Hier bin ich wieder XD Bereit ein bisschen über Kasumis Vergangenheit zu erfahren? Dann seid ihr in diesem Kapitel genau richtig XD

Viel Spaß beim Lesen!


In der Kajüte des Kapitäns herrschte eine ganze Weile eine drückende Stille.

„Ihnen ist klar das die Geschichte die Sie hören wollen lang und nicht einfach für uns ist, nicht wahr?", WB nickte nur kaum merklich und die junge Frau seufzte geschlagen.

„Hast du schon irgendeinen Teil der Geschichte erzählt?", Fabio schüttelte nur den Kopf. Erneut breitet sich Schweigen in der Kajüte aus, bis Fabio sich aufrichtetet und räusperte.

„Ich denke das du anfangen solltest Kasumi und ich ergänze einfach, wenn etwas fehlt", seufzend akzeptierte sie den Vorschlag und richtete sich ebenfalls auf.

„Nun dann fange ich mal an", die Aufmerksamkeit der beiden Männer richtete sich sofort auf sie.

Vor ungefähr fünf Jahren…:

Eine etwa 19jährige Kasumi stand an Deck der „Espina", dem Schiff ihres, grade Zwillingsbruders. Welcher grade auf dem Meer verbrannte. Neben ihr stand Fabio, der letzte der noch mit ihr an Bord des Schiffes war.

Weder sie noch Fabio wussten wohin sie als nächstes gehen sollten. Wohin der Wind uns treibt, dass hatten sie damals immer aus Spaß gesagt. Aber irgendwie war ihr der Spaß vergangen, als ihr Bruder vor ihren Augen verblutet war.

Sie war grade mit ihren Praxisjahren in dem ortseigenen Krankenhaus fertig und trotzdem hatte es nicht gereicht um den letzten Teil ihrer Familie zu retten. Fabio welcher der Navigator der Crew gewesen war, war als einziger geblieben, der Rest der Crew war entweder gestorben oder gegangen. Nicht, dass es ihnen zu verdenken war. Wer wollte schon bei einer halb zerstörten Mannschaft bleiben.

Da keiner von ihnen ein bestimmtes Zeil hatte reisten sie einfach von Insel zu Insel. Hielten nur an um Proviant zu sammeln, festen Boden unter den Füßen zu haben oder bestimmten Bedürfnissen zu folgen.

Ein paar Wochen lang passierte nichts. Bis sie eine abgelegene Herbstinsel erreichten. Fabio war grade dabei die Taue der „Espina" zu lösen. Die Segel blähten sich auf und der Zweimaster nahm grade Fahrt auf.

Helft mir", ertönte eine schwache Stimme aus der Ecke. Erschrocken ließ Kasuim das Tau welches sie grade aufrollte erschrocken fallen. Der schwachen Stimme folgend fanden die beiden eine alte Frau. Ihre sich kaum hebende Brust und der flache Atem bereitete Kasumi bereits Sorgen.

Sollen wir ihr helfen?", entsetzt guckte Kasumi hoch zu Fabio.

Das ist keine Frage, außerdem sind wir bereits auf See. Umdrehen ist jetzt eh nutzlos", abwehrend hob Fabio die Hände.

Ich habe ja nur gefragt. Nur damit das klar ist sie kommt in dein Bett", die braunhaarige verdrehte nur die Augen und bedeutete ihm ihr zu helfen die alte Dame unter Deck zu bringen.

Warum helfen sie mir?", den nassen Lappen den sie grade auf die Stirn der Frau legen wollte, legte Kasumi neben das Kopfkissen des Bettes.

Weil, kein Mensch es verdient zu leiden und das tun sie ganz offensichtlich", erwiderte sie mit fester Stimme.

Aus den Augenwinkeln beobachtete sie die Frau. Eine Weile herrsche eine angenehme Stille in der kleinen Kajüte.

Wie ist dein Name, Kind?", die brüchige Stimme der alten Frau war kaum noch hörbar, so schwach war sie bereits.

Kasumi", antwortete sie sanft, während sie ihr die Stirn abtupfte.

Bitte verzeih mir, Kasumi. Aber ich muss das tun, du musst dem Ruf folgen. Hörst du- du musst dem Ruf folgen", zum Ende hin wurde sie lauter und eindringlicher. Richtete sich auf und umklammerte Kasumis Arm.

Stechende Schmerzen schossen durch ihren Körper. Verzweifelt versuchte sie sich aus dem Griff der sterbenden Frau zu winden- ohne Erfolg. Mit jedem Schub an Schmerzen verlor sie immer mehr an Bewusstsein, bis ihre Beine unter ihr nachgaben und sie in Bewusstlosigkeit abglitt.

Es tut mir so leid", waren die letzten Worte der alten Frau und auch die letzten Worte die Kasumi hörte bevor sie das Bewusstsein verlor.

Hey, hey Kasumi. Wach auf! Komm schon, wach auf!", das besorgte Gesicht von Fabio schwebte über ihr und sie versuchte sich aufzurichten. Wurde aber von Fabio wieder runtergedrückt.

Hey, langsam, langsam. Was ist passiert?", noch immer leicht verwirrt lehnte sie sich gegen den Rand des Bettes.

Ich weiß es nicht. Fabio, was ist mit der Frau? Sie hat meinen Arm …", ihr Blick glitt zu ihrem rechten Arm. Erst jetzt bemerkte sie das Brennen welches von ihm ausging.

Komm erstmal hoch", vorsichtig half Fabio ihr hoch und stützte sie auf dem Weg in die Küche.

Die Frau, was ist mit ihr?", Fabio schüttelte nur den Kopf und sagte: „Sie ist tot, es tut mir leid. Jetzt zeig mir erst mal deinen Arm."

Fabios Aufforderung folgend drehte sie den Arm um. Über ihren gesamten rechten Arm erstreckten sich seltsame Symbole. Welche auch noch in seltsamen Reihenfolgen leuchteten.

Fabio was ist das?"; ihre Stimme zitterte und auch Fabio guckte sie mit großen Augen an.

Schwankend richtete sie sich auf und machte sich an der Wand abstützend auf den Weg in ihr Zimmer. Sich an dem Türrahmen abstützend erinnerte sie sich an die letzten Worte der Frau: Du musst dem Ruf folgen.

Grade als sie sich fragte was sie wohl gemeint hatte, begann ihr Kopf zu dröhnen. Zwischen den Schmerzen hörte sie eine Stimme.

Sunnydale, du musst nach Sunnydale, Sunnydale", inzwischen wars sie auf den Boden gesunken den Kopf zwischen den Händen vergraben.

Kasumi, was ist jetzt los, hey was…", aber sie hörte ihm gar nicht zu. Wie ferngesteuert, schwankte sie zum Navigationsraum. Beinah fanatisch durch suchte sie die Karten im Regal, bis sie die eine fand: Sunnydale.

Was für, ich weiß nicht ob wir das schaffen …", der Blick denn sie ihm zuwarf ließ ihn jedoch schnell umschwenken.

Ist ja gut, ich berechne den Kurs. Was auch immer diese Frau mit dir gemacht hat. Mach es rückgängig. Du machst mir Angst", murmelte er.

Die folgenden zwei Wochen segelten sie in Richtung einer ihnen unbekannten Insel. Was Fabio sehr bald zu beunruhigen schien.

Als sie endlich in Sichtweite der Insel waren stand Kasumi bereits an Deck. Am Strand konnte sie bereits eine kleine Gruppe von Menschen sehen.

Sag mal Kasumi kennen wir diese Leute da am Strand", die Unsicherheit strömte nur so aus allen Poren des jungen Mannes.

Ich kenne sie nicht, aber sie scheinen etwas von uns zu wollen", wenn man das Winken der Gruppe am Strand so deuten konnte, dann hatte sie wohl recht.

Kaum das sie in Rufweite waren rief eine der Frauen: „Wo ist Agatha?"

Erst sahen Kasumi und Fabio sich fragend an bis er laut dachte: „Meinen die vielleicht die alte Frau in unserer Tiefkühltruhe?"

In der Tiefkühltruhe!", das entsetzte Gesicht der Sprecherin riss die beiden aus ihren Gedanken.

Nachdem sich die beiden beraten hatten, legten sie zögerlich an dem Strand an und ließen die Gruppe an Bord. Vor der Tiefkühltruhe hielt Kasumi kurz inne und drehte sich um.

Wir wussten einfach nicht was wir mit ihr machen sollten, es tut uns leid, wenn wir sie falsch behandelt haben", mit diesen Worten zog sie sich aus dem Raum zurück und ließ die Gruppe alleine mit der Leiche ihrer Freundin.

An Deck warteten die beiden geduldig bis die Gruppe zurückkam.

Ich bin nur froh das wir Sie endlich los sind", Kasumi nickte nur zustimmend auch wenn es sehr herzlos klang stimmte sie ihm doch zu.

Hat sie einen von euch angefasst bevor sie gestorben ist?!", instinktiv strich die braunhaarige über ihren in einen Verband gewickelten rechten Arm.

Also doch, zum Glück hat sie eine Nachfolgerin ernannt", erleichtert trat ein Mann vor. Mit einem Handwinken bedeutete er Kasumi zu ihm zu kommen.

Zögerlich folgte sie seiner Aufforderung, auch wenn Fabio kaum merklich den Kopf schüttelte. Noch im Gehen löste sie den Verband um ihren Arm und hielt ihm dem Mann hin: „Was ist das?"

Das meine Liebe bedeutet das du, wohl mit uns kommen musst", auch wenn er versuchte es vorsichtig zu formulieren, bemerkte sie wohl auch, dass sie keine Wahl hier hatte.

Und was wäre, wenn ich das nicht möchte", die Arme vor der Brust verschränkt musterten die beiden einander.

Ich fürchte die Wahl haben sie nicht Miss", Kasumi nickte nur, so etwas hatte sie sich schon gedacht.

Fabio du bleibst beim Schiff, wenn ich nicht in zwei Tagen zurückkomme, dann fahr weg", eindringlich sah sie ihn an bis er schwer schluckte und nickte.

Zusammen mit der Gruppe verließ Kasumi das Schiff und verschwand zwischen den Bäumen mit einer Gruppe voller Unbekannter.

„Ich denke das reicht", zu mehr war sie im Moment auch nicht in der Lage. Erinnerungen drängten sich an den Rand ihres Bewusstseins.


Ihr dachtet doch nicht, dass ihr jetzt alles erfahrt, oder? Und ich gebe zu das Kapitel ist ein wenig kurz geraten, aber ich arbeite dran ;D