Disclaimer: Nichts an dieser Geschichte gehört mir. Alle Charaktere und Schauplätze, die aus dem Harry Potter – Universum entnommen sind gehören J. oder Warner Bros. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, ich schreibe diese aus Spass.

Ich hoffe euch gefällt meine Geschichte, wenn ich Meinungen oder Kritik in Form von Reviews erhalte, würde mich dies freuen.

Leider habe ich nicht viel Zeit, so dass es nur langsam Updates geben wird.

So, nun aber viel Spass beim Lesen des neuen Kapitel.

Harry Potter und die Macht des Goldes

Kapitel 4 – Eine weitere Ungerechtigkeit

Harry und Sirius unterhielten sich, bevor Hermine und ihre Eltern eintrafen. Und sie waren sich sicher, daß sie Hermines Eltern einen Zaubererhaushalt zeigen wollten. Auch wollten sie die Grangers über Sirius´ Situation aufklären. Also informierten sie Dobby , damit er die Tür öffnen und sie zu Harry in die Bibliothek führen sollte. Hier würde sie Harry, nach ihrem Plan, dann Sirius´ Situation erklären, bevor Sirius zu ihnen stoßen würde. Anschließend las Harry weiter, nicht nur, um weiter zu lernen, sondern auch, um sich von seiner Nervösität abzulenken.

Um kurz nach 16:00 Uhr läutete dann endlich die Klingel. Er platzierte ein Lesezeichen ins Buch und legte es beiseite. Schon bald darauf betraten die Grangers die Bibliothek und Dobby sprach laut: "Master Harry, die Grangers sind nun da."

Harry stand auf und ging auf seinen Besuch zu. "Willkommen, ich hoffe, Ihnen gefällt ihre Begrüßung. Wir wollten ihnen zeigen, wie diese in einem Zaubererhaushalt stattfinden würde. Allerdings hätte normalerweise der Herr des Hauses Sie hier begrüßt. Und hier kommen wir zu Erklärung, warum ich Sie zuerst begrüße. Ich möchte ihnen die besondere Situation meines Vormunds und Paten erklären, da sie wahrscheinlich in den Nachrichten von ihm gehört haben. Er ist der gesuchte Sirius Black. Allerdings wurde er ohne Verhandlung nach Askaban - das ist unser Gefängnis in der Zaubererwelt - gebracht und das auch noch unschuldig. Ich habe vor ein paar Tagen den Beweis dafür in das Minesterium für Magie gebracht, und dies wird hoffentlich dazu führen, das er sich bald wieder frei bewegen kann. Die Nachrichten hatten nur in einem Punkt recht. Er ist ausgebrochen, weil er sich um meine Sicherheit gesorgt hat."

Hermines Eltern sahen sich auf Grund dieser Ungerchtigkeit erschrocken an: "Wir würden uns freuen, Deinen Paten kennen zu lernen. Wir werden sicher nichts erzählen und wir vertrauen Dir, wenn Du sagst, Du hast einen Beweis für seine Unschuld." "Ja, im Testament meiner Eltern steht eindeutig, daß er unschuldig ist. Ich habe den Auszug, in dem das steht, ins Ministerium gebracht und warte nun auf die Reaktion."

Harry hatte noch nicht zu Ende gesprochen, als schon Sirius hinter ihm stand und die Grangers begrüßte. "Willkommen in unserem Heim, und ich entschuldige mich dafür, daß ich Harry vorschicken musste." "Das ist vollkommen verständlich, aber wie kommt es dazu, daß sie nun ganz anders als am Bahnhof aussehen?" "Das ist ein Zaubertrank, mit dem man sich in jemand anderen verwandeln kann. Aber nun würden wir gern unser Haus zeigen, alles hier funktioniert mit Magie, sie ist nur so gut getarnt, daß es nicht auffällt. Ausserdem wartet Hermine doch sicherlich darauf, einiges von dem zu zeigen, was sie gelernt hat, denn unser Haus ist magisch abgesichert und niemand erfährt etwas davon, wenn Minderjährige in diesem Haus zaubern." Hermine strahlte über das ganze Gesicht und nickte.

Sie führten die Grangers stolz durch ihr Haus, und sie mussten zustimmen, bis auf die 'lebenden' Gemälde und sich bewegenen Fotos könnte dieses Haus auch jedem anderen ihrer Nachbarn gehören, wenn nicht ein paar Dinge, wie zum Beispiel Telefon oder Fernseher, gefehlt hätten.

Schließlich begaben sie sich wieder in die Bibliothek und Sirius schaute zu Hermine: "So, nun bist Du dran, nur lass unsere Bibliothek und vor allem die Bücher heile." Niemand konnte sich ein Grinsen verkneifen, als Hermine empört antwortete: "Ich würde niemals Bücher beschädigen!" und schon zog sie ihren Zauberstab, deutete auf Sirus und bevor er reagieren konnte, sprach sie: "Rictusempra!" Und schon bog sich Sirius vor Lachen : "Dahahas , ist hihihi nicht witzig!" Dann zog er mühsam seinen Zauberstab hervor, machte eine Geste damit und deutet auf sich. Sofort hörte er auf zu lachen: "Ok,das habe ich wohl verdient. Aber nun zeig uns mal anderes, aber bitte keine Flüche mehr." Und so ließ Hermine eine Feder schweben, zauberte für ihr Mutter einen Strauß Blumen hervor und vieles mehr. Immer wieder konnte man Begeisterungsausrufe und Applaus, vor allem von Hermines Eltern hören. Nach einer knappen Stunde beendete Hermine schließlich ihre Vorführung und freute sich über die Begeisterung ihrer Eltern und über deren überschwengliches Lob.

"Was hälst Du davon, wenn wir raus gehen und deinen Eltern ein paar Tricks mit dem Besen zeigen?" fragte Harry. "Wenn Du denkst, ich setze mich auf Deinen Feuerblitz, da hast Du Dich geschnitten. Ich bleibe lieber mit meinen Füßen auf dem Boden." Dann fragten schließlich Hermines Eltern Harry: "Hermine hat schon immer Höhenangst gehabt, aber wenn du uns etwas zeigen könntest, wären wir sehr dankbar." Und schon rannte Harry mit einem Grinsen los, um seinen Besen zu holen. Hermine stöhnte nur auf: "Oh nein, was habt ihr nun ausgelöst, Harry wird nun die verrücktesten halsbrecherischen Manöver auf dem Besen vorführen." Dabei schüttelte sie sich leicht, da sie schon ahnte, was Harry gleich alles anstellen würde.

Kurze Zeit später waren alle im hinteren Teil des Garten und Sirius klärte darüber auf, das sie sich keine Sorgen machen brauchten, die Schutzzauber würden verhindern, daß jemand etwas von Harry Flugmanövern wahrnehmen wird. "Aber denk dran, nicht über 50 Meter hoch fliegen, sonst verlässt Du die Schutzzauber und alle können Dich sehen." Harry nickte nur und war nur einen Augenblick später 30 Meter hoch in der Luft, machte Wenden, Kehren, einige Schrauben und einen Looping, unter dem Applaus der Erwachsenen und dem angsterfüllten Blick von Hermine. Als er dann zum Abschluss auf fast 50 Meter stieg, nur um sofort im Sturzflug auf die Erde zuzurasen, erbleichten alle, da er erst kurz bevor er auf den Boden krachte die Flugbahn änderte, um nur wenige Zentimeter hoch parallel zum Boden zu fliegen. Schließlich bremste er ab und sprang vom Besen.

Kaum stand er auf dem Boden als auch schon Hermine auf ihn zustürmte. Sie schlug ihm immer wieder vor die Brust, als sie schimpfte: "Weißt Du, wieviel Angst Du mir gemacht hast, diese Manöver sind schon im Quidditch mehr als schlimm, aber hier ist keine Madam Pomfrey, wenn Du dich verletzt! Mach das nie wieder!" und dann schloss sie ihn in eine feste Umarmung und einige Tränen der Erleichterung flossen über ihre Wange. Auch die Erwachsenen waren nach dem letzten Flugmanöver etwas blass um die Nase. Sirius murmelte nur, "Einen Wronski-Bluff mit noch nicht mal 14 Jahren." und schüttelte den Kopf. Hermines Vater drehte sich zu Sirius: "Einen was?" und ihre Mutter lächelte als sie Hermines und Harrys Reaktion sah. Sirius erklärte ihm das schwierige und riskannte Quidditchmanöver und daß dies eigentlich nur von wenigen Profisuchern durchgeführt wurde.

Nach einer halben Stunde hörten sie Dobbys Stimme: "Das Essen ist im Speisesaal serviert."

Und so begaben sich alle wieder ins Haus und machten sich frisch. Harry brachte noch schnell seinen Besen in sein Zimmer, um dann zu den anderen aufzuschließen. Dobby tischte ihnen ein wunderbares 4-Gänge-Menü auf und nach dem Nachtisch saßen sie gemütlich beisammen. "Darf ich fragen was das alles hier gekostet hat? Ich hoffe, ich bin mit meiner Frage nicht zu aufdringlich, aber ich weiß, das die Häuser hier nicht günstig sind und dann kommt sicherlich noch einiges für die magischen Erweiterungen hinzu." fragt Henry Granger vorsichtig, er wollte wissen, wieviel Hermine wohl brauchen würde um sich ein eigenes Heim aufzubauen. "Also ich fand die Gesamtkosten recht günstig. Wir haben für alle Dienstleistungen und den Kauf des Hauses nicht einmal 380.000 Galleonen ausgeben." Darauf hin sahen sie die geschockten Gesichter der Grangers, sie konnten dies nicht wirklich nachvollziehen, da sie wussten das sie auch nicht wenig verdienten und ihr Haus sicher auch mindestens 800.000 bis 1.200.000 £ ausgegeben haben. Schließlich hatte sich als erstes Sophie Granger gefangen und sie hatte schnell im Kopf ausgerechtet, wieviel hier ausgegeben wurde. "Ihr tut so, als ob 5,7 Millionen £ wenig sind! Dazu kommt dann noch die Wechselgebühr der Kobolde. Sind alle Zaubererfamilien so reich, daß dies als wenig gilt?" Nun wiederum schauten Harry und Sirius sehr verwundert. "Ich glaube, wir haben hier eine weitere Ungerechtigkeit entdeckt." meinte Harry schließlich. Sirius nickte: "Ich glaube, das sollten wir genauer besprechen. Zum einen sind nicht alle Zaubererfamilien reich. Die Familien Potter und Black gehören jedoch zu den ganz alten und reichen Familien. Aber anscheinend zahlt ihr eine andere Summe beim Wechseln, wir haben knapp 80.000 Galleonen für magische Materialien und Dienstleistungen bezahlt und dazu noch 300.000 Galleonen in Pfund gewechselt. Für die 300.000 Galleonen haben wir 1,5 Millionen £ bekommen. Die Wechselgebühr der Kobolde von 1.217 Galleonen waren in der Summe der Dienstleistungen enthalten. Was zahlt ihr den beim Wechsel von Pfund in Galleonen?" Nun waren die Grangers noch mehr verwundert und Hermines Eltern schienen auch ein wenig verärgert zu sein. "Nun, für Hermines Taschengeld, Schulmaterialien, Schulgebühren, die passenden Kleidung und der Wechselgebühren geben wir im Jahr etwa 2000 Galleonen aus. Dafür müssten wir nach euren Zahlen dann etwa 10.000 £ ausgeben. Allerdings geben wir für diese Summe 30.000 £ aus. Und unsere Wechselgebühren sind auch höher, wir zahlen auch hier die dreifache Summe." erfuhren sie von Henry. "Wir sollten mal schauen, woher das kommt," meinte Harry, " ausserdem können wir uns doch gegenseitig helfen. Wir brauchen regelmäßig Pfund, hat Hermine ein Verlies bei den Kobolden? Dann könnten wir eine vereinbarte Summe übertragen lassen und wir bekommen dafür Pfund auf unser Konto. Also 2.000 Galleonen für Hermine und wir bekommen 10.000 Pfund. Damit ist doch allen schonmal geholfen." Henry und Sophie nickten sich zu: "Das hört sich wirklich gut an. Hermine hat ein Verlies, darüber bezahlen wir die Schulgebühren. Und dieses Jahr haben wir noch kein Geld gewechselt, wären 2.500 Galleonen für 12.500 £ auch ok für euch?" Sirius nickte: "Das ist gut. Wenn ihr wollt, können wir morgen zusammen in die Winkelgasse und ich werde jeden Sommer zu Ferienbeginn 2.500 Galleonen in Hermines Verlies einzahlen. Ausserdem kann ich mal nachfragen, wie es zu dieser Differenz kommt. Und Harry benötigt neue Schulbücher, da er zwei Kurse wechseln will. Er muß noch die Bücher für Alte Runen und Aritmantik aus dem letzten Jahr holen, er wird gegen Ende der Ferien in den Fächern auf den Stoff des letzten Jahres geprüft."

Sie unterhielten sich noch länger und es war ein angenehmer Abend für alle. Das Thema wegen der Ungerechtigkeiten hatten sie auf später verschoben, wenn sie alle nötigen Informationen hatten. Hierfür wurde sich für das nächste Wochenende verabredet. Für den nächsten Tag wurde vereinbart, das Sirius mit Harry und Hermine in die Winkelgasse gehen würde. Hermine hatte auch die Erlaubnis erhalten, sich bis zu 50 Galleonen aus dem Verlies zu holen, damit sie sich das eine oder andere Buch kaufen konnte.

Am nächsten Morgen klopfte Hermine schon um 8:00 Uhr an der Tür und wurde von Dobby herein gelassen. "Master Harry ist gerade unter der Dusche und Mister Black ist schläft noch." erfuhr Hermine, während sie eintrat. "Der Frühstückstisch ist schon gedeckt, Master Harry würde sich sicher freuen, wenn Miss Hermine mit frühstücken würde." Hermine lächelte "Danke, Dobby. Ich kenne ja den Weg und warte am Tisch auf Harry und Sirius. Kannst Du Sirius wecken? Gerne mit kalten Wasser, wir wollten doch früh in die Winkelgasse." meinte sie dann mit einem Grinsen. Sie nahm gerade den ersten Schluck Tee, als sie Sirius zetern hörte. Kurz darauf kam ein grinsender Harry an den Tisch: "Guten Morgen Hermine. Hast Du Dobby gebeten, Sirius zu wecken?" "Sicher, er wollte doch früh mit uns in die Winkelgasse." Die beiden lachten und während Hermine Harry eine Tasse Tee reichte, füllte Harry sich seinen Teller. Eine Viertelstunde später betrat ein schmollender Sirius in viel zu großer Kleidung das Zimmer und nahm sich einen Tee: "Mich so zu wecken mußte doch nicht wirklich sein." "Wir wollten früh in die Winkelgasse, hast Du selber gesagt!" verteidigte sich Hermine. Und so frühstückten sie gemeinsam, um gegen halb zehn aufzubrechen. "Ich werde erst mit Harry in eine Seitengasse in der Nähe des Tropfenden Kessel apparieren und komme dann sofort um Dich zu holen, Hermine." erklärte Sirius, als er einen Schluck aus einem Flachmann nahm und sich in Vernon Dursley verwandelte.

Ein paar Minuten später betraten die drei den Tropfenden Kessel und gingen direkt durch in die Winkelgasse. "Zuerst zu Gringotts, dann alles andere." bestimmte Sirius. Und so marschierten sie die Winkelgasse entlang. Wie beim letzten Mal gingen sie zu einem freien Schalter, wo er seinen Siegelring zeigte, sich als Vernon Dursley ausgab und nach Grundok fragte. Nach einer Wartezeit von einer halben Stunde betraten sie das Büro: "Danke, daß Sie die Zeit für uns gefunden haben, Grundok." sagte Sirius, als sie das Büro betraten. "Ich habe nur zwei Kleinigkeiten, bei der wir Ihre Unterstützung benötigen." "Was kann ich für sie tun, Lord Black?" "Zum einen möchte ich einen Trust einrichten. Miss Hermine Granger soll von nun an zu jeden Ferienbeginn 2.500 Galleonen in ihr Verlies bekommen. Die erste Übertragung soll heute erfolgen." "Schon erledigt." antwortete Grundok und Harry konnte ein Pergament mit den Augen verfolgen, das sich direkt nachdem der Kobold etwas darauf notiert hatte, in einen Papierflieger faltete und aus dem Raum flog. "Sie sagten zwei Kleinigkeiten. Wie lautet die zweite Sache, in der ich tätig werden kann?" "Nun, die Sache ist etwas delikat, ich ich möchte Gringotts nichts vorwerfen, ich möchte nur verstehen, warum bei einem Tausch von Galleonen zu Pfund eine Gebühr von 2 Knut pro Galleone und ein Wechselkurs von 1 zu 5 vorliegen und bei einem Wechsel von Pfund zu Galleonen ein Wechselkurs von 15 zu 1 und eine Gebühr von 6 Knut pro Galleone anfallen?" Der Kobold seufzte und anwortete: "Es ist also mal wieder jemandem aufgefallen. Der Unterschied liegt am Ministerium. Wir sind verpflichtet, wenn Muggelwährung in Galleonen getauscht werden, nur eine von drei Galleonen auszuzahlen. Den Rest bekommt das Ministerium. Wir dürfen nicht darauf hinweisen. Nur wenn wir direkt danach gefragt werden, dürfen wir antworten. Gringotts ist auch nicht zufrieden mit dieser Vorgabe, sie sind einfach nicht gut fürs Geschäft und nur die sogenannte Reinblüter profitieren davon." "Und die Gebühr ist höher, weil das Ministerium die Gebühren nicht zahlen will?" fragte Harry nach und der Kobold nickte bestätigend. "Vielen Dank für die Auskunft, Grundok. Sie haben wie immer vorzügliche Arbeit geleistet." verabschiedete sich Sirius. Danach gingen sie wieder an einen Schalter, da Harry und Hermine noch ihr Verlies betreten wollten, um einige Galleonen zu holen.

Nach einer halsbrecherischen Fahrt mit dem Karren kamen sie zuerst an Harrys Verlies an. Er sprang schnell heraus und holte sich ein paar Handvoll Galleonen, Sickel und Knut und schon waren sie weiter auf dem Weg zu Hermines Verlies. Am Verlies angekommen, fragte Hermine, ob sie herausbekommen könnte, wieviele Münzen in ihrem Verlies gelagert wurden. Der Kobold wies auf ein Schild im Inneren des Verlieses hin, auf dem genau aufgelistet wurde, wieviele Münzen eingelagert waren. Hermine war schon immer sparsam gewesen. Trotz allem war sie überrascht, als nicht nur die 2.500 Galleonen in ihrem Verlies waren, sondern daß sie auch über die Jahre einiges angespart hatte. Laut dem Schild befanden sich in ihrem Verlies zur Zeit 3.154 Galleonen, 57 Sickel und 1429 Knut. Daher nahm sie sich 34 Galleonen, 17 Sickel und 29 Knut aus ihrem Verließ und damit deutlich weniger als ihre Eltern ihr erlaubt hatte, sie wollte weiter sparen. Man wusste ja nie, ob mal eine größerer Ausgabe auf sie zukam und sie wollte vorbereitet sein.

Als sie einige Minuten später die Empfangshalle von Gringotts betraten, zog Sirius sie schnell zur Seite, so das sie schlecht zu sehen waren. Er deutet schweigend zu einem Schalter ganz in der Nähe und sie sahen Albus Dumbledore, wie er mit einem der Kobolde diskutierte: "Ich verlange sofort Braddik zu sprechen!" "Das ist nicht möglich, Mr. Dumbledore. Braddik ist einer der Accountmanager der alten Familien, und Sie erfüllen nicht die Voraussetzungen, um von ihm betreut zu werden." "Es geht nicht um meine Accounts, sondern die von Mr. Potter." "Und warum sollte Ihnen Auskunft zu den Accounts von Mr. Potter erteilt werden?" "Ich bin der magische Vormund von Mr. Potter und damit berechtigt..." Hier unterbrach ihn der Kobold, "Sie irren sich. Sie sind weder der Vormund noch sind Sie berechtigt. Wenn sie keine weiteren Geschäfte mit Gringotts zu erledigen haben, verlassen Sie bitte die Bank." und er winkte ein paar der Wachen heran. Mit einem unwilligen Gesicht meinte Dumbledore, der dies sah, schließlich: "Das ist nicht nötig, ich habe heute keine weiteren Geschäfte und werde die Bank verlassen." Damit drehte er sich erbost um und ging erhobenen Hauptes Richtung Ausgang.

Als Dumbledore weit genug weg war, fragte Hermine: "Wieso haben wir uns vor Schulleiter Dumbledore versteckt?" "Er will nicht, daß Harry bei mir lebt, und bevor nicht alles geregelt ist, will ich nicht, daß er mitbekommt, was Harry und ich machen." Harry sah zu den anderen und meinte schließlich: "Viel wichtiger ist doch, was er von meinem Accountmanager wollte." Die beiden anderen nickten ihm zu.

Nach einigen Minuten war sich Sirus sicher, das sie nun ohne Gefahr, von Dumbledore gesehen zu werden die Bank verlassen konnten.

Sie gingen in Richtung 'Flourish & Blotts', um einige Bücher zu kaufen. Harry kaufte dort nicht nur die zwei Schulbücher, sondern auch ein paar extra Bücher für die Fächer, die Hemine empfahl. Allerdings versicherte er sich, daß sich diese Bücher nicht schon in ihrer Bibliothek vorhanden waren, indem er Dobby rief. Ausserdem erwarb er ein paar Bücher mit Haushaltszaubern, Bücher über Duell- und Scherzzauber und ein Buch für Zaubertränke mit zusätzlichem Basiswissen, das Sirius empfahl. "Früher", sagte Sirius, "stand das immer mit auf der Buchliste der Erstklässler, eine ältere Version davon wirst Du sicher unter den Büchern deiner Eltern finden. Aber es ist besser, hier eine neue Auflage zu holen, bei dem Buch gab alle 2 bis 3 Jahre neue Informationen. Darin werden Wechselwirkungen zwischen Zutaten, die unterschiedlichen Auswirkungen von Rühren in die eine oder andere Richtung, Schneiden oder Quetschen und vieles mehr beschrieben. Ich wundere mich, das Snape das nicht auf seiner Buchliste hat." Harry antwortet darauf nur: "Er unterrichtet eh nicht, ich gehe fast jede Wette ein, daß er das Buch all seinen Slytherins empfiehlt." Auch Hermine fand das ein oder andere Buch, und so brauchten sie über 2 Stunden im Buchladen. Als sie zur Kasse gingen sah Sirius den aktuellen Tagespropheten und nachdem er eine große Überschrift auf der Titelseite sah kaufte er sich eine Ausgabe.

Sie waren noch nicht ganz zu Hause, als Harry und Hermine wie aus einem Mund fragten, warum er den Propheten gekauft hatte. Darauf zeigte er ihnen grinsend die Titelstory 'Sirius Black unschuldig? - Minister will mit Fehler seiner Vorgänger aufräumen'. "Das hört sich vielversprechend an, der Minister will wohl nun lieber von den Fehlern seiner Vorgänger profitieren und nicht davon herunter gezogen werden." sagte Hermine und Harry ergänzte "Wie eine Fahne im Wind. Nur so kann er sich halten." Sirius nickte "Ja, wenn durch unseren Beweis heraus kommt, daß ein Lord einer altehrwürdige Zaubererfamilie ohne Verhandlung unschuldig in Askaban eingesperrt wurde, gibt das einen Aufruhr, so kann er das auf seine Vorgänger schieben und sich sogar profilieren." Dem konnten Harry und Hermine nur zustimmen. Sirius sagte, er wolle einige Unterlagen in seinem Arbeitszimmer durchsehen und in Ruhe den Propheten lesen. Dafür ging er hoch in sein Arbeitszimmer. Harry und Hermine hingegen gingen in Harrys Zimmer, wo er zuerst seine neuen Bücher einsortierte, danach holte Harry noch schnell das Bücher über Runenkunde und Aritmantik, in denen er schon gelesen hatte. "Hermine, kennst du diese zwei Bücher?" "Ja, ich hatte sie mir auch direkt als Zusatzlektüre zur Vorbereitung geholt. Hast Du sie schon durchgelesen?" "Nach nicht ganz, das Buch zur Runenkunde hab ich schon fast durch, ich bin da im vorletzten Kapitel. Und das zur Aritmantik hab ich erst zur Hälfte gelesen." "OK, dann sollten wir heute mit Runenkunde anfangen. Ich habe meine alten Aufzeichnungen mitgebracht und damit können wir uns nach und nach durch den gesamten Kurs des letzten Jahres in beiden Fächern arbeiten. Schaffst Du es, heute Abend das Runenkundebuch durchzulesen?" "Ja, ich wollte heute Abend das Buch beenden und die Hausarbeit für Zauberkunst anzufangen. Mal schauen, wie weit ich da komme. Da ich soviel aufzuholen habe, kann ich es mir nicht leisten, die Hausaufgaben auf die lange Bank zu schieben." Hermine nickte und so begannen sie mit dem Stoff für Runenkunde.

Harry wunderte sich wie gut er mit Runenkunde klar kam, das Buch, was er zuvor gelesen hatte, half ihm vieles besser zu verstehen. Er begriff nun, warum sich Hermine in den Ferien immer so intensiv auf das nächste Schuljahr vorbereitete und nahm sich vor, es ihr gleich zu tun. Bis Hermine gegangen war, hatten sie den Stoff des ersten Monats durchgearbeitet und er wollte die Hausaufgaben der 4. Schulwoche für Runenkunde bis zum morgigen Mittag erledigt haben. Hermine würde zwar schon zum Frühstück wieder vorbei kommen, aber sie hatten vereinbart, das sie den Vormittag dazu nutzen wollten, die Hausaufgaben für Zauberkunst abzuschließen und ein paar Zauber zu üben. Anschließend nach einer Pause am Pool würden sie dann die Arbeiten für Runenkunde wieder aufnehmen. Er wollte gerade mit den Hausaufgaben für Zauberkunst beginnen, als Sirius an seine Tür klopfte und fragte, ob er hereinkommen dürfe. Als Harry dies bestätigte, trat er ins Zimmer. "Oh, Hermine ist schon nach Hause gegangen?" "Ja, aber morgen zum Frühstück ist sie wieder da, da ihre Eltern früh in der Praxis sein müssen, haben sie morgens nicht viel Zeit. Aber ab nächster Woche machen sie Urlaub und dann haben sie mehr Zeit für Hermine." "Aber morgen lasst mich bitte ausschlafen." "Morgen wollen wir ja nicht weg, da wollen wir erst Hausaufgaben machen, dann wollen wir an den Pool und Nachmittags gehts weiter mit Runenkunde." "Da habt Ihr euch ja was vorgenommen, gut, das Ihr auch Zeit für etwas Spass am Pool eingeplant habt. Aber das ist nicht der Grund, warum ich her gekommen bin. Ich wollte dich fragen, ob ich Dobby mit einem Brief zu jemanden schicken kann." "Aber klar, ich hab nichts dagegen." Dann verabschiedete sich Sirius und Harry arbeitete noch ein wenig an den Hausaufgaben. Bevor er dann gegen 22:00 Uhr ins Bett fiel, hatte er auch die letzten 2 Kapitel im Buch über Runenkunde gelesen.

Am nächsten mMorgen wachte Harry schon um kurz nach 7 Uhr auf und begab sich unter die Dusche. Danach ging er herunter, um zu frühstücken, als es auch schon an der Tür klopfte und noch bevor Dobby reagieren konnte, hatte Harry die Tür geöffnet. "Guten Morgen Harry" wurde er von Hermine begrüßt. "Guten Morgen, wollen wir frühstücken? Sirius ist noch am Schlafen, und er hat mich gebeten, ihn heute ausschlafen zu lassen." Darauf musste Hermine lachen, sie nahm ihn an die Hand und sie gingen zusammen zum Frühstück. Nach einem ausgiebigen Frühstück, wo Dobby sich beschwerte, daß Harry selber die Tür geöffnet hatte, wollte Hermine gerade aufstehen, als Harry Dobby fragte: "Hat Sirius Dich gestern noch mit einem Brief los geschickt? Kannst Du mir mehr darüber erzählen?" "Master Sirius hat Dobby zu Familie Tonks geschickt und hat mir 2 Briefe mitgegeben. Einen für Miss Dromeda und einen für Mister Edward. Miss Tonks hat dann gesagt, das sie übermorgen wie gewünscht kommen und niemanden etwas erzählen würden." Worauf Hermine fragte: "Harry kannst du mir mehr sagen, meine Eltern sind Samstag auch da. Wenn noch mehr Hexen und Zauberer da sind, hat Sirius doch sicher etwas vor." "Keine Ahnung, wir sollten ihn später fragen." Dann nahm er sie an die Hand und sie gingen in die Bibliothek, in die er schon die Sachen für seine Zauberkunst Hausaufgaben gebracht hatte.

Harry hatte seine Hausaufgaben gerade fertig und fragte Hermine, ob sie sich seine Hausaufgabe einmal durchlesen könne, als Sirius seinen Kopf in die Bibliothek steckte. "Na, schon wieder fleißig?" Hermine unterbrach gerade die Übungen an einer Abwandlung des Lumoszaubers, mit dem sie Licheffekte in verschiedenen Farben erzeugen konnte, und nahm Harrys Hausaufgaben. Harry meinte nur: "Na Schlafmütze, auch schon wach? Wer ist denn diese Familie Tonks, die am Samstag kommen soll und warum?" "Also Andromeda Tonks ist meine Kusine, übrigens ist sie auch deine Großkusine, Sie wurde aus der Familie Black ausgestoßen da sie einen muggelgeborenen Zauberer geheiratet hatte. Ausserdem ist Edward Tonks ein Anwalt, der mir sicher gut helfen kann, und die beiden sind sicher auch daran interessiert, was wir herausgefunden haben." "OK, aber ich hoffe nicht, daß es deshalb zu Problemen mit Hermines Eltern kommen wird." "Nein, gar nicht. Höchstens bekommen wir zusätzliche Mitstreiter und die können wir sicher gut gebrauchen." Hermine war derweil in Harrys Hausaufgaben vertieft und als sie aufsah, lobte sie Harry. "Harry, das ist wirklich gut, du hast die Aufgabe aus einem völlig anderen Blickwinkel angegangen als ich, aber sie ist mindestens so gut wie meine." Harry errötete wegen des Lobs von Hermine und murmelte nur: "Danke, dann können wir ja nun an den Pool gehen." "Ist das nicht zu kalt?" fragte Hermine darauf, doch Sirius sagte nur, daß der Poolbereich mit einem Wetterschutzzauber versehen war und es daher in dem Bereich immer angenehm warm und trocken sei. Von Sirius Worten überzeugt, war Hermine bereit raus zu gehen, um sich am Pool ein wenig zu vergnügen und zu erholen, bevor sie nach dem Mittagessen mit Runenkunde weitermachen würden.

Nach der ausgiebigen Pause am Pool und einem reichhaltigen Mittagessen gingen die zwei wieder in Harry Zimmer, um sich mit der Runenkunde zu beschäftigen, Harry las das nächste Kapitel und Hermine schaute sich die Hausaufgaben an, in denen sie nur einen kleinen Fehler fand. "Du hättest dafür bestimmt ein 'Erwartungen übertroffen' bekommen, wenn du den kleinen Fehler nicht gemacht hattest, daß diese Rune hier nicht nur Eis, sondern auch stetig bedeutet, wäre das vielleicht sogar ein 'Ohnegleichen' geworden. Lass uns nun mit den Aufgaben der fünften Woche weiter machen." Und schon waren sie wieder so in den Übungen vertieft, so daß die das Läuten der Gegensprechanlage nicht hörten. Sirius ging hinunter und schaute, wer angekommen war. Er öffnete die Tür für Sophie. "Hallo, schön das du vorbei kommst. Hast du schon Feierabend?" "Hallo Sirius. Ja, mein letzer Patient hat abgesagt und da konnte ich eher die Praxis verlassen, Henry wird erst in gut 2 Stunden Feierabend machen können. Ich hoffe, ich störe nicht?" "Nein, gar nicht, Hermine und Harry sind oben am lernen. Aber ich habe auch etwas zu erzählen, ich wollte Euch nicht am Samstag damit überraschen, aber meine Kusine wird mit ihrem Mann auch vorbei kommen. Sie ist Heilerin und ihr Mann ist ein muggelgeborener Anwalt. Ich denke, sie können uns gut unterstützen, denn die Infos, die ich habe, sind echt unglaublich."

Und so unterhielten sich die zwei weiter, um zwei Stunden später hoch in Harrys Zimmer zu gehen. "Hallo, meine Kleine", begrüßte Sophie ihre Tochter, "wir müssen langsam los. Du kannst morgen wieder herkommen." Darauf verabschiedete sich Hermine und ging mit ihrer Mutter nach Hause.

Schließlich wurde es Samstag und gegen 11 Uhr klingelte die Familie Granger bei Sirius und Harry. Sie wurden von Dobby herein gelassen. "Master Harry und Mister Sirius sind am Pool." Henry wunderte sich und fragte: "Was machen die beiden bei dem Regen am Pool, durch das Wetter ist es doch auch viel zu kalt." Daraufhin erklärte Hermine ihren Eltern, daß der Poolbereich durch Wetterzauber geschützt war und es daher dort warm und trocken sein würde und sie auch deshalb darauf bestanden hatte, daß sie alle ihr Schwimmzeug mitbringen sollten, obwohl das Wetter eigentlich dagegen sprach. Sie traten hinaus in den Poolbereich. Obwohl es eigentlich am regnen war, war es im Poolbereich zwar stark bewölkt, aber trocken und deutlich wärmer. Sirius stand in einer Schwimmshort und einem Hawaiihemd am Grill und kümmerte sich zusammen mit Dobby um das Grillgut und Harry war im Pool. Als Hermine das sah, zeigte sie ihren Eltern, wo sie sich umziehen konnten und war selbst schon in der Umkleide verschwunden, um sich umzuziehen. Es dauerte nur wenige Augenblicke und Hermine rannte zum Pool, um mit Harry herumzualbern. Hermines Eltern sahen das ganze gerührt, noch nie hatten sie ihre Hermine so ausgelassen mit Freunden rumalbern sehen. Sie waren froh, daß Hermine so glücklich war, ihren besten Freund nun in der Nähe zu haben. Und auch Sirius schien sich zu einem guten Freund für sie zu entwickeln, sie hatten nun endlich jemand, mit dem sie offen über Hermine sprechen konnten und Rat über die Zaubererwelt einholen konnten. Sie begaben sich zu Sirius und unterhielten sich, wobei sie nicht nur das Grillgut, sondern auch die zwei Teenager im Auge behielten.

Sie hatten sich gewundert, wieso Sirius so früh bereits grillte. Er hatte ihnen erklärt, daß es einen Stasiszauber gäbe, den er über die Teller mit dem Grillgut gelegt hatte und selbst wenn sie erst in 2 Stunden das Fleisch essen würden, wäre es so als ob das Fleisch gerade von Grill gekommen wäre, und da sie heute mit sieben Personen den Samstag genießen und die Probleme besprechen wollten, war es so viel einfacher zu grillen. Gegen 14 Uhr trafen schließlich auch Andromeda und Edward Tonks ein. Nachdem sich die Erwachsenen untereinander vorgestellt hatten und man sich darauf geeinigt hatte, beim Vornamen zu bleiben, bestand Eward Tonks mit den Worten, "Bitte nennt mich Ted, so nennen mich all meine Freunde." darauf, Ted genannt zu werden. Schließlich wurden auch Harry und Hermine dazu gerufen. Harry war erfreut, eine magische Verwandte kennen zu lernen, auch wenn es nur eine Großkusine war, und er erfuhr, das sie auch eine Tochter hatten, die in dem Jahr bevor Harry nach Hogwarts kam, mit guten Noten die Schule abgeschlossen hatte. Sie war nun in ihrem letzten Jahr der Auroren Ausbildung und sie wollten sie nicht in einen Konflikt stürzen, daher wurde sie nicht informiert und war noch nicht dabei. Aber sobald alles geklärt war, würde sie sicherlich auch häufiger zu Besuch kommen. Auch war man sich schnell einig, nun zu essen und Dobby deckte mit einem Fingerschnipp den Tisch mit verschiedenen Salaten, Brot, Soßen und nartürlich dem Grillfleisch.

Nachdem sie alle gesättigt waren, zogen sie sich in die Bibliothek zurück, wo Sirius und Harry über alle Ungerechtigkeiten, die ihnen bekannt war, berichteten. Sie fingen mit dem Status von Muggelgeborenen und Halbblütern an, wie schwierig es für sehr viele von ihnen war, in der britischen Zauberergesellschaft Arbeit zu finden. Daß Muggelgeborene häufig auswanderten oder Wege fanden, besser Geld zu verdienen. Hier berichteten sie von Andrew Smith der ihre 'Elektrik' verlegt hatte. Auch erzählten sie von dem ungleichen Steuersystem, und was sie über die Geldschneiderei des Ministeriums beim Wechsel von Pfund in Galleonen erfahren hatten. Und dann erzählten sie den Tonks noch alles über Sirius Fall und zeigten ihnen den Beweis seiner Unschuld.

Darauf folgte eine hitzige Diskussion, wie man nun weiter vorgehen soll und was man für Möglichkeiten hätte. Letztlich kamen alle zu dem Schluss, das für den Moment keine weiteren Möglichkeiten bestanden als das, was sie schon gemacht hatten. Die Grangers kämen nun erstmal günstig an Galleonen, Ted Tonks würde Sirius juristisch vertreten und sobald Sirius frei gesprochen wäre, würde er Andromeda wieder zurück in die Familie holen, dies würde auch positive Auswirkungen für die Tonks haben. Ausserdem wollte Sirius schauen, das Remus zu ihnen stoßen würde und alle gemeinsam wollten sie nach einer Lösung suchen, wie sie den anderen Halbblütern und Muggelgeborenen helfen könnten. Aber hierfür würden sie weitere Verbündete benötigen. Dabei erkannten Hermine und Harry, daß sie ihren Freundeskreis deutlich erweitern sollten. Das goldene Trio hatte zwar sich, aber Freunde kann man nie genug haben. Hermine überzeugte Harry auch davon, das man über die Hausgrenzen hinaus schauen sollte. Nachdem der Tag gemütlich am Abend ausklang, verabredeten sich die Erwachsenen für das nächste Wochenende und Sirius machte mit den Tonks Termine für die nächste Woche. Mit Ted, um die nächsten juristischen Schritte zu besprechen und Andromeda wollte Harry einmal gründlich durchchecken. Harry und Hermine brauchten sich nicht extra verabreden. Sie wussten auch so, das sie sich fast täglich sehen würden.