Kapitel 16b
Mittwoch, 7. August 2002
Nachmittag und Abend
Für einen Nachmittag, der alle drinnen hielt, waren Alternativpläne geschmiedet worden, und Hermione tat, was sie konnte, um sicherzustellen, dass alle Gäste mit etwas beschäftigt waren, das ihnen Spaß machte.
Direkt nach dem Mittagessen fand der Tanzunterricht statt, der an diesem Morgen aufgrund der Jagd verschoben worden war. Die ländliche Tanzveranstaltung sollte am nächsten Abend stattfinden, daher übten sie zwei der Tänze. Die Paare hatten sich aneinander gewöhnt, und die gesamte Gruppe hatte sich freundschaftlich zusammengeschlossen; es war eine angenehme Stunde. Hermione freute sich darüber, mit Severus zu tanzen, der keine Mühe zu scheuen schien, sie zu unterhalten. Erinnerungen an den Abend zuvor, an seine leidenschaftliche Attacke, erschienen wie ein ferner Traum, wenn sie dem weltgewandten, sympathischen und wohlerzogenen Schulleiter gegenüberstand. Selbst die Befangenheit, die beim Frühstück am Morgen geherrscht hatte, war vorüber; es war, als sei nie etwas passiert.
Nach dem Tanzunterricht gab es viele weitere Angebote. Geistergeschichten wurden von den hauseigenen Geistern im kleinen Blauen Salon erzählt. Manche der Mitwirkenden beim Schauspiel hielten spontan eine Probe im Vorzimmer ab. Die Herren waren geladen, in ihrem Clubraum Whist, Piquet, Vingt-et-un oder andere Glücksspiele zu spielen. Aber seltsamerweise war es das letzte Angebot, zu dem die meisten der Damen und viele der Herren strömten: Ein Quiz zu Jane Austen im Salon.
Miss Granger und Professor Mortelle präsentierten die Fragen, und die Teilnehmer waren bester Stimmung, während sie um Punkte wetteiferten. Für jede korrekte Antwort gab es einen Punkt, und der Gewinner würde einen authentischen, handbemalten Fächer bekommen, eine Stück, die Professor Mortelle spendiert hatte.
Severus saß neben Lucius in der letzten Reihe, und beide waren sie etwas gelangweilt, sich drinnen aufhalten zu müssen.
„Ah, die Dinge, die wir für das Glück unserer Damen ertragen", sagte Lucius, und sein genießerischer Blick fixierte Leticia Mortelle. Die Dame stand vor ihnen allen in einer smaragdgrünen Robe im griechischen Stil und hielt einen passenden Fächer in der Hand, während sie die Fragen vorlas.
„Nur balzende Männer – diejenigen im Werbemodus – gehen so auf die Interessen ihrer Damen ein", kommentierte Severus sardonisch. „Siehst du irgendwelche verheirateten Männer hier?" Er schaute sich wieder im Raum um. „Die Männer, deren Jagd erfolgreich war – deren Betten bereits gewärmt werden – machen sich das Kartenzimmer zunutze."
Lucius nickte gedankenvoll und sagte, „Die Jagd mag des Regens wegen verschoben sein, aber die Beute ist immer noch in Sicht …, und es wird ein neuer Tag kommen."
Severus' bellendes Lachen wurde schnell unterdrückt, und sie bekamen nur einen tadelnden Blick von Professor Mortelle.
Leticia schloss ihre Runde Fragen ab und nahm wieder ihren Platz ein, woraufhin sie mit Lucius mittels ihres Fächers zu kommunizieren begann.
„Weißt du, was sie sagt?", fragte Severus neugierig.
Lucius lächelte schlau. „Wenn nicht, würde ich es zugeben?"
Jetzt stand Miss Granger auf und begann, ihre Fragen von einem Pergament abzulesen.
„Welche beiden Bücher von Jane Austen spielen teilweise in Bath?", fragte sie.
„Überredung und Die Abtei von Northanger", murmelte Severus.
Einige falsche Antworten wurden gegeben, die mit Scherzen und Gelächter quittiert wurden, und dann sagte Miss Clearwater, „Überredung und Die Abtei von Northanger!"
„Korrekt!", rief Miss Granger, und Leticia notierte einen Punkt für Penelope.
„Was ist in Mansfield Park Fannys hauptsächliche Sportart?"
„Reiten", murmelte Severus.
„Reiten!", rief eine der Misses Patil, und Leticia notierte ihren Punkt.
Lucius starrte ihn an. „Wieso weißt du diese Antworten?"
Severus grinste. „Lesen, Lucius. Das ist, wenn man sich mit einem Buch hinsetzt und …"
„Oh, tu nicht so überlegen", schnaubte sein Freund. „Ich bin kein Analphabet."
„Verzeihung", antwortete Severus milde.
„Wie hieß Die Abtei von Northanger ursprünglich?", rief Miss Granger.
„Susan", murmelte Severus.
Mehrere falsche Antworten wurden gegeben, manche davon eher lustig als ernst gemeint, und es gab viel Gelächter.
Endlich zischte Lucius ihm zu, „Gib die Antwort, wenn du sie weißt!"
Severus fragte sich, ob es Miss Granger gefiele, dass er die Antwort wusste. Würde es wohlwollend dazu beitragen, die Unstimmigkeiten auszubügeln, womit er im Tanzunterricht begonnen hatte?
„Die Antwort lautet Susan", sagte er in seiner vollen Klassenraumstimme.
Miss Grangers Gesicht zeigte ein strahlendes Lächeln. „Der Schulleiter hat recht!", rief sie, und Leticia notierte seinen Punkt.
Lucius wandte sich um und starrte ihn an. „Sag mir die nächste Antwort", forderte er.
„Wozu?"
„Ich habe gesehen, wie das Mädchen dich angestrahlt hat, weil du die Antwort wusstest", murmelte er. „Ich könnte davon ein bisschen bei Leticia gebrauchen."
Severus verbarg ein Gähnen. „Was habe ich davon? Sollte ich davon nicht profitieren … auf Slytherinart?"
Aber das Spiel endete mit einer Runde Applaus für die Teilnehmer, und Penelope Clearwater erhielt den Preis. Als die Menschen im Raum umherzugehen begannen, kam Miss Granger direkt zu Severus und lächelte ihn noch immer an.
„Woher wussten Sie die Antwort auf diese Frage?", fragte sie.
Das Lachen, das er in ihrer Stimme hörte, fesselte ihn. Dann hatte sie ihm vergeben? Waren sie wieder da, wo sie am Tag zuvor gewesen waren – abzüglich der fünf Minuten verrücktem Handgemenge vor ihrer Tür?
Er nahm ihre Hand und zog sie durch seinen Arm. Er wusste nicht, wohin er mit ihr ging, aber er wollte von all diesen Leuten weg.
„Ich wusste die Antwort, weil ich gemogelt habe", gab er zu.
Miss Granger schrie auf. „Was?"
Er sah sie von der Seite an. „Sehen Sie, ich mache mir die Mühe, die Vorwörter und die historischen Anmerkungen zu lesen, die bei einem Roman dabei sind", sagte er.
„Ich fange an zu glauben, dass Mr Malfoy einen unheilvollen Einfluss auf Sie ausübt, Schulleiter", sagte sie.
Er lachte. „Zweifellos, Miss Granger."
Bereitwillig ging sie mit ihm, aber ihr nächster Kommentar war ziemlich geschäftsmäßig. „Wir müssen die Köpfe zusammenstecken und ausarbeiten, wie wir heute Abend für Unterhaltung sorgen", sagte sie ruhig. „Der Regen hört nicht auf, und wir können das Mondscheinpicknick draußen nicht abhalten, wenn es regnet – oder wenn es überall noch nass ist. Wir brauchen einen anderen Plan."
Und Hilfe kam aus einer sonderbaren – einer extrem sonderbaren – Quelle.
„Schulleiter?", sagte Xenophilius Lovegood. „Kann ich Sie sprechen, bitte? Ich habe einen Vorschlag …"
~oo0oo~
Hermione war bei dem Gedanken nicht glücklich – nicht einmal, als Luna kam, um mit ihr darüber zu sprechen.
„Es ist eine für die Zeit sehr authentische Unterhaltung", sagte Luna.
Hermione warf die Hände in die Luft. „Wer bei Verstand würde wollen, dass Trelawney seine oder ihre Zukunft weissagt?"
Lunas große graue Augen hafteten an ihrem Gesicht. „Viele Leute", antwortete sie einfach. „Daddy hat davon erzählt, und die Gäste sind begeistert – nun, die Damen sind es. Ich glaube nicht, dass die Herren an ihrer Zukunft so interessiert sind."
Hermione schloss die Augen und schüttelte den Kopf. „Die Frau ist eine Betrügerin", sagte sie.
Da griff Penny ein. „Wie kannst du das sagen?", rief sie. „Mensch, sie ist diejenige, die die Weissagung über den Auserwählten gemacht hat!"
Es war jedoch Lavender Brown, die die Angelegenheit unter Dach und Fach brachte. „Was ist, wenn die „Zigeuner-Wahrsagerin" eine Gebühr für eine Weissagung nimmt?", fragte sie und fixierte Hermiones Gesicht mit einem verschmitzten Blick. „Wie wäre es, wenn die Gäste eine Spende für den Stipendien-Fond von Hogwarts leisten müssen, um ihre Zukunft vorhergesagt zu bekommen?"
Und als Hermione ihre Augen wieder öffnete, schimmerte ein Lächeln in ihrem Blick. „Wir schlagen einen Mindestbetrag vor!", rief sie.
~oo0oo~
Severus stand Trelawneys Besuch in seinem Büro mit der Fassung durch, die er bei Dumbledores Umgang mit der Frau beobachtet hatte. In ihrer Karriere hatte sie anscheinend eine oder zwei korrekte Prophezeiungen gemacht – die Wahrheit konnte nicht abgestritten werden –, aber es war dennoch etwas in ihrem Verhalten, das ihm auf den Wecker ging.
„Ich stehe Ihnen vollkommen zur Verfügung, Schulleiter", sagte sie und griff nach einem ihrer Schals, um ihn zu richten. Die Bewegung verursachte eine Reihe von klirrenden Tönen von ihrer Ansammlung Ketten und Armreifen.
Severus zwang sich zu einem geduldigen Ausdruck. „Xeno Lovegood hat mir zu verstehen gegeben, dass Sie dies freiwillig angeboten haben, Professor."
Mit bebenden Fingern zog sie ihren Schal enger um sich. „Für Hogwarts würde ich alles tun", stellte sie zitternd fest, als bräche sie gleich in Tränen aus. „Mr Lovegood ist so freundlich … solch ein Gentleman … solch überwältigendes Verständnis … spürt genau, was er sollte …"
„Ich freue mich, das zu hören", sagte er feierlich und fragte sich, ob die Frau so früh am Tag schon an der Sherryflasche gewesen war. Normalerweise war sie missmutig, voller Weltuntergangsstimmung und Verzweiflung. Diese furchtsame Überschwänglichkeit sah ihr gar nicht ähnlich.
„Als Mr Lovegood vorschlug, ich solle meine Fähigkeiten auf diese Art zur Verfügung stellen …" Glitzernde, insektenartige Augen starrten durch enorme Brillengläser auf Severus. „Man spürt unter solchen Umständen die Notwendigkeit, die eigenen Talente mit anderen zu teilen, Schulleiter. Ich möchte das sehr gerne tun!"
Severus betrachtete Trelawney mit einem neuen Verdacht im Hinterkopf. Erlag die alte Schwindlerin dem Charme von Xeno Lovegood? Lovegood war ein Verschwörungstheoretiker der Spitzenklasse, und er glaubte an haarsträubende, erfundene Kreaturen, von denen sonst nie jemand gehört hatte. War seine jüngste große Entdeckung Sybill Trelawney, die behauptete, von einer Trojanischen Prophetin abzustammen? Glaubte Xeno jetzt alle Geschichten Trelawneys über sich selbst mit derselben blinden Leidenschaft, mit der er an die Rotfang-Verschwörung glaubte?
Severus stand von seinem Schreibtisch auf, umrundete ihn und half seiner Wahrsagelehrerin höflich beim Aufstehen. „Ihre Großzügigkeit wird Hogwarts zugutekommen, Professor", sagte er und geleitete sie zur Tür.
„Haben Sie irgendwelche Anweisungen für mich, Schulleiter?", fragte sie.
„Überhaupt nicht", sagte Severus, während sie sich hinunterzugehen anschickte. „Deuten Sie einfach die Karten, wie sie gegeben werden."
~oo0oo~
Harry drückte sich vor dem Quiz – er hatte nie ein Buch von Jane Austen gelesen –, und ihm wurde es schnell langweilig, mit Ron Karten zu spielen. Jetzt konnte sein bester Freund über nichts als Romilda Vane reden. Als hätte er eine weitere Dosis des Liebestranks geschluckt! Himmel, wohin sollte das noch führen, wenn Harry die Gesellschaft von Draco Malfoy Ron Weasley vorzog?
Er entschuldigte sich von einem weiteren Spiel Piquet, nachdem Ron zum dritten Mal sagte, „Ist sie nicht das hübscheste Mädchen, das du je gesehen hast, Harry?" Mit einer vagen Entschuldigung, etwas für Hermione zu erledigen zu haben, entfloh er dem Clubraum. Das Frettchen war nach dem Mittagessen ins Manor zurückgekehrt; der Tierheiler kam, um Perse zu untersuchen, die trächtige Stute, und Malfoy wollte dabei sein. Harry hätte ihn begleitet – es gefiel ihm jetzt wirklich, in den Ställen zu sein –, aber Malfoy hatte ihn nicht dazu gebeten, und Harry wollte nicht fragen. Es wäre einfach zu seltsam, darum zu bitten, mit Malfoy herumzuhängen. Es war eine Sache, wenn es einfach geschah, aber etwas völlig anderes, wenn er so offen darum bat.
Es mochte als Zuneigung … als Interesse interpretiert werden …, und Harry war nicht willens, dies einzugestehen, nicht einmal gegen sich selbst.
Er schaute ins Vorzimmer, um zu sehen, ob das Frettchen vielleicht zurückgekommen war und sich für eine Probe zu den Theaterschauspielern gesellt hatte. Malfoy würde im Stück den Puck spielen, an den Harry sich nur vage aus einer Aufführung erinnerte, die er in der Muggel-Grundschule gesehen hatte. Aber das Vorzimmer war leer, daher wanderte er hinunter ins Erdgeschoss und kam an einem leeren Klassenzimmer vorbei, in dem ein etwas nachlässiger Bemerke-mich-nicht-Zauber in einer Ecke hing. Darunter befand sich Neville, der dort lesend kauerte.
„Vor wem versteckst du dich?", fragte Harry und erschreckte Neville, sodass er sein Pflanzenbuch fallen ließ.
„Harry!", rief er und schaute sich nervös im Zimmer um, als fürchte er, Harry habe eine Armee mitgebracht.
Harry runzelte die Stirn zu seinem Freund. „Wirklich, Neville – versteckst du dich?"
Einen Moment lang sah Neville beschämt aus, und dann fing er an zu reden.
~oo0oo~
Severus freute sich über die Gelegenheit, sich nach der unbehaglichen Stunde mit Trelawney die Füße zu vertreten. Er ging zur Eingangshalle hinunter und zögerte. Wo mochte er zu dieser Zeit am Nachmittag Miss Granger finden? Es war zu früh, um sich für das Abendessen anzukleiden, aber würde sie bei den Damen sitzen, oder war sie für eines ihrer eigenen Projekte unterwegs?
Am Ende des Ganges hielt er inne und war überrascht, aus einem leeren Klassenraum Stimmen zu hören. Hatte Miss Granger den Raum für ein Treffen mit ihren Helfern in Beschlag genommen, um den Abend zu planen? Aber als er näherkam, identifizierte er eine der Stimmen als Potters, und die andere Stimme war ebenfalls männlich – aber wessen?
„Neville, warum solltest du vor Gabby Angst haben?", sagte Potter und hörte sich ein wenig entnervt an. „Du hast in der DA zu duellieren gelernt – sie könnte dich in einem Kampf nicht besiegen."
Dieser Ansporn brachte Severus zum Schnauben, und er unterdrückte sein Lachen, damit er Longbottoms Antwort darauf nicht verpasste.
„Ich würde nie meinen Zauberstab gegen Gabby richten!", japste Longbottom, wirklich schockiert. „Sie ist das süßeste … das sanfteste …"
Longbottom schien in Schweigen zu sinken, denn Potter lachte und begann wieder zu sprechen.
„Oh, so ist das, hm?", sagte Potter. „Schau, Neville, jeder weiß, dass Gabby für dich schwärmt – wenn du für sie schwärmst, wo ist das Problem? Ihr seid beide ungebunden und volljährig – los geht's!"
Longbottoms Stimme war ein wenig gedämpft, und Severus musste sich anstrengen, um ihn zu hören. „Aber sie schwärmt für den Schlangenschlächter, Harry, – einen Typen, denn sie sich vorstellt, nachdem sie all das Zeug über mich in den Zeitungen gelesen hat. Sie kennt mich nicht."
Severus schüttelte den Kopf. Würde Longbottom nie erwachsen werden? Würde er immer die Stimme seiner Großmutter hören, die ihm sagte, dass er nie seinem Vater, dem Auror, das Wasser reichen könne?
„Dann lass sie dich kennenlernen, Kumpel", sagte Potter. „Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, stimmt's? Ihr seid beide beim Schauspiel dabei, sie will nie bei jemand anderem beim Essen sitzen, und sie will immer mit dir tanzen."
Es gab ein raschelndes Geräusch, als hätte sich jemand hingesetzt, und als Potter fortfuhr, hörte es sich ernsthafter an als der spielerische Ton, den er zuvor benutzt hatte.
„Schau, Neville. Du hast immer alles für andere Leute getan. Du hast dich bemüht, in der Schule gut zu sein, um deine Oma zufriedenzustellen. Du hast versucht, duellieren zu lernen, damit du deine Eltern rächen konntest. Du hast gekämpft, um die Schule zu schützen und die Menschen, die dir wichtig waren. Aber es ist in Ordnung, auch Dinge für dich selbst zu tun. Du hast es verdient." Sein Ton wurde wieder lockerer. „Ich hasse es, derjenige zu sein, der es dir sagt, aber du bist der Schlangenschlächter, genau wie ich der Junge bin, der lebte. Wir wissen, dass wir einfach Kerle sind, nichts Besonderes, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass wir diese Bezeichnungen tragen. Also tu dir selbst diesen Gefallen – lass Gabby entscheiden, ob sie mit dir zusammen sein will oder nicht; entscheide du nicht für sie."
Severus stand an der Tür und war in Gedanken versunken, während er Potters Worte überdachte. Er hörte Longbottoms Antwort nicht, aber als die Stimmen der jungen Zauberer lauter wurden, realisierte er, dass sie den Raum verließen. Er flitzte außer Sicht und fand das nächste Klassenzimmer ebenfalls leer vor. Dort setzte er sich an das Lehrerpult und hing weiter seinen Gedanken nach, bis es Zeit war, sich zum Abendessen anzukleiden.
~oo0oo~
Die 'Zigeuner-Wahrsagerin' war ein Riesenerfolg und holte eine große Summe Spenden für die Schule herein. Ein 'Zigeunerzelt' aus leuchtend rosa Seide war in einer Ecke des Salons aufgestellt, und Xeno Lovegood stand als Zigeuner-Marktschreier mit hellen Seidenschals und einem falschen Goldzahn (obgleich Hermione dachte, er sähe mehr wie ein verlotterter Pirat aus) vor dem Zelt und verhökerte die Dienste der Wahrsagerin. Ein paar Männer entschlossen sich zu einem Besuch bei Trelawney, aber meistenteils waren es die Frauen, die in den Bereich strömten, um bei der Seherin an deren Tisch zu sitzen und ihre Verkündungen zu hören. Hermione blieb nahe dabei, um ein Auge auf die Dinge zu halten – und um sicherzustellen, dass Trelawney mit Weissagungen von Tod und Zerstörung keinerlei Aufruhr verursachte –, und sie bekam viele vertraulich Geständnisse zu hören, wenn die Damen wieder herauskamen.
„Ich sollte meinen eigenen Schönheitssalon eröffnen!", rief Lavender Brown. „Ich werde Erfolg haben!"
„Die Cannons werden diese Saison an der Spitze ihrer Liga sein!", sagte Ron selbstgefällig und ließ sich mit einem zufriedenen Grinsen auf ein Sofa fallen, als habe er keine Knochen. Er wünschte sich seit Jahren, dass sein Lieblingsteam gewann.
Romilda war als Nächste an der Reihe, und mit einem ekstatischen Blick schwebte sie aus dem Zelt und kuschelte sich neben Ron.
„Was hast du sie gefragt, Mil?", fragte er.
Romilda küsste ihn auf die Wange. „Oh, nur eines", sagte sie mit einem wissenden Lächeln.
Hermione beobachtete dieses Intermezzo mit einem seltsamen Mangel an Reaktion. Sie wusste, dass Harry sich in der Nähe aufhielt, bereit einzugreifen, falls sie gegen die Ron-und-Romilda-Show etwas einzuwenden hatte, aber es war nicht notwendig. Sie hoffte, Ron würde mit Romilda oder jemand anderem glücklich – jemand anderem als ihr selbst.
Und Romilda war nicht die einzige Hexe, die im Hinausgehen etwas davon murmelte, Glück in der Liebe zu finden. Parkinson kam von ihrem Treffen heraus und sah beinahe sympathisch aus aufgrund der Neuigkeiten, die sie erfahren hatte, und Penny war direkt hinter ihr mit einem ziemlich perplexen Ausdruck im Gesicht. Die beiden Mädchen, die den ganzen Tag wie Pech und Schwefel zusammengehalten hatten, gingen direkt hinter Hermiones Stuhl vorbei, und sie hörte Penny flüstern, „… nicht der Schulleiter … nie mein Schicksal … ein fliegender Mann!"
Draco beugte sich über die Lehne von Hermiones Stuhl und sprach leise. „Ist das nicht seltsam … das verrückte alte Mädchen hat mir dasselbe gesagt. Ein fliegender Mann."
Hermione warf ihm einen neckischen Blick zu. „Nun, spielt Blaise nicht Quidditch?", neckte sie.
Draco richtete sich abrupt auf, und Hermione drehte sich herum, um zu ihm aufzusehen.
„Nein", antwortete er kurz. „Nein, Blaise fliegt nicht besonders gern." Er starrte nach vorn, den Mund zu einer harten Linie verzogen, und Hermione wandte sich wieder um, um zu sehen, wohin er schaute – aber es war nur Harry.
„Nun, egal", sagte sie besänftigend. „Trelawney hat sehr selten recht mit irgendetwas."
Draco sah sie herausfordernd an. „Oh, ist das so, Miss Neunmalklug?"
Hermione runzelte die Stirn. „Nenne Du mich nicht so!"
Draco entschuldigte sich nicht. „Wenn du so schlau bist, warum gehst du nicht und hältst ein Schwätzchen mit ihr und schaust, was sie sagt – dann komm und sag mir, wie Unrecht sie hat."
Zu Trelawney gehen und sich die Zukunft weissagen lassen? Höchst unwahrscheinlich!
Nach einiger Zeit fand Severus sie und nahm seinen Platz neben ihrem Stuhl ein. „Ich höre wohlwollende Berichte über die Wahrsagerin", sagte er.
„Ja, die Gäste amüsieren sich großartig", antwortete Hermione. „Aus irgendeinem Grund verhält sich Trelawney vollkommen untypisch – sie hat bisher keinen einzigen Tod und keine Katastrophe vorhergesagt, von denen ich gehört hätte!"
Er warf ihr einen rätselhaften Blick zu. „Vielleicht haben wir sie zu streng beurteilt", sagte er. „Es ist wahrscheinlich, dass Sybills Vorhersagen bisher von ihren … unglückseligen persönlichen Umständen verfärbt wurden. Ich möchte Sie ermuntern, ihren Umschwung selbst zu erleben. Er ist bemerkenswert."
Hermione sah ihn voller Misstrauen an. „Als ich vierzehn Jahre alt war, bin ich aus ihrem Unterricht marschiert, und seitdem habe ich mich nie freiwillig mit ihr abgegeben", informierte sie ihn. „Ich habe nicht vor, das jetzt anzufangen."
„Ah, nun – ich wäre der Letzte, der Sie etwas zu tun drängt, wovor Sie sich fürchten, Miss Granger", antwortete er glatt.
Hermione sträubte sich. „Ich habe keine Angst vor ihr!", zischte sie.
Seine unglaublich schwarzen Augen blitzten herausfordernd, auch wenn seine Lippen etwas anderes sagten. „Natürlich nicht", murmelte er und ging davon, um mit jemand anderem zu sprechen.
Hermione hielt durch, bis das Teetablett hereingebracht wurde. Als die Gäste damit beschäftigt waren, sich Teegebäck auszusuchen und das wohltuende Gebräu zu schlürfen, schlüpfte Hermione unbeobachtet ins Zelt.
Xenophilius Lovegood und Sybill Trelawney sprangen wie auf dem Astronomieturm erwischte Schüler auseinander.
„Ich habe der Seherin gerade ein paar Erfrischungen gebracht", sagte Mr Lovegood und war Trelawney behilflich, hinter der Kristallkugel Platz zu nehmen. „Aber sie macht gern eine Deutung für Sie, Miss, gegen eine Spende für den Schulfond." Er lächelte und entblößte seinen falschen Goldzahn.
Hermione tastete in ihrem Ridikül herum und ließ mehrere Galleonen in den Zinnkessel fallen, den der Schulleiter dafür zur Verfügung gestellt hatte. Mr Lovegood verbeugte sich im Hinausgehen, und Hermione war mit Trelawney allein, deren 'Zigeuner'-Bekleidung sich nicht sehr von ihrer normalen Erscheinung unterschied; sie trug ein paillettenbesetztes Tuch um sich drapiert, und ihre dünnen Finger waren mit großen, hässlichen Ringen überladen.
„Soll ich für Sie in die Kugel sehen, My Lady, oder lieber die Karten lesen?"
Hermione erschrak. „Wie haben Sie mich genannt?", fragte sie und dachte dabei an Severus' Kosenamen für sie.
Kosename. Daran hatte sie bisher nicht gedacht, und der Gedanke verursachte ihr auf den Armen Gänsehaut.
„Ich spreche alle feinen Damen mit 'My Lady' an", informierte Trelawney sie und blieb bei ihrem Regency-Skript. „Wünschen Sie die Kristallkugel, Miss?" Sie hob ihre juwelengeschmückten Finger und bewegte sie wellenartig über der Kristallkugel, die sich prompt mit purpurfarbenem Rauch füllte.
„Nein!", sagte Hermione. Es kümmerte sie nicht wirklich, wie Trelawney ihre Zukunft weissagte; alles wäre ein Haufen Lügen. Aber sie hasste Kristallkugeln.
„Dann eine Deutung", sagte Trelawney liebenswürdig, und sie nahm ihre Karten auf. „Welche Fragen sollen wir zu beantworten versuchen, My Lady?"
Hermione fragte sich, ob sie jetzt davongehen konnte. Würde Severus wissen, dass sie nicht lang genug drinnen geblieben war, um eine ordentliche Deutung zu bekommen?
„Dann werden wir die wichtigsten Fragen einer jungen Dame beantworten, ja?", fuhr Trelawney fort. Offensichtlich hatte sie ihr Verhaltensmuster im Verlauf des Abends perfektioniert.
„Fein", sagte Hermione, weil sie fühlte, dass wahrscheinlich eine Antwort erwartet wurde.
Ohne weitere Umschweife begann Trelawney, die Karten auf dem Tisch auszulegen, und sprach dabei leise.
„Jede junge Dame wünscht zu wissen, wie es um ihr Glück in der Liebe bestellt sein wird", tönte Trelawney nebulös. „Ich bin hier, um diese Frage so gründlich wie möglich zu beantworten."
Hermione verdrehte die Augen. Wie viel länger sollte das noch dauern?
„Ah, der jugendliche Verehrer ist seiner Wege geschickt worden", sagte Trelawney fast flüsternd.
Oh, um Himmels Willen! Jeder im Schloss wusste, dass Hermione und Ron sich getrennt hatten! Daran war nichts Rätselhaftes!
„Es kommt ein dunkler Mann", fuhr Trelawney fort, ganz auf die Karten konzentriert.
Hermione schnaubte. „Was, kein fliegender Mann?"
Aber Trelawney schien sie nicht zu hören – schien nicht einmal zu wissen, dass Hermione ihr noch immer gegenübersaß. Die Seherin war ganz in die Karten vertieft, die sie umdrehte, und in die Geschichte, die sie ihr erzählten.
„Ich sehe Aufruhr – Konflikt", murmelte Trelawney, und sie hörte sich traurig an. „Die Liebenden werden Hindernisse überwinden müssen, seien sie intern oder extern."
Hermione runzelte die Stirn. Dies hörte sich nicht nach leeren Versprechungen beim Kartenlegen an. Wo blieb die Prophezeiung von Glück? Davon, dass sie ihre Bestimmung fand?
Trelawney drehte eine weitere Karte um, und zum ersten Mal, seit sie begonnen hatte, sah sie Hermione an. „Der dunkle Mann steckt voller Konflikte", sagte sie, und ihre Stimme schien in Hermiones Verstand nachzuhallen. „Der Konflikt ist nicht klar umrissen, aber er muss überwunden werden, damit die Liebenden ihre Bestimmung erfüllen."
Sie legte die übrigen Karten wieder auf die Tischoberfläche, und ihr abwesender Blick schien wieder auf Hermione zu fallen.
„Haben Sie noch eine Frage?" fragte sie.
Hermione schluckte. Sie mochte es nicht gern zugeben, aber die Worte der Seherin verstörten sie. Alle anderen hatten freudige Neuigkeiten erhalten, aber sie hatte diese mehrdeutige Mischung unbestimmter Aphorismen bekommen.
„Wie wird es ausgehen?", flüsterte sie, unfähig, sich zurückzuhalten.
„Die Karten sagen es nicht", antwortete die Seherin. „Der Ausgang wird von den Handlungen der Liebenden abhängen."
Hermione war noch nicht zufrieden. „Aber sicher haben Sie ein … ein Gefühl, wie es ausgehen könnte?"
Trelawneys Finger schlossen sich über Hermiones Händen, und zum allerersten Mal sah Hermione in die Augen der Seherin und spürte, dass sie mit einer anderen Frau sprach.
„Ich bedaure es mehr, als ich sagen kann", flüsterte die Seherin, als sei ihr der Hals zugeschnürt, und sie sprach unter Tränen, „aber ich fürchte, es wird mit gebrochenen Herzen enden."
~oo0oo~
In dem Augenblick, als er sie in das Zelt der Wahrsagerin huschen sah, bewegte er sich vorwärts. Er hatte nicht wirklich geglaubt, dass sie seine Herausforderung annähme; er wusste, wie sehr sie Wahrsagen verabscheute.
Als sie wieder herauskam, wartete er auf sie; er hatte vor, sie wegen ihres Besuchs bei Trelawney ein wenig zu necken. In der Annahme, sie bekäme die gleiche Art Weissagung wie die anderen jungen Damen, wollte er sie für den Rest des Abends damit aufziehen.
Aber sie sah grauenhaft aus, als sie herauskam, aschfahl und womöglich krank. Er nahm ihren Arm, steuerte sie zum nächsten Sessel und rief mit einem Wort einen Hauselfen. Sie folgte seinen Wünschen und sank in den Sessel, und sie nahm sogar die Teetasse an, die er ihr in die Hand drückte, und trank daraus.
„Sie brauchen einen Weinbrand", sagte er entschieden. „Ich besorge ihn. Rühren Sie sich nicht."
Sie lächelte ihm matt zu, und er verließ das Zimmer.
~oo0oo~
Draco war ihr Besuch im Zelt ebenfalls nicht entgangen. Als Severus sich von ihr entfernte, kniete Draco an ihrer Seite nieder.
„Nun?", forderte er. „Ist dir auch ein fliegender Mann bestimmt?"
Hermione warf ihm einen tadelnden Blick zu. „Nicht", sagte sie.
Er sah grimmig drein, und seine grauen Augen verdunkelten sich wie Rauch. „Hat sie … gesagt, es würde schlimm ausgehen?", murmelte er.
Sie nickte, und er nahm ihre Hand. „Sie ist eine alte Betrügerin", sagte Draco entschieden, als wolle er, dass sie etwas akzeptierte, das zu glauben er sich selbst nicht überzeugen konnte.
Hermione wusste, dass ihre Reaktion lächerlich war, aber die Worte der Seherin hatten sie dazu gebracht, sich innerlich völlig leer zu fühlen. „Es war nicht, als hätte ich mit Trelawney geredet", sagte sie leise. „Nicht, als sie mit der Deutung anfing. Es war, als sei sie jemand ganz anderes."
Draco nickte nüchtern. „Bei mir war sie genauso", sagte er.
Severus kam mit einem Glas Weinbrand, und Draco erhob sich. Severus sah von Draco zu Hermione und wieder zurück. „Nun?", forderte er.
Draco hob die Hände in einer Geste der Kapitulation. „Ich war gerade im Gehen."
Severus ging neben ihr in die Hocke. „Trinken Sie", befahl er und bot ihr das Glas an. „Etwas, das Trelawney gesagt hat, hat Sie schockiert. Dies ist rein medizinisch."
Hermione schüttelte den Kopf. „Ich will das nicht", sagte sie. „Ich will nur zu Bett gehen. Es war ein langer Tag."
~oo0oo~
Severus saß in seinem Lieblingssessel, ein Schluck Feuerwhisky in seinem Glas war unberührt. Den ganzen Weg zu ihrem Zimmer war sie still gewesen, und wie am Abend zuvor hatte sie sich auf die Zehen gestellt, um ihn auf die Wange zu küssen, ehe sie gute Nacht wünschte.
Treu seinem Entschluss hatte er sie nicht umarmt; dies zu tun wäre fatal geworden.
Nun saß er neben ihrer gemeinsamen Wand und spürte einen hohlen Schmerz in der Nähe seines Brustbeins. Er fühlte keine der Emotionen der letzten paar Nächte – weder die Irritation noch das Mitleid, den Ärger, die Leidenschaft –, er fühlte sich einfach unvollständig.
Desolat.
Er schloss die Augen und seine Stirn drückte sich gegen die Wand. Wenn er hier lange genug saß, konnte er vielleicht das Durcheinander in seinen Gedanken ordnen.
Er wusste nicht, wie lange er gesessen hatte, als er ihre Stimme hörte.
„Severus?"
Sein Herz machte einen Sprung. Sie hatte Murus Perlucidus benutzt!
„Ja, Hermione?"
Da war ein Schniefen, und er fragte sich, ob sie geweint hatte. Wenn ja, musste sie es still gemacht haben, weil er sie überhaupt nicht gehört hatte. Was hatte diese verflixte Frau ihr erzählt? Etwas Schlimmes über ihre Katze? Ihre Eltern? Was konnte sie so traurig machen?
„Ich … ich konnte nicht schlafen", gab sie leise zu.
Er lächelte und nickte, seine Stirn glitt an der Wand entlang, und er fühlte die immense Erleichterung, als sich die Leere in ihm langsam wieder füllte.
„Das ist in Ordnung", sagte er. „Ich auch nicht."
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Anmerkung der Autorin
Diese Geschichte spielt 2002. Füchse mit Hunden zu jagen, wurde in Schottland 2002 und in England und Wales 2005 gesetzlich verboten. Überdies werden Jagden zu Pferd nicht im August geritten, in dem diese Geschichte spielt; sie ist ein Herbst- und Wintersport. Dies war eine spezielle Jagd, die eigens für die Regency-Woche organisiert wurde.
Die Autorin entschuldigt sich für mangelhaftes Tarotkarten-Lesen.
Anmerkung der Übersetzerin
In Deutschland ist die Parforcejagd mit Hunden auf Füchse bereits seit 1934 verboten (Quelle: Wikipedia).
Bei der Fuchsjagd zu Pferd verfolgen die Reiter einen symbolischen Fuchs in Form eines Reiters, der mit einem Fuchsschwanz am Jacket voranreitet. Ihm folgen zwei symbolische „Hunde" zu Pferd, denen wiederum der Jagdherr – der Ausrichter der Jagd – und das Jagdfeld bzw. mehrere Jagdfelder folgen.
Jedes Feld wird von einem „Master" angeführt, der Gangart und Tempo vorgibt. Ihm zur Seite reiten die beiden Pikeure; zwei weitere Schlusspikeure bilden das Ende des Feldes.
Das „erste Feld" ist üblicherweise den erfahrenen Jagdreitern vorbehalten, die alle Hindernisse auf der Jagdstrecke springen. Ein mögliches „zweites Feld" darf, muss aber nicht springen, während ein drittes, galoppierendes Feld die Hindernisse grundsätzlich umreitet und für eher jagdliche Anfänger gedacht ist.
Wird die Jagd mit Meute geritten, legt der symbolische Fuchs die Schleppe. Ihm folgen die Meute und deren Führer, dann schließen sich – oft abwechselnd – die Jagdfelder an.
Fuchsjagden werden in Deutschland hauptsächlich in den Monaten September bis November geritten.
