Disclaimer: Nichts an dieser Geschichte gehört mir. Alle Charaktere und Schauplätze, die aus dem Harry Potter – Universum entnommen sind gehören J. oder Warner Bros. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, ich schreibe diese aus Spass.

Ich hoffe euch gefällt meine Geschichte, wenn ich Meinungen oder Kritik in Form von Reviews erhalte, würde mich dies freuen.

Leider habe ich nicht viel Zeit, so dass es nur langsam Updates geben wird.

So, nun aber viel Spass beim Lesen dieser Geschichte

Harry Potter und die Macht des Goldes

6 – Endlich Schluss mit Tränken

Als Harry am Morgen die Küche betrat, war er erstaunt, daß Sirius schon am Tisch saß. "Guten Morgen Harry," wurde er begrüßt, "frühstücke in Ruhe und dann werden wir deine Augen verbinden müssen und du wirst den Augenheiltrank nehmen. Heute Abend solltest du die Augenbinde nicht mehr brauchen und morgen Abend sollte die Behandlung abgeschlossen sein. Deine Brille wirst du auf jeden Fall nicht wieder aufsetzen müssen. Auch wenn du dann vielleicht noch nicht optimal sehen kannst, wäre es schlecht für die Behandlung, wenn du während dieser deine Brille tragen würdest." "Aber wie soll ich dann heute lernen?" "Da wird dir Hermine doch sicher helfen." "Wobei soll ich Harry helfen?" fragte Hermine, die gerade mit Dobby den Raum betrat. "Harry wird heute mit seiner Augenbehandlung starten und daher eine Augenbinde tragen müssen und lesen ist für heute und morgen Vormittag tabu." "Sicher werde ich Harry helfen. Ich kann ihn ja abfragen und alles, was er möchte, vorlesen. Wolltest du nicht heute Abend mit meinen Eltern und den Tonks ins Theater?" "Ja," antwortete Sirius, " ich werde heute Abend nicht da sein." „Wenn du und meine Eltern nichts dagegen haben, kann ich hier bleiben und Harry Gesellschaft leisten." "Das besprechen wir, wenn deine Eltern mich abholen." Hermine nickte und setzte sich neben Harry, als Hedwig mit einem Brief hereinflog. Harry nahm sich seinen Brief und hielt Hedwig ein wenig Speck hin, welcher schnell von ihr mit unters Dach genommen wurde. "Neville hat geantwortet, kannst du mir den Brief gleich vorlesen, je schneller ich den Trank zu mir nehme um so schneller hab ich alles hinter mir." Als Harry mit dem Frühstück fertig war, schaute er zu Hermine: "Brauchst du noch etwas oder sollen wir in die Bibliothek? Da haben wir alles was wir brauchen und Dobby bringt uns gern alles, was später fehlen sollte." "Nein, die Tasse Tee hat mir gereicht, ich hatte ja schon zu Hause gefrühstückt." So nahmen die beiden Nevilles Brief, den Trank und die Augenbinde und gingen in die Bibliothek, während sich Sirius in sein Arbeitszimmer zurück zog.

In der Bibliothek setzten sich Harry und Hermine an einem kleinen Tisch in Sessel, auf dem Tisch lagen der Brief, der Trank und die Augenbinde sowie einige Bücher, die sie herausgesucht hatten. Harry nahm sich nach kurzen Zögern die Augenbinde und band sich diese über seine Augen. Nach kurzen Testen tastete er vorsichtig nach dem Trank und öffnete die Flasche. "Schaust du bitte auf die Uhrzeit, Hermine, Misses Tonks wird sicherlich danach fragen." Sie nickte automatisch, aber setzte kurz darauf hinzu: "Wir haben es nun genau 8:35 Uhr." Und schon stürzte sich Harry den Trank herunter. Er schüttelte sich und kommentierte den Geschmack mit verzogenen Gesicht: "Das war widerlich, gut, daß ich den nur einmal brauche. Kannst du mir nun Nevilles Brief vorlesen?" Und so las ihm Hermine den Brief vor und beide stellten fest, das Nevilles und seine Liste viele Überschneidungen hatten. Harry wunderte sich, daß auch auf der Liste von Neville Dumbeldore fehlte, und alles in allem fand er niemanden, der ihn stören würde. Neville schlug vor, die Einladungen von gemeinsam eingeladenen Gästen von beiden unterschrieben werden sollten und die Gäste, die nur auf einer der Listen standen, nur von einem von ihnen. Aber in allen Einladungen sollte stehen, daß sie gemeinsam feiern würden. "Lass die Gästeliste bitte liegen, wir werden sie später Andromeda Tonks zeigen, nicht das sich durch Nevilles Liste Probleme für mich ergeben könnten. Ich glaube, du solltest mich nun abfragen, und da, wo die meisten Wissenslücken sind, liest du mir entsprechende Texte vor." Und so fingen sie an, gemeinsam zu lernen.

Gegen Mittag kamen die Tonks vorbei und Ted ging zu Sirius, während Andromeda zu den beiden in die Bibliothek kam, sie erkundigte sich, wann Harry den Trank eingenommen hatte und kommentierte dies mit: "Dann muss ich um 15:35 Uhr den ersten Zauberspruch wirken und morgen um 7:35 Uhr den zweiten, davor kommt die Augenbinde ab und um 14:05 Uhr ist der letzte Spruch dran. Um 15:05 Uhr sollte dann alles vorbei sein." "Das ist toll, auf dem Tisch liegt die Gästeliste von Neville, kannst du bitte mal schauen, ob da wer dabei ist, der oder die sich für mich zu einem Problem entwickeln könnte. Wir haben beschlossen, daß wir Einladungen, die sich überschneiden, gemeinsam unterschreiben und den Rest nur derjenige, der die Familie einlädt. Aber wir weisen in diesen Einladungen darauf hin, daß wir gemeinsam feiern." antwortete Harry. Andromeda nahm sich die Liste und las diese schnell durch. "Nein, diese Liste ändert nichts und es ist niemand auf der Liste, wo du ein Veto aussprechen solltest. Hat Neville jemanden auf deiner Liste abgelehnt?" "Nein, meine Gäste waren alle für ihn und seine Großmutter akzeptabel." "Gut, dann will ich euch nicht weiter stören und auch ein wenig lesen." Damit setzte sie sich in einen Sessel auf der anderen Seite des Raumes und die beiden fuhren fort zu lernen.

Die Tonks blieben zum Mittag und Harry erfuhr, das die Arbeiten für Sirius Prozess Fortschritte machten und sich alle Erwachsenen aufs Theater freuten. Nach dem Essen verabschiedeten sich die Tonks bis später und gingen ihrer Arbeit nach. Hermine führte Harry wieder hoch in die Bibliothek und Sirius las sich auch noch einmal die Gästeliste von Neville durch. Pünktlich für den ersten Zauber betrat Andromeda die Bibliothek und Hermine schaute gespannt zu, wie sie den Zauber auf Harry wirkte. "Ist es normal, das ich das Gefühl habe die Augen würden wärmer werden und es sich anfühlt, als ob mal auf sie gedrückt und mal an ihnen gezogen wird?" "Das ist gut, das sind die normalen Wahrnehmungen während der Behandlung. Ich muss aber wieder weiter. Ich muss noch ein paar Patienten behandeln, damit ich gleich ins Theater kann." Und schon waren die beiden wieder allein.

Hermine half Harry gerade, die Anwort an Neville zu schreiben , als ihre Eltern und Sirius in die Bibliothek kamen. Sie unterhielten sich eine Weile und Hermine bekam die Erlaubnis, bei Harry zu bleiben. Ein wenig später trafen auch die Tonks ein und kurz darauf brachen die fünf Erwachsenen auf, um sich einen schönen Abend zu machen. Nachdem Hermine den Brief für Harry geschrieben hatte, gingen sie unters Dach, um den Brief an Neville mit Hedwig zu verschicken. Danach gingen sie in Harrys Zimmer, wo sich die beiden aufs Bett legten, um sich zu unterhalten.

Als Sirius zusammen mit den Grangers spätabends das Haus betraten, war es still, und als sie den Flur, in dem Harrys Zimmer war, erreichten, sahen sie, daß die Tür offen war und auch Licht aus dem Zimmer fiel, aber zu hören war nichts. Als sie leise ins Zimmer traten, mussten alle drei bei dem Anblick der beiden Teenager lächeln. Harry und Hermine lagen angezogen auf dem Bett und hielten sich gegenseitig im Arm, ein Lächeln lag auf ihren Gesichtern. Sirius und Sophie Granger sahen sich kurz lächelnd an, als er flüsterte: "Wir sollten sie zudecken und das Licht aus machen." Die Grangers nickten beide bei dem Vorschlag, und so legte Sirius eine Decke über die beiden. Dann verließen sie das Zimmer und löschten beim Herausgehen das Licht. Als Sirius die Tür geschlossen hat, fragte er: "Sophie, Henry, wollt ihr heute Nacht auch hier übernachten? Wir könnten dann morgen früh alle zusammen Frühstücken, bevor ihr in die Praxis fahrt." "Das ist ein guter Vorschlag." antwortete Mister Granger. So zeigte Sirius ihnen ihr Zimmer und alle zogen sich zur Nacht zurück.

Es war noch früh am Morgen, als Harry wach wurde. Zuerst wunderte er sich, daß es noch dunkel war, als ihm die Augenbinde einfiel. Aber dann wunderte er sich über das Gewicht auf seiner Brust und einen vertrauten Duft von Vanille, der in seine Nase kroch. Vorsichtig tastete er mit seiner linken Hand nach dem was auf seiner Brust lag, da sein rechter Arm eingeklemmt war. Er ertastete eine Nase und kurz darauf eine Haarmähne als er dann noch Hermine murmeln hörte: "Lass mich noch etwas schlafen, Mami." musste er lächeln. Er hoffte, das die beiden keinen Ärger bekommen würden, aber sie waren einfach eingeschlafen, während sie sich unterhielten. Kurz darauf wurde auch Hermine wach und erschrak erst, als sie Harry sah, als sie jedoch feststellte, das sie zugedeckt wurden, machte sie sich keine Sorgen, das sie Ärger bekommen würden. Sie sah zu Harry und war froh, das er nicht sehen konnte wie sie errötete: "Guten Morgen Harry, ich hoffe du hast gut geschlafen." nuschelte sie leicht verlegen. "Ja, danke. Ich hoffe, Du hast auch gut geschlafen. Kannst Du mir sagen, wie spät es ist?" "Wir haben es 7:15 Uhr, wir müssen uns beeilen, in 20 Minuten wird Misses Tonks hier auftauchen." Sie stand auf und faltete die Decke, die über sie gelegt wurde. Dann ging sie schnell ins Bad, um sich frisch zu machen. Harry rief in der Zwischenzeit nach Dobby, der ihm frische Kleidung anreichte, damit er sich frische Sachen anziehen konnte. Dobby war gerade mit seiner schmutzigen Wäsche verschwunden, als Hermine mit Misses Tonks das Zimmer betrat. "Guten Morgen Harry, bereit für den nächsten Zauber?" Harry nickte und konnte kurz darauf hören, wie Andromeda einen Zauber sprach. "In 2 Stunden darfst Du die Augenbinde abnehmen und später komme ich für den letzten Zauber und die Abschlussuntersuchung vorbei." "Bis später." antworteten Harry und Hermine wie aus einen Mund und gingen dann herunter, um zu frühstücken.

Als sie das Esszimmer betraten, stellte Hermine verwundert fest, daß neben Sirius auch ihre Eltern am Tisch saßen und frühstückten. "Mom, Dad, was macht ihr denn hier? Oh Entschuldigung, erst mal guten Morgen zusammen." "Nachdem wir euch gestern zu gedeckt hatten, beschlossen wir Sirius´ Einladung anzunehmen und hier zu übernachten. Ich hoffe, mit deiner Behandlung klappt alles, Harry?" fragte Misses Granger. "Ja, Andromeda Tonks ist mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden." Hermine half Harry an seinen Platz und sie genossen das gemeinsame Frühstück. "So, wir müssen nun leider zur Arbeit, aber was haltet ihr davon, das wir heute Abend gemeinsam Essen gehen, um den Abschluss von Harrys Behandlung zu feiern?" fragte Henry Granger, was von allen mit Begeisterung aufgenommen wurde. "Dann bis später." sagte Sophie Granger, als sie mit ihrem Mann zur Praxis aufbrach.

Nach 2 Stunden nahm Harry die Augenbinde ab. Er war zunächst vom Licht etwas geblendet und auch war alles noch etwas verschwommen, aber lange nicht so schlimm wie vor der Behandlung wenn er keine Brille auf hatte. Er lernte immer noch mit Hermine, die immer schwierigere Fragen zu Arithmantik und alte Runen fragte. Aber zu Harrys Verwunderung konnte er fast alle Fragen beantworten. Mittags saßen sie zusammen mit Sirius beim Essen und er konnte schon so gut wie mit seiner alten Brille sehen, er wusste das diese nicht optimal war und hoffte das sich seine Sehkraft noch weiter verbessern würde.

Kurz nach dem Essen kam Andromeda Tonks. "Da ich schon alle Termine hinter mir habe, dachte ich mir wir könnten über die Etikette der magischen Welt reden. Ich will euch beide darin unterrichten. Und wenn es soweit ist, werde ich den nächsten Zauber sprechen." Die beiden stimmten zu, denn sie würden dieses Wissen auf Harrys Geburtstagsfeier sicher gebrauchen können. Sie lernten, wie sie sich formell als auch informell zu verhalten hatten und wie ihr jeweiliger sozialer Stand war. Auf Grund Harrys Familie und seinem Status als Erbe stand Harry ziemlich weit oben in der Gesellschaft, und ihm wurde klar, das von ihm daher ein gewisses Verhalten erwartet wurde. Harry und Hermine verstanden nun, wieso so viele, deren Eltern nicht magisch waren, versuchten in der nicht magischen Welt wieder Fuß zu fassen oder auswanderten.

Nach dem letzten Zauber verbesserte sich Harrys Sehschärfe noch mal deutlich und als Andromeda ihre Abschlussuntersuchung durchführte, war sie sehr zufrieden. "So, die Brille kannst Du getrost vergessen, Harry. Heute Abend ist dann die Skele-Wachs-Behandlung dran. Dann wäre morgen ein Großteil deiner Behandlung abgeschlossen." Harry verzog sein Gesicht, als im klar wurde, daß dies eine schwierige Nacht werden würde. "Ich glaube, Du kommst morgen deutlich später, Hermine. Ich werde sicher lange schlafen." Hermine nickte und meinte dann: "Schicke einfach Hedwig, wenn ich rüber kommen soll, dann kannst Du in Ruhe ausschlafen." "Dann lasst uns weiter eure Etikette üben." Und so lernte die beiden noch einiges über die magische Welt. "Das sollte wirklich ein Pflichtfach für alle sein, die in der nicht magischen Welt aufgewachsen sind. Es ist so vieles anders als das, was wir gelernt haben." kommentierte Hermine später, als sie die Lektion beendeten. Da konnten Andromeda und Harry nur zustimmen. "So, ich muss nun nach Hause." verabschiedete sich Andromeda. "Gib einfach übers Flohnetz Bescheid, wenn du wieder zu Hause bist, dann komme ich rüber und wir starten die Skele-Wachs-Behandlung." Harry nickte. Andromeda verließ das Haus über das Flohnetzwerk. Kurze Zeit später trafen Hermines Eltern ein und gratulierten Harry zur erfolgreichen Behandlung. Und eine halbe Stunde später brachen sie zusammen mit Sirius auf in ein griechisches Restaurant, da Sirius und Harry fast nur die englische Küche kannten und sie ihren Horizont erweitern wollten.

Als sie später wieder zu Hause ankamen, ging Harry in sein Zimmer, um sich auf die Behandlung vorzubereiten und Sirius informierte Andromeda. Harry hatte sich gerade in sein Bett gelegt, als die beiden sein Zimmer betraten. Andromeda sprach, nachdem sie ihn über die geplante Vorgehensweise informierte, einen Zauber um ihn zu fixieren und anschließend lies sie einige Knochen verschwinden. Dann trat sie näher an Harry heran und verabreichte im den Skele-Wachs Trank. "Versuche, Dich zu entspannen, Harry. Ich weiß, daß es eine anstrengende Nacht für Dich wird. Rufe nach Sirius, wenn Du Hilfe brauchen solltest. Sirius wird mich nötigenfalls verständigen. Aber ich denke nicht, das das nötig sein wird." "Vielen Dank, und sei nicht böse, wenn ich sage, daß wir uns hoffentlich erst in ein paar Tagen sehen werden." Hier mussten Andromeda und Sirius lachen und sie verließen sein Zimmer.

Nach einer anstrengenden Nacht wachte Harry erst gegen 11:00 Uhr auf. Und ging, nachdem er sich angezogen hatte, herunter, um seinen riesigen Hunger zu stillen. Daß er diesen haben würde, hatte Andromeda ihm gestern erzählt. Das lag daran, das dem Körper beim Nachwachsen mehrerer Knochen viel abverlangt wurde. Nach seinem ausgiebigen Frühstück ging er ins Wohnzimmer, wo Sirius vor einem Haufen Pakete und Briefe saß.

Er grinste dabei wie ein Kind zu Weihnachten. "Was sind das für Pakete und Briefe, Sirius?" "Das sind unsere 'elektrischen' Geräte. Sollen wir sie direkt aufbauen?" "Wir sollten uns zuerst Telefonkarten für die Handys holen, und dann können wir alles aufbauen." Sirius stimmte dem zu und so begaben sich die zwei ins Zentrum, um sich die Telefonkarten zu holen. Der Händler war etwas enttäuscht, nicht auch noch Handys zu den Karten verkaufen zu können. Kurze Zeit später schauten die beiden in der Praxis der Grangers vorbei. "Warum wolltest Du unbedingt hier vorbei, Harry?" "Das dritte Handy will ich Hermine zum Geburtstag schenken, und ich wollte mit Hermines Eltern sprechen, so daß sie eine Telefonkarte holen. Dann können sie Hermine zum Geburtstag gratulieren, wenn sie das Handy bekommen hat." Hermines Eltern waren von Harrys Geschenkidee begeistert, sie wollten Sirius in den nächsten Tagen die Karte geben, so daß das Handy an Hermines Geburtstag einsetzbar war. Sie verabredeten eine Uhrzeit, die sich Harry notierte und diese würde er zu Hause auf Hermines Handy kleben, so das er dafür sorgen konnte, daß Hermine um diese Zeit bereit für ein Telefonat sein würde. Sie verabschiedeten sich und waren kurz darauf zu Hause. Harry erklärte Sirius, wie er sein Handy aktivierte und wie er Telefonnummern speichern konnte. Dann zeigt er ihm noch, wie man telefonierte. Danach bauten sie alle weiteren Elektrogeräte auf und gegen 14:00 Uhr rief er dann Hermine an. "Hermine Granger, mit wem spreche ich?" "Hallo Hermine, hier ist Harry. Mein Handy und die anderen Elektrogeräte sind angekommen. Willst du schauen kommen? Meine und Sirius´ Telefonnummer gebe ich Dir hier." "Ich freue mich, bis gleich."

Nachdem er aufgelegt hatte, nahm sich Harry den Brief von Neville, welcher von ihm in Ruhe gelesen wurde. Neville lud Hermine und ihn ein, morgen vorbei zu kommen. Dann könnten er und Neville die Einladungen schreiben und den Tag zusammen verbringen. Er würde mit Hermine darüber reden müssen. Er fragte sich nur, wie er zu Neville kommen konnte, bis er am Ende des Briefes seine Flohnetzadresse las. Wenig später betrat Hermine das Wohnzimmer, als er gerade die Boxen der Stereoanlage anschloss.

"Hi Harry, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, ich wäre im Haus einer meiner nichtmagischen Verwandten." "Hallo Hermine, Neville hat geantwortet und er lädt uns ein, morgen vorbei zu kommen." "Das hört sich toll an, wenn meine Eltern es erlauben, würde ich gern Neville besuchen, aber wie kommen wir zu ihm?" "Er hat im Brief seine Flohadresse genannt, daher können wir ihn von hier besuchen. Hoffentlich lande ich nicht wieder auf meinem Hintern." "Das wird schon, mit ein bisschen Übung wird dir das sicher nicht mehr passieren. Aber wie wäre es, wenn Du mir eure neue Technik zeigst." Und so gingen die beiden von Raum zu Raum um sich die neuen Geräte anzuschauen und auszuprobieren. Nach 2 Stunden war Hermine begeistert, und bat Harry, ihr den Kontakt zu nennen, damit sie nachfragen konnte, ob sich sich auch einige der Geräte anschaffen könnte.

Bis Hermines Eltern kamen, lernten die beiden noch ein wenig. Mittlerweile war sich Hermine sicher, das Harry die Prüfung schaffen würde. Ihre Eltern waren noch nicht im Haus, als Hermine schon auf sie losstürmte: "Neville hat uns eingeladen, ihn morgen zu besuchen, darf ich Harry begleiten?" Ihre Eltern sahen sich kurz an, ihr Vater nickte und ihre Mutter fragte: "Und wo wohnt Neville und wie kommt ihr zu ihm?" "Wo Neville wohnt, weiß ich leider nicht. Aber wir reisen durch das Flohnetz und somit aus Harrys Wohnzimmer direkt ins Haus von Neville." Sie sahen kurz fragend zu Sirius, der sofort bestätigte: "Das ist eine sichere Reisemöglichkeiten der Zauberer, wenn sie die Zieladresse genannt bekommen haben, ist es fast so, als ob sie von der Küche ins Esszimmer gehen." "Dann hast Du unsere Erlaubnis. Habt ihr schon etwas geplant?" Nun antwortete Harry: "Neville und ich haben direkt hintereinander Geburtstag und wir werden unseren Geburtstag zusammen am Samstag nach unseren eigentlichen Geburtstagen feiern. Morgen wollen wir daher die Einladungen schreiben und verschicken. Und dann Ideen für die Party sammeln. Was wir noch machen werden, hängt auch von Neville und seiner Großmutter, bei der er lebt, ab." Nun meldete sich wieder Sirius. „Dann lasst uns nun erst mal essen, Dobby hat sich sicherlich mal wieder übertroffen und dann kann ich euch alle Geräte zeigen, die heute eingetroffen sind."

Nach einem gemütlichen Abendessen zeigte er den Grangers die neuen elektrischen Geräte. Immer wieder bekam er Tipps zur Bedienung, und auch Hermines Eltern bestätigten, daß wenn sie es nicht besser wüssten, ihnen hier nichts auffallen würde, was sie vermuten lies, daß es sich hier um einen Zaubererhaushalt handeln würde. Als sie sich auf den Heimweg machten, hörte Harry noch, wie sich Hermine mit ihren Eltern über einige der Geräte unterhielt. Sie wollte sich auch einige davon anschaffen.

Am nächsten Morgen klingelte Hermine kurz nach dem Frühstück, da sie noch eine gute Stunde lernen wollten, bis es soweit war, daß sie Neville besuchen würden. Gegen 10:00 Uhr legten sie die Bücher beiseite und machten sich frisch. Harry nannte Hermine nochmal die Flohadresse und fragte: "Wollen wir lieber zusammen oder einzeln reisen?" Hermine biss sich leicht auf ihre Unterlippe und antwortete schließlich mit einem genuschelten: "Es ist mein erstes Mal, das ich das Flohnetzwerk nutze. Wenn es ok für Dich ist, würde ich lieber mit dir zusammen reisen." Harry nickte ihr aufmunternd zu, als sie vor dem Kamin standen. Er warf etwas Flohpulver in den Kamin nahm Hermines Hand und trat mit ihr zusammen in die Flammen. Dann nannte er Nevilles Flohadresse und kurz darauf traten die zwei in ein prächtiges Kaminzimmer und wurden von einem Hauself begrüßt: "Tabby nimmt an, ihr Gäste von Master Neville seid. Mr. Potter und Miss Granger?" "Das ist richtig, wirst Du uns zu Neville bringen oder werden wir hier auf ihn und Lady Longbottom warten?" "Tabby führt die Gäste in den Salon, wo Lady Longbottom und Master Neville auf die Gäste warten."

Kurz darauf betraten die beiden den Salon und grüßten zeitgleich mit einem Knicks bzw. einer leichten Verbeugung: "Lady Longbottom, vielen Dank, daß wir Neville besuchen dürfen." Harry ergänzte noch: "Auch dafür, das ich meinen Geburtstag zusammen mit Neville feiern darf." "Mister Potter, es ist uns eine Ehre, daß der Erbe der Potter Linie mit uns zusammen feiert." Anschließend gingen die beiden zu Neville und begrüßten sich.

Sie zogen sich in Nevilles Arbeitszimmer zurück. "Großmutter hat uns einige Mustervorlagen gegeben. Wir sollen uns ein Set aussuchen. Bei der gemeinsamen Einladung können wir die einfach vervielfältigen und müssen sie nur noch um den jeweiligen Familiennamen ergänzen und unterschreiben. Die Einladungen, die nur von einem von uns ausgesprochen werden sollten wir jeweils einmal abschreiben und dann vervielfältigen. Dann müssen auch hier noch Namen eingetragen werden und unsere Unterschrift. Zum Abschluss müssen wir nur noch die Umschläge beschriften und Großmutter wird uns dann zu einem Posteulenbüro begleiten, damit alle Einladungen zeitgleich heraus geschickt werden. Das könnte eines der gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres werden. Selbst die Gästeliste für Feiern der Malfoys sind nicht von einem solchem Kaliber." "Ich weiß ja, warum ich nicht wollte, daß Dumbledore kommt, aber warum habt ihr ihn nicht auf der Liste, wenn ich fragen darf?" "Das hat mit dem Krieg und seinen Handlungen danach zu tun. Bist du aus der richtigen Familie, wird er Dir immer wieder Chancen geben, dafür musste meine und auch Deine Familie den Preis bezahlen, und daher ist er in Haus Longbottom nicht gern gesehen." Harry nickte: "Wir haben ähnliche Ansichten, Neville, wir sollten uns gegenseitig unterstützen. Ich muss mich bei Dir entschuldigen, ich war dir bisher kein guter Freund. Aber ich werde mich bemühen, das zu ändern. Darauf, daß wir bessere Freunde werden." Dann reichte er Neville die Hand, welche er glücklich annahm und Hermine legte ihre Hand über die der beiden, mit einem Lächeln machten sie sich an die Arbeit.

Zunächst schauten sie zu dritt, welche Einladung ihnen am besten gefiel. Und nachdem sie sich für ein Set entschieden hatten, begannen Harry und Neville, die Einladungen abzuschreiben. Während sie schrieben, rief Neville Tabby herbei, der die Briefe für die gemeinsame Einladung kopierte, da die nur um die passenden Namen ergänzt und von beiden Unterschrieben werden sollten. Schließlich waren die Einladungen abgeschrieben und auch diese wurden von dem Hauselfen kopiert. In der Zeit, in der Tabby die von Harry und Neville geschriebenen Texte kopierte, trugen die zwei ihre Namen in die Einladungen ein und unterschrieben sie und Hermine steckte die fertigen Einladungen in die passenden Briefumschläge und versiegelte diese mit bereit liegenden Siegeln.

Währenddessen unterhielten sie sich darüber, welche Partyspiele sie für die jüngeren Gäste anbieten wollten, welches Essen die Potter und Longbottom Hauselfen zubereiten würden und welche Band angeheuert werden sollte. Als Tabby mittags in Nevilles Zimmer kam, waren sie gerade mit den Briefen fertig und Hermine hatte eine Liste mit ihren Ideen geschrieben, die Tabby schnell verdoppelte, so das Neville eine hatte, um diese heute Abend mit seiner Großmutter durchzugehen und Harry konnte dies mit Andromeda und Sirius machen. "Tabby soll die Herrschaften bringen ins Speisezimmer." Neville bedankte sich und die drei machten sich auf. Nach einem reichlichen Mittagessen machten sich die drei zusammen mit Neville auf, um die Einladungen zu verschicken. Als sie das Büro verließen, verabschiedeten sich Harry und Hermine, da Neville und seine Großmutter noch einen Termin in St. Mungos hatten und die beiden mit den Fahrenden Ritter nach Hause reisen wollten.

"Nie wieder werde ich mich in dieses Höllenfahrzeug setzen." wetterte Hermine, als sie das Haus von Harry betraten. "Wovon redest du?" fragte Sirius, der sah das sich Harry nur mühsam ein Lachen verkneifen konnte. "Dieser verfluchte fahrende Ritter. Wer hat sich dieses Höllengefährt nur ausgedacht?" Sirius lachte auf einmal mit einem leichten Schimmer von Traurigkeit in den Augen auf: "Genau das hat Lily auch gesagt, als sie das erste und letzte mal mit dem Ritter unterwegs war." "Sie wollte eine Taxiflotte mit ähnlichen Eigenschaften aber mit mehr Komfort aufbauen, wenn der Krieg vorbei wäre. Sie hatte schon mit einigen Muggelgeborenen darüber gesprochen, weil die wohl einen Leitungsschein hätten." Nun lachten Harry und Hermine auf: "Kann es sein, daß sie Führerschein gesagt hat?" fragte eine kichernde Hermine. "Ist doch das gleiche, Führer und Leitung." Nun lachten die beiden noch mehr und versprachen, ihm das später zu erklären, dieses Vergnügen sollten Hermines Eltern mit erleben.

Am Abend wurde Sirius erklärt, wieso es Führerschein und nicht Leitungsschein hieß. Dabei mussten alle, auch Sirius, lachen und es war ein vergnüglicher Abend. Nachdem die Grangers nach Hause gegangen waren, zeigte Harry die Liste, welche er zusammen mit Hermine und Neville erstellt hatten. „Ich muss zugeben, das hört sich an, als ob dies das Ereignis des Jahres werden könnte. Ich hoffe, wir können das nächstes Jahr wiederholen, nur das wir dann die Gastgeber sein können."

In den nächsten Tagen lernten Harry und Hermine, außerdem schrieben sich Harry und Neville um die Geburtstagsplanung abzuschließen. Sie verabredeten, das Harrys Hauselfen gegen 10:00 Uhr in Longbottom Manor auftauchen würden, um bei den Vorbereitungen zu helfen. Harry würden dann zusammen mit den Grangers um 14:00 Uhr herüber kommen. Die restlichen Gäste würden ab 16:00 Uhr eintreffen.

An seinem Geburtstag wurde Harry erst gegen 10:00 Uhr wach, er wurde am Tag zuvor nochmal zusammen mit Hermine von Andromeda in der Zaubereretikette gedrillt. Er stand auf und ging ins Bad, um sich zu säubern. Als er dann in sein Zimmer ging, um sich anzuziehen, wunderte er sich, als er auf die Uhr sah, daß er noch nicht geweckt worden war.

Es war still im Haus und als er vor der geschlossenen Tür des Esszimmer stand, murmelte er zu sich selber: „Sirius scheint wohl auch noch zu schlafen." Dann öffnete er die Tür uns erstarrte zu einer Salzsäule, als er das Banner ‚Herzlichen Glückwunsch Harry!' sah und Sirius, die Tonks und auch die Grangers riefen: „Happy Birthday, Harry!". Er war ganz überwältigt, sah eine reichlich gefüllte Tafel und hinten in der Ecke einen Stapel Geschenke. Während eines gemütlichen Frühstücks erklärten ihm die Grangers und die Tonks, daß er ihre Geschenke erst am nächsten Samstag zu der Feier erhalten würde. „Dabei fällt mir ein, wir sollten morgen zusammen in die Winkelgasse gehen, um unser Geschenk für Neville zu besorgen. Bleibt bei einer seltenen magischen Pflanze und einem Buch über deren Pflege?" Hermine nickte „Außerdem brauchen wir noch unsere Kleidung für die Feier." Nun meldete sich Andromeda: „Und ich werde euch begleiten, damit alles passt und für die Feier angemessen ist." Und so verbrachten sie gemeinsam den Sonntag und Harry packte Sirius´ Geschenke aus. Er freute sich über einige neue Bücher, ein paar Computerspiele und sein eigenes Quidditchset. Nun würde er jederzeit trainieren können da er seinen eigenen Schnatz hatte und wenn genug Freunde da wären, könnten sie sogar richtig spielen.

Am nächsten Morgen trafen sich Harry und Hermine um 10:30 Uhr mit Andromeda im Tropfenden Kessel. „Lasst uns erst mal einen Tee trinken und ihr erzählt mir, was ihr Neville schenken wollt." meinte Andromeda und sie begab sich zu einem freien Tisch. Kurz nachdem sich auch Harry und Hermine gesetzt hatten kam auch schon eine Bedienung und fragte, was sie wollten. „Eine Kanne Earl Grey und drei Tassen." „Sehr gerne." Kurz darauf kam sie mit einer Kanne Tee, drei Tassen, Milch sowie Zucker und stellte alles bereit. Mit einem „Vielen Dank." wandte sich Harry an die Bedienung und füllte alle drei Tassen. „Also, " begann Hermine, „Harry und ich wollten zusammen eine seltene Magische Pflanze und ein dazu passendes Buch mit Pflegehinweisen für Neville holen." „Ein abgestimmtes Geschenk ist in Ordnung, aber man schenkt nicht zusammen, da je nach Stand eine gewisse Wertigkeit des Geschenk erwartet wird. Du hättest damit ein zu teures Geschenk und Harry ein zu günstiges. Beides wäre nicht angemessen. Wenn du jedoch das Buch holst und Harry die Pflanze, dann sollte es passen." „Wisst ihr schon, welche Pflanze ihr holen wollt?" Diesmal antwortete Harry: „Wir dachten an einen Lenkpflaumensetzling." „Das ist eine seltene Pflanze und wäre für dich angemessen. Und das Buch dazu ist auch noch nicht zu teuer für Hermine. Das ist eine gute Idee. Die Geschenke werden verpackt und mit einem Namensschild versehen. Dies wird dann bei der Begrüßung übergeben. Später werden Harry und Neville dann die Geschenke unter Verkündung des Schenkenden angereicht werden, dieses wird dann vor allen Gästen geöffnet. Ist es angemessen, wird höflich geklatscht. Ich werde mich so positionieren, das ihr mich beide sehen könnt, wenn ich nicke, heißt das für Euch, daß ihr klatschen solltet. Auf der Karte wird dann noch das Geschenk notiert, da sich Harry und Neville bei allen für ihr jeweiliges Geschenk mit einem Brief bedanken werden. Ich kenne auch einen Laden, in dem ihr die Pflanze und das Buch kaufen können solltet." Sie tranken in Ruhe den Tee aus und Harry übernahm die Rechnung inklusive eines Trinkgelds für die Bedienung, dann machten sie sich auf in die Winkelgasse. Glücklicherweise konnten sie das Buch für 15 Galleonen und den Setzling für 85 Galleonen erwerben. Außerdem holten sie noch Geschenkpapier und Namensschilder.

Wieder zu Hause angekommen verfielen sie für den Rest der Woche wieder in ihrem Rhythmus aus lernen und Spaß am Pool, so das beide etwas braun wurden. Der Samstag näherte sich immer mehr, und je näher er kam, um so nervöser wurde Harry, dies war doch sein erstes gesellschaftliches Auftreten und er hatte so viel zu beachten. Daher bat er Andromeda darum, am Freitag nochmal die wichtigsten Regeln der Etikette für die Feier zu wiederholen. Dem kam Andromeda gerne nach, da Harry zur Familie gehörte und dies, sobald es bekannt wurde, auch für sie Auswirkungen haben würde.