So, da bin ich wieder. Ich hoffe euch gefällt es bisher XD Vorschläge, Wünsche und Rückmeldungen wie ihr die Story bisher findet sind immer gerne gesehen.
Dann wünsche ich euch mal viel Spaß.


Die nächsten Tage vergingen langsam und ereignislos. Sie segelten eintönig über die ruhige See. So kam es zu vielen Trainingseinheiten und abendlichen Trinkgelagen.

Aus irgendeinem Kasumi befremdlichen Grund, kamen alle Verwundeten zu ihr und gingen auch nicht bis sie, sie behandelt hatte. So hatten alle außer natürlich Kasumi ihre Ruhe.

Ihr war jedoch aufgefallen das nicht nur sie kaum stillstand. Dieser lief seit Stunden aus dem Lager und wieder herein, immer eine Liste in der Hand. Aus einer Laune heraus entschied sie ihm zu helfen. Aus diesem Grund spornte sie ein paar Krankenschwestern dazu an dasselbe bei den Utensilien der Krankenstation zu machen.

Dies resultierte in einem erstaunten Marco, welcher zur Inventur vorbeikam und bereits fertige Listen vorfand. Natürlich machte es ihn misstrauisch, dass die sonst so faulen Frauen nun auf einmal ihre Arbeit erledigten.

Sein suchender Blick fand schließlich Kasumi, welche in einem Raum voller Krankenschwestern stand und ihnen simpel gesagt ihren Job erklärte.

Das treffen endete grade, den Kasumi rief grade laut: „Morgen um Punkt sieben Uhr steht ihr alle samt in diesem Raum und jede die mir erzählt, dass sie verhindert war oder zu spät kommt. Die kriegt es mit mir zu tun", ein gefährliches glitzern in ihren Augen ließ die versammelten Frauen noch einmal schlucken. So verließen die Schwestern ordentlich eingeschüchtert den Raum, was Kasumi ein zufriedenes Grinsen in das Gesicht zauberte.

„Na, wenn das nicht die laufende Ananas ist", bemerkte die braunhaarige als dieser den nun leeren Raum betrat.

„Hör auf mich so zu nennen", knurrte dieser beleidigt. Auf jeden Fall glaubte sie das.

„Dann reagier doch einfach nicht. Deine Reaktion macht es doch grade erst so lustig", seufzend wischte Kasumi die Tische ab auf welchen bis grade eben noch Salben gerührt worden waren.

Dabei beobachtete sie aus den Augenwinkeln jede Bewegung die der Vize in ihrer Richtung tat.

„Ihr leibt den alten Mann, wirklich als wäre er euer Vater, oder?", fragte sie als sie die letzetn Salben wegräumte. Anschließend drehte sie sich um und guckte den Vizen fragend an.

„Ist das Leben als Pirat es wirklich wert. Niemandem Rechenschaft zu schulden, immer auf See, in konstanter Gefahr durch die Bedrohung der Marine", jetzt drehte sie sich komplett zu ihm um und guckte ihm in die Augen.

Erstaunt musterte er sie, diese Frage war wohl kaum was er erwartet hatte. Eine Weile sah sie ihn abwartend an, dann begann sie sich in Richtung Ausgang zu bewegen. Kurz bevor sie drehte sie sich noch einmal um und sagte: „Du kannst es mir ja noch heute Abend sagen, kannst ja mal bei Harutas Zimmer vorbeischauen"

Als sie verschwand ließ sie einen mehr als verwirrten Marco zurück. An Deck saßen überall verteilt Krankenschwestern. Die Grüppchen taten etwas was alle anderen Crewmitglieder ziemlich verstörte, sie lernten. Ein paar von den Frauen erbleichten als sie die junge Ärztin an Deck kamen, was ihr ein zufriedenes Grinsen auf das Gesicht zauberte.

Langsam ging sie an den Gruppen vorbei und guckte ab und zu auf deren Blätter, welche tatsächlich das taten was sie tun sollten.

„Mr. Newgate ihre Krankenschwestern sind heute aber echt fleißig."

„Ich weiß auch nicht woher das kommen kann", schmunzelnd guckte der Riese auf sie herunter.

„Sie haben nicht zufällig ein wenig von ihrem Sake für mich übrig", anstatt zu antworten reichte der Captain ihr einen Krug voll Sake, welchen sie dankend annahm. Amüsiert beobachteten die beiden das Spektakel einer weiteren Fete der Crew.

„Ist dies das Leben was sie mir anbieten würden Mr. Newgate?"

„Nicht nur das mein Kind. Wir sind eine Familie, zwar aus Piraten aber dennoch eine Familie", die Aussage von Whitebeard fürs erste ignorierend verbrachte sie den Rest des späten Nachmittags an die Lehne des Throns von Whitebeard gelehnt.

Gegen Anfang des frühen Abends stieß auch der Vize zu ihnen. Müde ließ sich auch dieser auf die Planken sinken.

„Es scheint als ob wir beide die einzigen waren die heute gearbeitet haben", zustimmend nickte Kasumi neben ihm und reichte dem Vizen ebenfalls einen Krug voll Sake.

„Ich habe übrigens deine Antworten", bemerkte er zwischen zwei Schlucken Sake. Erstaunt guckte sie ihn an.

„Ich bin ein Pirat, weil ich frei sein will und weil diese Crew meine Familie ist. Und die ist es definitiv wert hier zu leben. Als Pirat, als freier Mann", nachdenklich neigte sie den Kopf.

„Da hast du recht", murmelte Kasumi geistesabwesend und starrte auf die See. Hätte Haruta sie ein paar Stunden später nicht angetippt wäre sie wohl noch den ganzen Abend noch an Deck geblieben.

„Immer so verloren in einer anderen Welt", murmelte die Kommandantin kopfschüttelnd, als sie ihre Zimmergenossin antippte.

Der Weg zur Kabine verlief ereignislos, bis Kasumi etwas einfiel.

„Ich muss noch einmal kurz an Deck", mit den Worten machte sie eine 180 Grad Drehung und rannte zurück an Deck. Grade als sie dort ankam hustete Whitebeard erneut Blut in seine Hand. Eilig rannte sie quer über das Deck und legte ihre Hände auf einen der Arme des Riesen.

Kaum, dass sie ihre Augen geschlossen hatte floss ihre Teufelskraft in den Körper des alten Mannes. Für den Moment gelang es ihr mit ihrer Teufelsfrucht die verstopften Venen des Piraten freizulegen. Mit ihren letzten Kräften gelang es ihr den Captain in Richtung seiner Kabine zu dirigieren. Wie sie diese fand war ihr wohl ebenso ein Rätsel wie allen anderen welche sie später danach fragten. Komischerweise begegnete dem Duo keine Menschenseele auf den Gängen, was ihr komisch vorkommen würde, wäre sie nicht so beschäftigt mit dem Captain gewesen.

Den Riesen in sein Bett zu navigieren war eine beinah unmögliche Aufgabe. Außer Atem und am Rand der Erschöpfung lehnte sie sich an einen der riesigen Bettpfosten um sich für einen kurzen Moment auszuruhen. Nachdem sie sich einigermaßen erholt hatte und noch einmal die Vitalfunktionen des Captains überprüft hatte, verließ sie den Raum.

Wieder begegnete sie keiner Menschenseele auf den Weg, was sie nun doch sehr verwunderte. Für den Moment tat sie diese Beobachtung mit einem Schulterzucken ab. Dankbar fiel sie auf die Couch, zu müde um noch irgendwas anderes zu machen, als endlich zu schlafen.

Währenddessen saß die ganze Mannschaft Whitebeards im Speisesaal und unterhielt sich, nachdem ihr Captain sie alle unter Deck geschickt hatte. Selbstverständlich machten sich alle Crewmitglieder Sorgen um ihren Captain, da jeder von seinen gelegentlichen Anfällen wusste. Ebenso war jedem von ihnen bewusst, dass ihrem Captain nicht mehr viel Zeit verblieb. Und um die Lage noch zu verschlechtern war zurzeit kein Arzt an Bord, außer ihrem Kurzzeitgast. Zudem befanden sich momentan nur vier Kommandanten an Bord, nachdem Izou zu einer anderen Insel beordert worden war.

Unter den verbleibenden Kommandanten waren natürlich der Vize mitsamt seiner ganzen Division, sowie Haruta mit der halben zwölften Division. Dazu natürlich noch Thatch und Vista mit jeweils einem Viertel ihrer Divisionen.

Wenig später begaben sich die Anwesenden auch auf den Weg zu ihren Kabinen. Mit Ausnahme der Kommandanten welche sich auf die Suche nach ihrem Captain machten.


Und dann sind wir schon am Ende. Ich hoffe es hat euch gefallen.