Und da bin ich wieder. Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und wäre offen für Anregungen, besonders da ich in ein paar Kapiteln einen neuen Arc in dieser Ff anfangen werde XD

Autobiografie von Gabriel Celaya

„Fass den Löffel nicht mit links.

Nimm die Ellenbogen vom Tisch.

Falt die Serviette ordentlich.

So geht`s los.

Zieh die Wurzel aus dreitausenddreihundertzehn!

Wo liegt Tanganjika? Wann kam Cervantes zur Welt?

Wer tuschelt bekommt eine Sechs.

So geht`s weiter.

Ein dichtender Ingenieur, finden Sie das etwa normal?

Kultur ist doch nicht nur Zier, und Geschäft ist Geschäft.

Wenn du dieses Mädchen weiter triffst, dann lass dich hier nicht mehr blicken.

So wird gelebt.

Sei nicht so verrückt. Sei Höflich. Sei korrekt. Trink nicht. Rauch nicht. Huste nicht. Atme nicht. Genau nicht einmal atmen! Nein sagen zu jedem Nein und zur Ruhe kommen: Sterben."


Kasumi stand bereits an der Reling und hob grüßend die Hand. Auf dem ihnen gegenüber dümpelnden, Schiff verzog Law keine Miene. Im Näherkommen sah sie jedoch ein leichtes Grinsen über sein Gesicht fliegen.

„Das wurde aber auch Mal Zeit", kurz und knapp so war er nun mal, sie grinste nur zurück: „Wieso wir sind doch hier."

Darauf sagte keiner von beiden etwas. Schlussendlich durchbrach WB Räuspern die Stille: „Nun denn wir haben einen Zeitplan einzuhalten nehme ich an."

Zustimmend nickte der „Chirurg des Todes", schweigend legten die drei Schiffe die letzten Seemeilen zu der Küste der Insel zurück. Das Anlegen der Schiffe dauerte nicht lange, dennoch wippte Kasumi bereits ungeduldig mit dem Fuß. Marco der neben ihr stand verdrehte bereits die Augen und der Rest der kleinen Crew grinste nur.

„Das gibt eindeutig Ehekrach", flüsterte Vista zu Ted und beide mussten ein Kichern unterdrücken. Sie hatten aber nicht leise genug geflüstert, denn sowohl Marco als auch Kasumi guckten böse in ihre Richtung.

„Den einzigen Krach den wir alle gleich hören seid ihr beide, die durch die Reling krachen", jetzt schmunzelte selbst WB. Sofort schwiegen die beiden, dennoch wechselten noch verstohlen ein paar Münzen die Hände.

Als sie endlich gelandet waren sprang Kasumi regelrecht von dem Schiff. Das leichte Stechen des Seewassers ignorierend watete sie an Land. Wo sie den riesigen Polarbären mit einem lauten „Bepo" und einer herzhaften Umarmung begrüßte.

„Lass das bitte bei mir sein", murmelte der Kapitän des Bären. Kopfschüttelnd umarmte sie ihn ebenfalls, woraufhin dieser sich versteifte und ihr steif auf den Rücken klopfte.

„Ich wusste gar nicht, dass ihr euch so gut kennt", bemerkte Vista der nun ebenfalls an Land getreten war.

„So gut nun auch wieder nicht. Außerdem kenne ich nur Bepo und Law hier", mit dem Daumen wies sie auf die beiden eben genannten Personen.

„Nun denn sollen wir uns auf den Weg machen. Diese Insel hat gerne mal einen schönen Schneesturm für seine Gäste bereit. Zustimmendes Murmeln machte sich in der Runde breit und jeder zog seinen Wintermantel noch ein Stücken enger um sich, als eine frostige Böe den Stand entlangfegte.

Die beiden Köche und Vista blieben auf den Schiffen zurück, von Laws Mannschaft kamen nur er und Bepo mit, der Rest blieb ebenfalls zurück.

Die sechser Gruppe marschierte schweigend durch das kleine Dorf. Machte einen kurzen Halt um ihre Vorräte für den Aufstieg zu Kulehas Burg zu besorgen. Zu ihrem Glück überraschte sie der Schneesturm erst als sie in der Nähe einer Höhlenansammlung waren.

Um das kleine Feuer hockend was sie mit dem restlichen trockenen Holz noch hatten entfachen können, brach Thatch das Schweigen.

„Nun woher kennt ihr beide euch denn", erwartungsvoll sah er erst Kasumi, dann Law an. Verdutzt schaute sie von dem Feuer hoch.

„Echt das interessiert dich oder wohl eher euch", nach einem Blick in die Runde verbesserte sie sich, denn wirklich jeder außer natürlich Law der ebenfalls wenig begeistert von der Aufmerksamkeit schien.

„Das ist keine allzu lange Geschichte, wir haben uns auf einer Insel im East Blue getroffen, als meine Mannschaft noch nur aus Bepo bestand. Zustimmend nickte sie und lehnte sich an Bepos Schulter: „Ich stimme zu und das war auch alle was da war, wir sind nur eine Weile lang. Vielleicht zwei oder drei Inseln weitergereist."

„Sicher das da nicht mehr war", anzüglich hob Thatch die Augenbrauen. Schnaubend kuschelte sie sich tiefer in Bepos Fell.

Der Sturm hielt nicht mehr lange an, dennoch war es bereits zu dunkel um weiter zu klettern, weshalb die Gruppe es sich in der Höhle bequem machte. Da sowohl Law, als auch Kasumi am nächsten Tag an WB operieren mussten, wurden die beiden von den Wachen ausgeschlossen.

Grummelnd löste sich Kasumi also von dem Bären und legte sich neben den Vize. Unzufrieden über die verlorene Wärme begann sie sich zu drehen um eine passende Schlafposition zu finden. Das nervte den Blondschopf aber anscheinend. Weshalb er sie einfach um Taille packte und an seinen Oberkörper zog. „Jetzt schlaf doch endlich", wenig liebevoll, wie Thatch bemerkte, aber kunstvoll von den beiden ignoriert wurde.

Sie wachte am nächsten Morgen auf. Umgeben von einer harten Wärme, Moment mal hart? Sie musste das genervte Stöhnen unterdrücken. Schon wieder neuer Zunder für Thatch um sie zu ärgern, nur dass es nicht Thatch war der sie musterte, sondern Law.

Vorsichtig schälte sie sich aus Marcos Armen, bemüht den Blondschopf nicht zu wecken. Ihren Parker um sich geschlungen ließ sie sich neben dem Piraten nieder.

„Schon wach, bist also immer noch ein Frühaufsteher, hm", die Hände in der Nähe des Feuers reibend versuchte sie wenigstens ein bisschen Wärme einzufangen.

„Wie immer. Was mich aber mehr interessiert ist deine plötzliche Nähe zu dem Vize. Ihr erfüllt wirklich jedes Klischee", schmunzelnd schmiss der Pirat ein weiteres Stück Holz in das Feuer. Schweigend saßen die beiden eine Weile lang am Feuer. Der Rest ihres kleinen Lagers schlief noch, bis auf Thatch der grade vor der Höhle hockte und über den Wachdienst fluchte.

„Du hast dir eine ganz schön seltsame Gruppe an Freunden gesucht, nicht das ich nicht auch seltsam bin", zustimmend nickte Kasumi nur und streckte erneut die Hände zum Feuer.

Eine Weile saßen die beiden einfach schweigend am Feuer. Ihre Stille wurde schlussendlich von dem langsam aufwachenden WB gestört. Auch wenn Kasumi die vage Ahnung hatte, dass der Riese schon länger wach gewesen war.

„Ihr seid früh wach", die Feststellung blieb von den beiden unkommentiert, Law reichte dem anderen Kapitän einfach eine Schale mit, abgekochten Wasser. Keinem der beiden entging wie der Riese seine Miene verzog, Wasser war schon ein großer Unterschied zu Sake.

Ein Grinsen schlich sich auf das Gesicht der beiden und sie stieß Law mit dem Ellenbogen zwischen die Rippen. Er bemühte sich das Zucken zu unterdrücken, konnte es aber nicht ganz vermeiden.

„Ach ihr seid auch mal wach", mit klappernden Zähnen gesellte sich nun auch Thatch zu ihnen.

„Si, und es war so schön warm", das hätte sie aber besser nicht sagen sollen, denn Thatch grinste daraufhin bereits schelmisch.

„Ach ist das so. Wenn man sich an seinen Liebhaber kuschelt soll, dass ja so sein, oder?", mit einem grummeln gab sie sich geschlagen, sie hatte ihm ja auch eine Steilvorlage geliefert.

Das entlockte WB, Law und Thatch selbst auch ein Lachen.

„Seid mal nicht so laut", Marcos Stimme aus der Ecke lenkte zu Kasumis Glück nun die Aufmerksamkeit auf ihn.

„Was glotzt ihr alle den so? Müssen wir nicht so langsam mal los?", zustimmendes Nicken breitete sich in der Runde aus und sie begannen den Rest des Weges zu bewältigen.

Das Schloss erreichte die Gruppe so etwa gegen Anfang des Nachmittags. Kuleha die alte Hexe/ Ärztin und ihr Gastgeber erwartete sie schon.

„Ihr habt euch, aber echt Zeit gelassen", missbilligend musterte die alte Frau die Gruppe: „Wer sind die beiden Ärzte hier?"

Leicht verunsichert hob Kasumi die Hand, während Law nur gelangweilt und halbherzig die Hand hob: „Das wären, dann wohl wir."

„Na dann, kommt mal mit ihr beiden. Hab gehört ihr habt einen engen Zeitplan", ohne auf sie zu warten machte sie sich bereits auf den Weg in die Tiefen des Schlosses. Achselzuckend folgte die braunhaarige mit den Schultern, als sie merkte das Law noch dastand, packte sie ihn am Ärmel und zog ihn mit.

„Jetzt komm schon, ich glaube nicht das die auf uns wartet", anscheinend hatte sie nicht leise genug geredet.

„Ich mag zwar alt sein, aber ich bin noch nicht taub. Und jetzt kommt mit bevor ich es mir anders überlege und euch alle hier rausschmeiße", konsequent, aber fair das musste man ihr lassen.

Der Operationsraum war zu ihren beiden Überraschungen mehr als nur gut ausgestattet. Neue Geräte, Medikamentenschränke, etc., aber wer wollte sich schon das Gelabber über einen OP- Saal anhören. Also riss sie sich von ihrer Begeisterung los und half Law den Raum vorzubereiten. Im Verlauf der Vorbereitungen stieß auch Bepo zu ihnen, was es Kasumi ermöglichte nach der Küche zu suchen um den beiden vor der OP noch einen Happen zu hohlen. Vielleicht sollte sie Bepo noch etwas mitbringen.

Vor sich hin summend lief sie durch die Flure des Schosses, nur um nach ein paar Minuten feststellen zu müssen, dass sie sich hoffnungslos verlaufen hatte. Das tat ihrer guten Laune aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Es dauerte zwar dann noch ein bisschen bis sie die Küche fand, aber auch das ließ ihre gute Laune nicht verschwinden.

Erst als jemand seine Hände an der Tischkante abstütze und sie somit effektiv zwischen sich und dem Tisch einschloss, verstummte ihr Summen.

„Marco, was machst du da?!", anstatt einer Antwort strich der Vize sanft mit einem Finger über ihr Gesicht, lehnte sich vor, sodass sein Atem ihr über das Gesicht strich und sagte nichts.

Die entstandene Lücke nutze Kasumi natürlich sofort und wich ein paar Schritte zurück.

„Was soll, dass werden", noch immer mehr als verwirrt und geschmeichelt (auch wenn sie das niemals zugeben würde), musterte sie den Blondschopf.

„Das würde ich dich auch gerne fragen. Was läuft da zwischen dir und dem Doc? Du weißt schon das wir, immer noch „verbunden" sind. Du kannst mich also nicht einfach mit deinem Boy Toy auswechseln", ein paar Sekunden starte sie ihn nur verständnislos an. Diese Sekunden reichten ihm aber um sie nun zwischen sich und der Wand einzusperren.

„Du weißt schon was ich meine, ich habe euch beide heute Morgen gesehen!", verständnislos guckte sie ihn an, legte die Hände auf seine Brust um ihn wegzustoßen, als Thatch den Raum betrat.

„Ich habe nichts gesehen", rief er während er sich die Augen zuhaltend durch den Raum tastete. Es sah ziemlich schmerzhaft aus, da er gegen mehrere Ecken stieß, nachdem er es aus dem Raum war rief er noch: „Jetzt könnt ihr weitermachen."

Schnaubend vor Wut versuchte sie Marco von sich zu stoßen, dieser hielt aber ihre Handgelenke fest, im Ernst was hatte er nur an denen gefunden das er sie immer wieder anfasste.

„Marco, was soll…", warme Lippen die sich auf ihre legten hielten sie davon ab ihren Satz zu beenden.

Schweratmend löste sie schlussendlich von ihm, seine Augen fanden ihre und hielten sie für ein paar Sekunden fest.

„Marco. Was soll das…", dieses Mal schüttelte er nur den Kopf, und verließ den Raum. Das war, nein das musste ein Produkt ihrer Fantasie gewesen sein, denn anders konnte sie sich das alles was da jetzt grade passiert war echt nicht erklären. Aber Zeit um darüber nachzudenken blieb ihr jetzt grade eh nicht, immerhin hatten sie und Law eine OP vorzubereiten.

Einige Stunden später saß Kasumi erschöpft auf einem Stuhl in dem OP, ihre Arbeit war getan, jetzt war es an Law den Rest zu erledigen. Bisher hatte sie sich erfolgreich dagegen gewehrt aus dem Raum geschafft zu werden.

Sie hatte echt noch keine Lust Marco wieder zu sehen, bevor es wohl oder übel notwendig wäre.

Kaum das Law jedoch fertig war, kam sie aber auch mit keiner Ausrede mehr darum herum den Raum zu verlassen.

„Was hast du denn?", Law zog sie flink in eine Ecke des Raumes. Erwartungsvoll guckte er sie an. Mit einem besiegten Seufzen guckte sie sich erst um und berichtete Trafalgar anschließend von den Vorgängen der letzten Wochen. Natürlich die Kurzfassung, die Details würden einfach zu lange dauern.

In der Mitte ihrer Erzählung unterbrach er sie und zog sie in den Schatten einer Tür. Grade rechtzeitig, um einem gewissen blonden Phönix zu entgehen.

„Sag mal Law du hast nicht zufällig in deinem Raum eine Couch frei", hoffnungsvoll schaute sie auf in die Augen des deutlich größeren Mannes. Er musterte sie eine kurze Weile, bevor er zögerlich nickte.

„Ich bin dann aber auch keinen Kopf kürzer, wegen ihm, du weißt schon…", lachend schüttelte sie den Kopf und bedeutet ihm ihr den Weg zu zeigen.

Am Anfang fiel es ihr leicht einzuschlafen. Aber das war ja nie das Problem gewesen, es war das ruhige weiterschlafen. Offensichtlich waren die Albträume stärker als ihr Wille sie nicht zu haben. So kam es dann auch, dass Law mitten in der Nacht neben ihr an der Couch hockte.

„Lass es einfach, Trafalgar, ich…", sie wurde unterbrochen von dem Knarren der Tür. Eigentlich war ihr schon klar wer da kam, dennoch machte sie sich die Mühe sich aufzurichten.

„Kasumi, ich denke mal, dass du mitkommen möchtest", Law`s besorgten Blick ignorierend stand sie auf, die Decke um sich geschlungen.

„Es ist okay, wir sprechen morgen", den Blick von Law immer noch in ihrem Rücken spürend folgte sie dem Vize zu seinem Zimmer. Weder er noch sie sprachen ein Wort.

In seinem Zimmer wo, zu ihrem Glück, auch Thatch einquartiert war, konnte sie nicht anders als zu denken, dass wenn es da oben jemanden gab. Er oder Sie, sie hasste. Konnte in diesem unendlich großen Schloss nicht irgendwo noch ein Zimmer für Thatch frei sein. Zu ihrem Glück war es das wohl nicht.

Ohne noch etwas weiteres zu sagen legte sich der Vize in das Bett und hielt die Bettdecke hoch. Da sie ja kaum eine andere Wahl hatte kroch sie unter die Decke. Drehte Marco aber prompt den Rücken zu. Ein Arm legte sich vorsichtig um ihre Hüfte und zog sie näher an die Wärmequelle. Sie war einfach zu müde um zu protestieren. Allein im Anbetracht der Tatsache, dass sie und der Vize ab morgen alleine auf einem Schiff für etwa zwei Monate gefangen waren.

Der nächste Morgen war recht hektisch, jedoch nur für Kasumi und Marco, da diese ja noch den Marsch zurück zu den Schiffen vor sich hatten und einen Zeitplan einzuhalten hatten.

Das einzig erfreuliche an der ganzen Sache war, dass Thatch sie gar nicht bemerkte, da sie anscheinend zwischen der Decke und Marco ganz gut versteckt war. Einen Vorteil hatte klein sein, dann also doch.

Dennoch kam sie nicht um das Gespräch mit Law herum, welcher sie erstmal nach den ganzen Details grillte und sie danach enttäuscht ansah.

Ich hoffe sehr das du dir bewusst bist was da grade passiert, waren seine Worte gewesen. Woraufhin Kasumi nur stumm nicken konnte. Sie hoffte das auch. Gleichzeitig verwirrte sie der ganze Aufenthalt auf dieser Insel nur noch mehr.


So, da sind wir schon wieder, am Ende für diese Woche. Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht und bevor ich mich für dieses Woche verabschiede möchte ich noch einen Spruch mit euch teilen,welcher einfach zu den Gescehnissen in letzter Zeit passt.

Ich weiß nicht mehr wer das folgende geschrieben hat, aber es passt echt gut zu der momentanen Lage in der Welt.

"The white men said: „Colored people are not allowed here."

The black men turned around and said: „Listen Sir, … when I was born, I was BLACK. When I grew up, I was BLACK. When I`m sick, I am BLACK. When I go in the sun, I am BLACK. When I am cold, I am BLACK. When I`ll die, I`ll be BLACK.

But you Sir, … when you`re born you`re PINK. When you grow up, you`re WHITE. When you`re sick, you`re GREEN. When you go in the sun, you turn RED. When you`re cold, you turn BLUE. And when you die, you turn PURPLE.

And you have the nerve to call ME colored?""