Kapitel 12
13.07.1996
„Ms Granger!", sprach die ältere Hexe hinter ihrem Schreibtisch und sprang auf. Mit einem liebevollem Lächeln und vertrauten Augen kam sie auf sie zu und reichte ihr die Hand. Ohne einen Moment zu zögern ergriff Hermine diese.
„Guten Abend, Professor.", sagte sie und nahm auf einem der großen, gemütlich aussehenden Sessel vor dem Schreibtisch Platz. Es war kurz still, während die Professorin erneut Platz nahm und Hermine sich umsah.
Das letzte Mal als sie hier in diesem Zimmer gewesen war, war Dumbledore selbst noch Schulleiter gewesen. Doch nichts hatte sich verändert. Es schien als habe McGonagall wirklich alles so gelassen, wie es einst gewesen war. Mit einer Ausnahme. An der gegenüberliegenden Wand von Hermine hingen zwei Gemälde.
Auf dem linken sah ein schwarzhaariger Mann komplett in schwarz gehüllt und mit verschränkten Armen auf sie herab. Doch sein einst verächtlicher Blick hatte sich verändert. Stattdessen sah er ihr fast lächelnd und mit dankbaren Augen entgegen, bevor er leicht seinen Kopf vor ihr neigte. Sie schluckte einmal hart und mimte seine Geste nach, bevor ihre Augen fast schon ängstlich zum rechten Bild wanderten.
Sie konnte schon erahnen, wen sie dort entdecken würde. Und tatsächlich, dort stand er- Groß, stolz und mächtig wie immer. Seine Halbmondbrille lag auf seiner Nasenspitze als er mit seinen blitzenden Augen auf sie hinunter lächelte und ihr zuzwinkerte.
Sie unterdrückte kurz den brennenden Kloß, der sich in ihren Hals schlich und winkte ihm mit feuchten Augen entgegen.
Die Erinnerungen und Emotionen, die beim Anblick dieser beiden großen Männer ihr Herz übernahmen, tummelten sich übereinander, kämpften, um die Überhand zu gewinnen und wurden fast zu viel. So viel, dass ihre Brust sich schmerzhaft verengte und das Atmen ihr immer und immer schwerer fiel. Nur am Rande bekam sie mit, dass ihre Sicht verschwamm und sie schloss die Augen, in der Hoffnung so all diese schweren und schmerzlichen Erinnerungen auszulöschen.
„Miss Granger", sprach McGonagall schließlich leise und gewann so die Aufmerksamkeit der Brünetten wieder.
Leicht verlegen öffnete Hermine ihre großen, braunen Augen wieder, traute sich allerdings noch nicht, dem Blick ihrer Professorin zu begegnen. Niemals hätte sie gedacht, dass ihr das so schwer fallen würde. Es gab so viele Dinge, den sie den beiden Professoren in den Gemälden sagen wollte. Sie wollte Dumbledore zum Teufel wünschen, dass er Harry wie ein Schwein zum Schlachten großgezogen hatte und ihm die Bürde der Horkruxe auferlegt hatte. Sie wollte ihm nach seinem Verstand fragen, Snapes Liebe für Lili ausgenutzt zu haben. Wut stieg in ihr auf, bevor sie von einer Welle des Schams übermannt wurde. Dumbledore war immer für sie da gewesen, hatte immer versucht sie und die anderen Schüler zu retten. Er war der Zauberer zu dem sie immer aufgesehen hatte.
Und dann war da Snape. Snape, den sie all die Jahre verachtet hatte. Von dem sie seit dem ersten Schuljahr gedacht hatte, dass er ein Spion Voldemorts war und Dumbledore verraten würde. Noch größer wurde ihre Scham als sie erneut zu dem schwarz gekleideten Zauberer aufsah und sich fragte wie dumm sie nur hatte sein können. Und sie dankte ihm mit jeder Zelle ihres Körpers und mit jeder Faser ihres Herzens, dass er immer – so versteckt und klein wie es noch hatte sein wollen – nach Harry gesehen hatte.
Und als sie die beiden Zauberer vor sich sah- so unterschiedlich wie sie sein mochten – erkannte sie, dass sie beide dem anderen ebenbürtig waren. Beide waren fantastische und großartige Zauberer, die immer einen Platz in ihren Gedanken und ihrem Herzen hatten.
McGonagall räusperte sich und Hermines Augen fielen nun endlich wieder auf ihre Professorin, die ihr leicht zulächelte. Als würde sie verstehen.
„Entschuldigen Sie, Professor.", sagte sie leise und setzte sich wieder aufrechter.
„Wir haben keinen Grund dafür, Miss Granger.", gab die Ältere zu. „Nun, wir sind hier, weil ein bestimmter, rothaariger Zauberer mir einen Brief zukommen ließ."
Hermine senkte verlegen den Blick. Sie konnte immer noch nicht ganz fassen, was Fred getan hatte und sie konnte beim besten Willen nicht verstehen, wann er es getan hatte. „Es tut mir Leid, Professor, ich hatte keine Ahnung, dass er das tun würde."
„Und wieder haben Sie keinen Grund sich dafür zu entschuldigen. Was mir allerdings nicht verständlich ist, ist weshalb sie sich so spät bei mit gemeldet hatten.", begann die Professorin und Hermine zog verwirrt die Augenbrauen zusammen, bevor sie allerdings was sagen konnte, fuhr die Ältere fort. „Ich nahm – genauso wie Mr Weasley – an, dass sie sich freuen würden das letzte Schuljahr nachzuholen." Hermine öffnete den Mund, um zu unterbrechen, doch McGonagall fuhr unbeirrt fort. „Ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht von Ihnen war als ich zu verstehen begann, dass Sie wohlmöglich doch kein Interesse daran hätten, dass Jahr nachzuholen."
Dieses Mal sprach Hermine und schüttelte heftig den Kopf. „Nein, warten Sie, Professor. Ich weiß nicht, was Sie meinen. Ich habe Sie sofort kontaktiert."
Dieses Mal schien die Professorin verwirrt als sie Hermines Worten lauschte. „Das verstehe ich nicht, Miss Granger, ich habe über einen Monat auf ihre Antwort gewartet."
Hermines Mund klappte auf. „Über einen Monat?", echote sie und schüttelte den Kopf, um das plötzliche Chaos darin irgendwie zu sortieren. Das ergab keinen Sinn.
„Und das Datum auf ihrem Brief stimmt überein.", ergänzte die Professorin und sah Hermine abwartend an.
„Professor, ich schwöre Ihnen, dass ich sofort geantwortet habe. Als Fred mir erzählte was er für mich getan hat und das ich diese Chance tatsächlich von Ihnen bekomme, habe ich keine Sekunde gezögert, das müssen Sie mir glauben.", sagte Hermine fest und krallte ihre Finger in die Armlehne des Sessels. Hatte sie nun ihre Chance vertan?
„Miss Granger, das würde bedeuten, dass Mr Weasley Ihnen so viel später Bescheid gegeben hat. Was sollte er für einen Grund haben dies zu tun?"
Hermine wurde still und ließ sich zurück in den Sessel fallen. Sie dachte an den Abend, an dem Fred ihr von seiner Korrespondenz mit McGonagall erzählt hatte und wie glücklich sie gewesen war und eine Welle des Zorns stieg erneut in ihr auf. Wie konnte er es wagen solche Scherze mit ihrer Zukunft zu betreiben und obwohl er wusste, wie wichtig ihr das ganze war? Aber dann fielen ihr seine Worte an diesem Abend ein, als sie ihn gefragt hatte, ob dies wirklich kein Scherz sei. Er hatte ernst gesagt, darüber würde er sich nicht lustig machen und sie hatte ihm geglaubt. Sie glaubte ihm auch jetzt und der Zorn fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Nein, das konnte es wirklich nicht sein. Fred Weasley war ein anständiger Mann. Aber was hatte er sonst für einen Grund ihr das Ganze zu verschweigen?
Vielleicht hab ich das geglaubt, weil du mit fast nichts anderem beschäftigt bist, als Jaqueline zu knallen! Ihre eigenen Worte hallten in ihrem Kopf und sie schnappte erschrocken nach Luft. Dann erinnerte sie sich an Freds verletzten Blick, an den Streit danach und die Art, wie er immer da gesessen und sie angesehen hatte als wolle er ihr etwas sagen. Fred hatte es da schon gewusst.
Und warum hast du eben nicht nach Hilfe gerufen?
Wir haben fast einen Monat nicht mehr miteinander geredet…Ich dachte nicht, dass du mir helfen würdest.
„Bei Merlin.", würgte sie hervor und legte eine Hand vor ihren Mund. Ihre geschockten Augen suchten die von McGonagall.
„Miss Granger, ist alles in Ordnung?", wollte sie wissen und ihre besorgten Augen sahen sie fragend an.
Hermine schluckte einmal und schüttelte den Kopf. „Nein, Professor. Es ist nichts in Ordnung.", gestand sie leise und schloss bedauernd die Augen. Erst jetzt wurde ihr bewusst, was sie mit ihren damaligen Worten Fred angetan hatte. Er war nicht nur damit beschäftigt gewesen Jaqueline zu knallen – wie sie es ausgedrückt hatte – sondern auch damit, ihr einen verdammt großen Wunsch zu erfüllen und ihre spätere Karriere zu retten.
Und dieses eine Mal schlug sie sich wirklich mit der Hand gegen die Stirn, während sie weiter in den Sessel sank. Schuldgefühle übermannten sie, drohten sie zu ertränken und Tränen stachen nun in ihren Augen. Fred… Dieser Name hallte immer und immer wieder wie ein Mantra durch ihren Kopf. Was hatte er noch alles für sie getan, von dem sie nichts wusste? Fred…
„Miss Granger, wenn Sie möchten, können wir einen anderen Termin-", begann die Professorin, doch Hermine unterbrach sie mit einem Kopfschütteln.
„Nein. Es geht schon.", sagte sie und versuchte zu lächeln.
„Gut, dann lassen Sie uns nun die weiteren Details klären."
XxXxXx
An diesem Abend ging sie ein Stück zu Fuß nach Hause. Das Gespräch mit McGonagall war nach diesem kleinen Zwischenfall erfolgreich verlaufen. Sie durfte im September ihr letztes Schuljahr in Hogwarts beginnen. Natürlich standen ihr Möglichkeiten zur Verfügung, die andere Schüler nicht besitzen würden. So dürfte sie an jedem Abend mit dem Flohnetzwerk nach Hause und morgens auf diese Weise zurückkehren, außerdem durfte sie – sollte es mal unumgänglich sein – ebenfalls entschuldigt fehlen, wenn Fred sie dringend brauchte. Doch trotzdem hatte sie ihre Hausaufgaben rechtzeitig abzugeben und an jeder Klausur teilzunehmen.
Sie lächelte und schloss vor Glück die Augen. Sie durfte zurück nach Hogwarts! Und genau das hatte sie Fred Weasley zu verdanken. Sofort wurde das Gefühl des Glücks von einer Welle der Scham und des Selbsthasses übermannt. Wie hatte sie nur so gemein sein können? Wie hatte sie ihm all diese Dinge sagen können? Sie hasste sich bei dem Gedanken, ihm diese Dinge gesagt zu haben, während er Nacht für Nacht in seinem Zimmer saß und mit McGonagall diesen Plan ausheckte.
Sie griff unwillkürlich zum Träger ihrer Tasche, nur damit ihre Hände was zu tun hatten als ihr ganzer Körper, ihr Verstand und ihr Herz in Unruhe ausbrachen. Sie war nicht dieser Mensch, der so etwas einfach hinnahm. Sie war niemand, der einen so großen Gefallen annahm ohne demjenigen zu zeigen, wie sehr sie ihn schätzte. Was hatte sie für Fred getan? Ihn angeschrien und beleidigt, einen Monat nicht mehr mit ihm gesprochen und ihn seiner Hilflosigkeit überlassen.
Sie seufzte und senkte den Kopf, beobachtete ihre Füße wie sie Schritt für Schritt auf dem Asphalt taten. Was konnte sie tun, um Fred zu zeigen wie glücklich dieser Gefallen sie machte und wie sehr sie nicht nur diesen Gefallen, sondern auch ihn schätzte?
Sie blieb neben dem Schaufenster von Qualität für Quidditch stehen und sah den neuesten Sportbesen. Sie wusste ganz genau, dass Ron und Harry schon seit Monaten diesen Besen hinterher sabberten. Sie trat einen Schritt näher, überlegte und hielt inne. Selbst wenn sie ihn ihm kaufen würde, könnte er ihn nicht benutzten. Wie sollte er einen Besen fliegen, Quidditch spielen, wenn er gelähmt war? Und mit einem Mal kam ihr der Gedanke, dass sie nicht einmal wusste, was Fred nun gerne tat. All die Dinge, für die er gelebt hatte, die er aus ganzem Herz geliebt hatte zu tun, waren ihn nun verwehrt.
Sie schmiss den Kopf in den Nacken und machte ein verzweifeltes Geräusch, tief aus ihrer Kehle, bevor sie den Kopf gegen das kalte Glas legte. Doch dann fiel etwas anderes in ihre Sicht. Ganz klein und glänzend. Einen Snitch. Fred war zwar nie Sucher gewesen und soweit sie wusste, hatte er diesen Part auch nie gespielt, aber da war etwas anderes was sie mit dem Snitch vorhatte.
Begeistert zog sie den Kopf zurück, eilte einige Schritte zur Seite am Schaufenster vorbei um sich den Snitch genauer anzusehen. Fast schon begeistert legte sie die Hand gegen die Scheibe und sie nickte zu sich selbst. Ja, genau das würde sie tun. Eine kleine Anerkennung, ein kleines Dankeschön und vielleicht sogar eine kleine Entschuldigung.
Mit sich selbst zufrieden und endlich ein klein wenig erleichtert trat Hermine vom Schaufenster zurück und machte sich wieder auf den Weg. Aber dieses Mal hatte sie sogar einen kleinen Hüpfer in ihren Schritten und ein lächeln umspielte endlich wieder ihre Lippen.
XxX
„Fred?", rief sie in die dunkle Wohnung und stellte ihre Tasche auf die Kommode, nachdem sie die Türe geschlossen hatte. Es war eigenartig dunkel und still für diese Uhrzeit. Ob etwas geschehen war? Vorsichtig zog sie ihren Zauberstab aus ihrer hinteren Hosentasche und schlich durch den Flur. Ihr ganzer Körper war angespannt und zum Kämpfen bereit. Es überraschte sie allerdings selbst, wie schnell sie wieder in diese Verhaltensweise fiel. Als wäre der Krieg nicht schon vorbei.
An Freds Türe angekommen, legte sie die Hand flach auf das kalte Holz und ihr Ohr dagegen. Stille. Nichts als Stille? War denn niemand da? Ihre Hand wanderte zur Türklinke und sie biss sich kurz auf ihre Unterlippe als sie mit sich haderte, die Türe direkt zu öffnen statt anzuklopfen. Doch ihr Kopf gewann. Sollte wirklich jemand anderes dort drin sein außer Fred, würde ihn das Klopfen nur zur Flucht verhelfen. Also nahm sie all ihren Gryffindor-Mut zusammen und drückte die Türe auf. Im Zimmer war es ebenfalls dunkel, nur neben dem Bett schien schwach eine Lampe und ein überraschter Fred auf seinem Bett sah von seinem Buch auf.
Ein wenig verlegen ließ Hermine den Zauberstab sinken und wandte ihren Blick sprachlos ab.
„Hermine?", fragte er und setzte sich aufrechter, Alarm in seinen Augen.
„Es ist nichts. Ich habe nur gedacht…. Weil es so dunkel war, dachte ich…", stotterte sie und zog sich an den Haaren. Was wäre gewesen, wenn Fred nun nackt gewesen wäre?
„Hermine, beruhig dich.", sagte er mit einem leisen Lachen und deutete ihr, neben ihm Platz zu nehmen.
Überrascht sah sie ihn an. Sie sollte sich zu Fred Weasley aufs Bett setzen? Aber sie überlegte nicht länger und tat was er von ihr wollte, auch wenn es ihr merkwürdig intim vorkam.
„Was hat McGonagall gesagt?", wollte er wissen, als er sich wieder etwas entspannte und den Kopf gegen das Kopfteil legte, seine Augen geschlossen. Jetzt, so wie er dort saß und das Licht, dass von der Seite auf sein Gesicht fiel, ihn wie ein goldener Umhang umgab, erkannte sie, dass er müde aussah. Sie unterdrückte den Drang ihn in ihre Arme zu nehmen oder ihm durch das glänzende, rote Haar zu streichen.
Stattdessen verschränkte sie ihre Hände ineinander und schloss ebenfalls ihre Augen, um sich besser auf das zu konzentrieren, nachdem er gefragt hatte und sich nicht von dieser intimen Nähe zu ihn ablenken zu lassen. „Gut. Ich darf im September wieder nach Hogwarts und ich habe auch alle Details mit ihr besprochen, die mir erlauben, Hogwarts über das Flohnetzwerk zu betreten und zu verlassen.", erzählte sie ihm leise, ihre Stimme sanft.
Sie nahm eine Bewegung neben sich war und öffnete die Augen. Er hatte sein Gesicht zu ihr gewandt und lächelte sie warm an, seine blauen Augen leuchteten wie einzelne Sterne. „Gut. Das freut mich."
Sie öffnete ihren Mund um etwas zu entgegnen, fand aber zu ihrem eigenen Schrecken ihre Stimme nicht mehr. Wieso war Fred Weasley auf einmal, hier in diesem dunklen Zimmer, nur erhellt von einer einzelnen, kleinen Lampe und so müde wie er war, so attraktiv? War er das immer schon gewesen und sie war zu dumm und zu blind gewesen es zu sehen?
Dann arbeitete ihr Körper wie von alleine und bevor sie wusste, was sie tat hatte sie nach seiner Hand gegriffen und sich zu ihm gedreht. Da war etwas, was sie noch wissen wollte. Was sie mit ihm besprechen wollte. „McGonagall fragte mich, wieso ich so lange gebraucht habe, mich bei ihr zu melden.", sagte sie und sah ihm dabei in die Augen.
Er öffnete überrascht den Mund und etwas in seinen Augen veränderte sich, bevor er das Gesicht von ihr abwandte, seine Hand entzog er ihr allerdings nicht.
„Du hast schon vorher davon gewusst, nicht wahr? Ich meine, bevor wir gestritten haben…", flüsterte sie und griff seine Hand noch fester, zu ängstlich, dass er sie ihr entreißen würde. Es hatte etwas unglaublich beruhigendes und zugleich aufregendes seine Hand zu halten. Seine Hand die ein Stückchen größer war als ihre, mit diesen langen, schlanken Finger, die so viele Wunder vollbringen, so viel Lachen herbei zaubern konnten.
„Ich habe es dir sagen wollen.", gestand er schließlich genauso leise wie sie, allerdings ohne sie anzusehen. „Ich wollte es wirklich, wusste allerdings nicht mehr wie."
Sie lächelte. „Fred, sieh mich an.", bat sie und es dauerte einige Sekunden, bis er ihrer Bitte nachgab und ihr in die Augen sah. „Ich bin nicht böse. Ich bin so unendlich glücklich. So sehr, dass ich dir gar nicht richtig beschreiben kann, wie sehr.", gestand sie. „Du hast mir einen sehr großen Wunsch erfüllt."
Dann lächelte er und nickte auch. Seine Augen noch heller als zuvor. Und Hermine konnte nicht anders als dieses funkelnde blau für eine Weile zu bewundern, während ihr Herz voller Dankbarkeit und Glück anschwoll und eine wohlige Wärme in ihr aufstieg.
Ich würde mich so über ein Review von euch freuen!
