Vorbemerkung der Autorin:
Nach dieser Szene wurde gefragt (Nixie the Bloody Pixie - endlich komme ich dazu!) also schreibe ich sie - na ja, sie wird irgendwie gebraucht. Hinweis, Hinweis. Es sind mehr Details dazu was in Kapitel 32 von Bleached Phoenix passiert, wenn die Gruppe in der Soul Society Kido mit ihren Zauberstäben übt. Ihr wollt also vielleicht dieses Kapitel nochmal lesen und dann zurück kommen und das hier lesen.
Und ja, ich ARBEITE an Buch drei, es geht nur langsam voran. Ich habe eine Menge Handgeschriebenes (als Referenzpunkt - das Trio ist in Nummer 12), das abgetippt werden muss.
Vorbemerkung der Übersetzerin:
In der letzten Zeit habe ich nichts mehr übersetzt, dies hier ist das letzte Kapitel, das ich "auf Vorrat" hatte. Ich habe aber vor wirklich alles, was Eradona veröffentlicht hat, zu übersetzen. Kann nur noch eine Weile dauern...
Das Original findet ihr wie immer unter "www(x)fanfiction(x)net / s /9304595 /1 /Tales-of-Bleachy-the-Bard". Ersetzt einfach (X) durch einen Punkt und lasst die Leerzeichen weg...
Übrigens: Das Kapitel, auf das sich Eradona in ihrer Vorbemerkung bezieht, findet ihr hier im Original (www(x)fanfiction(x)net / s /7197392 /32 /Harry-Potter-and-the-Order-of-the-Bleached-Phoenix) und in der Übersetzung (www(x)fanfiction(x)net /s /10304975 /32 /Harry-Potter-The-Order-of-the-Bleached-Phoenix-%C3%9Cbersetzung)
Kapitel 12
Als sie das Trainingsgelände betraten, befahl der Kido-Kommandant (Ichigo machte sich nicht die Mühe, nach seinem Namen zu fragen; er würde ihn sich sowieso nie merken können) dass die Schilde um das Gelände zu maximaler Stärke hochgezogen werden und alle Mitglieder der Kompanie das Gelände evakuieren sollten.
Ichigo schluckte. Was, dachte er, erwartet er? Eine Atomexplosion?
:Vielleicht,: erwiderte Zangetsu gedankenverloren, während Hichigo einfach nur hmmm als Antwort gab. Ichigo blickte zu den anderen hinüber, seine Nervosiät wurde langsam bemerkbar. Rukia starrte mit aufgerissenen Augen zu ihm zurück, genau wie Momo, währendt Toshiro stirnrunzelnd geradeaus sah, obwohl Ichigo seine eigene Nervosität in den seegrünen Augen des Kommandanten der Zehnten Kompanie wiedergespiegelt sah.
"Jetzt", sagte der Kido-Kommandant, der direkt hinter ihm an seiner rechten Seite stand. "Wie Sie es geübt haben, aber mit Ihrem Zauberstab."
"Sind Sie sich sicher?" fragte Ichigo nervös im Flüsterton.
"Mach schon", sagte Yoruichi zu ihm. "Wir kommen schon zurecht", sie drückte seine linke Schulter ehe sie zurücktrat und Ichigo starrte die Gruppe an, bis sie alle sicher hinter mehreren Langen Schilde verborgen waren, wodurch nur die beiden draußen blieben. Ichigo konnte es nicht länger aufschieben.
Er drehte sich um und richtete seinen Zauberstab auf das Ziel.
Zangetsu, beschützt du bitte meinen Zauberstab?
:Natürlich.:
:Das werden wir beide, König.:
Ichigo atmete tief durcht, ein bisschen verunsichert durch Hichigos plötzliche Bereitschaft zu helfen.
"Tja, das krieg ich nie im Leben hin", murmelte er bei sich. "Hado 88, Hiryugekizokushintenraiho!"
Die Kraft der Explosion war heftiger als alles, das Ichigo bisher zustande gebracht hatte, so stark, dass es ihn rückwärts schleuderte, und dieses Mal hatte er weder Renji noch Komamura, die ihn abstützen oder fangen konnten. Die Kraft der Explosion war so stark, dass er feststellte, dass er durch die Luft flog, als hätte Kenpachi ihn mit seiner ganzen Kraft getroffen. Er spürte, wie sein Rücken auf etwas auftraf, das seinen Flug nur kurz abbremste, ehe es unter dem Druck brach und er seine Flugbahn fortsetzte, bis er auf - einer oder mehreren Personen landete. Sein Blick trübte sich und dann wurde ihm schwarz vor Augen.
In dem Augenblick als Ichigo zurückgeschleudert wurde, fluchte Yoruichi und hatte unverzüglich damit begonnen, die Schilde zu senken, war aber nicht schnell genug. Byakuya hatte ebenfalls angefangen, vor sich hin zu flüstern während er gleichzeitig seine Hand hob um die Schilde zu senken, aber nicht rechtzeitig genug, ehe Ichigo mit der gesamten Kraft von Soifons Bankai in sie krachte.
Einen Augenblick später war er durch, sie streckten beide die Hände aus um seinen Schwung abzubremsen, die Worte eines Kido-Zaubers auf Byakuyas Lippen als der Boden rumpelte, bebte und buckelte als die Auswirkungen des Zaubers sie erreichten. Statt ihn zu fangen, stürzten alle drei in einem taumelnden, unkoordinierten Haufen zu Boden.
Als die Explosion anfing und Rukia und Momo einen ersten Blick darauf erhaschten, drehten sie sich automatisch um und klammerten sich aneinander.
"Oh. Mein. Gott", hauchte Momo während sie sich eng an Rukia klammerte, die perplex auf die wachsende Pilzwolke starrte.
Nur Ichigo, dachte sie, könnte eine nukleare Explosion verursachen... Und als sich der Boden unter ihnen hob endeten sie - mit Toshiro - genau wie Yoruichi und Byakuya, in einem Haufen auf dem Boden.
Toshiro starrte auf die nun - wirbelnde Explosion, sein Gesicht so weiß wie sein Haar und seine seegrünen Augen vor Schock weit aufgerissen.
Ichigo ächzte und bemühte sich, sich aufzusetzen.
"Nun, das hat mit Sicherheit meine Erwartungen übertroffen", hörte er den Kido-Kommandanten mit einiger Genugtuung sagen. Ichigo blinzelte und sah sich zittrig um, seine Ohren klingelten, er sah verschwommen und sein Kopf pochte, ehe er in der Lage war sich auf die Druckwelle konzentrieren konnte, die sich immer noch nicht aufgelöst hatte. Er erstarrte, als er sie sah, und starrte auf etwas, von dem er gedacht hatte, dass er es außerhalb von Dokumentationen im Fernsehen nie zu sehen bekommen würde.
Eine Pilzwolke.
Eine ziemlich große Pilzwolke.
In der Soul Society.
"War... ich... das?" fragte er zittrig als jemand ihn auf die Füße zog.
"Das warst du ganz bestimmt", sagte Yamamoto mit einer ganzen Menge Befriedigung.
Yoruichi sah zu ihm hinüber, genau wie die anderen. Er schien ziemlich zufrieden, ähnlich einer Katze, die über Nacht in eine Voliere eingesperrt worden war und sich etwas gegönnt hatte. Der Kido-Kommandant konnte seine diebische Freude kaum verbergen und wie immer gab es keine Möglichkeit zu erkennen, was Unohana dachte. Byakuya auf der anderen Seite - er sah ziemlich erschüttert und krank aus und seine grauen Augen huschten ständig zu Ichigo hinüber, den er unruhig ansah.
Oh, dachte sie, das ist unbezahlbar! Bya-bo hat jetzt richtig Angst vor Ichigo! Sie konnte es gar nicht erwarten, das zugunsten ihres Schülers auszunutzen und fing augenblicklich mit der Planung an, schon als sie demselben Schüler auf die Füße half und ihn stützte, während er sein Gleichgewicht wiederfand.
Sie fühlte einen Lufthauch, als Byakuya sich per Blitzschritt entfernte und verschwand, das Gelände schnell verlassend. Sie unterdrückte in dem Moment ein Lachen, in dem Rukia ihm ein verwirrtes "Nii-Sama?" nachrief.
"Lass ihn, Rukia", sagte Yoruichi mit einem selbstzufriedenes Grinsen quer über dem Gesicht, während sie einen unsicheren Ichigo zum Ausgang führte. "Seine Sinne haben gerade einen Schock abbekommen."
"Aber..."
"Da gibt es jemand anderen, um den du dich sorgen solltest."
Rukia drehte sich augenblicklich zu ihrem festen Freund um, der seinen Zauberstab anstarrte als hätte er ihn noch nie gesehen.
"Zerbrochene Fenster", murmelte er.
"Was war das?" fragte sie ihn.
"Ich habe Fenster zerbrochen. Zangetsu ist sauer. Er muss aufräumen."
"Das ergibt keinen Sinn", sagte Momo besorgt, während sie ihn sich genau ansah.
"Tatsächlich tut es das", Rukia schüttelte den Kopf. Ichigo hatte ihr einmal seine innere Welt beschrieben. "Er redet über - nun ja..." sie warf Yoruichi einen Blick zu, der einzigen anderen Person der bekannt war, wie Ichigos innere Welt aussah, die mit den Schultern zuckte. "Der Zauber hat seine innere Welt beschädigt."
"Er - hat - was?" Toshiros Augen wurden groß.
Rukia nickte. "Er hat sie mir einmal beschrieben, also ergibt das, was er sagt, einen Sinn - in diesem Zusammenhang."
"Generalkommandant?" Der Kommandant der Zehnten Kompanie drehte sich zu Yamamoto um, der immer noch recht selbstzufrieden wirkte.
"Nichts, was man täglich verwenden sollte, sondern etwas, das man in der Reserve hält", er betrachtete Ichigo genau. Der junge Mann hatte das bisschen Kontrolle, was er über seine Fähigkeiten als Metamorph hatte, verloren und sein Haar hatte angefangen, mit alarmierender Geschwindigkeit die Farbe zu wechseln.
"Ich schlage vor, dass Sie ihn irgendwo hinbringen, wo er sich ausruhen kann; er scheint ziemlich erschüttert zu sein", schlug Unohana ihnen vor. Sie alle sahen Ichigo an, der seinen Zauberstab immer noch anstarrte als hätte er ihn zuvor noch nie richtig gesehen. Seine Haarfarbe war jetzt ein helles Neongrün.
Toshiro nickte und übernahm die Sorge um Ichigo von Yoruichi, die aus irgendeinem Grund ein Grinsen auf dem Gesicht trug, als ob sie etwas geplant hätte...
Unohana sah zu Yamamoto hinüber. "Ihr seht zu sehr mit euch zufrieden aus", sagte sie zu ihm.
"Tue ich das? Das war mir nicht klar", erwiderte er mit einem Schulterzucken.
"Versucht, Eure Freude nicht Euren gesunden Menschenverstand überwältigen zu lassen", sagte sie beinahe scharf.
"Ich werde es mir merken - Retsu."
"Seht zu, dass Ihr es tut", sagte sie streng mit einem finsteren Stirnrunzeln, und schaffte es damit, das letzte Wort zu behalten, ehe sie den anderen nach draußen folgte.
Anmerkung der Autorin:
Hado 88: Hiryugekizokushintenraiho - Feuert eine riesige Menge an spiritueller Energie in Form eines riesigen blauen Laserstrahls ab. Kann Danku (= Teilende Leere, Bakudo 81) nicht durchbrechen, aber auch wenn er abgewehrt wird, eine riesige Feuerwelle verursachen. Volle Stärke und Beschwörungsformel sind unbekannt.
