Es tut mir leid, dass ich so lange zum aktualisieren brauchte. Irgendwie wusste ich nicht genau, was ich tun sollte, da das Schreiben einer Fanfiction ziemlich spontan war. Ich versuche jetzt jedoch regelmäßige Updates zu machen, in welchen Zeitraum werden wir noch sehen.
Harry Potter und Winx Club gehören nicht mir.
Kapitel 2
„Unsere neue Heimat …Gardenia", sagte Harry, während er sich umschaut und die Schönheit der Stadt bewundert.
Vor ihm liegen eine Vielzahl an Straßen und dutzende bunter Häuser, welche tatsächlich dem aktuellen Jahrhundert entsprechen. Und die Leute, die Überfall zu sehen sind, auf den Straßen, in Cafés und Restaurants, in Autos und auf Fahrräder, alle sehen so fröhlich und glücklich aus und genauso Bunt wie die Häuser. Nach Harry vielleicht ein bisschen zu hell, aber auf jeden Fall eine nette Abwechslung im Vergleich zu düsteren Burgen und dunkle Roben. Besonders schön sehen einige Teenager Mädchen aus, die aus einer anderen Tür Flughafens kommen.
Ich muss schon sagen, dass dies eine schöne Aussicht ist, im Vergleich zu dem, was sonst für mein Leben üblich ist, dachte Harry, als er sein Zeug schnappte, sowie Hedwigs Käfig, und sich in Bewegung setzte.
Er fing an, die Straße entlang zu laufen, und blickte dabei immer wieder zu allen Seiten, immer noch sich ein wenig surreal fühlen, immer noch sich fragen, ob dies echt ist. Er befürchtet, dass dies alles nur ein Traum ist und er jederzeit aufwachen wird, wieder im selben kleinen und schmutzigen Zimmer am Ligusterweg Nummer 4. Doch diesmal scheint das Glück auf Harrys Seite zu sein. Je weiter er läuft, je mehr er den sanften Wind in seinen Haaren spürt und all die Geräusche aus seiner Umgebung erfasst, umso mehr wird ihm klar, dass dies die Realität ist, dass dies sein neuer Ort des Friedens ist.
„Endlich eine wahre Chance auf ein eigenes Leben, wie ich es will", dachte sich Harry, während er sich immer glücklicher und wohler fühlt.
„Ich sollte wohl zunächst einmal ein Hotel suchen, indem ich übernachten kann, vielleicht auch als Aufenthaltsort für meinen gesamten Urlaub. Immerhin habe ich ja jetzt genügend Geld. Allerdings würde es wohl auch seltsam erscheinen, wenn ein noch fünfzehnjähriger sich einen Monatsaufenthalt in einem Hotel leisten kann", sagte sich Harry still und hielt Ausschau nach einem Schild oder irgendeinem anderen Hinweis, welcher ihn führen könnte.
Nach einigen Minuten fand Harry immer noch nichts, also entschied er sich einfach, einen zufälligen Passanten zu fragen.
„Entschuldigen Sie, Sir, aber könnten Sie mir bitte sagen, wo das nächste Hotel ist?", fragte Harry einen Mann, der gerade an ihm vorbeilaufen wollte.
„Huh, oh, ja. Das nächste Hotel liegt etwa zwei Meilen Nordwestlich von hier. Gehen Sie einfach geradeaus bis zur nächsten Kreuzung, dann links, die nächste rechts, dann nochmal rechts und weiter geradeaus. Dann sollte das Hotel in Sicht sein. Es heißt Gardenia's Inn", sagte der Mann höflich und mit einem Lächeln im Gesicht.
„Vielen Dank", sagte Harry.
Beide winkten sich dann zum Abschied und Harry setzte seinen Weg fort, so, wie es der Mann beschrieben hat. Aufgrund des ganzen Gepäcks und da sich Harry trotz Beschreibung manchmal nicht sicher war, wo er als nächstes hinmusste, dauerte es fast eine ganze Stunde, bis er schließlich sein Ziel erreichte. Natürlich gab es auf dem Weg auch noch einiges mehr an der Stadt zu bewundern, so dass auch dies einige Minuten einbüßte.
Als Harry endlich vor dem Hotel ankam, sah er auf und sagte leise „Nun, dass sieht auf jeden Fall ganz hübsch aus. Mit Sicherheit ein guter Schlafplatz für die nächsten paar Wochen."
Das Hotel war circa 15 bis 20 Meter hoch, hatte sechs Stockwerke und war größtenteils blau gefärbt. Auf der Vorderseite könnte man für jedes Zimmer einen kleinen Balkon sehen, der durch weiße kleine Säulen abgesichert war. Auch nach hinten streckte sich das Gebäude um mehrere Meter, sodass die Zimmer höchstwahrscheinlich ziemlich groß sind.
Als Harry fertig damit war, das Gebäude zu bewundern, entschied er sich, zur Tür zu gehen, die vor allem aus Glas bestand, und ging hinein. Die Lobby schien sehr gemütlich zu sein, mit mehreren Sesseln und kleinen Tischen vor einigen, eine Toilette zu seiner Rechten und einige Schritte vor ihm der Empfangsschalter. Außer ihm waren nur wenige andere in der Lobby, zum Glück jedoch gerade keiner am Empfang. Harry lief somit vor und begann das Gespräch mit der Rezeptionistin.
„Entschuldigung, Miss, ich würde gerne ein Zimmer mieten, wenn dies noch möglich wäre", äußerte sich Harry etwas nervös.
Die Dame schaute ihn an und fragte „Sind Sie nicht ein wenig zu jung, um allein zu reisen, junger Mann?"
Harry glückte nervös „Vielleicht, aber glauben Sie mir, ich komme ganz gut allein zu Recht." / „Nicht, als ob das etwas Neues wäre, wenn man bei den Dursleys lebt."
Die Frau schaute ihn noch einmal etwas genauer an, entschied dann aber, dass Sie es dabei belassen würde und schaute dann auf ihrem Computer nach, ob noch etwas frei wäre.
„Sie haben Glück, junger Mann, es ist noch ein Zimmer im obersten Stockwerk übrig, Zimmer 6D", sagte die Frau, nachdem sie fertig suchte.
„Das nehme ich", sagte Harry beruhigt und froh, dass er nicht etwas anderes finden musste.
„Und wie lange möchten Sie bleiben, Sir?", fragte die Rezeptionistin.
„Ich weiß es noch nicht so ganz genau, aber könnte ich das Zimmer erstmal für eine Woche buchen und die Zahlung dann immer wieder auffrischen, bis ich mich entscheide, dass ich wieder nach Hause möchte?", fragte Harry verunsichert, versuchte jedoch Selbstvertrauen vorzutäuschen.
Die Empfangsdame schaute ihn noch einmal seltsam an, tippte dann jedoch wieder auf ihrem Computer.
„Ich denke, das sollte möglich sein. Ich hoffe wirklich sehr, dass du keine Probleme bereiten wirst, junger Mann. Außerdem wären das dann 30 Dollar pro Nacht und ich bräuchte noch ihren Ausweis, um ihre Identität im Computer zu speichern", beendete die Frau und streckte ihre Hand aus.
Harry gab ihr dann seinen Reiseausweis und sie sicherte seine Daten im Computer. Nachdem sie ihm den Ausweis dann zurückgab, gab sie ihm außerdem noch einige Prospekte.
„Diese Prospekte enthalten Informationen über unsere Stadt, wodurch sie Orte zum Essen, Spaß und Unterhaltung finden können, sowie auch einiges über unseren Strand und die Bar dort, welche sehr beliebt ist.", erklärte ihm die Frau, als sie ihm dann auch noch seinen Zimmerschlüssel reichte.
Harry nahm die Gegenstände dankbar an und machte sich dann auf den Weg, um hoffentlich einen Fahrstuhl zu finden. Kurz darauf entdeckte er einen vermeintlich aussehenden Fahrstuhl und rief ihn herbei. Dieser tauchte wenige Sekunden später auf und öffnete sich, sodass Harry einsteigen könnte und wählte dann die Sechste Etage. Oben angekommen stieg er in einen hübsch aussehenden Flur und lief durch, bis er zu einer Tür mit der Aufschrift 6D gelangte. Er steckte den Schlüssel rein und öffnete die Tür. Was er drinnen sah, begeisterte ihn sehr.
Im Zimmer war ein großes und weich aussehendes Doppelbett aus Eichenholz. Davor stand ein Regal mit einem 40 Zoll Flachbildfernseher. Des Weiteren sind noch zwei weitere Schränke zu sehen, beide wie das Bett und das Regal aus Eichenholz. Die Balkontüren sind glasklar und zu ihren Seiten ein paar sanfte rote Vorhänge. Draußen auf der Terrasse stehen zwei Stühle und ein kleiner Tisch. Des Weiteren stand neben dem Bett ein Minikühlschrank und da drauf zwei Gläser. Das Bad, dessen Eingang Nähe der Zimmertür, besteht aus einer Toilette, einem Waschbecken, einem Mülleimer und einer Dusche mit Absperrung.
Nachdem Harry alles fertig bestaunte, stellte er seine Sachen ab, öffnete die Balkontüren und befreite die krächzende Hedwig endlich aus ihrem Käfig.
„Schön gut, schon gut, Hedwig. Es tut mir ja leid, dass ich dich vergessen habe", entschuldigte sich Harry, als er die verärgerte Eule ausließ und diese mit einem letzten Krächzen für einen Flug verschwand.
„Nun, so viel dazu", sagte Harry mit einem neutralen Blick.
Nachdem dies gesagt war, entschied sich Harry, seine Sachen auszupacken und dann ein wenig fernzusehen. Zumindest die Sachen, die auch Muggel ohne Probleme sehen können.
(Zeitsprung, 18:00 Uhr, Harry's Zimmer)
Nach dem Auspacken und einigem Entspannen entschied sich Harry, dass er ausgehen sollte, um etwas zu essen. Dabei erinnerte er sich an die Prospekte, die ihm die Empfangsdame gab, und suchte sie. Als er sie fand, durchsuchte er sie, bis er zu einer Seite kam, die die Bar am Strand enthielt, über die die Rezeptionistin sprach. Der Name lautet „Die Fruity Smoothie Bar".
„Sieht auf den Bildern tatsächlich ganz nett aus", murmelte Harry vor sich hin, stieg vom Bett auf und nahm seinen Zimmerschlüssel, um sich loszumachen.
Draußen nahm er erstmal die angenehme Luft auf und atmete einige Male tief durch, bevor er wieder die Broschüre rausnahm und nach einem Weg suchte, um zur Groovie Smoothie Bar zu gelangen. Anscheinend ist diese nur etwas mehr als eine Meile vom Hotel entfernt und gut zu Fuß erreichbar. Mit Entschlossenheit und Hunger begann Harry seine kleine Reise zu seinem Zielort.
(Zeitsprung, 18:30 Uhr, Strand von Gardenia)
Nach nur einer halben Stunde erreichte Harry sein Ziel, den Strand bei dem auch die Fruity Smoothie Bar sein soll. Das Meer schien ruhig und leise zu sein, glänzend in der langsam untergehenden Sonne. Der Strand selbst wird von nur einigen wenigen Leuten besucht, vermutlich, weil es schon relativ spät ist, die Bar ein paar Meter entfernt sieht jedoch äußerst belebt aus.
Die Bar selbst sieht ebenfalls ziemlich gut aus. Es gibt offensichtlich eine Theke zum sitzen mit Blick auf viele farbige Getränke, sowohl drinnen als auch draußen sind Tische und Stühle aufgestellt, welche wie Obst aussehen, und sogar eine Bühne ist an diesem Ort vorhanden. Hier und da und dort sammeln sich Menschen und genießen erfrischende Getränke und eine gute Zeit mit ihren Freunden.
„Dieser Ort macht seinem Namen scheinbar alle Ehre", sagte sich Harry, als er seinen Blick weiterhin überall hin schweifen lässt und sich überlegt, was er tun soll. Immerhin mag ihn hier zwar kleiner kennen, doch das bedeutet nicht, dass er sich auf einmal mit großen Menschenmassen wohl fühlt.
Letztendlich entscheidet er sich einfach an einen der wenigen nicht belegten Tische Platz zu nehmen und zu hoffen, dass ein Angestellter ihn schon bemerken würde.
„Ehrlich gesagt, von der schieren Menge mal abgesehen, fühl ich mich hier ziemlich wohl", spricht Harry in seinen Gedanken und entspannt sich in seinen Sitz.
Er nimmt das köstliche Aroma, welches in der Luft liegt, auf und schmeckt regelrecht all die unterschiedlichen Angebote der Bar, ohne auch nur etwas davon probiert zu haben. Von Äpfeln und Bananen, über Erdbeeren und Kirschen, bis hin zu Kiwi und Melone, alles an Früchten kann man ausprobieren.
Plötzlich hört Harry einige Schritte, welche sich auf ihn zubewegen. Er schaut auf, um zu sehen, wer sich ihm nähert, und erstarrt. Er erwartete, einen Kellner zu sehen, oder gar einen von Voldemorts Anhängern, so paranoid das auch klingen mag, doch stattdessen starrt er in das Gesicht des wohl schönsten Mädchens, dass er je gesehen hat.
Sie hat lange rosa Haare, wobei die Spitzen sich zu Blond verfärben, große freundliche Augen, welche einen strahlenden Blau-violett Ton haben, zarte rosa Lippen, welche zu einem Lächeln geformt sind.
Außerdem trägt sie ein langärmliges Rosa-Grünes Oberteil, mit einem blauen Pfotenabdruck drauf, welches außerdem Ihren nackten Bauch zeigt. Dazu noch eine Türkisfarbene Jeans und Magentafarbene Stiefel.
Alles in allem war Harry noch nie so erstaunt über ein Mädchen, trotz seiner Verliebtheit in Cho, doch genau wie damals, weiß er nicht, was er sagen soll. Da er dieses Mädchen jedoch nicht kennt und auch nicht wie ein Trottel erscheinen möchte, der leicht von Mädchen begeistert wird, versucht er schnell sein Erröten zu kontrollieren und sich selbst zu fassen. Leise Flüche erklingen in seinem Unterbewusstsein über sein narrenähnliches Auftreten.
( POV Roxy)
Es scheint, als sei es mal wieder ein geschäftiger Tag in der Fruity Music Bar. Ich hoffe nur, dass ich mit so viel Arbeit klar kommen werde., spricht Roxy in Gedanken, während sie sich mit zwei weiteren Tabletts voller Smoothies auf den Weg zum nächsten Tisch machte.
Es ist mal wieder ein ereignisreicher Abend in der Fruity Music Bar und dementsprechend gibt es auch viel zu tun. Schon seit dem frühen Nachmittag ist Roxy damit beschäftigt zu Kellnern, die Tische, Stühle und den Tresen zu säubern, das Geschirr abzuspülen und sich irgendwie währenddessen auch mit Artoo zu beschäftigen. Sie liebt ihren Hund und Freund über alles, doch aus irgendeinem Grund spielt er schon seit Stunden verrückt. Es ist nicht gerade so, als würde er sich wie ein tollwütigen Hund benehmen oder so, aber er hat mehr mal ohne ersichtlich Grund auf einmal angefangen zu bellen und in gewisse Richtungen zu schauen, obwohl dort nichts ungewöhnliches zu sehen ist. Er schien auch eine Schneeweiße und wunderschöne Eule anzustarren, welche kurz am Rande der Bar zu sehen war, was eigentlich seltsam ist, da Eulen doch eher nachtaktiv sind und diese auch einen ziemlich intelligenten Blick zu haben schien.
Jedenfalls arbeitet Roxy jetzt schon seit mehreren Stunden und ist allmählich ein wenig erschöpft, doch sie weiß, dass Sie ihrem Dad helfen muss, da er die Arbeit alleine nicht schafft.
Ich wünschte wirklich, Dad würde einfach ein paar mehr Leute einstellen, welche uns helfen können., denkt Roxy ein wenig verärgert nach und nimmt die beiden Tabletten, welche nun leer sind, unter ihren Rechten Arm und geht zurück zur Theke, um sich ein wenig auszuruhen.
Dort angekommen entdeckt sie auch schnell Artoo hinter dem Tresen, welcher, Staat zu schlafen, aufrecht steht und über die Theke hinweg in eine bestimmte Richtung starrt, ein neugieriger Blick ist in seinen Augen zu erkennen.
Was ist denn los, Artoo ? Ich dachte, du wolltest dich einfach nur ausruhen., fragte Roxy und bekam nicht wirklich eine Antwort, außer ein paar kleine Geräusche.
Neugierig, wohin Artoo starren könnte, dreht sie sich in die besagte Richtung und schaut, ob sie irgendetwas entdecken könnte, was Grund genug für Artoo sein könnte, um ihn so abzulenken. Zuerst sieht sie nicht wirklich etwas, doch dann erblickt sie einen Jungen ein paar Tische entfernt, allein sitzend und sich umschauen, als ob er zum ersten mal hier wäre. Zugegeben kommt er ihr auch nicht gerade bekannt vor. Nicht dass Sie wirklich jeden einzelnen Kunden kennt, doch zumindest kommen ihr ihre Gesichter immer bekannt vor. Also vielleicht ein Tourist, oder jemand, der neu in die Stadt gezogen ist.
Ein wenig neugierig macht Roxy sich auf den Weg zu dem unbekannten Jungen, obwohl sie dies auch tut, da sie immer noch arbeitet und seine Bestellung entgegennehmen muss.
Sie macht sich bereit, anzufangen zu sprechen, als er plötzlich zu ihr aufschaut und sich seine Augen ein wenig weiteten. Seine Wangen röten sich etwas und er schien ein wenig aus der Fassung zu sein. Bei solch einem Blick errötet Roxy ebenfalls ein wenig und schaut ihn sich genauer an, ohne dass er es bemerkt.
Sie sieht einen jungen Jungen, etwa sechszehn Jahre alt, mit schwarzen Haaren und leuchtend grünen Augen. Darüber traegt er eine Brille. Er trägt außerdem eine blaue Jeans, schwarze Schuhe und ein komplett rotes Oberteil, welches ein wenig eng anliegt und seine leicht muskolöse Gestalt zeigt. Alles in allem sieht er eigentlich ganz gut aus für einen Jungen seines Alters.
Wieder ihre Aufmerksam auf sein Gesicht lenkend entdeckt sie außerdem eine Blitzförmige Narbe, welche tatsächlich ziemlich seltsam aussieht, doch um nicht unhöflich zu wirken senkt sie wieder ein wenig ihren Blick zu seinen Augen und beginnt zu sprechen, um seine Bestellung aufzunehmen.
(Ende Roxy POV)
„Entschuldigung, kann ich Ihre Bestellung aufnehmen", fragte das Rosahaarige Mädchen Harry, welcher sich wieder fokussiert hat und ihr antwortet.
„Ah naja, ich weiß nicht wirklich, was ich nehmen soll, da ich noch nie wirklich einen Smoothie hatte. Könnten Sie vielleicht irgendetwas empfehlen?"
Roxy denkt ein wenig nach und sagt dann: „Eigentlich ist alles, was wir servieren, sehr gut, ohne arrogant zu klingen, aber ich mag am meisten den Erdbeer Smoothie und dazu einen leichten Obstsalat."
„Dann nehme ich das", antwortet Harry.
Roxy schreibt die Bestellung auf und sieht aber wieder zurück zu Harry und fragt ihn mit einem Lächeln: „Sag mal, du bist nicht von hier, oder? Nicht dass damit irgendetwas nicht in Ordnung ist, du scheinst einfach kein bekanntes Gesicht zu sein.", beendet sie mit einem leicht nervösen Blick.
Harry lächelt zurück und antwortet ihr, nicht beleidigt oder etwas in der Ar, aber ein wenig vorsichtig darüber, was er ihr wohl erzählen könnt, und was besser ein Geheimnis bleibt: Nein, nicht wirklich. Ich bin aus Großbritannien, England, doch ich entschied mich, ein wenig Urlaub zu machen, da es zu Hause… ein wenig stressig wurde.", beendet Harry mit einem total ruhigen Blick.
Roxy, wer die kleine Pause bemerkt, es aber nicht für ihr Geschäft hält, antwortet: „Nun, dann willkommen in Gardenia. Wir sind zwar kein besonders bekannter Ort, dafür aber ein friedlicher und schöner Platz. Wir haben neben unserer Bar und dem direkten Anschluss an den Strand auch Kinos, Theater, einen Freizeitpark, eine große Mall, einiges an grüner Natur und eine menge freundlicher Leute."
Harry, der sehr begeistert ist über die Aussicht, soviel neues zu erleben, sagt: Na dann, sieht so aus, als hätte ich einiges zu tun. Und wie es scheint, habe ich einen guten Ort zum Starten ausgesucht.", endet er mit einiges an Begeisterung in seiner Stimme.
Roxy wird aus irgendeinem ihr unbekannten Grund ein wenig rot bei seinem freudigen Ton und Lächeln und spricht: „Nun, ich bin sicher, dass du deine Zeit hier genießen wirst und hoffentlich kommst du auch wieder in die Fruity Smoothie Bar. Oh und übrigens, mein Name ist Roxy.", während sie ihm die Hand mit einem Lächeln ausstreckt.
Harry, der dieses Lächeln erwidert und ebenfalls seine Hand zum Händeschütteln ausstreckt, sagt: „Ich komme garantiert wieder her, vor allem bei solch einer freundlichen Angestellten. Und mein Name ist Harry,"
Errötend schütteln beide sich die Hände und Harry gibt sich mental eine Schelte über seinen unbeabsichtigten Flirt.
„Na dann bin ich gleich mit deiner Bestellung zurück. Warte kurz ein paar Minuten Harry."; sagte Roxy, als sie sich wieder auf den Weg zur Theke machte.
„Was tust du nur Harry! Hör auf bei jedem hübschen Gesicht zum sabbernden Idioten zu werden!", läutet Harrys Stimme in seinem eigenen Verstand, während er sich jedoch gleichzeitig auch wünscht, wieder mit ihr zu sprechen.
Harry starrt ein paar Minuten lediglich auf den Tisch und versucht , sich zu konzentrieren, bis er wieder ankommende Schritte hört.
Dort neben seinem Tisch steht Roxy erneut, diesmal mit einem Tablett, auf dem seine Bestellung zu sein scheint.
„Hier ist dein Smoothie und dein Essen Harry", sagte Roxy, als sie ihm seine Bestellung reicht.
„Vielen Dank Roxy", sagte Harry, als er sie mit einem Lächeln anschaut.
„Ach, dass ist nicht der Rede Wert. Immerhin ist das doch mein Job.", antwortete Roxy ihm mit einem eigenen sanften Lächeln.
„Bist du eigentlich die einzigste bei der Arbeit, oder warum sehe ich hier niemanden anderen die Leute bedienen?", fragte Harry ehrlich interessiert.
„Tatsächlich bin ich als einzigste Kellnerin hier eingestellt, und auch gesamt sind es nur mein Vater und ich, die hier arbeiten, da ihm die Fruity Smoothie Bar gehört und denkt, dass wir all die Arbeit alleine machen können", endete Roxy mit einem verlegenen und etwas genervten Blick.
„Huh, dann musst du wirklich beeindruckend sein, um all diese Arbeit alleine zu tun.", sagte Harry leicht beeindruckt über ihren Arbeitseinsatz und ihre Ausdauer.
Roxy errötet wieder und muss kurz überlegen, was sie sagen soll.
„Ach, das ist doch gar nichts, nur mein tägliches Leben", sagte Roxy.
„Trotzdem solltest du ruhig stolz auf deine Arbeit sein, so etwas kann bei weitem nicht jeder.", erzählte Harry ihr.
„Nun, danke für das Kompliment, Harry.", sagte Roxy, immer noch leicht lächelnd.
Plötzlich fängt sie etwas mit ihrem Blick auf und beide schauen in dieselbe Richtung, wo ein kräftiger blonder Mann Roxy scheinbar mit den Händen herwedelt.
„Oh, das ist mein Vater Klaus. Ich schätze, ich muss wieder an die Arbeit.", sagte Roxy, als sie das leere Tablett nimmt und auf ihren Vater zugeht, sich jedoch nochmal kurz herumdreht und sagt: „ Es war schön, dich kennenzulernen Harry, hoffentlich sehen wir uns bald wieder."
Sie läuft dann mit einem letzten Blick zurück zu dem Mann und ist bald außer Sichtweite.
Harry blickt noch ein paar Sekunden auf die Stelle, wo er Roxy gerade noch sah, und beginnt dann mit einem Lächeln sein Salat mit Smoothie zu genießen.
Er genießt seine fruchtige und erfrischende Bestellung, welche aufgrund des Sommerwetters ihm gerade richtig kommt. Harry genießt jeden einzelnen Bissen, denn er ist solch eine Kost im Sommer für gewöhnlich nicht gewöhnt und ist wirklich froh, dass er jetzt die Möglichkeit hat, so etwas zu genießen. Er könnte wirklich jeden Tag in die Fruity Smoothie Bar kommen, nur um das zu genießen. Und womöglich auch um Roxy ein wenig besser kennen zu lernen.
Bei diesen Gedanken errötet Harry schon wieder ein wenig und versucht sich auf etwas anderes zu konzentrieren, obwohl das leichter gesagt als getan ist, da Roxy wie ein wirklich nettes Mädchen erscheint und in Sachen Aussehen muss er wirklich nicht noch mehr erwähnen.
Nur noch rötere Wangen bekommen setzt Harry sein Abendessen fort und ist nach etwas mehr Zeit auch schon fertig, jedoch überlegt er sich, noch etwas zu bestellen, da es zwar lecker, aber irgendwie ein bisschen leicht war.
Bevor er noch weiter darüber nachdenkt, hört er den Klang eines Mikrophones und schaut sich nach der Quelle um und entdeckt auf der Bühne drei junge Männer mit Instrumenten. Der eine ist am Schlagzeug und zwei weitere an Gitarren, und einer von den Gitarristen steht vorne, wahrscheinlich auch gleichzeitig Sänger der offensichtlichen Band.
„Hallo Gardenia, ich heiße euch willkommen zu unserer Show", beginnt der Typ in der Mitte, „Ich bin Andy und meine Freunde und ich freuen uns, heute für euch spielen zu können. Wir bedanken uns außerdem recht herzlich bei Klaus, dass er uns überhaupt die Möglichkeit gibt, um diesen Gig zu haben."
Die Leute jubeln und auch Harry schaut gespannt auf die Bühne. Er war noch nie auf einem Konzert und das, was dem auch nur etwas ähnelte, waren die Weird Sisters auf dem Yule Ball, jedoch konnte sich Harry dabei nicht wirklich die Zeit nehmen, um es zu genießen, da er mit dem Tunier, Cho und auch anderen Dingen zu beschäftigt war.
Kurz nach dieser Vorstellung begann der Mann, der als Andy bekannt ist, zu spielen und seine beiden Freunde stiegen mit ein. Darauf folgten ca. zwei Stunden lautstarke, aber gute Musik, welche auch Harry sehr genoss. Doch aufgrund des Fluges früher am Tag und all dem anderen Stress, den er kurz zuvor durchmachte, ist er ziemlich müde geworden und beschloss, sich auf den Weg zurück ins Hotel zu machen.
Als er dann am Rande der Bar stand, drehte er sich nochmal kurz herum und erblickte Roxy, welche noch immer arbeitet. Wie es der Zufall will, drehte sich Roxy ebenfalls zu ihm und sah, dass er gerade gehen wollte. Also winkte sie ihm mit einem Lächeln zum Abschied zu und er tat dasselbe. Anschließend machte er sich endlich los.
(Später in der Nacht, gegen 23:00 Uhr, Harrys Hotelzimmer)
Harry machte sich gerade Bettfertig, als er ein bekanntes Geräusch hört. Er schaut zum Fenster, welches immer noch offen ist und sieht dort Hedwig sitzen.
„Hedwig", grüßte Harry fröhlich seine Eule, „Wie war dein Flug? Konntest du deine Flügel gut strecken und die Stadt besser kennenlernen?"
Als Antwort nickte Hedwig und flog rüber zu ihrer Stange neben dem Käfig und begann sich ein wenig zu putzen, bevor sie sich ebenfalls zum Schlafen zurückzieht.
Harry, der dies sieht, denkt sich, dass es ebenfalls für ihn Zeit sei, zu schlafen, in seinem neuen Bett.
„Das war ein wirklich ereignisreicher Tag mit sehr vielen neuen Erlebnissen, doch ich bin auch gespannt, was sonst noch alles komm kann", denkt sich Harry, bevor in einen glücklichen und entspannenden Schlaf einsteigt.
(Zur selben Zeit bei Roxy)
Roxy machte sich endlich fürs Bett bereit. Endlich sich vom stressigen Tag ausruhen zu können, hört sich für sie wirklich gut an. Sie zieht sich ihre Nachtwäsche an, streichelt nochmal Artoo, welcher sich in seinem Hundebett neben ihrem Bett zusammengerollt hat, bevor auch sie ins Bett einsteigt.
„Endlich kann, ich mich ausruhen. Kaum zu glauben wie viel Arbeit es zu tun gab. Warum können wir nicht einfach ein paar Leute einstellen, damit der Job leichter wird. Die Fruity Smoothie Bar ist so beliebt, dass wir ein paar mehr Hilfskräfte wirklich brauchen, aber auch bezahlen könnten.", denkt sich Roxy, bevor ihre Gedanken an einen anderen Punkt wandern, welcher mit einem gewissen schwarzhaarigen und grünäugigen Jungen zu tun haben. „Immerhin konnte ich heute jemand neues kennenlernen. Harry scheint wirklich nett zu sein. Und auch süß.", Roxy errötet ein wenig, „ hoffentlich kommt er wirklich wieder in die Bar, es wäre schön, einen neuen Freund zu haben."
Danach schlaft auch Roxy ein und genießt eine entspannte und dringend benötigte Nachtruhe.
