Kapitel 231

Während die meisten Schüler auch am Sonntag ihren freien Nachmittag in Hogsmeade verbrachten, saß Sirius alleine in der Bibliothek und lernte. Er wäre ja auch gerne mit seiner Freundin ins magische Dorf gegangen, doch Scarlett hatte seine Einladung mit den Worten „Heute will ich mit meiner besten Freundin was unternehmen" abgelehnt. Er war ihr deshalb nicht sauer, nur begeistert war er eben auch nicht.

Er sah an seinem Buch, in welchem er gerade über die verdammten Trollkriege des Mittelalters las, zum Tisch vor sich und lächelte leicht, als er dort ihren Zauberstab liegen sah. Ja, sie benutzten beide immer noch den jeweils anderen Zauberstab und inzwischen hatte er sich ganz gut an das neue Gefühl gewöhnt. Er sah zurück zum Buch und las den nächsten Absatz:

durch seine überwältigende höhere Anzahl an Soldaten hatte der Feldherr der Trolle aus dem Ural zwar augenscheinlich die besseren Chancen, doch der König Plattkopf aus Dänemark war auch nicht von schlechten Eltern und hatte einen Pakt mit den Hexen und Zauberern Englands und Frankreichs geschlossen um …

Sirius musste ein Gähnen unterdrücken, das war sooo langweilig. Warum mussten sie denn verdammt nochmal Geschichte lernen? Das war doch ehe alles längst vorbei, welchen Einfluss sollte das schon auf sie haben.

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Nach ungefähr zwanzig Minuten die er sich weiter durch das Buch gequält hatte, setzte sich plötzlich Zoe Dingsbums neben ihn, ihren Nachnamen konnte er sich nie merken. „Hi!", sagte er und legte sein Buch beiseite. Sie lehnte sich zurück und sah ihn dann seitlich an. „Bist du zufällig Single?", fragte sie mit einer Spur Ärger. Sirius schüttelte den Kopf und sagte: „Seit Vorgestern nicht mehr, warum?" Das hübsche kurzhaarige Mädchen verzog das Gesicht und meinte: „Ich habe bald wirklich keine Lust mehr auf meinen Freund Leo, ständig meckert er wegen allen möglichen herum und er ist super eifersüchtig immer …"

Sirius grinste leicht und sagte: „Dann trenn' dich doch einfach von ihm, wo ist das Problem?" Zoe schüttelte den Kopf und murmelte: „Nein, erstens läuft es manchmal wirklich gut zwischen uns, nur meistens leider nicht …" Sie stand wieder auf und sagte über die Schulter: „und zweitens ist da noch etwas anderes …" Sie hielt mitten im Satz inne und sagte dann mit einem besorgten Gesichtsausdruck: „… ist ja auch egal, einen schönen Tag noch …"

Mit diesen Worten rannte sie weg. Sirius sah ihr irritiert nach, widmete sich dann aber wieder seinen Hausaufgaben.

Kapitel 232

Zoe rannte durch die größtenteils leeren Gänge des Schlosses in Richtung des Hufflepuff Gemeinschaftsraums. Sie war zwar gerade erst von dort gekommen, doch sie hatte ihre Schultasche in seinem Schlafsaal vergessen und wollte heute Nacht nicht wieder bei ihm schlafen. Er war in letzter Zeit immer so eifersüchtig, das gefiel ihr absolut gar nicht. Sie verstand das nicht wirklich, nie hatte sie ihm irgendeinen Grund gegeben sich Sorgen zu machen und doch wollte er sie seit einigen Monaten am liebsten auf Schritt und Tritt überwachen …

Frustriert nannte sie das Passwort zum Gemeinschaftsraum und trat durch das Portrait der Obstschale. Sie ihn beim Kamin sitzen, ignorierte ihn aber und lief an ihm vorbei zu den Jungenschlafsälen. Er schien sie aber bemerkt zu haben, denn noch ehe sie oben angekommen war, tauchte er neben ihr auf und fragte misstrauisch: „Wo bist du gewesen?" Sie sagte kurz angebunden: „Das geht dich gar nichts an, lass mich in Ruhe!" Er war davon aber nicht sonderlich beeindruckt und hielt sie an der Schulter fest. „Hey, wo warst du?", wollte er etwas lauter wissen.

Sie drehte sich genervt um und zischte: „In der Bibliothek, jetzt lass mich meine Tasche holen, ich will heute nicht wieder bei dir schlafen!"

Er ließ sie los und ließ den Kopf kurz hängen, dann fragte er ein wenig ruhiger: „Warum nicht Süße?"

Sie rümpfte wegen des letzten Wortes die Nase und betrat seinen Schlafsaal. Er folgte ihr und murmelte leise: „Bitte bleib bei mir!"

Im Hinausgehen sagte sie: „Du bist in letzter Zeit sehr häufig unausstehlich, aber ich liebe dich trotzdem." Sie umarmte ihn kurz und gab ihm einen leichten Kuss auf den Mund, dann stieg sie die Treppen hinab und machte sich auf den Weg zu ihren eigenen Gemeinschaftsraum.

Kapitel 233

Jessica sah entsetzt zu ihm und fragte mit verengten Augen: „Was hast du mich da gerade gefragt?" Mulciber, welcher nicht ahnte wie sie sich gerade fühlt, wiederholte seine Frage wörtlich und wartete ohne ein Donnerwetter zu erwarten auf eine Antwort. Jessicas Augen wurden noch enger und sie erhob sich.

Dann ohne auch nur ein einziges weiteres Wort zu sagen marschierte sie davon und ließ einen verblüfft dreinschauenden Mulciber zurück. Er brauchte einige Augenblicke bis er ebenfalls aufsprang und ihr nachlief. Schnell holte er sie ein und versperrte ihr den Weg. „Was soll das, ich habe dich nur etwas gefragt … Kein Gru…", weiter kam er nicht, denn sie hatte ihm eine deftige Ohrfeige verpasst. Völlig entgeistert sah er sie an. Noch nie in seinem Leben hatte ihn jemand einfach so geschlagen.

Wie konnte sie es wagen?", war sein erster Gedanke, doch er griff nicht nach seinem Zauberstab und griff sie an. Er starrte ihr nur in die Augen und versuchte zu verstehen warum sie so heftig reagiert hatte. Er hatte sie doch nicht einmal dafür kritisiert es schon früher getan zu haben, er verstand die Welt nicht mehr …

Sie holte nun noch einmal aus und schlug ihm auch auf seine andere Wange, dann ging sie um ihn herum und lief weiter in Richtung der Straße die nach Hogwarts führte.

Er rannte ihr wieder nach und stellte sich vor sie. „Warum bist du so sauer?"

Jessica sah ihn giftig an und sagte schließlich in zorniger Stimme: „Du bist ein widerwärtiges ekelhaftes Arschloch, nie wieder werde ich irgendetwas mit dir unternehmen, klar?" Sie wartete auf keine Antwort sondern ging um ihn herum und setzte ihren Weg fort.

Mulciber starrte ihr nach, das war also seine Chance gewesen …

Kapitel 234

Airi gelangte schließlich zur Scheune, wo der überlebende Rest des Dorfes gerade von knapp zehn dunkel gekleideten Männern zusammen getrieben wurden. Einige von ihnen hielten brennende Fackeln in ihren Händen und johlten begeistert. Sie erkannte unter anderen die drei die vor wenigen Augenblicken Hals über Kopf vor ihr geflohen waren. „Diese miesen …", dachte sie und rannte auf die Meute zu.

„Zurück ihr Schufte, wie könnt ihr es wagen?", fragte sie laut und böse. Sie entriss einen der Männer seine Fackel und schmiss sie auf den Boden. Im Anschluss trat sie diese aus und sah jeden einzelnen (aber im Speziellen die die sie eben schon getroffen hatte) grimmig in die Augen.

Der der sie vor wenigen Minuten hatte angreifen wollen trat vor und lachte laut und hämisch. „Du miese Schlange hast mich einmal getäuscht, doch nicht ein zweites Mal …" Er packte sie am Kragen und hob sie hoch. Derweil flüsterte er mit hämischer Stimme: „Du bist keine Göttin, denn wärst du eine, hättest du mich eben schon umgebracht." Er war mittlerweile bei den verängstigten Dorfbewohner angekommen, die inzwischen im Inneren der von Heu zum Bersten gefüllten Scheune. „Hier kannst du mich vom Gegenteil überzeugen, überlebe das Feuer und ich werde dich bis zu meinem Lebensende anbeten!" Er kicherte fies und warf sie dann in die Menge.

Dann rief er einem seiner Gefährten etwas zu, woraufhin ihm eine Fackel zugeworfen wurde. Er drehte sich wieder zu der Scheune um und fixierte seinen Blick auf Airi, welche ihn (inzwischen mit weit geöffneten entsetzten Augen ansah). Er grinste und schleuderte die brennende Fackel dann über ihren Kopf tief in die Scheune. Gleichzeitig warfen auch die anderen ihre Fackeln überall dorthin wo viel Heu gestapelt war.

Airi versuchte irgendetwas zu sehen, doch sehr schnell war alles um sie herum voll mit Rauch und von überall her kamen Schreie. Sie presste sich die Hände vors Gesicht, doch nur wenige Sekunden später wurde ihr schwarz vor Augen.

Sie fiel zu Boden und das letzte was sie dachte war:

Hilfe, bitte bitte Luft!

Mason …

Kapitel 235

Einige Stunden später traten mehrere Gestalten in die Hütte. Sie trugen einen schmalen Körper in ihren Armen. Mason sah sie schockiert an. Es war Airi die sie trugen.

Sie lebte.

Er sah es an der sich schwach hebenden und senkenden Brust. Sofort sprang er auf und rannte auf seine Freunde zu. „Ihr habt sie gefunden? Oh, das ist gut!" Er half ihnen sie auf ihr Lager zu betten und kniete sich dann neben sie. Sanft streichelte ihre Hände und hoffte sie würde ihre Augen bald wieder öffnen.

Lexi kniete sich neben ihn und begann einige Heilzauber zu wirken. Im Hintergrund hörte er leise wie aus einer anderen Welt wie sich James, Lily und Charlie unterhielten.

„Und außer ihr hat es wirklich niemand geschafft?", fragte Charlie gerade. James murmelte leise: „Nein, alle anderen sind verbrannt, als wir den Kampf endlich gewonnen hatten, war die gesamte Scheune schon niedergebrannt. Wir haben sie unter einem eingestürzten Balken und mehreren Leichen gefunden, sie hat wohl nur wegen der toten Körper die sie vor den Flamen etwas geschützt haben überlebt."

Mason senkte den Blick und beugte sich zu seiner Freundin. „Ich liebe dich mein Engel!", flüsterte er und gab ihr dann einen sanften Kuss auf den Mund.

Nachdem er sich von ihr löste breitete sich ein kurzes Lächeln auf ihrem Gesicht aus, dann öffnete sie plötzlich die Augen und begann fürchterlich zu Husten.

Kapitel 236

Nach einem ergiebigen leckeren Mittagessen verließ Thea gerade die Große Halle. Neben ihr lief Luca und versuchte sie ein weiteres Mal dazu zu überreden, doch mal mit ihm zu schlafen. Sie lächelte leicht schüttelte aber den Kopf. „Bestimmt irgendwann mal, doch nicht demnächst …", sagte sie und reichte ihm ihre Hand. „… Gib mir die Zeit die ich benötigte okay?", sagte sie und verschränkte ihre Finger mit seinen.

Luca zog sie in eine Umarmung und küsste sie zärtlich. Leise flüsterte er: „Hmpf… okay, aber ich kann es irgendwie kaum abwarten dich überall anfassen zu dürfen." Sie fühlte wie ihre Wangen heißer wurden, die Vorstellung das er sie an diesen speziellen Stellen berühren könnte löste in ihr ein merkwürdiges flaues Gefühl aus. Sie war normalerweise anders, doch sexuell war sie im Moment mehr ängstlich als neugierig. Vielleicht lag es auch daran wie drängend Luca sie zu überreden versuchte.

Bei der Marmortreppe blieb Luca plötzlich stehen und fragte sie: „Hast du Lust mit mir etwas raus zu gehen, wir könnten uns an den See legen?" Sie nickte und sagte: „Das klingt gut, bei dem Sonnenschein wäre es wirklich eine Verschwendung im Schloss zu bleiben …" Auf halben Weg zum See begegneten sie Jessica Swarm, ein Mädchen aus Slytherin. Höflich nickte Luca ihr kurz zu, doch sie ignorierte ihn und lief mit finsteren Blick zum Schloss.

Thea blieb stehen und sah ihn misstrauisch an. Sie fragte: „Kennst du Jessica von irgendwoher?" Er schüttelte den Kopf und sagte: „Nur vom Sehen, sie ist aber ganz hübsch mit diesen grünen Haaren." Theas Augen verengten sich minimal, war das jetzt schon ein Anzeichen für eventuelle zukünftige Untreue? Sie wollte keinen unnötigen Streit anfangen, doch sie nahm sich vor das im Auge zu behalten.

Am See angekommen setzten sie sich nebeneinander ins Gras und Thea versuchte ihre Sorgen zunächst beiseite zu schieben. Sie lehnte sich an Lucas Schulter und griff nach seiner Hand.

„Ich liebe dich!", murmelte sie leise und hoffte dies würde ihn von Gedanken (die er vielleicht niemals gehabt hatte und hoffentlich auch nie haben würde) abbringen.

Kapitel 237

Jessica stapfte extrem schlecht gelaunt und immer noch geschockt von Mulcibers widerlichem Benehmen die Marmortreppe hinauf. Sie fühlte sich rundum beschissen und ausgenutzt. Wie hatte sie sich nur auf so etwas einlassen können und warum zum Henker hatte sie es auch noch genossen. Sie ekelte sich etwas vor sich selbst.

Zehn Minuten später saß sie in ihrem Schlafsaal auf ihrem Bett und erzählte ihrer besten und einzigen Freundin Gracie alles was passiert war. „Ich weiß es ist absurd, doch ich habe dann tatsächlich mit ihm Oralsex gehabt und ich habe es absolut genossen", sagte Jessica gerade. Sie schwieg kurz, dann erzählte sie auch noch das, weshalb sie ihn hatte stehen lassen.

Gracie welche ihr gegenüber auf ihrem Bett saß sah sie entsetzt an und fragte: „Er hat dich was gefragt?" Jessica wiederholte sich nochmal, woraufhin Gracie wütend aufsprang und gegen ihr Bett trat. „Dieses Arschloch, wie kann er es nur wagen, und das wo er angeblich in dich verliebt war!?" Jessica nickte und murmelte: „Er hat sich davor als ich ihm begegnet war, auf dem Weg ins Dorf und in den Drei Besen so normal benommen, doch dann …" Sie stoppte und rieb sich frustriert die Stirn.

Gracie setzte sich zu ihr und legte einen Arm um sie. Sie sagte zu ihr: „Vergiss ihn und alles was heute passiert ist einfach schnell wieder, dann wirst du dich bestimmt besser fühlen!" Jessica nickte, das stimmte, das wäre das beste …

Kapitel 238

Ungefähr gegen 4 Uhr Nachmittags verließ Scarlett wütend auf Thea die Drei Besen. Warum war ihre Freundin nicht gekommen, sie hatten sich doch für Mittag hier verabredet. Jetzt hatte sie Sirius völlig umsonst abgesagt. Sie machte sich ärgerlich auf den Rückweg zum Schloss. Unterwegs traf sie auf Mulciber aus Slysterin. Sie passierte ihn einige Meter innerhalb des verbotenen Waldes, den dieser Typ war gefährlich und verrückt, sie wollte ihm lieber nicht alleine begegnen.

Eine halbe Stunde später saß sie in ihren Gemeinschaftsraum und überlegte ob sie Sirius nun suchen sollte oder nicht. Sie würde am liebsten erst später zu ihm gehen und dann so tun, als hätte sie nicht völlig sinnlos Stundenlang in den Drei Besen gewartet.

Nach einer weiteren halben Stunde entschied sie sich schließlich in die Bibliothek zu gehen, sie müsste ehe noch eine dringende Hausaufgabe machen und je eher sie sie hinter sich hatte, desto besser.

Kapitel 239

Jessica saß eineinhalb Stunden später immer noch mit Gracie auf ihrem Bett und ließ sich von ihr aufmuntern. Gerade streichelte Gracie die Wange ihrer Freundin und sagte leise: „Du hast nichts falsches getan, du bist nicht eklig!" Jessica flüsterte: „Ich habe an seinem Penis gesaugt und sein Sperma geschluckt als gäbe es nichts besseres und leckere auf der gesamten Erde. Ich fühle mich so dermaßen ausgenutzt und dreckig, warum habe ich das bloß gemacht?"

Gracie wusste darauf keine Antwort, doch war Jessica definitiv kein schlechter Mensch. Sie wollte Jessica wieder glücklich und zufrieden sehen, sie war ein so nettes und hübsches Mädchen. „Hey Jess, darf ich dir etwas gutes tun?", fragte sie. Ihre Freundin sah auf und legte den Kopf leicht schief. „Was schwebt dir vor?", wollte sie wissen.

Gracie meinte: „Schließe deine Augen und denk für einen Moment an nichts was du eben erlebt hast, befreie deinen Geist von negativen Gefühlen und konzentriere dich nur auf deine Lippen, okay?" Jessica nickte und wollte gerade fragen, warum sie sich auf ihre Lippen konzentrieren sollte, da war Gracie schon näher an sie gerückt und hatte ihr einen sanften Kuss auf ihren Mund gegeben.

Kapitel 240

Jessica fühlte sich zunächst völlig überrumpelt von dem Kuss, doch dann erwiderte sie ihn und lächelte wieder. Die Lippen ihrer Freundin waren angenehm weich und sie roch außerdem gut. Wonach konnte sie im Moment nicht erraten, zu sehr war sie von der Tatsache abgelenkt, dass ihre beste Freundin sie gerade küsste. Plötzlich löste sich Gracie für einige Sekundenbruchteile von ihr, doch nur um sich auf ihren Schoss zu setzen, dann setzte sie ihren Kuss fort. Durch diese kurze Atempause dauerte der es noch etwas länger, bis sie sich zum Luft schnappen voneinander lösen mussten.

Inzwischen lag Gracie auf Jessica und streichelte ihr sanft über die Wange. Sie sagte mit einem verlegenen Lächeln: „Ups, ich wollte dir doch nur einen kurzen leichten Kuss geben um dich abzulenken und aufzuheitern und jetzt haben wir fast eine halbe Minuten intensiv miteinander geknutscht." Jessica sah zu ihrer besten Freundin auf und versuchte zu begreifen, was gerade geschehen war: „Ich habe mit meiner besten Freundin rumgemacht …" Gracie beugte sich wieder zu ihr und fing erneut an sie zu küssen. Etwas überfordert von der Situation und immer noch wütend auf Mulciber erwiderte sie ihre Küsse auch erneut.

Schließlich war sie es sogar welche Gracie darum bat ihr die Bluse aufzuknöpfen. Vorsichtig und ein Wenig zögerlich tat ihre beste Freundin dies und streichelte einige Minuten später über ihren nackten Bauch. Jessica stöhnte erregt auf und flüsterte: „Bitte Gracie, zieh mich ganz aus, ich will von dir gestreichelt und angefasst werden, überall …" Ihre Freundin sah sie äußerst kritisch an und fragte ernst: „Warum willst du das?" Jessica sah ihr direkt in die Augen und sagte nur: „Bitte, ich flehe dich an hilf mir!" Gracie fragte: „Wobei?" Sie schloss kurz die Augen und erklärte dann (ohne sie dabei wieder zu öffnen): „Ich will herausbekommen ob ich vielleicht lesbisch bin, denn wenn ja, könnte ich diesem elenden Idioten Mulciber viel gelassener und entspannter zukünftig die kalte Schulter zeigen." Sie wartete einige kurze Sekunden, dann sah sie Gracie wieder an. Mit flehentlicher Stimme fragte sie nun: „Würdest du mir also bitte helfen?"

Gracie ließ sich einige Augenblicke Zeit doch dann nickte sie schließlich und sagte: „Also gut ich helfe dir, aber nur weil du meine allerbeste Freundin bist." Jessica dankte ihr und schloss dann ihre Augen. Sie versuchte sich auf das was da kommen würde vorzubereiten.

Nach einigen Sekunden spürte sie wie Gracie ihr die Jeans öffnete und (nachdem sie ihre Hüften leicht angehoben hatte) langsam an ihren Beinen runter zog. Im Anschluss legte sie sich wieder auf sie und verwickelte sie in erregende Küsse. Jessica schlang einen Arm um ihre beste Freundin und schob die entsprechende Hand etwas unter ihr Top. „Du hast herrlich warme Haut …", murmelte sie und schob das Oberteil höher und höher. Schließlich sah sie Gracies nackte Brüste. Sie wurde rot, scheinbar trug ihre Freundin keinen BH. Gracie kicherte und schob dann ohne Vorwarnung ihre eine Hand direkt unter Jessicas Slip.

Diese keuchte laut auf als sie die schlanken Finger ihrer besten Freundin zwischen ihren Schamhaaren fühlte. „Gracie …", stöhnte sie zittrig. Ihre Freundin vertiefte den momentanen Kuss und flüsterte dann: „Entspann dich, alles wird gut, ich bei dir!"

Nach und nach zogen sie sich nun gegenseitig komplett aus und küssten sich derweil intensiv. Als Jessica nackt war spreizte sie auf Bitte Gracies ihre Beine und ließ sich dann sanft von ihr an ihrer Scheide lecken. Ihr Stöhnen wurde von Sekunde zu Sekunde lauter, bis sie schließlich meinte jeden Augenblick müsse ihr Orgasmus über sie hereinbrechen. „Gracie ich …", presste sie zwischen ihren Lippen hervor und Gracie löste sich tatsächlich von ihrer Vagina. Doch nicht um ihr eine Verschnaufpause zu gönnen, sondern um nun ihre eigene Vagina an Jessicas zu reiben.

Von diesem unerwarteten Gefühl und Anblick überwältigt raste Jessicas Herz jetzt wesentlich schneller als jemals zuvor. Sie fühlte Gracies Bauch an ihrem eigenen, Gracies Brüste an ihren und halt Gracies Schamgegend an ihrer. Zusätzlich noch ihre Küsse, sorgte all das nun dafür, dass Jessica einen sehr heftigen Orgasmus erlebte. Auch Gracie erlebte quasi mit ihrer Freundin zusammen ihren Höhepunkt.

Eng umschlungen blieben sie solange mit verschränkten Beinen sitzen, bis sich ihre Körper wieder beruhigt hatten. Dann gingen sie zusammen ins Bad um zu duschen. Während sich Jessica wusch fragte Gracie sie: „Und glaubst du jetzt, dass du lesbisch bist?" Jessica zögerte, sie hatte den Sex mit ihrer besten Freundin zwar genossen, doch wenn sie jetzt im Vergleich an das dachte, was in ihrem Körper vorgegangen war, als Mulciber angefangen hatte ihren Körper zu erforschen, oder wie es sich angefühlt hatte seinen Penis in ihrem Mund zu spüren, kam ihr das was sie eben empfunden hatte schon weniger überwältigend vor.

Davon ein Wenig verärgert antwortete sie nun jetzt unzufrieden: „Nein, ich bin wohl doch heterosexuell und muss damit leben den Sex mit Mulciber über alles andere genossen zu haben."