weiterer wohliger Schauer durch meinen Unterleib zog und ich nur mit größter Mühe einen Seufzer unterdrücken konnte.
Draco, der bis dahin knietief im Wasser gestanden hatte, setzte sich auf den Beckenrand und ließ seinen Blick durch den Raum schweifen. Auch in meine Richtung schaute er und kurz hatte ich Angst, gesehen worden zu sein. War ich aber anscheinend nicht und mein Verlangen wuchs und wuchs.
„Ich an deiner Stelle würde rauskommen, sonst wirst du gleich Zeuge von etwas sehr Unschönem!", rief er eine Warnung aus.
„Was könnte an dir schon unschön sein, außer dein Ego", dachte ich still bei mir.
Als die erhoffte Antwort ausblieb, lehnte er sich zurück und nahm zu meinem Entsetzen sein Glied in die Hand. „Ich habe dich gewarnt…", sagte Draco, ehe er seine schlanken Finger an sich hinuntergleiten ließ. Mit einem Laut, der fast wie ein Knurren klang, warf er den Kopf in den Nacken und schloss die Augen.
Eine Weile beobachtete ich ihn dabei, wie er mit sich spielte. Seine Hoden fest in die Hand nahm, mit den Fingern über seine Eichel strich und an seiner Vorhaut zupfte. Schöner als das Bild vor meinen Augen waren nur die Laute, die er dabei von sich gab.
Ich war ein Wrack: Meine Hände zitterten, mein Mund war trocken und meine Nippel waren hart. Der Rest meiner Selbstbeherrschung hing am seidenen Faden.
„Komm schon, fass dich auch an", keuchte das Objekt meiner Begierde und fast dachte ich, ich hätte mich verhört.
„Tust du es schon?", fragte Draco, diesmal deutlicher zu hören.
Wie von selbst begannen meine Finger, um meine Klitoris zu kreisen. Meine andere Hand umfasste eine meiner Brüste. Synchron mit Dracos Fingern, die langsame, zärtliche Kreise auf seiner Eichel zogen, drehte auch ich meinen Nippel zwischen den Fingern. Ich ließ ein leises Stöhnen hören, was er aber wohl trotzdem gehört haben musste. Er grinste und fasste sich dabei noch fester an.
„Sehr gut machst du das", lobte Draco und erste Spermatropfen wurden sichtbar. Ich fantasierte, wie ich diese ableckte und führte dabei einen Finger in mich ein. Ich ließ in ein paar Mal in mir kreisen, ehe ich einen zweiten dazu nahm. Schnell fand ich meine empfindlichste Stelle und spielte mit Genuss daran herum.
„Ich bin fast soweit!", keuchte Draco, während sein Spielzeug in seiner Hand pulsierte. Mit einer Mischung aus stöhnen und seufzen kam sein Orgasmus schließlich auch. Seine Arme gaben nach und er musste sich vollends auf den Fußboden legen, während ein Schwall aus milchig-weißer Flüssigkeit sich über ihn ergoss.
Auch ich konnte mich nicht länger halten. Mit einer Hand suchte ich Halt an einem der Wasserhähne, während sich die Finger meiner anderen Hand in meinen empfindlichsten Fleck bohrten. Ich hatte das Gefühl, im Himmel zu sein und schloss meine Augen, als mein Orgasmus mich wie eine Horde Zentauren überrannte. Ich stöhnte, schrie und keuchte so laut, dass die Meerjungfrau im Fensterglas schnell das Weite suchte. Ich hatte mich verraten. Jetzt wusste Draco, dass tatsächlich noch jemand hier war.
Besagter Junge lag noch immer auf dem Rücken. Grinsend, aber verschwitzt und mit einer Lache an Sperma auf dem Bauch und den Hüften. Er sagte nichts. Stattdessen wartete er, bis meine Stimme verstummt und der Orgasmus abgeklungen war. Mit zitternden Beinen und kribbelnden Armen suchte ich am Beckenrand halt.
„Sehr sexy! Das nächste Mal darfst du gerne aus deinem Versteck kommen und mir behilflich sein…".
Ich schüttelte den Kopf, auch wenn er es wahrscheinlich nicht sehen konnte. Als mein Herzschlag langsamer wurde, riskierte ich einen Blick in seine Richtung. Doch Draco war nicht zu sehen. Fuck, wo ist er hingegangen?
„Warum so schüchtern…", zwei Arme schlangen sich um meine Hüften, „…Lina?".
Fast hätte ich geschrien, doch im letzten Moment hielt Malfoy mir eine Hand vor den Mund.
„Pssst. Wir wollen doch nicht, dass jemand uns findet", flüsterte er mir ins Ohr. Als ich keine Anstalten machte, die Stimme zu heben, ließ er mich los.
„Woher wusstest du dass ich es bin?", fragte ich kleinlaut. Er musterte mich von oben bis unten und beschämt versuchte ich, meine Brüste ein wenig zu verdecken.
„Das wusste ich schon die ganze Zeit!".
„B-bitte was?".
Er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. „Ich habe deinen BH und sein Höschen dort liegen sehen. Übrigens ein netteres Teil, als das Ding, das du in Zaubertränke anhattest".
Ich hätte mich für so viel Blödheit selber Ohrfeigen können, schaute aber nur beschämt weg. Ich hatte einfach keine Energie mehr für einen Streit.
„Warum hast du dich selbst angefasst?".
„Warum hast du mitgemacht?".
Verlegen zuckte ich mit den Schultern. „Weiß nicht…".
„Weil du erregt warst und mich wolltest", beantwortete Draco seine Frage selbst.
„Gib mir eine Antwort…bitte!".
Jetzt zuckte er mit den Schultern. „Ich bin ein Mann und habe Bedürfnisse. Außerdem wollte ich wissen, wie du wohl reagierst. Ich ärger dich einfach zu gerne".
„Bei Merlins Bart, wer hat ihm denn den Zauberstab verknotet", dachte ich, sprach es aber nicht laut aus.
„Was ist los? Noch nie jemanden masturbieren sehen?", lachte er.
„Was? Natürlich nicht!", sagte ich entsetzt.
Er beugte sich wieder zu meinem Ohr und strich eine Strähne zurück. „Dann ziehe ich mich jetzt zurück, damit du das Erlebte verarbeiten kannst", flüsterte Draco. Der belustigte Unterton war nicht zu überhören.
„Danke…und lass uns bitte nicht mehr drüber reden".
„Wem sollte ich das denn erzählen? Parkinson vielleicht?".
„Nein! Aber auch nicht Crabb, Goyle oder Zabini!".
Draco ließ ein verächtliches „Tch" hören und verließ das Becken. „Keine Sorge, es bleibt unser kleines Geheimnis". Ich nickte zustimmend, sagte aber nichts mehr. Ich wollte das Becken verlassen, weil das Wasser kalt wurde und ich das Gefühl hatte, nur noch in Körperflüssigkeiten zu schwimmen, traute mich aber nicht. Ich wollte mich nicht ganz vor ihm entblößen. Er hatte schließlich meine Brüste gesehen und mich stöhnen gehört. Das musste für einen Tag reichen!
Hastig zog Draco sich an, was aber keinesfalls uneleganter wirkte, als das Ausziehen zuvor.
„Wir sehen uns", murmelte er zum Abschied und zog mit einem lauten Knall die Tür hinter sich ins Schloss. Als er endlich weg war, atmete ich erleichtert auf und auch die Meerjungfrau traute sich wieder, ihren Kopf aus den gläsernen Wellen zu stecken.
„Männer sind anstrengend", sagte ich zu ihr. Sie zuckte nur mit den Schultern, was ich aber mal als Bestätigung nahm. Dann zog auch ich mich endlich wieder an und suchte das Weite.