Kapitel 331 (16.06.1978 | 1AU) [島大陸]

Nachdem Kota verschwunden war blieb es eine Weile lang still. Alle anwesenden schienen zu verwirrt zu sein um zu sprechen. Schließlich war es Lily welche zuerst ihre Sprache wiederfand. Sie fragte mit einem Blick auf ihre Freunde: „Nun ähm… das war doch mal ein Haufen Informationen ziemlich kompakt serviert oder?" James nickte und stimmte seiner Freundin zu. Mit einem halben Grinsen meinte er: „Das kann man wohl sagen, doch immerhin wissen wir jetzt wie wir hoffentlich absehbar wieder nach Hause in unsere Welt kommen."

Cataleya stand mit besorgten Gesichtsausdruck von dem Stein auf, auf welchen sie bis eben gesessen hatte und sagte: „Das klingt alles sehr merkwürdig, ein Bruder von dem weder ich noch er etwas wussten, ein mächtiges Artefakt das gestohlen wurde und vor allem die Ermordung meines, ich meine seines Vaters!?" Sie schwieg kurz und meinte dann aber: „Lass uns nach diesem Portal schauen, ich will endlich mehr Antworten und vielleicht auch Beweise!" Weil sie auch sonst nicht wirklich eine Wahl hatten, stimmten die anderen Cataleya zu und folgten ihr tiefer in die Höhle.

Hinter der nächsten Biegung stießen sie auf einen etwas größeren Raum in dessen Mitte ein bläulich schimmerndes und leuchtendes Portal stand. Es war ungefähr so groß wie das Portal das in die Eingangshalle von Hogwarts führte fand James und sagte dies leise zu Lily. Diese lächelte etwas und flüsterte zurück: „Aber im Gegensatz zu den in Hogwarts wissen wir hier nicht wohin es uns bringen wird."

Freya deutete auf einige Kisten und Truhen zu ihrer Linken und fragte: „Und was ist das dort?" Die anderen hatten natürlich keine Ahnung, also gingen sie alle rüber und öffneten einige der Kisten. In manchen waren Pakete mit Trockenfleisch, in anderen Flaschen mit Wasser und in wieder anderen Tränke und andere nützliche Sachen. „Sieht fast so aus als hätte Kota hier etwas für uns vorbereitet, damit wir vorbereitet für das sind, was uns bevorsteht!", sinnierte Charlie und grinste breit.

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Nachdem sie viele Stunden später alles was nützliches in den Kisten gewesen war (fast alles) magisch verkleinert und vom Gewicht her verringert hatten, beschlossen sie nun bereit zu sein durchs Portal zu treten. Sie fasten sich alle an den Händen und traten mit einem etwas mulmigen Bauchgefühl durch das leuchtende Blau.

Kapitel 332[島大陸]

James, Lily und die anderen tauchten in einer kleinen dunklen Höhle auf. Hinter ihnen erlosch das Portal und somit war es nun stockfinster um sie herum. Doch es blieb nicht lange dunkel, denn sowohl Lily, James, Mason und Lexi wirkten stumme Lichtzauber. Nun konnten sie erkennen, wie klein die Höhle war wo sie aufgetaucht waren. Der Durchmesser konnte nicht viel mehr als einige Meter betragen. Ungefähr direkt vor ihnen befand sich eine enge Spalte die wahrscheinlich in das von Kota erwähnte Höhlensystem führte.

Zumindest hoffte James das. Er legte einen Arm um Lily und murmelte: „Ich glaube wir müssen diesen Spalt etwas vergrößern, sonst passt du da mit unserem Baby nicht durch!" Er grinste leicht und küsste ihre Hand. Lily musterte die Spalte kritisch und zog probeweise etwas den Bauch ein, doch wahrscheinlich hatte James da recht. „Wegen dem Kind will ich es lieber nicht versuchen!", sagte sie und legte auch einen Arm um James.

Mason umarmte Cataleya und flüsterte leise: „Du solltest dich da auch nicht durchzwängen müssen, meine arme zierliche Göttin …" Diese erwiderte seine Umarmung zärtlich und kniff ihn nur unauffällig in die Seite. Laut sagte sie mit weicher Stimme: „Ja mein Held, mach du den Weg für mich Frei, bitte!"

Charlie verschränkte seine Finger mit denen seiner Freundin und fragte diese leise: „Wenn wir hier raus kommen und zurück in England sind, würdest du dich dann mit mir verloben?" Lexi sah ihn überrascht an. „Du willst mich heiraten?", wollte sie wissen. Er nickte und errötete dabei leicht. Sie dachte zurück an den Tag wo sie im versteckten Tal miteinander geschlafen hatten. Damals als Freya und Zara erzählt hatten, sie würden heiraten wollen, hatte sie sich auch gefragt, ob sie Charlie theoretisch würde heiraten wollen. Und jetzt fragte er sie das …

Und würdest du?", fragte eine Stimme in ihrem Kopf.

Kurz schwieg sie, dann nickte sie. „Ja, ich würde mich mit dir verloben!", sagte sie mit stark klopfenden Herzen.

Freya und Zara hielten einander fest an den Händen und sahen auf die dunkle Höhlenspalte. „Was auch immer uns dahinter und generell in dieser Welt noch erwarten, ich liebe dich!", flüsterte Zara leise. Freya antwortete mit sanfter Stimme: „Ich liebe dich auch mein Engel!" Zara drehte sich zu Freya um und sah ihr einige Sekunden in die Augen, dann küsste sie ihre Freundin liebevoll.

James löste seine Hand nun aus Lilys und richtete seinen Zauberstab auf die Höhlenspalte. „Dreht euch lieber weg, dass könnte Splittern!", warnte er seine Freunde. Alle bis auf Lily folgten dieser Anweisung. Sie zog nun auch ihren Zauberstab und stellte sich direkt neben James. „Auf drei!", sagte sie und fing an runter zu zählen. Er hätte es eigentlich lieber gehabt wenn sie sich auch umgedreht hätte, aber an ihrer Seite jegliche Hindernisse zu überwinden klang auch romantisch.

Als sie bei Null ankamen wirkten sie beide einen leichten Explosionszauber und sprengten so ein gut zu durchquerendes Loch in die Felswand.

Nachdem sich der Staub gelegt hatte kletterten sie alle nacheinander durch dieses Loch und fanden sich in einem breiten dunklen Gang wieder.

Kapitel 333

Bellatrix Black verließ mit einem vorgetäuscht freundlichen Abschiedsgruß das Herrenhaus ihrer Familie und machte ein paar Schritte von der Tür weg, bevor sie mit einem lauten Knall disapparierte.

Sie landete in einem dunklen Wald auf einer Lichtung. Hier war ein geeigneter Punkt um ihren Feldzug wirklich zu beginnen. Sie wusste, dass sie sehr bald seine volle Aufmerksamkeit haben würde, doch brauchte sie diese auch um die restlichen Horkruxe zu finden. Sie griff in ihre Tasche und holte das Medaillon und das Diadem heraus und warf sie auf den Boden.

Es war harte Arbeit euch zu bekommen, doch jetzt … DUNKLER LORD, sieh was deine angebliche treuste Dienerin mit deiner Seele macht!

Sie zog ihren Zauberstab und richtete diesen auf die beiden Schmuckstücke. Dann beschwor sie das gefährliche und schwer zu kontrollierende schwarz-magische Feuer und verbrannte zwei von Voldemorts Horkruxe.

Kapitel 334

Am Nachmittag des 16. Julis betraten Katie und Kurt gemeinsam die Aurorenschule um sich eben bei dieser anzumelden. Katie hielt Kurts Hand und sah sich etwas nervös um. „Wohin meinst du müssen wir jetzt gehen?", fragte sie leise. Kurt sah sich nachdenklich um und rief dann einen etwas älteren Jungen, der gerade die große Treppe in der Mitte der Eingangshalle hochsteigen wollte zu: „Kannst du uns sagen, wo wir zur Anmeldung hin müssen?" Der junge Mann sah sich um und rief dann: „Erster Stock gegenüber von der Treppe ist das Sekretariat, geht dahin!" Kurt bedankte sich und wandte sich wieder seiner Freundin zu. „Komm mit lass uns hochgehen!", sagte er mit einem Grinsen.

Zusammen machten sie sich auf den Weg und gaben so einige Minuten später ihre Bewerbungsunterlagen bei einer netten blonden Frau ab, die diese auf einen Stapel von anderen Mappen und Unterlagen legte. „Sie werden in einigen Wochen darüber unterrichtet, ob sie angenommen worden oder nicht, bis dahin wünsche ich Ihnen alles gute!", sagte die Frau und lächelte sie an. Beide bedankten sich und kehrten nun zurück zum Ausgang.

Auf der Treppe nach unten stießen sie auf zwei werdende Auroren die leise miteinander sprachen. Der eine sagte gerade: „Gestern hat es einen Angriff in der Nähe von dem Haus meiner Eltern gegeben, keiner hat ihn überlebt!" Das Mädchen welches neben dem Jungen die Treppen hochstieg sagte mit trauriger Stimme: „Es ist wirklich scheiße, dass wir als unausgebildete Auroren so gar nichts machen können um zu helfen …"

Kurt blieb stehen und fragte die Beiden: „Als werdende Auroren darf man wirklich nicht helfen?" Die Angesprochenen blieben stehen und nickten. „Warum, willst du auch Auror werden?", fragte der Junge. Kurt nickte und erklärte: „Ich und meine Freundin haben uns gerade angemeldet!" Das Mädchen lächelte und sagte dann: „Wenn ihr helfen wollt, dann müsst ihr tatsächlich warten bis ihr fertig ausgebildet wurdet, dauert ungefähr drei Jahre also fröhliches Warten an uns alle!" Er grinste leicht und ging dann mit seiner Begleitung weiter.

Katie nahm die Hand ihres Freundes und ging mit ihm weiter. Er sagte nichts sondern murrte nur leise. Als sie vor dem Gebäude waren umarmte Katie ihn und küsste ihn leicht. „Es wird schon, irgendwie werden wir sicherlich helfen!", sagte sie nachdem sie sich von einander gelöst hatten.

Kapitel 335

Am späten Nachmittag des 16. Julis lagen Peter und Phoebe nebeneinander in seinem Bett und kuschelten miteinander. Phoebe hatte sich an ihn geschmiegt und streichelte leicht über seinen nackten Bauch. Er sah nervös auf ihre Finger die unter seinem T-Shirt waren und ihn zärtlich berührten. Seit einigen Tagen waren sie jetzt schon mehr als einen Monat zusammen, und doch zitterte er jedes Mal vor Nervosität wenn sie auf seinen Schoß saß oder ihn auf so eine Art und Weise berührte.

„Ich liebe dich Phoebe!", flüsterte er und streichelte etwas über ihre Schulter. Phoebe sah zu ihm hoch und lächelte ihn glücklich an. „Ich liebe dich auch Peter!", sagte sie und rückte näher zu ihn. Dann schwang sie ein Bein über ihn und lag so auf ihn. „Ich bin so glücklich, dass du meine Gefühle erwiderst, danke!", murmelte sie und fing an ihn liebevoll zu küssen. Peter stöhnte erregt auf, diese Nähe machte ihn wahnsinnig. Einige Sekunden später schob er ihren Rock etwas hoch und streichelte über ihren Po.

Sie löste sich etwas von seinen Lippen und fragte mit zitternder Stimme: „Willst du mich nackt sehen?" Peter errötete sehr stark und fragte mit leiser Stimme: „Du würdest dich für mich ausziehen?" Phoebe nickte und wurde nun auch tief rot im Gesicht. „Soll ich also?", fragte sie und legte eine Hand auf die Stelle seiner Brust an welcher sein Herz rasend schlug. Peter konnte nicht anders als schwach zu nicken. Bestimmt träumte er …

Phoebe erhob sich nun und ging schnell zu Tür. Hatte er das falsche gesagt? „Bitte geh' nicht!", sagte er mit flehender Stimme. Sie richtete ihren Zauberstab auf das Schloss und murmelte „Colloportus", dann kam sie zu seinem Bett zurück. Sie lächelte ihn nun an und begann sich ohne Eile aber auch nicht zu schnell zu entkleiden. Er schaute sie mit sehr großen und überraschten Augen an. Einige Augenblicke später war sie nackt. Mit Schamröte im Gesicht sah sie ihn an und fragte schließlich im leisen Flüsterton: „Und wie gefällt dir dieser Anblick?" Peter versuchte mehrmals den Mund zu öffnen, doch brachte er keine Wort-ähnliche Laute zu Stande.

Sie war soo hübsch und er würde sie zu gerne streicheln und nahe bei sich spüren, doch ihm fehlte jeglicher Mut irgendetwas anderes zu machen als bloß zu starren. Ihre Brüste und ihr Becken, alles sah perfekt aus.

Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit klopfte es an der Tür und seine Mutter fragte: „Habt ihr beide Lust mit uns Essen zu gehen?" Peter sah zwischen seiner nackten Freundin und der Tür hin und her und wünschte sich irgendetwas sagen zu können, doch er konnte nicht. Er wusste nicht einmal ob er jemals wieder würde etwas sagen können.

Kurz war es still, dann antwortete Phoebe für ihn. „Wir kommen sofort runter, gebt uns noch fünf Minuten!", sagte sie. Seine Mutter sagte: „Okay, wir warten im Auto auf euch!" Dann hörte man Schritte die sich entfernten. Phoebe setzte sich nun auf seinen Schoß und gab ihm einen innigen zärtlichen Kuss. Dann erhob sie sich erneut und zog sich schnell wieder an. Nun fühlte sich Peter auch langsam wieder ein kleines Wenig selbstbewusster. Er stand ebenfalls auf und wollte gerade etwas sagen, als Phoebe schon anfing. „Du bist niedlich wenn es dir komplett die Sprache verschlägt, das ist auch etwas was ich an dir liebe!", sagte sie und griff dann (sie war wieder komplett angezogen) nach seiner Hand.

Als sie bei der Haustür angekommen waren sagte er leise: „Irgendwann demnächst würde ich gerne mal mit dir Sex haben, aber nicht heute… Nur irgendwann demnächst, okay?" Phoebe kicherte und nickte. „Gerne, ich freue mich schon darauf!", sagte sie und gab ihm einen sanften Kuss.

Kapitel 336 [島大陸]

James, Lily und die anderen waren jetzt schon eine Weile zusammen unterwegs, da stießen sie auf eine Abzweigung. „Welchen Gang sollen wir nehmen?", fragte Freya und leuchtete in beide etwas hinein. „Beide sehen irgendwie nicht vielversprechend aus!", bemerkte Charlie und ergänzte: „Aber ich finde links sieht es weniger danach aus, als würde es noch tiefer gehen." Zara sagte: „Ich will nicht noch tiefer, die Luft ist jetzt schon unangenehm genug!" Lexi warf ein: „Egal ob tiefer oder nicht, wir haben ein Ziel, wir sollen doch diesen magischen Ring besorgen. Ich finde wir sollten alles notwendige tun, damit wir möglichst schnell wieder nach Hause können." Sie ging nun ein Stück in den rechten Gang und sagte dann mit einen Blick über die Schulter: „Aber wie wir am schnellsten zu dieser Anlage kommen weiß ich natürlich nicht!"

Lily kratzte sich am Kopf und meinte: „Kota hätte uns wirklich eine Karte geben sollen, aber vielleicht hat er selbst auch keine genaue Vorstellung wie man zu diesem See kommt." James nickte und erinnerte seine Freunde daran, dass Kota ja erzählte hatte, ebenfalls erst kürzlich von all dem erfahren zu haben. Cataleya sagte: „Wir beide durften nicht in den Norden, er kann also nur beim Belauschen dieses Warus erfahren haben, dass es diese Höhlenverbindung gibt." James legte seinen Arm sanft um Lilys Hüfte und sagte: „Ich hasse es so etwas auch nur vorzuschlagen, aber wahrscheinlich ist es am besten wenn wir uns aufteilen! Eine Gruppe folgt dem einen Pfad, die andere dem anderen." Lily seufzte nickte jedoch und sagte: „Ich stimme dem halb zu, wir sollten beide Gänge etwas erforschen, aber wir sollten uns definitiv nicht wirklich aufteilen." Sie schwieg kurz, dann erklärte sie ihren Begleitern was sie meinte: „Wir wählen jeweils drei für jeden Gang aus und der Rest von uns bliebt hier. Jeder ‚Spähtrupp' folgt dem jeweiligen Gang einige hundert Meter und kommt dann zurück. Im Anschluss entscheiden wir uns zusammen welchen Gang wir folgen."

Damit waren alle einverstanden. Sie wählten also zwei Dreiergruppen aus und fünf Minuten später starteten Lexi, Mason und Cataleya in den linken Gang und James, Freya und Zara in den rechten.

Kapitel 337

Cataleya ging zwischen ihrem Freund und Lexi, den sie selbst konnte ja keine Magie wirken. Ohne ihre Begleiter wäre sie komplett verloren. Und auch ihre einstigen Kräfte als Göttin gehörten nicht wirklich zu ihr. Sie war ja wie ihre Freunde auch nur ein Mensch.

Seit dem sie die Wahrheit über ihre Vergangenheit kannte hatte sie sich oft seltsam gefühlt. Es kam ihr immer noch manchmal merkwürdig vor ‚Cataleya' genannt zu werden, obwohl das der Name war, den ihre richtige Eltern ihr einst gegeben hatten. ‚Ihre richtige Eltern', sie fragte sich wie die wohl gewesen waren? Waren sie so nett und freundlich wie Kotas Mutter gewesen, an die sie sich zwar auch nur noch sehr wage erinnerte, aber wenigstens ein kleines wenig. Sie wünschte sich sie könnte Liva fragen, doch ihre ältere Schwester war sehr sehr wahrscheinlich genauso tot wie ihre Eltern. Ermordet von Söldnern auf Befehl des ‚Dieners des Göttervaters', dass hatte dieser widerliche Typ gesagt der ihre Schwester niedergeschlagen hatte.

Sie wollte unbedingt alles über ihr Geburtsdorf und deren Geschichte in Erfahrung bringen, was irgendwie möglich war. Das war sie ihren Eltern und Schwestern schuldig.

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Nach einer halben Stunde, gerade wollten sie zurückkehren ohne irgendetwas besonderes entdeckt zu haben, als Lexi plötzlich „Hey seht mal!" sagte und ein Stück weiter lief. Cataleya und Mason folgten ihr und standen Sekunden später vor einem markant ins Auge springenden Stein auf dem einige Zeichen eingraviert waren die Lexi und Mason nicht lesen konnten.

Cataleya aber sagte: „Das sind sehr alte Glyphen, ich kann sie kaum entziffern, aber ich glaube dieser Gang ist der Richtige und wird uns zur Anlage bringen." Mason sagte: „Dann lass uns zurückgehen und den anderen berichten was wir gefunden haben." Cataleya nickte und so machten sie sich auf den Rückweg.

Kapitel 338

James ging ganz Vorne und hielt seinen Zauberstab etwas vor sich. Sein Zauberstab erhellte ungefähr drei Meter des Ganges vor ihnen. Alles dahinter war pechschwarz. Wie aus weiter Entfernung hörte er leise Stimmen die von überall her kamen. „Hört ihr die auch?", fragte er seine Begleiterinnen. Zara murmelte: „Ja, mir scheint es fast so als kämen sie aus den Wänden und dem Boden." Freya blieb plötzlich stehen und sagte mit angstvoller Stimme: „Ich sehe etwas!"

James blieb stehen und sah zurück. Freya stand mit bleichem Gesicht einige Meter hinter ihm und Zara und sah mit großen starren Augen auf den Boden. Zara lief sofort zu ihr und legte einen Arm um sie. Auch James trat zurück und fragte: „Was siehst du?" Freya deutete auf den steinigen Boden und versuchte etwas zu sagen, doch keine Laute wichen aus ihrem Mund. Zara sah auf die Stelle am Boden wo ihre Freundin hinzeigte und murmelte: „Da ist doch gar nichts, wovor hast du Angst?" Freya versuchte es noch einmal zu beschreiben was sie da sah, doch sie konnte nicht, sie fühlte sich so schwach, sie …

In Zaras Armen wurde Freya nun Ohnmächtig. Diese hielt sie fest an sich gedrückt und sah entsetzt zu James. Dieser sagte: „Lass uns sofort zurückgehen! Was auch immer ihr Angst gemacht hat, wir sollten diesen Gang vermutlich nicht nehmen."

Kapitel 339

Lily saß neben Charlie auf dem Boden des Ganges und sah abwechselnd in den einen, dann in den anderen Gang. „Hoffentlich kommen sie bald wieder, ich mache mir etwas Sorgen um Lexi …", sagte Charlie leise. Lily lächelte und meinte: „Und ich mache mir Sorgen um James, aber auch um alle anderen. Ich bin schließlich immer noch Schulsprecherin …" Sie kicherte jetzt leise und ergänzte: „Wahrscheinlich hat Dumbledore schon längst einen neuen Schulsprecher ernannt!" Charlie murmelte: „Wenn überhaupt noch Schule ist, ich habe keine Ahnung welches Datum wir überhaupt haben, aber es könnte gut sein, dass schon Sommerferien sind." Lily nickte: Wenn die Zeit in ihrer und dieser Welt ähnlich verging, könnte dies wirklich stimmen … Es war schon alles ziemlich seltsam, doch eine Welt wie diese machte ihr immer noch weniger Angst als die Vorstellung eines Paralleluniversums. Die Idee, dass es da (wo auch immer sie jetzt gedanklich zeigen sollte) eine zweite Lily existierte die unter komplett anderen Umständen ein irgendwie ähnliches Leben zu ihrem lebte, fand sie beängstigend.

Nach einer Stunde ungefähr kamen die beiden Gruppen zurück. Lily sprang sofort auf als sie sah, dass James Freya auf seinen Schultern trug. „Was ist passiert?", fragte sie und half dabei das bewusstlose Mädchen auf den Boden zu legen. Sie zog sich ihre Jacke aus und legte sie zusammengefaltet auf den Steinboden, damit Freyas Kopf etwas weicher lag. James erzählte wie Freya plötzlich etwas ‚gesehen' hatte, was ihr eine schreckliche Angst eingejagt hatte. „Sie hat uns gar nicht mehr richtig wahrgenommen vermute ich, dann ist sie ohnmächtig geworden!", endete er seinen Bericht. Cataleya kniete sich zu Freya und betrachtete eingehend ihr Gesicht, dann erhob sie sich wieder und sagte: „Ich weiß es natürlich nicht, aber im südlichen Teil des Kontinents gibt es in tiefen Mienen Geisterähnliche Kreaturen die nur von bestimmten Personen gesehen werden können. Sie bewegen sich am Boden von unterirdischen Gängen und schauen der Sage nach ab und zu Menschen oder Zwerge starr in die Augen. Normalerweise sind sie friedlich, können aber gelegentlich auch ziemlich aggressiv werden."

Zara sah Cataleya entsetzt an und sagte: „Lass uns auf jeden Fall den linken Gang nehmen, ich will dort nicht wieder zurück!" Lily nickte und fragte nun Mason: „Was habt ihr entdeckt?" Mason erzählte von dem Wegstein den sie gefunden hatten. Lexi sagte: „Cataleya war sich nicht hundertprozentig sicher, aber sie glaubt diese Glyphen könnten so etwas wie ‚Phantasie' heißen. Für mich klingt das vielversprechend."

Da sie nun eine Entscheidung getroffen hatten machten sie sich auf den Weg zu diesem Wegstein. Dort angekommen beschlossen sie aus Müdigkeitsgründen für heute Schluss zu machen und sich schlafen zu legen. Charlie und Taza übernahmen die erste Wache, alle anderen legten sich schlafen.

Kapitel 340 (17.07.1978 | 2AU)

Luca und Stanley:

Am Morgen des 17. Julis wachte Luca etwas früher als gewöhnlich auf. Er spürte Stanleys warmen Körper an seinem eigenen. Einer seiner Arme lag um Stanley geschlungen auf seinen Rücken. Er fuhr mit seine Hand runter zum nackten Po seines Freundes und fing an ihn dort zu streicheln. Es war irgendwie seltsam, aber er fühlte sich im Moment echt nicht gut damit nackt neben einem Jungen im Bett zu liegen. Das ist dein Freund, du liebst ihn!, erinnerte er sich selbst, doch es half nichts. Ohne es wirklich zu wollen musste er sich vorstellen wie es wohl wäre mal mit einem Mädchen zu schlafen.

Bestimmt fühlt es sich ähnlich intensiv an in eine Vagina einzudringen wie in den Po seines Freundes. Er löste seine Hand nun von eben diesem und rutschte etwas weg von ihm. Wie kann ich es nur wagen an so etwas zu denken! Er setzte sich auf und betrachtete seinen Penis. Wie es wohl wäre wenn ein Mädchen diesen in den Mund nehmen würde? Er sollte sich ohrfeigen und seinen Kopf gegen die Wand schlagen, warum hatte er solche Gedanken?

Fünf Minuten später stand er in der Dusche und lehne an der Wand. Während er sich im Folgenden selbstbefriedigte dachte er nicht wie früher an irgendwelche Jungen oder wie in den letzten Monaten an seinen Freund, sondern an ein Mädchen aus seiner Nachbarschaft.

Phoebe und John:

Am Morgen des siebzehnten Juni klingelte John mit schnell schlagendem Herz an dem Haus, wo Phoebe wohnen sollte. Zumindest wenn er die Adresse richtig gelesen hatte. Nach der Ankunft des Hogwartsexpresses in London hatte sie ihm diese auf einen kleinen Zettel aufgeschrieben und ihm erlaubt sie mal zu besuchen. Doch erst heute hatte er sich getraut das zu tun. Es musste noch einige Minuten warten, dann öffnete sich die Tür und eine freundlich dreinblickende Frau stand vor ihm und lächelte ihn an. „Guten Tag, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?", fragte sie.

John räusperte sich und sagte dann mit leiser nervöser Stimme: „Ich bin John Taylor und hier um mich mit deiner Tochter zu treffen." Die Frau sah etwas verwundert aus, doch sie trat etwas zurück und rief über die Schulter: „Phoebe du hast Besuch!" Sie wandte sich im Anschluss wieder an John und sagte: „Komm ruhig rein, Phoebe kommt bestimmt gleich!" John nickte und trat nervös ins Haus. Während er sich die Schuhe auszog kam Phoebe im Schlafanzug die Treppe herunter. Dieser Anblick verschlug ihm sprichwörtlich den Atem, sie war so hübsch …

Phoebe blieb vor ihm stehen und fragte: „Warum kommst du unangemeldet und auch noch so früh?" John wurde rot im Gesicht und murmelte: „Ich hatte bisher nicht den Mut zu kommen, heute Morgen habe ich spontan gehandelt, bitte verzeih mir!" Sie sah ihn kurz abwägend an, dann sagte sie: „Komm mit!" John hatte keine Ahnung was ihn erwartete, aber er sagte „Ja, okay!" und folgte ihr die Treppe hoch und in ihr Zimmer.

Leah und Lexi:

Lexi duschte gerade und dachte über Leahs Besuch gestern nach. Sie hatten zusammen auf dem Sofa in ihrem Zimmer gesessen und sich wieder einmal innig geküsst. Diesmal hatte sie zum ersten Mal auf ihren Schoß gesessen. Leah hatte ihr T-Shirt etwas hochgeschoben und auch das hatte ihr gefallen. Sie fasste sich nun zwischen ihre Beine und zog einen Finger sanft zwischen ihren Schamlippen entlang. Wie es wohl wäre wenn sie jetzt vor mir stehen würde und mich so anfassen würde.

Sie stöhnte erregt auf und begann nun ihren Finger in ihre Vagina zu schieben. „Leah …", keuchte sie dabei und wünschte sich ihre neue Freundin stünde wirklich vor ihr und würde sie derartig streicheln. Es dauerte nicht mehr lange, dann erlebte Lexi ihren ersten Orgasmus in Gedanken an ein Mädchen.

Als sie sich wieder anzog beschloss sie Leah heute zu besuchen. Ich bin mir sicher, dass ich mich in sie verliebt habe. Warum sonst sollte ich mich in Gedanken an sie selbstbefriedigen? Sie sagte zu ihren Eltern wohin sie gehen würde und apparierte dann in den Garten von Leahs Eltern. Sie beeilte sich zu Leahs Zimmer zu kommen und klopfte voller innerer Anspannung an die Tür. Leah öffnete ihr schnell und schaute ziemlich überrascht als sie sie erkannte. „Hi Leah!", sagte Lexi und umarmte sie. „Hi Lexi!", antwortete Leah und erwiderte ihre Umarmung. Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten sagte Lexi mit leicht roten Wangen: „Ich habe mich in dich verliebt Leah!"

Das Mädchen vor ihr wurde nun ziemlich rot im Gesicht, lächelte aber scheu. „Wirklich?", fragte sie zittrig. Lexi nickte und küsste sie vorsichtig. Gegen Leahs Lippen flüsterte sie: „Ich bin mir ganz sicher, ich habe vorhin in Gedanken an dich masturbiert." Leah küsste sie und murmelte: „Und wie hat es sich angefühlt?" Lexi wurde röter und antwortete leise: „Es hat sich herrlich angefühlt, ich habe mir sofort gewünscht du könntest mich auf genau diese Art und Weise anfassen."

Leah gab ihr einen weiteren Kuss und gerade als Lexi diesen sanft erwidern wollte spürte sie wie Leah ihren Rock anhob und ihr dann vorsichtig eine Hand unter ihren Slip steckte. Sie stöhnte erregt auf als ihre Freundin vorsichtig einen Finger in ihre Vagina steckte und sich in ihr zu bewegen begann. Es dauerte keine dreißig Sekunden dann kam Lexi und erlebte ihren Orgasmus. Sie hielt sich an Leahs Schultern fest und konnte es kaum glauben wie gut sich das anfühlte.

Nachdem sich ihr Körper beruhigt hatte kniete sie sich vor Leah hin und zog ihr ihre Haushose runter. Ihre Freundin trug einen rosafarbene Unterhose. Nervös zog sie diese auch runter und betrachtete die Scheide ihrer hoffentlich-inzwischen-festen-Freundin. Leah stellte sich etwas breitbeiniger hin und sagte: „Damit du einfacher an alles drankommst!" Lexi lächelte das Mädchen über sich dankend an und begann dann vorsichtig und zärtlich an den verlockend aussehenden Schamlippen zu lecken.