Kapitel 261

„Luca! Luca!", rief sie und stürmte auf ihn zu. Ihr Freund drehte sich zu ihr um und stand auf um sie mit einer Umarmung zu empfangen. Nach nur wenigen Sekunden löste sie sich wieder von ihm und begann ihn in wenigen Worten zu erzählen, was sie von Professor Dumbledore gehört hatte. „Also darfst du sie besuchen?", fragte er und strahlte sie an. Sie erwiderte sein Lächeln und murmelte: „Zumindest darf ich es versuchen, lass uns herausfinden was die Heiler sagen!" Er nickte und folgte ihr zurück zum Büro des Schulleiters.

Zusammen flohten sie ins magische Krankenhaus und wandten sich sofort an die Information. „Guten Morgen, zu wem wollt Ihr denn?" Thea räusperte sich und sagte so selbstbewusst sie konnte: „Ich bin Thea O'Ryan und das ist mein Freund Luca Smith, wir wollen meine Eltern besuchen!" Die Frau hinter dem länglichen Schreibtisch vor ihnen musterte sie kurz und meinte dann: „Hier steht, dass nur engste Verwandte gerade zu Mr. Und Mrs. O'Ryan dürfen. Natürlich fallen Sie", sie schaute an dieser Stelle in Theas Augen „darunter, aber ihr Freund …" Thea senkte ihren Blick und Luca hatte das starke Gefühl, dass sie das nicht glücklich machte, deshalb tat er jetzt etwas ungeplantes und undurchdachtes …

Er wandte sich an die Frau vor ihnen und sagte: „Ich habe mich gerade vor keinen Zehn Minuten in Hogwarts mit Thea verlobt, irgendwie gehöre ich also doch zur engeren Familie, oder?"

Thea sah überrascht auf, doch die Frau vor ihnen schien ihren Blick wohl eher als Nervosität zu interpretieren, denn sie seufzte und nickte. „Okay, meinetwegen … Sie befinden sich auf der Intensivstation im vierten Obergeschoss. Bitte wendet euch an den Stationsheiler, er wird euch dann das Zimmer zeigen."

Luca dankte ihr und griff dann schnell nach Theas Hand, bevor sie irgendetwas bezüglich verlobt oder nicht verlobt sagen konnte. Als sie einige Meter entfernt und damit außer Hörweite waren fragte sie was er bereits erwartet hatte: „Wir sind verlobt?"

Kapitel 262

Luca sah nervös zu Thea und erklärte dann: „Du hast hast so traurig gewirkt, also habe ich behauptet wir sein verlobt, damit ich dich in ihr Zimmer begleiten darf!" Thea legte den Kopf schief und sie vergewisserte sich: „Also sind wir nicht wirklich verlobt, oder?" Luca streichelte ihr über die Wange und flüsterte: „Ich liebe dich Thea! Ich will definitiv niemals ein anderes Mädchen an meiner Seite haben, wenn du dich also ähnlich fühlst …" Er ließ den Satz plötzlich hoffnungsvoll ausklingen …

Thea betrachtete ihn für den Moment nur an ihn deckend und überlegte sich ob sie diesen Jungen vielleicht tatsächlich heiraten würde. Für immer mit ihm zusammen sein … Er war nett und sie fühlte sich an seiner Seite wohl, doch sollte man so etwas nicht länger überlegen. Eigentlich spielte nur eine einzige Frage eine Rolle, und diese lautete: „Liebst du ihn?" Sie lächelte und sagte dann intuitiv aber aus der Tiefe ihres Herzen: „Ich bin damit einverstanden deine richtige Verlobte zu sein!"

Daraufhin umarmten sie sich und küssten sich mit der ganzen Liebe ihrer Herzen.

Kapitel 263

Nach diesem spontanen und zugegebenermaßen unerwarteten Verlöbnis eilte Luca an der Seite seiner Freundin weiter in Richtung der Fahrstühle. Sie würde ihn heiraten, dieses Gefühl bescherte ihm ein starkes Kribbeln im ganzen Körper. Heiraten …, das klang wunderbar und vielversprechend. Jetzt fuhren sie hinauf, ihre Hand lag noch immer in seiner. Diese weiche warme Haut, er liebte sie so sehr …

Er war zu tief in Gedanken, deshalb bekam er nur am Rande mit, wie sie zum Stationsleiter sprach und dann mit ihm zusammen wieder durch die Gänge eilte. Für immer zusammen bleiben, vielleicht Kinder kriegen und miteinander Schlafen …, er lächelte bei der Vorstellung des dritten Punktes.

„Hier ist ihr Zimmer, denkt aber daran, dass sie schwer verletzt sind!", riss ihn eine mahnende Stimme wieder zurück in die Realität. Thea nickte und dankte dem hageren Mann mit dem dunkelblauen Umhang. Dieser wandte sich daraufhin von ihnen weg und schritt den Gang entlang zurück. Luca versuchte so zu wirken als wäre er die ganze Zeit voll dabei gewesen und fragte: „Wollen wir reingehen?"

Thea nickte und klopfte vorsichtig an die Tür.

„Herein!", sagte eine schwache Frauenstimme.

Zu zweit traten sie ein.

In einem Doppelbett nahe eines Fensters lagen zwei, bis zu den Köpfen zugedeckte Personen. Luca blieb unsicher bei der Tür stehen und sah zu wie Thea zu ihren Eltern lief. Auf der Bettkante sitzend umarmte Thea zuerst ihre Mutter, dann (nachdem sie die Seite gewechselt hatte) ihren Vater. „Mama, Papa, wie geht es euch?", fragte Thea. Ihre Mutter fing zu erzählen wie sie während eines Einsatzes überwältigt und dann gefangen genommen worden waren. „Es war nur knapp, doch auch ein knapper Sieg bleibt ein Sieg."

Nach einer Weile fragte Theas Mutter mit Blick auf ihn ihre Tochter: „Wer ist das eigentlich der dort im Schatten bei der Tür steht?" Thea sah sich um und blickte ihn mit einen fragenden Blick an. Dann sagte sie wieder zu ihrer Mutter gewandt: „Das ist mein fester Freund und Verlobter Luca Smith!"

Kapitel 264

James und Lily waren in den südlichen Teil des Waldes im Osten gegangen, doch viel Essbares fanden sie nicht. Sie hatten auch beide nicht wirklich eine Idee, welche Pilze man pflücken sollte und welche besser nicht. „Es war echt klug von uns gleich loszulaufen ohne vorher Airi zu fragen, was für Pflanzen vielleicht giftig sind und welche nicht, oder?" Lily nickte und kratzte sich am Kopf. „Was sollen wir dann jetzt machen, zurücklaufen?"

Er umarmte sie leicht und meinte: „Das können wir machen, doch wie wäre es wenn wir zuvor ein Wenig Zeit zu zweit verbringen." Lily sah ihn mit schief gelegten Kopf an und fragte nach, was er sich genau unter ‚Zeit zu zweit verbringen' vorstellen würde? James zuckte unschuldig mit den Schultern und sagte: „Hmm… ich weiß nicht, aber ich bin mir sicher langweilig würde uns nicht werden." Lily erinnerte ihn daran, dass sie sich eigentlich auf die Weiterreise vorbereiten wollten. James löste seinen Arm von ihren Rücken und meinte ergeben: „Okay, dann lauf ich rasch zurück und frage Airi wegen der Pflanzen." Er wollte sich gerade in Bewegung setzen, als Lily ihn am Arm zurück hielt.

„Warum bist du beleidigt?", fragte Lily und sah ihn forschend an. James schloss kurz die Augen, dann sagte er: „Alles ist gut, ich werde jetzt zum Hain laufen und Airi um Rat fragen!" Lily ließ ihn los und sagte: „Wenn du jetzt einfach wegläufst ohne mir vorher eine Antwort auf meine Frage zu geben, werde ich sicherlich demnächst nicht das mit dir machen, von dem ich glaube was du mir gerade vorschlagen wolltest! Nur so als Information …" Sie zwinkerte ihm zu und wartete dann auf eine Reaktion von ihm.

James zögerte und dachte nach, meinte sie das ernst? „Wenn ich dir also jetzt sage was ich mir gewünscht hätte, würdest du es vielleicht auch jetzt mit mir machen?" Lily grinste und erklärte: „Diese Möglichkeit kann ich nicht hundertprozentig ausschließen!" James konnte sich die Chance nicht entgehen lassen, deshalb sagte er jetzt: „Ich hatte mir gedacht, weil wir ja seit geraumer Zeit nicht mehr ähm… du weißt schon hatten, ich meine ich verstehe das du so etwas nicht in der Höhle mit den anderen soo nahe bei uns machen willst, deshalb hier weit entfernt …"

Lily verzog den Mund zu einem halben Lächeln als er sich davor drückte das Wort direkt auszusprechen. Dann als er geendet hatte bemerkte sie: „Und was ist mit dem Dorf mit diesen seltsamen Kreaturen?" James nickte und sagte: „Ach richtig, das habe ich ganz vergessen …" Er ließ jetzt den Kopf hängen und flüsterte: „Na dann …" Er schniefte jetzt und fuhr betrübt fort: „… Dann wirst du wahrscheinlich nicht mit mir ….?" Lily seufzte und schüttelte den Kopf. „Du weißt ganz genau, dass ich diesem Blick von dir einfach nicht widerstehen kann, oder?" James sah sie nur weiterhin mit großen Augen. „Also gut einverstanden, aber danach müssen wir unbedingt weiter nach Lebensmittel suchen, klar?"

James nickte: „Versprochen Süß!"

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Sie suchten sich also einen sichtgeschützten Ort, den sie in einer kleinen Höhle mit von Pflanzen verhangenen Eingang fanden und begannen sich zu küssen. James streichelte über Lilys Po und genoss ihr leises Stöhnen als er damit anfing den Reißverschluss ihrer Hose zu öffnen. Einige Augenblicke später wollte er gerade ihre Hose runterschieben, da meinte Lily: „Es ist recht kühl hier, lass uns unsere Kleidung soweit möglich anbehalten, okay?" James nickte und schob also nur ihre Unterhose ein Stück weit nach unten. Er genoss den Anblick ihrer Scham und fasste ihr dort liebevoll mit der Hand hin.

Lily stöhnte erregt auf und öffnete jetzt James' Jeans und schob seine Unterhose ein Stück nach unten. Gleich darauf begann sie seinen Penis zu massieren und brachte ihren Freund dadurch ebenfalls zum Keuchen und Stöhnen. Einige Minuten später zog Lily James zu Höhlenwand und flüsterte begierig: „Bitte dringe jetzt in mich ein!"

James nickte und drückte sein steifes Glied dann in ihre Vagina. Sie versuchte sich zu entspannen während er sich erst langsam, dann schneller in ihr bewegte. Immer wieder spürte sie wie er gegen ihren empfindlichen Punkt stieß und das fühlte sich super gut an.

Nach einigen Minuten erlebten beide Schulsprecher gleichzeitig ihren Orgasmus. Lily Becken begann zu zucken und James stieß sein Sperma in den Unterleib seiner Kollegin.

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Fünf Minuten später schob James den Vorhang aus hängenden Pflanzen beiseite und sagte mit einer eleganten Verbeugung: „Danke holde Dame für diese angenehmen kurzen Augenblicke ganz mir dir alleine!" Lily wurde etwas rot und sagte mit einem Knicks: „Es war mir ebenfalls ein Vergnügen mein Herr!"

Dann machten sie sich kichernd und Hand in Hand auf den Weg zurück um Airi wegen der Pflanzen zu fragen.

Kapitel 265

Bellatrix Black war ein hübsches und intelligentes Mädchen, aber sie war grausam und hinterhältig. Und sie war in einer Familie aufgewachsen wo die Verachtung von allem was nicht aus einer reinblütigen Familie kommt zum guten Ton gehörte. Sie war eine Cousine von Sirius Black aber im Gegensatz zu ihm war sie eine stolze Vertreterin ihres Hauses. Sie war eine Einzellgängerin die keine wirklichen Freunde hatte. Das störte sie aber auch nicht, diesbezüglich sagte sie immer zu sich selbst: „Je weniger um mich herum sind und mir im Weg herumstehen, desto schneller kann ich meine Arbeit erledigen!"

Gerade kurz vor dem Mittagessen am 11. Juni 1978 schritt die schwarzhaarige Hexe an endlos erscheinenden Regalreihen in einer riesigen Halle entlang. Sie war auf der Suche nach etwas wichtigen und hoffte bald fündig zu werden. Sie hatte viel Zeit und Arbeit hinter sich und wollte, dass es sich auch lohnte. Weitere fünf Minuten später erreichte sie das Ende dieser Reihe. Sie streckte ihren Rücken durch und stellte dann mit einen Blick in die Ferne fest, dass sie noch nicht einmal ein Viertel abgesucht hatte, was wenn sie erst ganz am Ende fündig werden würde.

Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und flüsterte: „Ich finde dich schon noch, du kannst dich nicht ewig verstecken!" Dann begann sie mit der nächsten Reihe.

Kapitel 266

Nach dem Mittagessen wollte Peter gerade mit seinen Freunden die Große Halle verlassen, als Phoebe sich ihnen in den Weg stellte. Sie sah nur Peter an und mied den Blickkontakt mit seinen Freunden. „Ähm hättest du Lust gleich heute mit mir auszugehen?", fragte sie und wurde leicht rot im Gesicht. Peter wünschte sich, sie hätte ihn das etwas diskreter gefragt und nicht vor so vielen Schaulustigen. Er hasste es angestarrt zu werden.

Trotzdem bemühte er sich möglichst schnell zu antworten, denn noch nie zuvor war er mit einem Mädchen in Hogsmeade oder sonst irgendwo gewesen. „Ja, gerne!", hauchte er leise. Er erwartete immer noch irgendwie, dass sie plötzlich laut auflachen würde und ihn mit einem „April! April!" stehen lassen würde. Und das obwohl der erste April bereits über zwei Monate her war. Phoebe lächelte erleichtert und streckte dann zögerlich eine Hand etwas in seine Richtung. Sie murmelte: „Wollen wir dann …?" Sie klang genauso nervös wie er sich gerade fühlte. Er wandte sich kurz zu Sirius und Remus und sagte: „Bis später …" Dann griff er mit zitternden Fingern nach Phoebes Hand und verließ mit ihr die Große Halle und wenige Augenblicke später das Schloss.

Während er mit Phoebe über die Ländereien ging überlegte er krampfhaft wie er ein Gespräch anfangen sollte. Er hatte keinerlei Erfahrungen im flirten oder auch einfach nur im entspannten plaudern mit einem Mädchen. Immer hatte er nur von James und Sirius gehört wie cool es war herumzuknutschen und ein Mädchen auf dem Schoss zu haben. Bei diesen Gedanken errötete er, so etwas würde ihm bestimmt nicht passieren, da war er sich ziemlich sicher.

Plötzlich blieb Phoebe stehen und sah ihm halb in die Augen. „Was machst du gerne in deiner Freizeit?", fragte sie und hob den Blick ganz. Er konnte jetzt ihre hellgrünen Augen perfekt sehen und bewundern. Sie war wirklich verdammt hübsch. Er fragte sich ob er sie wohl jetzt küssen könnte. „Denk so etwas noch nicht einmal, dass ist gerade einmal eure erste Verabredung!",mahnte ihn eine Stimme in seinen Kopf.Vielleicht wird es auch deine letzte Verabredung sein, zumindest wenn du so etwas dummes tun solltest!", warnte ihn eine andere Gewissens-Stimme.

Ihr Mund wirkte aber wirklich verlockend, zu neugierig war er wie es sich wohl anfühlen würde sie auf seinen zu spüren. Ohne noch weiter nachzudenken handelte er jetzt rein intuitiv und zog sie in eine vorsichtige Umarmung. Er fühlte jetzt ihren durchaus betont weiblichen Körper an seinem. Sein Herz raste als er seine Stirn an ihre lehnte und sie kurz darauf für den Bruchteil einer Sekunde küsste.

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Nachdem Peter ihren Mund nicht mehr an seinem fühlte ließ er erschrocken seine Arme von ihr los und entschuldigte sich sofort. „Tut mir Leid, ich hätte dich nicht küssen dürfen, bitte beende die Verabredung nicht!" Phoebe sah ihn mit großen Augen und roten Wangen an, dann schüttelte sie den Kopf und meinte: „Ich habe den Kuss genossen, bitte küss mich nochmal!" Peter sah sie verwundert an, er sollte sie noch einmal küssen!?

Konnte er das, oder würde er dadurch einen Herzinfarkt bekommen … Phoebe murmelte erneut, diesmal leise: „Bitte küss mich nochmal!" Peter trat einen kleinen Schritt näher, wieder spürte er ihren attraktiven Körper. Er versuchte dem jedoch nicht zu viel Beachtung zu zollen, sonst würde er vielleicht doch noch Ohnmächtig werden.

Seine Stirn berührte erneut ihre, langsam suchte er ihren Mund und gab ihr schließlich einen zweiten Kuss. Diesmal hielt er auch länger und sie erwiderte ihn sogar. Das war ein so atemberaubendes Gefühl von ihr geküsst zu werden, er konnte es nicht in Worte fassen, doch es war definitiv besser als alles andere, was er jemals erlebt hatte.

Nach diesem zweiten Kuss gingen sie weiter und Peter erzählte ihr, dass er gerne ins Kino ging und auch sehr gerne las. „Ich bin nicht so sportlich wie James und Sirius, aber zuschauen tue ich gerne!" Phoebe lächelte und nickte. „Das verstehe ich, ich sitze auch am liebsten auf der Tribüne und bewundere die anderen für ihre Flugkünste." Sie waren mittlerweile bei der Weide angelangt und hatten sich ins Gras gesetzt. Peter lehnte gegen den Stamm des Baumes und Phoebe saß neben ihm und ergänzte: „Und ich spiele gerne die Gitarre."

Sie saßen eine Weile sich gegenseitig Dinge erzählend da, bis sie schließlich nach einer kurzen Pause zum See blickend fragte: „Hättest du was dagegen wenn ich mich auf deinen Schoss setzen würde?" Peter schüttelte seinen Kopf und murmelte (denn sie sah ja nicht zu ihm): „Nein überhaupt nicht …" Phoebe blickte wieder zu ihm und kletterte dann auf seinen Schoss. Er lächelte sie verlegen an und schlang dann seine Arme um sie.

Dann rückte sie näher zu ihm und küsste ihn nun zum ersten Mal von sich aus und leitete ihrer beide erste Knutscherei ein.

Kapitel 267

Nach dem Mittagessen schlug John vor einen kleinen Spaziergang zu machen. „Ich würde mit dir auch gerne über die Zeit nach Hogwarts sprechen und das Wetter ist schön?" Lira war mit einen Mal etwas nervös: Die Zeit nach Hogwarts, wie würde es weitergehen …

Sie sagte etwas unsicher: „Ein ernstes Gespräch, okay …" John drückte sie leicht an sich und meinte kichernd: „Keine Sorge nicht die Art von ernsten Gespräch wo man Schluss macht, sondern die wo man über die Zukunft spricht und sich am Ende verlobt oder so …" Lira wirkte jetzt noch tausendmal nervöser: „Verloben?", fragte sie ängstlich. Er gab ihr einen Kuss auf ihren leicht geöffneten Mund und sagte: „Komm mit Süße!" Sie folgte ihm innerlich auf heißen Kohlen sitzend, sie hatte keine Ahnung was er gerade ernst meinte und was nicht.

Von der Weide aus liefen sie ein Stück am See entlang, bis John schließlich stehen blieb und sie fragte, ob dieser Ort ihr irgendwie bekannt vorkam. Sie sah sich um, die Stelle hier sah völlig normal aus. „Nein, warum sollte dieser Ort besonders sein?", fragte sie also und sah ihren Freund dabei in die Augen. Er grinste und meinte: „Hier hatten wir Mitte März unseren zweiten Sex, ich finde das verleiht diesem Ort etwas magisches." Lira errötete etwas und vergewisserte sich: „Aber du willst jetzt nicht wieder hier mit mir Sex haben, oder?"

John lachte auf und sagte, dass dies keine schlechte Idee sein: „Aber nein, deshalb wollte ich nicht ‚ernsthaft' mit dir sprechen." Er betonte das Wort ‚ernsthaft' besonders und umarmte sie dann fest. Lira strich ihm, inzwischen wieder etwas selbstsicherer über den Rücken und sagte dann: „Worüber dann, doch nicht wirklich über eine Verlobung, oder?"

John senkte leicht den Kopf und flüsterte dann: „Doch, eigentlich wollte ich genau das Thema mit dir besprechen!"

Kapitel 268

Direkt nach dem Mittagessen fragte Marry Aisha ob sie kurz mit ihr alleine würde sprechen können? Aisha nickte und löste ihre Hand von Max'. „Wir sehen uns später, bis dann!", sagte sie zu ihm und folgte ihrer Freundin aus der Großen Halle und in ein nahes leeres Klassenzimmer.

Nachdem sie die Tür hinter ihnen geschlossen hatte fing Marry sofort an: „Warum hast dich wieder mit ihm eingelassen?" Aisha trat einen Schritt auf sie zu und versuchte etwas zu erklären, doch Marry ließ sie nicht zu Wort kommen und sagte wütend: „Du musst dich nicht entschuldigen, ich weiß, dass du es nicht böse gemeint hast, aber warum?" Aisha senkte deprimiert den Kopf und begann leise zu sprechen: „Ich habe mich wohl in ihn verliebt, er hat mir dies gestern durch eindringliche Worte klargemacht. Wenn er nicht so hartnäckig und überzeugend gewesen wäre hätte ich mein Versprechen dir gegenüber einhalten können. Ich hätte eine Beziehung mit dir ausprobiert und wäre sicherlich auch glücklich geworden. Aber …"

Sie stockte an dieser Stelle, was sie gleich sagen würde war der alles entscheidende Punkt. Leise, fast schon flüsternd sprach sie weiter: „Aber wahrscheinlich niemals so glücklich wie ich es mit ihm werden kann!"

Marry senkte ihren Kopf etwas und meinte dann ein Wenig niedergeschlagen: „Vielleicht hast du Recht, vielleicht wartet meine wahre Liebe noch irgendwo in den Schatten und ich kenne sie …", sie machte an dieser Stelle eine Pause: „… oder ihn jetzt noch gar nicht!?"

Aisha trat noch etwas näher und griff nach Marrys Händen. Ihre beste Freundin ließ diese Berührung zu und stumm standen beide Mädchen dort und hielten sich an den Händen. Schließlich sagte Marry: „Ich bin dir nicht mehr sauer und wir bleiben definitiv befreundet, denn ich brauche dich und ich will auch für dich da sein …" Sie senkte an dieser Stelle den Kopf und fuhr etwas leiser fort: „Aber würdest du mir jetzt erst einmal etwas Zeit für mich geben, ich muss nachdenken."

Aisha nickte und umarmte Marry noch einmal kurz, dann verließ sie das Klassenzimmer und ging zurück in die Eingangshalle. Dort traf sie auf Max, der scheinbar auf sie gewartet hatte. Als sie bei ihm ankam wollte er gerade etwas fragen, da stoppte sie ihn und zog ihn zum Ausgang des Schlosses.

„Ich erzähle dir am See was passiert ist, komm mit mir!", sagte sie und ging mit ihrem Freund zusammen nach draußen.

Kapitel 269

Liras Nervosität kehrte schlagartig zurück und sie fragte: „Wirklich jetzt oder scherzt du?" Er schüttelte den Kopf und drückte sie fest an sich. „Warum sollten wir nicht heiraten, wir lieben uns und du willst hoffentlich auch nach Hogwarts mit mir zusammenbleiben, oder?" Das letzte Wort sagte er etwas zögerlich aber mit einen hoffenden Unterton.

Sie nickte und bestätigte ihn: „Natürlich will ich mit dir zusammenbleiben, mich kriegen keine zehn Pferde mehr von deiner Seite, oder hundert oder tausend." An dieser Stelle wurden ihre Wangen etwas rot und sie drückte ihr Gesicht eng an seinen Hals. Leicht küsste sie ihn dort und flüsterte dann: „Aber Verlobung meinst du wirklich …!?"

John hob ihr Kinn etwas an und suchte ihren Mund um sie seinerseits zu küssen. Dann fragte er sie ob sie irgendwelche Neuigkeiten von ihrer Mutter hätte. Sie schüttelte den Kopf und drückte ihren Kopf wieder an seinen Hals.

Er raunte ihr ins Ohr: „Lass uns zunächst versuchen sie von mir zu überzeugen, danach sprechen wir dann noch einmal über eine mögliche Verlobung."

Beide hoben wieder den Kopf und küssten sich noch einmal, dann liefen sie weiter am See entlang.

Kapitel 270

Einige Stunden nach dem Mittagessen saßen Sirius und Scarlett zusammen an einer etwas abgelegenen Stelle des Sees und unterhielten sich über einige Dinge die sie nach Hogwarts würden tun wollen. Darunter auch wann, wo und wie sie heiraten wollten. Irgendwann lehnte Sirius sich zurück und betrachtete mit verliebten Augen den Rücken seiner Freundin. Sie trug das dasselbe blaue Kleid wie gestern. „Liebste!", sagte er und grinste leicht wegen dem wie er sie genannt hatte.

Sie drehte sich um und sah ihn fragend an. „Wollen wir schwimmen gehen?", fragte er und grinste sie leicht an. Sie nickte und begann sich auszuziehen. Er erhob sich ebenfalls und schlüpfte aus seinen Klamotten. Als sie nackt waren warteten sie in den See und schwammen los.

Während sie sich auf die kleine Insel die in gut vierhundert Meter Entfernung lag zu bewegten, meinte Sirius: „Das ist jetzt vielleicht ein Wenig randome, aber ich würde echt gerne ein fliegendes Motorrad haben. Das wäre krass damit über ein warmes südliches Mehr zu rauschen, was denkst du?" Scarlett lachte auf und antwortete: „In der Tat, das ist etwas randome, aber ich würde es definitiv lustig finden mit dir so herum zufliegen."

Nach schätzungsweise Zehn Minuten erreichten sie die Insel und kletterten an den Felsen hoch bis sie auf ebenen Boden ankamen. Sirius sah sich um und sah zu seiner linken (auf einer kleinen Anhöhe) einen halb zerfallenen Turm und zu seiner Linken einige kahle Bäume. Er wollte gerade den Mund öffnen um etwas zu fragen, als sie es schon aussprach: „Seit wann gibt es eigentlich eine Insel in diesen See?"

Genau das habe ich mich auch gefragt … Was zur Höhle soll das?