Diese Geschichte wurde ursprünglich in englischer Sprache veröffentlicht und nach Rücksprache mit der Autorin von mir übersetzt, um sie einem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Obwohl ich nur als Übersetzerin fungiere, sind Reviews natürlich trotzdem mehr als willkommen. Alexandra, die Autorin, schreibt unter dem Namen madame. alexandra und ist hauptsächlich hier auf fanfiction. net unterwegs.
Autorin: madame. alexandra
Originaltitel: Klutz
Tollpatsch
Han Solo hatte für den Nachmittag einen sehr produktiven Ablauf festgelegt. Es war notwendig geworden, als sein Sohn aus seinem Mittagsschlaf aufgewacht war und darauf bestanden hatte, Han die ganze Zeit im Blick zu haben. Han hätte einen vollkommen wachen Ben ohnehin nicht alleine in der Koje des Falken gelassen, also hatte er eine Decke und ein paar Spielzeuge auf den Boden gelegt, während er an einigen Maschinen im Hauptraum arbeitete.
Sein System involvierte auch, dass er ein paar Minuten lang den Kopf unter das steckte, woran er arbeitete, und ihn dann herausnahm, um nach dem Baby zu sehen, um daraufhin den gesamten Vorgang zu wiederholen – und es klappte extrem gut, bis er einmal den Kopf herauszog, um nach Ben zu sehen, aber kein Ben auf der Decke saß.
Nur halb unter der Maschine hervorgekommen, setzte Han sich so schnell auf, dass er mit der einen Hälfte seines Kopfes gegen einen Haufen Metall prallte. Mit der Hand an der Wange und heftig fluchend sah er sich um – wo hatte – wie hatte –
Seine Panik wurde unterbrochen, als ein pelziger Schatten auf ihn fiel, und er aufsah, um Chewbacca vorzufinden, der Ben träge über seinem Arm hängen hatte.
[Du musst dein Junges besser im Auge behalten], knurrte Chewbacca spitz.
Han rappelte sich vom Boden auf und kratzte sich verwirrt am Kopf.
„Er ist – was?", stammelte er und deutete mit der Hand auf die Decke. „Er hat genau da gesessen!", protestierte er. „Wie hat er – er bewegt sich noch nicht fort!", bemerkte Han bestürzt.
Ben war noch nicht einmal ein Jahr alt – Leia sagte immer wieder, dass er wahrscheinlich erst in ein paar Monaten laufen würde.
[Er bewegt sich jetzt fort], erklärte Chewie und reichte Ben seinem Vater.
Verblüfft starrte Han Ben an, für einen Moment sprachlos. Dann runzelte er die Stirn.
„Was meinst du?", fragte er. „Wo war er? Ist er gekrabbelt oder gelaufen?", wollte er wissen.
[Ich war im Cockpit. Eines dieser Dinger ist hineingerollt. Er ist ihm gefolgt.] Chewbacca deutete auf einen der weichen, kindgerechten Schlagbälle, die auf der Babydecke verstreut lagen, und holte dann einen grünen hervor.
Erfreut streckte sich Ben danach und der Wookiee gab ihn ihm. Ben hielt ihn Han selbstgefällig hin.
„Da Da", sagte er ernst.
Han nahm das Spielzeug, immer noch ein wenig überrascht.
[Es hätte schlimmer sein können. Lumpy ist einmal unter meiner Aufsicht in einem Baum steckengeblieben], erklärte Chewbacca feierlich.
Han zog eine Augenbraue hoch und schaute dann zu Ben. Er setzte sich mit ihm auf den Boden und platzierte ihn wieder auf der Decke – plötzlich fühlte er sich unerklärlicherweise schuldig, und er fragte sich, ob Chewbacca ihm irgendwie einen ausgeklügelten Streich spielte – Ben hatte sich nicht verletzt, aber hatte er wirklich seine ersten Schritte gemacht?
Han strich Ben durchs Haar und lächelte ihn an.
„Bleib hier", befahl er. „Nur noch ein paar Minuten."
[Er sollte nicht in der Nähe all dieses elektrischen Zeugs sein, wenn er sich jetzt fortbewegt], riet Chewbacca und verschränkte die Arme.
Han, der mit einem Hydroschraubenschlüssel in der Hand auf dem Rücken lag, runzelte die Stirn und schaute zwischen Ben und Chewie hin und her.
„Kannst du kurz auf ihn aufpassen?"
[Nein, ich habe im Cockpit sechs Platinen offen.]
Han funkelte ihn an.
„Schaukel ihn kurz in der Hängematte. Das gefällt ihm."
[Ich repariere etwas; du bastelst an etwas herum – und er ist dein Junges!], argumentierte Chewbacca. [Warum ist er nicht mit Leia im Senat?]
Han zuckte die Achseln. Es war heute einfach so. Langsam setzte er sich wieder auf – Chewie hatte Recht; Reparaturen waren wichtiger. Er legte die Werkzeuge beiseite, und Ben schaute bei dem Geräusch hinüber, stand unsicher auf und stolperte auf Han zu. Zu hören, dass er laufen konnte, war eine Sache; es zu sehen, war etwas ganz anderes, und ein Grinsen breitete sich auf Hans Gesicht aus. Ben versuchte, über seine Beine zu klettern, um an den Hydroschraubenschlüssel heranzukommen, und Han hob ihn hoch.
„Nein, nicht für dich", meinte er und kitzelte Ben spielerisch in der Rippengegend. „Jetzt wirst du uns alle Arten von Ärger machen, hm?", sagte er gedehnt und stellte einen lachenden Ben wieder zurück auf seine unsicheren kleinen Füße.
Chewbacca lächelte – Han dabei zuzusehen, wie er sich daran gewöhnte, Vater zu sein, war unbestreitbar amüsant gewesen; ihm dabei zuzusehen, wie er einem voll beweglichen Baby hinterherjagte, würde noch viel unterhaltsamer sein. Der Wookiee ging in die Hocke und rollte ein Spielzeug zu Ben hinüber. Der kleine Junge fiel zurück in Hans Schoß und hob es grinsend auf.
Dann steckte er es in den Mund.
Han zog es heraus, nur damit Ben es gleich wieder zurücksteckte.
„Ben, das ist kein Essen", schalt Han ihn halbherzig. Er warf Chewie einen Blick zu. „Sag Leia nichts davon."
Chewbacca brummte vor sich hin und Han verdrehte die Augen. Er nahm Ben den Ball ab und rollte ihn in Richtung des Tisches, wobei er den Kopf schieflegte.
„Hol ihn dir", ermutigte er Ben. „Du schaffst das."
Ben stand auf und begann damit, unsicher auf das Spielzeug zuzuwackeln, die ganze Zeit mit einem Lächeln auf dem Gesicht, und Han beugte sich vor, die Hände über die Knie gelegt. Er fing an zu grinsen, für einen Moment von heftigem Stolz erfüllt – natürlich widersetzte sich sein Sohn dem Durchschnitt; natürlich hatte er sofort damit begonnen, herumzuwandern, alles zu erkunden und möglicherweise in Schwierigkeiten zu geraten.
„Sieh ihn dir an, Chewie", bemerkte Han selbstgefällig. „Er hat den Dreh raus – Ben, mach langsam", warnte er und brach ab.
Chewbacca knurrte eine Warnung, als Ben, der auf Han zuhüpfte, stolperte und hinfiel, wobei er mit der Stirn auf dem Weg nach unten in die Seite des Schrankes krachte. Hans Gesicht erbleichte und er rappelte sich auf und kroch zu ihm hinüber. Ben fing fast sofort an, laut und untröstlich verzweifelt zu weinen, was Han in der Tat mit Erleichterung erfüllte, weil es bedeutete, dass er bei Bewusstsein war und wahrscheinlich auch nicht so schwer verletzt.
Schnell stand Han auf und strich Bens Haare zurück, um den Schaden zu begutachten. Er hatte einen beeindruckenden Schnitt direkt über der Stirn, der bereits in alarmierender Weise zu bluten begonnen hatte, und sein Gesicht war ganz rot vom Weinen.
„Hey, es ist okay, Kumpel", beruhigte Han ihn rau und wischte mit seinem Ärmel über den Schnitt – er drehte sich um und brachte Ben in die medizinische Koje, beunruhigt über das Schmerzlevel, das die Schreie seines Sohnes ausdrückten. „Das passiert, wenn du anfängst zu laufen", erklärte er im Plauderton. „Du rennst in Dinge hinein."
[Leia wird dich umbringen], stellte Chewbacca wenig hilfreich von der Tür aus fest und sah zweifelnd zu, als Han den Schnitt mit Bacta zu säubern begann.
Er legte Ben nicht hin, sondern benutzte nur eine Hand, um die Wunde zu versorgen. Ben zappelte unglücklich, kreischte, weil es brannte, und Han warf Chewie einen verärgerten Blick zu.
„Hilf mir mal, ja? Halt ihn fest."
Chewbacca trat näher und legte eine pelzige Pfote auf Bens Rücken, um ihn sanft zum Stillhalten zu bringen, sodass Han das Blut abwischen und ihn weiterhin mit einem Arm halten konnte, während er mit der anderen Hand ungeschickt alles zusammensuchte und kleine Streifen Verbandsmaterial auf die Schnittwunde klebte.
„Es wird alles wieder gut, Kleiner", beruhigte Han.
„Mama", schrie Ben. „Mama!"
[Mama wird Dada umbringen.]
„Chewie, halt die Klappe!", knurrte Han, nur geringfügig beunruhigt – er war nicht so sehr darum besorgt, was Leia denken würde – sie – nun ja, es war ein irgendwie hässlicher Schnitt, und Ben war bisher durchs Leben gekommen, ohne mehr zu haben als eine Ohrenentzündung, also bestand technisch gesehen die Chance, dass Leia einen Anfall bekommen würde – aber er hatte es nicht mit Absicht geschehen lassen –
Han schluckte schwer.
„Wie stehen die Chancen, dass es verheilt, bevor sie es sieht?", erkundigte er sich trocken und übertönte Bens gereiztes Verlangen nach seiner Mutter.
Chewbacca sah ihn andächtig an.
[Du steckst in großen Schwierigkeiten.]
Han blickte ihn finster an und wandte seine Aufmerksamkeit wieder Ben zu – während er die ganze Zeit darüber nachdachte, was der beste Weg war, um seiner Frau zu sagen, dass er das Baby im Falken hatte Amok laufen lassen und es möglicherweise mit einer bleibenden Narbe im Gesicht geendet war.
Bis Han für den Abend in die Wohnung zurückgekehrt war, schien Ben vollkommen vergessen zu haben, dass er sich überhaupt verletzt hatte. Das einzige Anzeichen war der kleine Verband an seiner Stirn. Leia verspätete sich und Han hoffte halb, dass sie sich so sehr verspäten würde, dass sie erst nach Hause kam, wenn Ben schon im Bett war, aber so viel Glück hatte er nicht.
Ben trug seinen Pyjama und war bereit für seine letzte Flasche vor dem Schlafengehen, als Leia hereinkam, und Han senkte den Kopf zu dem seines Sohnes.
„Denk daran, was wir besprochen haben", murmelte er. „Es war Chewies Schuld."
Ben ließ seine Flasche auf Han fallen und griff nach seinem Gesicht. Er lächelte und Han richtete die Flasche auf, sodass sie nicht auslaufen würde, während er das Lächeln erwiderte. Einige Augenblicke später betrat Leia den Raum, schlüpfte aus ihrer pelzgefütterten Jacke und legte sie auf dem Sofa ab.
„Meine letzte Besprechung hat länger gedauert", beklagte sie sich entschuldigend. „Hi", begrüßte sie die beiden warm und streckte die Hände nach Ben aus.
Er beugte sich auf Hans Schoß vor und streckte sich nach ihr, und Han stellte die Flasche einen Moment beiseite, um seinen Arm locker um Bens Hüfte zu schlingen. Leia setzte sich neben ihn und wollte das Baby hochheben, aber Han hielt sie davon ab. Sie runzelte die Stirn, dann verengten sich ihre Augen und sie verschränkte die Arme.
„Was ist mit seinem Gesicht passiert?"
„Äh", setzte Han an.
„Hat jemand ihn fallengelassen?", erkundigte sich Leia misstrauisch.
Han blinzelte sie an.
„Was?", fragte er. „Das ist deine erste – ‚jemand'? Wer sollte ihn fallenlassen?"
„Ich tue dir den Gefallen, anzunehmen, dass du ihn niemals fallenlassen würdest", erwiderte Leia.
„Oh", meinte Han und hob die Brauen. „Danke – nein", sagte er und ließ es zu, dass Leia sich vorbeugte und Ben auf den Arm nahm.
Mit den Fingern berührte sie den Verband und zog besorgt die Stirn in Falten.
„Was ist passiert?", murmelte sie erneut. Sie bemerkte, dass die Ränder um den Verband blau verfärbt und geschwollen waren. „Das ist ein hässlicher Bluterguss, Han", bemerkte sie angespannt. „Hast du ihn auf eine Gehirnerschütterung gescannt?"
„Es geht ihm gut", gab Han widerwillig zu. „Er hat geweint und ist dann wieder dazu übergegangen zu spielen", versicherte er ihr.
Sie schaute ihn erwartungsvoll an und er seufzte widerstrebend.
„Ich habe am Falken gearbeitet", begann er zerknirscht. „Er ist mir davongelaufen und Chewie hat ihn wieder zurückgebracht, dann haben wir angefangen, mit ihm zu spielen, und ich war nicht nah genug, um ihn aufzufangen, als er losgerannt ist", erklärte er. „Er ist gegen die Metallschränke im Hauptraum gefallen – "
Leia sah ihn mit geöffnetem Mund an, die Augen weit aufgerissen, und er zuckte zusammen. Sie sah nicht – direkt entsetzt aus, aber geschockt, und er verspürte einen erneuten Anflug von Schuldgefühlen –
„Er…er ist gerannt?", erkundigte sie sich heiser.
„Sieh mal, Leia", begann Han, das Gesicht zu einer Grimasse verzogen. „Ich hätte ihn nicht aus den Augen lassen sollen", er verstummte, als sie den Mund schloss und – und –
Sie legte die Hand über den Mund und ihre Augen füllten sich mit Tränen.
„Leia", sagte er ernst und rutschte näher. „Leia, es geht ihm gut", versicherte er ihr – er hatte damit gerechnet, dass sie ihm den Kopf abreißen würde, weil er nicht besser aufgepasst hatte, aber er hatte nicht erwartet, dass es sie körperlich so mitnehmen würde –
„Er hat angefangen zu laufen?", fragte Leia mit gedämpfter Stimme. „Ich habe seine ersten Schritte verpasst?"
Hans Schultern sackten herab – ah; natürlich. Er war so besorgt wegen Bens Kopf gewesen und weil er es Leia irgendwie erklären musste, dass er nicht wirklich daran gedacht hatte, dass sie einen ziemlich bedeutsamen Meilenstein verpasst hatte. Er beobachtete, wie Leia die Hand sinken ließ und Ben dicht an sich zog, um ihre Lippen auf seine Verletzung zu drücken. Er lachte und lächelte sie an, und Han streckte die Hand aus, um ihr übers Knie zu streichen.
„Hey", beruhigte er sie. „Er wird es wahrscheinlich wieder tun", neckte er sie sanft.
Leia warf ihm durch ihre Wimpern hindurch einen Blick zu und legte mit einem leisen Seufzen die Wange auf Bens Kopf. Han schluckte; es tat ihm leid, dass er die Neuigkeit so achtlos überbracht hatte. Er räusperte sich.
„Weißt du, ich habe es auch verpasst", gab er verlegen zu. „Ich hatte meinen Kopf in einem Schrank. Chewie hat ihn abgefangen."
Leia gab Ben erneut einen Kuss auf den Kopf und blickte dann auf. Einen Moment lang schaute sie ihn an, dann kniff sie die Augen zusammen und er sah die Verärgerung in ihrem Gesicht, die er erwartet hatte. Vorsichtig lehnte er sich zurück.
„Du machst wohl Witze", zischte sie ihn an, sanft genug, damit das Baby die Feindseligkeit nicht mitbekommen würde.
„Was – ?"
„Du hast es verpasst? Du warst dort und hast es verpasst?", verlangte sie zu wissen. „Weil du an deinem kostbaren Schiff gearbeitet hast?"
Han starrte sie an.
„Du bist nicht sauer, weil er sich den Kopf gestoßen hat, aber du bist sauer, weil – "
„Ich kann nicht glauben, dass wir beide das Wichtigste verpasst haben, was er je getan hat!", klagte Leia und drehte Ben zu sich um. „Es tut mir leid, Schätzchen", murmelte sie. Angespannt spähte sie über Bens Schulter.
Han warf ihr einen ungläubigen Blick zu.
Ben streckte die Hand aus und zog ihr einen der kleinen Creolen aus dem Ohr. Leia, die dieser Behandlung an diesem Punkt schon mehrere Male ausgesetzt gewesen war, zuckte lediglich zusammen, und Han nahm ihm das kleine Teil, das Erstickungsgefahr in sich barg, schnell weg. Ben wand sich in ihrem Griff und deutete auf die Flasche.
„Mama", jammerte er.
„Lass ihn runter", ermutigte Han sie. „Schau, ob er laufen wird."
Leia warf ihm einen bösen Blick zu, stellte Ben dann behutsam neben der Couch auf die Füße und strich ihm übers Haar. Sie deutete auf die Flasche, die auf dem Tisch stand, und ließ seine Schultern zögerlich los.
Ben drehte sich um, schaute sie an und zeigte wieder darauf.
„Geh und hol sie dir, mein Sohn", wies Han ihn ernst an. „Komm schon, zeig es Mama."
Ben sah Han trotzig an. Leia seufzte.
„Läuft er nur für dich?", murmelte sie. „Obwohl du ihn gegen eine Wand hast rennen lassen?"
„Es war ein Schrank", murmelte Han.
Ben schien entschieden zu haben, dass es sich nicht lohnte, darauf zu warten, dass man ihm die Flasche reichte, und er schwankte vorwärts und griff danach. Dann drehte er sich um und zeigte sie Leia triumphierend.
Leia schlug die Hände aneinander und lächelte stolz. Sie streckte die Arme aus, damit er zu ihr zurückkam, und er machte ein paar Schritte nach vorne, wobei er gleichzeitig versuchte, aus der Flasche zu trinken.
„Ben", keuchte sie, als sie erkannte, dass er dafür offensichtlich noch nicht koordiniert genug war.
Mit einem überraschten Blick fiel er harmlos auf den Hintern, und sie stand auf, um ihn zu holen, nur um zu sehen, wie er träge nach hinten kippte und sich auf dem Weg nach unten am Tisch den Kopf stieß.
Leia erstarrte, ihre Augen weiteten sich, während sie darauf wartete, dass er anfing zu schreien.
Es geschah nicht.
Han fing an zu lachen.
Ben rollte sich auf die Seite, anscheinend zufrieden damit, seine Flasche auf dem Boden auszutrinken, weit weg von den Idioten, die ihm dabei zusahen, wie er gegen Dinge rannte.
„Han", sagte Leia mit erstickter Stimme. „Er ist ein Tollpatsch."
Han beugte sich vor, wobei er sich das Kinn rieb, und Leia legte für einen Moment das Gesicht in die Hände, während sie errötete.
„Wir sind furchtbar", quietschte sie.
„Ach, das stärkt den Charakter", schnaubte Han. „Er ist ein zähes kleines Ding." Einen Augenblick hielt er inne, dann grinste er schelmisch. „Warte, bis ich Chewie sage, dass er sich bei dir auch den Kopf stößt", neckte er sie.
Leia packte sein Knie und kniff hinein, und er legte den Arm um sie, zog sie an seine Seite und lehnte sich dann zurück. Sie legte den Kopf auf seine Brust; den Blick sowohl besorgt als auch bewundernd auf Ben gerichtet.
Als frischgebackene Mutter hatte sie ziemlich viel Zeit damit verbracht, vage zu befürchten, dass sie oder Han versehentlich das Baby töten könnten, aber die ersten elf Monate waren ihr eigentlich ganz natürlich vorgekommen – seine Mobilität brachte allerdings eindeutig eine ganze Reihe neuer potenzieller Unfälle mit sich.
