Vorbemerkung der Autorin:
Hier ist noch ein Kapitelchen von Arei. Und ja, es schmückt in vollen, urkomischen Details, den kleinen Besuch von Ichigo et al bei einer gewissen ehemaligen Ausbilderin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste...

Viel Spaß!

Und natürlich gehört keiner von uns HP oder Bleach HP...

Vorbemerkung der Übersetzerin:
Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr hattet einen schönen ersten Advent 2021. Wollen wir hoffen, dass sich die Corona-Lage bis Weihnachten nicht noch wesentlich verschlechtert.
Wie immer habe ich Schwierigkeiten mit den verwendeten Dialekten gehabt. Ich hoffe, dass ich es einigermaßen hinbekommen habe. Da ich mir für Yamamoto eine etwas antiquierte Sprechweise vorstellen kann, benutzt er "Ihr" statt "Sie"...
Ab jetzt werde ich die Kapitel für "Harry Potter and the Bleached Hallows" und "Geschichten von Bleachy dem Barden" übrigens abwechselnd veröffentlichen. Wen es interessiert, findet die zweite Geschichte auf meinem Profil.
Das Original findet ihr wie immer unter "www(x)fanfiction(x)net / s /9304595 /1 /Tales-of-Bleachy-the-Bard". Ersetzt einfach (X) durch einen Punkt und lasst die Leerzeichen weg...


Kapitel 13

The Umbrage felt for Dumbridge
oder:
Dumbridge erregt Anstoß

Viele Leute in der Welt haben eine kurze Lunte, was ihr Temperament angeht.

Dumbledore und Yamamoto gehörten nicht dazu. Es brauchte eine MENGE, um sie zu verärgern. Jemanden, der unter ihrem Schutz stand, oder ein Mitglied ihrer Familie zu verletzen, war eins der großen Tabus, das sie mit der Kraft eines direkt vor einem explodierenden Vulkans auf einen hetzen konnte.

Ichigo hatte tatsächlich Yamamotos Temperament geerbt (obwohl ihm das noch nicht klar war) und konnte spektakulär in die Luft gehen, wenn ihm jemand auf den Sack ging. Aber das Temperament eines Teenagers war nichts gegen das der beiden älteren Männer, von denen einer mehr als hundert, der andere weit über tausend Jahre alt war.

Yamamoto ging gerade mechanisch die beruhigenden Schritte einer privaten Teezeremonie für sich und einen seiner ältesten (noch lebenden) Freunde durch. Dumbledore selbst blieb respektvoll still, beobachtete die Bewegungen seines alten Freundes und gestattete es sich, sich durch die einfache Schönheit der Zeremonie von seiner Wut weglocken zu lassen.

Die Zeremonie beruhigte beide Männer und verwandelte ihre gemeinsame Wut von einem brodelnden Inferno in ein sanftes, doch rachsüchtiges Köcheln. Delores Umbridge schien kurz davor zu sein, für den Schrecken, den sie im vorherigen Jahr in Hogwarts verbreitet hatte, mit nur einer leichten Schelte davonzukommen. Yamamoto war zornig über den Schaden, der der Hand seines Urgroßsohns - absichtlich - zugefügt worden war, sie verstümmelt hatte, während Dumbledore sich um eine gesamte Schule voller Kinder, aber vor allem um einen gewissen Harry Potter sorgte, der jetzt damit leben musste, dass die Worte "Ich darf keine Lügen erzählen" in seine Haut geritzt waren.

Als der Tee fertig war, reichte Yamamoto seinem Freund eine Tasse herüber, ehe er sich selbst etwas eingoss und beide Männer nahmen einen langen, langsamen Schluck des aromatischen Tees, ehe sie identische, zufriedene Seufzer ausstießen.

"Hätte ich nicht so viel Respekt vor meinen Pflichten als Shinigami und meiner Pflicht, das Gleichgewicht zwischen den Reichen der Lebenden und der Toten zu erhalten..." hob Yamamoto an und öffnete seine normalerweise zu Schlitzen verengten Augen. "Diese Frau wäre tot und als Geschenk an Kurotsuchi übergeben."

"Sag das nicht, alter Freund!" sagte Dumbledore mit einem ernsten Gesichtsausdruck. "Selbst wenn Kurotsuchi so böse ist wie du sagst, verdient er es nicht, dass man ihm diese Frau aufbürdet. Ich bin mir nicht sicher, ob selbst der Teufel es verdient, sich mit ihr zu befassen."

Es herrschte für mehrere lange Augenblicke Stille, ehe beide Männer in ein knarrendes Lachen ausbrachen, das mehrere Minuten andauerte (Irgendwo, mitten bei der Arbeit an einem beliebigen Experiment, nieste Kurotsuchi und hatte das Gefühl, als ob er es geschafft hätte, etwas sogar für SEINE Verhältnisse sehr... verdorbenes... zu vermeiden). Dumbledore wischte sich eine Träne aus dem Auge, ehe er einen Seufzer ausstieß und noch einen Schluck Tee nahm.

"Ich bin halbwegs versucht, mir ein Beispiel an den Herumtreibern zu nehmen", sagte er gedankenverloren.

"Diesen beiden Welpen, die versucht haben, uns einen Streich zu spielen?"

"Oh, ja", Dumbledore grinste plötzlich und während er ein paar Geschichten über die Mätzchen, die die Herumtreiber während ihrer Schulzeit angestellt hatten, zum Besten gab, fing ein Plan an, sich in ihrem Verstand zusammenzubrauen.

#

*Eine Woche später*

Ichigo war besorgt. Warum?

Er war zu einem plötzlichen Treffen mit Yamamoto und Dumbledore gerufen worden. Das war es allerdings nicht, was ihm Sorgen bereitete. Es waren die anderen, die mit ihm zusammen herbeizitiert worden waren, die ihm Sorgen machten. Kenpachi, Ikkaku, Yumichika... und Grimmjow waren alle zusammen mit ihm im Raum und sahen genauso verwirrt aus wie er.

Ehe der ältere Mann reden konnte, brach Grimmjow unter der Spannung.

"Egal was es ist, ich war's nicht, hört ihr?" knurrte der Arrancar, der zu einem Verbündeten geworden war.

"Oh, keine Sorge mein Junge", sagte Dumbledore mit einem zum Wahnsinn treibenden Funkeln in den Augen, "keiner von euch ist in irgendwelchen Schwierigkeiten. Tatsächlich haben wir Sie hergerufen, um uns... bei unserem kleinen Problem zu helfen."

"Sie brauch'n MEINE Hilfe?" sagte Grimmjow überrascht.

"In der Tat, das tun wir", sagte Yamamoto mit einem Nicken. "Ihr werdet vor allem für diese kleine... Mission... gebraucht, wegen dem, in das Ihr Euch verwandelt."

"Sie mein'n meine Gestalt in Resurrección?"

"In der Tat", das Grinsen von Yamamoto und Dumbledore wurde boshaft und die Männer, die zu der Besprechung gerufen worden waren, erschauerten - sogar Kenpachi.

"Worum geht es hier, Alter Mann?" fragte Ichigo nach einem Moment der Stille.

"Es geht um Delores Umbridge", sagte Yamamoto, während er seine Augen weit öffnete. Alle nahmen bei dem lodernden Feuer hinter seinen Augen ruckartig Haltung an.

"Ehm... Ich dachte, wir soll'n eigentlich keine Leute töten?" fragte Grimmjow einen Augenblick später mit einem Blinzeln. Er hatte gehört, was sie Ichigo und Harry angetan hatte und gefunden, dass die Handlungen der Frau jegliche Art Ehre vermissen ließ. Er war ein sehr ungehobelter und direkter Typ und hasste hinterhältige Individuen wie Umbridge.

Die beiden älteren Männer kicherten finster.

"Wir wollen nicht, dass ihr sie tötet", sagte Dumbledore, während er mit den Händen leicht die Luft vor sich tätschelte. "Wir wollen, dass ihr ihr... einen Streich spielt."

"Um genauer zu sein wollen wir, dass Ihr ihr einen solchen Schrecken einjagt, dass sie sich wünscht, tot zu sein", sagte Yamamoto.

"Wir wollen sie aus dem Weg haben", fuhr Dumbledore mit einem Glucksen fort, während er Yamamotos Schulter mit seiner anstieß. "Und die beste Art das zu tun, ist, sie für schöne lange - Ferien - in St. Mungos einzuweisen. Wir werden uns um die physische Seite kümmern und sicherstellen, dass wir da sind, um ihre... hmm... 'bedauernswerte Abkopplung von der Realität zu bezeugen.'"

"Nehmt die hier", sagte Yamamoto, der jedem der Männer einen dünnen Armreif überreichte. "Das ist eine Erfindung von Urahara. Sie ist auf Umbridges Magie eingestellt und wird es ihr und ihr allein erlauben, Euch zu sehen. Macht ihr die Hölle heiß, Männer."

Ichigo wechselte einen Blick mit den anderen... und grinste.

#

*In dieser Nacht*

Ichigo erwartete ein rosa Haus, aber ehrlicherweise war ein bisschen vom Äußeren des Hauses überrascht. Die Fassadenfarbe war ein helles Pink, fast weiß. Die anderen sahen Ichigo mit einer erhobenen Augenbraue an.

"Ich dachte, du hättest gesagt, dass sie keinen Geschmack hat?" fragte Yumichika verwirrt.

"Hat sie nicht", sagte Ichigo trocken. "Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man sie gezwungen hat diesen speziellen Rosa-Ton für die Fassade zu nehmen. Ich bin bereit, einen ansehnlichen Haufen Kleingeld zu wetten, dass es innen genauso schlimm ist wie in ihrem Büro."

Die anderen wechselten untereinander zweifelnde Blicke, ehe Ikkaku sich anschickte, die Tür einzuschlagen. Yumi schubste den größeren Mann beiseite und knackte geschickt das Schloss.

"Ernsthaft, es soll so aussehen, als hätte SIE den Schaden angerichtet. Wie denkst du, wird es aussehen, wenn die Tür eingetreten ist? Hmph!"

Alle kicherten ein wenig über Ikkakus Grummeln darüber, dass er von seinem Freund gescholten wurde.

Ichigo zog seine Finger durch die Luft vor seinem Gesicht und rief seine Hollow-Maske hervor. Er hatte schon lange seine Haarfarbe auf weiß gewechselt, damit er nicht so leicht an seinen Haaren zu erkennen war. Grimmjow war ebenfalls in seine Resurrección gewechselt und sein Schwanz zuckte auf eine Art, die Ichigo an eine sprungbereite Katze erinnerte. Als die anderen vor Ichigo in den Hauptflur traten, versteifte sich Grimmjows Schwanz allerdings zuerst und wurde dann schlaff, während er sich schockiert in dem Haus umsah.

Ichigo trat ein und stellte fest, dass er Recht gehabt hatte... es war genauso schlimm, wenn nicht schlimmer, als es ihr Büro gewesen war.

"Heilige Scheiße! Dieser Ort ist pinker als Yachirus Haare!" rief Ikkaku aus.

Und das war er.

Die Teppiche auf dem Boden waren weich, aber in einem gräßlichen Neonpink gehalten. Die Wände waren Pepto-Rosa. Selbst das Holz der Türen, Schränke und Tische war irgendein Rosa-Ton. Ichigo runzelte ein wenig die Stirn während er sich umsah, aber Yumis Stimme erregte seine Aufmerksamkeit.

"In Malve eingefärbtes Holz?" sagte Yumi mit erstickter Stimme während Ichigo zusah, wie das Gesicht des älteren Mannes zuerst blass und dann grün wurde. "In MALVE eingefärbtes Holz!? Oh... oh nein, nein nein nein."

Was es schlimmer machte waren die vielen, vielen, VIELEN gerahmten Fotos von Katzen und Kätzchen überall auf JEDER EINZELNEN Oberfläche und an jeder Wand. Grimmjow stupste die Wand an als er sich vorbeugte und die Augen zusammenkniff.

"Sind das... Briefmarken? Kätzchen-Briefmarken?" fragte er mit düsterer Stimme, als er sich zu Ichigo umdrehte.

Ichigo beugte sich vor, um die kleinen Briefmarken anzusehen, mit denen sorgfältig die Lücken zwischen mehreren nicht zusammen passenden Bilderrahmen gefüllt waren. Sie zeigten tatsächlich Bilder von Kätzchen.

"Jaah... jaah, sind es", sagte Ichigo, dessen Stimme durch die Maske verzerrt wurde, während er dem Arrancar tröstend die Schulter tätschelte.

"Ichigo?" Yumis Stimme war ein Krächzen. "Ist das ihr Ernst? Das - ist nicht nur ein böser Traum?"

"Hmm? Du meinst die Dekoration? Jaah, in ihrem Büro war es ziemlich genau dasselbe..."

"Oh... nein", Yumi schüttelte den Kopf und zog Notizblock und Stift aus dem Nirgendwo hervor und fing an, Worte aufs Papier zu kritzeln. "Wenn du Pink haben willst, MUSST du GESCHMACKVOLL damit umgehen. Nicht so... so... SO!"

Ichigo blinzelte und sah zu Kenpachi hinüber, der die Achseln zuckte.

"Er hat Yachirus Zimmer eingerichtet", sagte der größere Mann.

"OOOH!" sagte Ichigo verstehend. Er und Rukia hatten sie einmal zu einer Besprechung abholen müssen und Yachirus Zimmer, obwohl Pink, war in sanften, gedämpften Tönen eingerichtet. Der Raum selber schrie immer noch 'Mädchen!' aber er war in der Tat geschmackvoll eingerichtet. Er fragte sich allerdings, wo Yumichika und Rukia die Notizblöcke versteckten und sie hervorzogen. Irgendeine verborgene Taschen-Dimension? Es war ein toller Trick, und einer den er gerne kennen würde.

Grimmjow zuckte plötzlich, seine Ohren stellten sich auf. Er schoss auf eine der Flurtüren zu, ignorierte dabei völlig die Tür von der sie wussten, dass es Dumbridges Schlafzimmertür war und phaste durch das Holz. Die anderen blinzelten sich gegenseitig an und folgten argwöhnisch.

Drinnen fanden sie ein Zimmer mit Tonnen von 'Baby'-Spielzeug und Dekorationen vor. In der Mitte des Raumes stand ein einzelnes, großes Kinderbett.

"Bitte sag mir nicht, dass sie sich fortgepflanzt hat..." sagte Ikkaku langsam.

"Hat sie nicht", knurrte Grimmjow während er nach unten in das Kinderbett schaute. Er griff hinein und zog ein getigertes Kätzchen heraus, das ein bisschen schwach aussah und benutzte dann seine Krallen, um vorsichtig das Band durchzuschneiden, das um den Hals des Kätzchens gebunden war. Das Kätzchen sah augenblicklich besser aus und warf dem Arrancar einen dankbaren Blick zu. Ichigo runzelte die Stirn und kam herüber. Er bemerkte, dass alle Kätzchen ähnliche Bänder um den Hals trugen. Er nahm selber eins hoch und zischte dann.

"Verdammtes Weib! Man knotet einem wachsenden Kätzchen nicht ein Band so um den Hals", grummelte Ichigo während er Grimmjow dabei half, die Bänder abzunehmen. Die Bänder sahen so aus, als wären sie bereits seit einiger Zeit an den Kätzchen befestigt und während sie anfangs noch locker genug gewesen waren, dass sie Luft bekamen, waren sie genug gewachsen, dass die Bänder sie jetzt beim Atmen behinderten.

"Und diese Frau behauptet, Katzen zu lieben", sagte Ikkaku mit einem Kopfschütteln. Kenpachi brummte nur zustimmend.

Die Kätzchen befanden sich jetzt alle außerhalb des Kinderbettchens und bekamen ihren Elan zurück. Ein Kätzchen, ein kleines weißes mit blauen Augen, stellte plötzlich sein Hinterteil hoch, während es sich für einen Sprung bereit machte, und stürzte dann auf Grimmjows Bein zu. Das kleine Kerlchen schaffte es halb Grimms Bein hoch, ehe seine Klauen in einer der Kerben der Rüstung seiner Resurrección stecken blieben und fing dann an, wild an dem Bein herumzunagen, dort wo seine Klauen feststeckten. Grimm hob sein Bein ein wenig und versuchte es abzuschütteln, aber das Kätzchen hielt sich fest.

"Wie reizend! Und er passt zu deinen Farben!" gurrte Yumi.

Die anderen lachten alle darüber während Grimm nach unten langte um die Krallen des Kätzchens zu lösen, das ihn nur wieder angriff als er versuchte, zusammen mit den anderen wieder durch die Tür zu phasen. Er brauchte drei Versuche ehe er es schaffte, einem der Angriffe des Kätzchens auszuweichen und durch die Tür zu kommen.

"Biste jetz' fertig damit, mit Pelzbällchen zu spiel'n?" fragte Kenpachi mit einem Augenrollen. "Ich bin bereit, dies'n Ort zu Kleinholz zu verarbeit'n."

"Halt die Klappe", schnappte Grimm, obwohl sich Ichigo sicher war, dass er ein leichtes Rot auf dem Gesicht des Espada sah.

Mit einem Nicken zu den anderen phasten alle Männer durch die Tür/Wand zu Dumbridges Schlafzimmer und fanden die Frau im Bett liegend und lesend vor. Grimm knurrte leise und machte sie so auf sich aufmerksam. Sie schrie, während sie nach ihrem Zauberstab griff und Ichigo machte einen Blitzschritt an ihre Seite und griff sich den kleinen gedrungenen Stock. Er sah ihn sich einen Augenblick lang an und zerbrach ihn dann, was die krötenartige Frau vor Angst aufquietschen ließ.

Kenpachi und Ikkaku fingen an, überall im Raum auf Yumis Anweisung hin Dinge zu zerbrechen.

"Und das muss weg, und das. Und das! Oh Kami, dieser Bilderrahmen MUSS weg, Ikkaku! Aber behalte das Bild", befahl Yumi, während er zur Seite des Bettes ging, einen Katzenwecker vom Nachttisch wischte, auf den er sich dann fallen ließ und ihn als Stuhl benutzte. Er gab den anderen beiden ein paar Augenblicke lang weitere Anweisungen. Einen Moment später warf er einen Seitenblick auf Umbridge, ehe er zierlich schnüffelte.

"Ehrlich, ich WEISS dass du Kappablut hast, allein wie du aussiehst, aber du MUSST nicht die selben Standards einhalten, was Dekor angeht und einfach Dinge zusammenzuwürfeln, wie du es bisher getan hast", sagte der feminine Mann, während er seinen Notizblock wieder hervorzog. "Jetzt werden wir all dieses... geschmacklose, eklige Zeug loswerden und ich werde dir helfen, etwas geschmackvolles und schönes zusammenzustellen. Offensichtlich ist Pink deine Lieblingsfarbe, oder?"

Umbridge nickte verwirrt, obwohl Angst immer noch in ihrem Gesichtsausdruck vorherrschte. Grimm sprang plötzlich auf allen Vieren auf das Bett, sein Schwanz zuckte zornig hin und her. Umbridge quietschte und zog ihr Bettdeck hoch.

"Ignoriere ihn für den Moment", sagte Yumi während er seinen Stift auf ihre Hand klatschte. "Er kann warten, bis er an der Reihe ist."

"Bis ich dran bin!? Bockmist! Sie hätte diese Kätzchen umbringen können!" schnappte Grimm.

Umbridge fing an sich aufzurichten, einen beleidigten Ausdruck auf dem Gesicht, aber Grimm drehte sich wieder zu ihr um und pirschte am Rand des großen Bettes entlang, ehe er auf das Kopfteil kletterte und sich dort balancierend über sie beugte. Sie wich wieder zurück in dem Versuch, sich unter ihrer Decke zu verstecken, aber Grimmjow schnappte sich die Decke und hielt sie auf, während er sie anzischte.

"DU bist der schlimmste Alptraum einer Katze. Diese verdammten Bänder haben angefangen, ihnen die Luft abzuschneiden und sie daran gehindert, richtig zu essen!"

"I-Ich wechsele die Bänder alle paar Wochen!" stieß sie quietschend hervor.

"MAN BINDET KEIN BAND MIT EINEM KNOTEN UM DEN HALS EINES WACHSENDEN TIERES, DU WINZIGE KRÖTE! MAN BESORGT EIN VERDAMMTES VERSTELLBARES HALSBAND MIT EINEM ABREISS-CLIP! SIE HÄTTEN SICH ERWÜRGEN KÖNNEN, WENN DIE BÄNDER SICH IRGENDWO VERFANGEN HÄTTEN!"

Umbridge quietschte nur vor Angst.

"Bist du jetzt fertig? Genau genommen, eine Sekunde..." Yumi seufzte während er sich einen Moment nahm, um Kenpachi auf die Kommode hinzuweisen. "Nimmst du dir bitte das vor? Tatsächlich muss alles Holz in dieser Farbe weg. Denkt daran, alle Bilder aus den Rahmen aufzuheben und ich gehe die später durch um zu sehen, welche davon zu retten sind."

Kenpachi stieß ein Lachen aus und trat mit einem Fuß zu, was die Kommode zersplittern ließ und Kleidung und Nippes fliegen gehen ließ. Ichigo war froh, dass seine Maske sein Gesicht verdeckte, da er breit grinste während er an der Wand lehnte und den anderen bei der Arbeit zusah.

Grimm nickte Yumi nur zu, balancierte aber weiter über Umbridge. Yumi zog ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich und reichte ihr das Notizbuch, auf dem er geschrieben hatte.

"Also, für den Anfang, die Außenseite des Hauses war perfekt: Genau der richtige Ton von blassem, geschmackvollen Rosa. Wer auch immer dich dazu gebracht hat, diese Farbe auszusuchen, war sehr klug. Der große Fehler den du begangen hast war, dass du innen absolut alles Pink gestaltet hast, ganz zu schweigen von den abscheulichen Farbtönen, die du dir ausgesucht hast. DAS geht GAR NICHT, wenn es um Inneneinrichtung geht. Tatsächlich will man die Hauptfarbe ausgleichen..."

Ichigo blendete ihn aus während die anderen anfingen, sich aus dem Schlafzimmer heraus in den Hauptteil des Hauses zu bewegen. Ichigo ging hinter ihnen her und hatte großen Spaß daran, die Gegenstände zu zerstören, für die Yumi das OK gegeben hatte. Dabei handelte es sich um den größten Teil der Möbel, Bilderrahmen, Tapeten usw.

Um ehrlich zu sein verpasste er das, was Yumi oder Grimmjow als nächstes tat, aber das Ergebnis war, dass Umbridge schreiend aus ihrem Haus stürzte, direkt durch das Fenster, ohne sich auch nur die Mühe zu machen, es vorher zu öffnen. Die Gruppe wechselte ein Lächeln und eilte gerade rechtzeitg zum Fenster um zu sehen, dass sie direkt an Dumbledore und Yamamoto vorbei rannte und schrie, dass die Apocalypse gekommen sei und die Vorboten ihrer Armeen eine dämonische Katze und ein Modedesigner wären. Kenpachi grinste plötzlich dämonisch und machte einen Blitzschritt in ihren Weg.

Sie fing an, in Kreisen auf der Straße herumzulaufen im Bemühen, dem 'Monster, das sie jagte' auszuweichen, während Kenpachi weiter vor ihr auftauchte um sie allgemein in der Gegend zu halten. Das ging so weiter bis Offizielle des Ministeriums wegen Dumbledores 'besorgtem' Anruf auftauchten und sie hatten Mühe, die Frau einzufangen.

Grimmjow brach zu diesem Zeitpunkt in Gelächter aus und schien nicht aufhören zu können. Er fiel zu Boden und ihm kamen die Tränen, während er darum Rang, Luft zum Atmen zu bekommen. Ichigo und die anderen kicherten ein bisschen bei dem Anblick während sie mit der verrückten Kröte weg apparierten. Ichigo drehte sich dann um, ein Mann mit einer Mission, während er seine Hollow-Maske auflöste und ging, um die Kätzchen einzusammeln. Er brachte sie in einer kleinen Kiste nach draußen und reichte Dumbledore die Kiste.

"Diese Kerlchen brauchen alle ein besseres Zuhause", sagte er und fuhr dann fort zu erklären, was sie gefunden hatten.

"Meine Güte... natürlich! Mrs. Figg wäre sicherlich in der Lage, sich um diese Kleinen zu kümmern und für sie ein schönes Zuh- ack!"

Das kleine weiße Kätzchen sprang aus der Kiste und krallte sich im Bart des Schulleiters fest. Den Bart als Leiter benutzend, schaffte es das Kätzchen, herunter zu klettern und flitzte schnurgerade auf Grimmjow zu, krallte sich wieder am Bein des Arrancars fest und nagte daran. Grimm beachtete es nicht besonders, er streichelte das Kätzchen ehe er wieder in Gelächter ausbrach, als er wieder die Luft hatte.

Die beiden älteren Männer wechselten einen Blick, ehe sie in knarrendes Gelächter ausbrachen. Yamamoto winkte Kenpachi zu und deutete auf den außer Gefecht gesetzten Grimmjow.

"Begleitet ihn nach Hause", sagte er mit einem Glucksen.

"Klar, alter Mann", Kenpachi nahm den lachenden Grimmjow hoch, an dessen Bein immer noch das Kätzchen hing und sah dann Ichigo an. "Wo wohnt dieser Trottel nochmal?"

Ichigo lachte. "Ich bringe dich hin."

Sie durchschritten das Tor zur Seireitei, schnappten sich ihre Gigais und öffneten von dort ein weiteres Tor nach Karakura.

Bis sie am Wohnort von Grimm und Nell ankamen (sie wohnten immer noch bei den Vizards im verlassenen Lagerhaus und hatten noch keine eigene Wohnung), hatte Grimmjow es endlich geschafft, mit dem Lachen aufzuhören, obwohl er immer noch ein irres Lächeln auf den Lippen hatte. In seinen Händen hielt er das weiße Kätzchen, das wie verrückt schnurrte. Grimmjow öffnete die Tür zum großen verlassenen Lagerhaus und führte die anderen nach drinnen, wo er seine Sandalen völlig sorglos wegschleuderte. Eine schoss weg und traf mit einem hallenden Krachen eine Wand und Rose, der seine Gitarre stimmte, bekam die andere ins Gesicht. Der blonde Vizard, den der Treffer kaum kümmerte, blinzelte ein wenig, nachdem die Sandale zu Boden gefallen war und hob eine Augenbraue in Richtung der drei ins Lagerhaus eintretenden Männer.

"Ich nehme an, dass alles gut gelaufen ist?" fragte er mit einem trägen Lächeln als die anderen Vizards sich im Hauptgebäude um die Gruppe versammelten.

"Yep, sie hat so reagiert wie wir es wollten", sagte Ichigo mit einem Feixen zur Antwort.

"Ich wünschte wirklich, ich hätte gehen können!" sagte Hiyori, während sie mit der Faust in ihre andere Hand schlug. "Ich hätte ihr in den Hintern getreten!"

"Das Ziel war, sie wahnsinnig aussehen zu lassen, Hiyori, nicht sie körperlich zu verletzen", sagte Shinji mit einem Augenrollen. "Ehrlich, die einzigen Missionen, auf die du je gehen solltest, sind die, bei denen man eine Abrissbirne braucht."

"WAS HAST DU GESAGT!?" schrie Hiyori, während sie sich auf den älteren Blondschopf stürzte. Er grinste nur, wich ihren Schlägen aus und führte sie dadurch von der Gruppe weg. Mashiro und Hachigen wechselten einen Blick und beide brachen in Gekicher aus.

"Nel? Nel! Komm her! Ich hab' was für dich!" rief Grimmjow plötzlich aus.

Nel kam aus einem der Nebenräume herbeigeeilt, Chad und Urahara folgten ihr mit ruhigeren Schritten. Sie kam rutschend zum Stehen, als sie das Kätzchen in seinen Händen sah. Sie gurrte plötzlich und brach zur Überraschung aller in Tränen aus.

"Grimm!" quietschte sie plötzlich und umarmte ihn stürmisch, was ihn mit einem 'Oomph! Verdammt, Weib!' auf den Rücken fallen ließ. "Du hast ein Kind für uns gefunden!"

Alle kicherten und Urahara fing an etwas zu sagen, als Nel Grimm plötzlich das Kätzchen aus den Händen riss und es an ihr Gesicht hielt. Das Kätzchen leckte ihre Nase und fing irgendwie an, noch lauter zu schnurren. "Und er sieht genauso aus wie du!"

Ichigo konnte nicht anders. Er hatte es so lange zurückgehalten, aber das brachte das Fass zum Überlaufen. Er flippte aus und fiel bei dem Anblick vor sich lachend zu Boden. Als Nel das Kätzchen plötzlich vorne in ihr Hemd steckte und Grimmjow einen eifersüchtigen Blick bekam, verlor Ichigo einen Augenblick lang die Fähigkeit zu atmen, weil er so heftig lachte. Selbst Kenpachi stieß bei dem Anblick ein dröhnendes Lachen aus.

Die Vizards fingen danach an, Grimmjow zu necken und Nel, Hachi, Mashiro und sogar Chad fingen an, mögliche Namen für das weißbepelzte Kätzchen zu diskutieren.

#

Am nächsten Tag tranken Dumbledore und Yamamoto wieder gemeinsam Tee und trugen zufriedene Lächeln zur Schau, während sie die Titelseite des Tagespropheten lasen, die sich mit Umbridges plötzlichen Zusammenbruch und ihre darauf folgende Einweisung ins Zaubererkrankenhaus befasste.

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!" sagte Dumbledore mit einem Lachen.