Disclaimer: Nichts an dieser Geschichte gehört mir. Alle Charaktere und Schauplätze, die aus dem Harry Potter – Universum entnommen sind gehören J. oder Warner Bros. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, ich schreibe diese aus Spass.
Ich hoffe, Euch gefällt meine Geschichte, wenn ich Meinungen oder Kritik in Form von Reviews erhalte, würde mich dies freuen.
Leider habe ich nicht viel Zeit, so dass es nur langsam Updates geben wird.
Ich wünsche euch eine frohes Osterfest und nun viel Spass beim Lesen dieser Geschichte.
Harry Potter und die Macht des Goldes
8 – Auf nach Hogwarts
Nachdem Harry nächsten Morgen früh aufgewacht war,ging er immer noch leicht verschlafen hinunter in die Küche. Auf dem Weg nach unten fiel ihm auf, daß die Türen zu den Zimmern der Grangers immer noch geschlossen waren. Sie schienen also noch zu schlafen. Schon bevor Harry die Tür zur Küche öffnete, konnte er Sirius´ bellendes Lachen hören, welches nur lauter wurde, als er eintrat, um sich einen Tee zu nehmen. Er setzte sich mit einer Tasse Tee zu Sirius an den Tisch und fragte schließlich: "Was ist denn heute morgen so komisch, Sirius?" Darauf musste Sirius noch stärker lachen und hielt ihm den Tagespropheten hin. Harry nahm den Tagespropheten von Sirius entgegen und sah sofort den Artikel, über den Sirius lachen mußte. Er fing an, ihn zu lesen.
Neue Sterne am gesellschaftlichen Himmel
Bei dem gesellschaftlichen Ereignis des Jahres, der gemeinsamen Geburtstagsfeier der Erben der uralten und hochedlen Häuser Potter und Longbottom, konnten diejenigen, die eingeladen waren, viel erleben. Es war sicher eine Feier, an die sich alle Gäste noch lange erinnern werden. Es begann schon damit, daß durch die Häuser Potter und Longbottom harte gesellhaftliche Aussagen getroffen wurden. So war alles vertreten, was Rang und Namen in unserer Gesellschaft haben. Alles? Nicht ganz! Einige Personen, die auf dieser Gästeliste normalerweise erwartet worden wären, waren nicht eingeladen und das ist schon ein Grund für Furore. Zunächst waren einige, sonst immer eingeladene Häuser von bisher höchstem gesellschaftlichen Ansehen auf dieser Feier nicht erwünscht. So kam es, daß das Haus Malfoy, das sonst selbst immer für die großen gesellschaftlichen Ereignisse steht, hier nicht vertreten war, da es nicht einmal eine Einladung erhalten hatte. Aber auch Familien wie zum Beispiel Lestrange, Parkinson und Nott wurden nicht eingeladen. Und wenn das nicht genug an gesellschaftlicher Schelte war, so traf es auch Hogwarts, denn alle, nein, fast alle Lehrer, deren Kurse die beiden Erben im nächsten Schuljahr besuchen, waren anwesend. Nur Schulleiter Dumbledore und Professor Snape waren auf der Feier nicht erwünscht und daher ebenfalls nicht eingeladen. Darauf, welche Auswirkungen und Bedeutung dieses Verhalten hat, gehen wir auf Seite 4 weiter ein, wir werden diesem Umstand hier weiter nachgehen und versuchen, Aussagen sowohl der betroffenen Personen als auch von den Häusern Potter und Longbottom zu erhalten.
Aber nun zu der Feier. Nicht nur die Gästeliste war exquisit - sie reichte von Lehrern und Schülern von Hogwarts über angesehene Hexen und Zauberer aller Bereiche bis hin zu hochrangigen Ministeriumsarbeitern sowie auch dem Minister selbst - sondern auch die Künstler, welche sich um die musikalische Begleitung zu der Feier kümmerten, waren eine Klasse für sich. Die Jugend der Feier vergnügte sich zu den Klängen von den Schwestern des Schicksals, bis sie zu den restlichen Feiernden zurückkehrten, wo man der Musik von niemandem geringeren als Celistina Warbeck lauschte. Nach dem, was man hören konnte, war die Feier ein gelungenes Ereignis für jung und alt. Leider hatte unser Minister kein glückliches Händchen bei der Auswahl der Geschenke und er beschämte sich und sein Haus, da beide Häuser seine unangemessenen Geschenke - er überreicht dem Haus Potter ein unverhältnismäßiges teures Denkarium und Haus Longbottom ein Buch von Gilderoy Lockhart - zurückwiesen. Auf Seite 7 gehen wir darauf ein, was bei der Auswahl von Geschenken zu beachten ist und wieso die gemachten Geschenke hier zurecht zurück gewiesen wurden. Wir vom Propheten sind schon gespannt, wie sich dieses weiter auswirken wird. Der Minister stand bis Redaktionsschluss zu keiner Aussage zur Verfügung. Aber hier scheint wohl eine öffentliche Entschuldigung nötig.
Wir versuchen weitere Informationen und Stellungnahmen zu diesem gesellschaftlichen Ereignis zu erhalten und werden sicher weiter berichten.
Ihre
Mathilda Schwahfel
Nun musste auch Harry lachen, das würde sicherlich noch weitere Auswirkungen haben. "Da bin ich mal gespannt. Vielleicht sollte ich mit Andromeda und Ted sprechen und anschließend gemeinsam mit den Longbottoms eine Stellungnahme an den Tagespropheten schicken." "Das ist eine gute Idee, Harry, sollten wir wirklich machen." So saßen die beiden zusammen und genossen ihr Frühstück zufrieden.
Einige Zeit später kamen die Grangers herunter und nach einem ausgiebigen Frühstück verabredeten sich die Erwachsenen zu einer Tour durch das London der Nichtmagischen. Hermine und Harry wollten weiter lernen, da Harry bald mit der Einladung zur Prüfung rechnete. So zogen sich die zwei in die Bibliothek zurück, während die Erwachsenen nach London fuhren. "Du wirst die Prüfung sicher schaffen, du bist im Moment noch nicht unter den besten in unserer Klasse, aber schon im guten Mittelfeld. Ich denke, wenn du im Schuljahr weiter fleißig lernst, kannst Du auch unter den besten sein." lobte ihn Hermine, nachdem er fast alle ihrer Fragen richtig beantwortet hatte. "ich bin echt neugierig, wann die Prüfung sein wird. Wenn Du magst, kann ich gerne fragen, ob du mich begleiten darfst. Während ich geprüft werde, kannst Du sicher in die Schulbibliothek." "Hmm, das hört sich interessant an, je nachdem, welches Datum, wäre es nett, wenn Du fragen würdest." "Gut - aber nun etwas Pooltime?" "Gern, lass uns schnell umziehen und noch noch etwas schwimmen, bis meine Eltern und Sirius wieder da sein werden." Und so zogen sich die beiden schnell um, und kurze Zeit später hüpften sie in den warmen Pool.
Harry und Hermine hatten schon einige Zeit am Pool verbracht, als Sirius und Hermines Eltern am frühen Abend wieder zu Hause ankamen. "Also," meinte Sirius "wir müssen wirklich dafür sorgen, das die Zaubererfamilien mehr über die nichtmagische Welt erfahren. Es ist unglaublich, wie die sich weiter entwickelt hat." "Ja, und auf der anderen Seite müssen wir dafür sorgen, daß Zauberer und Hexen der ersten Generation besser auf ihre Zukunft vorbereitet werden. Das wird sicher viele Probleme beseitigen." antwortete ihm Henry Granger. Harry und Hermine traten zu ihnen und Harry erzählte stolz: "Hermine hat mich heute abgefragt und sie meinte, ich werde die Prüfungen sicher sie mich vom Leistungsniveau einsortieren sollte, wäre ich im guten Mittelfeld. Dafür, daß ich das Schuljahr in den Ferien nachgeholt habe, bin ich damit schon zufrieden." Die Erwachsenen nickten anerkennend, dann antwortete Sirius: "Das ist gut zu hören, denn Montag und Dienstag wirst du nicht lernen können. Da wirst du nochmal wegen der Fluchnarbe behandelt werden. Wir werden dafür zusammen mit Andromeda am Montag zu den Fluchbrechern von Gringotts gehen. Den Dienstag wirst Du dann zur Erholung brauchen." "Ok." kommentierte Harry ein wenig unsicher, "Wenn dann meine täglichen Tränke auch ein Ende haben, bin ich zufrieden." "Die werden auch bald weniger werden. Schau dich doch mal an, durch das Schwimmen und das gute Essen von Dobby hast du gesund an Muskelmasse zugelegt. In Hogwarts wird jemand auf dich aufpassen müssen, sonst wird man dich unter deinen weiblichen Bewunderen nicht mehr finden können." Hier wurden nun Harry, und - wie dieser fand komischerweise - auch Hermine rot. "Aber wir haben euch noch etwas von gestern zu erzä wollen in Hogwarts einen geschlossenen Club aus allen Häusern gründen und Professor Flitwick wird ihn sponsorn." "Da fällt mir ein," kommentierte Hermine "wir müssen noch die Briefe schreiben und uns überlegen, wen wir aus Gryffindor dazu holen wollen." "Was für ein Club soll es denn werden?" fragte Sirius, der ja nicht auf der Feier gewesen war und daher keines der Gespräche darüber mitbekommen hatte. Auch Hermines Eltern schauten neugierig, da sie nur mitbekommen hatten, das sie einen Club gründen wollten. "Also, wir wollen einen Club gründen, der die Freundschaft zwischen allen Häusern fördert. Daher ist es auch ein geschlossener Club, in den man nur durch eine Einladung aufgenommen werden kann. Um Probleme für unsere Mitglieder aus Haus Slytherin zu umgehen, wird der Club von einer Ravenclaw gegründet werden und Professor Flitwick wird ihn sponsern." erzählte Hermine aufgeregt. "Hmm, wenn ich mich richtig erinnere, muss ein Club doch eine Weiterentwicklung der Mitglieder fördern. Ich erinnere mich noch daran, wie lange darüber diskutiert wurde, ob der Koboldstein Club diese erfüllt." "Ja," antwortete Harry darauf, "das hat mir Professor Flitwick auch gesagt. Daher werden wir uns um regelmäßige Gastredner bemühen, die uns über berufliche Möglichkeiten in der magischen Welt aufzeigen und uns aus ihrem Berufsalltag berichten." "Das ist eine gute Idee." kam es von den Grangers. "So können sich eure Mitglieder schon während der Schulzeit auf ihren Wunschberuf vorbereiten, und somit haben sie bessere Chancen, diesen auch zu erreichen." "Können wir morgen anfangen, die Briefe zu schreiben, oder werde ich nach der Behandlung zu fertig sein, um das anzugehen?" fragte Harry etwas unsicher. "Ich denke, daß ihr das könnt." antwortete Sirius. "Ruf Hermine einfach an, wenn wir wieder zu Hause sind, und schaut, was ihr dann schafft." Nachdem sich die fünf noch eine Weile unterhalten hatten, verabschiedete sich die Familie Granger und wünschten Harry für den morgigen Tag viel Glück.
Am nächsten Morgen wurde Harry von Dobby geweckt und als er sich fertig gemacht hatte, ging er hinunter in die Küche, wo Sirius und Andromeda auf ihn warteten. Als sie fertig gefrühstückt hatten, trank Harry seine Heiltränke und Sirius eine Portion Vielsafttrank, da sie gemeinsam in die Winkelgasse reisen würden. "Also dann," meinte Andromeda, "es wird Zeit, daß wir aufbrechen." Und so reisten die drei über das Flohnetzwerk in den Tropfenden Kessel. Um diese Uhrzeit war es noch leer und sie grüßten Tom, während sie weiter in Richtung des Tores zur Winkelgasse gingen.
Als sie kurze Zeit später Gringotts betraten, gingen sie zügig an einen freien Schalter und warteten darauf, daß der Kobold hinter dem Tresen auf sie reagieren würde. Als dieser aufsah, sprach Sirius "Mister Potter hat einen Termin, um ihn zusammen mit der hier neben uns stehenden Andromeda Tonks einen Fluch entfernen zu lassen." Der Kobold schaute kurz in ein Buch und nickte dann: "Einen Augenblick, nehmen sie auf der Bank Platz. Es wird gleich jemand da sein, der sie in einen vorbereiteten Besprechungsraum bringen wird." "Vielen Dank." antwortete Harry, als sie sich in Richtung der ihnen zugewiesenen Bank begaben. Sie mußten nur kurz warten, bis sie ein Kobold abholte und sie in einen Konferenzraum führte, von dem ein Teil abgehangen war. An dem Konferenztisch saßen Braddik, ein weiterer Kobold und - was Harry verwunderte - Bill Weasley. "Guten Tag Lord Black, Mister Potter und Misses Tonks." begrüßte sie Braddik. "Hier neben mir ist Gnurrnak, unser Chef-Fluchbrecher und Bill Weasley, einer unserer fähigsten Fluchbrecher, wenn es um ägyptische Flüche und Zauber geht. Wie uns Lord Black berichtete, hat Misses Tonks einen Horcrux in Mister Potter festgestellt, was auch durch einen weiteren Heiler bestätigt wurde. Ich habe mich daher an Gnurrnak gewandt und er hat bestätigt, daß uns ein Ritual bekannt ist, um diesen zu entfernen, was allerdings sehr schmerzhaft sein wird und da es Sie, Mister Potter sehr viel Kraft kosten wird, müssen Sie während der ganzen Zeit von einem Heiler überwacht und gegebenenfalls gleichzeitig behandelt werden, um sie zu stabilisieren." "Die Aufgabe des Heilers werde ich übernehmen." antwortete Andromeda und Harry ergänzte: "Wird es lange dauern und wann können wir anfangen?" "Da die finanziellen Frage geklärt ist, können wir gleich anfangen. Ich werde mich jedoch zurückziehen, da ich nicht benötigt werde." verabschiedete sich Braddik. Bill sprach nun zu Harry: "Hallo Harry, ich habe ja schon viel von meinen Geschwistern über Dich gehört. Aber nun wollen wir uns erstmal um dein Problem kümmern. Komm bitte mit uns hinter den Vorhang. Dort kümmern wir uns um die Entfernung des Horcrux. Lord, für Sie wurden einige Zeitschriften bereit gelegt." Sirius nickte Bill dankbar zu und Harry sowie Andromeda begaben sich hinter den Vorhang, der den Raum trennte.
Hinter dem Vorhang war auf dem Boden innerhalb eines Pentagramms ein Lager aufgeschlagen, auf das sich Harry legen sollte. Bill und Gnurrnak nahmen jeweils an einer Spitze des Pentagramms Aufstellung und an den anderen Spitzen fanden eine Hexe, ein Kobold und ein weiterer Zauberer ihren Platz. Andromeda wurde mit den Worten an ihrem Platz verwiesen: "Bitte so wenig Magie wie nötig, statt eines Zaubers sollte wann immer es möglich ist ein Trank verwendet werden, solange das Ritual läuft." "Ich bin entsprechend vorbereitet." sagte Andromeda und deutete auf ihre Umhängetasche, in der man das Aneinanderreiben von Trankflaschen hören konnte. Und dann begann auch schon das Ritual. Die für Harry unbekannte Sprache wirkte auf ihn leicht einschläfernd. Dann wurde sein Körper von der Magie auf den Boden gepresst und etwas zog an seiner Stirn. Schweißperlen der Anstrengung standen auf seiner Stirn, als sich das Ziehen so verstärkte, das er vor Schmerzen aufstöhte. Er spürte, wie seine Narbe aufriss, und er meinte durch seine tränenüberströmten Augen zu sehen, wie eine zähe schwarze Masse heraus gezogen wurde. Diese wurde in einem Gefäß aufgefangen, daraus konnte die Masse nicht entkommen, obwohl sie dies zu probieren schien. Nach über einer Stunde, in der ihm Andromeda immer wieder Tränke einflößte war das Ritual endlich vorbei. Andromeda trat an ihn heran und heilte die aufgerissene Narbe. Harry sah noch, wie der unbekannte Zauberer das Gefäß levitierte und Bill und die Hexe einen magischen Feuerstrahl auf das Gefäß richteten, so daß es, ohne daß auch nur Asche zurück blieb, verschwand. Er meinte, auch einen furchbaren Schrei gehört zu haben, aber da wurde er auch schon ohnmächtig.
Als Harry am nächsten Tag aufwachte, saß Hermine neben seinem Bett, ein Buch in der Hand. Aber als sie bemerkte, daß Harry wach wurde, legte sie es sofort beiseite und begrüßte ihn: "Harry, endlich bist du wach! Als Sirius mich gestern anrief, um mir zu erzählen, daß du nach dem Ritual ohnmächtig geworden bist, hab ich mir große Sorgen gemacht und mußte einfach kommen. Ich hoffe, dir geht es besser - und deine Narbe ist weg! Aber das wirst Du ja gleich sehen. Brauchst du was zu trinken oder hast du Hunger?" sprudelte es ohne Punkt und Komma aus ihr heraus. Harry kannte Hermine gut genug, daß er wußte, wenn sie so nur noch redete, sie sehr besorgt oder nervös war. "Mir geht es gut. Aber ein Glas Wasser wäre toll." Hermine drehte sich zu seiner Kommode und schenkte ihm ein großes Glas Wasser ein, welches sie ihm dann reichte. "Ich habe Sirius und Andromeda versprochen, ihnen Bescheid zu geben, wenn du wach wirst. Ich bin sofort wieder da." und damit stürmte sie auch schon aus seinem Zimmer.
Harry versuchte sich aufzusetzen, aber da er immer noch sehr entkräftet war, gelang ihm dies nur sehr langsam. Als er schließlich in seinem Bett saß, kam Hermine auch schon wieder zurück und als sie sah, daß er sich aufgesetzt hatte, schalt sie ihn: "Du mußt dich noch schonen. Das Ritual hat vieles deiner magischen und fast alles deiner physischen Kraft gekostet. Misses Tonks hat gesagt, du darf frühestens morgen aus dem Bett." Harry stöhnte auf - es gab kaum etwas, was er mehr hasste, als krank im Bett zu liegen.
Ein paar Minuten später traten Sirius und Andromeda ein sein Zimmer und Andromeda begann sofort damit, ihn zu untersuchen. "Die Ergebnisse der Untersuchung sehen sehr gut aus, du mußt dich nur noch ein wenig von dem anstrengenden Ritual erholen. Ich denke morgen, spästestens übermorgen sollte es dir wieder gut gehen. Aber wie ich sehe, ist für Gesellschaft ja gesorgt." meinte sie mit einem Lächeln als sie in Richtung Hermine sah.
Dann können wir ja unsere Briefe für den Club schreiben. Dabei fällt mir ein, Andromeda, wärst Du bereit, einen Tag nach Hogwarts zu kommen und einen Vortrag über den Beruf eines Heilers zu halten?" "Was für ein Club und wieso ein Vortrag?" fragte Andromeda. Und Hermine und Harry berichteten ihr, warum sie einen Club gründen wollten und was es mit den Vorträgen auf sich hatte. Abschließend stimmte sie fröhlich zu: "Das ist eine tolle Idee von euch und so könnte ihr nicht nur Freunde und Verbündete für die Zukunft finden, sondern euch auch auf eure Zukunft vorbereiten. Wir müssen nur mindestens 3 Wochen im Voraus planen, damit ich mir den Nachmittag entsprechend frei halten kann." "Das kriegen wir sicherlich hin." meinte Hermine glücklich, die sich sichtbar auf den Club freute. "So, dann erhole dich mal ordentlich und lass dich gut pflegen." meinte Sirius verschmitzt, als er zusammen mit Andromeda das Zimmer verließ. Dabei konnte er im Spiegel sehen, wie Harry und Hermine rot wurden.
Und so machten sie sich daran, einen Brief zu schreiben, den sie an Penelope, Daphne und Susan schicken wollten. Da Harry sich noch schonen sollte, schrieb Hermine den Brief, den sie zusammen mit Harry formulierte. Darin enthalten war eine Liste mit potentiellen Mitgliedern für den Club, sie erwähnten auch, daß Andromeda bereit wäre, einen Vortrag zu halten. Eine Idee für einen Namen hatten sie allerdings nicht. Vieleicht würden den anderen ja etwas einfallen. Als der Brief für Penelope fertig war, schrieb Hermine ihn noch zweimal ab, so das sie ihn auch an Susan und Daphne senden konnten. Danach schickten sie Hedwig mit den Briefen los. Am späten Abend wurde Hermine von ihren Eltern abgeholt. Sie verließ Harry ungern für den Abend, versprach aber, daß sie morgen früh wieder bei ihm sein würde.
Als Harry am nächsten Morgen wach wurde, tauchte Dobby mit einem Frühstückstablett auf und stellte es über Harrys Beine in seinem Bett auf. Noch bevor sich Harry bedanken konnte, verschwand Dobby jedoch und kurz darauf betrat Hermine sein Zimmer. "Guten Morgen Harry, wie geht es dir heute?" "Es geht mir schon viel besser, ich würde mich gern gleich draußen an den Pool setzen. Ich denke, die frische Luft wird mir gut tun." "Dann frühstücke erst mal. Danach werde ich dich allein lassen, damit Du dich anziehen kannst. Vielleicht kommen heute ja auch schon Briefe von Susan, Daphne oder Penelope." "Das wäre toll, es wäre schön, wenn wir den Club schon fertig hätten, bevor die Ferien zu Ende sind." Hier nickte Hermine und Harry genoß ihre Anwesenheit, während er frühstückte und eine halbe Stunde später saßen sie am Pool und sonnten sich in den Liegestühlen, während sie sich unterhielten.
Am späten Nachmittig flogen eine graue und eine braune Eule auf Harry und Hermine zu. "Oh die graue Eule kenne ich, die ist von Daphne" freute sich Hermine, da sie vermutete, daß diese Eule eine Antwort wegen ihres Clubs bringen würde. Harry befreite die beiden Eulen von ihren Briefen, während er nach Dobby rief, damit er ihnen etwas zu trinken und zu fressen geben konnte. Die beiden Eulen machten sich über das die Eulensnacks und das Wasser her, während Harry den ersten Brief öffnete. "Schau mal Hermine, der Brief hat das Hogwartssiegel, das ist sicher der Termin für meine Prüfung." Und so öffnete Harry den Brief von Hogwarts zuerst.
Sehr geehrter Mr. Potter,
Wir möchten Sie bitten, sich am nächsten Dienstag um 10:00 Uhr in Hogwarts einzufinden, damit Sie ihre Prüfungen für Runenkunde und Arithmantik absolvieren können. Tinte, Federn und Pergament werden zur Verfügung gestellt, daher möchte ich Sie bitten, nichts mitzubringen.
Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
10:00 Uhr Begrüßung und Einweisung der Prüflinge durch die Professoren Babbling, Burbage, Hagrid, McGonagall, Trelawney und Vektor
10:30 – 12:30 Uhr Prüfung in Arithmantik, Aufsicht Professor Vektor
12:30 – 13:30 Uhr Mittagspause in der Großen Halle,
Aufsicht Professor McGonagall
13:30 – 15:30 Uhr Prüfung in Runenkunde, Aufsicht Professor Babbling
15:30 – 16:00 Uhr Nachbesprechung und Ergebnisverkündung Arithmantik, Aufsicht Professor Vektor
16:00 – 16:15 Uhr Kurze Pause
16:15 – 16:45 Uhr Nachbesprechung und Ergebnisverkündung Runenkunde, Aufsicht Professor Babbling
Sie sollten auch über eine Begleitung z.B. von Mr. Tonks in Betracht ziehen, da ihre Feier für einigen Wirbel gesorgt hat und Schulleiter Dumbeldore und Professor Snape ebenfalls in Hogwarts anwesend sind.
Mit freundlichen Grüßen
Minerva McGonagall
Stellvertretende Schulleiterin
"Meine Prüfungen sind am nächsten Dienstag. Wie sieht es aus, soll ich fragen, ob Du mitkommen kannst?" "Ich werde nachher meine Eltern fragen und wenn es für sie ok ist, würde ich gern mitkommen." "Gut, ich werde auch Mr. Tonks fragen, ob er mich begleiten kann. Anscheinend sind Schulleiter Dumbeldore und Professor Snape nicht glücklich und in Hogwarts, sie hat im Brief extra den Tip gegeben, daß ich ihn mitbringe." Dann solltest Du ihn direkt anrufen." Harry nickte und nahm sich sein Handy, um Mr. Tonks in seinem Büro anzurufen. Er berichtete von dem Brief und fragte, ob er ihn wie von Professor McGonagall empfohlen, begleiten könne. Mr. Tonks stimmte zu und sie verabredeten, das er am Dienstag um 09:30 bei ihm eintreffen würde. So könnten sie sich vor der Reise nach Hogwarts abstimmen. Anschließend öffneten sie den Brief von Daphne, den sie Harry geschickt hatte.
Hallo Hermine und Harry,
da ich mir ziemlich sicher bin, das Du gerade neben Harry sitzt und mitliest, habe ich den Brief an Harry adressiert. Ich habe zusammen mit Tracy eine Liste mit Slytherin erstellt, die sich gut in unseren Club machen würden. Ansonsten haben wir lange über einen Namen für uns nachgedacht und wir würden "Zukunft Hogwarts" vorschlagen. Wir denken, das der Name alles repräsentiert, für das der Club unserer Meinung nach steht. Zum einem unsere Zukunft nach Hogwarts in allen Belangen und auch eine Richtung, in die sich die Schule unserer Ansicht nach entwickeln sollte. Mein Vater würde sich übrigens auch freuen, seinen Berufstand vor uns präsentieren zu dürfen, er hofft so ein paar zukünftige Mitarbeiter finden zu können. Das wird laut ihm immer schwieriger, da nur wenige die nötigen UTZ besitzen. Denn laut ihm werden häufig schlechte Kombinationen der Fächer belegt, was dazu führ,t daß man für viele Berufe halb, aber für kaum einen richtig vorbereitet ist.
Zusätzlich wurde ich von Tracy und meiner Schwester Astoria gebeten, mich in unser aller Namen zu bedanken. Die Feier, die Neville und du ausgerichtet haben, war toll. Niemand wurde bedrängt, da die entsprechenden Häuser nicht eingeladen waren und ihr konntet mit eurem Programm jung und alt begeistern. Hier wollen wir alle drei uns bedanken. Wir haben uns wirklich amüsieren können und die Aussicht auf den Club läßt uns für das kommende Jahr hoffen.
Wir sollten übrigens das Jahr über in allen Jahrgängen schauen, ob wir weitere potentielle Kandidaten finden können.
Viele Grüße
Daphne Greengrass
Slytherins, die ich für den Club empfehlen kann:
Tracy Davis
Astoria Greengrass
Lilly Moon
Terence Higgs
Blaise Zabini
Nigel McTurplin
Silvia Trigget
"Das ist doch schonmal ein guter Anfang. Wenn alle 7 Slytherins eintreten, ist das doch eine gute Grundlage für das Haus. Aber ich frage mich warum Daphne so sicher war, das ich bei dir sein würde?" "Keinen Schimmer, aber wir sollten das Lernen intensivieren, damit ich die Prüfungen auf jeden Fall bestehe." Hier nickte Hermine zustimmend. Lernen für Prüfungen ist wichtig! Daß Harry dies nun auch erkannt hat, ist richtig toll, dachte Hermine bei sich; und so fragte Hermine Harry immer wieder ab und wenn Lücken auftauchten, half sie ihm, diese zu schließen.
Als sich Harry später am Abend mit Sirius über den Brief aus Hogwarts und den Hinweis, er solle Ted Tonks mitbringen, unterhielt, klingelte plötzlich sein Handy. "Hallo, hier ist Harry." "Hallo Harry, meine Eltern haben zugestimmt, daß ich dich nach Hogwarts begleiten kann. Wenn Professor McGonagall zustimmt, würde ich um 9:00 Uhr bei dir sein, dann können wir in Ruhe nach Hogwarts reisen." "Das ist toll, wenn Du bei mir bist, werde ich in den Pausen sicherlich weniger nervös sein." "Ok, dann bis morgen Harry, meine Mutter ruft mich gerade zum Essen." "Bis morgen." Als Harry das Gespräch beendet hatte, meinte Sirius zu ihm: "Es ist gut, daß du nicht alleine zu den Prüfungen fährst, wäre mein Prozess endlich durch, hätte ich dich sicher begleiten können. Aber wenn Dich nun Hermine und Ted begleiten, bin ich deutlich beruhigt." Kurze Zeit später verabschiedete sich Harry und ging zu Bett, nachdem er Hedwig mit der Frage, ob Hermine ihn begleiten dürfe, nach Hogwarts geschickt hatte. Ausserdem informierte er Professor McGonagall darin darüber, daß ihn Ted Tonks begleiten würde.
Als Harry schließlich am Dienstag morgen erwachte, war er zwar nervös, aber topfit. Er brauchte endlich keine Tränke mehr zu nehmen und von dem Ritual der Horcrux Entfernung hatte er sich auch gut erholt. Er hat sogar festgestellt, daß seine Magie, seitdem er nicht mehr die Schutzzauber der Dursleys speiste und nun auch der Horcrux entfernt war, deutlich stärker geworden war. In seiner Tasche befand sich ein Lunchpaket und eine Liste mit Namen, die er Professor Flitwick zeigen wollte. Über die Woche kamen die Briefe der anderen Gründer des Clubs und er wollte die Meinung des Professor zu der Liste hören. Wenn er sie befürwortete, würden sich noch heute alle auf der Liste anschreiben und so noch vor Ferienende den neuen Club gegründet haben. Ausserdem wollte er wegen der ersten Termine für Gastredner im Club nachfragen. Er putzte sich gerade mit einer Serviette den Mund , als die Standuhr im Flur 9:00 Uhr schlug und Hermine die Küche betrat. "Hallo Harry, bist Du bereit für deine Prüfungen?" "Dank Dir bin ich gut vorbereitet und ich denke, ich werde meine Prüfungen bestehen." Die beiden tranken noch einen Tee und kurz darauf wurde Ted Tonks von Dobby in die Küche geführt. "Guten Morgen zusammen. Hermine, Harry, seid ihr bereit aufzubrechen? Wir wollen doch nicht, daß Harry zu spät zu seinen Prüfungen kommt."
Beide schüttelten den Kopf und Harry drehte sich zu Sirius: "Bis später, hoffentlich habe ich dann nur Gutes zu berichten." "Du schaffst das schon," beruhigte ihn Sirius, "ich habe volles Vertrauen in Dich." "Du wirst das schaffen, du hast dich noch nie so gut auf eine Prüfung vorbereitet. Ich glaube auch an Dich, Harry." meinte nun auch Hermine. Und so machten sich die drei auf, um mittels Flohpulver in der Büro von Professor McGonagall zu reisen.
Zunächst trat Harry aus dem Kamin in Professor McGonagalls Büro. Das viele Reisen mit dem Flohnetz in letzter Zeit hatte dafür gesorgt, das er dabei nicht mehr so herumstolperte. Dann traten zuerst Hermine und schließlich Ted Tonks aus dem Kamin. "Willkommen zurück." wurden sie durch Professor McGonagall begrüßt. "Vielen Dank,daß ihr so zeitig angereist seid und auch daß Du, Ted, sie begleitest. Schulleiter Dumbeldore und Professor Snape sind nach der Feier und dem Artikel außer sich. Ich würde vorschlagen, das Ihr Harry immer begleitet und ich habe abgesprochen, daß ein Hauself zu euch geschickt wird, wenn Harry nach den Prüfungen abgeholt werden kann." "Vielen Dank," antwortete Ted, "das hört sich gut an und so kann ich mich um Harry kümmern. Ich hoffe nur, ich kann Hermine auch dazu bewegen, die Bibliothek zu verlassen." Darauf mussten alle lachen und Hermine errötete leicht, als sie erwiderte: "Ich bin hier, um Harry zu unterstützen, auch wenn ich gern in der Bibliothek lese."
Sie wurden von Professor McGonagall in eines der ungenutzten Klassenzimmer geführt, wo sie Platz nehmen sollten. In dem Raum saßen schon 3 weitere Schüler in der Begleitung von Erwachsenen. Da waren Anthony Goldstein in Begleitung einer ernst drein schauenden Frau; Megan Jones, sie wurde von einem jungen Mann begleitet, der sicher nicht ihr Vater, aber vielleicht ihr Bruder war; und Seamus Finnigan, der ihm und Hermine freundlich winkte, in Begleitung einer freundlich lächelnden Frau, die sicherlich seine Mutter war. Also wollte anscheinend nicht nur er Fächer wechseln. Er setzte sich zusammen mit Hermine und Ted Tonks an einen Tisch in der ersten Reihe und wartete. Nach einiger Zeit wurde Sue Li zusammen mit einem älteren Herren von Professor Flitwick hinein geführt, sie bedankten sich bei dem Professor und nahmen an einem freien Tisch Platz. Um kurz vor 10:00 Uhr betrat dann noch Lilly Moon zusammen mit einer Frau das Zimmer, sie wurden durch Professor Snape herein geführt. Als dieser Harry Potter sah, ignorierte er die beiden. Snape wollte schon lospoltern, als er Ted Tonks neben Harry sitzen sah. Ted lächelte Professor Snape nur eisig an, als wartete er nur darauf, daß Snape etwas falsches machte oder sagte. Doch dieser knurrte nur etwas unverständliches, drehte sich abrupt um und verließ das Zimmer. Lilly und ihre Mutter sahen sich verwundert an und nahmen schließlich am Tisch neben Harry Platz.
Er wollte sie gerade ansprechen, als auch schon die Professoren den Raum betraten und an einem quer stehenden Tisch, welcher das Lehrerpult ersetzte, Platz nahmen. Kurz nachdem alle saßen, erhob sich Professor McGonagall. "Ich möchte sie alle zum heutigen Prüfungstermin begrüßen. Sie haben alle ihren Prüfungsplan erhalten. Für fast alle endet der Tag mit der Bekanntgabe der Ergebnisse um 14:30 Uhr. Da Sie, Mister Potter, in 2 Fächern wechseln wollen, sieht ihr Nachmittagsprogramm etwas anders aus und sie werden noch etwas länger unser Gast sein. Gleich werden die Professoren der Wahlfächer etwas zu den Prüfungen erklären, und sie danach in den entsprechenden Prüfungsraum führen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg, um ihre jeweiligen Ziele zu erreichen. Und nun übergebe ich das Wort an Professor Babbling." Diese erzählte, das bei ihr ein Runentext übersetzt werden musste und zu einigen Runen die magische Anwendungsmöglichkeiten erklärt werden sollten. Dann übergab sind an Professor Burbage, bei ihr würde es die Aufgabe sein einige Muggelgegenstände zu identifizieren und ein Aufsatz über ein Muggelthema, welches sie bestimmen würde, zu schreiben. Nun berichtete Hagrid stolz, daß ein Aufsatz über ein zufällig gezogenes Tier geschrieben werden musste und anschließend ein weiteres Tier praktisch versorgt werden musste. Dann erklärte Professor Trelawney, daß zunächst ein Weg zum Wahrsagen theoretisch genutzt werden sollte und danach dieser praktisch anzuwenden war. Schließlich übernahm Professor Vektor das Wort und Harry erfuhr, das er gleich ein zufälliges Prinzip der Arithmantik erklären und ausserdem dessen praktische Anwendung an einem Beispiel erläutern mußte.
Als Professor Vektor Harry, Seamus und deren Begleitungen zu dem Prüfungsraum für Arithmantik führte, sprach Harry Saemus an: "Wie kommt es, daß du zu Arithmantik wechseln willst? Und wählst Du etwas dafür ab?" "Meine Mutter konnte mich überzeugen, das Wahrsagen nichts taugt und die Kombination von Runenkunde und Arithmantik mir für die Zukunft viele Türen öffnet. Daher versuche ich den Wechsel und wenn alles klappt, belege ich nächstes Jahr Runen und Arithmantik." Da drehte sich Harry zu Seamus´ Mutter und fragte "Entschuldigung Frau Finnigan, darf ich fragen, was sie beruflich machen?" "Ich habe eine kleine Boutique für Gürtel, Taschen und Geldbeutel jeglicher Art. Ich verzaubere meine Artikel selbst, zum Beispiel Taschen, die kaum etwas wiegen obwohl 15 Schulbücher auf einmal darin sind und es so aussieht, als ob nur ein Buch darin ist. Da Seamus sich sehr gut in Runen geschlagen hat, habe ich ihm empfohlen, auch Arithmantik zu belegen, dann kann er vielleicht mal meinen Laden übernehmen. Leider kann ich mir im Moment nur die Miete in einer kleinen Seitengasse zur Winkelgasse leisten, aber vielleicht kann ich ja irgendwann umziehen." "Das hört sich spannend an, wir wollen einen Club gründen, in dem auch regelmäßige Vorträge von erwachsenen Zauberern und Hexen stattfinden sollen. Diese sollen uns über ihren Beruf erzählen und was dafür nötig ist, damit wir uns besser auf unsere Zunkunft vorbereiten können. Darf ich sie vielleicht später einmal anschreiben? Ihr Beruf hört sich spannend an." "Das kannst du gern, ich finde das eine tolle Idee." "Vielen Dank." konnte Harry noch antworten, als sie auch schon vor dem Prüfungsraum ankamen. "Mister Finnigan, Mister Potter, bitte begeben sie sich schonmal in das Klassenzimmer, ich werde gleich zu ihnen kommen und ihnen ihre jeweilige Aufgabe geben. Ihre Begleitungen können sich gern in den Außenbereich oder die Bibliothek begeben, sollten Sie einen Termin mit einem der Professoren haben, steht es ihnen natürlich frei, diese aufzusuchen. Ich werde sie durch einen Hauselfen informieren lassen, wenn ihr Schützling die Prüfung beendet hat." Damit verließ Misses Finnigan den Bereich, um den Schloßpark zu genießen und Ted Tonks sowie Hermine gingen in Richtung der Bibliothek.
Harry und Seamus saßen schon auf den Plätzen, die ihnen zugewiesenen worden waren und warteten auf Professor Vektor. Sie ging kurz an ihr Pult und holte zwei Aufgabenzettel hervor, diese reichte sie den beiden Schülern und nahm wieder Platz. "Bitte lesen sie sich ihre jeweilige Aufgabe in Ruhe durch, sollte eine Verständnisfrage zu Ihrer Aufgabe bestehen, stellen sie diese bitte direkt." Harry nahm sich seinen Aufgabenzettel und begann zu lesen:
Jahresabschluss Prüfung Arithmantik
Erklären sie das Prinzip der Zauberkraftberechung.
- Welche Berechnungen können zur Zauberkraftberechung vorgenommen werden?
- Was ist hierbei insbesondere zu beachten?
- Was ist hier mit Zauberkraft gemeint?
- Gibt es Einschränkungen, die hierbei beachtet werden müssen?
- Wovon kann die Zauberkraft berechnet werden?
Beweisen die die Möglichkeit beziehungweise Unmöglichkeit der Berechnungen anhand des Lumos-Zaubers.
Füllen sie mindestens 60 Zentimeter Pergament mit ihren Antworten.
Harry musste lächeln, das war eine der Übungen, welche er mit Hermine noch vorgestern durch gegangen war. So legt er sich Pergament, Tinte und eine Feder zurecht. Er tauchte die Feder in die Tinte und begann zu schreiben. Nach 1 1/2 Stunden legte er die Feder zur Seite und las sich - wie Hermine es empfohlen hatte - seinen 90 Zentimer langen Aufsatz zu dem Thema nochmal durch. Er konnte keinen Fehler finden und war mit dem, was er geschrieben hatte, zufrieden. Also nahm er, wie vorgeschrieben, das gesamte bereitliegende Pergament und brachte es zu Professor Vektor an das Pult. "Ich bin fertig." flüsterte er, als er alles abgab. "Gut, setzen sie sich noch auf ihren Platz, ich werde ihre Begleitung informieren, das sie fertig sind und abgeholt werden können." antwortete sie ebeenso leise und als Harry sich setzte, konnte er noch hören, daß sie einen Hauselfen zu sich rief, dem sie dann etwas zuflüstertete. Der Hauself nickte kurz und verschwand danach.
Eine kurze Zeit später wurde die Tür leise geöffnet und Hermine winkte Harry zu. Er schaute fragend zu Professor Vektor, die mit einem Lächeln zustimmend nickte. So stand er auf und verließ leise den Raum, um Seamus nicht zu stören. Er hatte gerade die Tür geschlossen und schon bombadierte ihn Hermine mit ihren Fragen. "Und wie war es, hast du schon alles beantwortet, ich hoffe duch hast alles nochmal Korrektur gelesen, daß hab ich dir extra gesagt und du hättest noch genug Zeit gehabt und was war eigentlich deine Aufgabe?" Ted beobachtete beide mit einem Lächeln, als Harry endlich zu Wort kam und versuchte, ihre Fragen zu beantworten. "Ich sollte das Prinzip der Zauberkraftberechnung erklären und sie anhand des Lumos Zauber beweisen. Sowas hatten wir ja in unseren Wiederholungen erst noch gemacht. Ich war schon nach gut einer Stunde fertig und habe alles nochmal Korrektur gelesen. Ich hab sogar 90 Zentimer Pergament gefüllt und nicht nur die 60, die mindestens gefordert waren. Aber wir haben noch eine gute Viertelstunde, bis die offizielle Pause anfängt. Was haltet ihr davon, draußen eine kurze Runde zu drehen, bis die Pause beginnt?" "Das wäre schön, ich habe die Außenanlage von Hogwarts schon seit Jahren nicht mehr gesehen." meinte Ted darauf. Und so ging das Trio hinaus, um das schöne Wetter draußen ein wenig zu genießen.
Um kurz nach 12:30 Uhr betraten sie die große Halle und sahen, daß ein Schülertisch und der Lehrertisch gedeckt war. Sie setzten sich zu Seamus und seiner Mutter, die schon am Tisch saßen und begannen sich die Teller mit Leckereien zu füllen, die von den Hauselfen zubereitet worden waren. Ted sah, daß Professor Snape die Halle sofort wieder mit einem sauren Gesicht verließ, als dieser festgestellte, das Harry und Hermine bereits anwesend waren. Auch Schulleiter Dumbeldore beobachtete sie mit einem miesepetrigen Gesicht, hielt sich jedoch auf Grund von Ted zurück. Er wusste es besser, als seine Position jetzt noch weiter zu schwächen, indem er Harry vor Zeugen anging. Es war schon 13:15 Uhr, als sie mit dem Essen fertig fertig waren und fragten daher Professor Babbling, wo die Prüfung stattfinden würde und schlenderten dann gemütlich in Richtung des entsprechenden Klassenzimmers.
Vor dem Klassenzimmer unterhielten sie sich noch kurz und Hermine bestätigte, daß sie gleich wieder in die Bibliothek gehen würden. "Eine leere Bibliothek muss doch ausgenutzt werden." meinte sie nur dazu, als auch schon Professor Babbling zu ihnen trat. "Dann wollen wir doch mal eintreten. Ich werde sie informieren, wenn Mister Potter fertig ist." Damit öffnete sie die Tür und Harry konnte schon sehen, wo er Platz nehmen sollte und begab sich auf selbigen. Professor Babbling schwang ihren Zauberstab und auf der Tafel wurde ein Runentext sichtbar, den er übersetzen sollte. Aussgerechnet das ältere Futhark! Damit hatte er die meisten Schwierigkeiten und dann sollte er noch die folgenden Runen schreiben und deren Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten nennen: Thurisaz, Othala, Sowilō, Tiwaz, Thurisaz und Naudiz. Er stöhnte innerlich auf, dies würde deutlich schwerer werden als seine Prüfung in Arithmantik. "Haben sie eine Frage zu der Aufgabe, Mister Potter?" wurde er gefragt. "Nein, die Aufgabe ist klar." meinte Harry mit einem Kopfschütteln. "Dann beginnt ihre Zeit jetzt. Fangen Sie an." forderte Professor Babbling Harry auf.
Harry benötigte fast die gesamte mögliche Zeit und schaffte es nicht einmal ganz, seine Antworten durchzulesen, als Professor Babbling ihn aufforderte ihm, seine Antworten abzugeben. Er übergab auch hier das gesamte Papier und verließ das Klassenzimmer. Draussen wartete schon Hermine und Ted auf ihn. "Diese Prüfung war wohl etwas schwieriger für dich Harry, was? Wir wurden nicht vorzeitig durch einen Elfen zu dir gerufen, Du hast wohl die gesamte Zeit benötigt." fragte Ted ihn. "Ja," stimmte Harry ihm zu, "Ich musste einen Text aus dem älteren Futhark übersetzen und mit dieser Schrift habe ich die meisten Probleme. Und dann musste ich noch ein paar Runen schreiben und erklären. Aber laßt uns in die große Halle gehen, laut Professor Babbling stehen dort Getränke bereit." So gingen sie zunächst in die große Halle, um ein wenig Tee zu trinken und kurz darauf in den Raum, in dem dem Harry seine Arithmantikprüfung abgelegt hatte. Sie hatten sich gerade nebeneinander hingesetzt, als auch schon Professor Vektor mit einen Stapel Pergament eintrat. "Mister Potter," meinte sie mit einem Lächeln,"sind sie damit einverstanden, das ich ihr Ergebnis hier vor allen verkünde oder soll dies privat stattfinden?" "Ist schon ok, ich habe das vollste Vertrauen in meine Begleitung und würde es ihnen eh erzählen. Ausserdem hat mir Hermine bei den Vorbereitungen geholfen und verdient es, das Ergebnis direkt zu erfahren." Hierbei strahlte Hermine und freute sich darüber, daß Harry ihrer Hilfe soviel Bedeutung schenkte. "Zuerst folgendes, Mister Potter. Sie haben mit einem Ohnegleichen bestanden. Ich gratuliere ihnen beiden, was sie zusammen mit Miss Granger erreicht haben, ist beachtlich. Nun aber zu ihrer Arbeit im Detail und was sie noch verbessern könnten." Und schon ging es ins Eingemachte. Es waren nur ein paar Kleinigkeiten, die er hätte besser machen können. Aber dies war bei Bekanntgabe der Note schon klar. Und so nahm er kurze Zeit später seinen korrigierten Test entgegen. "Ich freue mich, sie beide im nächsten Jahr in meinen Kurs zu sehen. Noch schöne restliche Ferientage und viel Erfolg für ihre nächste Bekanntgabe." Sie verabschiedeten sich und machten sich auf in das nächste Klassenzimmer, um auch hier das Ergebniss zu erfahren.
Sie nahmen Platz und mussten nur kurz auf Professor Babbling warten. Auch diese Professorin musste Hermine anlächeln, denn allen war klar, wie sehr Hermine Harry geholfen hatte, damit er sein Ziel erreichen konnte. "Da sie ihre Begleitung mitgebracht haben, Mister Potter, kann ich wohl davon ausgehen, das sie nichts dagegen haben, wenn alle das Ergebnis hören?" Hier nickte Harry zustimmend, da er keinen Ton rausbekommen konnte. Er war zu nervös, da dieser Test für ihn deutlich schwieriger gewesen war. "Dann will ich sie nicht lange auf die Folter spannen. Ich freue mich darauf, sie beide in wenigen Tagen in meinem Kurs wieder zu sehen. Sie haben ausserordentliches geleistet, Mister Potter, denn sie haben, wie ich erfahren habe nicht nur sehr gut in Arithmantik abgeschlossen, sondern auch hier ein ein 'Erwartungen übertroffen' erreicht. Besonders hat mich ihre Beschreibungen der einzelnen Runen und ihre Ideen für die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten beeindruckt. Bei der Übersetzung gibt es hier und da noch Verbesserungspotenzial, aber auch hier haben sie eine solide Leistung gezeigt." "Ja, mit dem älteren Futhark habe ich noch meine Probleme. Aber ich bemühe mich auch mit diesen Runen zu verbessern." "Das freut mich zu hören, ich beglückwünsche sie, das sie sich in so kurzer Zeit ein so umfangreiches Wissen aneignen konnten. Und auch sie Miss Granger haben Großes geleistet." Nun strahlten Harry und Hermine glücklich über das Lob, welches sie erhalten hatten. Sie gingen noch genauer auf Harrys Prüfung ein, bevor sich die drei verabschiedeten und sich aufmachten um Professor Flitwick in seinem Büro zu besuchen.
Sie unterhielten sich kurz und Harry und Hermine erzählten dem Professor, was sie schon alles erreicht hatten, dabei zeigten sie ihm die Liste der Schüler, die sie anschreiben wollten und der Professor war von dem Mix aus allen Häusern begeistert. Als Harry dann noch berichtete, wer schon alles einem Vortrag zugestimmt hatte, konnte der Professor sie nur noch beglückwünschen. Er sagte ihnen zu, wenn er die endgültige Liste der Mitglieder noch vor der Ankuft des Hogwarts Express erhalten würde, wäre der Club bei ihrer Ankunft schon offiziell. Harry und Hermine verabschiedeten sich von dem Professor und gingen weiter zum Büro von Minerva McGonagall. "Mister Potter, ich beglückwünsche Sie zu ihrer Leistung." begrüßte Professor McGonagall sie, als sie ihre Türe öffnetete. "Vielen Dank, leider haben wir nur wenig Zeit und müssen schnell nach Hause. Dort warten schon alle neugierig auf meine Ergebnisse." "Dann freue ich mich auf das neue Schuljahr, ich hoffe, daß sie die hier gezeigte Leistung beibehalten können und auch auf ihre anderen Fächer übertragen können." Vielen Dank, Professor, ich freue mich darauf, sie bald wieder zu sehen." verabschiedete sich Harry, als er Hermine und Ted durch das Flohnetzwerk folgte.
Zu Hause wurde Harry von Sirius, den Grangers und auch Andromeda empfangen. Sie gratulierten alle Harry, daß er zwei so schwierige Prüfungen geschafft hatte und entschieden dann, dies zusammen in einem Restaurant zu feiern. "Nun, wo willst du denn am liebsten essen gehen, Harry?" wollte Sirius von ihm wissen. "Hmm, ich habe noch nie Persisch gegessen, und es gibt doch ein persisches Restaurant in der Nähe. Was haltet ihr davon?" antwortete Harry. "Das eine gute Idee," kam es darauf von Henry Granger, "da könnten wir auch hin laufen. Es ist nicht weit und wirklich gut." So stimmten alle Harrys Vorschlag zu und sie gingen, nachdem Ted, Harry und Hermine von magischer Gardrobe auf die nicht magische gewechselt waren, zu dem Restaurant. Dort verbrachten sie eine angenehme Zeit und alle gingen später satt und glücklich nach Hause.
Am nächsten Morgen traf Hermine gegen 9:00 Uhr ein. Sie hatten vereinbart, in den letzten Tagen vor dem Ferienende nur noch ein wenig in den neuen Schulbüchern zu lesen und den Rest der Zeit zu entspannen und den Club vorzubereiten. Daher waren Harry und Hermine nur noch bis 11:00 Uhr in der Bibliothek verschwunden. Danach schauten sie sich nochmal die Listen an und erstellten eine Gesamtliste. Diese wollten sie an alle verschicken und jeder sollte seine Hausmitglieder anschreiben und in den Club einladen. Außerdem kam ihnen die Idee, daß pro Haus ein Mitglied des Clubs als Ansprechpartner für Bewerbungen auf Mitgliedschaften zur Verfügung stehen sollte. Dieser sollte dann beim nächsten Treffen die Bewerbungen vorstellen. Danach konnte jedes Mitglied auf einem Aushang pro oder kontra zu einer Bewerbung eintragen. Und einmal im Monat sollte über alle Bewerbungen abgestimmt werden. Es sollte abgelehnt, verschoben und aufgenommen zur Wahl stehen. Wenn keine der 3 Positionen über 50% erreichte, würde die Abstimmung zwischen den beiden Favoriten fortgesetzt werden. Im Falle einer Ablehnung müßte die abgelehnte Person ein halbes Jahr warten, um sich wieder zu bewerben. Bei verschobenen Bewerbungen würde im Folgemonat nur zwischen abgelehnt und angenommen abgestimmt werden. Ausserdem würde es eine Überprüfung der Mitglieder geben, um zu verhindern, daß niemand aufgenommen werden würde, weil er Mitglieder bestochen oder unter Druck gesetzt hatte. Auch dies schickten sie den anderen zu, denn auch solche Details sollten schon vor Ende der Ferien geklärt sein. Des weiteren sollte jeder auch Regeln für das Zusammensein des Clubs vorschlagen und was zum Ausschluss führen sollte. Der Meinung der beiden nach sollte man sich ab dem 2. Schuljahr bewerben dürfen, so hätten sich die Erstlässler einleben können und die Clubmitglieder hätten auch einen Eindruck von den Neuen erhalten, so das fair abgestimmt werden konnte. Abschließend schlugen sie noch vor, das die Zu- und Absagen für den Club an Penelope geschickt werden sollten, damit sie alles gesammelt zusammen mit den Regeln und den ersten Zusagen für Vorträge an Professor Flitwick schicken konnte.
Dieser Liste stimmten die anderen Clubgründer auch zu, außerdem stellten sie Verhaltensregeln auf, und stimmten sich ab, daß zusätzlich zu Susan, Penelope, Daphne, Hermine und Harry noch Tracy Davis, Luna Lovegood und Cedric Diggory den ersten Ehrenrat bilden sollten, am Ende des Schuljahrs sollte durch den Club der Ehrenrat für das nächste Jahr bestimmt werden. Immer 2 Mitglieder aus jedem Haus sollten darin vertreten sein. Er war dafür zuständig, bei Streitereien zu vermitteln und über die Vorgehensweise bei Regelverstößen abzustimmen.
Am Abend vor der Abreise verbrachten die Grangers die Nacht im Haus von Sirius und Harry. Nach einem ausführlichen Frühstück war geplant, das Harry und Hermine über das Flohnetz zum Gleis 9 3/4 reisen würden. So unterhielten und spielten alle ein letztes Mal in diesen Ferien, kurz, genossen den gemeinsamen Abend. Als sich Harry zurückzog, überprüfte er nochmal, ob alles gepackt war und legte sich dann ins Bett.
Als Harry am nächsten Morgen auswachte, zog er sich schnell nach einer Dusche an. Er öffnete das Fenster zu seinem Zimmer und ging dann zu Hedwig. "Hedwig, willst Du lieber nach Hogwarts fliegen oder Hermine und mich im Hogwarts-Express begleiten? Aber im Zug wirst du leider im Käfig sein müssen. Hedwig knabberte kurz sanft an seinem Finger, bevor sie aus dem Fenster flog. Er sah Hedwig noch nach, bevor er das Fenster schloss und dann hinunter ging.
Harry sah, daß schon alle am Frühstückstisch saßen, als er den Raum betrat. Sie aßen und unterhielten sich alle bis kurz vor 10:00 Uhr. Dann standen sie auf und während Hermine ihre Eltern umarmte, fand sich Harry in den Armen von Sirius wieder. Nachdem sich Harry von Sirius verabschiedet hatte, nahm ihn Misses Granger in den Arm und flüsterte im zu: "Bitte pass auf unsere Hermine auf." "Das werde ich, versprochen. Und zu ihrem Geburtstag kriegen wir es hin, daß ihr sprechen könnt." Dann gingen die zwei zum Kamin und reisten zum Gleis 9 3/4.
