Kapitel 211
Nach einigen Schrecksekunden richtete sich Dennnizir wieder auf und begann zögerlich zu sprechen: „Noch nie zuvor hat es irgendwer geschafft sich von einer Berührung mit einem meiner Art zu lösen, du hast meinen Respekt!" Lily drückte James Hand fest und wünschte sich all diese schrecklichen Wesen würden sie in Ruhe lassen und verschwinden. Stattdessen aber trat Dennnizir nun einige Schritte in ihre Richtung. „Du bist erstaunlich stark …", fuhr er fort.
James zog seinen Zauberstab und richtete ihn auf Dennnizir. „Keinen Schritt näher zu ihr oder ich bringe dich um!", warnte er ihn. Die Kreatur blieb stehen und musterte James abschätzend, dann versicherte sie ihnen: „Ihr beide braucht euch vor uns nicht mehr zu fürchten, wir werden uns nicht länger an euren negativen Gefühlen laben." James sah zu Lily, die immer noch stumm zitterte, dann wandte er sich Dennnizir zu und forderte: „Wenn ich deinem Wort trauen soll, dann lasst uns für einige Stunden in Ruhe!"
Dennnizir zögerte kurz, dann nickte er und entfernte sich rückwärts. James setzte sich nun mit Lily auf die Erde und hielt sie weiterhin fest in seinen Armen.
„Alles gut mein Engel, ich bin und bleibe bei dir, für immer …"
Kapitel 212
James und Lily gingen zurück in das Haus in dem sie zuvor miteinander Sex gehabt hatten und setzten sich in der ersten Etage auf ihr improvisiertes Bett. Lily kuschelte sich eng an ihren Freund und fragte ihn schließlich: „Meinst du wir könnten versuchen heimlich zu fliehen, ich will so schnell wie möglich so weit wie möglich weg von diesen Kreaturen, bitte!" James kratzte sich am Kopf und versuchte die Situation objektiv zu beurteilen, ohne sich von seinen Gefühlen für Lily beeinflussen zu lassen.
Sie steckten hier in diesem Dorf fest und hatten auch keine Ahnung wie sie zurück zu dem Dorf kommen konnten. Sie hatten nichts zu Essen und würden also nicht weit kommen, wenn sie jetzt Hals über Kopf fliehen würden. Andrerseits sprach nichts dafür, anzunehmen, dass Dennnizir ihnen irgendwie helfen konnte oder würde. Sie wären also möglicherweise so oder so auf sich alleine gestellt.
Lily sah ihn bittend an und ergänzte nun genau das, was ihm auch gerade durch den Kopf gegangen war: „Wer sagt uns denn, dass dieser Dennnizir uns überhaupt helfen, oder auch nur von einem direkten Angriff auf unsere Gefühle verschonen würde?" James zuckte mit den Schultern und murmelte: „Niemand kann uns das garantieren!" Lily nickte: „Also wäre es doch besser, wenn wir schnell und heimlich verschwinden würden, oder?" James grübelte noch kurz, dann nickte er schließlich und flüsterte: „Okay, dann lass es uns versuchen …"
James und Lily schlichen sich also leise nach unten und gingen auf den Ausgang des Hauses zu.
Kapitel 213
Nach James Verschwinden hatten sich die anderen in kleine Gruppen aufgeteilt und hatten nach ihm und Lily gesucht, doch bis zum späten Nachmittag [Anmerkung des Autors: Ungefähr zum Zeitpunkt wo sich James und Lily gerade auf die Flucht machen.] hatten sie nichts gefunden. Lexi, Charlie und Jessica, welche zusammen gesucht hatten, befanden sich gerade ein ganzes Stück weiter nördlich in den kargeren und felsigeren Bergen. Links von ihnen lag noch immer die tiefe Schlucht, dessen Ende sie im Nebel nicht erkennen konnte.
Lexi trat bis direkt zur Schlucht und sah hinunter. „Was meint ihr, könnten Lily und James vielleicht da unten sein?" Jessica ging ebenfalls ein Stück näher und sah in die Tiefe. „Unwahrscheinlich …", sagte sie knapp und wollte sich gerade wieder umdrehen, da verlor sie das Gleichgewicht und stürzte in den Abgrund. Lexi sah geschockt auf den fallenden Körper und griff sofort nach ihrem Zauberstab, doch in der Not und Eile fiel ihr kein rettender Zauber ein.
Sie sah wie das Mädchen immer tiefer fiel und fiel und schließlich im Nebel verschwand. Kurz darauf hörte sie ein sehr leises entferntes Aufklatschen. Ihr entglitt ihr Zauberstab und segelte ebenfalls in die Tiefe. Doch das könnte ihr im Moment wirklich nicht weniger bedeuten, nur ein einziger Gedanke hatte Platz in ihrem Kopf.
Ich habe versagt, wegen mir ist Jessica gestorben!
Kapitel 214
Lexi sackte in die Knie und presste sich die Hände vors Gesicht, Tränen rannen ihre Wangen hinab und tropften auf den felsigen Untergrund. Was sollte sie nur tun, sie hatte nichts gemacht, sie hatte den richtigen Zauber nicht gefunden … Wegen ihr war Jessica jetzt tot. Sie spürte schwach wie jemand einen Arm um sie legte und sie streichelte. „Charlie …", flüsterte sie schwach. Ihr Freund drückte sie daraufhin noch fester an sich und gab ihr schließlich einen zarten Kuss auf die Wange.
„Es ist nicht deine Schuld, es war ein Unfall okay?", versuchte er sie zu überzeugen. Sie schüttelte schwach den Kopf: „Ein Unfall, das klingt so als wäre es unvermeidbar gewesen, doch wenn ich nur den richtigen Zauber gewusst hätte, hätte ich ihren Fall verlangsamen können und sie hätte überlebt. Deshalb ist es definitiv meine Schuld!" Sie schniefte und flüsterte leise: „Lass uns irgendwie einen Weg nach unten suchen, wir müssen wenigstens versuchen ihren Körper zu bergen. Das schulden wir ihrer Familie und ihren Freunden in Hogwarts."
Charlie nickte und zog sie dann hoch. „Okay, aber bitte mach dich nicht alleine verantwortlich, auch ich hätte den Zauber wirken können, doch ich habe noch nicht einmal versucht etwas zu tun, ich war viel zu geschockt …" Lexi griff nach seiner Hand und drückte sie leicht. Dann gingen sie zusammen weiter, diesmal nahe der Schlucht um einen möglichen Weg der nach unten führte sofort zu erkennen.
Kapitel 215
Lily und James hatten sich unbemerkt aus dem Dorf geschlichen und gingen nun ein Wenig schneller aber immer noch bedacht keine Geräusche zu machen dicht an der Felswand weiter. Sie sprachen nicht miteinander sondern versuchten nur so schnell wir möglich hier weg zu kommen. Nach knapp zwanzig Minuten wurden sie plötzlich von einer piepzigen Stimme von hinter ihnen angesprochen. „Wartet …", bat diese leise und ängstlich.
Die Beiden drehten sich um und sahen eine noch kleinere Gestalt als es Dennnezir gewesen war, ansonsten ähnelte sie aber sehr den anderen denen sie im Dorf begegnet waren. Lily trat sofort einen Schritt zurück und James fragte, sich vor seine Freundin stellend: „Was willst du von uns?" Die Gestalt ihnen gegenüber hob die Arme und sagte: „Ich will mit Euch kommen, dies ist meine einmalige Chance hier endlich weg zu kommen!"
James runzelte die Stirn und fragte: „Warum willst du weg von deinem Volk?" Die Kreatur schwieg kurz, dann murmelte sie leise: „Ich bin anders, im Gegensatz zu den anderen meines Volkes kann ich nichts spüren was anderen negatives durch den Kopf geht, ich sehe wie sie aus, doch ich habe keinerlei magische oder übernatürliche Fähigkeiten. Bitte nehmt mich mit, ich bin keine Gefahr für euch und würde so gerne mal etwas anderes als diese Nebel-verseuchte Schlucht sehen."
Lily verstand sich selbst gerade nicht, denn sie ging auf die Kreatur zu und streckte ihr ihre Hand entgegen. Bemüht ruhig und entspannt sagte sie: „Ich weiß nicht warum, doch ich vertraue dir, du hast etwas in deiner Stimme was mir dieses Gefühl gibt." Die Kreatur sah hoch zu ihr und fragte: „Darf ich dir durch einen Händedruck beweisen, dass ich eure Gefühle nicht manipulieren kann?" James trat auf die Beiden zu und wollte für Lily ‚Nein auf keinen Fall!' antworten, doch Lily nickte schneller als er sie erreichen konnte. „Nein, mach das nicht!", bat er sie, doch da hatten sich ihre Hände bereits berührt. Sofort zog er seinen Zauberstab um dieses Vieh von Lily wegzuschleudern, da sah er, dass nichts passierte. Lily sah komplett normal aus, nicht wie bei Dennnizir wo sie auf einmal totenbleich geworden war. Sie atmete erleichtert aus und fragte das Wesen vor Ihnen dann: „Wie heißt du?"
Die kleine Gestalt antwortete sofort: „Ich heiße Tazzzira, aber ihr könnt mich auch einfach Taza nennen."
Lily wandte sich kurz zu James und fragte ihn: „Du hast nichts dagegen wenn Taza uns begleitet oder?" James schüttelte den Kopf und flüsterte: „Wenn das für dich okay ist, nein!" Lily dankte ihm und drehte sich dann wieder um.
Sie sagte freundlich: „Okay Taza, du darfst uns begleiten!"
Kapitel 216
Den ganzen Tag über hatte Kurt kein Wort mit seiner ‚Freundin' gesprochen. Sie waren zwar noch zusammen, doch er wusste nicht wie lange noch. Er fühlte sich betrogen und hintergangen, so wie Katie sich verhalten hatte sollte sich eine feste Freundin nicht benehmen. Er saß gerade in der Bibliothek und versuchte seine Hausaufgaben zu erledigen, doch er konnte sich einfach nicht konzentrieren. Immer wieder war da ihr trauriges Gesicht welches sie traurig und bittend ansah.
„Bitte glaub mir, ich habe es nicht willentlich getan!", hatte sie gesagt. So ein Schwachsinn, wie konnte man mit jemanden nicht willentlich eine Knutscherei anfangen. Er hatte daraufhin geantwortet: „Weißt du, du hättest mir auch einfach ehrlich sagen können, dass du dein Interesse an mir verloren hast, es hätte mich geschmerzt, doch ich hätte es akzeptiert. Diese miese Sache wäre nicht nötig gewesen!" Sie hatte im Anschluss nur den Kopf gesenkt und leise etwas von wegen „Interesse nicht verloren" und „ich liebe dich" geantwortet, doch er hatte dem keine Beachtung gezollt sondern war einfach von ihr weggegangen ohne noch etwas zu sagen.
Durch die Erinnerungen an den Morgen war ihm jetzt jede Lust und Kraft vergangen zu Lernen, er klappte also das Buch zu, in welchem er gelesen hatte und wollte gerade aufstehen, als sich jemand gegenüber von ihm niederließ. Es war Katie. Innerlich kochte er plötzlich vor Wut und Trauer. „Was willst du?", fuhr er sie entsprechend kühl an und schob noch etwas hinterher: „Ach bevor ich es vergesse, unsere Beziehung ist …" Sie unterbrach ihn panisch: „Mach bitte nicht Schluss! Ich liebe dich und schwöre bei allem was mir heilig ist, dass ich dich nicht betrügen wollte, es war ein Zaubertrank der auf meinem Nachttisch gestanden hat. Das einzige was ich getan habe, war ihn ohne zu überlegen zu trinken, doch in meiner Müdigkeit habe ich das ganze wohl für Wasser oder so gehalten." Sie sah ihm fest in die Augen und endete bittend: „Bitte glaub mir, bitte!"
Kurt dachte nach, konnte das theoretisch sein? Klar, es gab Zaubertränke die die Sinne lähmten und auch solche die den Sexualtrieb steigerten, doch waren solche hier streng verboten. Aber sie sah nicht so aus als würde sie lügen und bisher hatte er ihr immer vertraut. Er seufzte und fragte dann: „Weißt was mir in einer Beziehung am wichtigsten ist?" Sie schüttelte mit Tränen in den Augenwinkel den Kopf. Er wartete einige Sekunden, dann sagte er: „Vertrauen, denn ohne Vertrauen ist keine Beziehung sinnvoll." Katie senkte nun den Kopf und flüsterte leise: „Und du vertraust mir nicht länger, also ist alles was ich sage wertlos, wir sind von an also kein Paar mehr, oder?" Sie sah wieder auf und sah ihm direkt in die Augen.
Kurt wusste nicht was er darauf sagen sollte, denn im Grunde wollte er mit ihr zusammenbleiben. Er wollte ihr vertrauen und ihr sofort vergeben, doch da war auch immer noch Zweifel, Zorn und Angst in ihm. Er musste sich schnell entscheiden, entweder Vertrauen oder nicht …
Nach einigen Sekunden sagte er (während er fest in ihre Augen sah und dort nichts als absolute Ehrlichkeit fand): „Ich will dir vertrauen und ich liebe dich noch immer, also doch, wir sind noch ein Paar."
Kapitel 217
Zu dritt erreichten James, Lily und Taza nach einer längeren Weile den Aufgang, den James und Lily auch herunter gekommen waren. Taza meinte leise: „Soweit weg vom Dorf war ich noch nie, ich dachte immer es gäbe keine Wege die aus der Schlucht führen würden." Lily meinte: „Wirklich, warum wolltest du dann unbedingt mit uns, um gemeinsam mit uns hier unten zu verhungern?" Taza lachte leicht auf und schüttelte den Kopf: „Nein, natürlich nicht, mit Euch zu gehen war nur endlich eine Gelegenheit was von der Welt zu sehen." James grinste leicht und schlug dann vor weiterzugehen. „Wir sollten vor Sonnenuntergang zurück im Dorf sein!", sagte er.
Dem konnte Lily nur voll und ganz zustimmen. Sie beeilten sich also nun und waren schon nach kurzer Zeit auf halber Höhe (zumindest schätzten sie das), da stießen sie plötzlich auf Lexi und Charlie. Alle fünf sahen einander mit großen Augen an. „Lily, James und …", fing Charlie erfreut an. Taza trat freundlich vor und sagte: „Nennt mich Taza, das ist wesentlich leichter als sich diesen langen Namen Tazzziria zu merken." Sie grinste und streckte ihre Hand nach Charlies aus. Dieser wirkte ziemlich geschockt, denn wie alle ihre Art war auch sie komplett nackt. Das schien wohl für sie kein Problem zu sein.
James erklärte: „Sie ist von dem Volk von dem Airi uns erzählt hat, du weißt die die sich von den negativen Gefühlen ihrer Opfer ernähren und diese verstärken." Charlie und Lexi wichen reflexartig einen Schritt zurück. „Warum …", wollte Lexi gerade anfangen, da sagte Taza schon: „Ich habe keinerlei Kräfte dieser Art, ich bin sozusagen keine gewöhnliche meiner Art." Lily versicherte: „Das stimmt, ich hatte das Pech meine ganz eigene Erfahrungen mit dem direkten Kontakt mit einem ihrer Art zu machen, und ich habe auch sie angefasst und so etwas ist nicht passiert." Charlie und Lexi schienen immer noch ziemlich verwirrt, doch sie nickten. Dann meinte Charlie: „Wir müssen nach unten zur Schlucht um etwas zu erledigen, geht ihr schon mal vor ins Dorf und sagt Airi, dass wir später nachkommen."
Lily schüttelte den Kopf: „Auf keinen Fall geht ihr da runter, kommt mit uns!" Lexi schüttelte den Kopf und murmelte: „Können wir nicht!" James fragte was denn passiert sei, woraufhin Charlie leise erzählte wie Jessica gestürzt war.
James und Lily sahen entsetzt und geschockt aus und erklärten sich sofort Bereit bei der Suche nach ihrem Leichnam zu helfen.
Kapitel 218
Einige Stunden nach dem Abendessen lag Aisha neben Max angelehnt an das Kopfende seines Bettes und las in einem lustigen kleinen Buch. Es handelte sich um eine romantische Geschichtensammlung von einer bekannten Hexe. Sie lachte immer mal wieder heiter auf und genoss es derweil von Max über ihren Handrücken gestreichelt zu werden.
Irgendwann fragte der Junge neben ihr: „Es ist schon sehr spät und ich werde langsam echt müde, würde aber gerne noch einmal mit dir schlafen, willst du?" Sie senkte ihr Buch etwas und musterte ihn. Mit ihm schlafen, erneut …? Sie überlegte und dachte dabei an die Verrücktheit des ganzen Tages. Vom Aufstehen mit dem Vorfall zwischen Katie und Frank, dem in jeder Beziehung unerwarteten Sex mit Max und ihre anschließende Verabredung. Dann ihr Streit und die Versöhnung, das gemeinsame Lernen und das Abendessen mit ihm. Und zum Schluss die Stunden die sie einfach nur friedlich und entspannt bei ihm im Bett mit dem Lesen dieses Buches verbracht hatte.
Er lächelte sie jetzt leicht verlegen an und ergänzte: „Bitte Aisha, der Sex heute Morgen hat sich so gut angefühlt, lass es uns nochmal miteinander machen, bitte!" Sie lächelte leicht und nickte. Während sie sich nun aufrichtete und sich im Knien ihren Rock runterschob, sagte sie: „Okay, einverstanden aber das macht mich noch nicht zu deiner Freundin!" Er murrte leicht vergewisserte sich aber: „Du schließt eine solche Entwicklung jedoch auch nicht aus, oder?" Aisha nickte: „Nein, das tue ich auch nicht …" Mittlerweile hatte sie sich ganz ausgezogen und sagte zu ihm: „Komm schon, zieh dich auch aus, oder willst du durch deine Kleidung in mich eindringen?" Er schüttelte sofort den Kopf und begann sich schnell zu entkleiden.
Als er ebenfalls nackt war stützte er sich links und rechts von ihrem Kopf ab und verteilte viele kleine Küsse auf ihre Wangen, ihre Stirn und schließlich auf ihrem Mund. Sie griff nach ihrem Zauberstab und richtete ihn sich auf ihr Becken. Dann murmelte sie einen Verhütungszauber und tat den Stab zurück auf seinen Nachttisch. Wenige Augenblicke später fühlte sie wie er sanft in sie eindrang. Er sah sie erregt an und begann sie dann langsam aber mit intensiven Stößen zu ficken.
Es brauchte insgesamt nicht lange, dann spürte sie, dass sie kurz davor war erneut durch ihn zu kommen. Sie krallte sich mit ihren Fingern in seinen Rücken fest und begann dann ihre Hüfte seinem Penis entgegen zu bewegen. Das verstärkte den Druck auf ihren empfindlichen Punkt immens, wodurch sie nach nur wenigen weiteren Stößen seinerseits kam. Ihr Becken zuckte heftig und er stieß noch ein letztes Mal tief in ihre Vagina, dann fühlte sie wie er sein Sperma in sie spritzte.
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Einige Minuten später zog er sich aus ihr zurück und schlang sie einfach so (ohne ein Wort zu sagen) fest in seine Arme und gab ihr noch einen kurzen Kuss, dann schloss er seine Augen und ein Wenig später hörte sie sein ruhiges Atmen. Er war eingeschlafen.
Sie blieb noch etwas wach und dachte über alles mögliche (vor allem Max und ihre eigenen Empfindungen) nach, doch irgendwann kuschelte sie sich eng an den Jungen neben ihr und schlief in seinen Armen ein.
Kapitel 219
Es dauerte Stunden, doch dann sahen James, Lily, Charlie und Lexi in einiger Entfernung etwas längliches am Boden liegen. Weil es mittlerweile bereits ziemlich dämmerig war, konnten sie auf die Distanz nicht viel erkennen. Sie rannten das letzte Stück und stellten dann geschockt fest, dass es sich nur um Jessicas Umhang handelte der von einigen Steinen in einer menschlich aussehenden Form gehalten wurde.
„Was …?", fing Lexi besorgt an und stoppte dann jedoch. Sie bückte sich und hob eine kleine Box auf, die zwischen zwei Steinen gestanden hatte. Die anderen sahen ihr über die Schulter als sie die Box öffnete. Im Inneren befand sich ein zusammengefalteter Zettel und ihr Zauberstab. Sie nahm zuerst den Zettel und entfaltete ihn. In engen Reihen stand dort:
Ich habe mich eurer Freundin angenommen, weil ich Eurem Schulleiter versprochen habe das euch nichts passiert. Sie ist nicht Tot, beziehungsweise bald nicht mehr … Ich werde sie wiederbeleben und sie in eure Welt zurückschicken. Sie wird sich an nichts was hier passiert ist erinnern, doch sie wird leben.
Erledigt ihr weiter eure Aufgabe, heilt diese Welt! Dann werdet ihr sie in Hogwarts wiedersehen und ich werde ihr und euch auch erlauben sich wieder an diese Welt zu erinnern.
Viel Erfolg!
Kota
Lexi sah verblüfft auf die Nachricht und drehte sich dann zu ihren Begleitern um. „Sie lebt also, dank Airis Bruder?", murmelte sie. James nickte: „Scheint so, hmm, ich glaube damit endet das hier für uns. Aber so wie es aussieht weiß Professor Dumbledore zumindest von unserer Situation, Kota muss ihn informiert haben." Lily sagte: „Mich beruhigt es, dass Professor Dumbledore davon weiß, dann kommt es mir unwahrscheinlicher vor, dass ich den Verstand verloren habe." James grinste und zog seine Freundin eng an sich. Nach einen Kuss murmelte er: „Hast du geglaubt dir das alles nur einzubilden?" Lily machte eine Geste irgendwo zwischen einem Nicken und einem Kopfschütteln …
Taza fragte plötzlich: „Airi? Kota? Wer sind diese Personen?"
Während sie nun zusammen zurück zum Aufgang aus der Schlucht und von da aus in Richtung des Dorfes (den Charlie, Lexi und Jessica markiert hatten) gingen, erklärte Lily Taza was ihnen bisher passiert war und das sie ursprünglich aus einer anderen Welt kamen. Sie kamen erst lange nach Mitternacht endlich beim Dorf und den anderen an. Dort mussten Lily und James dann noch ihren anderen Begleitern von ihren Abenteuern erzählen, dann konnten sie sich endlich hinlegen.
Eng aneinander gekuschelt schliefen sie schnell ein. Taza, welche sich neben Lily ihr Lager eingerichtet hatte, blieb noch am längsten wach und fragte sich, ob es wirklich die richtige Wahl gewesen war ihr Volk zu verlassen. Immerhin konnte sie jetzt vielleicht irgendwie herausfinden, warum sie anders als die anderen war.
Schließlich schloss auch sie ihre Augen und schlief friedlich ein.
Kapitel 220: Das Erwachen
In einem steril eingerichteten Krankenzimmer im Sankt-Mungo-Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen auf der Station für spezielle Fälle, ganz am Ende des Korridors, tauchte früh am Morgen des 21. Mais ein junges Mädchen in einem Bett auf. Es schien zu schlafen, denn ihre Brust hob und senkte sich schwach. Sie hatte kurze grüne Haare und drehte sich (nach einigen Sekunden die es im Bett lag) auf die Seite. Außen vor der Tür stand ein Sicherheitsmitarbeiter des Krankenhauses, er hatte zwar keine Ahnung wer sich immer Inneren des Zimmers aufhielt, doch sein Auftrag war es niemanden außer den Zaubereiminister, Albus Dumbledore und dem Chefheiler des Krankenhauses durchzulassen.
Es vergingen einige Stunden, dann trat der Chefheiler auf die bewachte Tür zu und bat den Sicherheitsmitarbeiter beiseite zu treten. Dieser nickte sofort und lies seinen Vorgesetzten den Raum betreten. Der Chefheiler schloss die Tür hinter sich und sah dann zum Bett. Beim Anblick des Mädchens fiel ihm beinah seine Brille von der Nase, so heftig sprang er zurück.
Das Mädchen, das inzwischen nicht mehr lag, sondern aufrecht auf der Bettkante saß hob nun den Blick und fragte von einem Gähnen unterbrochen: „Was ist das hier für ein Raum, wo bin ich?"
Harrison Dawn (der Chefheiler) beruhigte seinen Atem und ging dann etwas näher zu dem Mädchen. Dann erklärte er ihr in kurzen aber hoffentlich nicht unfreundlichen Worten, dass sie sich im Sankt-Mungo-Hospital aufhalte weil sie schwer erkrankt gewesen war. „Ich lasse jetzt mal ihren Schulleiter und ihre Eltern kommen, warten Sie einen Augenblick." So schnell wie möglich verließ er das Zimmer nun und ging zurück in sein Büro. Am liebsten wäre er gelaufen, doch er durfte auf keinen Fall den Anschein erwecken, irgendetwas könnte ungewöhnlich sein. Er meldete die Ereignisse zuerst Albus Dumbledore und dann dem Zimmerermeister.
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Es dauerte nur einige Augenblicke, dann standen sowohl Albus Dumbledore als auch der amtierende Zaubereiminister vor Harrison Dawn. „Sie ist da?", fragte Dumbledore sofort und machte einen Schritt auf den Schreibtisch zu. „Wer …?", fragte Der Minister überrascht und sah zu Dumbledore. Der alte Zauberer erklärte: „Heute Morgen hatte ich wieder einen Besuch von Kota, ich habe Ihnen doch von ihm erzählt, sie wissen am Nachmittag des 28. März?" Der Minister überlegte kurz, dann nickte er und wandte sich an Harrison. „Würden Sie uns bitte zum Zimmer bringen?" Der Chefheiler nickte und erhob sich aus seinem bequemen Sessel.
Vor der Tür verabschiedete er sich aber schon und eilte wieder zurück zu seinem Büro. Dumbledore nickte der Wache zu, woraufhin dieser zur Seite trat und den beiden Männern Einlass gewährte.
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Jessica war immer noch maximal verwirrt, was für eine schwere Krankheit sollte sie gehabt haben und warum hatte sie keinerlei Erinnerungen an diese? Das letzte an das sie sich mit Sicherheit erinnern konnte, war, dass sie in einem leeren Klassenraum trainiert hatte, doch wann sollte das gewesen sein? Plötzlich öffnete sich die Tür und zwei Männer traten ein. Den einen erkannte sie sofort, es war ihr Schulleiter, doch beim anderen hatte sie keinen Anhaltspunkt. Beide traten nahe an ihr Bett, dann begann Professor Dumbledore zu reden: „Sie wundern sich wahrscheinlich, warum sie hier plötzlich aufgewacht sind, richtig?" Jessica nickte stumm. Dumbledore beschwor sich einen Stuhl und setzte sich, dann begann er ihr zu erklären, dass sie sich mit einer seltenen magischen Krankheit angesteckt habe und dann hierher eingeliefert worden war.
„Wie lange bin ich schon hier und warum kann ich mich an nichts erinnern?", fragte sie ihren Schulleiter.
Dumbledore antwortete: „Fast drei Monate warst du hier im Krankenhaus. Und dass du dich an nichts mehr erinnern kannst, ist eine Nebenwirkung der Krankheit. Doch nun scheinst du wieder gesund zu sein, also solltest du so schnell wie möglich wieder zurück an die Schule. Wenn du dich anstrengst kannst du den Stoff den du verpasst hast nachholen." Der Zaubereiminister nickte und sagte: „Einige ihrer Mitschüler haben sich wie auch sie mit dieser Krankheit angesteckt, wunder dich also nicht, wenn du einige Gesichter nicht siehst."
Mit einem aufmunternden Lächeln zu Jessica stand der Minister nun auf und sagte zu Dumbledore noch: „Wenn Miss Swarm wieder in Hogwarts ist, kommen Sie bitte nochmal zu mir in mein persönliches Büro, ich muss mit Ihnen etwas besprechen." Dumbledore nickte und daraufhin verließ der Minister das Zimmer.
Jessica fragte ihren Schulleiter jetzt: „Brechen wir gleich auf, ich würde mich gerne mal wieder so richtig bewegen, mein Körper fühlt sich so an, als wäre ich ewig nicht mehr gelaufen und das mag ich nicht." Dumbledore nickte und erhob sich. „Folgen Sie mir, ich bringe Sie zurück nach Hogwarts." So stand Jessica auf und wollte zu Tür humpeln (ihre Beine fühlten sich unglaublich schwach an), doch Dumbledore hielt sie zurück. „Wir apparieren zurück, nimm meine Hand." Jessica nickte und griff nach der Hand ihres Schulleiters.
Mit einem Knall verschwanden sie und tauchten vor dem Tor zu den Ländereien wieder auf.
