Disclaimer: Nichts an dieser Geschichte gehört mir. Alle Charaktere und Schauplätze, die aus dem Harry Potter – Universum entnommen sind gehören J. oder Warner Bros. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, ich schreibe diese aus Spass.

Ich hoffe, euch gefällt meine Geschichte, wenn ich Meinungen oder Kritik in Form von Reviews erhalte, würde mich dies freuen.

Leider habe ich nicht viel Zeit, so dass es nur langsam Updates geben wird.

So, nun aber viel Spass beim Lesen dieser Geschichte

Harry Potter und die Macht des Goldes

7 – Feste und ihre Auswirkungen

Am Samstag, dem Tag seiner Geburtstagsfeier, aß Harry ein leichtes Frühstück und um 11:00 Uhr kamen Hermine und ihre Eltern herüber. Zunächst lernten die beiden wieder und um 12:00 Uhr nahmen sie alle ein paar Sandwiches zu sich. Anschließend zog sich Hermine mit ihrer Mutter in eines der Gästezimmer zurück, um sich für die Feier zurecht zu machen. Eine Stunde später zogen sich auch Hermines Vater und Harry zurück.

Kurz vor 14:00 Uhr trafen sich alle vor dem großen Kamin. Harry konnte seine Augen gar nicht von Hermine abwenden. In ihrem Kleid, mit dem leichten Make up und den zurecht gemachten Haaren sah sie einfach nur toll aus und ihm wurde einmal mehr bewusst, daß Hermine nicht nur ein guter Freund war, sondern auch ein hübsches Mädchen. „Hermine, du siehst toll aus!" rutsche es ihm einfach heraus. „Vielen Dank." antwortete Hermine schüchtern und lächelte verlegen. Auch Hermines Eltern mussten lächeln, meinten jedoch: „Wir müssen nun aber los, sonst kommen wir zu spät." Harry nahm wie verabredet die Hand von Hermines Mutter und Hermine die Ihres Vaters. Dies war nötig, damit nicht magische Menschen mit dem Flohnetzwerk reisen konnten. Dann nutzten sie, jeweils zu zweit, nacheinander die Flammen in dem Kamin, um nach Longbottom Manor zu reisen.

Als Harry und Hermines Mutter aus dem Kamin traten, machten sie direkt Platz für Hermine und ihren Vater. Diese tauchten gerade aus dem Kamin auf, als der Hauself Tabby auf sie zutrat. Mit einer Handgeste ließ er den Ruß, welcher auf der Kleidung der vier lag, verschwinden und bat sie, ihm zu folgen. Sie wurden in die Bibliothek geführt, wo sie auf Neville und seine Großmutter trafen.

Harry verbeugte sich vor Nevilles Großmutter: „Lady Longbottom, vielen Dank, daß ich hier sein darf. Ich hoffe, die Vorbereitungen für die Feier haben nicht zu viele Umstände bereitet." „Mr. Potter, ich freue mich, den Erben der Potters zu Gast und einen Grund gemeinsam zu feiern zu haben. Es ist schon zu lange her, daß unsere Gemeinschaft ein solch großes freudiges Ereignis hatte. Dank der zusätzlichen Hauselfen des Hauses Potter waren es keine Umstände. Ich wünsche Ihnen nachträglich nochmal alles Gute. Ihr Geschenk haben wir bereits auf Ihren Tisch gelegt." Dann drehte er sich zu Neville und die beiden begrüßten sich auch förmlich. Nachdem Harry Neville nochmal nachträglich zum Geburtstag gratuliert hatte, übergab er sein Geschenk. „Ich hoffe, mein Geschenk wird das richtige sein." Kaum hatte er das Geschenk übergeben, als auch schon Tabby neben Neville auftauchte und diesem das Geschenk abnahm und es auf Nevilles Tisch legte. „Vielen Dank, Harry. Auch Dir alles Gute nachträglich, ich hoffe, daß Dir auch unser Geschenk gefallen wird." Dann machte Harry für die Grangers Platz. Diese begrüßten die Longbottoms, wie sie es vorher mit Hermine geübt hatten und überreichten ihr Geschenk.

Ihnen wurde ihre Plätze gezeigt, an Harrys Tisch saßen seine Ehrengäste. Dies waren die Grangers und die Tonks, welche er als seine Familie ansah, sowie die Professoren McGonagall und Flitwick. An Nevilles Tisch würden neben seiner Großmutter noch weitere Verwandte sowie der Zaubereiminister und Professor Sprout sitzen. Die Grangers waren von Harrys Geste gerührt und Hermine fragte flüsternd: „Was ist mit Ron? Meinst Du nicht, daß er sich wieder aufregen wird?" „Er hat keinen Grund, schließlich hat er sich bis heute nicht einmal gemeldet. Und wie mir Andromeda erklärte, werden die wichtigsten persönlichen und politischen Gäste an die Ehrentafel gesetzt. Da Neville und ich zusammen feiern, haben wir beschlossen, daß der Minister zu ihm an den Tisch soll und Professor McGonagall zu mir kommt. Die Hauslehrer wurden aufgeteilt und da Kräuterkunde Nevilles Lieblingsfach ist, haben wir Professor Sprout an seinem Tisch platziert und Professor Flitwick zu mir." „Danke Harry, es bedeutet mir sehr viel, an deinem Tisch sitzen zu dürfen." Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, unterhielt man sich ein wenig, bis die anderen Gäste eintreffen würden. Die Tische von Harry und Neville standen beide am Kopf des Saales auf gleicher Höhe, um zu zeigen ,daß keiner der Gastgeber am heutigen Abend wichtiger war als der andere. In dem Gespräch erfuhren die Grangers, daß auch die Familie Longbottom nicht mit der Ausgrenzung der Muggelgeborenen einverstanden waren und Lady Longbottom im Zauberergamot immer wieder bei Versuchen, etwas zu ändern, blockiert wurde, und dies nicht nur von den so genannten dunklen Familien, sondern auch denen des Lichts. „Niemand verzichtet nun mal gerne auf Privilegien." kommentierte Mr. Granger und Lady Longbottom konnte nur zustimmend nicken.

Kurze Zeit später war es dann soweit, die Grangers saßen auf ihren Plätzen und die Longbottoms und Harry nahmen ihre Plätze ein, um die Gäste zu begrüßen. An Harrys und Nevilles Seite stand jeweils ein Hauself, um die Geschenke zu platzieren und weitere standen bereit, um die Gäste an ihre Tische führen zu können. Die Tonks schienen nur darauf gelauert zu haben, daß es soweit war, denn Andromeda und Ted traten zusammen mit ihrer Tochter Nymphadora als erstes in den Saal und wurden begrüßt. „Und das ist meine Tochter Nymphadora," setze Andromeda an, wurde aber mit einem „MOM!" von ihrer Tochter unterbrochen, worauf sie ergänzte „die anscheinend immer noch kindische Probleme mit ihrem schönen Namen hat." Darauf wechselte das Haar von ihrer Tochter schnell durch alle Regenbogenfarben, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte und ihre Haare wieder pink wurden. Sie hatten Geschenke für Harry als auch Neville dabei und wurden schließlich an Harrys Tisch geführt, was Nymphadora wunderte und ihre Eltern rührte, die diese Geste sehr wohl verstanden.

Dann traf Daphne Greengrass mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester ein. Sie begrüßte zunächst Neville, um sich schließlich an Harry zu wenden. „Ich danke dem Potter Erben für die Einladung, alles Gute nachträglich zum Geburtstag." sagte sie, während sie leicht knickste und ihre kleine Schwester schüchtern das Geschenk überreichte. „Vielen Dank für das Geschenk" sagte Harry, als er das Geschenk entgegen nahm. „Ich möchte nicht undankbar klingen, aber wieso wurde ich zu einem solchen großen Ereignis eingeladen?" Harry lächelte, als er antwortete. „Nun, wie ich zuletzt gesagt habe, möchte ich, daß wir Freunde werden. Daran sollte auch keine Hausgrenzen von Hogwarts uns hindern. Ich freue mich wirklich, daß meiner Einladung Folge geleistet wurde." „Wir sind gerne gekommen, dies könnte eines der großen gesellschaftlichen Ereignis des Jahres werden." meinte nun Daphnes Mutter und man konnte sehen, daß sie solche Feiern liebte. „Seien sie sich gewiss, Lady Greengrass, mir wurde angesichts der Gästeliste von Neville und mir versichert, dies wird das gesellschaftliche Ereignis des Jahres werden. Ich hoffe, wir können uns später noch etwas unterhalten." antwortete Harry, das Geschenk wurde von einem Hauselfen auf seinen Tisch gelegt und die Greengrass Familie von einem weiteren Elfen an ihren Tisch geführt.

Nach einigen weiteren Gästen trat Angelina Johnson mit ihrer großen Schwester und ihren Eltern zu Harry. „Hallo Harry, vielen Dank für deine Einladung. Nun kann endlich auch mein Vater einmal eine magische Feier erleben. Zu einer Feier eines solchen Kalibers werden Halbblüter eher selten eingeladen und wenn dann ist der nicht magische Teil der Familie eher nicht gern gesehen." „Ich freue mich, das Du mit deiner ganze Familie hier bist. Wie ich sehe, muß dein Vater mit drei Hexen leben. Ich hoffe, daß sie sich auch vergnügen werden. Mister Johnson, ich kann ihnen versichern, das mein Mitgastgeber und ich Sie ebenso gerne hier haben wie Angelina und ich sehe sie als enge Freundin, fast schon als eine von drei großen Schwestern." Hier lächelte nun die ganze Familie und Angelinas Mutter überreichte ein Geschenk. „Vielen Dank und einen schönen Abend." Und schon wurden die Johnsons fort geführt und die nächsten Gäste wurden begrüßt.

Nach einer Weile traten die Patil-Zwillinge zusammen mit ihrem Vater zu Harry. Er sprach in einer tiefen Bariton Stimme, als er sich an Harry wandte: „Vielen Dank für die Einladung. Es ist mir eine Ehre, Ihnen, Mister Potter, zum Geburtstag gratulieren zu können." „Vielen Dank, ich freue mich, sie zu unserer Feier begrüßen zu dürfen. Leider scheint ihre Frau nicht anwesend zu sein. Ich hoffe es ist nichts Ernstes." antwortete Harry mit echter Sorge in seiner Stimme. „Es ist nichts Ernstes," meinte nun Parvati, „Mutter ist seit gestern krank und soll laut dem Heiler noch bis Dienstag im Bett bleiben, um sich schonen, eine Tante von uns ist nun bei ihr." „Richtet ihr bitte eine gute Besserung von mir aus und noch einen schönen Abend. Wir werden uns sicher später noch unterhalten."

Ein blondes, verträumt in den Saal schauendes Mädchen trat mit einem Mann an Harry heran: „Hallo Harry Potter, mein Name ist Luna Lovegood und das ist mein Vater Xenophilius. Ich wünsche alles Gute nachträglich zum Geburtstag." „Hallo Miss Lovegood, oder ist es ok wenn ich Luna sage?" „Luna wäre schön, das wäre fast so als ob wir Freunde wären." „Dann Luna und warum sollten wir nicht Freunde sein? Bist Du auch in Hogwarts?" „Ja, ich komme nach den Ferien ins dritte Schuljahr und bin in Ravenclaw." „Schön, euch kennen gelernt zu haben. Wir werden uns später sicher noch unterhalten und wenn Du in Hogwarts Hilfe benötigst, kannst Du gern zu mir kommen." und mit einem verträumten glücklichen Lächeln ging Luna mit ihrem Vater weiter zu Neville, deren Gäste sie waren.

Nach einigen weiteren Gästen trat Spencer Davis mit seiner Frau und Tochter auf Harry zu. „Vielen Dank für die Einladung Mister Potter. Dies sind meine Frau Sybille und, wie sie ja schon selber bei unserem ersten Treffen vermuteten, meine Tochter Tracy." „Ich habe sie gern eingeladen, zum einem, weil sie nicht nur in ihrem Beruf, sondern auch in ihrer Freizeit Großartiges für die Gemeinschaft der Zauberer tun, sondern auch weil ich Freunde in allen Häusern haben möchte, daher an dich Tracy dieselbe Bitte, die ich auch schon an Daphne Greengrass gestellt habe. Laßt uns versuchen, Freunde zu werden." Hier lächelte Tracy. „Das wäre schön, Freunde zu haben, wo man vorher nicht überlegen muß, was man sagen darf. Ich würde mich freuen, wenn wir Freunde werden könnten. Ist Daphne auch schon da?" „Ja, ihr sitzt am selben Tisch." Hier klatschte Tracy begeistert in ihre Hände „Dann wird das wirklich ein schöner Abend werden. Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen. Ach ja, alles Gute nachträglich." Damit übergab sie ihr Geschenk.

Dann trat ein pompös auftretender Cornelius Fudge mit seiner Frau und seinem Sohn ein.

Er nickte Neville förmlich zu und gratulierte ihm kurz angebunden, als ob dies unter seiner Würde sei. Man konnte sehen, daß seine Frau gar nicht mit diesem Auftritt einverstanden war und auch Lady Logbottom sich durch diesen Auftritt beleidigt fühlte. Als sich Fudge von Neville abwandte um zu Harry zu gehen, flüsterte seine Frau Neville und seiner Großmutter etwas zu während sie verschämt Neville sein Geschenk überreichte. Nevilles Großmutter entspannte sich daraufhin etwas und unterhielt sich kurz flüsternd mit Misses Fudge. Nun stand der Minister vor Harry: „Ah, Mister Potter. Die Ehrenperson dieses Abends." Hier räusperte sich Harry, um deutlich zu machen daß er nicht über Neville stehe. „Wie sie ja wissen, ist dies Nevilles und meine Geburtstagsfeier." „Jaja, natürlich, ich wünsche Ihnen alles Gute" dabei überreichte ein ihm ein auffallendes Geschenk. Harry gab es direkt an den Hauselfen weiter. „Darf ich ihnen meine Frau Elisabetha vorstellen? Und dies ist mein Sohn Samuel." Harry ignorierte Fudge und beugte sich zu dem Jungen herunter, der schüchtern halb hinter seiner Mutter stand. „Hallo Samuel, ich bin Harry, wie alt bist du denn?" Als dieser nun Harry sah, mußte er grinsen und antwortete: „Ich bin schon 7 Jahre alt, Harry. Wird es hier auch Spiele geben? Die Partys, zu denen ich mit Papa muß, sind immer sooo laaaangweiliiiig." „Ja, nach dem Essen wird es auch einige Spiele geben." Der Junge war sichtlich begeistert und seine Mutter nahm ihn bei der Hand. Als Fudge sich schon von Harry entfernte und ohne geführt zu werden sich in Richtung der Ehrentische bewegte flüsterte ihm seine Frau zu: „Danke, wie sie meinen Sohn behandelt haben und Entschuldigung für das Verhalten meines Mannes, seit er Minister ist, hat er sich sehr geändert - und nicht zu seinem besten. Obwohl Neville der Sohn meiner Cousine ist, hat er ihn nicht entsprechend begrüßt." „Keine Sorge, ich werfe ihnen und ihren Sohn nicht sein Verhalten vor. Ich wünsche einen schönen Abend an Nevilles Tisch." Hier musste Misses Fudge nun schmunzeln; dies würde ihrem Mann sicherlich nicht gefallen.

Kurz darauf trat Susan Bones mit einer Frau mittleren Alters zu ihm, nachdem sie zunächst Neville gratuliert hatte. „Hallo Harry, vielen Dank für deine Einladung, die ist meine Tante Amelia Bones. Sie ist die Leiterin der Abteilung für magische Strafverfolgung." „Willkommen die Damen, ich hoffe wir werden einen vergnüglichen Abend erleben, später können wir sicher mehr Zeit miteinander verbringen. Ich hoffe, heute hier viele langlebige Freundschaften starten zu können." „Das wird sicherlich ein schöner Abend." meinte dann ihre Tante. „Ich hoffe, ich muss nicht mit Fudge an einem Tisch sitzen." „Nein, nicht das ich wüsste, er sitzt mit an Nevilles Tisch." hier mussten dann beide Frauen lächeln. „Dann noch alles Gute zum Geburtstag." wünschte Susan, sie gab ihr Geschenk dem Hauselfen und ließ sich dann mit ihrer Tante zum Tisch führen.

Penelope Clearwater trat nun mit ihren Eltern auf Harry zu: „Mister Clearwater, willkommen zu unserer Party. Sie wunderten sich sicher über meine Einladung, ich habe mich in meinen ersten 3 Jahren in Hogwarts nicht genug um Freundschaften inner- und außerhalb Gryffindors bemüht. Daher habe ich meinen Geburtstag genutzt, um Freundschaften starten zu können. Ich hoffe, Penelope, daß dies der Start einer neuen Freundschaft sein wird." „Vielen Dank für die Einladung, Mister Potter und alles Gute zum Geburtstag." Dann ergänzte Penelope noch: „Es wäre nett, wenn dies der Start einer neuen Freundschaft wäre, vor allem da dies eine Freundschaft über die Hausgrenzen hinaus wäre und davon gibt es in Hogwarts eindeutig zu wenige. Wir können uns später einmal unterhalten." Damit überreichte sie ihm ein Geschenk und sie wurden an ihren Platz geführt.

Minerva McGonagall trat auf Harry zu: „Mister Potter, sie haben mit ihren Einladungen für einiges an Furore in Hogwarts gesorgt. Obwohl, nach allem, was ich im Propheten gelesen habe und unter Betrachtung, daß sie zusammen mit Mister Longbottom feiern, ist es verständlich wie sie eingeladen haben. Aber es ist schon eine deutliche gesellschaftliche Ohrfeige, die Professor Snape und Schulleiter Dumbeldore erhalten haben." „Darüber können wir uns sicher gleich weiter unterhalten, sie sitzen zusammen mit den Tonks, den Grangers und Professor Flitwick mit an meinem Tisch." „Das ist eine große Ehre, vielen Dank und alles Gute zum Geburtstag." Dabei reichte sie sie ihm ein Geschenk. Dann ging sie in aller Würde an Harrys Tisch.

Ein Mann mittleren Alters trat zusammen mit einer Frau und einem kleinen Mädchen auf Harry zu: „Guten Tag Mister Potter, ich wünsche nur das Beste zum Geburtstag. Mein Name ist Andrew Willing, und dies sind meine Frau Melissa und meine Tochter Sophie." „Ah, einer von Teds Partnern. Willkommen auf unserer Feier. Es ist mir eine Ehre, mit Ihrer Kanzlei zusammen zu arbeiten. Verkörpert sie doch das, was unsere Gesellschaft sein sollte." Er schüttelte kurz die Hand der Frau, bevor er vor dem kleinen Mädchen kniete. „Hallo Sophie, ich bin Harry. Wie alt bist du denn?" die kleine antwortete stolz: „Ich bin schon 5 Jahre alt." dabei streckte sie ihm die Hand mit den gespreizten Fingerchen entgegen um auch mit der Hand eine 5 zu zeigen. Die Eltern mussten schmunzeln, als Harry antwortete: „Dann bist du ja schon richtig groß. Ich wünsche dir viel Spaß auf dieser Feier." Melissa Willing überreichte noch das Geschenk und schon wurde die Familie an ihren Platz geführt.

Als Sue Limit Ihren Eltern auf Harry zutraten, kam Harry ihrer Begrüßung zuvor: „Hallo Sue, ich freue mich, daß Du und deine Familie meine Einladung angenommen haben. Ich habe mich in den letzten Jahren zu wenig um Freundschaften bemüht und hoffe, daß dies der Anfang einer Freundschaft sein könnte." „Vielen Dank für die Einladung und alles Gute zum Geburtstag. Dies sind meine Eltern Bao und Mailin Li." „Herzlich willkommen. Ich hoffe, sie können den Abend genießen." Mister Li überreichte ein Geschenk und schon wurden sie an ihren Tisch geleitet, da die nächsten Gäste bereits warteten.

Nun trat Professor Vektor zu Harry: „Alles Gute zu ihrem Geburtstag Mister Potter, vielen Dank, daß sie mich eingeladen haben." „Vielen Dank, ich freue mich schon darauf ihrem Unterricht folgen zu können, Hermine hat mir schon viel erzählt und sie ist überzeugt, daß ich es zu ihr in den Kurs schaffen werde." „Ich bin schon gespannt auf ihre Prüfung, aber wenn Miss Granger zuversichtlich ist, sehen ihre Chancen gut aus, sie ist eine der besten ihres Jahrgangs." „Das ist sie, ich bin froh, sie eine Freundin nennen zu dürfen. Ich habe schon viel von ihr und aus den Büchern gelernt. Noch einen schönen Abend." „Vielen Dank, ich sehe es sind einige meiner Kollegen auf dieser Feier. Ist Professor Dumbledore noch nicht da?" „Er ist weder ein Gast von Neville noch von mir." Hier schaute die junge Professorin verwundert auf, sagte aber nichts weiter hierzu. Sie übergab ihr Geschenk und wurde an einen Tisch geführt wo auch schon Hagrid und die Professorinnen Babbling und Sinistra saßen.

Eine alte Frau trat auf Neville und Harry zu sie nickte den beiden Jungen zu und wandte sich dann aber zunächst an Lady Longbottom. „Hallo Augusta, es ist schön, ein solch großes gesellschaftliches Ereignis mal nicht in einem zwielichtigen Haus zu erleben. Daß die ehrenwerten Häuser Potter und Longbottom mal wieder zusammen ein Fest geben...es ist schön, daß ich das nochmal erleben darf." „Das ist Lady Griselda Marchbanks." flüsterte Neville Harry leise zu, als er merkte, daß Harry die Frau nicht erkannte. Dann drehte sie sich zu Harry und Neville. „Ich wünsche den Erben der Häuser Potter und Longbottom alles Gute zum Ehrentag." Damit überreichte sie ihre Geschenke und ließ sich zu ihrem Tisch führen.

So trafen nach und nach alle Gäste ein, fast zum Schluss kamen auch endlich die Weasleys an. Harry und Neville wurde fröhlich von dem, vor allen durch die Zwillinge, chaotischen Haufen zum Geburtstag gratuliert. „Hi Ron," meinte Harry, als er bei ihm stand, „warum hast Du dich denn bisher nicht gemeldet?" „Ach, weißt Du, es war einfach zu viel zu tun und als dann deine Einladung kam, wusste ich ja, daß ich dich bald sehen würde." Harry gefiel diese Antwort gar nicht und als er Rons Reaktion darauf sah, daß sein Tisch schon bis auf einen Platz voll besetzt war, gefiel ihm noch weniger, daß er feststellten musste, wie nun Ärger in Ron aufstieg. „Er fragt nicht mal, warum ich mich so entschieden habe." dachte er bei sich. Als sie schließlich kurz darauf an ihren Tisch gebracht wurden, konnte Harry sehen wie Ron ärgerlich mit Ginny tuschelte und dabei immer wieder nach Hermine an Harrys Tisch schauten.

Der Empfang dauerte über 2 Stunden, und als schließlich alle Gäste begrüßt und an ihren Plätzen waren, nahm Lady Longbottom Platz. Neville und Harry nahmen zwischen ihren Tischen Aufstellung, beide hatten ein Glas zur Hand und wie vorher vereinbart sprach Neville: „Wir möchten uns noch mal bei all unseren Gästen für ihr Erscheinen bedanken. Wir hoffen, daß alle einen vergnüglichen Abend verbringen werden und wünschen nun erst mal einen guten Appetit." Nun erhob Harry sein Glas: „Auf einen vergnüglichen Abend, möge dies die erste von vielen gemeinsamen Feiern mit meinem Freund Neville sein." und ein Chor von „Auf einen vergnügten Abend." erschallte,als alle anstießen. Harry und Neville begaben sich nun an ihre Plätze und die Speisen erschienen auf den Tisch.

Während des Essens unterhielt sich Harry mit seinen Gästen, Nymphadora fragte Harry schließlich verwundert, warum sie mit ihren Eltern an seinem Tisch saß. „Nun," antwortete Harry, „Ich war Anfang der Ferien bei Gringotts. Dabei habe ich erfahren, das ich doch noch Verwandtschaft habe. Wie Du vielleicht weißt, ist deine Mutter meine Großcousine. Ich wollte dies nutzen, um meine Verwandten besser kennen zu lernen. Da ich mit deiner Mutter schon ein wenig Kontakt hatte und die Kanzlei deines Vaters mich juristisch vertritt, bin ich, was Dich, Nymphadora", er grinste innerlich, da ihm erzählt wurde das sie platzen würde, „ angeht, am neugierigsten." „NENN MICH NICHT BEI DIESEM NAMEN." fauchte sie „Mein Name ist einfach nur Tonks, und auch wenn Du ‚der Junge der lebt' bist: Nenne mich nur noch einmal so und Du wirst merken, das ich als Auror in Ausbildung meine Zaubersprüche beherrsche." „Schon gut," Harry lächelte bei seiner Antwort, „das konnte ich ja nicht wissen, würdest du mir auch erlauben, dich Dora zu nennen? Unter Familie und Freunden fände ich Tonks nicht richtig." „Da muss ich erst drüber nachdenken, erst mal bleiben wir bei Tonks." „Ich hoffe, daß wir nach dieser Feier mehr Kontakt haben werden. Wir sind doch schließlich Familie." Dies war die Antwort, die er zuvor mit Ted und Andromeda verabredet hatte, damit Nymphadora nicht misstrauisch werden würde. „Ted und Andromeda lächelten bei dieser Antwort. „Es würde uns sehr freuen." kam die Antwort von Andromeda. „Haben sich schon alle bekannt gemacht oder soll ich alle einander bekannt machen?" fragte Harry schließlich. Diesmal antwortete Henry Granger: „Das ist nicht nötig, wir konnten uns schon gegenseitig vorstellen."

Nun war es Professor McGonagall, die sich an Harry wandte: „Wie kam es dazu Mister Potter, das Sie alle ihre Lehrer, wenn man Professor Trelawney außer acht lässt und ihr Fach wollen Sie ja abwählen, eingeladen haben, außer Schulleiter Dumbeldore und Professor Snape? Ist Ihnen bewusst, daß sie damit eine gesellschaftliche Position beziehen und das dies nicht nur für Sie, sondern auch für die beiden gesellschaftliche Konsequenzen haben wird?" „Nun," begann Harry, „ich habe mich vorab schlau gemacht und die Gästeliste wurde von Neville und mir zusammen erstellt. Aber Lady Longbottom hat diese Liste vorab gelesen und für gut befunden. Ich denke die Konsequenzen für die Häuser Longbottom und Potter werden vertretbar sein und was die Konsequenzen für die beiden ‚Herren' angeht, diese haben sie selber verschuldet und ihre eigenen Aktionen haben dazu geführt, das beide auf dieser Feier unerwünscht sind." „Was sollen das denn für Aktionen gewesen?" kam es von Nymphadora. „Nun fangen wir mit Snape", hier räusperte sich Professor McGonagall, was Harry jedoch ignorierte „Snape ist für mich kein Lehrer, daher gewähre ich ihm auch keinen entsprechenden Titel. Er ist nichts anderes als ein Tyrann, der alle außer den Slytherins schikaniert und unfair und willkürlich Punkte verteilt sowie abzieht und ungerecht benotet. Unser werter Schulleiter hingegen hat mich in einer Herbstnacht in einem Korb mit einer dünnen Decke von dem Haus meiner ‚lieben' Tante ablegt. Ich wurde erst am nächsten Morgen gefunden und in den nächsten Jahren war mein Leben vergleichbar mit dem eines Hauselfen der Malfoys. Dumbeldore habe ich bis zu meinem Betreten von Hogwarts nicht mehr gehört geschweige denn gesehen. Was die Gründe von Haus Longbottom angeht, sollten Neville oder Lady Longbottom gefragt werden." Hier wurden alle, vor allem die Professoren Flitwick und McGonagall nachdenklich, entsprach das doch nicht, was Dumbeldore ihnen immer wieder versicherte. Nun mischte sich auch Professor Flitwick in das Gespräch mit ein: „Nun, was das Problem mit Professor Snape angeht, kann ich nur sagen, das sich darüber auch immer wieder alle anderen Hauslehrer von Hogwarts beschweren. Dies wird nur immer wieder vom Schulleiter abgeblockt. Professor Snape hat sein größtes Vertrauen." Hier nickte nun auch Professor McGonagall niedergeschlagen. Danach wurde die Unterhaltung wieder leichter und man unterhielt sich über die Unterschiede der Muggelwelt mit denen der magischen.

Nachdem alle gegessen hatten, nickte Lady Longbottom Neville und Harry aufmunternd zu und die beiden standen erneut auf. „Liebe Gäste," begann Harry, „da wir hier doch die unterschiedlichsten Generationen vertreten sind, haben wir uns entschieden, unser Programm so zu gestalten, daß dies für alle ein vergnüglicher Abend wird." Nun übernahm Neville: „Aus diesem Grund würden wir nun die jüngere Generation bitten uns zu folgen. Wir werden in den Saal nebenan wechseln und einige Spiele spielen als auch eine andere Musik hören. Später werden wir wieder hierher zurück kehren und gesellschaftlichen Umgang pflegen." Jetzt setzte Harry die Ansprache fort: „Nun sind wir stolz, die Musikerin für diesen Saal ankündigen zu dürfen. Bitte begrüßen sie Celistina Warbeck" Nun brandete ein Applaus auf, daß diese äußerst beliebte Sängerin hier auftreten würde. Der Vorhang zur Bühne lichtete sich, die Sängerin stand mit ihrer Begleitung auf der Bühne und wartete darauf, loslegen zu können. Nach dem der Applaus sich gelegt hatte, setze Harry fort: „Seid euch gewiss, meine Freunde, auch im anderen Saal wird es Musik von einer beliebten Musikergruppe geben. Nun wünsche ich hier viel Spaß, während Neville und ich den Saal wechseln werden. Bis später." Und so verließen Neville und Harry den Saal, und alle Kinder, Teenies und junge Erwachsene wie zum Beispiel Nymphadora folgten ihnen.

Im anderen Raum angekommen, konnte man auch hier eine Bühne sehen mit einer Tanzfläche davor. Aber auch jede Menge Spiele für alle Altersklassen, so das vor allem die jüngeren jubelten und auf die Spiele zustürmten. Der Rest folgte Harry und Neville zur Tanzfläche, als diese sich vor der Bühne aufbauten. Diesmal übernahm Neville die Ankündigung der Band: „Wir freuen uns nicht minder, die Musik für diesen Saal ankündigen zu dürfen. Bitte begrüßt mit uns die Schwestern des Schicksals." Darauf erfolgte ein tosender Jubel, als die bei der Jugend beliebte Band auf der Bühne sichtbar wurde und sofort loslegte.

Während die jüngsten spielten und sich sichtbar amüsierten, tanzten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wild auf der Tanzfläche, da ihnen die Band so richtig einheizte. Harry freute sich, als er, während er selber tanzte, um sich nur ausgelassene und fröhliche Gesichter sah. Er sah Oliver Wood, wie er mit Nymphadora Tonks tanzte und auch die Mädchen wie Tracy Davies, Daphne Greengrass, Susan Bones und Hannah Abbott, die sonnst eher zurückhaltend beziehungsweise schüchtern waren, ausgelassen feierten. So tanzte Harry nicht nur, sondern nutzte die Tanzfläche auch dazu, um sich während des Tanzens mit seinen Mitschülern und anderen jüngeren Gäste zu unterhalten. So erfuhr er auch, das Daphne und Tracy eigentlich gar nicht so zurückhaltend waren, sondern sich so in Hogwarts zu ihrem Schutz verhielten. „Wir sollten uns auch in Hogwarts regelmäßig treffen," meinte er zu Tracy „damit ihr euer wahres Ich nicht immer verstecken müsst." schlug Harry ihnen vor und Hermine, die sich zu ihnen gesellt hatte, nickte zustimmend. „Das wäre schön," stimmte Daphne ihnen zu, „allerdings auch nicht einfach. Wir können uns nicht einfach so mit Gryffindors treffen, schon gar nicht mit dir, Harry. Das hätte für uns in Slytherin Konsequenzen." „Und wenn jemand aus einem anderen Haus einen Club gründen würde? Da könnten wir alle beitreten und uns treffen." schlug Harry nun vor. „Hmm, wenn der Club von einem Ravenclaw gegründet würde und Professor Flitwick ihn sponsert, wäre das ein guter Weg." Nun mischte sich Penelope mit ein. „Wir sollten uns einen schönen offiziellen Grund überlegen und eine Clubliste erstellen. Wenn ich mich hier so umsehe, könnten eine Menge Erben dem Club betreten und wenn dieser geschlossen wäre, würde er eure Position in Slytherin stärken, wenn ich eure Hausstruktur richtig verstanden habe." „Das stimmt und ist eine gute Idee." stimmte Tracy zu. „Wir sollten uns eulen und alles abstimmen, damit wir noch vor Schulbeginn eine Liste haben. Und ich werde gleich mit Professor Flitwick darüber reden." griff Harry auf. „Dann haben wir einen Grund, um uns auf Hogwarts zu freuen, egal was auch kommen mag." Damit löste sich ihr Grüppchen auf und jeder machte sich seine Gedanken über den Club.

„Warum hängst du mit den Schlangen ab?" fuhr Ron ihn unwirsch an. „Weil sie meine Gäste sind, aber vor allem, weil sie nett und höflich sind." antwortete Harry, der sich über Rons Aussage ärgerte. „Aber es sind Schlagen, wir brauchen keine Schlagen, Puffs oder Streber. Wir haben unser Gryffindor!" „Red nicht so ein dummes Zeug, Ron." mischte sich Hermine nun ein. „Es gibt in jedem Haus interessante und nette Leute. Wir sollten uns nicht auf ein Haus beschränken." „Wer hat dich Bücherwurm gefragt. Außerdem kannst Du das als Muggelgeborene nicht verstehen!" meckerte Ron zurück. Harry war getroffen davon, wie Ron Hermine anging, da sie ihm sehr viel bedeutete. Das hatten ihm diese Ferien deutlich gemacht, wo er doch fast jeden Tag mit Hermine zusammen verbracht hatte. Er nahm Hermine mit einem Arm in eine Umarmung und flüsterte ihr zu: „Lass dich von Ron nicht ärgern, er ist es, der nicht versteht." Um sich anschließend mit lauterer Stimme an Ron zu wenden: „Ron, Du solltest dich bei Hermine, Daphne und Tracy für dein Verhalten entschuldigen und dir bewusst werden, daß dein Verhalten hier auf deine Familie zurück fallen könnte." Und nun mischte sich auch Neville ein, der Rons Aussage gehört hatte: „Eigentlich nicht nur die drei, er hat alle Häuser außer Gryffindor beleidigt." Rons Gesicht wurde puterrot, als er sich immer mehr aufregte, und wurde von Percy, Fred und George mit den Worten: „Wir entschuldigen uns für das Verhalten unseres Bruders." weg aus dem Raum gezogen. Das würden seine Eltern sicherlich erfahren.

Nachdem Ron durch seine Brüder aus dem Raum entfernt war, entspannte sich alle wieder und alles vergnügte sich weiter. Harry unterhielt sich mit vielen seiner Gäste und lernte sie so besser kennen. Die Idee des gemischten Clubs kam bei den anwesenden Hogwarts Schülern gut an und Harry versprach, mit den interessierten Schülern in Kontakt zu bleiben. Er freute sich schon darauf, mit Professor Flitwick darüber zu reden und war sich sicher, daß der Club zu Stande kommen würde. Leider war die Zeit, die sie für die Spiele und das ausgelassene Feiern der Jugend eingeplant hatten, zu ihrem Ende gekommen. Und nachdem die Schwestern des Schicksals ihr letztes Lied gespielt und sich verabschiedet hatten, betrat Harry die Bühne. „Nun, der entspannte Teil unserer Feier für uns ist leider vorbei, viele von uns haben auch gesellschaftliche Aufgaben auf einer solchen Feier, denen wir nun nachkommen müssen. Folgt uns daher bitte zurück in den anderen Saal."

Im anderen Saal angekommen,kam ein ernst schauender Mister Weasley auf Neville und Harry zugetreten: „Ich möchte mich im Namen des Hauses Weasley bei den Häusern Longbottom und Potter für das unmögliche Verhalten meines jüngsten Sohnes entschuldigen. Wir werden zu Hause mit ihm darüber noch ein ernstes Wort reden." Neville übernahm es zu antworten: „Mister Weasley, auch wenn eine Entschuldigung durch sie nicht nötig war," er sah kurz zu Harry, der ihm zu nickte, „nehmen die Häuser Potter und Longbottom ihre Entschuldigung an." Man konnte sehen das Mister Weasley deutlich erleichtert war, als er die beiden verließ, wusste er doch, daß dies größere Konsequenzen für seine Familie hätte haben können. Als sie weiter in den Raum hinein gegangen waren, konnten sie, daß auch hier die Feier ein großer Erfolg war und Celistina Warbeck hier für eine angenehme Hintergrundmusik sorgte. Harry trennte sich von Neville, der auf seine Großmutter zu ging, und ging auf Professor Flitwick zu. Der Professor unterhielt sich mit seinen Kollegen, als Harry ihn ansprach „Hallo Professor Flitwick, entschuldigen Sie, wenn ich ihr Gespräch unterbreche. Haben sie vielleicht einen kleinen Augenblick für mich?" „Aber natürlich, Mister Potter." piepste der Professor vergnügt. „Ich werde gleich mein Gespräch mit euch fortsetzen. Aurora, Pomona und Septima, ihr entschuldigt mich doch sicherlich einen Augenblick." Die genannten nickten ihm fröhlich zu und unterhielten sich weiter, während er sich mit Harry ein wenig von der Gruppe absetzte. „Was kann ich für sie tun, Mister Potter?" „Also, zum einen hoffe ich, das sie sich auf unserer Feier vergnügen. Zum anderen habe ich einen Vorschlag und eine Bitte für das kommende Schuljahr." „Ja, das ist eine wunderbare Feier und was haben sie denn noch für das nächste Jahr geplant? Wie ich höre, wollen sie in zwei nicht so einfache Fächer wechseln, diese Herausforderung sollten sie nicht unterschätzen." „Nein, die unterschätze ich sicher nicht und meine Bitte wird meine schulischen Leistungen sicher nicht belasten." Nun schien der kleine Professor neugierig zu werden, er wartete jedoch darauf, daß Harry von sich aus weiter redete. „Auf dieser Feier ist uns ausgefallen, wie schwer es ist, Freundschaften zwischen den Häusern zu halten geschweige denn aufzubauen." „Das ist leider wahr." antwortete Flitwick nun. „Dies trifft vor allem auf das Haus Slytherin zu." Auch hier musste der Professor nicken. „Nun hatten wir die Idee, einen geschlossenen Club zu gründen, und gerade aus Sicht von Slytherin fanden wir, sollte dies durch ein Mitglied des Hauses Ravenclaw erfolgen. Daher wollten wir sie bitten, diesen Club zu sponsern. Wir bräuchten auch nur einen Raum, den wir nutzen können. Wäre es vielleicht möglich, hierfür ein ungenutztes Klassenzimmer zu nutzen? Wir würde es dafür herrichten und eine gewählte Person aus jedem Haus würde hierfür zusätzlich zu Ihnen den Schlüssel bekommen." „Das ist eine wunderbare Idee, Mister Potter. Das einen solchen Club gab, ist schon lange her und ich würde mich geehrt fühlen, einen solchen zu sponsern. Allerdings müßte der Club auch etwas für ihre Weiterentwicklung bewirken." „Wie wäre es, wenn wir regelmäßig Besuch von außerhalb erhalten, wo uns Berufe vorgestellt werden. Unsere Gäste könnten uns dafür Einblick in ihren beruflichen Alltag geben." „Das ist eine wunderbare Idee." „Wir wollten alles für den Club noch in den Ferien abstimmen und ihnen eine Clubliste zusenden, in der auch die Sprecher jedes Hauses genannt werden und auch der offizielle Gründungsantrag durch ein Mitglied Ihres Hauses." „Dem kann ich nur zustimmen, und wenn sich Hilfe benötigen, Redner zu finden, werde ich den Club gerne unterstützen." „Vielen Dank, Professor. Sobald alles organisiert ist, werden wir ihnen eulen. Und nochmal Entschuldigung für die Unterbrechung." „Aber nicht doch, wenn wir in Hogwarts wären, hätten sie für diesen Vorschlag von mir Hauspunkte erhalten, auch daß sie auf das Rampenlicht verzichten und ein solch wichtigen Club durch ein anderes Haus gründen lassen, um allen Häusern die Möglichkeit zu lassen teilzunehmen, finde ich wunderbar." So trennten sich die beiden wieder und Flitwick ging zu seinen Kollegen zurück. Harry sah Hermine und ging auf sie zu, er wollte ihr schnell von dem erfolgreichen Gespräch erzählen. Er hatte noch nicht mal ganz die Hälfte des Wegs hinter sich gebracht, als er von Minister Fudge angesprochen wurde. „Ah Mister Potter, sie haben hier eine wunderbare Feier ausgerichtet, leider war kein Platz mehr an ihrem Tisch, so das ich an Mister Longbottoms Tafel Platz nehmen mußte. Dies war sicherlich nur ein Versehen und das nächste Mal werde ich sicher bei ihnen Platz nehmen können." „Minister," antwortete Harry leicht gereizt. „dies ist eine gemeinschaftliche Feier von Neville und mir, da dies in Longbottom Manor statt findet, war es eindeutig, daß für sie ein Platz an Nevilles Tafel gefunden wurde. Ich muss mich nun leider entschuldigen, ich muss mich dringend mit Miss Granger unterhalten." Damit lies er den Minister stehen und einige Gäste, die dies mitbekommen hatten, mussten schmunzeln.

Als er endlich bei Hermine ankam, berichtete er ihr von seinem Gespräch mit Flitwick und sie klatschte begeistert in die Hände und man konnte sehen, wie sehr sie sich auf diesen Club freute.

Auch die Idee der Gastredner und daß sie einen eigenen Clubraum haben würden, fand sie wunderbar. Sie machten sich sofort auf, um Susan Bones, Penelope Clearwater sowie Daphne und Tracy zu finden um kurz mit ihnen darüber zu sprechen. Nach kurzer Zeit standen die sechs in einer Gruppe und unterhielten sich leise. Alle waren begeistert und freuten sich, daß sie einen Sponsor haben würden. „Wir könnten unsere Eltern und Verwandten fragen, damit hätten wir sicherlich einige interessante Vorträge." meinte Daphne „Ja, mit solchen Einblicken würden wir uns sicher gut aus unsere Zukunft vorbereiten, außerdem könnten wir sagen, wir versuchen, politische Kontakte für später knüpfen, das würde in Slytherin gut angesehen werden, egal wer Mitglied dieses Clubs ist." ergänzte Tracy. So trennten sie sich wieder und versprachen sich, daß sich jeder in seinem Haus umhören und die passenden Personen ansprechen würde, so daß sie alles noch in den Ferien vorbereiten können.

Harry unterhielt sich noch mit weiteren Gästen, so wie es von ihm erwartet wurde, als schließlich Lady Longbottom auf ihn zutrat. „Harry, es ist an der Zeit, das die Geschenke ausgepackt werden. Ich werde Neville die Geschenke anreichen und den Namen des Schenkenden nennen. Wer wird diese Rolle für dich übernehmen?" „Ich dachte an Andromeda Tonks, schließlich ist sie Familie." „Eine gute Wahl, geh schnell zu ihr und frage sie. Dies ist auch eine wichtige gesellschaftliche Aussage, nicht das hier nicht schon einige gefallen sind." meinte sie mit einem verschmitztem Schmunzeln. So machte sich Harry auf zu Andromeda Tonks. Andromeda war sichtlich gerührt, als Harry sie fragte, ob sie ihm die Geschenke anreichen wolle. Und nahm zusammen mit Harry und den Longbottoms ihren Platz vor den beiden Ehrentischen ein.

„Nun, meine werten Gäste," ergriff Lady Longbottom das Wort, „es folgt der Höhepunkt einer jeden Geburtstagsfeier, die Enthüllung der Geschenke." Ich denke, in unserem Fall starten wir mit den Geschenken unserer Geburtstagskinder. Den Geschenken, die sich die Häuser Potter und Longbottom gegenseitig machen." Hier erfolgte ein zustimmendes Klatschen und Nicken der Menge. „Nun denn," setzte sie fort, „hier das Geschenk des Hauses Potter." damit übergab sie Neville das Geschenk. Vorsichtig entpackte er das Geschenk und seine Augen quollen beinahe über vor Freude als er sah was er bekommen hatte. Auch seine Großmutter nickte Harry anerkennend zu, als sie verkündete: „Das Haus Potter schenkt einen seltenen Setzling einer Lenkpflaume." Einige Gäste schauten noch erstaunt, als schon ein zustimmender Applaus für ein würdiges Geschenk einsetzte. Nun erhob Andromeda ihre Stimme. „Und nun hier das Geschenk des Haus Longbottom." Harry packte das Geschenk aus, von dem er ausging, daß es sich um ein Buch handeln würde. „Er sah sich kurz das Buch an, bevor er den Titel in Richtung von Andromeda drehte. Diese nickte ihm und Hermine zu, so das diese wussten, daß es sich um ein würdiges Geschenk handelte, dann verkündete sie: „Das Haus Longbottom schenkt das Buch: „Verschleiern der Gedanken, eine Einweisung in die Okklumenz." Auch hier erfolgte ein Applaus, das auch dies Geschenk angemessen war. Sie wurden nach und nach die Geschenke verkündet, und sie kamen schließlich zu dem Geschenken des Minister: „Hier nun die Geschenke von Minister Fudge." verkündete Andromeda und Harry und Neville bekamen ihr jeweiliges Geschenk. Sie packten ihr Geschenk aus und schauten sie entsetzt an, Harry, da sein Geschenk einfach nur überteuert und Neville seines so gedankenlos, daß es schon beleidigend war. Misses Fudge sah die Geschenke, die ihr Mann besorgt hatte und ihr war das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als sie etwas einer Frau, die ebenfalls mit an Nevilles Tisch gesessen hatte, sagte, dann ihren Sohn zur Hand nahm und den Saal verließ. Auch Andromeda und Lady Longbottom hatten sich nun gefangen und verkündigten mit eisiger Stimme, während Andromeda die Blicke von Harry und Hermine suchte und den Kopf schüttelte: „Minister Fudge schenkt dem Haus Potter ein Denkarium, Haus Potter weist das Geschenk zurück!" „Mister Fudge schenkt dem Haus Longbottom das Buch Ratgeber für Schädlinge in Haus und Hof von Gilderoy Lockhart, Haus Longbottom weist das Geschenk zurück!" Minister Fudge erblasste, als er das hörte und verstand, was er hier angerichtet hatte. Niemand applaudierte, er trat schnell die Flucht an und verließ den Saal. Alle weiteren Geschenke waren angemessen und Neville freute sich sichtlich über das Buch von Hermine und Harry über ein neues Buch über Runenkunde, da ihn dies Fach zwar forderte aber auch richtig viel Spaß machte.

Die Frau, die von Misses Fudge angesprochen wurde, trat, nachdem sie schon mit Neville und seiner Großmutter gesprochen hatte auf Harry zu: „Hallo, ich bin Nevilles Tante Kassiopeia, ich soll im Namen meiner Cousine, Misses Fudge, ihre Entschuldigung ausrichten, Ihr Mann hat die Geschenke allein geholt und sie waren nicht angemessen." Dann ergänzte sie mit einem Schmunzeln, „Er wird sicher mal wieder auf der Couch im Wohnzimmer oder im Gästezimmer schlafen müssen." „Richten sie Misses Fudge bitte aus, daß sie und ihr Sohn nicht verantwortlich für die Taten ihres Mannes sind, Haus Potter sich jedoch über ihre Entschuldigung gefreut hat und zu werten weiß." „Das ist weit aus mehr, als sie gehofft hat. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und verabschiede mich nun auch."

Da auch die schönsten Feiern einmal zu Ende sind, verabschiedeten sich nach und nach alle Gäste und so waren wieder nur noch die Longbottoms, die Grangers und Harry anwesend. „Ich möchte mich noch mal beim Haus Longbottom für diese schöne gemeinsame Feier bedanken und hoffe, daß dies der Anfang einer Tradition war." „Vielen Dank." sagte Neville, „Deine Hauselfen haben deine Geschenke schon zu dir nach Hause gebracht und den anderen Saal aufgeräumt. Den Rest schaffen unsere Hauselfen. Vergiss nicht, ich will auch mit in den Club." Hier schaute Lady Longbottom fragend. „Wird nicht vergessen Neville, kannst Du deiner Großmutter den Club erklären, eine Eule wird dich wegen des Clubs sicher bald erreichen." Dann verabschiedete er sich förmlich bei seinen Mitgastgebern und wartete darauf, das auch die Grangers sich verabschiedet hatten. Und sie reisten durch das Flohnetz zurück in sein zu Hause. Dort angekommen, gesellten sich die Grangers zu Sirius. Hermine sowie Harry wünschten eine gute Nacht, da heute alle hier übernachten wollten.