Kapitel 151

Lexi blieb stehen und sah ihn erstaunt an: „Verliebt in mich?" Er nickte und errötete nun leicht. „Ich weiß wir sind nur Freunde und so, also vergiss das am besten gleich wieder und bitte erzähl mir warum ihr euch getrennt habt. Wie hieß er überhaupt?" Lexi war kurz still und schien nachzudenken, dann begann sie ihm von den letzten Monaten ihrer Beziehung zu erzählen. „Wir haben uns seltener und seltener geschrieben bis wir im Sommer entschieden haben uns zu trennen. Er hat mir am Tag unser Trennung auch gestanden, eigentlich eher an Männern interessiert zu sein."

Charlie sah seine beste Freundin überrascht an: „Du willst mir sagen er ist schwul und war trotzdem so lange mit einem Mädchen zusammen?" Lexi zuckte die Schultern: „Vielleicht ist er auch einfach an beiden Geschlechtern interessiert nur mehr an Männern. Aber wir sind noch befreundet, er ist wirklich nett. Sein Name ist Henry Petterson." Sie drehte sich nun von ihm weg und ging weiter.

Charlie sah ihr nach und folgte ihr dann. Eine Stimme in seinem Kopf drängte ihn dazu weiter von seinen Gefühlen zu sprechen. „Das ist deine einmalige Chance nutze sie gefälligst!" Er wusste nicht so genau ob das jetzt ein guter Zeitpunkt war, immerhin hatte sie gerade von ihrem Ex-Freund erzählt der ihr nach zwei Jahren Beziehung gestanden hatte eigentlich an Mädchen gar nicht so interessiert zu sein. „Nachdem sie dir auch erzählt hat, dass sie sich die letzten Monate immer weniger zu schreiben gewusst haben, es ist doch klar, dass sie ihm nicht wirklich nachtrauert. Sie ist nicht vergeben und du bist in sie verliebt, also …?"

Kapitel 152

Charlie sah seiner besten Freundin nach, sie sah so hübsch aus. Ihr weiß-blondes Haar, ihre zierliche Figur und was das allerbeste war ihre herrliche Persönlichkeit. Sie war ein strebsames fleißiges Mädchen, welches eine immer so gut wie möglich abschloss. Dafür setzte sie sich auch gerne mal die ganze Nacht hin und akzeptierte es völlig übermüdet am nächsten Tag zu sein. Sie war umgänglich und freundlich zu ihren Freunden und schätzte Loyalität sehr hoch. Leicht setzte er sich nun in Bewegung.

„Lexi!", rief er nachdem er nach einigen kleinen Schritten zu Rennen begonnen hatte. Er blieb vor ihr stehen und dann plötzlich und komplett unvermittelt brach es aus ihm hervor. Alle seine Sorgen und Ängste sprudelten an die Oberfläche und aus seinem Mund heraus. „Lexi, ich will mit dir zusammen sein, ich liebe dich aber was wenn wir uns wieder trennen sollten, unsere Freundschaft, ich will sie nicht gefährden aber gleichzeitig … Wenn ich jetzt nichts sage, ich habe Angst dies könnte meine einzige reale Chance bei dir sein, ich will doch nur bei dir sein …", er stoppte abrupt und senkte seinen Blick. Wie konnte er sich nur so lächerlich machen? Was musste sie nur von ihm denken?

„Charlie, ganz ruhig …", sie legte ihm eine Hand an die Schulter. „Alles gut …", fuhr sie leiser fort, doch Charlie unterbrach sie: „… nichts ist gut, ich mache mich hier absolut lächerlich und das nur weil ich plötzlich nicht länger in der Lage bin einen klaren Gedanken zu fassen wenn ich dich ansehe …" Er hob nun seinen Blick erneut und flüsterte mit aufkommenden Tränen in den Augen: „Ich liebe dich Lexi, bitte gib mir eine Chance auf mehr zwischen uns!"

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Lexi sah Charlie tief in die Augen, konnte sie das? Aus einem besten Freund einen festen machen, war das vernünftig? Henry hatte sie während der Sommerferien kennengelernt und war dann schließlich mit ihm zusammengekommen, doch Charlie kannte sie seit ihrem ersten Jahr auf Hogwarts. Er hatte mehrmals seine Loyalität und Ehrlichkeit bewiesen, doch er war bislang immer nur ihr bester Freund gewesen.

Wäre das vielleicht nicht ein besser Weg zusammen zu kommen als mit Henry? Jahrelange Freundschaft aus der dann mehr wird?

Sie griff nun nach Charlies Hände und sagte leise: „Okay, ich will dir eine Chance geben!" Charlie sah sie mit großen freudigen Augen an. „Ich denke mal der Schritt zur Beziehung ist ein wesentlich kleinerer, wenn man sowieso schon miteinander befreundet ist, denkst du auch?" Charlie nickte zitternd und umarmte sie fest. Dann küsste er sie vorsichtig.

Kapitel 153

Sie lächelte ihn verschmitzt an: „Aber zuerst dusche ich, wenn du nichts dagegen hast?" Sie deutete in ihr Gesicht und ergänzte: „Dein Sperma ist überall …" Sie machte ein leicht angewidertes Gesicht und lachte dann. Er senkte beschämt seinen Kopf und fragte leise: „Darf ich dich begleiten?" Katie sah ihn einen Moment kritisch an, dann nickte sie: „Meinetwegen, wir sind ja jetzt ein Paar, das ist eine gemeinsame Dusche normal, oder?"

Kurt nickte: „Ich denke mal ja, vor dir hatte ich ja noch nie eine Beziehung." Sie lächelte glücklich, dass gefiel ihr. „Dann las uns losgehen, ich darf doch bestimmt einen Umhang von dir für den Weg borgen, oder?" Er nickte: „Klar, bedien dich, ich nehme meinen Bademantel." Zusammen verließen sie leise den Schlafsaal. Kurt murmelte: „Hier entlang, ich zeige dir die Duschen."

Fünf Minuten später standen sie zusammen eng beieinander in einer der Duschen. Katie hielt den Duschkopf über sie beide und er hatte seine Arme um sie geschlungen und streichelte ihren Rücken. Nachdem sie bereits das Wasser abgedreht hatte und gerade vorschlagen wollte zurück in seinen Schlafsaal zu gehen, küsste er sie zärtlich und kniete sich dann vor sie hin. Er legte seine beiden Hände auf ihren Po und sah dann noch einmal zu ihr hoch. Sie sah ihn erstaunt und mit großen Augen an.

Er grinste sie an und platzierte dann einen ersten Kuss zwischen ihre Schamhaare. Dann schob er seine Zunge zwischen ihre Schamlippen und begann an ihrer Scheide zu lecken. Er hörte wie sie aufstöhnte und ihre Beine etwas weiter öffnete. Er nutzte dies und rückte noch näher. Sanft saugte er nun auch an ihren Schamlippen. Katies Stöhnen wurde lauter und lauter, bis sie schließlich kam. Er spürte wie Becken um ihn herum zu zucken begann. Er hörte aber nicht auf an ihrer Scheide zu lecken und ihren Po zu kneten, bis sie sich wieder komplett entspannt hatte.

Er richtete sich nun wieder auf und fragte liebevoll: „War das ein angenehmer Ausgleich für das was mir vorhin im Bett passiert ist?" Katie grinste und nickte mit roten Wangen. „Danke, ich habe das sehr genossen." Er küsste sie zärtlich und schlug dann vor nun zurück zugehen.

Kapitel 154

„Und wie sind deine Eltern so?", fragte John nach einigen Minuten in denen sie nur stumm leicht vor und zurück gewippt waren.

Lira lachte leicht auf und meinte: „Also wenn meine Mutter erfahren würde, dass ich mich von einem Muggle küssen lasse und gemütlich mit dir hier schaukle, würde sie mich definitiv am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen und nie wieder meinen Namen aussprechen." John wirkte entsetzt: „Übertreibst du nicht etwas, sie würde doch bestimmt nicht …?" Lira schüttelte den Kopf: „Ich übertreibe nicht, sie hasst wirklich alles was nicht in ihr Weltbild passt, sie würde definitiv …" John unterbrach sie mit einem Kuss: „Schhh… Ich weiß sie ist eher streng und konservativ, aber ich bin mir sicher irgendwie werden wir sie dazu bringen unsere Beziehung zu akzeptieren." Er küsste sie ein zweites Mal und sagte dann: „Mach dir nicht zu viele Sorgen, ich liebe dich und zusammen schaffen wir alles!" Lira lächelte glücklich und drückte seine Hand sanft und sagte: „Danke, ich bin froh dich an meiner Seite zu haben."

John schlug nun vor: „Magst du dich auf meinen Schoss setzten? Bitte!" Sie grinste und nickte. Ihre Beine konnte sie bequem zwischen Sitzfläche und Rückenlehne hängen lassen. Auf diese Art konnten sie auch viel besser schaukeln. Leicht wippten sie vor und zurück und küssten sich derweil zärtlich.

Kapitel 155

Einige Minuten später spürte Sirius wie sich sein Orgasmus anbahnte. Er knetet Scarletts Pobacken noch fester und stieß jetzt kräftiger in ihre Scheide. Sie stöhnte lauter auf und sah ihn mit verzehrtem Gesichtsausdruck an. Er drückte seinen Mund auf ihren und versuchte den Druck auf ihr Geschlecht noch mehr zu erhöhen. Das ging noch ein Paar Stöße so weiter, dann fühlte er wie sein Sperma durch seinen Penis in ihren Körper gestoßen wurde.

Erschöpft lehnte er sich gegen sie und genoss das Gefühl ihrer Brüste an seinem Oberkörper. Seine Hände lagen immer noch an ihrem Po. „Süße das hat gutgetan …", hauchte er nachdem seine Erregung abgeflaut war. Scarlett atmete noch immer schwer und murmelte schließlich leise: „Am Ende hast du mir wehgetan …" Sie schob ihn etwas von sich, sodass nun sein Penis aus ihr glitt. Sie faste sich zwischen die Beine und tastete sich besorgt ab. Sirius wirkte sehr überrascht und fragte: „Verletzt…?" Scarlett schüttelte leicht den Kopf: „Wehgetan, nicht verletzt …" Sie trat zu ihm und umarmte ihn leicht: „Du musst vorsichtiger beim Sex sein, du willst mir doch nicht wehtun, oder?"

Sirius schüttelte den Kopf: „Nein, natürlich nicht… was hat wehgetan?" Scarlett tippte gegen seinen Penis und meinte: „Ich glaube du hast zu kräftig in mich gestoßen, sei das nächste mal sanfter." Sirius nickte und versprach ihr: „Das werde ich Süße, das werde ich!"

Im Anschluss spülten sie sich noch kurz ab, trockneten sich und stiegen zusammen runter in den Gemeinschaftsraum.

Kapitel 156

Nach einigen Küssen murmelte Freya schließlich: „Zara, würdest du mir unter meinen Rock anfassen, bitte!" Ihre Freundin sah sie ein wenig nervös an und sah sich etwas um. „Es ist keiner in der Nähe, ich halte schon Ausschau, nur die Art wie ich auf dir sitze hat mich wahnsinnig erregt." Zara kicherte etwas und nickte: „Mich auch, wenn ich ehrlich bin …"

Freya grinste und drückte ihren Mund wieder auf Zaras und küsste sie. Nach einigen Augenblicken fühlte sie dann wie sich drei schlanke Finger seitlich unter den Stoff ihrer Unterhose schoben. Sie stöhnte leicht auf als Zara anfing sie an ihrer Vagina zu streichelnden. „Jaa…", keuchte sie hervor. Sie versuchte den Blickkontakt mit ihrer Freundin aufrechtzuerhalten, während Zaras Finger nach und nach immer tiefer in sie glitt.

Einige Sekunden hielt sie es noch aus, dann überschwappte ihr Orgasmus sie. Keuchend und Stöhnend kam sie gegen Zaras Zeigefinger. Als sie sich wieder beruhigt hatte rutschte Freya von Zaras Schoss zurück nehmen sie und schob dann ihre Hand sanft unter ihre Leinenhose.

Liebevoll drang Freya mit ihrem Zeigefinger in Zaras Scheide ein und begann sich in ihr zu bewegen. Es dauerte nicht lange, dann erlebte auch Zara ihren Orgasmus.

Kapitel 157 (28. März 1978)

Scarlett beobachtete Thea und Luca. Das war also der Junge, bei dem sie den Eindruck gehabt hatte, er würde sie stalken? Mit dem sie dann ausgegangen war und der inzwischen ihr Freund war. „Hmm…", machte sie und bekam so die Aufmerksamkeit ihrer Freundin.

Thea sah zwischen ihr und Luca hin und her und lächelte dann leicht verlegen: „Du musst dich wirklich wundern, doch mein erster Eindruck war komplett falsch, ich fühle mich herrlich wohl in seiner Nähe und das obwohl er mich tatsächlich mehr oder weniger gestalkt hat." Sirius schien noch etwas weniger als Luca zu verstehen, er fragte: „Wer hat wen gestalkt und warum schaut ihr euch so merkwürdig an?" Ohne Sirius' Frage zu beachten nickte Scarlett und meinte: „Alles okay, ich habe dir bereits die eine und wichtigste Frage gestellt und du hast sie mir ja auch schon beantwortet." Sie erwiderte das Lächeln ihrer Freundin und fragte dann: „Magst du mich vielleicht deinem Freund vorstellen?"

„Ja gerne", grinste Thea und wandte sich an Luca: „Das ist meine eine meiner beiden besten Freundinnen, ihr Name ist Scarlett." Sie hob seine Hand etwas und hauchte einen leichten Kuss auf seine Finger, dann sah sie wieder zu ihrer Freundin: „Und das ist Luca, mein Freund …" Sie ließ das letzte Wort etwas ausklingen und wurde dabei leicht rot. Luca streckte Scarlett die Hand hin und sagte verlegen: „Hi, schön dich kennenzulernen!" Scarlett schüttelte seine Hand und in dem Moment wo sich ihre Hände berührten verengten sich Theas Augen. Sirius schien dies als einziger zu bemerken, denn er grinste leicht.

Kapitel 158

Mulciber sah mit geballten Fäusten hinaus auf den See, er war so wütend, warum hatte er sich verlieben müssen. Dämliches irreführendes Herz, er sollte sich seines herausreißen und seinem Abendessen hinterherwerfen. ‚Liebe' war etwas so sinnloses und schwaches, genauso wie ‚Mitgefühl' …

Er spuckte auf den Boden und zog dann seinen Zauberstab. Was wenn ich einen alle Erinnerungen und die mit denen verbundene Gefühle aus meinem Kopf ziehe und sie im See verschwinden lasse. Ich müsste sie dann doch ebenfalls loswerden, oder?Das hätte er gerne, einfach all diese vergiftende Gedanken absaugen und sie im See ertränken. Er richtete sich seinen Zauberstab an seine Schläfe und schloss die Augen.

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An einem kühlen Februarmorgen saß er in der Großen Halle beim Frühstück. Links neben ihm Avery, gegenüber Snape, seine Freunde scherzten miteinander. Er sah nach rechts, einige Plätze entfernt saß ein schlankes dunkelhaariges Mädchen, welches sehr auf sich fokussiert schien. Sie sprach nicht mit ihren Nachbarn sondern aß nur und hob nur selten den Blick. Er konnte nicht umhin zuzugeben, dass sie echt hübsch war.

Wie es wohl wäre sie zu küssen …

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Er öffnete wütend die Augen und wirkte ungesagt den Zauber der Gedanken aus dem Gehirn löste. Ein silberner seidener Faden glitt aus seinem Kopf. Er zog ihn mit Hilfe seines Zauberstabs hervor und betrachtet ihn mit aggressiver Entschlossenheit. Er holte nun weit aus, um ihn möglichst tief in den See zu werfen. Während er dies tat, fühlte er wie etwas in ihm zum zerreißen gespannt wurde, wenn er das jetzt tun würde, würde er nachhaltig alles zerstören, was möglicherweise theoretisch zwischen ihm und Jessica laufen könnte. Ihm kamen auf einmal viele Gedanken an glückliche Paare ins Gedächtnis, welche er hier in Hogwarts schon gesehen hatte.

Will ich glücklich werden?

Er kniete sich hin und hielt sich seinen Zauberstab samt Erinnerungsfaden vors Gesicht. Selbst wenn du deine Gefühl mit den passenden Erinnerungen jetzt versenken würdest, du hast doch schon Lira von deinen Gefühlen erzählst … Du hast sie sogar bedroht dir zu helfen, was würde es also bringen jetzt so etwas zu tun? Er musste zugeben, dass sein Unterbewusstsein das Recht hatte. Ärgerlich (und vielleicht nur ein winziges Bisschen erleichtert) hielt er sich seinen Zauberstab wieder zurück an die Schläfe und murmelte den Spruch um die Erinnerungen wieder in seinen Kopf zu bekommen.

Im Anschluss atmete mehrmals tief durch und machte sich dann auf den Rückweg zum Schloss, bald würde es Abendessen geben. Mal sehen, was Dumbledore ihnen bezüglich der verschwundenen Personen erzählen würde.

Kapitel 159

Beim Abendessen wandte sich Professor Dumbledore an die gesamte Schule: „Wie ihr sicher schon mitbekommen habt sind einige Schüler im Moment nicht da, das liegt daran, dass sie an einer schweren Krankheit leiden, die hoch ansteckend ist. Zum Glück waren sie die einzigen die sich angesteckt haben, eine weitere Ausbreitung ist zu ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Sie befinden sich zurzeit im Krankenflügel und werden schnellstmöglich ins Sankt Mungo Hospital verlegt." Er machte eine kurze Pause weil an mehreren Stellen in der Halle Gespräche ausgebrochen waren.

Er klopfe nun gegen sein Glas und verschaffte sich schließlich mit einem Zauber der seine Stimme verstärkte Gehör: „Kein Grund zur Panik, wir haben alles unter Kontrolle. Versucht aber auf keinen Fall in den Krankenflügel einzudringen, ich habe ihn persönlich gesichert und das ganze dient nur Eurem Schutz." Er sah besonders in Richtung des Gryffindortisches zu Sirius Black. Dann setzte er sich wieder hin und ließ das Abendessen erscheinen.

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Ebenfalls am Abend trafen sich alle Gruppen wieder in der Taverne um sich gegenseitig auf den neusten Stand zu setzen. James fragte in die Runde, was die anderen denn so erfahren hatten. Alles blieb still und ein jeder blickte in eine andere Richtung. Lily fühlte sich leicht unwohl, sie hoffte die anderen hatten mehr herausgefunden, denn sie hatte irgendwie den größten Teil des Nachmittags mit James an hübschen Orten verbracht, sie hatten viel über ihre Zukunft gesprochen, doch wenig auf ihre Umgebung geachtet.

Nach einigen Minuten murmelte Freya leise: „Wahrscheinlich kommt der Fluss der durch die Stadt fließt aus dem Norden, zumindest wäre das sinnvoll weil dort ein Gebirge ist, wie hieß es noch gleich?", fragte sie zum Ende mit einem Blick auf Airi. Diese meinte mit gesenktem Blick: „Wakeru, es teilt den Kontinent und so …" Lily saß verwundert zu der ehemaligen Göttin, warum war sie so still und (so kam es ihr zumindest vor) fast schon verlegen? Doch außer Freya schien niemand mehr etwas sagen zu wollen, also entschied Lily schließlich: „Lasst uns morgen weitersprechen, ich glaube wir sind alle ziemlich müde."

Alle nickten und verließen nacheinander den Schankraum.

Kapitel 160

Als James und Lily wieder auf ihrem Zimmer waren setzte sich Lily gähnend auf ihr gemeinsames Bett. Sie sagte: „Das war ein langer und zum Teil erfolgreicher Tag, doch jetzt bin ich echt müde und erschöpft." James setzte sich zu ihr und nickte: „Immerhin können wir jetzt diese Sprache, die alle hier sprechen verstehen, das wird bestimmt essentiell wichtig sein." Lily stand auf und begann sich auszuziehen, derweil murmelte sie. „Davon gehe ich aus, aber wir hätten schon produktiver sein können…", meinte sie und legte Hose und Oberteil über den Stuhl der am Fenster stand. Dann setzte sie sich wieder neben ihm und legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel: „Zieh dir auch deine Hose und das Shirt aus, dann komm zu mir!"

James grinste und stand auf um dem Wunsch seiner Freundin nachzukommen. Lily kuschelte sich schon einmal unter die Decke und beobachtete ihn. Wenige Augenblicke später klappte James die Decke zurück und sah, dass Lily sich unbemerkt auch die Unterwäsche ausgezogen hatte. Sie reichte sie ihm und grinste ihn süß an. Er genoss den Anblick einen Moment, dann schob er sich auch seine eigene runter und schlüpfte nackt zu Lily unter die Decke.

Während sie einander sanft streichelten fragte James mit schon leicht beschleunigten Atem: „Weißt du eigentlich das unsere Namen, wenn man sie geschickt zusammenfügt ein lustiges Wort ergeben?" Lily, welche gerade über seinen Bauch streichelte nickte: „Du meinst das Wort ‚Jily', das ähnlich wie ‚yelly' ist und irgendwie nach etwas süßes klebriges klingt?" James grinste und nickte: „Genau, und obwohl wir hoffentlich nicht klebrig sind, so passt doch aber das süße, oder?" Lily vergewisserte sich: „Du meinst, dass wir in Kombination miteinander süß sind, oder?" James küsste sie als Antwort auf ihre Gegenfrage. Dann fragte er sie leise, ob sie heute Nacht nur Kuscheln oder auch mehr haben wollte.

Sie hob eine Augenbraue, dann antwortete sie mit einer (in seinen Augen hoffnungsvoll) erweckender Stimmlage: „Mal sehen, lass dich überraschen …"