Kapitel 191

Mary lächelte beide an und sagte: „Das hört sich super an, viel Spaß im Dorf!" Max bedankte sich nervös und hielt dann Aisha seine Hand hin: „Begleitest du mich auch schon zum Frühstück?" Aisha zögerte kurz, nickte dann aber und legte ihre Hand in seine. „Es sieht etwas seltsam aus dich mit einen Jungen zu sehen, doch irgendwie passt ihr auch gut zusammen, naja mal sehen was aus euch wird!", sagte Marry und winkte ihnen noch zu, ehe sie zu den Schlafsälen der Mädchen aufbrach.

Max und Aisha brachen auch auf und verließen Hand in Hand den Gemeinschaftsraum. Aisha wollte jetzt nicht sagen, dass es sich schlecht anfühlte so mit Max zu laufen, nur halt extrem ungewöhnlich. „Hast du schon mal mit einem Jungen geschlafen?", fragte Aisha plötzlich. Max antwortete sofort: „Nein natürlich nicht, ich bin nicht schwul?" Sie nickte und murmelte: „War ja auch nur eine Frage, musst nicht gleich so heftig reagieren."

Er entschuldigte sich und erklärte: „Ich wollte dich nicht anfahren, bitte verzeih mir!" Sie rümpfte die Nase und ging dann weiter ohne erneut nach seiner Hand zu greifen. Max erzählte ihr: „Vor dir war ich noch nie in irgendjemanden verliebt, bitte sei mir also nicht sauer wenn ich manchmal etwas dummes unüberlegtes tue!" Bis zur Eingangshalle schwieg sie und ging mit ihren Händen in ihren Taschen, doch vor dem Portal zur Großen Halle hielt sie ihm erneut ihre Hand hin.

„Okay, ich versuche über einige grobe Fehler hinwegzusehen!", sagte sie. Er dankte ihr und nahm ihre Hand.

Zusammen betraten sie die Große Halle.

Kapitel 192

Kurt saß heute alleine am Hufflepufftisch denn er hatte sich mit seiner Freundin gestritten. Kurz vor dem Frühstück hatte Katie ihm gestanden mit Frank herumgeknutscht zu haben. Angeblich war sie dabei nicht Herr ihrer gewesen, doch dass konnte er nicht glauben. Wie konnte sie ihm nur so etwas antun? Er dachte sie würde ihn lieben …

Er hätte ja sofort mit ihr Schluss gemacht, doch sie hatte ihn so inständig gebeten dies doch bitte nicht zu tun, dass er sich erweicht hatte. Doch wie sollte es weitergehen? Er vertraute ihr nicht länger, welchen Sinn machte dann eine Beziehung noch? Nachdem Dumbledore seine kurze Morgenrede beendet hatte und allen einen guten Appetit gewünscht hatte, hob Kurt leicht den Blick und sah über die Schulter zum Gryffindortisch. Dort saß sie mit gesenktem Kopf und stocherte lustlos in ihrem Essen herum und wirkte sehr trübsinnig und traurig.

Er betrachtete sie kurz, dann drehte er sich wieder seinem Tisch zu. Verärgert und verwirrt begann er schließlich mit seinem Frühstück.

Kapitel 193

Anders als sonst immer (zumindest seit ihrem Zusammenkommen mit John) saß Lira heute nicht am Ravenclawtisch sondern an ihrem eigenen Haustisch. Im Gemeinschaftsraum waren sie und John von Mulciber aufgehalten gewesen. Er hatte verlangt mit Lira sprechen zu wollen, sie hatte daraufhin John vorgeschickt und gesagt: „Wir sprechen uns nach dem Frühstück wieder!"

John hatte sie zwar ein wenig verwundert angesehen, war aber ohne sich zu beschweren ihrer Aufforderung gefolgt. Daraufhin hatte Mulciber sie entwaffnet als sie sich gerade ihm zu wenden wollte. „Ich lasse mich nicht auf diese Weise behandeln, entweder du hilfst mir dieser verdammten Jessica näher zu kommen oder ich werde deinen Freund qualvoll töten und dich dabei zusehen lassen, haben wir uns verstanden?" Das hatte er zu ihr gesagt und sie im Anschluss mit einer Erinnerung an ihr Versprechen der Verschwiegenheit gehen lassen.

Nun saß Lira mit Sorge und auch ein wenig mit Angst beim Frühstück und versuchte sowohl Johns Vertrauen zu erhalten wie auch diesem widerlichen Arsch zu helfen, damit er sie endlich in Ruhe lassen würde.

Sie könnte natürlich auch zu Dumbledore gehen, doch sie wollte nicht Mulcibers Wut und Rache abbekommen, das würde sie niemandem empfehlen und da war ja auch noch John, sie wollte ihn nicht im Gefahr bringen.

Kapitel 194

Lira sah immer mal wieder zu Mulciber und versuchte sich was zu überlegen was ihn Jessica näher bringen könnte? Das war verdammt schwierig, denn soweit sie das stille und unauffällige Mädchen kannte, interessierte die sich für nicht sehr viel und war Menschen im allgemeinen eher suspekt eingestellt. Außerdem war sie ein Muggle und das alleine sollte schon zu Schwierigkeiten führen. Denn Mulciber gehörte zu denjenigen die am lautesten in der Öffentlichkeit ihren Hass gegen alles nicht-magische auslebten. Wo sie früher eher passiv aggressiv gewesen war, hatte (und tat es noch heute) er immer seine nicht-magischen Mitschüler angegriffen, sie bespuckt und auf sonst welche Weise mies behandelt.

Sie seufzte wie sollte so jemand mit einem Muggle und eher stillen Mädchen zusammenkommen können?

Eine Stimme in ihrem Kopf sagte zu ihr: „Vielleicht musst du zunächst herausfinden wie es bei ihm zu diesen Gefühlen gekommen ist, so würdest du ihm dann vielleicht dazu bringen können seine Vorurteile abzulegen oder zumindest in Zweifel zu ziehen …" Sie bezweifelte zwar das er jemals friedlicher und weniger hasserfüllt sein würde, doch wahrscheinlich war dies ihre beste Option. Sie stand also auf und ging am Slysterintisch entlang bis sie direkt hinter Mulciber stand. Mit einer etwas zitternder Stimme sagte sie leise, aber immer noch so laut, dass er sie hören musste: „Wir müssen uns später zu zweit treffen, ich muss dich einiges wichtiges fragen!" Ohne eine Antwort abzuwarten ging sie mit schnellen Schritten zum Ravenclawtisch um so viel Distanz wie möglich zwischen sich und Mulciber zu bringen und endlich wieder bei ihrem Freund zu sein.

Sie fragte das Mädchen, welches gerade neben John saß, ob sie ihr Platz machen würde und setzte sich dann mit einem zu dem Mädchen gemurmelten „Danke" neben John.

Dieser fragte sie sofort: „Was war das eben mit Mulciber, was wollte er von dir?" Lira, welche diese Frage natürlich erwartet hatte, beschloss so ehrlich wie möglich zu sein und sagte: „Ich muss ihm wegen etwas privaten helfen, doch ich darf dir nichts davon erzählen, tut mir Leid!" John sah sie überrascht und auch mit einem Hauch Misstrauen an. „Warum darfst du mir davon nichts erzählen?", wollte er wissen. Lira drehte sich zu ihm um: „Es gibt gute Gründe, doch mehr kann ich dir leider nicht sagen." Lira sah einen merkwürdigen Schimmer in seinen Augen, dachte er vielleicht sie könnte ihn heimlich betrügen …

Sollte sie vielleicht doch einfach zu Dumbledore gehen und ihm alles erzählen womit Mulciber ihr gedroht hatte? Sie könnte dann wenigstens ehrlich zu ihrem Freund sein. Doch dann erinnerte sie sich an seine Worte vom 28. März: „… selbst wenn ich aus Hogwarts geschmissen werde, irgendwann würde ich meine Rache bekommen …" Und das traute sie ihm zu, er würde der erste sein der aus Azkaban entkam und dann solange Jagd auf sie machen würde, bis er sie gefunden hatte. Sie schluckte und sagte dann: „John, lass mich dir versichern, dass ich dich niemals mit irgendjemanden betrügen würde, ich liebe nur dich und allein deshalb bewahr ich Stillschweigen, weil ich nicht Mulcibers Rachegelüste gegen mich erwecken will. Wir haben eine Art Deal geschlossen, doch mehr darf ich dir wegen unser beider Sicherheit nicht verraten." Sie sah ihm nun fest in die Augen und fragte leise: „Vertraust du mir?"

John schwieg kurz um über alles nachzudenken, was sie ihm gerade erzählt hatte, dann seufzte er und nickte: „Ich vertraue dir, aber bitte so bald du mir alles erzählen darfst, bitte tue es auch, okay?"

Lira nickte und sagte erleichtert: „Das schwöre ich, danke!"

Kapitel 195

James zog Lily eng an sich und schlang einen Arm um ihre Taille. „Bleib dicht bei mir, dann kann ich dich beschützen!", sagte er und zog seinen Zauberstab. Lily drückte ihren Freund ebenfalls fest, sie fürchtete sich hier und vor allem hatte sie Angst plötzlich wieder etwas unfreundliches oder gemeines zu James zu sagen. „Ich liebe dich!", murmelte sie um den Druck auf ihre Gefühle etwas zu lockern, doch das brachte nur wenig. James schob seine Finger plötzlich leicht unter ihre Hose und ihren Slip. Sie keuchte auf und wollte gerade so etwas wie: „Lass das!" oder „Nicht jetzt!" sagen, als sie fühlte wie der Druck auf ihre Emotionen erheblich schwächer wurde. Sie schloss ihren Mund also wieder und ließ seine Berührungen zu.

Er öffnete jetzt ihre Hose und schob seine Hand dort unter ihre Kleidung. „Lass uns in einem der Häuser nach einem Bett suchen, ich brauche das jetzt!", sagte James bittend. Lily genoss das Gefühl wieder frei und klar denken zu können und nickte deshalb. Lily bemerkte: „Wir müssen jedoch auch unsere Umgebung erforschen, dieses Dorf kann doch nicht wirklich bewohnt sein, wer sollte in dieser verdammten Gegend leben wollen?" James stimmte ihr mit einem nicken zu während er sie in Richtung des nächsten Hauses schob. „Aber zuerst lass uns unsere Emotionen wieder in den siebten Himmel katapultieren, damit wir gestärkt sind wenn diese verdammte Kälte zurückkehrt." Lily sagte dazu nichts sondern griff nur nach seiner Hand. Sie durchsuchten das Haus was ihnen am nächsten gewesen war nach einem Bett und wurden schließlich im Obergeschoss fündig. Es war leider jedoch nur ein Einzelbett, weshalb sie sich nur die Decken und Kissen nahmen und sich damit ein halbwegs gemütliches Lager schafften.

Im Anschluss zogen sie sich schnell gegenseitig aus und streichelten und küssten sich derweil auch schon. Als Lily nackt war kniete sie sich vor James hin und begann wortlos seinen Penis zu streicheln und zu massieren. Sobald sie das Gefühl hatte er sei steif genug nahm sie ihn entschlossen in ihren Mund und begann ihren Kopf auf und ab und ab zu bewegen. Dabei hatte sie das Gefühl wieder komplett Herr ihrer Sinne und Emotionen zu sein, denn keinerlei Kälte lastete auf ihr. Ab und zu wenn sie gerade nur seine Eichel im Mund hatte fuhr sie mit ihrer Zunge über diese bevor sie ihn wieder ganz oder zumindest zum größten Teil in sich aufnahm.

Es dauerte nicht lange dann kam James und füllte ihren Mund mit Sperma. Sie schluckte alles herunter, wie schon am Tag vor seinem Geburtstag. Ein Bisschen verrückt kam sie sich schon dabei vor, doch erstens fühlte es sich gar nicht so schlecht an und zweitens gerade in dieser Situation genoss sie speziell den emotionalen Frieden in ihrem Kopf. „Das hat gut getan …", murmelte sie nachdem sie sich von seinem Glied gelöst hatte. James sah sie mit großen weiten Augen an und nickte nach einigen Sekunden. „Ja, dass war befreiend … ich habe endlich wieder klar fühlen können …", flüsterte er erregt. Sie legte sich nun auf den Boden und spreizte ihre Beine. „Komm und lass uns auch noch auf diese Weise Sex haben, ich könnte auch einen Orgasmus gebrauchen." James kniete sich hin und fing an sie zärtlich zu streicheln. Nach einigen Sekunden hob er ihr Becken etwas hoch und begann im Knien an ihrer Scheide zu lecken. Lily keuchte und stöhnte und kam ziemlich schnell.

Nachdem sich ihr Körper gerade wieder erholt hatte bat Lily nun darum jetzt aber in sie einzudringen: „Erst haben wir uns beide gegenseitig oral befriedigt und jetzt lass uns richtigen Sex haben, okay?" James war damit einverstanden, so legte er sich halb über sie und drückte seinen Penis zärtlich in ihre Vagina.

Einige Augenblicke später erlebten beide (diesmal zusammen) ihren jeweiligen zweiten Orgasmus an diesem Tag. Keuchend blieben sie eng beieinander liegen und warteten bis ihre Erregung komplett abgeflaut war. Dann standen sie auf und zogen sich wieder an.

Kapitel 196

Als James und Lily aus dem Haus traten war ihnen zwar wieder so, als würden sie beobachtet werden, doch im Gegensatz zu vorher war ihr Kopf frei und sie konnten klar denken und fühlen. James griff trotzdem nach Lilys Hand, nur um sicherzugehen. „Ich glaube, dass diese Wesen von denen Airi erzählt hat, eine große Abneigung gegenüber sexuellen Gefühlen haben." Er grinste seine Freundin an und meinte: „Ich kann das nicht im Geringsten verstehen …" Lily lachte kurz, dann stoppte sie abrupt und blieb plötzlich stehen. „James, vor uns …", flüsterte sie ängstlich.

James wandte sich von Lily ab und blickte vor sie. Wenige Meter vor ihnen stand ein nacktes hageres kleines Wesen mit langen dürren Gliedmaßen. Die Haut dieses Wesens war fast weiß dafür waren die Augen Tiefschwarz. Weiter Entfernt, teils in den Häusern teils zwischen ihnen und in den zwei großen Straßen, standen noch viele weitere dieser Wesen. Das eine, welches vor ihnen stand verneigte sich nun und begann dann mit sehr heller und irgendwie unheimlichen Stimme zu sprechen.

„Mein Name ist Dennnizir! Lasst mich euch im Namen meines Volkes und meiner Gemeinschaft Willkommen heißen! Nur sehr wenigen zeigen wir uns gastlich, doch ihr habt uns beeindruckt, deshalb machen wir für Euch eine Ausnahme." Lily riss sich am Riemen und fragte mit mehr Härte als sie beabsichtigt hatte: „Habt ihr unsere Gefühle derartig durcheinander gebracht, dass wir uns getrennt haben?" Dennizir nickte: „Das waren Hadddner und Kinnnmira, sie waren außergewöhnlich weit vom Dorf unterwegs um Nahrung zu finden." James erkundigte sich mehr neugierig als böse und anklagend: „Ihr ernährt euch also wirklich von den negativen Gefühlen anderer Lebewesen?" Dennnizir nickte: „So war es schon immer, es tut uns Leid, aber daran können wir glaube ich nichts ändern." Lily fragte: „Habt ihr es den je probiert?" Dennnizir schüttelte den Kopf: „Ehrlich gesagt nein, aber warum sollten wir auch, bisher hat sich noch nie jemand so erfolgreich gegen unseren Einfluss gewehrt wie ihr und euch hätten wir sicherlich auch frühr oder später gebrochen …"

Lily löste sich von James und trat wütend auf Dennnizir zu. „Rede nicht so über die Gefühle von mir und James, oder ich …" Dennnizir warnte sie, weil sie gerade die Hand nach ihm ausstrecken wollte: „Fass mich besser nicht an, sonst wirst du deinen Verstand verlieren, niemand …" Weiter kam er nicht, denn Lily packte ihn nun mit grimmigen Gesichtsausdruck an seinen Schultern.

Kapitel 197

Lily kniete am Grab ihrer Eltern und schluchzte und weinte, wie hatte sie nur jemals nach Hogwarts gehen können? Dies war definitiv ihr schlimmster Fehler gewesen, denn wäre sie dort nicht hingegangen hätte Voldemort ihre Eltern nicht getötet. Sie würden noch leben und ihre Schwester würde sie nicht hassen wenn sie diesen verdammten Brief nur sofort zerrissen hätte und niemals einen Fuß in diese Gottverlassene Scheißschule gesetzt hätte.

Vor wenigen Wochen kurz vor dem Ende ihres siebten Schuljahres hatte sie eine Nachricht bekommen, dass sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter bei einem Angriff der Todesser auf eine Theateraufführung getötet worden waren. Als sie an jenem Abend gerade die Schulsprecherwohnung betreten hatte, war ihr Leben komplett zusammengebrochen …

Kapitel 198 [P18]

Lily öffnete die Tür und sah etwas was ihr Herz fast zum Stillstand brachte. Auf dem Sofa am Kamin saß James breitbeinig und nackt und vor ihm auf dem Boden kniete ihre Freundin Katie. Sie war ebenfalls nackt und hatte James Penis tief in ihrem Mund. Auch auf dem Sofa und über James Beinen kniete ihre andere Freundin Alice (auch sie hatte nichts an) und ließ sich von James zwischen ihren Beinen streicheln.

„Ja, nimm ihn tief in den Mund, saug… jaaaa", stöhnte James und spornte Katie dadurch an seinen Penis noch tiefer in den Mund zu nehmen. Alice meinte nun: „Ich will ihn aber auch gleich mal lutschen okay?" James nickte grinsend: „Ja klar, sobald mein Sperma aus Katies Mund quillt bist du dran." Lily starrte die drei an, was ging hier nur ab, wie konnten ihre ‚Freundinnen' und James ihr nur so etwas antun. Sie wollte laut schreien, doch kein Laut kam aus ihren Mund.

Es dauerte nicht mehr lange, dann kam James laut keuchend und sorgte dafür, dass sein Sperma links und rechts von seinem Glied aus Katies Mund tropfte. Einige Augenblicke dauerte es noch, dann löste sich Katie von James Penis und leckte sich, begierig mehr von seinem Sperma zu schmecken, über die Lippen. Alice stand nun von James Schoss auf und schob ihre Freundin sacht beiseite. Lily lehnte sich an die Wand hinter ihr, als sich Alice nun zwischen James Beine kniete und den noch steifen und von einer Mischung aus Sperma und Speichel überzogenen Penis ihres Freundes tief in den Mund nahm.

Kapitel 199

Lily saß zitternd und erfüllt vom Hass auf sich und die Welt auf dem kalten nassen felsigen Boden ihrer Zeller. Nur bedrohliche Dementoren schwebten um die kahlen und schroffen Felsen der einsamen Insel welche nun für den Rest ihres Lebens ihr Zuhause sein würde. Nachdem sie ihren Exfreund versucht hatte zu töten war sie lebenslänglich nach Azkaban verbannt wurden.

Sie bereute es auch nicht, dieser elende Mistsack hatte mit ihren ehemaligen besten Freundinnen betrogen und ihr daraufhin offen ins Gesicht gesagt sie niemals wirklich geliebt zu haben. All die Zeit die sie zusammen gewesen waren hatte er nur den Sex mit ihr genossen, dass waren sinngemäß seine Worte gewesen.

Nun war sie wirklich komplett und auf den Rest ihres Lebens hin alleine. Wenn sie morgen sterben würde, würde das niemanden auch nur minimal interessieren. Sie wünschte sich inzwischen nichts sehnlicher als einfach niemals geboren worden zu sein …

Kapitel 200

Lily kniete immer noch auf dem eisig kalten Boden ihrer Zelle. Ein heftiger Sturm donnerte gewaltige Wellen gegen die Felseninsel auf der eines der gefürchtetste Gefängnisse der Zauberer ganz Nordeuropas lag. Lily hatte die Fäuste geballt und bettelte leise darum ein Blitz möge ihr miserables Leben endlich beenden.

Lily …", rief jemand im Hintergrund. Lily horchte auf, sie erkannte diese Stimme. In einer fern zurückliegenden Zeit hatte diese Stimme ihr Mal süße Schauer und tiefe Glücksgefühle beschert.

Bitte lass ihn los!", flehte die Stimme nun und klang dabei so besorgt und ängstlich, dass sie für einen Moment die hoffnungslose Situation vergaß, in welcher sie sich gerade und für den Rest ihres Lebens befand.

Was auch immer du gerade siehst es ist nicht real! Komm zurück!", rief die Stimme nun die sie inzwischen eindeutig als James' Stimme identifiziert hatte. Warum hörte sie seine Stimme, seine, der sie verraten und betrogen hatte. Er der ihr Leben mit zerstört hatte und den sie versucht hatte umzubringen.

Bitte ich flehe dich an, wach auf und kämpfe gegen diese Kreatur an." Lily blinzelte stark, doch nichts passierte, nichts veränderte sich … Sie spürte den kalten Stein so deutlich wie sie die Erinnerungen an jenen Tag in Hogwarts in ihrem Kopf hatte, die sie so sehr verstört hatten.

Ich liebe dich Lily!", schluchzte die Stimme von James nun. Sie klang völlig verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte. Sie versuchte ihre Hände zu entspannen und die Fäuste zu öffnen, doch es ging nicht, sie waren wie vereist …

„Ahhh…", schrie sie und wandte all ihre Kraft und Energie auf. Sie versuchte die Erinnerungen die sie im Kopf hatte zu löschen, sie schienen ihr auf einmal brutalst eingeflößt worden zu sein. Das war alles nie passiert! Ihre Eltern lebten noch! Ihre Schwester und ihre Freundinnen hassten sie nicht! James hatte sie nie betrogen …

Ich liebe dich auch James!", schrie sie so laut sie konnte und riss sich von der Kreatur los, die sie vor Sekunden gepackt hatte. Dabei stieß sie sie zu Boden und taumelte selbst einige Schritte zurück. Zum Glück stand James hinter ihr und fing sie in seinen Armen auf. Mit einem Mal wusste sie, dass alles was sie eben gesehen und gefühlt hatte, alles was sich wie ein alternatives Leben angefühlt hatte, nur eine riesengroße Manipulation ihrer Gefühle und Gedanken gewesen war. Sie sah zu der am Boden liegenden Kreatur, welche sie mit großen überraschten Augen ansah.

Sie hatte es geschafft, sie war wieder frei. Hier in James' Armen fühlte sie sich wohl. Sie war so unglaublich glücklich, dass er bei ihr war und sie aus diesen unendlichen Qualen gerettet hatte.