Imperius

Die Flasche Kürbissaft des Sicherheitszauberers mit einem starken Schlafmittel zu versetzen, hatte Alastor rundheraus abgelehnt.

„Er wird nie wieder einen Bissen essen können, ohne sich zu fragen, wer wohl daran herumgepfuscht hat.", war sein einziger Kommentar hierzu.

„Soll nicht mein Problem sein.", antwortete Tonks grimmig, steckte die blass leuchtende Schlafkapsel aber dennoch wieder ein. „Und was ist dein Vorschlag, wie wir ihn aus dem Weg schaffen?", fragte sie gereizt.

Sie fühlte sich furchtbar unprofessionell, wie sie so zusammen mit ihrem Mentor mehr schlecht als recht desillusioniert in eine Nische gedrückt dasaß und den Eingang zum Zellentrakt der Abteilung für magische Strafverfolgung beobachtete.

Augustus Whatts war ein großer, schwerer Mann, dessen kleiner runder Kopf an eine mögliche Verwandtschaft mit Bergtrollen denken ließ. Dass ausgerechnet er vor den wenigen engen Verhörzellen postiert worden war, konnte aufgrund seines einschüchternden Äußeren kein Zufall sein. Doch Tonks war zuversichtlich, dass der Sicherheitsbeamte ihr kleinstes Problem darstellen würde. Sie machte sich Sorgen um unsichtbare, magische Alarmvorrichtungen oder Wächterporträts, wie sie in vielen magischen Institutionen Sitte waren.

Alastor hatte zu diesem Zweck einige abenteuerliche Apparaturen mitgebracht, die sie vor solcherlei Sicherheitsvorkehrungen warnen sollten. Das sperrige Feindglas, welches Tonks auf ihren fast gänzlich tauben Knien balancierte, war noch das harmloseste davon.

Alastor wühlte unruhig in ihrem Rucksack, in dem sich der Rest seiner Ausrüstung befand. „Schock ihn einfach.", brummte er, ohne aufzusehen.

„Dann liegt er hier rum und erregt Aufmerksamkeit, das kann ich auch nicht brauchen.", zischte Tonks.

Trotzdem zog sie ihren Zauberstab und richtete die Spitze unschlüssig auf Whatts' breites Kreuz. „Er ist zu weit weg … Ich mache mich jetzt schon strafbar. Und wenn ich ihn treffe noch mehr.", murmelte sie unglücklich.

Alastor stützte sich am Boden ab, bevor er sich ächzend erhob. „Nicht, wenn es Notwehr ist.", sagte er leichthin und setzte sein Holzbein donnernd auf die dunklen Steinfliesen.

Tonks fuhr erschrocken zusammen. „Was machst du denn? Bist du verrückt?"

In diesem Augenblick fuhr der Kopf des Sicherheitszauberers herum und mit einer Schnelligkeit und Präzision, die Tonks ihm nicht zugetraut hätte, schickte er zwei leuchtende Flüche in ihre Richtung. „Wer ist da?", knurrte er bedrohlich.

Er bewegte sich auf sie zu, sodass Tonks immer weiter in die Nische zurückweichen musste. Sie fühlte, wie Aalstor sich in ihrem Rücken wieder regte und war drauf und dran, ihm eine Ganzkörperklammer anzulegen, als sein Bein erneut schallend auf den Boden traf.

Dieses Mal ließ Tonks Whatts keine Gelegenheit, zuerst zu feuern. Er stand nun direkt in ihrer Schusslinie.

Der Schockzauber traf den vielleicht zwei Schritte entfernt stehenden Mann direkt in die Brust, worauf seine Beine betäubt unter ihm weg sackten.

Ärgerlich stolperte Tonks auf den Korridor hinaus. „Das wäre nicht nötig gewesen, Mad-Eye.", schimpfte sie mit gesenkter Stimme.

Er verdrehte nur sein magisches Auge und humpelte, ein Spickoskop im Anschlag auf die vergitterte Pforte des Zellentrakts zu. Tonks blieb nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.

Jetzt hatten sie es so angefangen, jetzt musste sie es auch zu Ende bringen.

„Er bleibt schätzungsweise acht Minuten bewusstlos. Bis dahin müssen wir Sturgis finden und befreien. Hoffentlich verhalten die anderen sich ruhig."

Aalstor grunzte zur Antwort und stieß die quietschende Eisentür auf. Das von Zauberhand geschmolzene Vorhängeschloss daran baumelte nutzlos hin und her.

Mit erhobenen Zauberstäben strichen sie an den zahlreichen, verschlossenen Zellentüren vorbei und warfen verstohlene Blicke durch die kleinen Luken, durch die die Gefangenen Essen erhielten. Wie erwartet waren die meisten Räume leer.

In einer der Zellen, die Tonks observierte, saß ein alter, knochiger Mann, welcher sich angeregt mit einer kahlen Wand unterhielt. Sein Nachbar war eine scheußliche Kreatur, die scheinbar in der Verwandlung zwischen Tier und Mensch stecken geblieben war und laut fauchte, als Tonks zu ihr hinein spähte. Schaudernd fragte sie sich, ob es sich bei diesem Zauberer um einen Animagus oder vielleicht einen Werwolf handelte.

Sie beschleunigte ihre Schritte und trat zu Alastor, der vor einer Tür stehen geblieben war. „Hier ist er.", war alles, was er hervor brachte.

Tonks beugte sich vor und versuchte einen Blick auf Sturgis zu erhaschen. „Ich sehe ihn nicht."

Alastor deutete genervt auf sein magisches Auge. „Er ist hier."

Beschwichtigend machte Tonks sich an dem einfachen Riegel zu schaffen. Sie musste nur drei verschiedene Entschlüsselungszauber ausprobieren, bis sie die Zelle betreten konnte.

Jetzt war ihr auch klar, weshalb sie Sturgis von draußen nicht gesehen hatte. Er hockte mit angezogenen Knien im toten Winkel hinter der Zellentür und starrte schweigend ins Leere. Er trug noch immer die marineblaue Uniform des Ministeriums, nur sein vertrauter speckiger Hut fehlte. Tonks stürzte auf ihn zu. „Sturgis! Ein Glück, wir haben dich gefunden. Wie geht's dir?"

Sie packte ihn bei den Schultern und versuchte ihn auf die Füße zu ziehen, da er keine Anstalten machte, sich aus eigener Kraft zu bewegen. „Wir haben keine Zeit. Komm schon, wir holen dich hier raus." Doch Sturgis reagierte einfach nicht auf sie. Hilfesuchend drehte sie sich zu Alastor um. „Mad-Eye!"

Der betrachtete Sturgis besorgt und schnalzte wütend mit der Zunge. „Imperius-Fluch.", stellte er nüchtern fest.

„Wie bitte?", fragte Tonks wie vom Donner gerührt.

Erneut wandte sie sich dem am Boden sitzenden Zauberer zu. Alastor könnte Recht haben. In Sturgis' blauen Augen war nicht die leiseste Regung zu erkennen.

„Hey, ich bins, Tonks. Sturgis, wach auf, bitte!" Sie rüttelte ihn heftig, obwohl sie wusste, dass es nicht im geringsten helfen würde.

Einem Imperius-Fluch war nur durch enorme Willenskraft des Opfers oder durch Abschwächung des Zaubers im Laufe der Zeit beizukommen.

Verzweifelt riss Tonks den willenlosen Mann vom Boden hoch und legte sich seinen Arm um die Schultern. „Wir schaffen ihn weg. Mad-Eye, hilf mir!"

Doch sobald sie Sturgis auch nur in die Nähe der Türschwelle gehievt hatte, begann sein schlaffer Körper auf einmal, sich gegen ihre Bemühungen aufzubäumen. Alastor kam Tonks zu Hilfe, aber auch mit vereinten Kräften gelang es ihnen nicht, den zappelnden Zauberer in Schach zu halten. Keuchend ließ Tonks Sturgis wieder halb zu Boden sinken und wog im Geist ihre Möglichkeiten ab. Sie könnte versuchen, ihn mit einer Ganzkörperklammer und einem Schwebezauber zu bändigen. Allerdings hatten sie durch die Rangelei schon zu viel Zeit verloren. Im besten Fall blieben ihnen noch zwei bis drei Minuten bis der Wachmann wieder zu sich kam. Wenn sie die Aktion sofort abbrachen, könnten sie und Alastor es noch unbehelligt hinaus schaffen …

Tonks schüttelte entschlossen den Kopf.

„Petrificus Totalus." Auf ihren Befehl versteiften sich Sturgis' Muskeln und der leere, verbissene Ausdruck auf seinem blassen Gesicht gefror.

In diesem Augenblick vernahmen sie polternde Schritte vom Gang her. Alastor, der schwer atmend gegen eine Mauer zurückgesunken war, richtete sich alarmiert auf und sah auf den bewegungslosen Sturgis hinunter, bevor er Tonks einen warnenden Blick zuwarf. Wortlos packte er sie am Arm und zog sie zur Tür.

Die Schritte kamen schnell näher. Der Zauberer schien allerdings allein zu sein. Tonks wusste, im Notfall würde sie ihn ein weiteres Mal überwältigen können.

Einem Schwenk ihres Zauberstabs folgend, schnellte Sturgis' Körper in die Höhe und blieb dicht hinter ihr in der Luft hängen.

Alastor schüttelte heftig den Kopf. „Wir haben keine Zeit, Nymphadora. Lass ihn."

Doch Tonks konnte jetzt nicht aufgeben. „Sie nach, ob die Luft rein ist.", zischte sie eindringlich, worauf Alastor sein magisches Auge folgsam durch die Wand in seinem Rücken blicken ließ. Er schüttelte nur den Kopf zum Zeichen, dass Augustus Whatts bereits zu nah war, um sich unbemerkt davon zu stehlen.

Tonks fällte innerlich eine schwere Entscheidung. Wenn sie den Ministeriumsbeamten offen angriff, unterzeichnete sie damit gleichsam ihre eigenen Entlassungspapiere, womöglich eine offizielle Vorladung beim Zaubergamot.

Doch selbst wenn, hätte sie im Vergleich zu Sturgis noch eine realistische Chance, dem richterlichen Zorn zu entgehen.

Sie war Aurorin der Spitzenklasse, genoss – wie sie hoffte – das Ansehen des Abteilungsleiters und konnte auf Kingsleys Hilfe zählen.

Sturgis hingegen war ein mehr oder weniger austauschbarer, von den Todessern ausgenutzter, Ministeriumsangestellter, hatte keine Familie und selbst der Orden schien ihn aufgegeben zu haben. Niemand fragte nach ihm, wenn er einfach verschwand.

Tonks hingegen könnte das Ministerium nicht einfach wegsperren. Kingsley würde Nachforschungen anstellen, ihre Eltern, Alastor, die Weasleys … Remus.

Mit einem einzigen Satz stand Tonks mitten auf dem, von Gefängniszellen gesäumten, Gang und feuerte Whatts, der wiederum nur wenige Meter von ihr entfernt stand, einen weiteren Schockzauber ins Gesicht. Er brach zusammen. Mittlerweile dürfte die Nacht ihm ein paar stattliche Beulen beschert haben.

Tonks hielt sich nicht weiter mit ihm auf, sondern zog Sturgis, der immer noch wie ein Geist einige handbreit über dem Boden dümpelte, am Umhang aus seiner Zelle.

Ohne jede Vorwarnung brach ein ohrenbetäubender Lärm los.

Alastor kam mit grimmiger Miene, die keinerlei Überraschung verriet, aus der Zelle gehinkt. Er stieß Sturgis mit dem Zauberstab an. „Er ist markiert, damit der Alarm losgeht, sobald er die Zelle verlässt.", schrie er Tonks über den an- und abschwellenden Sirenenton hinweg zu.

„Oh Klasse, das hättest du ruhig vor fünf Minuten mal erwähnen können!", rief Tonks vollkommen überfordert.

„Lauf!", war alles, was Alastor ihr zur Antwort gab.

Tonks packte erneut Sturgis' Arm, wirbelte herum und stürzte den Gang hinunter. Hinter sich hörte sie das vertraute Klonk von Alastors Holzbein. Sie mussten es nur irgendwie bis ins Atrium schaffen, dann könnten sie apparieren oder durchs Flohnetzwerk entkommen. Tonks hoffte, das Treppenhaus um diese Uhrzeit leer vorzufinden. An die Fahrstühle war in ihrer Hast nicht zu denken.

Schon hatten sie den Eingang zum Zellentrakt passiert, als ihnen wie aus dem Nichts eine große Frau mit kurzem grauen Haar in den Weg trat.

„Stehen bleiben!", donnerte die laute, harsche Stimme von niemand anderem als Amelia Bones.. Der Abteilungsleiterin auf den Fuß folgten etliche Mitglieder der magischen Polizeibrigade mit drohend erhobenen Zauberstäben.

Tonks geriet bei dem Versuch, die Richtung zu ändern, auf dem glatten Boden ins Schlittern. Untypischerweise gelang es ihr, nicht zu stürzen, sodass sie mit gezücktem Zauberstab vor der Brigade zurückweichen konnte. Hastig baute sie ihren magischen Schild auf, an dem auch gleich die ersten Entwaffnungszauber wirkungslos verpufften.

„Legen Sie Ihren Zauberstab ab! Sofort ablegen!", schrie Amelia Bones gebieterisch.

Tonks saß in der Falle.

Alle Fluchtwege waren ihr versperrt, Alastor und sie waren zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen und die Alarmanlage heulte immer noch so laut, dass Tonks kaum einen klaren Gedanken fassen konnte.

Anders als katastrophal ließ ihre Situation sich nicht beschreiben.

Das einzige, was Tonks jetzt noch tun könnte, um alles noch viel schlimmer zu machen, war, diese Zauberer zu bekämpfen. In der stillen Hoffnung, dass Alastor das ebenfalls einsah, legte sie langsam ihren Zauberstab auf den Boden und hob die Hände.

Sofort brach ihr magischer Schild zusammen und Sturgis' Körper fiel neben ihr aus der Luft. Zitternd wartete Tonks die Reaktion der Brigade ab.

Amelia Bones trat einen Schritt näher, taxierte aber nun Alastor. „Zauberstab runter, Mr. Moody!" Tonks wagte nicht, sich zu Alastor umzudrehen. Sie hörte nur seine raue Stimme, die zur Abwechslung einmal verbindlich und beinahe vertraulich klang: „Amelia, du machst einen Fehler. Podmore steht unter dem Imperius-Fluch. Habt ihr ihn nicht überprüft?"

In Amelia Bones Gesicht flackerte kurz Zweifel auf. Doch sie kam nicht dazu, Alastor zu antworten, da in diesem Augenblick Rufus Scrimgeour den Schauplatz betrat.

Er wechselte einen schnellen Blick mit seiner Vorgesetzten, besah sich dann den Rest der Beteiligten und brachte dann mit einem Schnippen seines Zauberstabs die nervtötende Sirene zum Verstummen. „Mrs. Bones, was geht hier vor?"

Die Abteilungsleiterin riss ihren Blick von Alastor los und schickte mit einem Kopfnicken einige Brigadisten vor, ehe sie antwortete.

Tonks ließ sich widerstandslos festnehmen, während Alastor ungehalten vor sich hin schimpfte. „Diese Auroren stammen aus Ihrer Zentrale, Scrimgeour, oder nicht? Vielleicht können Sie mir ja erklären, weshalb sie unbefugt in den Zellentrakt eingedrungen sind?"

Scrimgeour verzog unangenehm berührt das Gesicht. „Ein Frischling und ein Pensionär. Nicht repräsentativ für unsere Arbeit …" Mit spöttischer Miene fügte er noch hinzu: „Auf Alastors Gerede dürfen Sie nichts geben. Er hat seine besten Tage schon hinter sich. Bestimmt haben Sie von seinen Ausfällen gehört –"

„Ich habe gehört, dass er Opfer einer Intrige wurde. Seine Glaubwürdigkeit einzuschätzen dürfen Sie getrost mir überlassen." Tonks bildete es sich vielleicht ein, aber sie hatte das Gefühl, Amelia Bones sprach mit Scrimgeour sogar kühler als mit ihr oder Alastor. „Ich mache mir Sorgen um den Metamorphmagus, der seit einem Jahr in Ihrer Abteilung arbeitet. Sie ist wohl kaum noch als Frischling zu bezeichnen."

Tonks errötete und spürte gleichzeitig wie ihre Haarwurzeln sich vor Angst puderweiß verfärbten. Scrimgeours zornerfüllter Blick durchfuhr sie wie ein kaltes Messer.

„Wie Sie meinen, Mrs. Bones. Ich werde mich glücklich schätzen, diese Angelegenheit intern zu klären."

Amelia Bones schien unsicher, wie sie mit der Situation umgehen sollte. In ihrem strengen Gesicht zeigten sich widerstreitende Gefühle. Tonks vermutete, dass sie das mögliche Sicherheitsrisiko, welches sie und Alastor darstellten, gegen einen erneuten Ministeriumsskandal abwog.

„Das kann ich Ihnen nicht gestatten. Ich lade Sie beide", sie sprach an Alastor und Tonks gewandt weiter, „zu einer disziplinarischen Anhörung in meinem Büro vor. Jetzt sofort."

Tonks brach kalter Schweiß aus. Diese Anhörung konnte sie auf keinen Fall überstehen, sie würde sich verplappern. Schon jetzt drohte sie jeden Moment unter Amaelia Bones prüfendem Blick, dessen Wirkkraft durch ein goldgerändertes Monokel noch unterstrichen wurde, zusammenzubrechen.

„Und wir brauchen jemanden, der sich der Überprüfung des Gefangenen annimmt."

Sofort trat ein untersetzter Mann mit feistem Gesicht und Glubschaugen vor.

„Sie, Avery? Soll mir recht sein. Ich will wissen, ob Mr. Podmore unter dem Einfluss des Imperius-Fluchs steht."

„Natürlich, Mrs. Bones. Mein trauriges Spezialgebiet.", antwortete Avery unterwürfig. Er beförderte Sturgis mit seinem Zauber wieder in die Luft und manövrierte ihn zurück zu den Zellen.

Tonks kam die ganze Situation entsetzlich unmittelbar vor. Ihr war, als hätte ihr jemand kaltes Wasser ins Gesicht gegossen, um sie aus ihrem taumelnden Schlafwandel zu erwecken. Anders konnte man ihren Geisteszustand in den vergangenen vierundzwanzig Stunden kaum beschreiben. Es war einfach nicht zu fassen, wie sie sich so verantwortungslos in diese Situation hatte bringen können. Sie hätte auf Kingsley hören sollen, als er sie zur Ruhe ermahnte, weil alles, was sie tun konnte, die Lage nur verschlimmern würde.

„Ich werde Sie begleiten.", versetzte Scrimgeour in einem Tonfall, der keinen Widerspruch zuließ. Nicht einmal von der Abteilungsleiterin.

Anstatt sich auf eine peinliche Streiterei mit dem kaum jüngeren Zauberer einzulassen, hob die nur gleichmütig die Augenbrauen und gab den Beamten, die Alstor und Tonks festhielten, ein Zeichen. Mit magisch gefesselten Händen, die drohenden Zauberstabspitzen ihrer Eskorte im Nacken, folgten die beiden Amelia Bones den Gang hinunter.