Kapitel 471: Ein Ausbruch von unbewusster Sensibilität

Unsicher und nervös betrat er das Klassenzimmer und nährte sich ihr. „Hi, warum weinst du?", fragte er ohne Umschweife als er nur noch einen Meter von ihr entfernt war. Sie sah ihn kurz an und meinte dann mit leiser erstickter Stimme: „Lass mich in Ruhe, ich will mit niemanden reden!"

Er nickte stumm, bewegte sich jedoch nicht vom Fleck. Sie wirkte ziemlich fertig und hielt einen Brief in ihrer einen Hand. Ist jemand aus ihrer Familie von Todessern ermordet worden? Sie sah ihn noch kurz abwartend an, dann drehte sie sich einfach wieder zum Fenster um und schluchzte stumm weiter. Es war mehr als offensichtlich, dass sie keine Gesellschaft wollte, doch etwas in ihm hinderte ihn daran einfach wieder wegzugehen.

„Was ist passiert?", fragte er jetzt und setzte sich auf die andere Seite der Fensterbank. Sie reagierte nicht auf seine Frage, sondern sah nur weiter aus dem Fenster. Er wartete kurz, dann richtete er seinen Blick auch nach draußen und hoffte sie würde ihm wenigstens irgendetwas antworten. So saßen sie da einige Minuten, dann ganz plötzlich sagte sie leise: „Eine Tante von mir ist gestorben!" Er sah wieder zu ihr und sagte ohne zu zögern: „Das tut mir Leid!" Sie schniefte und nickte stumm, dann erhob sie sich und ging mit hängenden Schultern in Richtung Tür.

Ich würde sie gerne etwas aufmuntern, doch wie soll ich das machen?

Als sie gerade das Klassenzimmer verlassen wollte rief er ihr nach: „Warte kurz, ich …" Er sprang aus der Fensterbank und lief zu ihr. „… ich weiß nicht ob es wirklich klug ist das jetzt zu sagen, oder ob es dir hilft, aber ich habe mich in dich verliebt! Bitte vergiss niemals, dass, obwohl die Welt dir jetzt gerade dunkel und grausam vorkommt, es immer wieder heller und schöner werden wird. Das Leben lohnt sich und du bist nicht alleine, du hast deine Freunde, Familie und deinen Verehrer die dich lieben!" Er wusste nicht wie er in der Lage gewesen war plötzlich so offen und direkt über seine Gefühle zu sprechen, aber er hatte es gemacht.

Sie sah ihn mit großen Augen stumm an und wusste nicht wie sie auf dieses Liebesgeständnis reagieren sollte. Er hingegen wünschte sich nach einigen Augenblicken er könnte sofort im Boden versinken. Schnell und ohne noch auf irgendeine Reaktion von ihr zu warten verließ er das Klassenzimmer und rannte davon.

Was ist eben nur in mich gefahren!? Hilfe!

Kapitel 472: Etwas mehr …

Nach Verwandlung (dem letzten Unterrichtsfach für Montag) fragte Sirius seine Freundin: „Hast du Lust mit mir eine Besenkammer aufzusuchen?" Alice sah ihn daraufhin mit verwunderten Augen an und fragte: „Eine Besenkammer, warum?" Sirius grinste und erklärte: „Um in aller Ruhe herumzuknutschen ohne von einem Lehrer erwischt zu werden!"

Nun wurde Alice dunkelrot im Gesicht und drehte sich leicht von Sirius weg. „Ich bin nicht begeistert, lass uns lieber irgendwohin gehen wo es richtig gemütlich ist!" Sirius erinnerte sich an unzählige Augenblicke wo er mit irgendwelchen Mädchen in irgendwelchen Besenkammern geknutscht hatte. Sie hat definitiv was besseres als die anderen verdient, in sie bin ich schließlich wirklich verliebt! „Du hast Recht, eine Besenkammer ist für so etwas nicht geeignet. Lass uns in den Gemeinschaftsraum an den Kamin gehen!", schlug er vor.

Alice nickte glücklich lächelnd und reichte ihm ihre Hand. „Ja, lass uns etwas kuscheln!", sagte sie und errötete derweil leicht.

Kapitel 473: Der erste Tag als Paar Teil 3

Nach dem Abendessen saßen James und Lily auf einem Sofa am Kamin und plauderten mit miteinander. „Was für ein spannender erster Tag unser Beziehung, oder?", fragte James und streichelte ihren Handrücken. Anstatt direkt zu antworten lehnte sich Lily einfach an James' Schulter und drückte seine Hand etwas.

Ja, das war definitiv einer spannender Tag … Sie war am Morgen von ihm empfangen wurden und hatte bei den Mahlzeiten neben ihm gesessen und auch ihre Freistunde und die Zeit nach der letzten Unterrichtsstunde mit ihm verbracht.

„Ich bin glücklich und zufrieden!", sagte sie leise und hob dann seine Hand zu ihrem Mund. „Ich …", fing sie an und platzierte einen Kuss auf seinen Kleinen- und Ringfinger. „.. liebe …", fuhr sie fort und platzierte ihren nächsten Kuss auf seinen Mittel- und Zeigefinger. „…dich!", endete sie und küsste dann seinen Daumen.

James strahlte sie glücklich an und sagte voller Inbrunst: „Ich liebe dich auch Lily!"

Lily lächelte breit und setzte sich dann zu James' großer Überraschung auf seinen Schoß. Er keuchte verwundert auf und schlang sofort seine Arme um sie. „Lily …", murmelte nervös und streichelte ihren Rücken. Sie rückte etwas näher zu ihm und sah ihm tief in die Augen.

„Ich liebe dich James!", flüsterte sie ohne ihren Blick von seinen Augen abzuwenden.

„Du bist die beste Freundin der Welt, danke für diese Gefühle!", erwiderte James mit roten Wangen.

Kapitel 474: Eine frühere Antwort

Kurz bevor John hoch in seinen Schlafsaal gehen wollte rief ihn Caitlyn noch einmal zu sich. Sie saß auf einem Sofa in der Nähe des Kamins und winkte ihn gerade zu. „Ich komme schon!", rief er ihr nervös zu und ging zu ihr. Er fühlte sich ziemlich unsicher, sie musste den Brief mittlerweile gelesen haben und wusste nun also von seinen Gefühlen für sie.

„Hi John!", grüßte sie ihn und klopfte neben sich aufs Sofa. „Setz dich, ich würde gerne kurz mit dir sprechen!", sagte sie. Er nickte und ließ sich neben sie nieder. Sie begann nun zu sprechen: „Ich habe deinen Brief gelesen und muss sagen, er ist süß geschrieben! Ich glaube ich würde gerne Mal mit dir ausgehen, wäre das okay für dich?" Er nickte sofort und drehte sich mit einem begeisterten Leuchten in den Augen zu ihr um.

Sie lachte leicht auf und meinte: „Dann ist das entschieden, wir gehen also zum nächsten Hogsmeadeausflug miteinander aus!" Nachdem das geklärt war erhob sie sich und hielt ihm ihre Hand hin. Er ließ sich von ihr hochziehen und sagte dann: „Gute Nacht Caitlyn!" Sie umarmte ihn kurz und wünschte ihm dann auch eine gute Nacht, dann lief sie zur Treppe zu den Mädchenschlafsälen und er machte sich ebenfalls auf den Weg zu seinem Schlafsaal.

Kapitel 475: Das Ende des ersten Tages als Paar

Am späten Abend (nachdem sie noch lange geplaudert hatten) beschlossen James und Lily um 11 Uhr, dass es langsam Zeit wurde ins Bett zu gehen, immerhin war am nächsten Tag ein ganz normaler Schultag.

Bei der Treppe hoch zu den Mädchenschlafsälen verabschiedete sich James von seiner Freundin. „Gute Nacht Lily-Schatz!", sagte er und drückte sie fest an sich. Sie erwiderte seine Umarmung und gab ihm dann einen sanften Kuss. „Ich liebe dich James!", sagte sie und streichelte seinen Rücken. James grinste gegen ihre Lippen und murmelte: „Ich liebe dich auch mein Engel!"

Kurz darauf lösten sie sich voneinander und sie stieg die Treppen hoch und er sah ihr glücklich nach. Als sie auf der obersten Stufe angelangt war drehte sie sich noch einmal um und sagte: „Schlaf gut und träum von mir Liebling!" Dann drehte sie sich um und ging in den Gang der zu ihren Schlafsaal führte.

James grinste breit. Liebling, das klang herrlich. „Ich denke daran könnte ich mich gewöhnen …", flüsterte er sehr leise. Dann ging er auch zu seinem Schlafsaal und freute sich schon darauf von seinem Traummädchen und seiner festen Freundin zu träumen.

Kapitel 476: Ein folgenreicher Oralsex (25.10.1976) [P18]

Am Abend des 25. Oktobers 1976 lehnte Alice gerade in der Dusche des Jungenschlafsaals der sechsten Klasse an der Wand und ließ sich von ihrem Freund sanft küssen. Sirius hatte eine Hand zwischen ihren Beinen und strich mit einem Finger zwischen ihren Schamlippen entlang. „Ohh… yeah, Sirius!", keuchte sie und hielt sich an seinen Schultern fest. „Ich liebe dich!", fügte sie hinzu als er sanft einen Finger etwas tiefer in ihre Scheide schob.

„Ich liebe dich auch herzallerliebste Freundin!", sagte Sirius und streichelte nun über ihren empfindlichen Punkt. Ihre Atmung beschleunigte sich merklich und sie begann auch ihr Becken entgegen seines Fingers zu bewegen um den Druck auf ihr Geschlecht zu verstärken.

Schließlich erlebte sie ihren Orgasmus und presste die Augen fest zusammen und genoss das herrliche Gefühl das sich schnell überall in ihrem Körper ausbreitete.

Nachdem sich ihr Körper wieder beruhigt hatte gab sie Sirius einen zärtlichen Kuss und kniete sich dann vor ihm auf den Boden um ihn nun ihrerseits etwas Abhilfe zu verschaffen. Sie betrachtete zunächst einige Sekunden seinen Penis, dann begann sie ihn liebevoll zu massieren. Durch diese Behandlung wurde er schnell richtig steif und hart. Sie sah zu Sirius auf und sagte dann: „Ich nehme ihn jetzt in den Mund!" Sirius öffnete seine Augen und nickte. „Ja, mach das bitte!", flehte er und sah sie erwartungsvoll an.

Sie schenkte ihm ein verliebtes Lächeln, dann öffnete sie ihren Mund weit und führte sich sein Glied langsam und tief in ihren Mund. Einige Sekunden später fühlte sie seine Eichel an der Innenseite ihrer Wangen. Sie schmeckte bereits jetzt etwas von seinem Sperma, begann sich aber trotzdem auf und ab zu bewegen.

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Sirius stöhnte heftig auf, es fühlte sich so gut an was Alice da tat. Er blickte zu ihr und sah wie ihre Brüste leicht vor und zurück wippten während sie an seinem Penis saugte. Das war ein ziemlich erregender Anblick, aber selbst mit geschlossenen Augen wuchs seine Erregung rasant an. Es dauerte nicht lange, dann kam er und pumpte sein Sperma in ihren Mund.

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Zwanzig Minuten später verließen sie das Badezimmer und gingen zu Sirius' Bett. „Liebste, das war so angenehm, danke für diese Erfahrung!", sagte Sirius und reichte seiner Freundin seine Hände. Alice setzte sich auf seinen Schoss und murmelte: „Ich habe es mir nicht soo gut vorgestellt, doch ich habe es ziemlich genossen, lass es uns also bald mal wieder tun!" Sirius grinste und nickte. „Gerne, doch beim nächsten Mal will ich dich auch oral befriedigen!", sagte er und verwickelte sie dann in eine sanfte Knutscherei.

Kapitel 477: Unterm Sternenhimmel

Einige Stunden nach dem Abendessen trafen sich Bellatrix und Phoebe auf dem Nordturm um zusammen die Sterne zu beobachten. Es war eine absolut wolkenlose Nacht und der Himmel war voller Sterne. Phoebe stand eng neben Bellatrix und genoss das prickelnde Gefühl in ihrer Magengegend und das leichte Wehen des Windes. Sie war sich inzwischen ziemlich sicher, dass sie sich tatsächlich in Bellatrix verliebt hatte.

Ihr waren in den letzten Wochen auch immer mehr Gelegenheiten eingefallen, wo sie sich schon früher eher zu Mädchen hingezogen gefühlt hatte. Vielleicht war meine Beziehung zu James in der Hinsicht die Ausnahme gewesen? Jetzt auf jeden Fall wollte sie eine Beziehung mit dem Mädchen das neben ihr stand und wegen ihr ihre kompletten bisherigen Überzeugungen überdacht und letztendlich sogar verändert hatte. Sie drehte sich jetzt zu Bellatrix um und sagte: „Ich habe mich inzwischen entschieden!" Das Mädchen neben ihr schluckte nervös und fragte: „Und, wie lautet deine Entscheidung?"

Rückblick (16.10.1976):

Nach dem Abendessen bat Bellatrix Phoebe noch einmal um ein kurzes Treffen. Sie folgte dem Slytherinmädchen in ein leeres Klassenzimmer und setzte sich dort auf den Lehrertisch. Bellatrix ging zu ihr und lehnte sich an die Tafel. Dann nach einigen Augenblicken begann sie zu sprechen: „Ich bin wirklich in dich verliebt und würde gerne eine Beziehung mit dir eingehen, doch bist du auch lesbisch und empfindest du ähnliche Gefühle für mich?"

Phoebe sah zu Boden, dass waren nämlich genau die Fragen die sie seit einigen Wochen versuchte so gut wie möglich zu umgehen. Sie fürchtete sich ein Wenig vor den Antworten die sie möglicherweise wenn sie wirklich ehrlich zu sich selbst war darauf geben müsste.

Bellatrix schien ihre Unsicherheit zu spüren, denn sie sagte nun: „Bitte denk in Ruhe darüber nach und gib mir eine Antwort sobald du dir deiner eigenen Gefühle sicher bist!"

Ende vom Rückblick

Phoebe hielt Bellatrix ihre Hände hin und sagte: „Ich war mir zum Zeitpunkt wo du mich das gefragt hast noch nicht ganz sicher, doch inzwischen habe ich viel nachgedacht und habe deshalb eine Antwort für dich." Sie lächelte jetzt und trat näher an Bellatrix. Während sie ihr sanft über die Wange streichelte flüsterte sie immer röter werdend: „Ich bin auch in dich verliebt und deshalb würde ich mich jetzt als lesbisch beschreiben. Und ja, ich will auch eine Beziehung mit dir eingehen!"

Bellatrix strahlte sie glücklich an und schlang ihre Arme fest um sie. „Danke Phoebe!", murmelte sie leise und streichelte liebevoll ihren Rücken. Phoebe fühlte sich richtig wohl so eng von Bellatrix umarmt zu werden. Sie konnte Bellatrix' Brüste an ihren eigenen spüren und das verschaffte ihr ein erregendes Ziehen zwischen ihren Beinen. „Bitte küss mich!", bat sie als sich plötzlich vorstellen musste wie es wohl wäre mit Bellatrix zu schlafen.

Ihre frische feste Freundin lächelte und drückte dann ihren Mund zärtlich auf ihren. Phoebe genoss diesen weichen warmen Kuss und ließ ihre Hände (einer spontanen Intention folgend) runter zu Bellatrix' Po wandern. Sanft begann sie über diesen zu streicheln und fühlte kurz darauf auch Bellatrix' Hände die anfingen ihren Po zu kneten.

Endlich sind wir ein Paar! [Gedanken von Bellatrix und Phoebe]

Kapitel 478: Ein Monat

James saß gerade noch mit Lily auf dem Sofa am Kamin und beendete seine Hausaufgaben mit ihr. Morgen würde er den Aufsatz für Verwandlung abgeben müssen, doch es fehlte auch nicht mehr viel und er wäre fertig. Seitdem er seine Hausaufgaben mit Lily zusammen erledigte setzte er sich eigentlich schon früher an die Arbeit und hatte für gewöhnlich am letzten Tag bereits alles erledigt, doch diese Woche war Vollmond dazwischen gekommen, deshalb hatte er das nicht geschafft.

„Bist du inzwischen fertig?", fragte Lily nachdem sie inzwischen alleine im Gemeinschaftsraum waren. Eben gerade war der letzte außer ihnen gegangen. James schüttelte den Kopf und meinte: „Noch nicht ganz, aber fast …" Er warf noch einen Blick in das Buch das neben ihm aufgeschlagen lag. Hmm…, wie soll ich das gut formulieren!? Er wandte sich wieder seinem Aufsatz zu und überlegte kurz bevor er wieder weiterschrieb.

Einige Augenblicke später legte er seine Feder beiseite und schraubte das Tintenfass zu. „Ich bin fertig, danke das du gewartet hast!", sagte er zu seiner Freundin und lächelte Lily an. Diese lächelte zurück und erhob sich dann. Zusammen gingen sie kurz darauf bis zu ihren jeweiligen Treppen. James umarmte Lily hier noch einmal und sagte dann: „Wir sind jetzt schon etwas mehr als einem Monat zusammen, könntest du dir also heute vorstellen mit mir zu schlafen?"

Lily lachte leicht auf, schüttelte aber den Kopf. „Ein Monat ist finde ich noch etwas zu früh für Sex, aber vielleicht zu Weihnachten oder nächstes Jahr zu deinem Geburtstag!", schlug sie vor. James wollte nicht zu versessen wirken, deshalb nickte er sofort und sagte: „Klar, ich bin geduldig und es geht uns ja nichts verloren wenn wir etwas warten … Immerhin müssen wir beide uns bereit fühlen!"

Sie nickte und gab ihn einen sanften Kuss. „Das stimmt, und wer weiß, vielleicht fühle ich mich ja auch schon eher bereit …" Sie zwinkerte und wünschte ihm dann eine angenehme Nacht. Dann stieg sie die Treppen hinauf und winkte ihm von oben noch einmal zu.

Kapitel 479: Eulenpost

Vernon lag bereits im Bett, als es an seinem Fenster leise klopfte. Endlich ein weiterer Brief von Katie! Er sprang sofort auf und rannte im Schlafanzug zum Fenster. Nachdem er Katies Eule hinein gelassen hatte schloss er das Fenster wieder und ging zu seinem Schreibtisch. Auf der Lehne seines Stuhls saß ihre junge graue Eule. Am Bein war eine Papierrolle gebunden. Seine Hände zitterten leicht als er die Rolle vom Bein des Tieres band und sich dann auf sein Bett setzte.

Er entrollte die Nachricht und begann sofort zu lesen.

Hi Vernon!

Ich bin erleichtert zu hören, dass du nichts grundlegendes dagegen hast, dass ich eine Hexe bin. Deine Skepsis kann ich gut nachvollziehen und es ist auch völlig okay wenn du etwas Zeit brauchst bis du dich an den Gedanken gewöhnt hast, aber vergiss niemals, dass ich mich dir in keinster Weise als überlegen empfinde.

Du hast mich in deinem letzten Brief gefragt wie ich ganz allgemein zu Themen wie Liebe und Partnerschaft stehe und ich möchte diesbezüglich in einem Punkt noch einmal auf den ersten Absatz verweisen. Wenn es möglicherweise zwischen uns eines Tages zu einer Beziehung kommen sollte, will ich auf gar keinen Fall den Eindruck erwecken, ich würde mich aufgrund meiner magischen Fähigkeit dir überlegen fühlen. Ich bin nur an einer gleichwertigen und auf beidseitigen Vertrauen basierende Beziehung interessiert. Abgesehen von diesem Punkt ist es mir noch wichtig, dass derjenige mit dem ich eventuell eine Liebesbeziehung eingehe nur mit mir etwas anfangen will und dies auch immer so bleibt. Zuletzt muss er mich nur noch hingebungsvoll lieben und ich bin glücklich.

Ich hoffe ich konnte deiner Frage damit klar beantworten. Wenn du denkst du könntest dieser Jemand sein, dann schreib mir in deinem nächsten Brief gerne was du dir so von deinem Traummädchen erhoffst. Erzähle mir auch gerne mal etwas von deiner Familie, ich bin gespannt wie ein Mugglehaushalt so lebt.

Viele Grüße

Katie

Vernon lehnte sich zurück in sein Bett und grinste hoch zur Decke. Sie hatte ihm sehr ausführlich beschrieben was für eine Art von Junge für sie interessant war. Er las den entsprechenden Absatz noch einmal und verglich dabei ihre Vorstellungen von seinen. Er dachte genau wie sie, auch für ihn war Gleichheit, Loyalität und Liebe das wichtigste in einer Beziehung.

Er legte den Brief auf seinen Nachttisch, öffnete das Fenster, damit die Eule nach ihren Belieben rein und raus fliegen konnte.

Gleich morgen nach der Schule werde ich ihr antworten!

Kapitel 480: Mitternachtstreffen

Zehn Minuten vor Mitternacht wartete Mason am See gleich neben der Weide auf Isabella Storm. Er hatte sie heute beim Mittagessen gefragt ob sie sich heute um Mitternacht beim See treffen würde und sie hatte nach einigen Augenblicken und einer Erklärung seinerseits, warum zu so später Stunde schließlich zugesagt.

Er lehnte sich an den Stamm des Baumes und sah hoffnungsvoll zum Schloss. „Bitte komm!", murmelte er leise und faltete gedanklich seine Hände.

Es vergingen noch einige Minuten, dann kurz vor Mitternacht sah er eine Gestalt vom Schloss in seine Richtung laufen. Kurz darauf stand Isabella direkt vor ihm und murmelte leise: „Ich musste mich unterwegs vor Filch verstecken, deshalb bin ich fast zu spät gekommen!" Mason grinste und hielt ihr seine Hände hin. Sie ergriff diese sogar und ließ sich ein Stück näher zu ihn ziehen.

„Du hast dich also in mich verliebt?", fragte sie neugierig.

Mason nickte und flüsterte: „Ja, seit Beginn des Schuljahres ungefähr …"