Kapitel 241 (21.05.1978 | 1AU)

Nach der Dusche mit Gracie verbrachte Jessica des restlichen Tag alleine auf ihrem Bett liegend. Sie wollte nicht durchs Schloss laufen, dar sie dort Gefahr lief Mulciber zu begegnen. Gleiches galt natürlich für den Gemeinschaftsraum, doch zum Abendessen wurde sie von ihrer besten Freundin raus gezwungen. Mit ihren Händen tief in ihren Hosentaschen versuchte sie niemanden zu lange anzuschauen, sie wollte nicht angesprochen oder bemerkt werden.

Sie beeilte sich mit ihrem Essen um möglichst schnell wieder alleine sein zu können. Sie nickte zu Gracie die neben ihr saß und stand dann auf. Sie versuchte nicht zu rennen, doch sie ging definitiv sehr schnell: Endlich war sie in der Eingangshalle. Puh, dachte sie und wollte gerade etwas entspannter zur Marmortreppe gehen, als sie plötzlich von einer, ihr leider (seit Kurzem) ziemlich vertrauten Stimme angesprochen wurde.

„Jessica, ich ähm… ich, ich meine es, es tut mir …" Sie erkannte diese Stimme. Mit wütendem Gesichtsausdruck drehte sie sich um und sah Mulciber mit zu Schlitzen verengten Augen wütend an. Der Junge wegen dem sie sich heute zum Teil so schlecht gefüllt hatte stand schätzungsweise zehn Meter von ihr entfernt. Nun kam er näher und wiederholte das was er hatte sagen wollen ohne einen weiteren Unterbrecher, dafür aber etwas schneller als er für gewöhnlich sprach.

„Jessica es tut mir Leid wie ich dich vorhin behandelt habe!", sagte er mit nach unten gerichteten Gesicht. „Bitte verzeih mir!", fügte er gepresst hinzu.

Sie musterte ihn wütend doch sie sah auch die Überwindung die es ihn gekostet haben musste diese Worte auszusprechen. Sie hatte ihn sich noch nie entschuldigen sehen, weder gegenüber einen Lehrer oder irgendeines Schülers, doch bei ihr hatte er es getan. Zeigte das nicht, dass sie etwas besonderes für ihn war. Sollte sie ihm also vielleicht , eventuell unter Umständen …

Nach einigen stummen Augenblicken sah er wie er seine Fäuste ballte und mit nun erhobenen Blick ganz leise flüsterte: „Bitte Jessica, ich liebe dich und will nicht das du sauer auf mich bist!" Sofort danach starrte er wieder zu Boden und verkrampfte seine Hände ineinander …

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Sie betrachtete ihn eine lange Weile, dann gerade als sich die Flügeltüren zur Großen Halle öffneten sagte sie kurz angebunden: „Komm mit, sofort!" Ohne abzuwarten ob er ihr folgen würde marschierte sie auf das Portal zu, welches aus dem Schloss führte. Sie lief bis hinunter zum See, dort unter der Weide blieb sie stehen und wartete bis sie sein Schnaufen hinter sich hörte, er war ihr also zuerst nicht gefolgt, dann aber schnell gerannt. „Was soll das?", fragte er nach Luft ringend. Jessica schwieg zunächst, dann drehte sie sich um und sagte klar und deutlich: „Ich hatte eigentlich nicht vor dich jemals wieder anzusprechen, doch deinem Gebettel konnte ich nicht lange widerstehen…" Mulciber wollte etwas einwerfen, doch Jessica winkte ihn böse ab. „Es tut dir also Leid, dass du von mir wie eine Schlampe gedacht hast hmm?" Mulciber begann: „Ich habe ni…", doch sie unterbrach ihn: „Du hast mich gefragt wie vielen Jungen ich schon einen geblasen habe, dass kann man nicht anderes verstehen." Mulciber senkte den Kopf und murmelte leise: „Es war ehrlich nur als Frage gemeint, ich konnte einfach nicht glauben, du so gut ohne jegliche Erfahrung sein kannst."

Jessica verzog die Stirn etwas und sagte schließlich: „Meinetwegen gebe ich dir noch eine zweite und letzte Chance. Organisier bis zum vierten Juni etwas nettes und romantisches für mich und ich werde diesen Tag nur mit dir verbringen. Mach mich glücklich und ich werde vielleicht eines Tages deine feste Freundin, mach mich unglücklich und ich werde niemals wieder auch nur deinen namen aussprechen. Du wirst tot für mich sein, wenn du noch einmal so etwas widerwärtiges zu mir sagst wie heute, klar?" Sie stand mittlerweile direkt vor ihm und presste ihren Zeigefinger gegen seine Brust. „Hast du mich verstanden Mulciber?"

Kurz war es still, dann nickte der Junge vor ihr und sagte leise: „Ich verspreche ich werde diese Chance nutzen, danke!" Das letzte Wort kam wieder etwas gepresst hervor. „Gut, dann viel Erfolg!", sagte sie und drehte sich von ihm weg.

Nach einigen Schritten sagte sie noch: „Guten Abend und bis dann, ich bin gespannt …" Mit diesen Worten lief sie (sich etwas leichter und wohler fühlend) zurück zum Schloss und dann zu ihrem Schlafsaal.

Sie hatte ihm als quasi vergeben, hmm…

Kapitel 242

Als es schon leicht dämmerte saß Mason mit Airi vor der Hütte. Sie hatte ihren Kopf an seine Schulter gelehnt und hielt leicht verkrampft ihre Hand. „Ich will nie mehr ohne dich sein!", flüsterte sie leise und wischte sich mit ihrer anderen Hand eine Träne aus ihren rechten Auge. Er hatte ihr Schniefen deutlich gehört, weshalb er sich sofort zu etwas zu ihr wandte. Er drehte sich nicht komplett um, weil er nicht wollte, dass ihr Kopf von seinen Schultern glitt. „Ich auch nicht ohne dich, du bist eindeutig die Beste!", sagte er und gab ihr einen Kuss.

Sie lächelte glücklich und kuschelte sich noch ein Wenig enger an ihn.

Gerade in den Augenblick wo Airi sich auf Masons Schoss setzen wollte, kamen die beiden Kinder (die einzigen beiden Überlebenden des gesamten Dorfes) aus ihrer Schlafhütte gelaufen und setzten sich zu ihnen. „Stören wir?", fragte der kleine Junge und sah zuerst Mason dann Airi an. Sie waren ja so süß … Mason fragte was sie den wollen würden?

Das jüngere Mädchen sagte ganz leise: „Wir haben keine Eltern mehr, und bei dir fühlen wir uns am wohlsten." Sie sah dabei Airi an und fragte schüchtern: „Dürfen wir also bitte bei euch bleiben?" Airi sah kurz zu Mason, dann sagte sie (die beiden wieder absehend): „Klar dürft ihr bleiben!" Im Anschluss meinte sie mit einem fröhlichen Blick auf Mason: „Jetzt müssen wir nur noch heiraten und schon gehören wir als kleine Familie fest zusammen!" Mason wirkte etwas überrascht, doch nach einigen Sekunden schmunzelte er und drückte ihre Hand sanft.

Kapitel 243

Freya und Zara legten sich ziemlich früh in ihr gemeinsames Lager und kuschelten sich fest aneinander. „Ich liebe dich Süße!", sagte Freya zu ihrer Freundin und gab ihr einen lieblichen Kuss auf ihre Wange. Zara streichelte Freya leicht über ihren Bauch und erwiderte ihre Liebesbekundung: „Seitdem ich mit dir zusammen bin fühle ich mich immer rundum wohl, danke für deine Gefühle für mich!" Freya schwang ein Bein über Zara und schob ihr Oberteil etwas hoch. Dann verteilte sie kleine Küsse auf ihren Bauch und hoch bis zum Ansatz ihrer Brüste.

Zaras Atmung beschleunigte sich, doch sie versuchte nicht zu laut zu sein, immerhin waren sie nicht alleine. „Darf ich?", fragte Freya und deutete auf ihre Brüste. Zara nickte und presste ihre Zähne fest aufeinander. Freya begann nun Zara sanft und liebevoll auszuziehen. Im Anschluss wünschte sie sich (dank ihrer besonderen Fähigkeit) ihre eigene Kleidung weg und kuschelte sich nackt an ihre Freundin.

Während sie sich im Folgenden so leise wie möglich gegenseitig befriedigten sprachen sie nicht viel, doch nachdem sie ihren Höhepunkt erlebt hatten fragte Freya: „Was hältst du grundsätzlich davon nach Hogwarts zusammenzuziehen und eventuell eines Tages zu heiraten?" Zara löste sich von Freyas Schultern, welche sie gerade geküsst hatte und sah ihr nervös in die Augen: „Heiraten?", fragte sie. Freya nickte und ergänzte: „Ich liebe dich und ich will mein ganzes Leben mit dir verbringen, du auch?" Zara wurde rot, nickte aber und sagte: „Ich auch, ich will auch bei dir bleiben und zwar für immer."

Freya rückte etwas näher an Zara und gab ihr einen zarten Kuss auf den Mund. Dann dankte sie ihr und murmelte: „Dann sind wir jetzt verlobt richtig?" Zara streichelte Freyas Po und nickte.

Wie es wohl wäre Freya offiziell meine Frau zu nennen …!?

Kapitel 244

Am Abend des 21. Mai lag Aisha wieder in ihren eigenen Schlafsaal. Max hatte sie zwar gefragt ob sie Lust hätte bei ihm zu schlafen, doch sie hatte dies abgelehnt. Sie war schließlich nicht seine Freundin …

Sie drehte sich auf die Seite und sah zum Bett neben ihrem. Dort keine zwei Meter entfernt schlief Mary, ihre wundervolle Freundin in die sie eigentlich seit mehreren Wochen verliebt war. Bezüglich der Vergangenheitsform ‚war' war sie sich im Moment nicht sicher. Sie hatte den Tag gestern, den sie im Prinzip durchgängig mit Max verbracht hatte bis auf ihren Streit wirklich genossen. Er war ein fröhlicher netter Junge, der sie häufig zum Lachen gebracht hatte, doch er hatte auch seine negativen Seiten. Sie seufzte und drehte sich nun auf die andere Seite. Dort lag Alice und schlief bereits tief und fest.

Sie blieb noch einige Minuten stumm liegen, dann richtete sie sich unruhig auf. Irgendwie konnte sie nicht einschlafen, so aufgewühlt waren ihre Gedanken. Sollte sie vielleicht doch rüber zu Max gehen und bei ihm schlafen? In seinem Armen zu liegen hatte sich so gut angefühlt …

Trotz der warmen Jahreszeit fröstelte ihr leicht als sie wenige Augenblicke später ihren Schlafsaal verließ und durch den Gemeinschaftsraum zu den Jungenschlafsälen huschte. Sie klopfte leise gegen die Tür mit der goldenen sechs.

Kapitel 245

Max hatte sich gerade hingelegt, als er ein leises Klopfen an der Tür zum Schlafsaal hörte. Stanley welcher sein Bett direkt neben der Tür hatte langte aus dem Bett zur Türklinke und öffnete die Tür einen Spalt. „Wer …", fing er an, dann stoppte er und sagte erstaunt: „Aisha?" Max war mit einem Schlag wieder wach, verwundert sah er zu Tür. Aisha, wollte sie vielleicht doch mit ihm schlafen?

Er hörte ihre weiche Stimme, wie sie leise zu Stanley sprach: „Ich will zu Max, schläft er schon?" Sein Klassenkammrad sah zu ihm rüber (er richtete sich auf um zu signalisieren, dass er wach war) und wandte sich dann wieder zur Tür. „Ja, er ist noch wach!", sagte er und gab der Tür einen leichten Schubs so das sie nun ganz aufging.

Max lächelte das Mädchen welches nun zu ihm herübersah nervös und schüchtern an. Kurz blieb sie in der Tür stehen, dann trat sie langsam ein und schloss die Tür hinter sich. Er verfolgte ihr Nährkommen mit zittriger Erwartung und fragte sich, ob sie wohl ‚mit' oder ‚bei' ihm schlafen wollte. Schließlich stand sie direkt vor seinem Bett und sagte: „Auch wenn ich spät Abends zu dir komme um bei dir zu schlafen, heißt das noch lange nicht, dass ich deine Freundin sein will!" Nach diesen Worten schlüpfte sie zu ihm unter die Decke und murrte leise: „Nimm mich in deine Arme, sofort!" Er grinste und tat was sie wollte. Dann gab er ihr noch einen vorsichtigen Kuss auf ihre weichen Lippen und schlief wenig später Arm in Arm mit ihr ein.

Kapitel 246

Am späten Abend saßen Katie und Kurt noch am Kanin in seinem Gemeinschaftsraum und sprachen leise miteinander. Das ihre Beziehung noch gestern um Haaresbreite auseinandergebrochen wäre, würde heute niemand mehr vermuten, denn sie saß lachend auf seinen Schoss und er streichelte ihr liebevoll über ihren Rücken.

Sie löste sich gerade von einem Kuss mit ihm und sagte dann leise:„Du musst mich unbedingt im Sommer besuchen kommen, ich weiß sonst nicht was ich tun soll?" Er kicherte und nickte: „Ich verspreche ich werde dich besuchen kommen, aber du musst mich auch besuchen, ich fühle mich nicht gut, wenn ich nicht bei dir bin." Er zog sie näher zu sich und flüsterte dann mit einem Grinsen: „Ich glaube die Sperrstunde hat bereits begonnen, also musst du heute Nacht bei mir schlafen, nicht waht"

Katie lächelte ihn sanft an und meinte: „Ich finde das nicht so schlimm, bei dir zu schlafen macht mich glücklich." Kurt verwickelte sie nun in eine Knutscherei. Sie erkannte die Ironie, erwiderte seine Küsse aber voller Freude.

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Zehn Minuten später verließen Katie und Kurt den Gemeinschaftsraum und betraten leise seinen. Schlafsaal. Im Anschluss schlüpften sie aus ihren T-Shirts und Hosen und kuschelten sich unter der Decke aneinander. Nach einem Gute-Nacht-Kuss schloss Katie ihre Augen und schlief in den Armen ihres Freundes ein.

Kapitel 247

Thea lag in ihrem Bett und konnte nicht schlafen, sie ärgerte sich unglaublich ihr Treffen mit Scarlett vergessen zu haben. Wie konnte sie nur, sie hatten es doch bereits seit Tagen geplant und gerade nach dem Frühstück als ihre Freundin schon mal vorgegangen war, hatten sie doch vereinbart sich zum Mittagessen in den Drei Besen zu treffen. Sie hatte zu dieser Zeit mit Luca am See gesessen und überhaupt nicht daran gedacht, dass sie eigentlich in Hogsmeade hätte sein sollen.

Sie seufzte und setzte sich auf, ein Blick zu Scarletts Bett verriet ihr, dass ihre Freundin bereits schlief. Sie hatten zwar vorm Abendessen miteinander gesprochen, doch wirklich vertragen hatten sie sich nicht. Sie wollte sich gerade wieder hinlegen, als plötzlich etwas gegen das Fenster zu klopfen begann. Es war nicht soo laut, aber trotzdem wachten sowohl Scarlett als auch Maggy auf, zweitere öffnete das Fenster und ließ eine braun gefiederte Eule hinein.

Das Tier flog zu Thea und landete auf ihren Bettpfosten. Überrascht wer ihr eine so dringliche Nachricht schreiben konnte, die nicht bis zum nächsten Morgen Zeit hatte, band Thea eine kleine Rolle Pergament vom Bein der Eule und lass die kurze Nachricht.

Entschuldigung für eine so kurze und schlechte Nachricht, aber wir wissen im Moment noch nicht viel mehr, verlieren Sie auf keinen Fall die Hoffnung.

Ihre Eltern wurden von Todesseren entführt!

Weitere Informationen erhalten Sie sobald wir welche heben …

Alastor Moody (Chef des Aurorenbüro)

Thea lies die Arme sinken und starrte mit leeren Angsterfüllten Augen auf das kleine Stück Pergament welches vor ihr auf ihrem Bett lag. Wie? Warum? Was hatten ihre Eltern gemacht um so etwas zu verdienen? Sie wusste nicht was sie tun sollte, eine solche Nachricht (wenn sie in der Zeitung stand), hieß meistens das man im besten Fall einige Wochen später die vermisst oder entführte Person verstümmelt am Rand einer einsamen Landstraße finden würde.

Ihr wurde bei diesem Gedanken schlecht und sie presste sich ihre Hände vor den Mund.

Kapitel 248 (21. Mai 1978)

Thea hatte das Gefühl ihr Abendessen würde ihr jeden Moment hochkommen, da setzte sich plötzlich jemand neben sie. Sie sah zur Seite und erblickte Scarlett. Ohne auf die Notiz zu blicken schloss sie sie in ihre Arme und drückte sie fest an sich. Thea hatte die Anwesenheit ihrer Freundinnen komplett vergessen, doch diese wärmende Umarmung tat ihr sehr gut. Innerlich fühlte sie sich wie ein Eisblock.

„Was ist passiert?", fragte Maggy von ihrem Bett aus. Thea fühlte sich nicht in der Lage ihr zu antworten, sie hoffte Scarlett würde es für sie tun. Kurz war es still, dann meinte ihre Freundin leise: „Ihre Eltern sind von Todesseren entführt worden, es ist nichts weiter bekannt!" Maggy machte daraufhin nur: „Oh…" und blieb dann still.

Scarlett fing nun an ihre Freundin zu streicheln und leise auf sie einzureden. Doch Thea weinte nur tonlos und reagierte sonst nicht. Nach einer Weile sagte Scarlett zu Maggy: „Würdest du bitte ihren Freund herbitten, es ist Luca Smith aus Gryffindor, sechster Jahrgang?" Das andere wache Mädchen nickte sofort und stand auf. Sie warf sich noch ihren Umhang über und eilte aus dem Schlafsaal.

Kapitel 249

Fünfzehn Minuten später öffnete sich die Tür zu ihrem Schlafsaal erneut und Luca, Maggy, Professor McGonagall und kurz nach den drei auch Professor Sprout betraten den Raum. Scarlett sah überrascht auf die kleine Versammlung und fragte dann sofort: „Warum so viele, ich glaube nicht das ihr das hilft …" Luca trat sofort vor und setzte sich neben seine Freundin. Ohne auf die anderen zu achten umschlang er sie und drückte sie sanft an sich. Scarlett überließ ihn ihre Freundin und stand auf. „Würdet ihr …", sie sah alle (inzwischen waren auch die restlichen Mädchen aufgewacht) „… den beiden bitte bitte etwas Zeit für sich geben, meine Freundin könnte das jetzt sehr sehr gut gebrauchen?"

Ihre Hauslehrerin unterstützte sie und bat ihre Kollegin und die anwesenden Schülerinnen kurz mit ihr nach unten zu gehen. Etwas zögerlich und nachdem sie sich ihre Umhänge geschnappt hatten, standen die Mädchen die bis eben noch geschlafen hatten auf und verließen zusammen mit Professor McGonagall, Maggy und Scarlett den Raum.

Im Korridor zeigte Scarlett den Brief ihrer Hausiererin. Nachdem sie ihn gelesen hatte wurde ihr Gesicht bleich und sie sagte: „Kein Wunder das sie so fertig aussah …"

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Luca hatte bisher nichts gesagt sondern Thea nur ruhig und beständig gestreichelt. Er wusste noch nicht einmal was geschehen war, doch er ahnte, dass etwas dramatisches sein musste, bei der Art und Weise wie Maggy ihn gebeten hatte mit ihr zu kommen und wie seine Kräuterkunde Lehrerin die anderen gebeten hatte sie alleine zu lassen.

Er spürte nach einer Weile, dass Thea nun nicht mehr schluchzte. Sie lag nur stumm in seinen Armen und atmete schwer. „Süße, was ist passiert?", fragte er behutsam und fügte dem gleich hinzu: „Du musst nicht sprechen, nur wenn du dich bereit fühlst okay?" Sie nickte leicht und löste sich dann von ihm. Ihm in die Augen blickend sagte sie mit heiserer Stimme: „Meine Eltern …", sie schluckte und presste die Augen fest zusammen ehe sie mit brüchiger schwächerer Stimme fortfuhr: „… wurden von Todesseren entführt!"

Luca sah sie entsetzt an und zog sie dann wieder an sich. „Ich bei dir, zusammen stehen wir das zu mein Engel!", flüsterte er und gab ihr einen Kuss auf ihre Wange. Thea drückte ihn fest und fragte mit kleiner Stimme: „Glaubst du sie leben noch?" Luca zwang sich zu einem Optimistischen Gesichtsausdruck und sagte: „Klar, ich bin fest davon überzeugt Liebste!"

Thea schwieg einige Minuten, dann sagte sie: „Okay, dann versuche ich auch daran zu glauben. Magst du die anderen Mädchen wieder rein holen, die wollen doch bestimmt weiterschlafen. Dann aber komm zu mir zurück, ich brauche dich heute Nacht an meiner Seite." Luca nickte und eilte zur Tür. Er öffnete sie und winkte die (im Flur stehenden Mädchen) zurück.

Dann ging er wieder zu Theas Bett und folgte der einladenden Geste (seiner Freundin) sich zu ihr zu legen.

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„Ich liebe dich und will für immer für dich da sein!", flüsterte Luca einige Minuten später leise in ihr Ohr und ergänzte (nachdem er sie kurz auf ihre Schulter geküsst hatte): „Versuche etwas zu schlafen, ich bin bei dir mein Engel!"

Kapitel 250: Neun, Zwei und Eins (10.06.1978 | 1AU)[P18]

James und Lily:

Am Morgen des zehnten Juni wachte Lily etwas später auf als sonst und verließ die Höhle in der sie seit zwei Tagen lebten auf leisen Sohlen um die anderen nicht zu wecken. Ein dünner Nebel lag heute über dem Tal und man konnte die hohen Berge die rund um sie herum aufragten nur Schemenhaft erkennen. Sie waren seit dem Überfall auf das Dorf ziemlich tief ins Gebirge Wakeru vorgedrungen und befanden sich gerade in einem sehr tief gelegenen Tal wo sie, zum Erstaunen Airis auf ein erstaunlich vegetatives Terrain gestoßen waren. Das ganze Tal maß nach ihrer bisherigen Einschätzung nicht viel mehr als die Ländereien von Hogwarts, doch dafür war es viel bewaldeter. Auch ein kleiner Fluss wand sich vom höher gelegenen nördlichen Teil hin zum Süden aus dem sie gekommen waren. Sie war sich nicht sicher, ob dies vielleicht der Fluss sein könnte, den sie bei Kir-Kareth gesehen hatten? Hmm… unwahrscheinlich, immerhin waren sie ein ganzes Stück nach Osten gereist bevor sie bei diesem Dorf angekommen waren.

Sie ging nun zu dem Hain in der Nähe und setzte sich auf einen Baumstumpf hinter den ersten Baumreihen. Als sie saß atmete sie tief durch und genoss es mal wieder (wie so oft in den letzten zwei Tagen), mal nicht soo früh aufzustehen um dann den ganzen Tag zu laufen. Klar es war wichtig, dass sie möglichst schnell durch das Gebirge kamen, weil ihre Vorräte nur begrenzt halten würden, doch Laufen war halt trotzdem nicht unbedingt ihre größte Stärke. Sie streckte ihre Beine durch und dachte zurück an die Zeit bevor sie wusste, dass sie eine Hexe war. Damals war sie oft mit dem Fahrrad gefahren, doch das war schon eine Weile her und außerdem hatte sie hier sowieso kein Fahrrad.

Einige Minuten saß sie nachdenklich da und überlegte sich was sie wohl machen sollten, wenn sie auf der anderen Seite nicht schnell irgendeine Stadt finden würden. Airi hatte gesagt am westlichen Meer gleich hinter den Bergen gäbe es eine Hafenstadt, doch würden sie es bis dahin schaffen!?

Bevor sie allerdings noch viel länger über ihre Lage nachdenken konnte, sah sie wie James die Höhle ebenfalls verließ. Sie winkte ihn zu sich und lächelte als er schließlich bei ihr angekommen war und ihr seine Hände entgegenstreckte. „Hi Süße!", sagte er und zog sie zu sich hoch. Sie schmiegte sich an seinen Oberkörper und gab ihn einen Guten-Morgen-Kuss. „Hast du gut geschlafen?", fragte sie und hielt ihn leicht umarmt. Er nickte und erzählte: „Ich habe von dir geträumt, wir hatten ein romantischen Candle-Light-Dinner am See und danach haben wir hinter einen Büschen herrlichen Sex!" Er grinste sie an und stupste sanft gegen ihre Brüste. „Erinnerst du dich das wir in Hogwarts mal, am See liegend, darüber gesprochen haben so etwas eventuell mal auszuprobieren?" Lily kicherte schüttelte aber den Kopf und sagte heiter: „Ich erinnere mich nie zugesagt zu haben, du hast davon gesprochen und mir das vorgeschlagen und ich habe lediglich gesagt es mir zu überlegen." James grinste und meinte: „Ich muss sagen ich fände es ganz wunderbar das mit dir mal auszuprobieren."

Lily lachte auf und fragte dann locker und so nebenbei: „Weißt du was mir etwas Sorgen macht?" James schüttelte den Kopf, also fuhr Lily mit einem kurzen Blick in seine Augen fort: „Seit ungefähr zwei Monaten habe ich meine Tage nicht mehr gehabt!" James starrte sie überrascht an und setzte derart an: „Ist das Ausbleiben der Menstruation nicht ein Anzeichen für …?" Lily sah ihm nervös in die Augen und nickte. Leise sagte sie: „Obwohl ich noch nicht hundertprozentig sicher bin, besteht eine gute Chance, dass ich schwanger bin." James' Augen weiteten sich und er fragte begeistert: „Wirklich?" Lily nickte.

James drückte sie nun wieder fester an sich und suchte ihren Mund. „Ich liebe dich so sehr und ich bin so glücklich, ich werde vielleicht bald Vater. Yeah!" Lily war super erleichtert, sie hatte sich jetzt schon einige Tage gefragt wie sie ihrem Freund von diesem Umstand (sie hielt es nahezu für ausgeschlossen, dass es etwas anderes als eine Schwangerschaft sein konnte) erzählen sollte. „Und du freust dich wirklich?", fragte sie trotzdem noch einmal zur Sicherheit. James nickte bekräftigend: „Aber natürlich mein Engel, die Vorstellung ein Kind mit meinem Traummädchen zu bekommen ist absolut das fantastischste was ich mir je wünschen könnte. So werden wir bald eine kleine Familie sein: Du, Ich und das Kleine." Er küsste sie zärtlich und bat sie dann um einen Tanz.

Sie kicherte und willigte ein. Er legte legte ihr eine Hand auf ihre Hüfte und hielt die andere in seiner. Sie platzierte ihre zweite Hand auf seinen Rücken, dann begannen sie ganz ohne Musik zu tanzen. Sie drehten ihre Kreise und sahen einander verliebt an.

John und Lira:

John machte sich am 10. Juni sehr spät auf den Weg zum Frühstück, er hatte gestern Nacht einfach zu lange noch für die Gruppenarbeit in Geschichte der Zauberei gearbeitet, immerhin hatten sie nur noch knapp eine Woche Zeit und Professor Binns hatte gesagt die Noten dafür seien sehr wichtig für die Gesamtnote in seinem Fach. Gerade als er in den Gemeinschaftsraum trat unterhielten sich, am Kamin stehend Phoebe und Leah (zwei der hübschesten Mädchen seines Hauses). Hätte er nicht schon eine so wunderbare Freundin wäre er bestimmt auch (wie viele Jungen aus allen Häusern an einer von Ihnen interessiert.)

Im Vorbeigehen hörte er wie Leah ihre Freundin gerade fragte: „Du bist wirklich in ihn verliebt?" Phoebe nickte dazu und sagte nach einigen Sekunden: „Hey ich weiß es ist merkwürdig, aber was soll ich machen wenn mein Herz sich gegen mich verschworen hat?" Leah lachte nun und meinte: „So schlimm ist es doch auch nicht, immerhin bist du mit ihm in einer Gruppe, da könntest du ihn doch theoretisch fragen ob er mit dir ausgehen würde." Phoebe murrte daraufhin nur etwas unverständliches und drehte sich weg.

John bedauerte es fast etwas als er beim Ausgang ankam, immerhin klang das nach einer möglicherweise-sich-ankündigen-Liebesromanze. Er wollte jedoch auch nicht den Eindruck vermitteln andere zu belauschen, deswegen verließ er, ohne noch einmal zurückzublicken den Gemeinschaftsraum und eilte in Richtung Große Halle.

Dort setzte er sich sofort zu Lira und erzählte ihr was er eben in seinem Gemeinschaftsraum mit angehört hatte. Seine Freundin grinste leicht und meinte: „Und du bist dir sicher, dass sie von einen Jungen gesprochen haben?" John nickte und murmelte: „Klar, warum sollten sie auch von irgendetwas anderes reden?" Lira legte den Kopf leicht schief und erklärte was sie meinte: „Phoebe ist hundertprozentig lesbisch und bei Leah bin ich mir nur sehr sicher, deshalb habe ich nachgefragt." John sah sie überrascht an. „Phoebe ist lesbisch?", fragte er ungläubig. „Aber ich habe sie doch schon häufiger mit Jungen flirten sehen …!?", verwunderte sich John.

Lira zuckte die Schultern und sagte: „Ich weiß nicht, vielleicht kam es dir häufig vor. Mir ist das jedenfalls nie aufgefallen. Stattdessen habe ich sie gelegentlich gesehen wie sie mit anderen Mädchen herumgeknutscht hat."

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Nach dem Essen legten sich John und Lira zusammen an den See um die warme Sonne, die in den letzten Tagen fast durchgängig schien, zu genießen. Nur vereinzelt hingen kleine Wolken am Himmel. John und Lira hatten je einen Arm um den anderen geschlungen und lächelten glücklich .

Sirius und Scarlett:

Ein ganzes Stück entfernt von John und Lira lagen Sirius und Scarlett in der prallen Sonne am Ufer des Sees und genossen den herrlichen Sommertag. Seitdem sie offiziell zusammen gekommen sind, hatten sie noch nicht soviel Zeit auf diese Art verbracht, deshalb rückte Sirius jetzt auch noch ein Stück näher an seine Freundin und lehnte seinen Kopf leicht gegen ihre Schulter. Das war ein unbeschreibliches gutes Gefühl das er gar nicht so richtig in Worte fassen konnte, es fühlte sich merkwürdig an zu viel darauf zu geben, doch er konnte nicht anders. Immerhin war das das allererste Mal, dass er sich wirklich in ein Mädchen verliebt hatte. Es war das allererste Mal, dass er wirklich mit einem speziellen Mädchen zusammen sein wollte. Er wollte kein anderes, egal welches ihn fragen würde, er würde immer ohne zu zögern ‚Nein!' antworten, denn er hatte seine wahre Liebe bereits gefunden …

„… Scarlett!", sagte Sirius wie in Trance und hob eine Hand und berührte das Mädchen welches neben ihm lag super sanft an der Wange. Sie drehte sich auf ihre Seite und lächelte ihn an. „Sirius …", murmelte sie und lächelte ihn an. Er öffnete den Mund etwas und flüsterte dann leise: „Ich liebe dich Scarlett O'Kelly!"

Seine Freundin errötete wegen des intensiven Blicks, mit welchem er sie gemustert hatte. Leise murmelte sie: „Ich liebe dich auch Sirius Black!" Dann drehte sie ihren Kopf dem Himmel zu und fuhr nicht mehr ganz so leise wie eben sprechend fort: „Du bist ein fantastischer Junge der immer für seine Freundin da ist, das mag ich besonders an dir! Aber auch deine Offenheit und deine Begabung mich immer in deiner Nähe wohl fühlen zu lassen, haben mich dazu veranlasst heute diesen Schritt heute zu machen."

Sie grinste als sie sein verwirrtes Gesicht sah. Dann gab sie ihm einen Kuss und bat ihn dann aufzustehen. Ohne den blassesten Schimmer zu haben, was hier passierte nickte er und erhob sich. Scarlett erhob sich auch, zumindest zum Teil. Sie blieb vor ihm Knien und lächelte zu ihm hoch dann begann sie zu sprechen: „Liebster Sirius, ich hätte nie damit gerechnet mal auf diese Art und Weise mit Traditionen zu brechen, doch hier tue ich es und halte um deine Hand an." Sirius' Augen weiteten sich, das musste doch ein Traum sein, so etwas würde in Wirklichkeit doch nie passieren!? Erstens hatte er nie wirklich übers Heiraten nach gedacht und zweitens musste (wenn überhaupt) doch der Mann vor der Frau knien.

Scarlett hatte mittlerweile etwas aus ihrer Hosentasche gezogen und hielt es ihm hin. „Er müsste auf deinen Finger passen, ich habe deinen Ringfinger zumindest zu einer der Gelegenheiten wo ich in den letzten Tagen bei dir geschlafen habe heimlich abgemessen." Sirius starrte auf den silbernen Ring mit dem roten magisch schimmernden Stein der ihn zierte.

Scarlett sah ihm fest in die Augen und fragte: „Sirius Black, willst du mein Ehemann werden?"

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Sirius starrte voller Entsetzen auf das Mädchen, das ihm tatsächlich gerade einen Heiratsantrag gemacht hatte. „Scarlett …", stotterte er völlig ahnungslos was er sonst sagen sollte. Sie hatte errötete Wangen und sah ihn bittend an. Er sah auf den Ring den sie ihm hinhielt, sollte er? Er liebte sie, klar, doch die Tradition …!? Was würden nur seine Freunde dazu sagen, wäre das nicht peinlich?

Er zögerte noch eine Sekunde, dann griff er mit einem gefühlten: „Ach was soll's, ich liebe sie also wer zum Fick schert sich über Konventionen." Er griff also nach den Ring und steckte ihn sich an seinen rechten Ringfinger. Derweil sagte er und kam sich dabei nur ein Wenig merkwürdig vor: „Ja, ich will dein Ehemann werden!"

Scarlett sah ihn voller Freude an und stand dann auf. „Das ist großartig, danke!", murmelte sie und schlang ihn fest in ihre Arme. Er schlang sie ebenfalls fest in ihre Arme. „Ich liebe dich!", flüsterte Sirius und suchte Scarletts Mund. „Ich dich auch mein Verlobter!", sagte seine Verlobte und erwiderte seinen Kuss.

Kurt und Katie:

Nachdem Frühstück waren Kurt und Katie in ihren Schlafsaal gegangen um etwas Zeit miteinander alleine zu verbringen. Zum Glück war er leer, so begann Kurt nervös damit seine wunderbare Freundin auszuziehen. Während er ihr die Bluse und den Rock öffnete schaute sie immer mal wieder nervös zur Zimmertür und bettete, keiner möge jetzt eintreten.

Es dauerte nicht lange und sie hatte nichts mehr an. Sie setzte sich nackt auf ihr Bett und bat ihn direkt vor sie zu treten. Er tat dies und so öffnete sie ihm seine Hose und zog sie ihm samt seiner Unterhose runter. Im Anschluss rutschte sie näher an ihn heran und führte sich seinen Penis in ihren Mund. Sie begann ihren Kopf auf seinem Glied auf und ab zu bewegen. Wann auch immer sie mit ihrer Zunge seine Eichel erreichen konnte, leckte sie über diese und brachte ihn so dazu schon sehr bald laut stöhnend zu kommen.

Sie schielte zu ihm hoch während er sich in ihr entlud. Sie genoss den Anblick seiner geweideten Augen, ihn so in Ekstase zu sehen erregte sie auch ungemein. Nach einigen Augenblicken war seine Erregung versiegt und so löste sie sich von ihm und schluckte noch den letzten Rest Sperma hinunter. Sie grinste ihn an und sagte: „Komm zu mir und fick mich, bitte!" Er legte den Kopf leicht schief, diese Ausdrucksweise!? Dann kicherte er und nickte. Sie rutschte also nach hinten zu ihren Kissen und machte es dort bequem. Er folgte ihr und schloss noch die Vorhänge, wirkte einen Schutzzauber,damit keiner irgendetwas von innerhalb des Bettes hören oder sehen konnte und baute sich dann zwischen ihren Beinen auf.

Sie spreizte ihre Beine und präsentierte ihm so ihre Vagina. Gleichzeitig schloss sie ihre Augen und wünschte sich er möge sie schnell zu ficken beginnen. Seit der Beinah-Trennung von vor etwas mehr als zwei Wochen hatte sie sich so oft vorgestellt Sex mit ihrem Freund zu haben, jetzt wollte sie es endlich auch mal wirklich erleben.

Einige Momente später fühlte sie endlich seinen Penis, der sich in ihre Scheide drückte. Sie keuchte erregt auf und hatte schon das Gefühl gleich kommen zu müssen, als Kurt gerade einmal beim ersten Eindringen, den tiefsten Punkt ihrer Vagina erreicht hatte. Als er dann auch noch anfing sich in ihr zu bewegen, war es komplett um sie geschehen und sie kam bereits nach einigen wenigen Stößen. Ihr Becken zuckte wie wild, so einen heftigen Orgasmus hatte sie noch nie erlebt. Durch ihren Orgasmus abgelenkt merkte sie nur halb wie Kurt noch einige weitere Male tief in sie stieß und dann seinen eigenen Höhepunkt erlebte.

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Eine Stunde später lagen sie halb angezogen auf ihren Bett und entspannten sich einfach nur. Denn innerhalb der letzten halben Stunde waren sie jeweils knapp dreimal heftiges gekommen. Er streichelte gerade über ihren (noch nackten) Bauch und fragte: „Welcher Sex hat dir am meisten gefallen?" Katie überlegte kurz, doch dann meinte sie mit einem Grinsen: „Der erst! Er war zwar nicht perfekt, doch es war mein erstes Mal."

Freya und Zara:

Als Zara aufwachte spürte sie sofort das Freya nicht neben ihr lag. Sie setzte sich auf und sah sich um: Wo war ihre Freundin nur? Immer noch etwas verschlafen begann sie sich anzuziehen und verließ dann die Höhle. Vorm Eingang stand Airi. Nach einem kurzen „Guten Morgen", fragte Zara: „Weißt du wo Freya ist?" Das blonde Mädchen nickte und sagte: „Sie ist mit Lexi unterwegs um nach Pilzen oder anderen Essbaren Sachen zu suchen, unsere Vorräte werden langsam knapp und ehrlich gesagt hätte ich schon gerne mal wieder was anderes als Trockenfleisch im Magen." Zara grinste, ihr ging es ähnlich. „Okay, dann schaue ich mal ob ich sie finde und helfe ihr und Lexi beim Suchen …" Sie winkte Airi noch zu und lief dann auf den kleinen Hain zu.

Nach einer Weile fand sie ihre Freundin und Lexi am Fluss kniend und einige Pflanzen untersuchend. Sie schlich sich bemüht auf keinen Ast zu treten an sie heran. Als sie direkt über ihr stand kniete sie sich hin und umarmte sie dann fest. Freya quiekte auf, was Zara dazu brachte zu kichern. „Guten Morgen Süße!", sagte sie und küsste sie nachdem sie sich umgedreht hatte. Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten murmelte Freya: „Du hast mich ganz schön erschreckt, wie kannst du deiner zukünftigen Frau nur so etwas antun?" Sie grinste und küsste Zara dann ihrerseits um zu signalisieren, dass sie nicht sauer auf sie sei.

Lexi fragte verwundert: „Wollt ihr etwa heiraten?" Zara und Freya wurden nun beide rot und nickten dann aber. „Das haben wir vor knapp zwei Wochen vor unserem Aufbruch ins Gebirge entschieden." Lexi nickte und gratulierte ihnen dann. „Ich freue mich für euch!", sagte sie und versuchte sich gleichzeitig vorzustellen Charlie zu heiraten.

Würde sie das wollen?

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Eine halbe Stunde später gingen Freya und Zara zusammen etwas am Fluss spazieren. Sie hielten Händchen und sprachen über ihre Zukunft. „Was willst du nach Hogwarts eigentlich beruflich machen?", fragte Zara gerade. Freya antwortete sofort: „Ich würde gerne am oder vielleicht sogar auf dem Meer arbeiten, vielleicht etwas mit magischen Kreaturen der Tiefsee." Sie grinste und fragte dann: „Und du?" Zara ließ sich etwas Zeit mit einer Antwort, dann sagte sie: „Ich möchte in die Medizin gehen, genau wie meine Schwester, allerdings eher in die magische Heilkunst. Vielleicht kann ich dann diese verdammten beschissenen Drachenpocken ausrotten, damit nie wieder jemand an ihnen stirbt …" Freya blieb stehen und sah Zara fragend an. „Warum klingst du so wehmütig?"

Zara sah zu Boden und flüsterte: „Meine Eltern sind an den Drachenpocken gestorben, damals hatte niemand einen blassen Schimmer was ihnen fehlen könnte. Sie wurden vom Intensivstation zu Intensivstation gebracht, doch nichts hat geholfen …" Einige Tränen liefen nun Zaras Wangen hinunter und tropften in das warme Gras. Freya zögerte nicht, sondern schloss ihre Liebste fest in ihre Arme. „Süße, ich werde dir helfen, zusammen werden wir versuche dieser schrecklichen Krankheit etwas entgegenzustellen!" Zur Bekräftigung ihrer gesagten Worte und küsste sie Zara jetzt und flüsterte dann leise gegen ihre Lippen: „Für dich werde ich auch versuchen Heilerin zu werden, dann können wir zusammen an einem Heilmittel gegen Drachenpocken forschen!"

Luca und Thea:

Am frühen Nachmittag saßen Luca und Thea zusammen in ihrem Gemeinschaftsraum und sprachen leise miteinander. Sie hatten gestern die Neuigkeit bekommen, dass die Auroren inzwischen einen Verdacht hatten, wo die Todesser Theas Eltern eventuell gefangen halten würden.

Luca streichelte seiner Freundin gerade über ihren Unterarm und sagte: „Süße, das sind doch gute Nachrichten, jetzt werden wir hoffentlich bald wieder etwas hören und erfahren, dass sie sicher aus den Fängen dieser Fanatiker gerettet worden." Thea nickte leicht und murmelte: „Das wäre wunderbar, oder wir erfahren, dass sie die ganze Zeit über bereits tot waren und wir bekommen noch nicht einmal ihre Leichen, weil es die nämlich auch nicht mehr gibt …" Luca schüttelte den Kopf und sagte: „Denk und sag so etwas nicht, wir müssen optimistisch bleiben!"

Daraufhin schwieg sie nur und ließ sich weiterhin von ihm streicheln. Er wünschte sich er könnte sie irgendwie ablenken, denn es brachte doch nichts sich schon jetzt soo viele Sorgen zu machen, das würde die Zeit auch nicht schneller verstreichen lassen. Doch er verstand auch wie sie sich fühlte, als er jung war hatte er mit einem ganz ähnlichen Gefühl auf Neuigkeiten bezüglich seiner alten kranken Großmutter gewartet. Jedes Mal wenn jemand ihren Namen erwähnt hatte, hatte er aufgehorcht und gehofft es gebe endlich gute Nachrichten, doch gleichzeitig war er alt genug gewesen um zu ahnen, dass es unwahrscheinlich sei, dass sie überleben würde.

Er klopfte nun auf seinen Schoss und sagte: „Bitte Thea, setzt dich auf meinen Schoss, ich würde dir gerne eine Geschichte erzählen." Sie sah ihn skeptisch an, doch zu seinem Erstaunen folgte sie seiner Bitte und saß so, Sekunden später, direkt vor ihm auf seinen Schoss.

Im Folgenden erzählte er ihr von den Tagen und Wochen wo er um das Leben der Mutter seines Vaters gebangt hatte. „Sie war sehr krank und auch noch wegen eines Herzinfarkt allgemein geschwächt, doch letztendlich hat sie überlebt." Er rieb seine Nase an ihrer und wollte sie gerade küssen (wegen des positiven Ausgangs der Geschichte) lächelte sie sogar ein winziges Bisschen, da kam jemand mit schnellen Schritten auf sie zu und sagte: „Miss O'Ryan, ich habe Neuigkeiten bezüglich ihrer Eltern!" Das Lächeln verschwand sofort von ihrem Gesicht und sie erhob sich von Luca.

Mit einer tiefen Wut in sich sah Luca in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Wer hatte es gewagt seiner tollen Freundin diesen kurzen fast schon unbeschwerten Moment zu nehmen? Auf sie zugeeilt kam Professor McGonagall.

Ihre Lehrerin stoppte neben dem Sofa auf welchem sie gesessen hatten und hielt Thea eine Nachricht zu. „Lesen Sie Miss, es wird Ihnen gefallen!", sagte sie und lächelte für einen winzigen Augenblick. Thea entrollte die Nachricht und überflog sie. Nach einigen Sekunden ließ sie sich unerwartet aufs Sofa fallen und reichte das Pergament an Luca weiter. „Ließ!", sagte sie nur. Er folgte ihrer Aufforderung und las die sehr kurze Nachricht.

Liebste Tochter,

wir leben und uns geht es soweit gut! Bald darfst du uns besuchen.

Bis bald

deine dich liebende Eltern

Er zu seiner Freundin und sagte begeistert: „Das ist ja großartig, Thea …" Sie nickte und wischte sich einige Tränen von ihren Wangen. Dann wandte sie sich an ihre Professorin und fragte: „Sie sind im Sankt Mungo Hospital?" Professor McGonagall nickte. Thea setzte sich wieder zu Luca und griff unruhig nach seinen Händen. Sie zitterte stark und öffnete mehrmals den Mund ohne irgendetwas zu sagen.

Ihre Lehrerin lächelte wieder kurz, dann sagte sie höflich: „Ich glaube Sie sollten sich etwas um ihre Freundin kümmern, einen angenehmen Tag noch und bis zum Abendessen!" Sie sah Luca dabei an und ging dann auf den Ausgang des Gemeinschaftsraums zu. Luca rief seiner Lehrerin noch: „Vielen Dank für die gute Nachricht!" nach, dann war sie schon durchs Portrait verschwunden.

Thea war immer noch wie in einer anderen Welt. Sie las die Nachricht immer und immer wieder konnte es jedoch nicht wirklich glauben, dass sie lebten … „Komm mit mir, wir gehen ein Stückchen spazieren. Ich glaube etwas frische Luft wird dir gut tun mein Engel!", sagte Luca und hielt ihr seine Hand hin. Sie griff nach dieser und ließ sich hochziehen.

Im Korridor blieb Thea kurz stehen und umarmte Luca fest. „Ich liebe dich!", sagte sie und gab ihm einen Kuss. Gegen seine Lippen murmelte sie noch: „Danke das du bei mir bist." Dann griff sie nach seiner Hand und verschränkte ihre Finger mit seinen.

Zusammen schlenderten sie los.

Charlie und Lexi:

Nachdem Lexi von ihrer Nahrungssuche zurückgekehrt war stieß sie vor der Höhle auf Charlie. Sie dachte wieder zurück daran wie sie sich gefragt hatte ob sie ihn theoretisch unter Umständen heiraten würde. Der Gedanke war natürlich nicht absurd, immerhin waren sie in einer Beziehung, doch trotzdem ‚heiraten' klang nach etwas so großen. Damals als sie mit Henry zusammen gewesen war, hatte sie darüber nachgedacht ihn vielleicht eines Tages zu heiraten, doch dann war ihre Beziehung zerbrochen.

Manchmal verfiel sie in negative Gedanken und Gefühle und befürchtete bei ihr und Charlie könnte es ähnlich verlaufen. Zunächst eine Weile tiefste Gefühle und Euphorie, dann große Pläne und zum Schluss eine Trennung. Sie seufzte und ließ den Kopf etwas hängen. „Lexi was ist los, warum wirkst du so traurig?", fragte Charlie und umarmte sie fest. Sie schwieg nur, seine Nähe fühlte sich zwar gut an, doch das selbe hatte sie damals auch über Henry gedacht, doch (es wäre auch unfair jetzt zu behaupten Henrys Nähe würde ihr heute nicht mehr gefallen, denn das stimme absolut nicht) würde das auch so bleiben? „Liebste?", fragte Charlie und hob ihr Kinn sanft an.

Sie sah ihm direkt in seine braunen Augen und wusste nicht was sie sagen oder fühlen sollte. Er strich mit seinem Finger liebevoll ihre Tränen weg und platzierte dann einen Kuss auf ihre Lippen. Ganz leise und sanft murmelte er drei Worte gegen ihre Lippen die ihr Herz zum Rasen brachten:

Ich liebe dich!"

Sie lächelte etwas und versuchte ihre momentane traurige Stimmung weg zu lächeln. Es gab im Moment eigentlich keinen Grund um wegen der Zukunft zu bangen und es gab noch viel weniger einen Grund zu erwarten, dass ihre Beziehung mit Charlie in irgendeiner Art und Weise ähnlich wie ihre ehemalige mit Henry verlaufen sollte. Sie musste die Vergangenheit in Ruhe lassen, die Zukunft lag in ihren und in Charlies Händen. Wenn sie einander liebten würde sicherlich alles gut werden.

„Ich liebe dich auch!", murmelte Lexi und lächelte noch ein Stück breiter, sie fühlte sich plötzlich erheblich besser. Jedes Mal wenn sie das zu ihm sagte ging auch in ihr ein Licht auf, vielleicht war dies ein Zeichen tatsächlich mit dem richtigen zusammen zu sein. Sie streichelte ihm etwas über die Wange und fragte dann einer spontanen Idee folgend: „Hast du Lust Sex mit mir zu haben?"

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Charlie sah seine Freundin verwundert und mit (da war er sich sicher) roten Wangen an. „S-, Se-, Sex?", fragte er stotternd. Sie nickte und schob ihre eine Hand etwas unter sein T-Shirt. Wie sie seine bloße Haut berührte, ließ ihn stark erzittern. So sanft wanderten ihre Hände hoch bis zu seinem Herzen. Er stöhnte leise auf und fragte ein Wenig heiser: „Willst du das wirklich?" Sie nickte wieder und flüsterte sogar: „Ja, ich will mit dir schlafen!"

Er lächelte leicht und murmelte dann: „Ach Süße, dass habe ich mir schon so lange in manchen Nächten gewünscht und vorgestellt, sogar noch bevor ich dir meine Liebe gestanden habe und du mir eine Chance gegeben hast …" Er fasste ihr vorsichtig an ihre (noch von ihrer Bluse und ihrem BH bedeckten) Brüste und streichelte diese. Derweil flüsterte er leise und mit beschämter Stimme: „Ich habe mich in den letzten zwei Monaten bevor wir in diese Welt gerissen wurden gelegentlich in Gedanken an dich selbstbefriedigt …" Sie sah ihn überrascht an und wollte etwas sagen, doch Charlie kam ihr zuvor: „Ich weiß, dass das falsch war und ich schäme mich deshalb, doch ich war verliebt und fest davon überzeugt niemals eine Chance bei dir zu haben …"

Sie kicherte nun etwas uns gab ihm dann einen sanften Kuss. Er stöhnte leicht gegen ihre Lippen, das fühlte sich so atemberaubend gut an. Nachdem sie sich wieder von ihm gelöst hatte zog sie ihn mit sich in die Höhle und zu ihrem gemeinsamen Lager. Dort bat sie ihm sich hinzusetzen, was er auch sofort tat. Von schräg unten sah er ihr nun dabei zu wie sie sich langsam auszog. Er spürte er er immer erregter wurde, dieser göttlicher Anblick, es gab keine Worte die ihre Schönheit hätte beschreiben können. Schließlich als sie nur noch ihre Unterwäsche anhatte setzte sie sich auf seinen Schoss und verwickelte ihn in liebevolle Küsse.

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Sie fühlte das er bereits ziemlich erregt war, denn sein Penis drückte stark gegen ihren Po. Sie küsste ihn mit rasendem Herzen und bewegte ihre Hüfte leicht um ihn noch härter werden zu lassen. „Lexi, Süße… Ich …", keuchte Charlie schwer atmend. Sie murmelte leise: „Ich glaube du hast viel zu viel an, lass mich dir diesbezüglich helfen!" Mit diesen Worten erhob sie sich von ihm und fing an seine Hose zu öffnen. Als sie seine Jeans Sekunden später runter zog gab Charlie ein erleichtertes Geräusch von sich und Lexi ahnte weshalb. Denn er war bereits ziemlich steif und sie hatte zwar offensichtlich keine Ahnung, doch das musste eben noch verdammt eng gewesen sein. Sie fasste nach der Beule in seiner Unterhose und massierte ihn mit nervösen Händen. Es dauerte nicht lange, dann kam Charlie durch ihre sanfte Bewegungen ihrer Hand. Sie sah wie sich seine Unterhose dunkel verfärbte. Sein Gesicht wirkte entspannt und er lächelte. Sie roch den betörenden Geruch seines Spermas und zog ihm nun die Unterhose runter. Von dem Geruch verführt beugte sie sich vor und leckte leicht über seine Eichel.

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Charlie keuchte plötzlich wieder stark erregt auf als sie die Spitze seines Penis mit ihrer Zunge berührte. Er sah zu seiner Freundin und versuchte irgendwelche Worte zu formen, doch nur unverständliche Laute verließen seinen Mund. Sie sah von seinem Penis (welchen sie kurz etwas in den Mund genommen hatte) auf und musterte ihn mit vor Erregung vernebelten Augen. Er versuchte es nochmal mit dem Sprechen und dieses Mal kam zumindest ein zitterndes Wort zustande: „… Scheide …" Sie schien unterbewusst zu ahnen, was er wollte, denn sie rutschte von seinem Schoss und legte sich neben ihm.

Er richtete sich nun langsam und bedacht auf und sie rutschte mehr in die Mitte des Lagers. Dann beugte sich Charlie über sie und schob vorsichtig ihren BH hoch und fühlte nun endlich ihre weichen wunderbaren nackten Brüste. Er küsste diese ein paar Mal, dann fuhren seine Finger an ihrem Körper hinab bis sie am Saum ihres Slips Halt machten. „Darf ich …?", brachte er stotternd jetzt schon eine ganze Frage zustande. Sie nickte nur und hob ihre Hüfte etwas an. Jetzt mit stärker zitternden Händen zog er Lexi ihr letztes Kleidungsstück runter und sah gleichzeitig zum ersten Mal ihre entblößte Scham. Sie war glatt rasiert, also konnte er super deutlich ihre Scheide sehen.

Einige kurze Augenblicke später kniete er zwischen ihren Beinen und hielt sein Glied direkt direkt vor ihren Eingang bereit. Er atmete mehrmals tief durch, dann fragte er mit (zum ersten Mal seit einer Weile) klarer und ruhiger Stimme: „Lexi, willst du wirklich diese Art von Sex mit mir haben? Immerhin könntest du schwanger werden, oder?" Seine Freundin schloss kurz die Augen um (wie er zuvor) wieder völlig ruhig zu werden. Dann sagte sie, ihm wieder in die Augen blickend: „Keine Sorge, es gibt da einen Zauber, warte kurz …" Sie griff sich ihren Zauberstab der neben ihrem Lager unter ihrer Bluse lag und richtete ihn auf ihre Hüfte. Dann wirkte sie stumm einen Verhütungszauber und legte den Stab zurück zu ihrer Kleidung. Dann lächelte sie ihn an und sagte liebevoll: „Jetzt darfst du in mich eindringen!"

Er sagte: „Ich liebe dich Lexi!", dann drückte er seinen Penis in ihre Vagina. Während er tiefer und tiefer in sie eindrang versuchte er nicht Ohnmächtig zu werden, das war soviel besser als alles, was er sich je hätte erträumen können. Diese herrliche Enge und ihr lächelndes Gesicht, sie genoss das ganze genauso sehr wie er, es war einfach unbeschreiblich. Nach den ersten Stößen in ihr wurde er langsam mutiger und erhörte das Tempo.

Sie bewegte ihre Hüfte im Takt mit seinen und so kamen sie beide ihrem Orgasmus näher und näher. Zwischendurch küssten sie sich und er streichelte auch ihre Brüste. „Ich komme gleich …", stöhnte Charlie als er gerade komplett in ihr war. „Ich … auch …", antwortete Lexi ihm während er sich wieder aus ihr zurückzog. Er hielt kurz inne und konzentrierte sich auf ihre Augen, sie hielt seinem Blick stand und nickte. Beide wussten oder ahnten zumindest, dass sie beim nächsten Stoß kommen würden, deshalb lösten sie den Augenkontakt nicht während er nun wieder in ihren Unterleib eindrang.

Als seine Eichel am tiefsten Punkt ihrer Scheide angelangt war, überkam beide ihr erster gemeinsame Orgasmus. Sie sahen einander tief in die Augen während er sein Sperma in sie stieß und ihr Becken wie wild zu zucken begann.

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Kurz nachdem ihre Erregung einige Minuten später abgeflaut war hörten sie wie sich mehrere Schritte nährten. Schnell zog sich Charlie aus der Scheide seiner besten und festen Freundin zurück und suchte sich seine Unterhose. Lexi sagte: „Zieh nur die Hose an, du erinnerst dich das du gerade in deine Unterhose gekommen bist?" Charlie nickte und schlüpfte in seine Hose. Auch Lexi zog sich schnell an und gerade noch rechtzeitig schafften sie es und waren wieder vollständig bekleidet, als James, Lily, Mason und Airi die Höhle betraten.

Mason und Airi:

Mason, Airi, James und Lily blieben überrascht stehen als sie im Höhleneingang auf Charlie und Lexi stießen. Lily fragte: „Was habt ihr hier gemacht, wir haben euch draußen überall gesucht?" Lexi errötete zwar etwas, sagte aber mit ansonsten entspannter Stimme: „Wir haben etwas miteinander gekuschelt, was wolltet ihr denn von uns?" James antwortete: „Wir wollten euch fragen, ob ihr vielleicht Ben und Kira gesehen habt?" Airi ergänzte mit Tränen in den Augen: „Wir können sie nirgends finden und sie waren doch vorhin noch in der Höhle. Ihr müsstet sie doch gesehen haben, oder?"

Charlie kratzte sich am Kopf und meinte: „Als Lexi vom Fluss zurückgekommen war und wir uns zum ähm… ‚Kuscheln' in die Höhle zurückgezogen hatten, dachte ich sie sei leer, doch …" An dieser Stelle unterbrach Lexi ihn und erklärte: „Wir hatten miteinander Sex haben wollen, deshalb waren wir viel zu abgelenkt um irgendetwas außer uns wahrzunehmen. Bitte verzeiht uns also nicht auf sie Acht gegeben zu haben!"

Alle Fünf (Charlie inklusive) starrten Lexi mit großen Augen an. Mason fing sich zuerst und fragte dann direkt (ohne darauf einzugehen, womit sie abgelenkt gewesen waren): „Könnt ihr uns helfen sie zu suchen, ich mache mir große Sorgen, dass ihnen etwas passiert sein könnte?" Charlie und Lexi nickten sofort. Lily sagte dann: „Ihr beide sucht im Süden, geht auch ein Stück den Pass zurück den wir gekommen sind, aber nicht zu weit, okay?" Lexi nickte und fragte nur noch: „Wo sind eigentlich Freya und Zara?" James erklärte: „Sie suchen den Wald im Osten ab." Daraufhin nickten Charlie und Lexi und rannten nach Süden.

James sagte: „Ich und Lily werden hier die Gegend absuchen und uns dann nach Nordosten zum nördlichen Pass vorarbeiten." Airi griff entschlossen nach Masons Hand und meinte: „Dann versuchen wir unser Glück bei der alten Ruine direkt nördlich von hier!"

Nachdem das alles geregelt war liefen Mason und Airi los um nach den Kleinen zu suchen.

Als sie bei der Ruine angekommen waren fragte Airi ihren Freund: „Hättest du etwas dagegen wenn wir nach diesem Abenteuer Ben und Kira adoptieren würden?" Mason schüttelte den Kopf und antwortete: „Nein überhaupt nicht, aber zuerst müssen wir sie finden." Sie nickte und sprang in einen alten Keller. „Da hast du Recht, los retten wir unsere Kinder!" Mason folgte ihr und so durchsuchten sie die alten Gänge und halb verfallenen Türme der einstigen Burg. Doch sie fanden nichts und landeten beide letztendlich vor dem Eingang zu dem Verlies. Dies war der einzige Teil der alten Anlage der noch in Takt schien, zumindest wirkten die Gemäuer hier viel weniger alt und verfallen als sonst irgendwo.

„Meinst du?", fragte Airi gerade als sie zwei Kinderstimmen hörten. Mason trat einen Schritt vor und nickte: „Ja, komm holen wir sie!" Seine Freundin nickte und so stiegen sie die alten steinernen Stufen hinab in die Kerker.

Zehn Minuten später fanden sie die beiden endlich in einem alten Folterkeller. Zumindest dachte sich Mason das anhand der Apparaturen die hier herumstanden und ihm einen unangenehmen Eindruck dessen vermittelte, was hier einst gemacht worden ist. Airi rannte auf die beiden zu und schloss sie fest in ihre Arme. „Ben, Kira, ich habe mir solche Sorgen gemacht, wie geht es euch?" Die Beiden drückten sich fest an Airi und beteuerten ihr, dass sie nicht vorgehabt hatten ihr Sorgen zu machen. „Wir haben uns nur umgeschaut und dann diese tolle Ruine entdeckt!", sagte Ben und löste sich etwas von Airi. Er trat einige Schritte zurück und sagte: „Ist das nicht großartig, wie in den Abenteuergeschichten die unsere Mutter …" An dieser Stelle stoppte er und plötzlich verschwand sein Lächeln von seinem Gesicht und er sah traurig zu Boden.

Mason trat nun näher und kniete sich vor Ben hin. „Alles ist gut, ich weiß wie schrecklich du dich jetzt fühlst, ich habe als ich ungefähr so alt war wie du einen guten Freund bei einen Unfall verloren. Er war bis dahin immer an meiner Seite gewesen und war dann plötzlich weg, doch meine Eltern haben mir durch das folgende Tief geholfen und genauso will ich dir nun helfen, bitte akzeptiere mich als deinen zweiten Vater." Ben zögerte kurz, doch dann öffnete er seine Arme und drückte Mason leicht an sich. Airi war gerührt von dieser Szene und lächelte glücklich.

Nach einigen weiteren Augenblicken verließen sie zu viert die Kerker und schritten Hand in Hand (Kira und Ben in der Mitte)

zurück zu der Höhle um den anderen mitzuteilen, dass alles wieder gut war.

Mulciber und Jessica:

Nachdem Mittagessen wartete Mulciber in der Eingangshalle auf Jessica. Dies würde ein wichtiger Tag in seinem Leben werden, denn heute ging sie (das Mädchen in welches er schon eine ganze Weile verliebt war) erneut mit ihm aus. Ihre erste Verabredung lief ja nicht gerade gut, und das obwohl er dort den besten Oralsex seines bisherigen Leben erlebt hatte.

Er riss sich innerlich am Riemen, er musste ruhig und entspannt sein, sonst würde ihm vielleicht wieder ein solch dummer Spruch wie letztes Mal herausrutschen und das durfte ihm heute nicht passieren. Sie hatte immerhin gesagt sie würde ihn (sollte er so etwas wieder sagen) nie wieder auch nur ansprechen, geschweige denn mit ihm ausgehen. Er zog sich nun zum gefühlt hundertsten Mal Mal an diesem Tag sein Hemd zurecht und hoffte er sah jetzt einigermaßen gut aus, denn jetzt sah er sie wie sie die Marmortreppe zu ihm hinunterging. Sie trug eine hellgrüne Bluse und einen dunkelblauen kurzen Rock. Sie warf ihm ein Lächeln zu und sorgte so dafür, dass ihm ganz anders zu Mute wurde. Sie war so hübsch, dass ihm sprichwörtlich kein Adjektiv einfiel um das Gefühl in seinem Magen auch nur annähernd zu beschreiben, was er empfand als sie schließlich vor ihm stehen blieb und ihm ihre Hand reichte.

Nervös ergriff er sie und fragte bemüht entspannt: „Wollen wir losgehen?" Sie nickte und so führte er sie aus dem Schloss und zu einer bestimmten Stelle am See wo er eine Decke ausgebreitet hatte. Neben der Decke stand ein Weidenkorb gefüllt mit lecker aussehenden Speisen aller Art. Da war ein Brot und einige Gläser gefüllt mit etwas was wie Brotaufstriche aussah, da war ein Topf von dem ein guter Duft ausging und auch ein Kuchen war dort.

Jessica wandte sich zu Mulciber und sagte: „Das sieht fantastisch aus, haben das die Hauselfen für dich gemacht?" Das war doch mal romantisch, ein Picknick am See …

Mulciber lächelte etwas schief und schüttelte den Kopf. Sie sah ihn erstaunt an, wenn nicht die Hauselfen, wer sonst sollte all das gemacht haben. „Wer …", setzte sie dementsprechend an , doch er hatte wohl fast gleichzeitig mit ihr angefangen zu sprechen. „Ich habe alles selbst gekocht, gebacken und zubereitet!", sagte er. Sie starrte ihn mit weit aufgerissen Augen an. Das konnte doch nicht wahr sein, oder …

„Wirklich?", fragte sie. Er nickte und bat sie dann sich zu setzen. Sie folgte dieser Bitte und musterte ihn kritisch. Log er sie gerade an oder hatte er das tatsächlich alles selbst gemacht, wenn ja, würde ihn das erheblich interessanter machen, denn sie kochte selbst gerne und viel. Er fragte sie nun ob sie etwas von der Tomatencreme auf ihr Brot haben wolle. Sie nickte stumm und beschloss ihm zunächst zu glauben.

In den folgenden Stunden erzählte Mulciber ihr wie er die letzten Tage fast durchgängig dafür genutzt hatte für sie die beste Verabredung ihres Lebens zu organisieren. „Ich habe sowohl mein Schlafbedürfnis wie auch meine Hausaufgaben komplett vernachlässigt, nur damit du dich heute absolut wohl mit mir fühlst." Er lächelte sie an und fragte: „Habe ich mein Ziel erreicht?"

Sie legte den Kopf etwas schief und schloss ihre Augen. Fühlte sie sich wohl mit dem Jungen an ihrer Seite? „Hmm…", machte sie unschlüssig und sah ihn wieder an. Seine Mundwinkel sackten ein Wenig nach unten doch er hielt ihrem Blick stand.

Nach einigen Sekunden sagte sie: „Du hast ein herrlich romantisches Treffen organisiert und du hast mich mit deinen Kochkünsten ziemlich überrascht, ich mag Jungen die Kochen können." Sie richtete sich halb auf und ließ sich dann auf seinen Schoss nieder.

Mulciber atmete hörbar verwundert auf, schloss sie aber sofort in seine Arme. Während sie ihm über die Wange streichelte sagte sie leise: „Ich denke ich werde also wieder mit dir ausgehen, und eventuell eines Tages vielleicht sogar deine feste Freundin werden …"

Dann gab sie ihm einen sehr kurzen Kuss auf die Wange und stand wieder auf.

„Danke für diese schöne Verabredung und bis zum nächsten Mal!", sagte sie und lief gut gelaunt zurück zum Schloss.

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Mulciber sah ihr nach und flüsterte dann sehr leise zu sich selbst: „Vielleicht lohnt es sich ja tatsächlich um sie zu kämpfen …" Derweil strich er leicht über die Stelle wo sie ihn gerade geküsst hatte.

Max und Aisha:

Am späten Nachmittag des zehnten Junis war Max gerade mit seinem besten Freund Tim alleine im Schlafsaal. Er hatte ihm in der letzten halben Stunde ausführlich erklärt warum er ihn um diesen Gefallen bat und hoffte nun er würde ihm ohne groß etwas dazu zu sagen helfen. Tim grinste und sagte: „Du musst wirklich sehr in sie verliebt sein, wenn du so weit gehst um sie besser verstehen zu können." Max nickte und schwieg aber ansonsten. Er wollte es hinter sich bringen, dann würde er endlich verstehen wie sich nach ihrem ersten Sex mit ihm gefühlt haben musste.

Einige Augenblicke vergingen noch, dann sagte Tim: „Na gut, ich werde mit dir Sex haben und dir zeigen wie sich das mit einen Jungen anfühlt, komm mit mir!" Max folgte seinem besten Freund erleichtert und ängstlich zugleich. Er steuerte auf das Badezimmer ihres Schlafsaals zu und sagte derweil. „Ich würde sagen wir nehmen uns eine Duschkabine und machen es da drinnen, oder was meins du?" Max zuckte die Schultern. Tim lächelte und begann sich dann seine Hose zu öffnen. Max sah extra wo anders hin, obwohl er wusste, dass dies nichts bringen würde. „Los zieh dich auch aus, sonst bringt das alles nichts." Max schluckte und nickte. Langsam und ziemlich nervös fing er also auch an sich zu entkleiden.

Als er und Tim beide nackt waren öffnete sein bester Freund ihm eine Duschkabine und sagte einladend: „Nach dir!" Ohne auf seinen Körper zu schauen betrat Max die Dusche und fühlte sich derweil seltsam und merkwürdig. Tim trat nun ebenfalls in die Dusche und schloss hinter sich die Tür. Dann, wenige Sekunden später stand er direkt vor ihm und strich mit einer Hand über Max' freien Oberkörper. Max musste unfreiwillig aufstöhnen, weil er Tims Penis nun an seinem eigenen fühlte. Das war auf eine seltsame unkontrollierbare Art und Weise super erregend, er spürte wie sich sein Glied langsam aufrichtete und steifer wurde. Tim fing nun auch noch an ihn zu küssen.

Das war alles so merkwürdig und befremdlich, er stand hier nackt mit seinem besten Freund in einer Dusche und ließ sich von ihm küssen. Vielleicht hat sich Aisha ganz ähnlich gefühlt …

Tims Hände wanderten nun runter zu Max' Po und fingen an ihn dort zu streicheln und zu kneten. Max legte nun ebenfalls seine Arme um Tims Körper und pressten ihn etwas näher an sich heran. Dadurch drückte sich der steife Penis seines besten Freundes nun fester in seinen Bauch. Max keuchte auf, und griff schließlich sogar nach diesem. Sanft und fest zugleich begann er ihn zu massieren und murmelte dann sogar: „Ich will ihn in den Mund nehmen …" Er war von sich selbst ziemlich geschockt, doch ganz klar denken konnte er im Moment leider nicht länger …

Tim zögerte, doch dann sagte er schwer atmend: „Dann knie dich hin und mach den Mund weit auf!" Max nickte und ging vor Tim auf die Knie. Tim sah ihn mit einer Vielzahl von Gefühlen an und drückte seinen Penis dann gegen Max' Lippen. Dieser öffnete seinen Mund weit und fühlte dann wie sich der Penis seines besten Freundes in seinen Mund drängte.

Intuitiv wissend was er tun musste fing Max nun an seinem besten Freund einen zu blasen.

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Es dauerte nicht lange, dann kam Tim und Max schmeckte sein Sperma. Er schluckte es zum Teil, doch nach einigen Sekunden löste er sich von Tims Penis und spuckte alles aus, was gerade noch in seinem Mund gewesen war. Tim sah ihn begeistert an und meinte: „So einen guten Blowjob hatte ich noch nie, danke!" Max senkte den Kopf und fragte leise: „Bin ich etwa auch schwul?" Tim hielt ihm seine Hand hin und zog ihn hoch. Dann sagte er: „Sag du es mir nachdem ich dir nun auch einen geblasen habe!" Ohne eine Antwort von Max abzuwarten, kniete sich nun Tim vor Max auf den Boden und führte sich sein Glied in den Mund. Max stöhnte heftig auf und versuchte einen klaren Gedanken im Kopf zu behalten. Das gelang ihm nur eingeschränkt, doch immerhin zum Teil. Während er seinem eigenen Orgasmus immer näher kam dachte er daran wie es sich wohl anfühlen würde, dieselbe Art von Sex mit Aisha zu haben …

Nach keinen fünf Minuten kam Max dann in Tims Mund und im Gegensatz zu ihm behielt sein bester Freund seinen Penis im Mund, bis seine Erregung komplett abgeflaut war.

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Zehn Minuten später saß Max wieder auf seinen Bett, ihm gegenüber Tim. Sein bester Freund fragte ihn: „Und habe ich dir helfen können Aisha besser zu verstehen?" Max nickte und sagte: „Das hast du definitiv, danke dafür!" Tim grinste und sagte: „Deinen Blowjob werde ich so schnell nicht vergessen, echt ein Jammer, dass du nicht schwul bist, mit dir hätte ich von jetzt an gerne häufiger Sex." Max wurde rot und schüttelte dann aber entschieden den Kopf: „Es tut mir Leid, aber das war etwas einmaliges und ich bin froh darum. Nicht das es sich schlecht angefühlt hätte, aber ich bin nur an Aisha interessiert und wollte sie nur besser verstehen!" Tim grinste und nickte: „Ich weiß, ich weiß! Das war auch nur ein Scherz, denn ehrlich gesagt habe ich ehe ein Auge auf einen anderen Jungen geworfen!"

Max sah seinen Kumpel verwundert an und fragte: „Auf wen?" Tim wurde leicht rot und meinte: „Nun ähm… auf Stanley!" Max lächelte und meinte dann: „Ich weiß gar nicht auf welches Geschlecht Stanley stehen könnte, aber für dich hoffe ich, dass er auch schwul ist." Tim bedankte sich und meinte: „Ich muss los, wir sehen uns später!" Mit diesen Worten stand er auf, winkte ihm noch zu und lief aus den Schlafsaal.

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Nach dem Sex mit Tim suchte Max nach Aisha um ihr zu erzählen, was und warum er es getan hatte. Er fand sie schließlich auf den Ländereien nahe am See. Er kniete sich neben sie und sagte: „Ich habe getan, was du mir vorgeschlagen hast!" Aisha wandte sich irritiert von ihrem Buch ab und fragte: „Wie, was habe ich dir denn vorgeschlagen?" Max sah ihr fest in die Augen und sagte: „Du meintest ich solle, um dich auch besser zu verstehen, vielleicht mal mit einen Jungen schlafen oder zumindest Sex haben, erinnerst du dich, letzte Woche nach Verwandlung?"

Aisha sah ihn nun mit großen erstaunten Augen an. Nach einigen Sekunden fragte sie: „Du hast mit einem Jungen geschlafen?" Max schüttelte den Kopf. Aisha atmete erleichtert auf. Max sagte: „Ich habe nicht mit einem geschlafen, sondern nur Oralsex in der Dusche gehabt!" Aisha sah wieder auf, diesmal sah sie nicht nur geschockt sondern auch ungläubig aus. „Wirklich?", wollte sie wissen. Max nickte und erzählte ihr dann, wie er zunächst gezögert und gezaudert, dann aber doch auf Tim zugegangen war und ihm seine Situation geschildert hatte. Er endete seine Erklärung mit den Worten: „Ich habe das getan um dich besser verstehen zu können. Damit ich nachvollziehen kann wie es ist mit jemanden des selben Geschlechts Sex zu haben. Immerhin hast du den größten Teil deines bisherigen Lebens fest geglaubt nur am eigenen Geschlecht interessiert zu sein. Weißt du, damit wir ähnliche Erfahrungen gemacht haben und nun zusammen neue machen können!"

Eine lange Weile war es still, dann schließlich begann Aisha zu sprechen: „Ich schätze deine Bemühungen, doch lass uns lieber nichts weiter zwischen uns versuchen. Geh du zurück zu deinem besten Freund und komm vielleicht sogar zusammen mit ihm, ich will nichts mehr mit dir zu tun haben!" Max sah sie entsetzt an und sagte sofort: „Er ist nicht an mir interessiert und ich in keinster Weise an ihm, ich will dich! Nur dich, dich! Bitte, ich… ich…" Er griff nach ihren Händen und flehte weiter: „Ich liebe dich Aisha und wollte dich nicht verletzen, bitte bitte gib mir noch eine Chance!" Sie schüttelte den Kopf und sagte dann: „Ich sollte jetzt auch ehrlich zu dir sein. Letzte Woche als ich das gesagt habe, habe ich nach dem Quidditchtraining mit Marry und Jasmine in der Dusche Sex gehabt und es hat sich wunderbar angefühlt." Max sah sie mit Tränen in den Augen an und bat schniefend: „Bitte Aisha gib uns nochmal eine Chance, ich liebe dich und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir füreinander bestimmt sind, entgegen allen Widerständen." Aisha sagte dazu nichts, also fuhr Max fort: „Weißt du wie zwei halbe Seelen die zusammen etwas ganzes ergeben. Nur du und ich in Kombination kann uns beiden das allergrößte Glück und den höchsten Grad an Harmonie geben." Er streichelte ihre Wange und flüsterte: „Ich habe davon in einem Buch über asiatische Kulturen gelesen. Manche dort glauben, dass sie in jedem Leben immer wieder zueinander finden. Das ihre Liebe über Leben und Tot steht und eine Konstante über alles ist. Ich habe zwar nur davon gelesen, doch ich finde den Gedankengang schön, es hieße, dass ich schon seit Jahrhunderten immer und immer wieder mit dir zusammen gekommen bin. Weil unsere Herzen auf einer Wellenlänge schlagen."

Er stoppte weil sie nun leicht lächelte. Fasziniert von diesem schönen Anblick murmelte er nur nochmal: „Bitte gib mir, gib uns noch eine weitere Chance!"

Aisha hob eine Augenbraue und sagte dann: „Du weißt perfekt wie du meine komplette Bereitschaft eine feste Entscheidung zu machen wieder ins schwanken bringen kannst." Sie hob nun ihre Hände und löste mit ihnen seine von ihren Wangen. Sie in ihren haltend fuhr sie kurz zögernd, dann aber mit fester Stimme fort: „Also gut Max Wilson, wenn du so fest überzeugt bist in mir diese hohe Form von wahrer Liebe gefunden zu haben, will ich uns beiden eine einzige offizielle Chance geben!" Sie stand auf und zog ihn mit sich, dann legte sie ihre Arme leicht um ihn und sah ihm wieder tief in seine Augen.

„Küss mich jetzt und ich will es mit dir als meinen festen Freund versuchen!"

Max sah sie überrascht aber dankbar an und überwand den kleinen Abstand zwischen ihnen und küsste sie zärtlich. Sie erwiderte seinen Kuss und bestätigte somit ihren letzten Satz.

Sie waren jetzt also ein Paar.

Leo und Zoe:

Eine halbe Stunde vor dem Abendessen saß Zoe gerade in der Bibliothek und las in einem Buch über Geschichte. Es ging um die Koboldaufstände des siebzehnten Jahrhundert. Das war eine interessante Zeit in der Geschichte der Kobolde, weil sich viele einzelne Gruppierungen aus dem Zerfall eines großen Reiches gebildet hatten, die alle danach trachteten die Geschichtsschreibung zu ihren Gunsten zu manipulieren. Deshalb gab es fast gar keine verlässlichen Quellen aus erster Hand aus dieser Zeit.

Sie lächelte, weil sie voll in ihrem Element war. Sie liebte dieses Fach und dementsprechend wollte sie in dieser Gruppenarbeit auf jeden Fall ein Ohnegleichen bekommen. Sie blätterte nun etwas weiter um bezüglich eines bestimmten Begriff noch mal die Definition zu überprüfen, da wurde sie plötzlich von ihren Freund abgelenkt. Er hielt ihr von hinten die Augen zu und fragte mit verstellter Stimme: „Wer bin ich?"

„Lass das Leo, siehst du denn nicht, dass ich gerade arbeite?", fragte sie ihn genervt und drehte sich zu ihm um. Er verzog beleidigt das Gesicht und meinte leicht böse: „Ja klar immer musst du arbeiten und nie hast du Zeit für mich …" Er drehte sich weg von ihr und machte einen Schritt! Ihre Augen verengten sich leicht und sie stand wütend auf. „Das stimmt doch gar nicht, ich nehme mir sehr häufig Zeit für dich und das weißt du auch also lass diese Anschuldigungen!" Er reagierte darauf nicht was sie noch ärgerlicher machte. Dieser eingebildeter … Sie stoppte ihren Gedankengang, und trat stattdessen auf ihren Freund zu. „Dreh dich zu mir um!", verlangte sie energisch.

Diesmal tat er was sie verlangte und sah sie angriffslustig an. Bemüht ruhig und nicht auf Streit aus sagte sie: „Ich liebe dich Leo! Du bist zwar manchmal ein richtiges Arschloch, vor allem in den letzten Monaten, aber ich liebe dich trotzdem, mit meinem ganzen Herzen." Er lächelte nun leicht und drückte sie dann fest an sich. Nach einigen Küssen flüsterte er sanft und liebevoll: „Ich liebe dich auch mein Engel!" Er küsste sie wieder und murmelte dann leise: „Ich finde zwar, dass ich mit Fug und Recht oft sauer auf dich bin, doch all das hat nicht den geringsten Einfluss auf meine unendlich tiefen Gefühle für dich Liebling."

Zoe lächelte glücklich und schmiegte ihren Kopf an seinen Oberkörper. Das war schon eine verrückte Liebe zwischen Ihnen, doch sie war zufrieden und glücklich seine Freundin zu sein. Nach einigen Minuten in denen sie einander stumm umarmt hatten fragte Leo im Flüsterton: „Was hältst du von einem heimlichen Bibliothekssex mein Engel?" Sie sah ihm kritisch an und fragte: „Ernsthaft?" Er grinste und fasste ihr sanft unter ihren Rock. Sie fühlte seine Finger die ihr liebevoll über den Stoff ihres Slips streichelten. Ein unbeabsichtigtes Stöhnen entwich ihrem Mund. Wenn sie sich bemühten so leise wie möglich zu sein, sollte niemand auf sie aufmerksam werden.

Leise flüsterte sie schließlich: „Meinetwegen, aber stöhne bitte nicht zu laut, ich will nicht erwischt werden." Leo grinste und versprach ihr sich zu beherrschen. Sie nickte und drückte ihn gegen das nächste Regal. „Warn mich bitte wenn jemand kommt!", murmelte sie und kniete sich vor ihm hin. Er ahnte was sie vorhatte und grinste glücklich.

Sie öffnete ihm seine Hose und zog sie direkt mitsamt seiner Unterhose runter. Noch hing sein Penis schlaff herab, doch das würde sich schon sehr bald ändern. Sie nahm ihn tief in den Mund und fühlte schon nach wenigen Sekundenbruchteilen wie er zwischen ihren Lippen anschwoll. Er wurde immer größer und steifer und füllte mehr und mehr ihres Mundes aus. Sie begann nach einigen Augenblicken ihren Kopf auf seinem Glied auf und ab zu bewegen. Sie leckte dabei manchmal über seine Eichel und saugte auch etwas an seiner Spitze. Sie fühlte wie er nun anfing von sich aus in ihren Mund zu stoßen. Sie lächelte soweit sie das mit einem Penis in ihrem Mund konnte und bewegte sich entgegen seinem Takt. Nach einigen Sekunden passte er sich ihrem an und so dauerte es nicht mehr lange bis er laut stöhnend seinen Orgasmus erlebte.

Sie fühlte und schmeckte sein Sperma das er nun in sie in ihren Mund pumpte. Und obwohl sie wirklich versuchte alles herunterzuschlucken spürte sie wie manches aus ihren Mund lief und ihr Kinn hinab auf ihre Bluse oder den Boden tropfte.

Nach einigen Sekunden löste sie sich von seinem Penis und sah mit einem breiten Grinsen zu ihrem Freund auf. Er sah sie mit großen leuchtenden Augen an. Dann Hielt er ihr seine Hand hin. Sie ergriff diese und lies sich hochziehen. „Süße, mein Engel …", flüsterte er und gab ihr einen sanften Kuss.

Nach diesem Kuss schob er ihren Rock zusammen mit ihren Slip runter und streichelte liebevoll ihre Schamgegend. Leicht drang er dabei auch schon in ihre Vagina ein. Sie stöhnte erregt auf und öffnete ihre Schenkel etwas. Er verstand diese stumme Aufforderung und drückte seinen Penis leicht gegen einen Punkt knapp oberhalb ihrer Schamlippen. Sie schlag ihre Arme um ihn und murmelte leise: „Du darfst in mich eindringen!"

Er grinste und küsste sie zärtlich, dann drückte er sein Glied sanft in ihre Scheide und begann sie genüsslich zu ficken.

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Sie kamen beide ziemlich schnell und erlebten schon nach wenigen Stößen ihren Höhepunkt. Nachdem sie sich wieder angezogen hatten beseitigten sie noch alle Spuren die auf Sex hätten schließen schließen können und brachen gemeinsam zum Abendessen auf.

Peter und Phoebe:

Phoebe stand etwas früher als die meisten vom Abendessen auf und verließ schnell die Halle. Den ganzen Tag über hatte sie darüber nachgedacht, was sie jetzt tun sollte. Sollte sie überhaupt etwas tun? Klar okay, sie hatte sich in ihn verliebt, doch konnte sie diese Gefühle nicht vielleicht einfach aussitzen und nach Hogwarts wieder wie gewohnt weiter mit Mädchen herumknutschen und Sex mit ihrer Freundin Leah haben.

Sie wusste die Antwort darauf sehr gut, aber sie ärgerte sich darüber. Warum hatte ihr das passieren müssen, wie hatte sie das nur verdient?

Sie wollte sich gerade weiter selbst bedauern, da öffnete sich die Tür zur großen Halle und Sirius, Remus und Peter betraten die Eingangshalle. Ihr Herz schlug sofort doppelt so schnell, jetzt wo sie ihm wieder direkt in seine wunderschönen Augen schaute.

Leah hatte ihr ja geraten ihn anzusprechen und ihm ihre Gefühle zu gestehen, doch konnte sie das? Die drei Jungen kamen jetzt näher, direkt auf sie zu. Sie musste sich schnell entscheiden …!?

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Schließlich standen sie direkt vor ihr. Sirius lächelte sie leicht an und Remus wünschte ihr einen guten Abend. Er ergänzte: „Geht es dir nicht gut, du scheinst etwas neben der Spur?" Peter steckte seine Hände nur tief in seine Hosentaschen und sah zu Boden.

Sie versuchte ihr rasendes Herz unter Kontrolle zu bringen, doch vergeblich. Schließlich nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und sagte: „Peter, ich habe mich in dich verliebt!" Sofort danach rannte sie an den drei vorbei und aus dem Schloss.