Kapitel 301 (26.06.1978 | 1AU)

Liras Vater trat wütend auf sie zu und wollte die Hand seiner Tochter mit Gewalt von Johns trennen, doch dieser ließ das nicht zu und schubste ihn zurück. „Bitte trennt mich nicht von Lira!", sagte John und zog seine Freundin enger an sich. Liras Mutter zog nun ihren Zauberstab und richtete ihn auf John. Mit gefährlich leiser Stimme sagte sie: „Lass sofort meine Tochter los du widerliches Schlammblut!" Lira öffnete den Mund, doch John war schneller und sagte: „Lira, nimm meinen Zauberstab und lege ihn auf den Boden vor deinen Eltern!" Lira und ihre Eltern sahen ihn verwundert an doch schließlich als er seine Bitte noch einmal wiederholte, tat seine Freundin was er verlangte.

Als dies geschehen war ließ er Liras Hand los und kniete sich auf den Boden. Mit ruhiger und gelassener Stimme sprach er nun zu Liras Mutter. „Ihr denkt ich sei es nicht wert zu zaubern weil ich aus einer Mugglefamilie stamme! Ihr glaubt ich sei von Natur aus dümmer und allgemein minderwertig von einer Reinblütigen wie euer Tochter geliebt zu werden!" Er schwieg kurz und wischte sich einige Tränen die gerade seine Wangen hinab fließen herunter, dann fuhr er fort: „Obwohl ich Euch oder anderen Menschen nie in meinem Leben irgendetwas fieses angetan habe, hasst ihr mich und wollt mir nicht einmal eine Chance geben meinen Wert zu beweisen!"

Lira wollte an dieser Stelle etwas sagen, doch John unterbrach sie: „Nicht jetzt Süße, warte kurz!" Eben hatte er kurz zu seiner Freundin geschaut, doch jetzt blickte er wieder zu ihren Eltern. Er sah ihnen jetzt abwechselnd direkt in die Augen und sagte: „Ich verzichte auf meine Zauberkünste und auf alles andere im Leben was mir Freude machen könnte, doch niemals auf Lira. Ich liebe sie und wenn ihr unsere Beziehung also nicht akzeptieren wollt oder könnt, dann …" Er erhob sich nun und griff wieder nach Liras Hand.

Mit wütend-trotziger Stimme sagte er nun: „… dann, … dann müsst ihr uns oder einen von uns schon töten um uns von einander zu trennen!"

Kapitel 302

Lira war mehr als nur überrascht von dem Auftreten von John. Doch noch viel verwunderter war sie von der Tatsache, dass ihre Eltern ihm erstens zugehört hatten und zweitens nicht gleich nach nachdem er geendet hatte in schallendes Gelächter ausgebrochen waren. Noch immer hatte weder ihre Mutter noch ihr Vater ein Wort gesagt, sie starrten ihren Freund nur mit zu Schlitzen verengten Augen an.

Nach einer längeren Weile wandte sich ihre Mutter an Isaac und fragte in etwas im Flüsterton. Wegen des allgemeinen Lärms um sie herum konnte sie allerdings nicht verstehen was. Einen Augenblick später fokussierte ihr Vater John mit einem sehr scharfen Blick. Lira spürte wie ihr Freund plötzlich zu zittern begann, was ihr eine Vermutung gab, was ihr Vater da gerade tat. Sie öffnete schon den Mund um ihn aufzufordern damit aufzuhören, als er seine Augen schon schloss und sich dann, Sekunden später an Evelyn wandte.

Er flüsterte ebenfalls, auch ihn konnte Lira nicht verstehen. Ihre Mutter steckte daraufhin ihren Zauberstab wieder ein und sah zu ihr. Mit neutraler Stimme fragte sie: „Wenn du mit ihm zusammenbleiben willst wirst du aus der Familie ausgestoßen, ist dir das klar?" Sie nickte mit gesenktem Kopf und sagte: „Das ist mir klar, aber das bin ich bereit zu akzeptieren!"

Ihre Mutter nickte und wollte gerade wieder etwas sagen, doch John unterbrach sie schnell: „Ihr müsst das nicht tun, es gibt nicht nur zwei Seiten einer Münze. Klar in den allermeisten Fällen landet eine Münze zwar auf der einen flachen oder der anderen flachen Seite, aber in einem extrem extrem geringen Fall der Fälle bleibt sie vielleicht auf dem Rand stehen." Er löste sich aus der Hand seiner Freundin und trat bis direkt vor Evelyn, dann sagte er bittend: „Auf unsere Situation bezogen flehe ich Euch an Lira nicht auszustoßen. Lasst die Münze noch etwas auf dem Rand stehen und gebt mir eine ehrliche Chance meinen Wert als Mensch zu beweisen, losgelöst von euer bisherigen Meinung über Muggle." Er bückte sich und nahm seinen Zauberstab. Diesen reichte er Evelyn und sagte: „Ich gebe euch das wertvollste was ich persönlich besitze als Pfand, behaltet es solange wie die Münze noch nicht gefallen ist!"

Erneut war es ziemlich still und erneut fühlte sie diese Anspannung in der Luft. Warum tat John das, es hatte doch sowieso keinen Zweck. Sie hatte sich mittlerweile schon in ihr Schicksal ergeben. Sie würde ihre Familie verlieren, doch immerhin würde sie auch nicht mit Gewalt von ihrem Freund getrennt werden.

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Nach einer kurzen (aber gefühlt sehr langen) Weile geschah etwas womit sie niemals gerechnet hätte. Anstatt einfach an sie gerichtet fortzufahren wandte sich ihre Mutter an John. „Du bist extrem hartnäckig und optimistisch und du hast keinen blassen Schimmer wie unwahrscheinlich es ist, dass sich an meinen Einstellung zu dir oder zu Mugglen im Allgemeinen irgendetwas ändern wird… Aber ich bewundere deine Überzeugungskraft, ich werde Lira also heute nicht verstoßen!"

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Sie sah mit großen Augen auf ihre Eltern und fragte verunsichert: „Wirklich?" Ihre Mutter nickte und ihr Vater tat es nach kurzem Zögern auch. Evelyn sagte nun: „Verabschiede dich jetzt von deinem Freund und komm dann zu uns, wir warten dort drüben auf dich." Ihre Mutter deutete auf eine Gruppe von anderen Eltern. Kurz darauf waren sie und John alleine. Sie trat dicht zu ihm und schlang ihn fest in ihre Arme. Ihren Kopf an seinen Hals pressend begann sie aus purem Glück zu schluchzen. Freudentränen liefen ihre Wangen herunter und sie versuchte mehrmals etwas zu sagen, scheiterte jedoch jedes Mal.

„Wir dürfen zusammenbleiben, ist das nicht großartig?", fragte John und streichelte über ihre Wangen. Sie nickte und flüsterte dann heiser: „Danke! Danke dafür das du meine Familie gerettet hast? Ich ähm… ich, Ich… meine" Sie stoppte in ihrem Gestotter und atmete tief ein und aus, dann versuchte sie es erneut: „Ich weiß nicht wie du das hinbekommen hast, aber ich bin so glücklich, dass ich noch beides habe, danke!" Sie stellte sich auf ihre Zehnspitzen und küsste ihn zärtlich.

Einige Sekunden später löste sie sich von ihm und murmelte leise: „Ich will meine Eltern nicht zulange warten lassen, aber versprich mir, mir bald zu schreiben, okay?" John nickte und sagte noch: „Ich schwöre dir noch heute Abend eine Eule zu dir zu schicken, apropos deine Adresse bräuchte ich noch!" Sie nickte und schrieb sie ihm auf. Dann umschlang sie ihn noch einmal und küsste ihn innig.

„Ich liebe dich John!", rief sie noch als sie rückwärts in Richtung ihrer Eltern lief und warf ihrem Freund eine Kusshand zu.

Kapitel 303

Airi streckte den Arm aus und strich mit den Fingern vorsichtig über die Inschrift. „Cataleya …", flüsterte sie leise. Ihr kam der Name so bekannt vor. Als ob er irgendwie ein Teil von ihr wäre. Doch woher kannte sie ihn? Ihr war plötzlich so als höre sie eine Frauenstimme aus weiter Ferne wie sie nach diesen Namen rief. Sie fasste sich an die Stirn… diese Stimme?

Sie spürte plötzlich wie sich ein Arm um sie legte und sie hörte eine Jungenstimme die leise sanfte Worte zu ihr sprach. Sie wusste gerade nicht wer das sein sollte, alle ihre Gedanken waren auf diese Stimme fixiert. Diese Stimme die sie irgendwoher kannte. Etwas in ihr sagte ihr, dass sie dieser Stimme vertrauen konnte. Ein Urinstinkt wie sie ihn vorher nie empfunden hatte. Nicht bei ihrer Mutter, ihrem Vater oder Kota!

Sie fing an das Moos aus der Inschrift zu kratzen. Langsam aber stetig sah der Grabstein hübscher und freundlicher aus. Sie fühlte eine tiefer Trauer als sie die Beschreibung dessen was dem Kind widerfahren war noch einmal las.

„Cataleya Fade …", flüsterte sie sehr leise.

Kapitel 304

Airi schloss kurz die Augen, dann sagte leise: „Ich muss zu diesem Dorf, zu Sar-Ki! Bitte hilf mir dort hinzukommen!" Mason streichelte über ihren Rücken und sagte: „Okay, aber warum …" Airi erhob sich und drehte sich zu Mason und den beiden Kleinen um. „Ich weiß nicht, aber etwas an diesem Namen ist sehr bedeutsam, für mich, für meine Erinnerungen und vielleicht auch für diese Welt!" Mason runzelte die Stirn doch nahm er ihre Hände in seine und drückte sie fest an sich. „Dann oh du meine wunderbare herrliche Göttin werden wir alles in unserer Macht stehende tun um dieses Dorf zu finden, das schwöre ich dir!"

Airi nickte und sah ihn dann plötzlich mit großen Augen an.

„Das hast du schon einmal zu mir gesagt, richtig?", fragte sie mit einer ängstlichen zitternden Stimme. Mason wusste zuerst nicht wo sie da sprach, dann aber glänzte etwas in seinen Augen und er fragte: „Du erinnerst dich an etwas?" Airi nickte zögerlich und murmelte: „Wir haben mit einander geschlafen!?" Mason nickte. Airi blieb kurz stumm, dann gab sie ihm einen Kuss. „Ich erinnere mich nur an wage Gefühle, aber ich hoffe das ein gutes Zeichen."

Einige Augenblicke hielten sie sich in den Armen, dann flüsterte Airi: „Lass uns jetzt zu den anderen zurück gehen und sie bitten uns bei der Suche dieses Dorfes zu helfen. Ich glaube irgendwie dort wichtige Antworten auf einige persönliche Fragen zu bekommen, die ich mir schon häufiger gestellt habe." Mason nickte, küsste sie noch einmal und sagte dann: „Los, lasst uns zurückgehen!"

Hand in Hand gingen sie also den Weg zurück, den sie zuvor gekommen waren.

Kapitel 305

Gerade hielt Aisha ihrem Freund die Gartenpforte auf und winkte gleichzeitig ihren Eltern zu, die am Wohnzimmerfenster standen und zu ihr hinaus blickten. „Ich hoffe du bist bereit!", sagte Aisha zu Max und griff nach seiner Hand. Er grinste leicht schief und meinte: „Das hoffe ich auch, aber spätestens jetzt wo mich deine Eltern vom Fenster aus gesehen haben gibt es wahrscheinlich kein zurück mehr, oder?" Aisha nickte und wollte gerade klingeln, als sich die Tür bereits öffnete.

Aisha umarmte zuerst ihre Mutter, dann ihren Vater. Im Anschluss drehte sie sich um und räusperte sich. „Das ist mein Freund Max! Max, das sind meine Eltern Ivy und Daylan!", stellte sie ihre Eltern und Max einander vor.

Ihre Mutter streckte Max eine Hand entgegen und hieß ihn ganz herzlich willkommen! Ihr Vater winkte sie nun herein und sagte derweil: „Wir haben bereits Tee und Kuchen gedeckt, folgt mir!" Aisha behielt Max' Hand in ihrer während sie ihren Eltern durchs Haus zum Wohnzimmer folgte.

Beim Essen fragte ihre jüngere Schwester: „Warum bist du eigentlich mit einem Jungen hier, bist du nicht lesbisch?" Ihre Eltern sahen das jüngere Mädchen böse an. Doch diese blickte nur aufmerksam zu Aisha und ergänzte noch eine weitere Frage: „Ich dachte du würdest eher mit Marry oder Phoebe kommen, wenn überhaupt!" Aisha lächelte und sagte dann: „Unsere Liebesgeschichte ist tatsächlich etwas seltsam, aber ich liebe Max und würde keinen oder keine lieber an meiner Seite haben als ihn." Millie bat sie ihre Geschichte zu erzählen.

Aisha grinste und nickte. „Okay, alles hat zu Silvester dieses Jahr angefangen …"

Kapitel 306

Nachdem Thea und Luca den Zug verlassen hatten fragte Luca seine Freundin: „Hey mein Engel, könntest du eventuell darüber nachdenken ganz ganz vielleicht unter den richtigen Umständen möglicherweise mit mir zu schlafen?" Er sah ihr liebevoll in die Augen und streichelte sanft ihren Rücken.

Thea sah ihn abschätzend an und grinste dann.

„Ja, könnte ich!", sagte sie und gab ihm einen Kuss. „Wirklich?", fragte er so über optimistisch, dass sie zu kichern beginnen musste. „Ja, ich schwöre dir ich werde darüber nachdenken!", sagte sie und grinste ihn mittlerweile breit an.

Luca wirkte nun zum ersten Mal skeptisch und fragte: „Du meinst es nicht ernst oder?" Er klang traurig und enttäuscht. Thea fühlte sich nun ertappt und nickte leicht. Er drehte sich nun um und sagte dann mit hängenden Schultern: „Ich gehe dann jetzt, bis dann!"

Sie legte ihm eine Hand auf seine Schulter und gab leise zu: „Das war nicht nett von mir, bitte verzeih mir!" Er sagte nichts dazu. Kurz war es still, dann seufzte sie und flüsterte leise: „Okay Luca, ich verspreche dir ernsthaft darüber nachzudenken ob ich mich schon bereit fühle Sex mit dir zu haben, okay?" Luca drehte sich zu ihr um und wollte etwas einwerfen, doch Thea ließ dies nicht zu indem sie schon etwas sagte noch ehe er seinen Mund geöffnet hatte: „Sag jetzt nichts, sonst ändere ich meine Entscheidung wieder. Mir ist diese Frage von dir in den letzten Wochen immer unangenehm gewesen, doch jetzt will ich ehrlich darüber nachdenken."

Sie umarmte ihn noch einmal, dann verabschiedete sie sich von ihm mit einen Kuss und lief zu ihren Eltern die bereits zwanzig Meter von Luca entfernt warteten.

Kapitel 307

Genau wie Jack es erwartet hatte war keiner von seiner Familie gekommen um ihn abzuholen. Er lächelte grimmig und drückte Jessicas Hand etwas fester. „Ich bin gespannt deine Eltern kennenzulernen!", sagte er und platzierte einen zarten Kuss auf ihre Hand.

Jessica umarmte ihn fest und küsste ihn direkt auf seinen Mund. Er hatte nicht erwartet, dass sie so etwas in der Öffentlichkeit machen würde, doch er war glücklich, dass er sich offensichtlich getäuscht hatte. „Ich liebe dich!", murmelte er und drückte sie nun fest an sich. Sie grinste in sich hinein und genoss die Nähe zu ihrem Freund.

Plötzlich wurden sie mit in einem intimen Kuss angesprochen. „Hey Jess, was machst du denn da?", fragte eine strenge Frauenstimme. Jessica löste sich sofort von Jacks Lippen und drehte sich mit roten Wangen zu ihrer Mutter um. „Ich, ich … ähm…", stotterte sie und versuchte nicht zu ihrem Vater zu schauen, das war unglaublich peinlich, wie sollte sie das bloß erklären.

Gerade als sie sich eine halbwegs tragbare Ausrede überlegt hatte fing ihre Mutter an zu lachen und lehnte sich halte suchend an ihren Mann. Diese grinste auch und erklärte aber seiner Tochter (die immer noch ziemlich verdattert aussah): „Es ist völlig okay das du deinen Freund küsst, wir haben uns nur einen kleinen Spaß erlaubt, weil er dich so exzessiv angefasst hat." Jessica wurde jetzt noch röter, das war ihr gar nicht aufgefallen.

„Lass uns nun nach Hause gehen!", schlug Charlotte vor und hackte sich bei ihren Mann ein. Mit ihrer freien Hand winkte sie ihrer Tochter und deren Freund zu.

Kapitel 308

Katie hielt Kurts Hände fest in ihren und bat ihn inständig: „Bitte versuch nicht Auror zu werden, ich habe Angst dich zu verlieren!" Kurt schloss seine Augen und flüsterte: „Aber ich will doch versuchen zu helfen, diese Ungerechtigkeiten, diese Vermisstenanzeigen und noch schlimmer die Todesmeldungen …" Katie drückte ihren Kopf gegen seine Brust und schluchzte leise. „Ich verstehe deine Motive, aber … aber …", murmelte Katie verzweifelt auf der Suche nach guten Argumenten.

Schließlich als ihr keines einfallen wollte ballte sie ihre Hände zu Fäuste und erklärte verbissen: „Dann werde halt Auror, aber dann folge ich dir eben in den Kampf!" Kurt wollte im ersten Moment etwas einwerfen, doch dann sah sie ihre tränennassen Augen und biss sich selbst auf die Zunge.

„Okay Süße, lass uns zusammen versuchen diese Welt zu einer besseren zu machen!", sagte er und verschränkte seine Finger mit ihren. Sie nickte meinte aber: „Wenn der krieg vorbei ist und wir noch leben sollten, hören wir beide auf Auroren zu sein und suchen uns eine friedliche Beschäftigung, einverstanden?"

Kurt nickte und sagte: „Einverstanden!"

Im Anschluss küssten sie sich fest und suchten zusammen ihre jeweiligen Eltern.

Kapitel 309

Peter verließ nervös an Phoebes Seite den Hogwartsexpress. Er fühlte sich nicht im geringsten Bereit dafür ihren Eltern entgegenzutreten. Was wenn sie ihn nicht mögen würden? Seine Freundin konnte seine Nervosität wohl spüren, dann sie drückte seine Hand etwas fester und murmelte: „Meine Eltern sind nett, also mach dir keine große Sorgen!" Peter fragte sie flüsternd was passieren würde, wenn sie ihn nicht mögen würden.

Phoebe blieb stehen und sah ihm fest in die Augen. Dann sagte sie: „Sie werden sich mögen, das verspreche ich dir!" Sie gab ihm noch einen sanften Kuss auf seine Lippen und ging dann weiter mit ihm. Peter schmeckte ihre Lippen noch immer und grinste leicht. Es war schon was tolles eine Freundin zu haben.

Aus dem Augenwinkel sah er seine eigenen Eltern und sagte: „Komm du erst einmal zu meinen Eltern, die stehen da Vorne!" Er zeigte auf zwei Gestalten ganz in der Nähe. Phoebe wurde plötzlich leicht rötlich auf ihren Wangen und murmelte stotternd: „Okay, aber … meinst du wirklich, ich …" Peter aber nickte nur und rief laut: „Mama, Papa!"

Als er bei seinen Eltern angelangt war sagte er voller Stolz: „Mama, Papa, das ist meine Freundin Phoebe! Schatz, das sind meine Eltern Maya und Sebastian!" Phoebe verbeugte sich mit knallroten Wangen und sagte nervös: „Ich ähm… ja, bin seine Freundin!" Seine Mutter ging zu ihr und drückte sie fest an sich. Mit weicher Stimme sagte sie: „Es ist schön dich kennenzulernen, Peter hat uns bereits einen Brief geschrieben, dass er jetzt eine Freundin hat, aber du bist noch schöner als ich es mir vorgestellt habe!" Sein Vater fragte: „Wir würden dich gerne zum Mittagessen einladen, hättest du darauf Lust?"

Phoebe wurde noch röter und überlegte nicht lange ehe sie antwortete: „Ja gerne, ich würde liebend gerne mit euch essen!" Sie murmelte noch leise: „Ich muss mich aber mindestens kurz bei meinen Eltern melden, bitte warten Sie hier!" Phoebe verbeugte sich nochmal und lief dann los.

Kapitel 310 (26.06.1978 | 2AU)

Eine halbe Stunde nachdem sie aus dem Hogwartsexpress gestiegen waren betraten James und Lily das Anwesen von James Eltern. Lily war ziemlich nervös, obwohl sie sich hier natürlich auskannte, war sie doch schon häufiger im Sommer oder auch im Winter hier gewesen. Sie drückte James Hand fest und schloss ihre Augen als sie Fußschritte hörte. Sirius der hinter ihr eintrat kicherte leise als er sah, dass Lily sich etwas hinter James versteckte.

Einige Sekunden später trat James Mutter Euphemia aus einem Nebenzimmer in die Halle. Sie kam auf die vier Jugendliche zu und sah einen nach dem anderen kurz an. Zuerst umarmte sie Lily und fragte: „Seit wann bist du wieder mit James zusammen?" Lily errötete leicht und murmelte: „Vor Zehn Tagen sind wir wieder zusammengekommen, doch dies wird unser letzter Versuch sein!" Euphemia grinste breit und meinte augenzwinkernd: „Ob das mal gut geht …" Dann wandte sie sich an Remus und Sirius. „Und ihr seid auch endlich ein Paar?", fragte sie und grinste breit. Remus wurde rot nickte aber. „Seit Januar ungefähr …", sagte er und legte einen Arm um Sirius Hüfte. Euphemia nickte zufrieden und bat sie dann sich die Schuhe auszuziehen. „Es gibt gleich Essen, beeilte euch also!", sagte sie und ging in Richtung Küche.

Als sie fünf Minuten später um den gemütlichen Tisch herum saßen und den köstlichen Nudelauflauf genossen fragte Euphemia: „Was ist eigentlich mit Peter? Wie geht es ihm und warum ist er nicht mit euch gekommen?" Sirius erklärte: „Er ist mit seiner Freundin bei ihr Zuhause, er hat mir aber extra aufgetragen dich von ihm zu grüßen!" Euphemia war erst überrascht, dann aber lächelte sie und meinte: „Wie nett von ihm an mich zu denken, ich hoffe wir werden seine Freundin auch bald kennenlernen!" James sagte an dieser Stelle: „Ganz bestimmt, spätestens wenn er das nächste Mal zu uns kommt, ohne Alice macht er quasi gar nichts mehr!" Remus nickte zustimmend.

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Nach dem Essen am recht späten Nachmittag saßen James und Lily in seinem Zimmer auf den Bett und hielten einfach nur Händchen. Sie hatte nicht so wirklich einen Plan was sie im Leben erreichen wollte. Sie wusste nur eines mit absoluter Sicherheit und das war, dass sie mit James zusammen bleiben wollte.

„Ich liebe dich Lily!", sagte James gerade.

Sie nahm ihren Kopf von seiner Schulter und drehte sich zu ihm um. Dann sagte sie mit vollster Überzeugung: „Ich liebe dich auch James!" Sie grinste ihn an und kletterte dann auf seinen Schoß. „Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich!", sagte sie und küsste ihn nach jedem Liebesgeständnis zärtlich. James umschlang sie fest und ließ sich rückwärts auf sein Bett fallen. Sie lag nun auf ihm und musste leicht kichern, weil diese Ausgangslage sehr häufig zu sehr bestimmten Aktivitäten führte.

„Was wenn deine Eltern plötzlich reinkommen?", fragte sie und schob sein T-Shirt etwas hoch. James atmete erregter ein und aus und murmelte: „Dann sehen sie uns halt wie wir Sex haben, das ist dann deren Problem nicht unseres, oder?" Lily gluckste und nickte. Dann richtete sie sich auf und zog sich ihr Shirt aus. James langte um ihren Körper herum und öffnete ihren BH. Nachdem dieser samt ihren Shirt neben seinem Bett auf dem Boden lag beugte sie sich wieder hinab zu ihm und verwickelte ihn in eine sanfte Knutscherei.