Kapitel 311 (26.06.1978)
Als Sirius zusammen mit Scarlett bei Potter Manor ankam war es knapp vier Uhr Nachmittags. Er klingelte und musste auch nicht lange warten, dann kam Euphemia und öffnete ihm. „Hey Sirius und Scarlett, schön Euch zu sehen!", sagte James' Mutter und lächelte sie kurz an. Sirius fragte sich für eine Sekunde warum sie so traurig wirkte, dann bekam er es plötzlich mit der Angst zu tun. „Wie geht es James? Hat sich sein Zustand verschlimmert?", fragte er sofort.
Euphemia zuckte mit den Schultern. „Wir wissen es nicht, wir haben ihn ebenso wenig besuchen dürfen wir du! Aber letzte Nacht hat es einen Angriff von Voldemort auf das Sankt Mungo Krankenhaus gegeben und noch ist unklar welche Abteilungen wie hart getroffen worden sind. Ich habe Angst das ihm etwas passiert sein könnte!"
Sirius ballte seine Hände zu Fäusten und wünschte sich, er könnte jetzt irgendetwas tun, doch was!?Außer Dumbledore, dem Zaubereiminister und wahrscheinlich dem Chefheiler vom Sankt Mungo hatte wahrscheinlich keiner Zugang zu den ‚verschwundenen Schülern' die an dieser merkwürdigen ansteckenden Krankheit litten. Er umarmte Euphemia kurz und murmelte: „Wir können nichts tun oder?" Sie nickte stumm und bat sie dann herein.
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Etwas später am Tag saß Scarlett bei Sirius auf dessen Bett und versuchte ihren Verlobten etwas zu beruhigen. „Ich bin mir sicher es wird alles gut werden! Ich bin bei dir!", sagte sie und hielt seine Hand. Sirius dankte ihr leise und schlang seine Arme um sie. Leise murmelte er: „Ich habe die letzten Monate eigentlich durchweg nicht so wirklich geglaubt dass Dumbledore uns da die ganze Wahrheit gesagt hat, ich habe vermutet, dass da noch mehr hinter steckt …" Scarlett sah ihn fragend an: „Warum sollte Dumbledore lügen?" Sirius antwortete sofort: „Keine Ahnung, aber mein Gefühl hat mir gesagt, dass James nicht in Gefahr schwebt!" Er löste sich von Scarlett und flüsterte ängstlich: „Aber was wenn mich mein Gefühl getäuscht hat!?"
Scarlett rückte wieder näher zu ihm und umarmte ihn wieder. Dann sagte sie mit Angst aber auch mit Stärke: „Lass uns versuchen ins Sankt Mungo zu gelangen und herauszufinden wie es deinem Freund geht, vorausgesetzt er ist überhaupt da …"
Kapitel 312 (27.06.1978 | 1AU)
Ungefähr gegen Mittag des nächsten Tages erreichten James, Lily und die anderen das Dorf welches Airi unbedingt besuchen wollte. James sah sich die abgebrannten Ruinen der Häuser traurig an. Es erinnerte ihn stark an das Dorf von wo sie Ben und Kira mitgenommen hatten. Er legte einen Arm um Lily und murmelte: „Dieser Grabstein den Airi uns gestern gezeigt hat, das arme Kind ist gerade einmal eineinhalb Jahre alt geworden …" Er seufzte und fragte Airi dann: „Was willst du hier den finden?"
Airi zuckte mit den Schultern. „Irgendetwas was meine Erinnerungen weckt, denn irgendwoher kenne ich diesen Ort obwohl ich so weit ich weiß niemals hier gewesen bin!" Lily fragte: „Und wie können wir dir helfen?" Airi zuckte erneut mit den Schultern und sagte: „Weiß nicht, zeigt mir auffällige Stellen jeglicher Art, es könnte schließlich alles mögliche sein." Sie verteilten sich also und suchten jeder für sich nach etwas was hervorstach.
Nachdem sie bereits einige Stunden gesucht hatten rief plötzlich Zara laut nach Airi. Auch die anderen kamen um zu sehen, was Zara gefunden hatte. In der Nähe eines bis auf die Steinmauern niedergebranntem Haus kniete Zara und hielt eine Kette in Händen. Airi kam zu ihr und fragte: „Was hast du gefunden?" Zara erhob sich und zeigte Airi die Kette.
Auf der Kette stand: ‚Kleine Schwester C[unleserlich]le[unleserlich] [unleserlich]de'
Airi betrachtete die Kette kritisch, das meiste des Namens war schwer bis kaum leserlich, doch einzelne Buchstaben konnte man entziffern. Airi hatte das Gefühl diese Kette schon einmal gesehen zu haben, doch sie hatte nicht den blassesten Schimmer wo … oder auch wann?
Kapitel 313 (24.06.1962 | 1AU)
Rückblick:
Sie lag am Boden und konnte sich nicht bewegen. Etwas lag auf ihrem Fuß und ihre Schläfe pochte schmerzhaft. Sie sah sich um, doch nirgendwo war jemand zu sehen, nur Feuer und Flammen. Sie hustete und versuchte etwas zu rufen, doch nur ein Röcheln entwich ihren Lippen. Wo waren ihre Eltern und ihre große Schwester? „Bitte bitte es schmerzt so, ich brauche Hilfe!", flehte sie in Gedanken und spürte gleichzeitig wie ein Tropfen Blut an ihren Wangen hinab floss. „Hilfe! Hilfe!", schrie sie in Gedanken. Was ging hier nur ab, warum hatte es plötzlich überall angefangen zu brennen und wer waren diese Männer gewesen die schreiend durch ihr Dorf gelaufen waren. Warum hatten sie die Leute sie vom Sehen kannte geschlagen und wo war ihre Mama…
„Mama …", brachte sie nun zum ersten Mal wirkliche leise Worte zustande. „Mama!", röchelte sie nun etwas lauter.
Doch niemand kam! Allgemein war es ziemlich still seit dem die Männer wieder abgehauen waren. Sie hatte keine menschliche Stimme mehr gehört seit dem die Schrei verklungen waren. „Mama …", rief sie noch einmal. Dieses Mal hörte sie eine leise Antwort.
„Cataleya, ich komme!", rief ihre ältere Schwester. Sie war also noch da.
Es dauerte nur einige Minuten, dann stand Livi vor ihr. Sie sah ziemlich mitgenommen und erschöpft aus. Ihre Kleidung hing nur noch in Fetzen von ihrem Körper und Blut tropfte aus einer großen Wunde an ihrem Oberschenkel. „Cataleya, da bist du ja! Gut das du noch lebst, hast du Airi gesehen?" Sie murmelte: „Sie war bei mir, aber jetzt ist sie weg …" Livi bückte sich zu ihr und schrie dann plötzlich entsetzt auf. Cataleya zuckte erschreckt zusammen, so hatte sie Liva noch nie schreien gehört. „Was ist los?", fragte sie sie also.
Ihre ältere Schwester flüsterte mit Tränen in den Augen: „Airi ist tot, sie liegt über die, sie …" Weiter kam sie nicht, denn plötzlich schlug jemand der sich plötzlich von hinten genährt hatte etwas gegen Livas Kopf, worauf diese zusammensackte. Cataleya schrie und presste ihre Augen panisch zusammen.
Kapitel 313 (27.06.19781AU)
Airi, welche kurz nachdem sie die Kette von Zara bekommen hatte eine Art Vision gehabt hatte, richtete sich nun wieder auf und drückte sich ihre Hand auf die schmerzende Schläfe. Was war das? Warum hatte sie Visionen von diesem Mädchen? Und warum hatte sie ihren eigenen Namen gehört? Sie schüttelte den Kopf und versuchte ihre Gedanken zu ordnen.
Sie sah sich um, wo könnte die Stelle gewesen sein wo sich die Ereignisse aus ihrer Vision ereignet hatten? Nach nur wenigen Sekunden fiel ihr Blick auf die zwei Häuser vor ihr. Sie sahen genauso aus wie die aus ihrer Vision. Das hieß doch aber, dass … Sie bückte sich und tastete die Erde um sie herum ab. „Was suchst du?", fragte Mason und kniete sich neben sie. Sie murmelte leise: „Irgendetwas was mir erklärt warum mir alles so seltsam vertraut erscheint, ein Zeichen, irgendetwas …"
Den ganzen Tag über blieben sie im zerstörten Dorf, bis sie endlich etwas fanden. In einem Steinhaus das fast doppelt so groß war wie alle anderen Häuser hatten sie eine versteckte Luke gefunden. Sie wunderten sich zwar, dass keine Plünderer diese schon längst entdeckt hatten, aber vielleicht trauten sich die Menschen aus der Hafenstadt ja auch nicht hier her. Airi kniete sich hin und versuchte die Luke zu öffnen, doch das Schloss saß fest und ließ sich nicht öffnen. „Wie sollen wir denn jetzt da rein, das scheiß Teil sitzt zu fest?", fragte Airi.
Charlie trat nun vor und zog sein Schwert Orchidee aus der Scheide. [Anmerkung des Autors: Entschuldigung, dass ich komplett vergessenen habe, dass Charlie im Kapitel 124 ja ein Schwert von No-Ma-Ni bekommen hatte. Auch habe ich vergessen, dass Zara seid demselben Kapitel einen Besen hat ;)] „Lass mich mal, vielleicht lässt sich das Schloss ja aufbrechen!"
Airi trat beiseite und tatsächlich bekam Charlie so das Schloss frei.
Kapitel 315
Charlie klappte die Luke auf und trat wieder zurück. „Du darfst zuerst Airi!", sagte er und steckte sein Schwert zurück in seine Scheide. Airi dankte ihm und trat nervös vor. Vorsichtig tastete sie mit ihren Füßen in der Dunkelheit. Lily trat vor und murmelte: „Lumos!" Dank des Lichts das nun von ihrer Zauberstabspitze her leuchtete konnte Airi die wacklige Leiter sehen, welche in einen kleinen Raum führte.
Als sie unten angekommen war bat sie Lily zu ihr zu kommen. „Ich glaube mehr passen hier nicht rein, entschuldigung!", ergänzte sie. Lily kletterte zu Airi und sah sich ebenfalls neugierig um. Sie befanden sich in einen kleinen zwei mal drei Meter großen Raum der wie ein winzige Wohnung eingerichtet war. Es gab ein enges Bett, einen kleinen Schreibtisch und ein Art Toilette die in der Wand eingelassen war. Auf dem Stuhl am Schreibtisch saß ein Skelett eines erwachsenen Mannes. Airi bahnte sich einen Weg durch unzählige Spinnennetze und griff nach einem Buch, welches vor dem Toten auf den Schreibtisch gelegen hatte.
In einer schwer leserlichen Schrift stand dort: Albert Kenneth's Tagebuch
Lily kam näher zu Airi und leuchtete über ihre Schulter. „Lass uns reinschauen, vielleicht können wir so herausfinden, was hier genau passiert ist?", schlug Lily leise vor. Airi strich den gröbsten Staub vom Buch und schlug die letzten Seiten auf. In einer noch schwerer zu lesenden Hanfschrift stand dort etwas von einem Überfall, von unbekannten Söldnern und davon wie er (wahrscheinlich der Bürgermeister) sich versteckt hatte, als einige dieser Söldner sein Haus geplündert hatten. Dann war eine halbe Seite frei … Airi blätterte eine Seite weiter, dort ging es mit einem Eintrag vom Abend des selben Tages (immer noch am 24. Dezember 1246) weiter. Diesmal war die Schrift etwas besser zu entziffern:
Einige Stunden nach dem Überfall ist einer der Söldner zurückgekehrt, wahrscheinlich um noch einmal nach Beute zu sehen. Dieses gierige Dreckspack! Ich habe mich seit dem Überfall nicht aus meinem Haus getraut, bin wirklich ein beschissener Bürgermeister …
Ich habe am Fenster gestanden und beobachtet wie dieser Wichser ein Mädchen das anscheinend überlebt hatte niedergeschlagen hat, einfach so von hinten mit einer Keule. Dann hat er sich gebückt und ein anderes Mädchen hochgehoben. Sie muss ebenfalls noch gelebt haben, denn sie hat laut um Hilfe geschrienen. Aber feige wie ich bin habe ich natürlich nichts gemacht, wie konnte ich jemals in dieses Amt gewählt worden sein!?
Das Mädchen hat laut „Airi ist tot! Hilfe! Airi …", geschrien, ich vermute es hat sich um das zweite Kind des Pfeilmachers Jaxon Fade gehandelt. Wie war noch gleich ihr Name … Ach richtig Cataleya. Ihre Mutter hat Amber Fade geheißen!
Weil ich Jammerlappen wahrscheinlich am Tod dieser Familie und speziell dieser drei Mädchen schuld bin halte ich ihre Geschichte hier fest, für die Nachwelt …
Kapitel 316
Airi zitterte als sie diese Zeilen las, alles um sie herum fing sich an zu drehen und plötzlich fiel sie rückwärts zu Boden.
Sie befand sich wieder am Boden im Körper von Cataleya. Der Mann der eben gerade Liva zu Boden geschlagen hat bückte sich nun zu ihr und hob sie hoch. Sie schrie so laut sie konnte. Sie hatte Angst und hatte gerade erfahren, dass ihrer kleinen Schwester etwas schreckliches widerfahren war. Liva hatte gesagt sie sei tot! Sie wusste zwar nicht ganz genau was dies hieß, doch ihrem Gesichtsausdruck nach zu erteilen, den sie gehabt hatte bevor diese Typ sie niedergeschlagen hatte, musste es etwas schreckliches sein.
Sie schrie deshalb laut den Namen ihrer kleinen Schwester und hoffte irgendjemand würde sie hören und retten.
Doch nichts geschah, einzig der Mann lachte und sagte: „Airi heißt du, ha! Da wird sich mein Meister und Diener des Göttervaters freuen!"
Airi fuhr senkrecht auf als sie die Worte des Mannes verarbeitet hatte. ‚Göttervater', dass musste eine Anspielung auf ihren Vater sein. Sie sah sich um und erblickte ihre Freunde, die um sie herum im Gras knieten. Sie setzte sich auf und rieb sich ihren schmerzenden Kopf. Sie lag in der Nähe des Dorfes …
Kapitel 317
Airi erhob sich und bat Mason ihr eine Hand zu geben. Sofort trat Mason vor und griff nach ihrer Hand. Airi ging stumm und grübelnd durchs Dorf und versuchte alle Puzzleteile richtig zusammenzufügen. Mason ging stumm neben ihr und die anderen warteten am Rand des Dorfes.
Nach einigen Stunden, die Sonne war bereits am Untergehen war Airi wieder bei den anderen und fing leise und ruhig an zu sprechen. „Ich glaube ich erinnere mich inzwischen wieder an fast alles. Nur eine winzige Weile bevor ihr mich zum ersten Mal gerufen habt liegt noch in Dunkelheit." Lily sagte: „Das ist gut, doch was ist jetzt mit diesem Dorf?" Airi nickte und meinte: „Ich bin mir inzwischen sehr sicher, dass dies mein Geburtsort ist, ich war wie es aussieht nie eine wirkliche Göttin, sondern bin hier als Mensch geboren. Meine Eltern waren wie es aussieht Jaxon und Amber Fade. Ich hatte zwei Schwestern mit den Namen Airi und Liva die hier beide ermordet worden sind. Wenn ich das mit dem ‚Göttervater' richtig deute geht all das zurück auf denjenigen, den ich den größten Teil meines Lebens als meinen echten Vater verehrt habe."
An dieser Stelle schwieg sie und senkte den Kopf. Leiser flüsterte sie: „Ich weiß nicht welche Rolle Kota bei all dem gespielt hat. Aber das will ich herausfinden …" Mason drückte ihre Hand und sagte: „Wir werden dich dabei unterstützen!" Airi dankte ihnen und schwieg dann wieder. „Wir sollten vielleicht zurück zur Stadt gehen, sonst ist es bald zu dunkel um den Weg zu finden!", sagte James plötzlich. Dem stimmten alle zu, weshalb sie nun aufbrachen.
Airi und Mason gingen etwas hinter den anderen. Sie sagte kaum etwas, sondern dachte nur nach. Einige Minuten nach ihrem Aufbrechen fragte Mason sie schließlich: „Darf ich dich zukünftig bei deinem Geburtsnamen nennen?" Airi sah auf und legte den Kopf leicht schief. „Warum?", wollte sie wissen. Mason nahm sie einige Momente Zeit ehe er antwortete, dann aber erklärte er: „Ich mag diesen Namen und du solltest dich zukünftig so nennen lassen, weil er von deinen wahren Eltern stammt, ich fände das passender als den Namen der dir von den Göttern gegeben wurde."
Airi überlegte kurz, dann lächelte sie und nickte. „Okay, ich mag deinen Gedankengang …"
Sie schwieg kurz, dann murmelte sie sehr leise und etwas nervös: „Ich bin Cataleya Fade!"
Kapitel 318 (15.07.1978 | 1AU)
Am späten Nachmittag des 15. Julis betrat Lira voller Vorfreude endlich ihren Freund wiederzusehen ein kleines Café im Herzen Londons. Sie sah sich ungeduldig um und strahlte auf, als sie John an einem der Tische im hinteren Teil des Raumes sah. Sie schlängelte sich zwischen den Stühlen und den Menschen die auf diesen saßen hindurch zu ihm. Noch bevor sie bei ihm angelangt war stand er auf und empfing sie mit einer festen Umarmung.
„Süße! Mein Herzblatt, es tut so gut dich endlich wiederzusehen!", sagte er und drückte seine Lippen auf ihre. Lira erwiderte seinen Kuss leidenschaftlich und flüsterte leicht außer Atem: „Ich habe dich schrecklich vermisst!" John streichelte ihren Rücken und fragte: „Bist du gerannt?" Sie nickte und erklärte: „Von der Seitengasse wohin ich appariert bin bis hierher. Ich konnte es einfach nicht länger aushalten, … ohne dich." John gab ihr noch einen Kuss und erkundigte sich dann wie es ihr in den letzten Wochen ergangen sei?
Lira seufzte ärgerlich auf und fing dann an zu erzählen: „Schrecklich, jeden Tag die selben lange Diskussionen über Muggle und was sie angeblich alles böses und dummes tun beziehungsweise getan haben. Manches davon stimmt vielleicht, aber es gibt auch unter Zauberer Verbrecher! Ich habe versucht ihnen das klar zu machen, doch sie finden immer neue ‚Argumente' die gegen dich und Muggle im allgemeinen sprechen." John legte eine Hand auf ihren Oberschenkel und sagte: „Ich sollte dich besuchen und versuchen sie zu überzeugen …" Lira nickte heftig, sah aber nicht zuverlässig aus. „Das wäre grandios, aber wahrscheinlich würden sie dich nicht einmal ins Haus lassen!" Sie seufzte wieder und hob dann ihre Hand und fragte den Besitzer des Café, der zuvor an einem Tisch in der Nähe gearbeitet hatte und nun zu ihnen kam, nach etwas zu trinken.
Nachdem beide etwas bestellt hatten sagte John mit überzeugter Stimme: „Ich werde Ihnen heute Abend einen Brief per Eule schicken, wo ich sie bitte mich morgen zu empfangen! Ich finde schon einen Grund den sie nicht ignorieren können, dann werde ich dir morgen helfen sie von uns zu überzeugen!" Lira sah ihn zwar etwas zweifelnd an, doch nach einigen Augenblicken lächelte sie und dankte ihm leise.
Kapitel 319 [P18]
Am 15. Juli hatte Luca bei Theas Eltern zu Abend gegessen und wollte gerade aufstehen um sich zu verabschieden, da hielt Thea ihn zurück und fragte: „Übernachte doch heute bei mir, willst du?" Luca sah sie überrascht an und nickte sofort. Sie lächelte zufrieden und beendete dann ihren Teller mit Nudeln. Als sie aufgegessen hatte erhob sie sich und sagte zu ihren Eltern: „Ich würde mich dann mit Luca zurückziehen …" Sie grinste nervös und wünschte ihnen dann noch eine gute Nacht! „Schlaft gut!", sagte ihre Mutter und lächelte sie an.
Thea führte ihren Freund also die Treppe hoch und in ihr Zimmer. Er sah sich sofort neugierig um, hier war er noch nie gewesen, sie konnte seine schweifende Blicke also verstehen. „Ich gehe jetzt duschen, du kannst dich ja solange umschauen!" Luca nickte. Als sie gerade ihr Zimmer verlassen wollte, fragte er aber noch: „Wo werde ich eigentlich schlafen?" Sie zwinkerte und antwortete: „In meinem Bett mit mir!" Dann schlüpfte sie in den Flur und einige Meter weiter ins Badezimmer hinein.
Zehn Minuten später kehrte sie zurück und sah Luca an ihrem Schreibtisch sitzen und einige Bilder durchgehen. Sie setzte trat im Bademantel bis direkt hinter ihn und hielt ihm dann seine Augen zu. „Hi, hier bin ich wieder!", sagte sie und ließ sich dann kichernd auf ihr Bett fallen. Er drehte sich im Stuhl herum und fragte nervös: „Darf ich wirklich bei dir schlafen?" Sie nickte und schlug dann vor: „Gehe Zähneputzen und komm zu mir, ich bin müde!" Luca stand also auf und ging pfeifend aus ihrem Zimmer.
Sie gluckste und freute sich schon auf sein überraschtes Gesicht wenn sie ihm sagen würde, dass sie heute Nacht mit ihm schlafen wolle. Sie erhob sich nun, hängte ihren Bademantel über ihren Schreibtischstuhl und bemerkte nun, dass sie ihre Kleidungsstücke im Bad vergessen hatte. Sie verließ also kurz ihr Zimmer und klopfte an die Badezimmertür. „Magst du gleich wenn du fertig bist meine Klamotten mitbringen?", fragte sie ihren Freund. Kurz war es still, dann antwortete Luca: „Ja klar!" Sie ging also zurück in ihr Zimmer und legte sich nackt in ihr Bett.
Kurze Zeit später kam Luca wieder in ihr Zimmer, legte ihre Sachen auf den Schreibtischstuhl und schlüpfte dann aus Hose und T-Shirt. „Ich darf doch in Unterwäsche bei dir schlafen oder?", fragte er. Sie nickte grinsend und fügte leise hinzu: „Du darfst sogar nackt bei mir schlafen!" Luca wurde rot im Gesicht und murmelte: „Nackt!?" Sie nickte und klappte ihre Decke soweit zurück, dass er sehen konnte, dass sie auch nichts mehr anhatte.
Er erschrak und stotterte: „Thea ich, ähm… Warum?" Sie wurde nun ebenfalls rot und murmelte unsicher: „Weil ich jetzt bereit bin mit dir Sex zu haben… Willst du das etwa nicht mehr?" Sie klappte die Decke nun wieder zurück und fühlte sich ziemlich merkwürdig. Luca sagte sofort: „Natürlich will ich mit dir Sex haben, das wünsche ich mir schon so lange …" Thea flüsterte mit einem nervösen aber neugierigen Zittern in der Stimme: „Dann zieh dich ganz aus und komm zu mir ins Bett!"
Sie beobachtete ihren Freund mit einem flauen Gefühl in der Magengegend wie er sich nun auch seine Unterhose runterschob und dann zu ihr unter die Decke kam. Als er Sekunden später neben ihr lag griff er vorsichtig nach ihren Händen und streichelte diese sanft. „Ich liebe dich!", murmelte er leise. „Ich liebe dich auch!", flüsterte sie und streichelte seinen bloßen Bauch. Ihre Hand wanderte immer tiefer bis sie schließlich sein Glied erreichte. Er stöhnte nun halblaut auf. „Ahh Thea, yeah!", keuchte er und legte seine Hände auf ihre Brüste. Seine Hände dort zu fühlen war merkwürdig aber schön. Sie schlang nun ein Bein über ihn und fing an seinen Oberkörper zu küssen.
Da sie durch ihre neue Position ihre Beine leicht geöffnet hatte, schob Luca nun eine Hand eben dort hin. Er streichelte ihre Schamgegend, was sie nun zum Keuchen brachte. Das fühlte sich so… so… gut an. Sie murmelte erregt: „Luca… das fühlt sich atemberaubend an!"
Nach einigen Minuten (Sie lag inzwischen unter ihm) spürte sie seinen Penis direkt an ihrer Vagina. Er streichelte sie dort und fragte leicht abgehackt: „Darf ich wirklich in dich eindringen?" Sie nickte heftig. Ja, wollte ihn in sich spüren … Alles bisher war schon angenehm gewesen, doch das würde wahrscheinlich nochmal um ein vielfaches intensiver werden. „Komm schon, ich habe doch bereits genickt, du darfst in mich eindringen!", brachte sie schließlich erregt hervor weil er immer noch nicht in ihr war. Er nickte. „Okay, dann werde ich das jetzt tun …" Sie sah ihm fest in die Augen und nickte erneut.
Nur wenige Sekundenbruchteile später tat Luca es dann und sie keuchte erregt aber glücklich auf.
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Eine halbe Stunde später lagen die beiden einfach nur friedlich nebeneinander. Thea hatte den Sex wirklich sehr genossen, so etwas aufregendes hatte sie noch nie empfunden. Sie verschränkte unter der Decke ihre Finger mit den ihres Freundes und murmelte: „Ich glaube ich werde in Zukunft häufiger mit dir schlafen, das hat mir gefallen!" Luca legte einen Arm um sie und küsste sie sanft. „Es war wunderbar, danke das du es mit mir ausprobiert hast!", sagte er und streichelte liebevoll ihre Brüste. Sie grinste und sah ihm verliebt in die Augen. Dann sagte sie: „Jetzt sollten wir aber schlafen, es ist schon ziemlich spät." Er war damit einverstanden und zog die Decke noch hoch zu ihren Köpfen. Während sie miteinander Sex gehabt hatten, war sie fast bis zum Fußende gerutscht.
„Schlaf gut mein Engel!", sagte Luca und gab ihr noch einen Gute-Nacht-Kuss. Dann schliefen sie recht bald in den Armen des jeweils anderen ein.
Kapitel 320 (15.07.1978 | 2AU)
Lily und James:
Etwas mehr als zwei Wochen nach dem Ende ihres letzten Jahres auf Hogwarts entschied sich Lily, dass sie auch weiterhin Quidditch spielen wollte. Sie war gerade zu Besuch bei James und saß mit ihm zusammen auf einem kleinen Sofa im großen gemütlichen Wohnzimmer. „James, ich weiß jetzt was ich aus meinem Leben machen will …", sagte sie gerade und griff nach den Händen ihres Freundes. Dieser grinste und fragte: „Du willst in die britische Quidditch-Nationalmannschaft, oder?" Lily sah ihn mit großen überraschten Augen an. „Woher weißt du das?", fragte sie.
James lachte herzlich auf und sagte dann: „Vielleicht weil du seit Jahren nichts lieber tust als zu fliegen und eine super Sucherin bist!" Lily errötete leicht grinste jedoch auch. Ja, ihre Leidenschaft für diesen Sport war wahrscheinlich schwerlich zu übersehen. Sie kletterte nun auf James' Schoß und murmelte leise: „Meinst du denn ich habe auch nur den leisesten Hauch einer Chance als Nationalspielerin akzeptiert zu werden?" James streichelte ihr über den Rücken und flüsterte: „Das wird dich viel Training kosten, doch wenn dein großer Traum ist, solltest du es auf jeden Fall probieren." Lily lächelte leicht und gab James einen sanften Kuss.
„Danke Liebling!", murmelte sie und streichelte seine Wange. „Mit dir an meiner Seite will ich es versuchen, aber du musst mir helfen, bitte!", fuhr sie flehentlich fort. James nickte und sagte: „Selbstverständlich mein Engel!" Dann küsste er sie und sagte dann: „Lass uns gleich rausgehen und etwas fliegen!" Lily strahlte ihn dankend an und sprang von seinen Schoß. „Yeah, lass uns trainieren!", rief sie voller Begeisterung.
Charlie und Severus:
Charlie lag mit seinem heimlichen Freund in seinem Bett und kuschelte mit ihm. Sanft fuhr er mit seiner Hand unter Severus T-Shirt und genoss das herrliche Gefühl diesen weichen Oberkörper berühren zu dürfen. „Ich liebe dich so sehr …", murmelte er und suchte die Lippen seines Freundes. Nach einigen Küssen widmete er sich der Hose des Jungens neben ihm und öffnete diese mit zitternden Fingern. Kurz darauf schob er seine Hand unter Severus' Unterhose und fing an seinen Penis zu massieren. „Ahh… das fühlte sich so gut an …", keuchte er in Gedanken und strahlte seinen Freund an.
Severus aber murmelte: „Nicht heute, ich fühle mich nicht danach!" Charlie löste seine Hand enttäuscht vom Penis seines Freundes und fragte ihn: „Was ist los, warum fühlst du dich nicht danach?" Severus rutschte zum Rand des Bettes und stand auf. Dann zog er sich seine Hose wieder hoch und knöpfte diese zu. „Ich weiß es nicht!", sagte er und drehte sich wieder um.
Charlie war immer noch ein Wenig enttäuscht, dass Severus nicht mit ihm Sex haben wollte, doch er nickte und stand auch auf. Dann ging er zu seinem Freund und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. „Liebster, könnten wir unsere Beziehung bitte bald offiziell machen?", fragte er und streichelte dem Jungen vor sich über den Rücken. Severus zögerte doch dann murmelte er: „Lass uns noch etwas warten, ich brauche noch ein Wenig Zeit!" Charlie nickte ergeben und küsste ihn noch einmal, dann sah er zu wie Severus sein Zimmer verließ.
Lira und Kurt:
Etwas mehr als zwei Wochen später trafen sich Lira und Kurt wieder. Er hatte sie in ein nettes kleines Café eingeladen und sie hatte diese Einladung angenommen. Sie musterte ihn mit aufmerksamen Augen und erinnerte sich an ihren Sex mit ihm, den sie in ihrer letzten Nacht auf Hogwarts mit ihm gehabt hatte. Er rührte gerade in seinem Kaffee herum und fragte sie schließlich: „Wirst du dich denn wieder mit mir treffen?"
Sie legte ihren Kopf schief und antwortete: „Vielleicht … Hängt davon ab wie mir diese Verabredung nach ein paar Tagen in Erinnerung bleibt." Kurt stand auf und setzte sich auf den Platz direkt neben ihr. Dort griff er nach ihren Händen und sagte: „Dann lass mich dir sagen wie sehr ich dich liebe. Du bist das beste Mädchen der Welt und noch nie hatte ich einen so guten Sex wie mit dir." Sie lächelte leicht und fragte gespielt beleidigt: „Du hattest vor mir schon einmal Sex mit einem Mädchen?" Kurt nickte nervös erklärte aber sofort: „Aber nicht häufig ich schwöre und jeder einzelne zuvor war läppisch im Vergleich zu dem mit dir." Lira musste nun kichern, weil er sie so bittend und ernsthaft ansah.
Das schien ihn zu verunsichern, was sie dazu veranlasste noch etwas mehr zu kichern. Nach einigen Minuten jedoch riss sie sich zusammen und sagte: „Du bist süß! Ja, ich denke ich werde mich wieder mit dir verabreden." Kurt atmete erleichtert ein und verschränkte dann seine Finger mit ihren. „Danke für diese Chance!", sagte er und gab ihr einen scheuen Kuss auf die Lippen.
