Kapitel 291 (16.06.1978 | 2AU)
Die Sonne ging gerade über dem See von Hogwarts auf, als James Potter (welcher amtierender Schulsprecher war) sein privates Schlafzimmer verließ und laut gähnte. Man, was für eine Nacht!? Er betrat das Badezimmer und zog sich aus. Anschließend stieg er in die Dusche.
Als James das Wohnzimmer wieder betrat war auch sein Kollege Charlie Roy aufgestanden und grüßte ihn mit einem kurzen Nicken seines Kopfes. Charlie war immer etwas unhöflich am frühen Morgen, doch er meinte es nicht böse, dass hatte er ihm schon mehrmals versichert. James machte sich schon mal auf den Weg zum Frühstück und pfiff dabei ein fröhliches Lied. Unterwegs stieß er auf seinen besten Freund Sirius Black, der mit seinem anderen Kumpel Remus Lupin Hand in Hand ebenfalls zum Frühstück unterwegs war. „Hi ihr beiden, wir habt ihr zusammen geschlafen?", fragte er und grinste bei dem Wort ‚zusammen'. Sirius lachte heiter auf und Remus wurde etwas rot im Gesicht. „Die Nacht war angenehm und gestern Abend hatten wir noch einen herrlichen Sex miteinander! Hmm…" James' Grinsen wurde ein erhebliches Stück breiter als er sah wie Remus noch röter wurde. „Ist doch alles in Ordnung, ihr seit doch ein Paar, da ist Sex doch nichts schlimmes, oder?", bemerkte er. Remus schloss kurz die Augen, dann meinte er etwas ruhiger: „Nein natürlich ist es okay und das weiß ich auch, aber man muss auch nicht so offen darüber reden!" Mit diesen Worten löste er seine Hand aus Sirius' und ging alleine weiter.
Sirius sah ihm kurz nach, dann wandte er sich an seinen Kumpel und fragte: „Hast du meinen Tipp, auch mal mit einen Jungen zu schlafen mal umgesetzt?" James schüttelte den Kopf und meinte: „Nein und ich glaube das wäre auch nichts für mich, ich stehe einfach mehr auf Brüste als auf Penisse!" Er zwinkerte und ging dann auch weiter. Sirius lachte leicht und fragte dann nach, ob er denn seit seiner letzten Trennung von Lily inzwischen wieder Interesse an einem anderen Mädchen hätte. James schüttelte den Kopf sagte aber nichts. Sirius wartete einige Augenblicke, dann sagte er leiser als zuvor: „Ich wette du hast sie nicht endgültig überwunden, habe ich Recht?"
James hätte jetzt gerne selbstbewusst und ehrlich: „Doch dieses mal ist es garantiert für immer vorbei!" geantwortet, doch war er über die letzten Jahre schon so oft erneut mit ihr zusammengekommen, dass so eine Aussage einfach töricht gewesen wäre. Irgendwie verband ihn wohl etwas mit Lily, was immer wieder dazu führte, dass er sich in sie verliebte und gleichzeitig musste es etwas fundamentales geben, was jedes mal wenn sie eine Beziehung miteinander führten irgendwann dafür sorgte, dass sie sich wieder trennten. Er nickte also und meinte etwas deprimiert: „Ich werde bestimmt wieder mit ihr zusammen sein, doch weiß ich nicht ob uns das gut tun wird!"
Bevor Sirius etwas dazu sagen konnte stießen sie plötzlich auf eine Gruppe von Mädchen. Unter ihnen waren Mary McDonald, Aisha Singh und Lily Evans. Letztere blickte direkt zu James und grüßte ihn und Sirius dann freundlich. „Hi Lily!", sagte Sirius und wollte schon weitergehen, da bat Lily James noch um ein kurzes Gespräch unter vier Augen. James nickte ihr zu und sagte zu Sirius: „Geh du schon mal vor, ich komme gleich nach." Sirius verdrehte die Augen und ging dann zusammen mit den anderen beiden Mädchen weiter. Lily deutete auf eine angelehnte Tür zu einem Klassenraum zu ihrer linken. Er folgte ihr also und setzte sich mit ihr in eine Fensterbank mit guten Blick auf die Ländereien.
„Was willst du?", fragte er bemüht neutral, obwohl er es sich im Prinzip schon denken konnte. Sie atmete einmal tief durch, dann sagte sie ihm in die Augen blickend: „Ich will es noch ein letztes Mal zwischen uns Beiden versuchen, wenn wir uns erneut trennen soll es für immer sein!" James erinnerte sich ähnliches schon häufiger aus seinen eigenen und auch aus ihrem Mund gehört zu haben, deshalb fragte er: „Wirklich ‚zum letzten Mal', glaubst du wir würden uns nach einer weiteren Trennung endgültig vergessen?" Lily zögerte kurz, doch dann nickte sie. „Ja, dies soll unsere absolut letzte Chance sein!", bestätigte sie. James dachte einige Sekunden lang nach, dann nickte er. „Okay Lily, ich will es auch noch einmal versuchen!", sagte er während er ihr sanft über die Wange streichelte. In seinen Inneren kribbelte es, das fühlte sich so vertraut und gut an …
Lily lächelte ihn glücklich an und sagte dann leise: „Ich will mir dieses Mal besonders viel Mühe geben, denn die Vorstellung dich für immer zu verlieren gefällt mir ganz und gar nicht!" James zog sie eng an sich und streichelte ihren Rücken, dann versprach er ihr: „Ich werde mich auch bemühen nicht allzu sexbesessenen zu sein wie früher!" Lily kicherte und nickte. „Das wäre schön, denn weißt du was?", fragte sie mit einem Augenzwinkern. Er legte den Kopf schief, woraufhin sie erklärte: „Man kann durchaus Sex miteinander haben ohne mit jedem und immer zu darüber reden zu müssen. Es heißt schließlich nicht umsonst die Dunkelheit sei erotisch." Sie gab ihm nun einen Kuss und ergänzte dann: „Denk mal darüber nach!"
Nach einem zweiten Kuss machten sie sich nun zusammen auf den Weg um ihren Freunden beim Frühstück von ihrem erneuten Zusammenkommen zu berichten.
Kapitel 292
Zehn Minuten später setzte sich Lily zu Alice und Katie und erzählte ihnen sofort, was sie gerade eben mit James vereinbart hatte. Katie kicherte und meinte: „Schon wieder, ihr beide wollt einen Rekord an Trennungen und Wiedervereinigungen aufstellen, oder?" Lily schüttelte entschieden den Kopf. „Nein, dieses Mal soll es wahrlich das letzte Mal sein!", murrte sie. Alice klopfte ihr auf die Schulter und sagte: „Wenn du es so ernst meinst, dass dies eure ‚letzte Chance' ist, hoffe ich wirklich, dass es funktionieren wird. Du verdienst es auch so glücklich zu werden, wie ich es mit Peter oder Katie es mit Frank ist." Lily dankte ihren Freundinnen und sah dann am Tisch entlang zu den Rumtreiber und speziell zu James Potter, der wohl auch gerade mit seinen Freunden über ihre erneute Beziehung sprach.
Kurz vor dem Ende des Frühstücks erhob sich Lily und sagte zu Katie und Alice: „Ich sammele mal meine Mannschaft zusammen, ihr versteht schon kurze Letzte Teambesprechungen …" Sie zwinkerte und ging am Tisch entlang. Sie tippte dabei ihren Mitspielern auf den Rücken und verabschiedete sich auch kurz von James. „Wünsch mir Glück!", sagte sie grinsend und gab ihm einen festen Kuss auf die Lippen. „Ich liebe dich!", murmelte sie leise und genoss es wie er seicht mit seiner Zunge gegen ihre tippte. „Ich dich auch!", murmelte er und vertiefte ihren Kuss noch einmal ehe sie sich von ihm löste. „Wollen wir dann jetzt los?", fragte Peter hinter ihr. Sie nickte und winkte James noch einmal zu, dann eilte sie mit ihren Teammitgliedern los.
Nachdem alle sich umgezogen hatten erhob sich Lily und stellte sich vor eine Stehtafel. Sie sah jedem einzelnen tief in die Augen. Da war Finn aus der dritten, Luca und Stanley aus der sechsten und aus ihrem Jahrgang Peter, Aisha und Mary und sie selbst natürlich. Sie begann nun ihre Taktik, die sie sich in den letzten Wochen gründlich überlegt hatte zu erklären und beantwortete alle aufkommende Fragen. Als alles geklärt war setzte Lily sich noch einmal hin und beobachtete ihr Team dabei wie es sich emotional auf das letzte und alles entscheidende Spiel vorbereitete. Aisha und Mary sprachen leise miteinander, Luca saß auf dem Schoss seines Freundes und küsste ihn und Finn und Peter saßen jeweils alleine und lehnten sich entspannt zurück. Mit dieser Mannschaft würden sie vielleicht den Quidditchpokal holen, wenn die Slysterin nicht zu brutal sein würden und sie den Schnatz schnell fangen würde.
Schließlich erklang ein schriller Pfiff. „Los, wir müssen raus!", sagte sie und verteilte die Besen. „Enttäuscht euer Haus nicht und viel Erfolg!", sagte sie wenige Momente später und verließ dann als erstes die Umkleide. Die anderen folgten ihr.
Kapitel 293
Freya saß zwischen Scarlett und Thea in der ersten Reihe und verfolgte gespannt das Quidditchspiel. Ihr eigenes Haus war zwar bereits vor zwei Monaten aus dem Rennen um den begehrten goldenen Quidditchpokal geflogen, doch trotzdem war sie voll dabei. Gerade schalte die Ansage „Oh was sehe ich denn da, die beiden Sucherinnen Lira und Lily stürzten sich senkrecht in die Tiefe, das könnte ein baldiges Spielende bedeuten …" durch das Stadium. Freya griff nach Theas Hand und drückte sie leicht. „Ich bin froh das du nicht Quidditch spielst …", flüsterte sie leise.
Thea sah kurz zu ihr und fragte: „Warum?" Dann wandte ihre Freundin sich wieder dem Spiel zu. Freya lächelte und murmelte: „Ich hätte Angst um dich, wenn du solch gefährliche Manöver ausführen würdest." Thea drehte sich nochmal um und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Danke für deine Sorge Süße, aber ich würde sowieso niemals auf einen Besen steigen, dafür habe ich viel zu große Höhenangst." Gerade wollte Freya dazu etwas sagen, da brach um sie herum plötzlich lauter Jubel aus. Sie sah zum Spiel und stellte fest, dass Gryffindor gewonnen hatte.
Thea lehnte sich jetzt an sie und schlang einen Arm um sie. „Wollen wir gleich etwas schwimmen gehen, der Unterricht geht ja erst nach dem Mittagessen wieder los? Freya nickte und suchte den Mund ihrer Freundin. Als sie diesen gefunden hatte flüsterte sie liebevoll: „Du bist die beste feste Freundin die ich mir je hätte wünschen können, ich liebe dich!" Dann küsste sie Thea sanft.
Kapitel 294
Als Luca wieder in der Umkleide war ließ er sich glücklich aber auch immer noch etwas nervös auf der Bank neben seinem Kumpel und festen Freund Stanley nieder. „Das war knapp, aber wir haben es gepackt!", sagte Lily erleichtert und begann sich umzuziehen. Aisha sagte: „Fast hätte dich im letzten Moment noch ein Klatscher erwischt, doch dem bist du gekonnt ausgewichen, super gemacht!" Lily bedankte sich für das Kompliment und meinte nach wenigen Sekunden: „Ihr habt aber auch wunderbar gespielt, das war definitiv ein würdiges letztes Spiel!"
Mary welche als erstes fertig war sagte kurz bevor sie hinaus ging: „Gut gespielt alle, danke!" Sie lächelte in die Gruppe und schlüpfte dann hinaus. Lily sah ihr kurz nach, dann griff sie sich ein Handtuch und betrat den Duschraum. Luca und Stanley verzichtenden darauf hier zu duschen, stattdessen vereinbarten sie oben in ihrem Schlafsaal miteinander zu baden.
Sie beeilten sich also sich umzuziehen und verabschiedeten sich dann von ihren Mitspielern. Als sie in dem Badezimmer, welches an ihren Schlafsaal angrenzte angekommen waren zogen sie sich gegenseitig aus und stiegen dann in das heiße Wasser der Wanne. Dort schmiegte sich Luca eng an Stanleys Körper und begann ihn sanft zu streicheln.
Zwischen mehreren Küssen murmelte er verliebt: „Das fühlt sich so gut an, danke das du meine Gefühle erwiderst!" Stanley löste sich aus ihren momentanen Kuss und sagte mit weicher Stimme: „Ich bin auch so glücklich wie noch nie zuvor in einer Beziehung, ich muss mich also auch bei dir für deine herrlichen Gefühle für mich bedanken!"
Kapitel 295 [P18]
Nach dem Quidditchspiel hatten sich James und Lily zusammen in die Bibliothek gesetzt um miteinander für die kommenden Prüfungen zu lernen. Lily las gerade ein Buch über die Verwandlung von kleineren Lebewesen und James quälte sich durch ein Buch über die Haltung von magischen Meerwesen. Während er versuchte sich auf den Text zu konzentrieren fragte er sich immer und immer wieder, warum er das Fach noch einmal gewählt hatte. Ach so richtig wegen Wahrsagen …, erinnerte er sich Sekunden später.
„Lily, Süße! Warum müssen diesen Mist lernen?", murrte er und hoffte, dass seine neue alte Freundin ihm irgendwie helfen konnte. Diese sah auf und legte den Kopf schief. Dann sagte sie: „Ähm… in erster Linie mindestens für die Prüfungen, ansonsten kann es bestimmt nicht schaden, oder?" James war mit dieser Antwort nicht zufrieden und klappte sein Buch zu. „Das ist so frustrierend, warum ist dieses Buch nur so komplex geschrieben. Es gibt kaum Absätze und die Sätze sind so unendlich lange, dass man wenn man den mal einen Punkt erreicht hat, diesen Satz erst einmal zwanzig mal lesen muss bevor man ihn halbwegs verstanden hat." Lily legte ihr eigenes Buch beiseite und fragte: „Darf ich mal?" James gab ihr sein Buch und lehnte sich kurz zurück.
Keine halbe Minute später gab sie ihm das Buch zurück und meinte: „Du hast Recht, dass ist ja schrecklich zu lesen. Gibt es da kein besseres Buch über das selbe Thema?" James schüttelte den Kopf. „Dieser Typ der das Buch geschrieben hat war fast der einzige der sich je mit diesen verdammten Viechern beschäftigt hat, ich muss mich da wohl irgendwie durchkämpfen." Lily lächelte ihn sanft an und meinte: „Du schaffst das schon, ich glaube an dich!" James dankte ihr und widmete sich dann wieder diesem nervigen Buch.
Der Rest des Tages verging relativ ereignislos und schon bald saßen James und Lily in der Schulsprecherwohnung auf dem Sofa am Kamin und küssten sich. Lily saß dabei auf James' Schoß und hatte ihre Hände unter seinem T-Shirt. „Oh… Mann das fühlt sich so göttlich an!", keuchte James als Lily auch noch leicht auf seinen Schoß hin und her rutschte. Lily grinste und murmelte leise: „Du bist schon ziemlich erregt, wollen wir mal in dein Zimmer gehen um in Ruhe …", sie verstummte und zwinkerte statt weiterzureden. James grinste ebenfalls und nickte. „Okay, ich kann es kaum abwarten dich endlich mal wieder nackt zu sehen …" Lily kicherte leise und erhob sich dann von seinem Schoß. „Dann mal los, lass uns Zähneputzen, dann darfst du mich nackt sehen."
Fünf Minuten später kamen sie gerade aus dem Bad, da betraten zwei Jungen die Wohnung. Einer war James Schulsprecherkollege Charlie, der andere war Severus Snape. „Snape?", fragte Lily überrascht. Ihr ehemaliger beste Freund starte sie wütend an ignorierte sie aber. Charlie wurde etwas rot und murmelte: „Oh ähm ich hatte fest damit gerechnet, dass ihr noch bei der Siegsparty eures Hauses währt, ich …" Er sah nun zu Snape und dann wieder zurück zu James und Lily. „Bitte sprecht mit niemanden darüber, dass ihr uns zusammen gesehen habt, bitte!", flehte er nun und sah ihnen fest in die Augen. James begriff nicht ganz war hier gerade abging, deshalb nickte er nur und zog dann Lily mit sich zu seinem Zimmer.
Nachdem Charlie und Severus alleine im Wohnzimmer standen sagte der Slysterin wütend: „Du hast mir versichert, dass uns keiner sehen wird, was wenn sie allen erzählen werden, dass wir uns heimlich getroffen haben?" Charlie griff nach Severus Händen und sagte: „Bestimmt werden sie niemanden etwas erzählen, James ist nicht die Art von Person und Lily noch viel weniger!" Severus war sich da zwar nicht so sicher, doch konnte er jetzt ehe nichts mehr daran ändern. Er schwieg deshalb. Charlie hob die Hände des Slysterin an und platzierte einen vorsichtigen Kuss auf die Finger. „Wirst du jetzt trotzdem mit mir schlafen?", fragte er nervös.
Severus ließ sich einige Augenblicke Zeit ehe er mit dem Kopf nickte. „Wir wurden ja sowieso gesehen, warum sollte ich also nicht auch mit dir schlafen." Charlie war erleichtert und sagte also: „Dann komm in mein Zimmer, ich kann es irgendwie kaum mehr abwarten es endlich mal mit dir zu machen." Severus musste leicht lächeln, ja, auch er war neugierig wie es sich anfühlen würde. Er folgte seinem heimlichen Freund also zu dessen Schlafzimmer. Bei der Tür stoppte Charlie und drückte ihn dann gegen diese. „Ich liebe dich!", flüsterte Charlie und begann ihn leidenschaftlich zu küssen. Nach einigen Küssen verlangte Severus jedoch: „Lass uns zu dir ins Zimmer gehen, ich will nicht in Mitten einer Knutscherei mit dir von irgendjemanden gesehen werden!" Charlie grinste und nickte aber.
Die beiden Jungen verschwanden also in Charlies Schlafzimmer und setzten dort ihre Zärtlichkeiten fort.
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In James' Schlafzimmer hatte sich Lily bereits auf sein Bett gesetzt und fing gerade an sich auszuziehen, als James sie fragte: „Das war seltsam eben mit Charlie und Snape oder?" Lily machte eine Bewegung zwischen Nicken und Kopfschütteln, sagte aber nichts. James setzte sich neben Lily und kratzte sich am Kopf. „Meinst du wirklich, dass die beiden eine heimliche Beziehung miteinander haben?" Lily schob sich gerade ihre Hose runter und meinte: „Vielleicht, aber was geht uns das an?" James wusste darauf keine sinnvolle Antwort, deshalb sagte er nur: „Ich wunder mich nur, dass ist alles!" Lily kicherte und sagte: „Konzerntrier dich auf mich, schau ich stehe nackt vor dir!"
James hob seinen Blick und tatsächlich Lily hatte mittlerweile gar nichts mehr an. Er konnte ihre wunderschöne Schamgegend sehen und auch ihre Brüste. „Du hast Recht, jetzt bist nur du wichtig, komm setzt dich bitte auf meinen Schoß!" Lily schüttelte den Kopf und forderte ihn zunächst auf sich auch auszuziehen. James tat ihr diesen Gefallen nur allzu gerne und fühlte einige Momente später endlich wieder ihren nackten Körper an seinem.
Fünf Minuten später kniete James zwischen Lilys Beinen und drang nach einem kurzen fragenden Blick in ihre Augen, in ihren Unterleib ein. Das fühlte sich so in jeglicher Beziehung perfekt an, er hatte es so vermisst. „Ich liebe dich Lily!", murmelte er während er anfing sich in ihr zu bewegen. Lily stöhnte auch und brachte zwischen zwei Stößen „Ich liebe dich auch James!" hervor. Es dauerte nicht lange, dann erlebten James und Lily ihren Höhepunkt und schliefen kurze Zeit später friedlich aneinander gekuschelt ein.
Kapitel 296
Nach ungefähr der Hälfte der Siegesparty der Gryffindor verließ Marry heimlich den Gemeinschaftsraum und eilte durch mehrere Geheimgänge die sie kannte bis in die Eingangshalle. Dort erblickte sie zu ihrem Missfallen den Hausmeister der gerade an die Wand neben dem Eingang zur Großen Halle gelehnt dastand und etwas aus einer kleinen Flasche trank. Warum ausgerechnet jetzt wenn sie es eilig hatte? Sie kauerte sich also ärgerlich hinter das Treppengelände und schaute ab und zu nach unten ob sich der Hausmeister vielleicht endlich vom Fleck bewegte.
Doch dieses Glück wurde ihr nicht so bald beschert, stattdessen begann Filch irgendwann auch noch damit etwas zu essen. Man verdammt draußen wartet Hank auf mich und ich sitze hier fest und komm nicht zu ihm!
Nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit bot sich ihr endlich eine Chance als der Hausmeister wegen eines Geräusches endlich seinen Posten verließ. Sie beeilte sich schnell raus zu kommen und lief dann runter zum See. Natürlich wartete ihr Freund bereits auf sie. Verdammt, das wird unangenehm! Sie trat auf den stämmigen Slysterin zu und sagte: „Hier bin ich endlich, der Hausmeister hat mich aufgehalten!" Hank Avery musterte sie mit engen Augen und zog sie dann fest an sich. „Ich warte bereits eine Ewigkeit auf dich, wo warst du?", verlangte er zu wissen und fasste ihr grob an ihren Po. „Du tust mir weh!", murrte sie woraufhin er seinen Griff etwas lockerte.
Sie erzählte nun wie sie am oberen Absatz der Marmortreppe gekauert hatte und eigentlich zu ihm gewollt hatte, jedoch nicht vorangekommen war. „Ich liebe dich Hank, sei mir also bitte nicht sauer!", bat sie ihn nun und stellte sich auf ihre Zehnspitzen um ihm einen Kuss zu geben. Hank schwieg kurz, dann nickte er. „Okay, ich verstehe dich, aber lass uns jetzt bitte Sex haben, das letzte Mal ist viel zu lange her." Marry kicherte und lehnte sich gegen die Weide. „Okay, aber sei liebevoll klar!", sagte sie während sie sich ihre Hose ein Stück runterschob. Avery nickte und trat zu ihr.
„Ich liebe dich auch Marry!", flüsterte er als er einige Augenblicke später in sie eindrang.
Kapitel 297
Im Jungenschlafsaal der Gryffindor trafen sich Alice und Katie die heute beide bei ihren Freunden schlafen wollten. Alice wartete gerade auf Peters Bett und Katie auf Franks. Beide Jungen waren gerade im Bad um Zähne zu putzen. Alice fragte ihre Freundin: „Und wie ist Frank so im Bett?" Sie grinste derweil weil sie wusste wie das wahrscheinlich klingen musste. Katie kicherte und meinte: „Ich kann mich nicht beklagen, er ist sanft und liebevoll, genauso wie es wahrscheinlich jeder anständige Junge ist." Alice nickte. „Peter ist auch sehr liebevoll, aber auch manchmal etwas übervorsichtig, so als bestünde ich aus Glas oder etwas ähnlich zerbrechlichem." Katie lächelte und sagte: „Das ist doch süß, er ist halt sehr besorgt er könnte dir versehentlich wehtun." Alice nickte, doch gerade als sie noch etwas sagen wollte kamen ihre Freunde auch schon zurück.
Peter setzte sich zu Alice und legte bedacht einen Arm um ihre Hüfte. „Süße, du bist so schön!", murmelte er und streichelte ihre Wange. Alice drehte sich zu ihm und gab ihm einen sanften Kuss. „Danke Liebling!", flüsterte sie. Frank ließ sich neben Katie auf sein Bett nieder und strich seiner Freundin zärtlich über ihr Bein. „Wollen wir mein Engel?", fragte er mit einem verführerischen Hauch. Katie kicherte daraufhin und nickte. „Gute Nacht euch beiden!", sagte sie noch zu Alice und Peter, dann zog sie die Vorhänge um ihr Bett zu.
Auch Peter und Alice schlossen nun die Vorhänge um ihr Bett und wirkten genauso wie Katie und Frank einige Zauber auf ihr Bett um mehr Privatsphäre zu haben.
Kapitel 298 [P18]
Im Badezimmer der Slytherinmädchen des sechsten Jahrgangs duschten spät am Abend zwei Mädchen miteinander. Das eine hatte lange grüne Haare, das andere kurze braune. Die beiden Mädchen küssten sich gerade und das braunhaarige murmelte: „Das sollten wir öfters machen, das fühlt sich großartig an Jessica." Das grünhaarige, welches gerade die Brüste der braunhaarigen streichelte antwortete darauf: „Da hast du Recht, das ist super angenehm Gracie!"
Gracie schob nun eine Hand zwischen Jessicas Beine und drang mit zwei Fingern in die Scheide ihrer besten Freundin ein. Jessica stöhnte erregt auf und fasste Gracie auf dieselbe Art und Weise an. Einige Augenblicke später erlebten beide Mädchen gemeinsam ihren Orgasmus. Nachdem sich ihre Körper wieder beruhigt hatten beendeten sie noch ihre Dusche und küssten sich dann noch ein letztes Mal ehe sie das Bad verließen.
Jessica ging zu ihrem Bett und fragte ihre Freundin: „Hast du Lust heute auch mal mit mir zu schlafen?" Gracie überlegte kurz, dann nickte sie und kam zu ihr. Jessica löste nun das Handtuch von ihren Hüften und setzte sich nackt auf ihr Bett. Gracie grinste ihre beste Freundin an und setzte sich auf ihren Schoß. Jessica umschlang Gracie und fing an sie zärtlich zu küssen.
Kapitel 299
Kurz vor Mitternacht wachten James und Lily noch einmal auf und sahen einander liebevoll an. Nach einigen Minuten murmelte James mit einem Gähnen: „Lilylein du bist großartig, ich liebe dich!" Seine frische Freundin lächelte zufrieden und griff nach seiner Hand. „Ich bin auch sehr glücklich wieder mit dir zusammen zu sein, doch wir müssen es auch bleiben, ich will meine Zukunft mit dir teilen!" James verschränkte seine Finger mit ihren und flüsterte leise: „Dieses Mal ist alles anders zwischen uns, wir werden uns gegenseitig und allen Zweiflern beweisen, dass wir es miteinander hinkriegen!"
Lily schlang ihre Arme um ihn und küsste ihn zärtlich. „Das werden wir, du und ich gegen den Rest der Welt, wie klingt das?", fragte sie optimistisch erfreut. James grinste breit und nickte. „Das kling super, wir stehen Rücken an Rücken und besiegen jede Armee von Feinden." Lily kicherte daraufhin, stimmte ihm jedoch zu. Sie sahen einander noch so lange in die Augen, bis die kleine Uhr auf James Nachttisch leise tickte und so den neuen Tag verkündete.
„Ich liebe dich!", sagten beide gleichzeitig und küssten sich dann noch ein letztes Mal. Dann schlossen sie ihre Augen und schliefen in den Armen des jeweils anderen ein.
Kapitel 300: Viele Geschichten (26.06.1978 | 1AU + 2AU]
Im alternativen Universum Teil 10a (Lira und Kurt):
Als Lira am letzten Morgen aufwachte streichelte Kurt ihr sanft über die Brüste. Sie erinnerte sich noch daran wie sie ihn gestern gefragt hatte, ob er Lust habe mit ihr zu schlafen. Sie bereute es auch nicht Sex mit ihm gehabt zu haben, doch jetzt war es Morgen und Zeit ihm zu sagen, dass es nur etwas einmaliges gewesen war. Sie öffnete deshalb die Augen und musterte ihn. Er lächelte sie so glücklich an, es schien ihm mehr als nur gefallen zu haben.
„Lira, du bist wach …", murmelte er und zog seine Hände mit roten Wangen von ihren Brüsten. „Es tut mir Leid wie ich dich eben angefasst habe!", sagte er und deutete auf ihre Brüste. Sie lächelte und erklärte: „Das ist schon in Ordnung, nur …" Kurt rückte nun näher und gab ihr einen Kuss. Gleichzeitig murmelte er: „Bitte sag mir nicht das hier war nur etwas einmaliges, bitte ich flehe dich an!" Lira schwieg daraufhin.
Kurts Augen wirkten schnell ziemlich traurig, er nickte aber und löste seine Arme von ihr. „Verstehe!", sagte er traurig und wischte sich eine Träne von den Wangen. Sie sah ihn ärgerlich an, sie hasste es wenn jemand weinte, da wurde sie immer weich. Sie schloss kurz ihre Augen, dann meinte sie seufzend: „Wenn du magst können wir uns im Sommer gerne mal treffen, doch ob sich daraus mehr ergibt kann ich dir nicht versprechen!" Kurt strahlte sie überglücklich an und dankte ihr dann mit einem stürmischen Kuss.
Im alternativen Universum Teil 10b (Luca und Stanley):
Luca wurde am letzten Morgen von einem sanften Kuss geweckt. Er öffnete seine Augen und sah das Gesicht seines Freundes direkt über seinem. „Guten Morgen Liebling!", sagte dieser und küsste ihn erneut. Luca erwiderte diese Geste der Zärtlichkeit sanft und schlang auch seine Arme um Stanley. „Guten Morgen!", nuschelte er gegen seine Lippen und streichelte über seinen weichen Rücken.
Zehn Minuten später duschten sie zusammen und sprachen darüber was sie in den Ferien würden machen wollen. „Magst du mich bitte schnell besuchen?", fragte Luca und malte ein Herz auf Stanleys nackte Brust. Sein Freund nickte und sagte: „Sobald es geht komme ich zu dir um wieder mit dir zu schlafen!" Luca lächelte und dankte ihm mit einen zärtlichen Kuss. Gegen seine Lippen flüsterte Luca: „Das ist gut, denn die Vorstellung nachts bald nicht mehr deinen warmen schützenden Körper dicht an meinem zu fühlen behagt mir überhaupt nicht." Stanley schlang seine Arme nun um seinen Körper und küsste ihn innig.
Nach der Dusche gingen sie gemeinsam runter in den Gemeinschaftsraum und von dort weiter zum Frühstück.
Der letzte Tag in Hogwarts (Thea und Luca):
Luca wachte am Morgen seines letzten Tages auf Hogwarts entspannt und fröhlich auf und beeilte sich damit sich fertig zu machen um schnell zu Thea zu kommen. Im Badezimmer stieß er auf Tim und grüßte diesen mit einem heiteren: „Guten Morgen!" Tim lächelte ihn an und fragte dann, ob Stanley bereits wach sei. Luca versuchte sich zu erinnern, musste letztendlich jedoch sagen: „Ich weiß es nicht, habe nicht darauf geachtet!" Tim lachte und meinte, dass dies okay sei. Dann ging er an ihm vorbei aus dem Bad.
In der Eingangshalle stieß er dann auf Thea. „Guten Morgen Schatz!", sagte er und schloss sie fest in seine Arme. Seine Freundin erwiderte die Umarmung und küsste ihn sogar. „Guten Morgen Liebling!", flüsterte sie zärtlich gegen seine Lippen.
Zusammen gingen sie nun weiter zum Frühstück.
Der letzte Tag in Hogwarts (Scarlett und Sirius):
Scarlett wachte mit einem unangenehmen Gefühl auf, konnte es jedoch nichts speziellem zuordnen. Es fühlte sich merkwürdig an, so als hätte sie zu viel getrunken, doch das ergab keinen Sinn. Das letzte Mal, dass sie Alkohol getrunken hatte war mindestens zwei Wochen her. Und viel war es da auch nicht gewesen, nur ein paar Butterbiere. Sie streichelte über Sirius weichen Oberkörper und gab ihm dann einen Kuss. „Guten Morgen Liebling!", sagte sie.
Sirius lächelte noch im Schlaf und flüsterte: „Ich liebe dich Scarlett!" Sie grinste breit und gab ihm noch einen Kuss. „Ich liebe dich auch Sirius!", sagte sie sanft.
Nun wachte er auf und sagte wie als wäre es etwas komplett neues: „Ich liebe dich Scarlett!" Sie kicherte wegen seines ernsten Gesichtsausdrucks und sagte: „Danke Schatz, deshalb habe ich dich auch gefragt ob du mich heiraten willst …" Sirius rückte näher an sie heran und sagte: „Ich bin glücklich an deiner Seite, danke das du mich ausgewählt hast."
Im alternativen Universum Teil 10c (Mary und Hank):
Hank wachte am letzten Morgen des Schuljahres ziemlich viel früher auf als gewöhnlich und betrachtete seine, neben ihm schlafende Freundin. Sie war so hübsch mit ihren gelockten braunen Haaren und diesen sanften Gesichtszügen. Aber sie war eine Mugglegeborene und deshalb durfte er eigentlich gar nicht mit ihr zusammen sein, doch irgendwie war es dazu gekommen, dass aus Hass und Verachtung seinerseits Liebe und Verehrung geworden ist.
Sie lächelte nun und flüsterte im Schlaf seinen Namen. Der Name, den er eigentlich überhaupt nicht leiden konnte, klang aus ihrem Mund so wunderbar lieblich. Er griff unter der Decke nach ihren Händen und streichelte diese zärtlich. Obwohl er jetzt schon fast vier Monate mit ihr zusammen war und schon sehr sehr häufig ihre Hand gestreichelt hatte, zitterten seine Finger jetzt. Diese weiche warme Hand, es fühlte sich so gut an sie in seiner zu spüren. Er konnte dieses Gefühl gar nicht wirklich in Worte fassen, es war einfach atemberaubend.
Irgendwann musste er wieder eingeschlafen sein, denn plötzlich wurde er durch einen Kuss von Mary geweckt. Sie hatte eine Hand auf seine Brust (genau auf sein Herz) gelegt und sagte dann leise aber mit fester Stimme: „Ich liebe dich!" Er spürte wie sich sein Herzschlag beschleunigte, diese Worte drangen tief unter seine Haut. „Ich liebe dich auch Süße!", sagte er mit Inbrunst und bat sie in seine Arme. Sie grinste breit und kuschelte sich dann eng an ihn.
Im alternativen Universum Teil 10d (Scarlett und Aisha):
Im Schlafsaal der Hufflepuffmädchen des siebten Jahrgangs lagen im Bett am Fenster zwei hübsche Mädchen eng beieinander. Das eine hatte lange blonde, das andere eher braune Haare. Aber beide hatten nichts an, das sah man daran, weil die Decke etwas verrutscht war. Gerade öffnete die Braunhaarige etwas die Augen und strich mit ihrer Hand über die Schulter des anderen Mädchens.
Diese erwachte jedoch nicht, sondern drehte sich nur etwas. Durch die Drehung konnte man jetzt noch viel besser erkennen, dass beide nackt sein mussten. „Wer …?", fing das Braunhaarige an, stoppte dann jedoch, weil sie wohl gerade registriert hatte, dass sie keinen Pyjama trug. Davon beflügelt rüttelte sie an der Schulter des noch schlafenden Mädchens und sagte laut: „Scarlett wach auf!" Das blonde Mädchen öffnete nun auch die Augen und sah das Braunhaarige irritiert an. Dann fragte sie: „Was machst du denn hier Aisha?"
Aisha meinte: „Genau das habe ich mich auch gefragt, ich weiß es nicht …" Scarlett klappte die Decke zurück und erschrak dann, als sie feststellte, dass sie genau wie Aisha nackt war. „Wieso haben wir nichts an?", fragte sie panisch. Aisha kratzte sich am Kopf und sagte dann: „Ich bin mir nicht sicher, doch vielleicht hatten wir gestern Abend Sex miteinander!" Scarlett wurde jetzt tiefrot im Gesicht und versuchte sich zu erinnern, was gestern bei und ach der Abschlussparty in Hogsmeade geschehen war. Doch im Moment war da nichts, weder eine Bestätigung für Aishas Vermutung, noch etwas, was das Gegenteil beweisen würde.
Kurz war es still, dann flüsterte Aisha leise: „Immerhin müssen wir uns keine Sorgen machen, dass einer von uns schwanger geworden ist, das ist doch etwas!" Sie grinste etwas verlegen in Scarletts Richtung und legte den Kopf schief. Scarlett nickte und legte sich dann wieder hin. Auch Aisha legte sich zurück in die Kissen und sah dann wieder zu Scarlett.
Beide Mädchen sahen einander eine Weile an, dann bewegten sie sich jeweils etwas näher zu einander und küssten sich dann leicht und kurz.
Im alternativen Universum Teil 10e (Charlie und Severus):
Charlie wachte schon sehr früh auf, weil Severus (der letzte Nacht wieder mit ihm geschlafen hatte) gerade aufstand und sich anzog. Er beobachtete ihn dabei und grinste als er an ihren Sex vor knapp sechs Stunden dachte. Es hatte sich so gut angefühlt ihn in seinem Mund zu spüren und selbst in seinem zu kommen. Er grinste und murmelte dann: „Geh' noch nicht, bitte!" Severus sah sich um und meinte überrascht: „Ich dachte du schläfst noch, habe ich dich geweckt?" Charlie schüttelte den Kopf und klappte die Decke zurück. „Lass uns noch miteinander duschen, bitte!" Sein heimlicher Freund zögerte, doch schließlich gab er nach. „Meinetwegen, aber du überprüfst zuerst ob gerade jemand da drinnen ist!" Charlie nickte und stand schnell auf. Er warf sich seinen Bademantel um und verließ sein Zimmer.
Zum Glück war das Bad frei. Er ging also zu Severus und meinte grinsend: „Die Luft ist rein, schnell!" Sein Freund folgte ihm also ins Bad. Nachdem er die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, fing er an Severus wieder auszuziehen. Als er wieder nackt war, drückte er ihn eng an sich und knetete erregt seinen weichen Po. „Ich liebe dich!", flüsterte er und verwickelte den Jungen vor ihm in eine sanfte Knutscherei. Severus erwiderte seine Küsse und fing einige Augenblicke später auch an ihn zu streicheln.
Zehn Minuten später, nach der Dusche und einem dritten Sex zogen sie sich schnell wieder an und Charlie verabschiedete sich mit einem zärtlichen Kuss von seinem heimlichen Freund.
Im alternativen Universum Teil 10f (Lily und James) [P18]:
Nach dem Aufstehen wollte Lily gerade duschen gehen, da fragte James sie: „Darf ich mitkommen?" Sie nickte und hielt ihm die Tür zum Badezimmer auf. Er trat schnell hinein und zog sie dann an sich. „Ich liebe dich!", sagte er und fuhr mit seinen Händen unter ihren Pyjama. Sie legte ihren Kopf schräg und vergewisserte sich dann: „Willst du Duschen oder Sex?"
James meinte leichthin: „Wie wäre es mit beidem?" Lily lachte auf und löste sich dann von ihm. Sie ging zur Tür und schloss diese, dann wandte sie sich um. „Okay, gerne!", sagte sie und schob sich ihre Schlafanzugshose runter. James trat zu ihr und legte seine Hände auf ihren nackten Po. „Oh wie ich es liebe dich so anzufassen, du bist wirklich die Beste!", sagte er und knetete ihre Pobacken. Lily ließ ihn dass einen Moment machen, dann schob sie ihn von sich und sagte: „Zieh dich auch aus, sonst wird es schwer Sex zu haben!" James nickte und schlüpfte schnell aus seinem Pyjama. Dann trat er wieder zu ihr und streichelte ihre Brüste. Nach einigen Sekunden raunte er: „Nimm ihn in den Mund, bitte!"
Sie lächelte und gab ihm einen Kuss. Gleichzeitig massierte sie ihn zunächst mit der Hand weiter. Doch als er erneut darum bettelte, sie möge ihn doch bitte bitte oral befriedigen nickte sie und kniete sich vor ihm auf den Boden. Sie betrachtete sein Glied und führte es sich schließlich langsam aber tief in ihren Mund.
Nachdem er einige Augenblicke später gekommen war und sie sich ihren Mund ausgespült hatte wollte sie gerade vorschlagen jetzt wirklich zu duschen, als James sie fragte: „Darf ich auch noch in deine Scheide …?" Sie runzelte die Stirn und fragte: „Hat dir der Sex eben nicht gefallen?" James versicherte ihr schnell: „Natürlich, es hat sich episch angefühlt, aber ich dachte so richtiger Sex wäre auch mal wieder ganz nett!" Lily fragte beleidigt: „Was heißt denn hier ‚mal wieder', ich habe doch ständig mit dir Sex?" James nickte und erklärte: „Natürlich, dass war auch keine Kritik, wirklich nicht, bitte glaub mir!"
Lily sah ihn kurz abschätzend an, dann nickte sie schließlich uns lehnte sich gegen die Duschwand. Sie spreizte ihre Beine etwas und sagte: „Okay, dann komm her und lass und nochmal Sex haben!" James grinste und kam dicht zu ihr. Während er sie zunächst mit seinem Glied rund um ihre Vagina herum berührte und streichelte dachte sie daran, dass diese ‚Sex-Versessenheit' von James einer der größeren Gründe war, weshalb Beziehungen zwischen ihnen beiden bisher nie funktioniert hatten. Irgendwann war immer der Zeitpunkt gekommen, wo sie daran zu zweifeln begonnen hatte, dass er wirklich emotional an ihr interessiert sei. Wie wichtig war wirklich ‚Liebe' für ihn? Würde er auch mit ihr zusammenbleiben wollen, wenn sie aus, zum Beispiel gesundheitlichen Gründen keinen Sex mehr mit ihm haben könnte?
Er drang gerade in sie ein und begann sich voller Leidenschaft in ihr zu bewegen. Die Gedanken an ihre vorherigen Beziehungen rückten mit jeden Stoß den James in ihr machte weiter in den Hintergrund. Es dauerte nicht lange und sie fühlte bereits ihren, sich in ihr aufbauenden Höhepunkt. Sehr bald würde sie kommen.
Da sie ihre Augen geschlossen hatte überraschte James sie als er sie plötzlich zärtlich küsste. Sie entspannte ihren Körper und spürte beim nächsten Stoß wie er in ihr kam. Dies brachte auch sie über die Klippe und sie fühlte wie ihr Becken zu zucken begann. Einige Sekunden vergingen, dann zog sich James aus ihr zurück und strahlte sie glücklich an. „Lily ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt, danke das du meine Freundin bist!" Lily zog ihn nun ihrerseits fest an sich und küsste ihn mehrmals sanft. Dann murmelte sie noch immer etwas erregt: „Ich liebe dich auch mehr als alles andere auf der Welt, danke das du zugestimmt hast uns noch eine Chance zu geben!"
Vor den Toren der Hafenstadt (Lily und James):
James stand neben seiner Freundin am Rand einer breiten Straße knapp hundert Meter entfernt von den Toren einer großen Hafenstadt. Auf einen umgekippten Baumstamm in der Nähe saßen Mason, Airi und Freya während Zara auf der Straße auf und ab ging. Sie alle warteten nur noch auf Charlie und Lexi, welche aber jeden Moment da sein müssten.
Lily sagte plötzlich: „Sie kommen!" James sah auf und tatsächlich verließen Charlie und Lexi gerade das Bauernhaus und verabschiedeten sich von dem netten älteren Ehepaar, welches ihnen für die Nacht einen Ort zum schlafen geboten hatte. Dann rannten sie zu ihnen und entschuldigten sich für ihr spätes Eintreffen. Airi erhob sich nun auch und sagte: „Jetzt seid ihr ja da, also lasst uns in die Stadt gehen, ich bin gespannt ob wir etwas nützliches herausfinden!" Sie trat zu Mason und griff nach seiner Hand, dann sagte sie: „Wie wäre es wenn wir uns in Zweiergruppen aufteilen und dann etwas die Stadt erforschen, am späten Nachmittag treffen wir uns dann am Hafen!?"
James nickte und bemerkte: „Genau wie in Kir-Kareth …" Alle bis auf Airi nickten und sagten etwas zustimmendes. Mason bemerkte das Airi die Anspielung nicht verstanden hatte und flüsterte ihr leise etwas zu. Dann nickte sie auch. James sagte: „Ich denke die Zweiergruppen sind klar, oder?" Diesmal nickte sofort jeder. Sie durchschritten also gemeinsam das Tor und teilten sich dann auf.
James und Lily entschiedenen sich an der Stadtmauer in Richtung des Hafens zu gehen. Lily sagte mit einem Augenzwinkern: „Ich habe mich schon immer fürs Meer interessiert, diese ewigen Weiten und dann der Wind der einen die Haare zerzaust." Sie ergänzte mit einen amüsierten Blick auf seine Haare: „Natürlich bräuchtest du so etwas nicht, deine Haare sehen ehe immer so aus als würden sie einem wilden Vogelpaar als Zuhause diesen!" James verzog bei diesem Kommentar etwas das Gesicht und fragte sich ob das nun ein Kompliment oder ein Vorwurf sein sollte. Lily musste nach einigen Sekunden kichern und sagte: „Du siehst himmlisch aus wenn du nachdenklich bist, das solltest du häufiger machen!" James war sich auch bei dieser Bemerkung nicht sicher ob er sich freuen oder sich ärgern sollte. Weil ihm nichts besseres einfiel beschloss er einfach etwas zu sagen, was immer stimmte. „Ich liebe dich Süße!", sagte er mit einem breiten Lächeln. Lily musste nun noch mehr lachen und blieb sogar stehen. „Du bist wahrlich der beste Freund den ich mir je hätte wünschen können!", sagte sie und gab ihm einen Kuss.
Er war sich zwar noch immer nicht sicher, was genau eben als Scherz gemeint war und was nicht, aber über ihren Kuss freute er sich sehr. Er erwiderte ihn innig und streichelte über ihren Rücken. Er konnte mittlerweile einen deutlichen Unterschied bezüglich ihres Bauches fühlen. Da unter ihrer Bluse wuchs sein Kind heran.
Vorsichtig schob er eine Hand unter ihre Bluse und streichelte ihren nackten Bauch. „Unser Kind mein Engel, es ist die ganze Zeit mit uns!" Lily lächelte und nickte. „Das stimmt, Du, ich und Er oder Sie, wie sind eine kleine Familie."
Bevor sie weitergingen küssten sie sich noch einmal und hielten einander nun an den Händen.
Im alternativen Universum Teil 10g (Remus und Sirius):
Nach dem Frühstück gingen die meisten Siebtklässler noch ein letztes Mal zu ihren Lieblingsorten oder besuchten Schüler aus unteren Jahrgängen um sich zu verabschiedenden. Denn um knapp Zehn Uhr würden die Kutschen kommen und damit würde ihr letztes Jahr auf Hogwarts enden. So ging es auch den Rumtreibern die zuerst zusammen in die Heulende Hütte gingen. Remus strich über die zerkratzten Möbel und murmelte derweil: „So viele Stunden habe ich hier gewütet und den Dorfbewohnern Angst gemacht, ich bin zu einer Legende geworden!" Sirius legte einen Arm um ihn und sinnierte: „Oh ja, wegen deinem Geheul werden Mütter ihre Kinder noch in Jahrzehnten nicht mehr alleine rauslassen wenn Vollmond ist." Remus kicherte und gab Sirius einen Kuss. „Das hört sich lustig an, lass uns bei Gelegenheit mal vorbeischauen ob sich das bewahrheitet!" Peter setzte sich auf einen ausgefransten Lehnsessel und fragte: „Was machen wir eigentlich mit der Karte des Rumtreibers, lassen wie sie wirklich hier?"
James nickte und zog eben jene Karte aus seinem Umhang. „Ich werde sie jetzt gleich im Raum der Wünsche verstecken, dort wo alle geheimen alten Gegenstände lagern." Sirius bemerkte: „Schütze sie aber mit einigen permanenten Schutzzaubern, ich will nicht, dass sie durch die Dummheit eines unfähigen Schülers kaputt geht!" James nickte. „Natürlich, das hatte ich sowieso vor!", sagte James grinsend.
Nach einer Weile sagte Peter: „Ich will noch etwas mit Alice machen, also bis später!" James nickte und meinte: „Ich verbringe auch noch etwas Zeit mit Lily am See, wie sehen uns alle im Zug wieder!"
So blieben Sirius und Remus also alleine zurück und setzten sich zusammen aufs Sofa. Einige Augenblicke vergingen, dann sagte Sirius: „Komm, lass uns etwas knutschen!" Remus grinste und kletterte auf den Schoß seines Freundes. Sirius fuhr mit seiner Hand unter Remus' Shirt und streichelte seinen weichen Oberkörper. Derweil flüsterte er immer wieder: „Ich liebe dich! Ich liebe dich so sehr!" Remus fing nach einer Weile an zu kichern und murmelte: „Du bist süß und ich liebe dich auch!"
Einige Augenblicke später lag Sirius halb über Remus und fing nun an die Hose seines Freundes zu öffnen und runter zu ziehen. Remus atmete schon erheblich schneller, sagte aber: „Wir sollten uns beeilen, sonst sucht noch jemand nach uns und findet und während wir gerade unseren Orgasmus erleben!" Sirius nickte und murmelte: „Das sollten wir, also …" Remus nickte und schob sich seine Unterhose runter. Gleichzeitig entledigte sich Sirius auch seiner gesamten Beinbekleidung. Dann begannen sich Sirius und Remus gegeneinander zu befriedigen und erlebten schließlich aneinander gekuschelt ihren Höhepunkt.
Im alternativen Universum Teil 10h (Freya und Thea):
Thea hatte sich nach dem Frühstück mit ihren beiden Freundinnen (wovon die eine ihre feste Freundin war) zusammen an den See in die Sonne gelegt und genoss ihre letzten Stunden vor der Abfahrt. Sie hatte ihre Augen geschlossen und konzentrierte sich nun voll auf Freyas weiche Hand, die gerade in ihrer lag.
Sie war jetzt schon seit einigen Jahren mit Freya zusammen und sie war absolut glücklich an ihrer Seite. Doch zu Beginn hatte es sich merkwürdig angefühlt ein Mädchen zu küssen oder mit einem zu kuscheln. Damals in der Vierten als sie im Herbst zum Paar geworden waren, war sie diesbezüglich noch empfindlich. Zuvor hatte sie immer geglaubt heterosexuell zu sein. Sie kicherte nun in Wirklichkeit leise und erregte so die Aufmerksamkeit von ihrer festen und besten Freundin.
„Was ist so lustig", fragte Freya neugierig. Thea öffnete ihre Augen und erklärte, dass sie sich an den beginn ihrer Beziehung und ihre anfängliche Scheu gegenüber von Küssen und anderen Zärtlichkeiten erinnert hatte. „Damals war ich ziemlich albern finde ich jetzt!", ergänzte sie. Freya lachte auf und schüttelte den Kopf: „Ich fand dich süß, aber heute bis du auch ganz wunderbar also musst du dich jetzt nicht wieder wie damals verhalten!" Thea dankte ihr und gab ihr einen sanften Kuss auf den Mund.
Im alternativen Universum Teil 10i (Max und Tim):
Max saß mit seinem besten Freund zusammen im Gemeinschaftsraum und unterhielt sich mit ihm über das, was sie nach Hogwarts vorhatten. „Was hältst du davon mit mir zusammen eine Wohnung zu beziehen?", fragte Tim nach einer Weile. Max kratzte sich am Kopf und meinte schließlich: „Theoretisch gerne, doch warum willst du zusammenziehen?" Sein Kumpel zögerte und schwieg zunächst. Max beobachtete ihn genau. Mit Tim zusammen zu wohnen klang verlockend, doch war er unsicher, weil er nicht wusste ob sein Freund dieselben Gefühle für ihn empfand, die er ihm gegenüber hegte.
Ohne es irgendjemanden je erzählt zu haben, hatte er sich nämlich heimlich in seinen besten Freund verliebt. Er zitterte deshalb jetzt ein Wenig weil er schon etwas Angst vor dem hatte, was jetzt vielleicht gleich von Tim kommen würde. Etwas von wegen „Wir sind gute Freunde, deshalb will ich mit dir zusammenziehen!" oder so etwas in der Art …
Kurz war es noch still, dann sagte Time leise: „Ähm… ich habe mich etwas in dich verliebt, deshalb wollte ich mit dir zusammenziehen!"
Max konnte es nicht glauben, sein Freund liebte ihn auch. „Wirklich?", fragte er entzückt. Tim nickte mit schüchternen Augen. „Willst du denn jetzt immer noch mit mir zusammenziehen?", fragte er. Max nickte heftig mit dem Kopf und sagte: „Jetzt sogar noch viel lieber, denn ich empfinde genauso wie du, auch ich habe mich in dich verliebt."
Tim errötete und drehte sich auf dem Sofa etwas zu Max um. Dann hielt er ihm seine Hände hin. Max ergriff diese vorsichtig und fragte dann nervös: „Wenn du auch in mich verliebt bist, dürfte ich dich dann jetzt vielleicht küssen?" Tim nickte. Max rutschte also etwas näher an seinen besten Freund, legte einen Arm um ihn und gab ihm einen Kuss.
Obwohl der Kuss nur wenige Sekundenbruchteile anhielt war es für Max das schönste was er je in seinem Leben erlebt hatte. Er sah in Tims Augen und sah auch dort ein Leuchten welches ihm eine Gänsehaut bescherte. Tim schwang nach einigen Sekunden ein Bein über seine Beine und saß nun auf seinen Schoß. Nach einen weiteren Kuss fragte Tim nervös: „Willst du dann jetzt vielleicht auch eine Beziehung mit mir eingehen?" Max nickte ohne zu zögern und flüsterte dann mit roten Wangen: „Ich liebe dich Tim!" Sein Freund lächelte und erwiderte ebenfalls leise: „Ich liebe dich auch Max!"
Dann nährten sie ihre Münder einander und küssten sich zärtlich.
Der letzte Tag in Hogwarts (Aisha und Max):
Aisha stieg gerade zu Max, Holly, Andreas und Marry in eine Kutsche und setzte sich neben ihren Freund. Jetzt hieß es als Auf-Wiedersehen-Hogwarts zu sagen. Sie beugte sich leicht über Max der am Fenster saß und winkte dem geliebten Schloss noch einmal zu. Sie würde die Zeit die sie hier verbracht hatte sehr vermissen. Alle ihre momentanen Freunde hatte sie hier kennengelernt. So viel war in all den Jahren geschehen …
Marry saß schräg gegenüber von ihr und sah mit im Schoß gefalteten Händen aus dem Fenster. Ging es ihr immer noch nicht besser? Aisha fühlte sich schlecht und fragte: „Wie geht es dir?" Marry drehte ihren Kopf leicht und sagte ruhig: „Gut, die Sonne scheint und es ist Sommer, mehr kann ich mir im Moment echt nicht wünschen!" Sie klang so als würde es ihr gut gehen, doch war sich Aisha nicht sicher, ob dies auch wirklich so war. Marry lächelte jetzt sogar und sagte noch: „Ich werde im Sommer nach Italien reisen und dort die Sehenswürdigkeiten erforschen die noch aus der Zeit des alten Roms dort stehen." Nachdem Marry das gesagt hatte wandte sie sich wieder zum Fenster und blickte hinaus.
Max legte nun einen Arm um ihre Schultern und erkundigte sich, was sie denn im Sommer so vor habe. „Wenn du Zeit und Lust hast würde ich nämlich gerne etwas mit dir unternehmen!", ergänzte er noch.
Sie wandte ihren Blick von Marry zu ihrem Freund und sagte: „Gerne, wenn du Lust hast könntest du gleich heute mit mir mitkommen und ich würde dich meiner Familie vorstellen, würdest du das wollen?" Max nickte angetan aber auch nervös von der Vorstellung Aishas Familie kennenzulernen. Aisha lächelte ihn an und gab ihm einen kurzen Kuss. „Dann ist das so beschlossen!", sagte sie nachdem sie sich wieder von ihm gelöst hatte und lehnte sich für den Rest der Fahrt an seine Schulter.
In der Hafenstadt (Freya und Zara):
Freya und Zara hatten beschlossen sich eine kleine Handelsstraße ziemlich in der Nähe der Tore anzuschauen. Sie standen gerade vor einem Stand mit seltsamen kleinen Apparaturen. Aus manchen von ihnen dampfte es heraus. Zara fragte den zuständigen Verkäufer was das für Dinger sein. Dieser verdrehte leicht die Augen und bemerkte zuerst: „Ihr kommt aus dem Süden, man hört es an der Sprache die ihr sprecht!" Dann ohne ihnen die Gelegenheit zu geben irgendetwas zu sagen fuhr er fort: „Tragt diese Schutzgeräte bei euch und keine merkwürdigen Wesen können im Kopf mit euch sprechen oder eure Gedanken und Gefühle lesen!" Freya fragte: „Was für Wesen meint Ihr?" Der kleinwüchsige Händler machte eine ausladende Geste und sagte: „Alles von Gedankengeister bis hin zu sogenannten Göttern!" Zara runzelte die Stirn und drehte sich dann zu Freya: „Ich glaube wir können uns so etwas nicht leisten, lass uns weitergehen!" Freya schien kurz irritiert, doch dann nickte sie und ging Hand in Hand mit Zara weiter.
Auch die meisten anderen Händler verkauften zum größten Teil Waren die vor manipulativen Angriffen anderer Personen oder Wesen schützen sollten. Als sie beim Ende der Straße ankamen schlug Zara vor: „Wie wäre es wenn wir uns etwas im Park dort drüben entspannen?" Freya war damit einverstanden, also setzten sie sich auf eine etwas abgelegene kleine Wiese die von schönen Blumen umgeben war.
Zara verschränkte ihre Finger mit Freyas und lehnte sich an die Schulter ihrer Freundin. „Wenn wir hier in dieser Welt heiraten könnten, würdest du das tun?", fragte Zara einige Augenblicke später. Freya antwortete nicht sofort, doch dann nickte sie und lächelte sie an. „Ich liebe dich Zara, also warum nicht!", sagte Freya. Zara wurde dadurch jetzt etwas rot im Gesicht und sah zu Boden. Freya murmelte: „Komm zu mir auf meinen Schoß!" Zara nickte und kletterte auf Freyas Schoß. Sie mochte es hier zu sitzen und in Freyas Augen zu sehen. Sie waren so schön und unergründlich. „Ich liebe dich!", flüsterte sie begann sie zärtlich zu küssen.
Im alternativen Universum Teil 10j (Zara und Layla):
Als sie beim Bahnsteig in Hogsmeade ankamen hielt Zara nach ihrer Freundin Ausschau. Wo war Layla? Sie ging ein Stück am stehenden Zug entlang, dann sah sie sie und rannte in ihre Richtung. „Endlich, ich habe dich so vermisst!", sagte sie und schlag das ältere Mädchen fest in ihre Arme. Diese erwiderte die Umarmung und verwickelte Zara schließlich sogar in eine Knutscherei.
Nach einigen Minuten lösten sie sich voneinander und Zara murmelte: „Beim letzten Hogsmeadewochenende konnte ich ja leider nicht kommen, das tut mir wirklich Leid!" Layla streichelte ihren Rücken und sagte: „Ist schon okay, nun ist ja Sommer, das heißt ich werde die Wochenenden zu dir apparieren um zu viel Freizeit wie möglich mit dir zu verbringen." Zara strahlte glücklich. „Das wird wunderbar, danke!", sagte Zara und schob ihre Finger etwas unter Laylas Bluse. Sie liebte diese weiche warme Haut um ihren Bauchnabel herum. „Ich liebe dich Zara!", murmelte Layla und suchte den Mund der jüngeren.
Kurz nach diesem Kuss erklang ein lautes Pfeifen. Layla sagte ein Wenig enttäuscht: „Ich glaube du musst los, schreib mir nur bitte bald!" Zara nickte und versprach ihr gleich am nächsten Tag eine Brief an sie zu schicken. „Auf Wiedersehen und vergiss nie, ich liebe dich!", rief ´Zara noch aus dem anfahrenden Zug. Layla winkte ihr nach und rief schließlich noch: „Ich liebe dich auch Zara! Bis bald Süße!" Dann warf ihre Freundin ihr noch einen Kuss hinterher und schon bog der Zug um die erste Ecke.
Zara drehte sich vom Fenster weg und machte sich auf die Suche nach ihrer Freundin.
Der letzte Tag in Hogwarts (Lira und John):
Lira hatte sich zu John in ein Abteil gesetzt wo außer ihr nur andere Ravenclaw waren. Das störte sie aber nicht im Geringsten. Sie war viel besorgter darum, wer oder ob überhaupt jemand von ihrer Familie sie abholen würde. Sie vermutete nicht, aber wer weiß … Sie hatte nie wirklich eine Klarstellung, dass sie kein Teil der Familie mehr sei bekommen. Das verunsicherte sie etwas, aber bestimmt war sie schon lange ausgestoßen worden. Sie sah sich im Abteil um, die anderen Ravenclaw schienen sie nicht länger zu hassen, nicht wie damals als sie an der Seite von Johns Bett im Krankenflügel gesessen hatte.
Sie wurde auch nicht länger ignoriert sondern gehörte irgendwie dazu, das freute sie sehr. Denn zu den Slysterin wollte sie nicht gehen, dort verachten viele sie nämlich. Sie war dort in den letzten Monaten häufig als Hausverräterin beschimpft worden. John hatte einen Arm um sie geschlungen und streichelte ihre Schulter. „Alles wird gut!", sagte er und hob ihre Hand bis zu seinem Mund. Sanft platzierte er einen Kuss auf ihre Finger.
„Ich liebe dich John!", sagte sie und kuschelte sich dann an ihn. Er drehte seinen Kopf etwas zu ihr und sah ihr liebevoll in ihre Augen. „Ich liebe dich auch Lira!", sagte er und küsste sie dann innig.
Der letzte Tag in Hogwarts (Katie und Kurt):
Katie saß mit Kurt, Alice und Frank in einem Abteil und plauderte über das vergangene Jahr. Auch sprachen sie darüber, was sie als nächstes vorhatten und wie sie diese Ziele zu erreichen gedachten. Alice sagte voller Überzeugung: „Ich und Frank wollen unbedingt Auroren werden, dann können wir endlich etwas gegen Voldemort und seine komplett verrückten Anhänger etwas tun." Frank pflichtete ihr bei und sagte zusätzlich noch: „Immer mehr unschuldige Menschen werden verletzt oder noch viel häufiger tot aufgefunden, dem muss ein Ende gesetzt werden!"
Sie bewunderte das zwar, doch wollte sie sich persönlich lieber nicht zu sehr in den Kampf einmischen, weil sie Angst hatte, dass die Todesser oder Voldemort persönlich dann Rache an ihrer Familie nehmen könnte.
Kurt sagte nun: „Ich will auch Auror werden, diese verdammten Drecksschweine werden nicht weitere Menschen töten, nicht wenn ich es verhindern kann."
Sie löste sich von seiner Schulter und sah ihn missmutig an. „Du willst Auror werden, seit wann?", fragte sie. Er erklärte: „Seit dem ich vor einigen Wochen einen Artikel in der Zeitung gelesen habe wo eine Mutter eines dreijährigen Kindes erzählt hat wie der Bruder des Kindes entführt worden war. Man hat seinen Körper nie gefunden, also weiß man nicht einmal mit absoluter Sicherheit ob er wirklich tot ist oder nicht! So etwas ist grausam, ich will dabei helfen die Täter dieser und anderer Verbrechen hinter Gitter zu bringen!"
Katie verstand ihren Freund, doch gefiel ihr der Gedanke nicht, dass er sich in Gefahr bringen wollte. Sie sagte aber auch nichts um ihn von dieser Idee abzubringen. Sie senkte nur den Kopf und schlang ihre Arme um ihre Beine.
Der letzte Tag in Hogwarts (Phoebe und Peter):
Phoebe saß mit Peter, Remus, Sirius, Scarlett, Thea und Luca in einen Abteil. Auf der einen Bank, gegenüber von der wo sie mit Peter saß, saßen Luca und Thea sowie Sirius und Scarlett. Aus ihrer Sicht wirkte das sehr gequetscht, doch vielleicht fühlte es sich ja nicht so schlimm an.
Sie selbst saß etwas entspannter nur mit Peter und Remus auf der anderen Seite. Eine Drei-Platze-Reihe und drei Leute, das ergab Sinn. Sie lehnte sich leicht an die Schultern ihres Freundes und fühlte sich dabei einfach unglaublich glücklich. Seit genau zwei Wochen waren sie jetzt schon ein Paar, sie musste leicht grinsen als sie das Wort ‚Paar' dachte. Ihre Eltern würden die Welt nicht mehr verstehen wenn sie mit einem Jungen nach Hause kommen würde, denn sie waren fest davon überzeugt, dass sie lesbisch sei. Wenn sie eines Tages mit Leah als feste Freundin nach Hause kommen würde, das würde sie bestimmt nicht schocken, bestimmt rechneten sie sogar damit, aber einen Jungen …
Sie hob Peters Hand und platzierte einen sanften Kuss auf seine Finger. „Begleittest du mich heute noch zu mir nach Hause, ich würde dich zuuu gerne meinen Eltern vorstellen!", bettelte sie und küsste ihn noch einige Male. Peter zögerte erst einmal, doch dann nickte er schließlich und versuchte sich während er Rest der Fahrt Mut zuzureden.
„Du schaffst das! Du schaffst das! Du schaffst das!", murmelte er leise vor sich hin.
In der Hafenstadt (Airi und Mason):
Airi, Mason und die beiden Kinder gingen zusammen in die entgegengesetzte Richtung die zum Hafen führte. Mason hielt dabei Airis Hand und je einer von ihnen hielt eines der Kinder. Zu ihm gewandt murmelte Airi leise: „Jeder der uns so sieht muss denken wir wären fest verheiratet und das wären unsere Kinder." Mason murmelte leise zurück: „Irgendwie sind es ja auch unsere Kinder, wir haben sie aufgenommen, aus einem Dorf am Rande der anderen Seite des Gebirges."
Airi nickte und sagte in normaler Lautstärke: „Ich wünschte ich könnte mich erinnern …" Mason drückte ihre Hand und sagte: „Wir kriegen das irgendwie hin, das verspreche ich dir!" Nach knapp zehn Minuten kamen sie zu einem Friedhof. Airi wollte sich gerade umkehren, als sich Kira von ihrer Hand riss und gefolgt von ihrem Bruder auf den Friedhof rannte.
„Was …?", rief Airi und lief nun ebenfalls auf den Friedhof. Mason folgte ihr und nach kurzen hatten sie Ben und Kira wieder an ihren Händen. Mason wollte gerade vorschlagen zurückzugehen, als Airi plötzlich seine Hand losließ und wie in Trance auf einen Grabstein direkt vor ihnen zuging und sich hinkniete. Mason kniete sich zu Airi und folgte ihrem Blick der auf der alten fast verblichenen Inschrift ruhte. Auf dem Grabstein stand geschrieben:
Cataleya Fade
Geboren am: 17. August des Jahres 1245
Gestorben am: 24. Dezember des Jahres 1246
Sie lag in Mitten von verbrannten Körpern und hat wahrscheinlich als einzige das grausame Mazacker am Dorf Sar-Ki im Jahr 1246 überlebt. Nachdem die Söldner weitergezogen waren muss es langsam verhungert sein.
Es wurde erst Wochen später von einem Jäger überhaupt bekannt, was diesem Dorf und diesem Kind widerfahren ist.
Möge das Kind in Frieden ruhen!
In der Hafenstadt (Lexi und Charlie):
Charlie war mit Lexi ins Zentrum der Stadt gegangen. Nun standen sie auf einem großen weiten Platz wo viele Menschen geschäftig hin und her liefen. Es gab hier quasi überhaupt keine Zwerge, nur Menschen und ab und zu seltsame Wesen mit etwas schmaleren Ohren. Charlie hatte keine Ahnung was das sein sollte. So etwas hatte es in Kir-Kareth oder Lumosch nicht gegeben.
Lexi drückte seine Hand etwas und schlug dann vor ein paar Leute nach außergewöhnlichen Geschehnissen zu befragen. Je mehr wir in Erfahrung kriegen, desto besser. Charlie stimmte ihr zu und so begannen sie freundlich dreinblickende Leute anzusprechen und sich dann zu erkundigen, ob in letzter Zeit etwas seltsamen passiert sei.
Im alternativen Universum Teil 10k (Zoe und Mason):
Zoe saß auf der Rückfahrt nach London bei ihrem Freund zusammen mit dessen beiden Freunde in einem Abteil. Sie hatte sich längs auf eine Sitzreihe gelegt und ihren Kopf auf Masons Schoß platziert. Ihnen gegenüber saßen Luca und Stanley. Seine beiden Freunde hielten einander an den Händen und küssten sich ab und zu. Es war mehr als offensichtlich, dass sie schwul waren.
Sie hatte damit auch keine Probleme, nur wirkte es manchmal so als würden sie versuchen sich möglichst offensiv schwul zu benehmen. Vielleicht kam es ihr aber auch nur so vor, das wollte sie nicht ausschließen. Sie lächelte hoch zu Mason und murmelte: „magst du mich küssen?" Mason nickte grinsend und beugte sich zu ihr. „Na klar Süße!", sagte er und vereinte ihre Lippen miteinander.
Im alternativen Universum Teil 10l (Katie und Frank):
Katie und Frank saßen eng beieinander in einen Abteil mit drei anderen Paaren. Ihnen gegenüber saßen Peter, Alice, Sirius und Remus. Wobei die Paare jeweils nebeneinander saßen. Rechts von ihr saßen dann noch James und Lily.
Sirius bemerkte: „Wie wäre es wenn sich die Mädchen einfach auf den Schoß ihres Freundes setzen, dann hätten wir wesentlich mehr Platz!" Lily grinste und erkundigte, was denn dann aber mit ihm und Remus sei. „Ich meine ihr zwei seit beides Jungen!", erklärte sie ihren springenden Punkt. Sirius grinste und sagte dazu: „Na Remus würde auf meinen Schoß müssen, er ist so etwas wie das Mädchen von uns beiden, oder?" Er stupste seinen Freund an und musste sich anstrengen nicht in Gelächter auszubrechen.
Remus machte nur „Haha!" und fokussierte sich dann wieder auf sein Buch, was er gerade las.
Frank legte nach einer Weile sanft einen Arm um Katie und streichelte ihren Rücken. „Süße, hättest du Lust heute Nacht bei mir zu übernachten?", fragte er. Katie sah ihn an und überlegte. „Bitte mein Engel, ich würde meinen Eltern gerne meine herrliche atemberaubende Freundin vorstellen!" Katie genoss es solche Komplimente zu bekommen, sie lächelte also zufrieden und wartete noch einen Moment. Frank gab ihr nun einen Kuss und murmelte: „Ich liebe dich Katie!"
Katie wurde leicht rot und meinte dann: „Okay, ich werde heute bei dir übernachten, aber dafür musst du zunächst mit zu meinen Eltern kommen, damit ich auch dich vorstellen kann."
Im alternativen Universum Teil 10m (Alice und Peter):
Peter saß glücklich und zufrieden neben seiner Freundin. Einen Arm um Alice geschlungen fuhr er mit seinen Freunden zurück nach London und hinein in ein spannendes Leben. So vieles hatte sich im letzten Jahr verändert was er nie für möglich gehalten hatte. Endlich war er besser in der Schule geworden, hatte Selbstvertrauen gewonnen und eine stabile Beziehung erreicht.
„Schatz!", sprach ihn Alice an und küsste ihn auf die Wange. Er grinste und fragte: „Ja Liebling?" Alice bat darum ihr etwas leckeres aus dem Speisewagen zu holen. „Du weißt ja was ich am liebsten esse, bring mir also was gutes okay?" Peter nickte und erhob sich. In die Runde fragte er: „Will noch irgendwer etwas bestellen?"
James nickte und trug seinem Freund auf ein paar gute Pralinen mitzubringen. Auch die anderen baten um ihre Lieblingssüßigkeiten, sodass sie am Ende eine kleine Liste zusammentrugen. „Du bist super nett, danke!", sagte Lily als er hinaus ging und lächelte ihm dankbar nach.
Im alternativen Universum Teil 10n (Phoebe und John):
Phoebe saß mit ihrer besten Freundin Leah zusammen mit John, Lexi und Charlie in einen Abteil. Sie selbst saß am Fenster und blickte nicht bestens gelaunt hinaus. Sie vermisste das Schloss schon jetzt, all die wunderbaren netten Orte voller Erinnerungen. Sieben Jahre war dies ihr zweites Zuhause gewesen und jetzt würde sie es wahrscheinlich nie wieder sehen. Sie schniefte und spürte wie eine Träne ihre Wangen hinab floss.
Nach einer Weile hörte sie wie Charlie sich von seinen Freunden verabschiedete: „Ich muss etwas erledigen, bin später wieder bei Euch!" Lexi fragte: „Wohin gehst du?" Charlie antwortete darauf: „Sorry, das kann ich leider nicht sagen, bis später!" Mit diesen Worten verließ er das Abteil und ließ seine Freunde wahrscheinlich verblüfft zurück.
Gerade wollte sie versuchen etwas zu schlafen, als John sie plötzlich ansprach. „Ähm… dürfte ich mich vielleicht neben dich setzen?", fragte er. Sie war irritiert nickte aber. John stand also auf und sah Leah bittend an: „Könnten wir vielleicht Plätze tauschen?" Leah nickte und erhob sich ebenfalls. Kurz darauf saß John direkt neben ihr und fragte leise und leicht stockend: „Phoebe, ähm… hättest du etwas dagegen, wenn ich einen Arm um dich legen würde? Weil, also ich ähm… nun ähm…" Er verstummte versuchte seinen Atem zu beruhigen und sagte dann noch leiser: „Ich habe mich in dich verliebt!"
Sie hob erstaunt den Kopf und sah den Jungen der neben ihr saß direkt in die Augen. „Du hast dich in mich verliebt?", fragte sie um sicher zu gehen sich nicht verhört zu haben. Er nickte. Sie zögerte noch einige Sekunden, dann sagte sie plötzlich viel besser gelaunt als zuvor: „Okay, dann darfst du einen Arm um mich legen!" Genau das tat John dann auch und streichelte ihr auch etwas über ihren freien Unterarm. Sie blickte nach einigen Sekunden zwar wieder aus dem Fenster, dieses Mal jedoch mit einen lockeren positiven Bauchgefühl.
Der letzte Tag in Hogwarts (Zoe und Leo):
Leo und Zoe saßen in einen Abteil mit einigen seiner Klassenkameraden. Zoe saß am Fenster und las in einem dicken Buch über die Geschichte der Geisterforschung des Frühmittelalters. Das war ein ganz besonderer Teil der Gesichtete aus dem es viele interessante Bücher gab. Sie war gerade in ein spannendes Kapitel vertieft als jemand ihr auf die Schulter tippte. Sie senkte das Buch und sah Leo der ihr ein Päckchen hinhielt. „Für dich Süße, bitte nimm ihn an!", bat er sie.
Etwas verunsichert um was es sich handelte öffnete sie das kleine Geschenk. Und fand eine schlichte schwarze Box. Noch sehr sehr viel nervöser als zuvor öffnete sie diese und fand dort, auf einen kleinen Polster liegend, einen goldenen Ring.
„Willst du meine Frau werden?", fragte Leo und rutschte von seinem Platz auf seine Knie.
Sie starrte ihn völlig entgeistert an, ihr Freund machte ihr gerade einen Heiratsantrag. Sie brauchte einige Sekunden, damit das sacken konnte. Dann sah sie ihm in die Augen und schaute zwischen ihm und seinen Ring hin und her. Wollte sie das?
Sie musste schnell grinsen, dann nickte sie und sagte: „Okay, ich will dich heiraten!" Mit diesen Worten steckte sie sich ihren Ring auf den Ringfinger der rechten Hand und bat ihn sich wieder neben sie zu setzen. Das tat Leo auch und verschränkte dann seine Finger mit ihren.
Der letzte Tag in Hogwarts (Jessica und Jack):
Im letzten Waggon im allerletzten Abteil saßen nur zwei Schüler aus Slysterin. Jack und Jessica saßen dicht nebeneinander und hielten sich bei den Händen. Jessica streichelte ihrem Freund über die Hand und sagte dann: „Komm mit zu mir und wohn bei meinen Eltern, ich würde das sehr gerne haben!" Jack dankte ihr sagte jedoch: „Ich will nicht, dass deine Eltern für mich Kosten aufbringen müssen!" Jessica schüttelte entschieden den Kopf und sagte: „Das ist doch albern, du bist mein Freund, also gibt es keine Kosten die sie für dich nicht aufbringen würden, die sie nicht auch für mich bereit wären und sind zu zahlen!" Sie legte einen Arm um ihn und murmelte leise: „Willst du deine Freundin traurig machen, dann mach weiter mit dem Theater oder wenn du mich glücklich machen willst akzeptiere die Nettigkeit meiner Eltern und nimm ihr Angebot an!"
Sie lehnte sich nun zurück und sah Jack abwartend an. Es dauerte einige Minuten, dann seufzte ihr Freund und sagte: „Ich will dich nicht traurig machen und auch nicht respektlos deinen Eltern gegenüber sein, ich werde ihr Angebot also vorerst annehmen!"
Jessica jauchzte bei der Aussicht jetzt also weiterhin mit ihm zusammen zu wohnen, ähnlich wie in Hogwarts in den letzten beiden Wochen.
Im alternativen Universum Teil 10o (Leah und Lexi):
Lexi lächelte leicht als John Phoebe seine Liebe gestand. Endlich hatte er sich getraut den ersten Schritt zu machen. Schon so lange hatte er ihr und Charlie die Ohren voll gejammert, weil er sie wieder mit jemand anderen im Dorf gewesen war er aber doch so in sie verliebt sei. Sie hatte immer zu ihm gesagt: „Du musst sie aber auch schon fragen, sonst ist es kein Wunder, dass sie nie mit dir ausgeht." Sie war so sehr in ihre Bobachtungen vertieft, dass sie nicht bemerkte wie das Mädchen neben ihr sie ebenfalls beobachtete.
Erst als Leah leise zu sprechen begann drehte sie sich zu ihr um und hob fragend eine Augenbraue. „Ähm… Lexi, ich glaube ich empfinde für dich ähnlich wie dein bester Freund für meine beste Freundin!", sagte sie leise. Lexi brauchte einige Sekunden um die Bootschaft zu verstehen, doch dann schluckte sie nervös. Ein Mädchen war in sie verliebt, wie sollte sie darauf reagieren. Sie war nicht lesbisch, da war sie sich sicher, andererseits konnte sie das mit absoluter Sicherheit wissen!?
„Ich habe noch nie auf diese bestimmte Art und Weise, mit der ich gelegentlich an Jungen denke, an ein Mädchen gedacht!", sagte sie. Sie sah wie Leahs Augen einen traurigen Glanz bekamen. „Okay, dann verzeih mir die Störung!", murmelte sie und drehte sich dem Fenster zu.
Lexi sah auf den Rücken ihrer Noch-Klassenkameradin und fragte sich warum sie sich jetzt vorstellen musste sie zu küssen? Wenn sie sich das vorstellen konnte, sollte sie ihr dann vielleicht nicht doch eine Chance geben. Vielleicht könnte es ihr ja gefallen?
Sie seufzte und sprach Leah dann leise an. „Wenn du willst könnten wir uns etwas küssen! Ich würde gerne ausprobieren, ob ich an Küssen mit einem Mädchen gefallen finden könnte." Leah drehte sich nun wieder vom Fenster weg und fragte: „Wenn du es genießen würdest, könntest du dir dann auch eventuell vorstellen irgendwann einmal eine Beziehung mit mir führen zu wollen?"
Lexi dachte kurz nach, doch dann nickte sie. Daraufhin rückte Leah näher zu ihr und kletterte auf ihren Schoß. Lexi fühlte sich ein wenig überwältigt von dieser plötzlichen Nähe. Leah streichelte ihr zuerst etwas über ihre Wange, dann begann sie damit sie zärtlich zu küssen.
Sie war sprachlos, es fühlte sich ziemlich gut an von Leah geküsst zu werden. Bald schon erwiderte sie die Küsse des Mädchens auf ihren Schoß und streichelte auch über ihren Rücken.
Im alternativen Universum Teil 10p (Bellatrix und Black):
Jack saß mit seiner Freundin Bellatrix im selben Abteil wie Severus, Avery und Rodolphus. Er hatte einen Arm um das herrlichste Mädchen der Welt geschlungen und streichelte gerade über ihre Schulter. „Süße! Süße! Du bist das tollste und beste Mädchen der Welt!", murmelte er und verschränkte seine Finger mit ihren. Sie drehte sich zu ihm und strahlte ihn an. „Ich liebe dich auch Jack!", sagte sie leise und küsste ihn dann kurz. Jack stöhnte leicht auf und bat sie dann: „Magst du dich auf meinen Schoß setzen? Bitte mein Engel!"
Sie zögerte einen Moment, dann aber schwang sie ein Bein über ihn und saß nun direkt vor ihm. Er fühlte ihr Gewicht das sich gut auf ihm anfühlte. „Ich bin dir so dankbar, dass du beim Abschlussball meinen Antrag angenommen hast, jetzt werden wir bald Mann und Frau sein!", sinnierte Jack und küsste seine Freundin zärtlich. Bellatrix erwiderte seine Küsse und murmelte nach einigen Augenblicken: „Ich bin froh, dass du mich gefragt hast, du hast mich unbeschreiblich glücklich gemacht und wirst es hoffentlich auch weiterhin tun."
Er nickte sofort und flüsterte: „Das werde ich Liebste!" Dann küssten sie sich erneut. Im Anschluss rutsche sie wieder neben ihn und schmiegte sich an seine Seite an.
Im alternativen Universum Teil 10q (Jessica und Gracie):
Jessica und Gracie saßen dicht nebeneinander in einen Abteil. In den letzten Zehn Tagen hatten sie häufiger als zuvor miteinander geschlafen oder geduscht. Es hatte sich immer wunderbar angefühlt. Mittlerweile war sich Jessica sicher sich in ihre beste Freundin verliebt zu haben. Sie wusste nur nicht so genau wie sie ihr das mitteilen sollte. Sie war nervös und unsicher, wollte aber im Prinzip sehr gerne offiziell mit ihr zusammen sein.
Als sich die Gelegenheit kurz vor ihrem Ankommen in London bot, dass sie alleine im Abteil waren, griff sie nach Gracies Händen und sagte: „Ähm… ich muss dir etwas gestehen!" Gracie legte den Kopf leicht schief und sah sie an. Jessica wurde leicht rot und murmelte: „Ich habe mich in dich verliebt, bitte sag mir das du ähnlich empfindet!" Gracie grinste und nickte eifrig. „Oh Jessica, das ist ja wunderbar …", sagte sie und klopfte auf ihren Schoß. Jessica strahlte über ihr ganzes Gesicht und kletterte auf den Schoß ihrer Freundin.
Gracie schlang ihre Arme um sie und streichelte ihren Rücken. „Ich liebe dich Süße!", murmelte sie und bat sie dann sie zu küssen. Jessica rückte näher an Gracie und drückte dann ihren Mund auf den ihrer Freundin.
Im alternativen Universum Teil 10r (Lily und James):
Um knapp drei Uhr Nachmittags erreichten sie endlich London und der Hogwartsexpress hielt auf dem Bahngleis 9 ¾. James stand überglücklich auf und hielt Lily seine Hand hin. Sie ergriff diese und ließ sich hochziehen. „Süße, ich liebe dich!", sagte James und küsste Lily in Mitten des Abteils seiner Freunde. Lily lächelte glücklich und sagte: „Lass uns schnell rauskommen, sonst sind die Gänge total verstopft und es dauert so ewig!" James nickte, griff seinen und ihren Koffer und verließ schnell das Abteil. Mit ihr zusammen lief er den Gang entlang und trat Augenblicke später aus dem Zug.
Der letzte Tag in Hogwarts (Lira und John):
Lira verließ mit ihrem Freund John zusammen den Hogwartsexpress und sah sich nervös nach ihren Eltern um. Sie hatte Angst ihnen gegenüber zutreten und drückte Johns Hand fest. „Ich bin bei dir!", sagte er und flüsterte leise: „Ich liebe dich Lira!"
Sie antworte: „Ich liebe dich auch John!"
Plötzlich standen zwei sehr streng dreinblickende Gestalten vor ihnen und versperrten ihnen den Weg. Lira hob ängstlich den Blick und sagte leise: „Mutter, Vater!"
