„Does this darknes have a name? This cruelty, this hatred, how did it find us? Did it steal itself into our lifes or did we seek it out and embraced it? What happend to us that we now send our children into the worls like we, send young men to war, hoping for their safe return, but knowing that some would be lost along the way. When did we lose our way?
Consumed by the shadows. Swallowed whole by the darkness. Does this darkness have a name?
Is it your name?"
- One Tree Hill (Season 3)
Hab es gestern nicht mehr geschafft XD Ich hoffe ich habe jetzt keine Rechtschreibfehler mehr übersehen ;D
Sie waren nicht die einzigen die an diesem Tag ankamen. Neben ihnen ankerten bereits zwei Schiffe in dem kleinen Hafen. Eins identifizierte sie erfolgreich, als Max und Emillias Schiff. Die aus Flaggen zusammengenähten Segel waren einfach unverwechselbar. Daneben dümpelte ein schlichtes, unscheinbares Schiff, welches weder sie, noch einer der Zwillinge zuordnen konnten. Haru tippte auf Daniel und Robin, während Kasumi der festen Überzeugung war, dass es Kais und Birgits Schiff war. Midori hielt sich aus den Spekulationen heraus, ob es daran lag das sie zu müde war oder einfach nur Desinteresse konnte sie nicht so wirklich sagen.
Marco hielt sich einfach aus dem ganzen heraus, immerhin war er der Neue. So wie sie ihn bisher einschätzen würde, würde sie sagen, dass er sich erstmal eine Meinung von jedem bilden wollte, bevor er irgendetwas sagte was ihn in ein ungünstiges Licht rücken würde.
Die Schiffe waren schnell vertäut und die Seesäcke schnell gepackt, sodass die vier nicht einmal eine Stunde später bereits die ersten Schritte auf den schwankenden Holzsteg machten. Der alte Steg knarzte wenig vertrauensvoll unter ihnen, was Midori ein schmunzeln entlockte.
„Birgit wird den Steg wohl nie erneuern", missmutig sprang Kasumi über ein Loch, was den Steg erzittern ließ und, ihr drei böse Blicke einfing.
„Du musst es ja auch nicht darauf anlegen. Ich würde nämlich gerne trocken an Land kommen", zustimmend grummelten Marco und Haru, wobei sie ihre Blicke auf den altersschwachen Holzsteg gerichtet hielten. Immer darauf bedacht nicht in eines der vielen Löcher in dem Holz zu treten.
Den Trampelpfad den sie folgten, nun positives konnte man kaum über ihn loswerden. Das Unkraut wucherte schon seit langem in den Pfad hinein. Jemand der ihn nicht kannte hätte ihn wohl kaum erkannt. Jede fünf Meter musste man einem Ast ausweichen der etwas, okay ziemlich weit in den Pfad reinragte. Mehr als einmal konnte man ein Fluchen von einem der vier vernehmen, was hieß, dass sich der Träger, eine Schlaufe eines Seesacks oder sonst was in den Ästen verfangen hatte.
Öfter als alles anderen hörte man Marco fluchen, die anderen kannten den Pfad immerhin und Birgit, sowie Kai. Die interessierten sich einfach nicht für den Pfad, immerhin benutzten sie diesen nie. Und sie waren immerhin die die am öftesten auf der Insel waren.
So kamen sie erst etwa eine Stunde später an. Mit viel Gefluche und Verwünschungen gegen „dieses verdammte Unkraut", wohl gemerkt.
Vor ihnen öffnete sich eine Lichtung, umgeben von unzähligen Sträuchern, Himbeersträuchern, wie Marco später feststellen würde. Desweitern standen bereits zwei Zelte auf der Lichtung, eins bestehend aus vielen einzelnen Stoffstücken, wie die Flagge des bereits ankernden Schiffes. Das andere ein schlichtes, funktionelles Tarn Zelt.
„Ich wusste es", ertönte Emis melodische Stimme: „Wie lange ist es jetzt her, dass wir uns gesehen haben? Drei, nein vier Jahre?" Schwarze Haare umrahmten das Gesicht der Sprecherin und grüne Augen nahmen die Gruppe freudestrahlend in Empfang.
„Das passt so ungefähr", ertönte Kasumis Stimme. Sekunden später lagen sich die beiden Frauen auch schon in den Armen und begannen einen schier endlosen Strom an Informationen zu tauschen, wobei sie sich bemerkenswerterweise nicht voneinander lösten.
„Keine Sorge das ist normal", murmelte Haru im vorbei gehen und klopfte Marco aufmunternd auf die Schulter: „Mindestens bis zum Mittagessen haben die sich wieder eingekriegt, glaube ich."
Mit nichts andrem zu tun, begann Marco also das Zelt von sich und Kasumi aufzubauen, auch wenn er sich innerlich schwor, dass sie dann dieses verdammte Planen Konstrukt abbauen würde. Warum die beiden überhaupt ein Zelt zusammen genommen hatten war ihm rätselhaft. Klar waren, da ihre komische Schlafsituation, aber die Lage würde sich hier doch siecher klären, oder?
Noch während er die letzten Handgriffe an dem Zelt beendete bemerkte er die Anwesenheit einer weiteren Person.
Eine ältere Dame stand neben dem Eingang und wartete geduldig bis er aus dem Schatten des Zeltes trat. „Nun, sie haben wir nicht erwartet", gnadenlos ehrlich, ein Charakterzug den er normalerweise sehr an Menschen schätzte, nur jetzt grade eher nicht.
„Ich auch nicht und trotzdem stehe ich jetzt vor ihnen, und nicht der leicht zu beeinflussende junge Mann, den sie erwartete haben. Das ist das eigentliche Problem, nicht wahr?"
Die ältere Frau nickte, falls er sie verärgert hatte zeigte sie dies auf jeden Fall nicht. „Unsere Informationen über Sie sind wohl wahr. Ich will ehrlich mit ihnen sein. Ja, wir hätten lieber einen, wie soll ich es ausdrücken… eine offenere Seele gehabt, aber Erfahrung ist auch etwas was nicht zu unterschätzen ist."
„Wir müssen uns wohl alle mit dem arrangieren, was wir bekommen haben", sein Gegenüber seufzte zustimmend und bedeutet ihm ihr zu folgen. Für den Moment tat er dies, er hatte eh nichts mehr zu tun und von Kasumi sah er auch nichts oder von sonst jemandem.
Ohne sich umzudrehen redete die Frau weiter: „Mein Name ist Brigit: Mein Partner Kai und ich sind schon am längsten in dieser Lage. Man könnte uns schon fast als Urgesteine bezeichnen. Sie scheinen mir doch recht vernünftig zu sein, deshalb gehe ich davon aus, dass sie mich erst zu Ende erzählen lassen werden, bevor sie urteilen."
Marco folgte Birgit einfach weiter auf dem gut eingetreten Trampelpfad welcher in einen dicht bewachsenen Wald führet. Birgit selber schwieg für den Rest des Weges, durch den Wald. Bis die alten Bäume und dicht bewachsenen Büschen langsam begannen zu verschwinden und, begannen Steinwänden zu weichen.
In den kluftigen Steinwänden wuchsen zu seinem Erstaunen Wildrosen in allen Farben, wie Efeu wuchsen sie an den Wänden. Unter den vereinzelten strahlen Sonne die in die Schlucht gerieten, begannen diese in azurblau, rubinrot, goldgelb und einem faszinierenden kobaltgrün zu leuchten.
Die Schlucht öffnete mit jedem Schritt den sie taten immer mehr, sodass inzwischen schon frei Personen bequem nebeneinander herlaufen könnten, anstatt nur zweien. Nach etwa zweihundert weiteren Metern öffnete sich vor ihnen ein schier bodenloser Abgrund, beleuchtet von aber und abertausenden Blumen an seinen Rändern.
„Wunderschön, nicht wahr", Birgit war nun ebenfalls stehengeblieben: „Egal wie oft man es sieht, es fasziniert mich noch heute. Sie können ja später nochmal herkommen, jetzt müssen wir weiter."
Mühsam riss Marco sich also von dem leuchtenden Abgrund ab und folgte Birgit. Dicht an der Wand schlängelte sich ein Pfad, hinab in die Schlucht.
Wie lange es wirklich dauerte bis sie den Boden erreichten, konnte er jetzt nicht sagen, man verlor einfach jedes Zeitgefühl hier unten.
„Nun, das ist also unser Neuzugang", ertönte eine autoritäre Stimme. Der Mann, vielleicht Mitte 40, trat aus dem Schatten der hohen Steinwand hervor. Seine stahlblauen Augen trafen auf Marcos blaue. Die beiden musterten sich gegenseitig eine ganze Weile, bis Marco den Blick schweifen ließ.
Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf die Lippen des Glatzköpfigen Mannes. „Sie fragen sich sicher warum Sie hier unten sind."
Ohne ihm eine Möglichkeit zu antworten zu geben erzählte Kai weiter. „Am Anfang zeigen wir jedem neuen Insignienträger, was er eigentlich beschützt. Die meisten fügen sich dann in ihr Schicksal."
„Ist ja nicht so als hätte man eine Wahl!"
Birgit räusperte sich daraufhin hinter ihm. „Es gibt eine andere Möglichkeit… Nur wählen die wenigsten dieses. Aber wir wollen ja hier nicht den Teufel an die Wand malen. Kommen Sie bitte mit, ich haben nicht allzu viel Lust auf diese Tour, also…"
„Kai", bei der scharfen Bemerkung von Birgit verstummte der Mann, schnaubte lediglich ungehalten und machte sich mit großen Schritten auf den Weg, tiefer in das inzwischen von Fackeln erleuchteten Schwarz.
„Sie dürften ja bereits wissen, dass es insgesamt 12 Träger der Insignien gibt. Jeder fungiert, als Schlüssel. Werden alle 12 Insignien zusammengeführt, so wird, dass her freigesetzt."
Kai trat zur Seite und eröffnete Marco somit den Blick auf einen riesigen unterirdischen See. Türkis schimmerndes Wasser schwappte gegen 6 im Kreis angeordnete Säulen. Eine jede versehen mit einer größeren Version einer Insignie.
„Auf den ersten Blick wunderschön, aber der Schein kann trügen", jetzt trat Birgit neben ihn, in ihrer Hand zappelte etwas und noch während sie sprach setzte sie die sich windende Maus auf ein kleines Holzboot.
„Aber sollten jemals mehr als zwei Säulen ohne einen Träger ihres Symbols sein, dann wird das Wasser aus dieser Lagune in den Ozean strömen. Und dann wird jeder so enden wie diese kleine Maus", drei Blicke wanderten auf das kleine Holzboot, welches grade auf wich, als wäre es aus Pappe. Und als der erste Tropfen des Wassers die fiepende Maus berührte… fiel sie einfach reglos in die Reste ihres Gefährtes. Innerhalb von einer weiteren Minute war nichts mehr von beiden zu sehen. Nur noch das stille, türkisglitzernde und tödliche Wasser war zu sehen.
„Sie verstehen jetzt hoffentlich, warum wir das nicht zulassen können, nicht auszudenken was die falschen Personen mit nur einer Phiole dieses Wassers anstellen könnten", Marco hörte Birgit jedoch kaum zu. Zu viele grausame Szenarien spuckten durch seinen Kopf.
„Jetzt fragen Sie sich sicher, warum wir überhaupt das Risiko eingehen und uns alle fünf Jahre treffen", wieder wartete Kai auf keine Antwort und redete einfach unberührt weiter, als wäre das was Birgit grade gemacht hatte nichts: „Die Säulen müssen alle fünf Jahre von den Trägern ihrer Insignien inspiziert und ausgebessert werden. Leider können immer nur die Träger der jeweiligen Insignie auf diese, deshalb das Treffen."
Marco, welcher sich inzwischen gefangen hatte unterzog die Säulen daraufhin einer zweiten Musterung und erkannte, dass zu jeder von ihnen ein schmaler Steg führte, welcher auf eine kaum erkennbare Plattform rund um die Säule führte.
Mit einer grimmigen Miene drehte er sich zu den beiden um.
„Ich habe ihnen zugehört, wie versprochen, aber ist ihnen überhaupt bewusst wie viele Menschen für das hier töten würden! Da reichen doch keine zwölf Leute!"
„Das haben schon viele vor ihnen gesagt Marco, aber ein Geheimnis kann immer besser bewahrt werden, wenn es nur wenige Leute kennen. Außerdem gehen wir immer sicher, dass unsere Nachfolger die charakterliche Stärke besitzen, das Geheimnis zu bewahren."
Kai setzte noch nach: „Ihr Fall ist da eine Ausnahme, derer wir uns noch nicht bewusst waren, aber umgehen werden."
Marco schwieg daraufhin, aber in seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Er war aber noch nie jemand gewesen der sich kopflos und ohne Plan in eine Situation stützte, das war immer noch Aces Aufgabenbereich. Also schwieg er auf dem Weg aus dem Abgrund.
Währenddessen war auf der Lichtung ein weiteres Zelt dazugekommen und jemand hatte ein Lagerfeuer in Gang gebracht, über welchem inzwischen etwas briet.
Kasumi wartete an dem Eingang zu der Lichtung auf ihn und richtete sich schnell auf, als sie die drei näherkommen sah.
„Kasumi schön dich zu sehen", Kasumi lächelte nur schwach und nickte Birgit als Antwort zu. Während die beiden also weiter auf die Lichtung gingen und mit freundlichen Schulterklappen, einer Umarmung oder einem stummen Kopfnicken empfangen wurden.
„Sie haben dir den See gezeigt?", ihre Frage war eher eine Feststellung, dennoch nickte er.
„Ich weiß nicht was ich von dem Ganzen halten soll. Dass es so etwas gibt…", er verlor sich erneut in seinen Gedanken.
„Ich weiß", murmelte Kasumi nur und legte ihm die Hand auf die Schulter: „Jeder nimmt es anders auf. Ich habe es damals nicht wahrhaben wollen, für mich mussten zwei Mäuse sterben."
Ihre Stimme wurde leiser, schnell schüttelte Kasumi jedoch die Melancholie ab. „Kommst du mit? Die anderen wollen dich kennenlernen."
Er hatte ja wohl kaum eine Wahl, also ließ ließ er zu, dass sie sich seine Hand schnappte und ihn zu den anderen ans Lagerfeuer zog.
Inzwischen saßen acht Leute um das Feuer herum. Haru, Midori, Kai und Birgit nickte er nur zu. Letzteren beiden etwas mehr aus Höflichkeit.
„So, so du bist also der neue, hm", braune Augen musterten ihn, bevor ein drahtiger Mann mit dunkelblonden, fast braunen Haaren sich vorbeugte und ihm die Hand hinhielt. „Leonard Fogg, und wenn du Witze über meinen Nachnamen loswerden möchtest, dann bitte jetzt."
„Bitte mach einen guten", hoffnungsvoll beugte sich eine Frau mit Regenbogenfarbenen Harren vor und schaute ihn erwartungsvoll aus, leuchtend grünen Augen an.
„Müsst ihr das immer machen, Syn?", Kais missbilligender Ton ignorierend sagte sie: „Du verstehst halt keinen Spaß Kai."
Schmollend setzte sie sich wieder ordentlich hin und zog Leonard mit sich. „Ich bin übrigens Synové, nenn mich einfach Syn. Das macht jeder", bevor jemand sie unterbrechen konnte setzte sie noch nach: „Ich erwarte deinen Witz morgen."
Leonard grummelte: „Mach besser was sie sagt, sonst nervt sie dich bis du nachgibst. Glaub mir das ist nicht lustig."
Zustimmendes Gemurmel breitete sich in dem Kreis aus, was Syn nur ein Lachen entlockte.
„Ihr habt daran doch selber Spaß, auch wenn ihr es nicht zugebt", bevor jetzt noch eine Diskussion ausbrechen konnte zog Kasumi Marco zu den letzten beiden Unbekannten.
Das hier sind Emi und Max. Abwechselnd zeigte sie auf die schwarzhaarige Frau vom morgen und auf einen dunkelblonden Mann ungefähr in seinem Alter, welcher ihn mit einem abschätzenden Blick betrachtete.
„Guck doch nicht so, Max", Max zuckte kaum merklich zusammen, als der Ellenbogen von Emi sich in seine Seite bohrte.
„Ist ja gut, kein Grund mich gleich zu erdolchen", Emi funkelte ihn an, was Max aber wenig zu stören schien: „Sorry Man, aber einer muss ja auf die beiden aufpassen."
„Du", prustend sahen sich Emi und Kasumi an, bevor erstere sagte: „das ist ja wohl eher andersherum! Hör bloß nicht auf den Idioten. Ich bin Emillia, nenn mich einfach Emi und der Idiot neben mir ist Max, aber du hast sicher schon von uns gehört, nicht?"
Kasumi ersparte ihm eine Antwort, indem sie ihn einfach neben sich auf den Boden zog. Haru welcher auf seiner anderen Seit saß reichte ihm auch prompt eine Schale Sake.
„Sonst hält man den ersten Abend nicht durch, glaub mir. Und wenn Robin und Daniel da sind, nun ja… dann reicht eine Schale nicht mehr", im Stillen war Marco dankbar neben Haru zu sitzen. So war es ihm nämlich möglich die Gruppe um sich herum erstmal zu mustern und erstmal alle Informationen von heute zu sammeln. Und wenn man seine Worten Glauben schenken konnte, konnte es ja nur noch besser werden. Der restliche Abend verlief entgegen seiner Erwartungen, friedlich.
Mit vornaschreitender Stunde verabschiedeten sich nun ein Pärchen nach dem anderen, bis nur noch Emi, Max, Marco und Kasumi um das Feuer herumsaßen. Als schlussendlich auch die letzte Glut in der Mitte verloschen war, machten sich auch die vier auf in ihre jeweiligen Zelte.
Ohne ein Wort zu verlieren machte Kasumi es sich an seiner Seite bequem und wie selbstverständlich legte Marco seinen Arm um sie. In der Nacht würden sie beide sowieso ineinander verknotet enden.
Keiner von beiden verlor am nächsten Morgen ein Wort. Weder über die ineinander verschränkten Hände, noch über die Tatsache, dass sie beide wussten das der andere wach war. Aber wenn man schlief war man ja nicht verantwortlich für seine Handlungen, nicht wahr. Das war ja alles das Unterbewusstsein.
Sie waren jedoch bei weitem nicht die letzten die trotz der fortgeschrittenen Stunde erst jetzt aus ihrem Zelt krochen. Obwohl was heißt denn schon „fortgeschrittene Stunde", für einen Segler hieß das 10 Uhr morgens, bei anderen war das noch früh.
An der ausgebrannten Feuerstelle fanden sie demzufolge nur Birgit an, welche auch nicht grade ein Morgenmensch zu sein schien. Und Haru, welcher über eine große Kanne gebeugt stand, welche den herrlichen Geruch von Kaffee verströmte.
Als die anderen später zu ihnen stießen, war bereits die die zweite Kanne gemacht. Birgit hatte sich sonst wohin verzogen. Haru und Marco saßen noch immer bei der ausgebrannten Feuerstelle. Kasumi hatte sich auf den Weg zu den Schiffen gemacht um noch etwas zu holen. Als sie dann zurückkam tat sie das jedoch nicht alleine.
Bevor man die drei Personen näherkommen sah, hörte man sie. Aus dem drei Stimmen konnte Marco nur Kasumis erkennen, die anderen beiden Stimmen waren tief, also zwei Männer?
Leonard, welcher grade neben ihm saß seufzte nur tief, als er die näherkommenden Stimmen hörte.
„Das wars dann wohl mit der Ruhe", er musste wohl Marcos fragenden Blick gesehen haben: „Das sind Robin und Daniel. Die beiden sind, nun ja abenteuerlustig, laut…"
„…Charmant, gutaussehend und über allen Maßen talentiert", eine der Stimmen aus dem Wald fort.
„Musste das sein? Du verschreckst den Neuen noch, Robin", neben Kasumi stand, sich das Schmunzeln verkneifend neben einem großgewachsenen, dunkelblonden Mann.
„Den kann man nicht mehr belehren, glaub mir doch einmal", auf der Lichtung ertönten mehrere schlecht unterdrückte Lacher.
„Man kann doch wohl noch hoffen", murmelte Emi etwas zu laut, was nur für weitere unterdrückte Lacher sorgte.
„Bei ihm ist das doch schon lange zu spät", bemerkte Kai, welcher grade aus Richtung des Abgrundes kam.
„Ich würde ja gerne sagen, dass das nicht stimmt, aber es tut mir leid Kasumi. Er hat Recht", entschuldigend guckte Max mit den Schultern.
Marco verfolgte das Ganze nur amüsiert, bis sich Robin ihm zu Wand und ihn kritisch musterte.
„Ist das alles was du kriegen konntest Kasumi? Du hattest sicher keine besseren Optionen?", leicht ungläubig erwiderte Marco erstmal nichts, dennoch sah Kasumi wie seine Augen anfingen zu blitzen und seine Schultern begannen sich zu versteifen.
„Ich glaube das reicht Robin", merket auch Leonard an. Kasumi und Daniel waren nun auch vollends aus dem Wald getreten. Wobei erstere sich jetzt neben den blonden niederließ und ihm beruhigend die Hand auf die Hand auf die Schulter legte.
„Komm schon, wir müssen noch unser Zelt aufbauen", den Blick immer auf Marco gerichtet ließ er sich von seinem Bruder wegziehen.
„Du darfst nicht alles ernstnehmen was Robin sagt, sonst wird…", Marco schaute sie nur mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Ich glaube, das war Feindschaft auf den ersten Blick", bemerkte Emi lachend und entlockte Kasumi ein gequältes Grinsen, dass konnte ja nur gut enden.
Wie Haru es Marco prophezeit hatte, stieg der Geräuschpegel kaum, dass die letzten beiden angekommen waren. Was es genau war konnte er nicht sagen, aber aus der ehemals lockeren, ruhigen Stimmung wurde eine, wie sollte man es sagen. Eine lockere, fröhliche, aber deutlich lautere Stimmung. Obwohl der Geräuschpegel sich kaum veränderte, komisch oder?
Im Verlauf des weiterem, morgens, gerieten Marco und Robin zwar nicht mehr aneinander, trotzdem bemerkte die ganze Gruppe die nicht grade freundschaftliche Atmosphäre, zwischen den beiden. Regelrecht feindliche Blicke, wechselten die beiden untereinander. Und den anderen fiel dies deutlich auf, sodass die beiden sich in sicherer Entfernung gegenübersaßen. Was die Blicke jedoch nicht verhinderte, und die Stimmung auch herunterzog, da konnte jeder der das Gegenteil behauptete einpacken.
Da ja nun alle anwesend waren, sah auch keiner einen Grund ihres Treffens hinauszuzögern. Also setzten sie das Ritual für den Abend an, auch wenn Marco noch keine Ahnung hatte was ihn da erwartete und es machte sich auch keiner die Mühe es ihm zu erklären, bis er selbst begann nachzufragen.
Ist doch länger geworden als ich dachte XD Was haltet ihr von dem neuen Arc?
